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Arena/Premiere/DFL - nächste Runde

  • Jagger
  • 17. Juli 2007 um 22:34
  • Jagger
    Meister
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    Beiträge
    2.552
    • 17. Juli 2007 um 22:34
    • #1

    Hi,

    Zitat

    Arena: Gewinnbeteiligung von DFL bei Sublizenz bestätigt - "Kein Streit"
    Der Bezahlsender Arena hat bestätigt, dass die Bundesliga-Vereine von einer möglicherweise geplanten Sublizenzierung der Pay-TV-Rechte an den Konkurrenten Premiere finanziell profitieren würden.

    Es gebe entsprechende Regelungen in den Verträgen, sagte am Dienstag Stefan Susbauer, Pressesprecher des Arena-Mutterkonzerns Unitymedia. Konkrete Zahlen wurden aber nicht genannt. Arena will die ursprünglich für 220 Millionen Euro pro Saison erworbenen Rechte in den kommenden beiden Spielzeiten offenbar an den Konkurrenten Premiere weiterreichen. Seine erhofften Abonnentenzahlen hatte der Sender nicht erreicht. Eine offizielle Bestätigung des Modells steht nach wie vor aus.

    Susbauer dementierte jedoch eine Online-Meldung des Nachrichtenmagazins "Stern" vom Dienstag über Unstimmigkeiten mit der Deutschen Fußball Liga (DFL): "Es gibt keinen Streit, alles erfolgt in Abstimmung mit der DFL." DFL-Geschäftsführer Tom Bender sagte: "Das ist ein schwebendes Verfahren, wir werden uns erst äußern, wenn das Kartellamt entschieden hat." Er bestätigte jedoch, dass es am Mittwoch eine außerordentliche Vorstandssitzung gebe. Dies deutet auf eine vom Bundeskartellamt am Dienstagnachmittag angekündigte Bekanntgabe über die Arena-Zukunft am morgigen Mittwoch hin.

    Der "Stern" hatte berichtet, bereits vor der anstehenden Kartellamts-Entscheidung, ob Arena die Übertragungsrechte an den Konkurrenten Premiere weiterreichen dürfe, schwele ein Streit zwischen dem Sender und der Deutschen Fußball-Liga (DFL). Dabei gehe es um eine Gewinnbeteiligung. Eine Klausel im Rechtevertrag der DFL mit Arena sehe vor, dass die Klubs an den Einnahmen aus Sublizenzen partizipierten, sofern diese die ursprünglichen Rechtekosten überstiegen. Im Falle einer Positiventscheidung des Kartellamts wolle der Kanal den Sendebetrieb faktisch einstellen und die Lizenzen für die kommenden zwei Spielzeiten an Premiere weiterreichen - angeblich für bis zu 300 Millionen Euro in bar und Premiere-Aktien, hieß es unter Berufung auf "Insider-Informationen".

    Die Möglichkeit der Weitergabe von Bundesligarechten sei in dem Vertrag der DFL mit Arena vorgesehen, so das Blatt weiter. Allerdings habe sich die Liga ausdrücklich eine Beteiligung an den Erlösen zusichern lassen, falls einzelne Sublizenzen - zum Beispiel für Live-Spiele im frei empfangbaren Fernsehen - mehr Geld abwürfen als Arena dafür bezahlen musste. Von den Mehrerlösen fallen bis zu einer Höhe von 20 Millionen Euro nach "Stern"-Informationen Dreiviertel der Liga zu, bei Beträgen darüber hinaus seien es 25 Prozent. Wie der Arena-Mutterkonzern Unitymedia wollte sich auch die DFL zu diesen Zahlen nicht äußern.

    Arena bestreite nun, dass diese Regelung auch für den Fall der kompletten Weitergabe der Rechte gelte. Die DFL ihrerseits beharre auf einer Beteiligung - es gehe um schätzungsweise rund 30 Millionen Euro pro Saison - und drohe damit, bei der Sublizenzierung an Premiere Schwierigkeiten zu machen, so der "Stern". Offenbar kann das Geschäft nur mit Zustimmung der Liga stattfinden. Vor allem für den künftigen Bundesliga-Sender Premiere wird die Zeit knapp: Am 10. August ist Saisonstart. DFL und Arena wollten den Fall gegenüber dem "Stern" nicht kommentieren.

    Die ursprünglich für diesen Dienstag erwartete Entscheidung des Kartellamtes über die beantragte Sublizenzierung wurde verschoben. Eine zunächst anderweitig geplante Kooperation zwischen den Sendern hatte das Kartellamt untersagt.

    Alles anzeigen

    Quelle: S+K

    Kein Streit ist gut ;)

    mfg Jagger

  • Rattenfänger
    Gast
    • 18. Juli 2007 um 06:18
    • #2

    Oh Gott , ist das peinlich. Für einen Privatmann wäre das , das Ende seines

    schaffens umd Ehre.Aber ... die könnens.

  • Gast
    Gast
    • 18. Juli 2007 um 11:49
    • #3

    [color="Red"]Update:[/color]

    Zitat

    Die Fußball-Bundesliga ist zurück beim Pay-TV-Anbieter Premiere. Das Bundeskartellamt gab am Mittwoch grünes Licht für eine Sublizenzierung durch den Konkurrenten Arena.

    Man toleriere eine bis zum 30. Juni 2009 befristete Zusammenarbeit der Pay-TV Anbieter bei der Nutzung der Fernsehübertragungsrechte, teilte die Behörde mit. Das von den Unternehmen vorgelegte Modell sieht vor, dass Arena die Ende 2005 erworbenen Übertragungsrechte für drei Spielzeiten der Bundesliga für die restlichen zwei Spielzeiten auf Premiere mit einer Sublizenz überträgt. Arena erhält im Gegenzug für die dann von Premiere produzierten Bundesligasendungen eine Rücklizenz für Kabelhaushalte und Satellitenplattform.

    Im Kabelgebiet in Nordrhein-Westfalen und Hessen werden sowohl der Netzbetreiber Unitymedia, der die Entscheidung begrüßte, als auch Premiere die Bundesliga im Wettbewerb vertreiben. Daneben wird jeder Anbieter seine eigenen Pay-TV-Programme vermarkten. Auch im Satellitenbereich werden beide Satellitenplattformen bestehen bleiben. Sowohl Arena als auch Premiere vermarkten das Bundesliga-Programm und ihre jeweils eigenen Kanäle in Konkurrenz zueinander.

    Anders als die ursprünglich vorgesehene Kooperation, die für Arena nur einen geringen Anreiz zu Preis- und Qualitätswettbewerb im Verhältnis zu Premiere bot, sei "Wettbewerb nach den nunmehr vereinbarten Regelungen möglich und wahrscheinlich", hieß es beim Kartellamt. Die ursprünglich "Alpha Agreement" getaufte Kooperation hätte zu einer langfristig angelegten Marktaufteilung geführt.

    "Kooperationen der beiden einzigen aktuellen Wettbewerber sind kein Idealfall. Aber angesichts der angespannten wirtschaftlichen Situation von Arena ist davon auszugehen, dass die vorgelegten Vereinbarungen am ehesten geeignet sind, Wettbewerb zumindest für die Restlaufzeit der Bundesligalizenz zu erhalten", sagte Kartellamtspräsident Heitzer am Morgen. Der Erhalt zweier Satellitenplattformen lasse mehr Raum für einen etwaigen Markteintritt weiterer Pay-TV Anbieter.

    Es sei nicht auszuschließen, dass Arena ohne eine Kooperation die Vermarktung der Bundesligarechte aufgrund der Verluste eingestellt hätte. Eine Untersagung der wäre dann nach Auffassung der Kartellwächter mit hoher Wahrscheinlichkeit in einer Rückgabe der Lizenz an die Deutsche Fußball Liga (DFL) gemündet. Unter diesen Umständen erscheine die begrenzte Kooperation akzeptabel. Die zeitliche Begrenzung sowie die weiteren Regelungen verhinderten eine Abschottung des Marktes und erhalte die Möglichkeit für Wettbewerb bei der anstehenden Vergabe der Bundesligarechte für die Spielzeiten ab 2009/10, hieß es weiter.

    Da die Beteiligung von Arena an Premiere spätestens bis bis Ende der Spielzeit 2008/09 abgebaut werde, bestünden auch keine kartell- oder fusionsrechtlichen Bedenken. Durch den Wegfall der Verflechtung werde gewährleistet, dass die Unternehmen unabhängig im Markt agierten.

    Alles anzeigen

    Quelle: Sat+Kabel

    Also wenn ich es richtig verstanden habe, werden sowohl Premiere als auch Arena die BuLi übertragen :o

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