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Heavy-Metal-Festival im kostenpflichtigen Live-Stream

  • gonso-01
  • 28. Juli 2008 um 22:45
  • gonso-01
    Gast
    • 28. Juli 2008 um 22:45
    • #1

    Konzerte des Heavy-Metal-Festivals im schleswig-holsteinischen Dorf Wacken, das vom 31. Juli bis zum 2. August läuft, werden erstmals als Streaming live im Internet übertragen. Die CTS Eventim AG verkauft die virtuellen Tickets für den Live-Stream, Tempodome.com bringt die Übertragung ins Internet, und das Musikportal Rockalarm.com präsentiert das Festival auf seiner Website. Der Zugang zum Stream für den Donnerstag kostet 4,90 Euro, für den Freitag 6,90 Euro und für den Samstag 7,90 Euro. Alle drei Tage im Paket sind für 14,90 Euro zu haben. Die Tickets für das Festivalgelände des Wacken Open Air sind bereits ausverkauft, erwartet werden 65.000 Besucher.


    Das Ticket für die Live-Übertragung enthält einen Zugangscode, der nach der Registrierung bei Rockalarm eingegeben werden muss, um den Stream zu aktivieren. Zum Betrachten wird ein Flash-Player-Browser-Plug-in von Adobe benötigt, als geeignete Webbrowser werden Internet-Explorer 7, Firefox ab Version 2.0 und Safari (Mac) ab Version 3 angegeben. Für eine flüssige Übertragung wird eine Internetverbindung ab 1024 KBit/s im Downstream empfohlen.

    Insgesamt sollen rund 20 Bands im Streaming auftreten. Die Übertragungen starten morgens um 11 Uhr und laufen bis frühmorgens, parallel auf zwei Bühnen stattfindende Konzerte werden aufgezeichnet und zeitversetzt nachgeliefert. Als Headliner des Festivals-Streams nennt Rockalarm die Band Nightwish. Gezeigt werden außerdem unter anderem die Auftritte von Sonata Arctica, Corvus Corax, Axxis, Krypteria und Lordi. In Wacken, aber nicht im Streaming dabei sind die Musikgruppen Iron Maiden und Killswitch Engage, die laut FAQ auf der Rockalarm-Website keine Erlaubnis für eine Übertragung ihrer Konzerte via Internet erteilt haben.

    Ebenfalls eine Internet-Premiere feierten gestern die Bayreuther Festspiele. Für 49 Euro konnten Internetnutzer die Aufführung der "Meistersinger von Nürnberg" per Streaming betrachten. Gleichzeitig wurden die "Meistersinger" auch live auf den Bayreuther Festplatz übertragen, der gestern Nachmittag schnell gefüllt war, wie die Veranstalter mitteilen. (anw/c't)


    [SIZE="1"]heise[/SIZE]

  • Teufelchen
    Gast
    • 1. August 2008 um 00:37
    • #2

    Zehntausende Hard-Rock-Fans in Wacken

    Zitat

    Wacken (dpa) - Bei strahlendem Sonnenschein hat die britische Band Girlschool am Donnerstag in Schleswig-Holstein das «Wacken-Open- Air 2008» (W:O:A) eröffnet. Das dreitägige Spektakel gilt als weltgrößtes Heavy Metal Festival.
    Bis zum 2. August werden Rock-Fans aus allen fünf Kontinenten das «Kuh»-Dorf Wacken im Kreis Steinburg in ein internationales Zentrum der Hardrock-Szene verwandeln. Die Polizei bereitete sich auf einen Ansturm von 75 000 Menschen vor.
    Ein Drittel der meist langhaarigen und schwarz gekleideten Gäste kommen aus dem Ausland. Viele reisten bereits in den Tagen zuvor an und errichteten auf den abgeernteten Feldern eine riesige Zeltstadt, um für kurze Zeit musikalisch und kulturell in ihrer eigenen Welt zu leben.
    Dabei haben sich die Rock-Fans trotz ihres teils aggressiven Aussehens in der 18-jährigen Geschichte des W:O:A bislang «immer friedlich und nahezu gesetzeskonform» verhalten, sagte Polizeisprecher Michael Baudzus. Die Einsatzkräfte mussten seit den Anfängen des jährlichen Spektakels 1990 lediglich bei Streitereien und Schlägereien unter Betrunkenen eingreifen.
    Auch in diesem Jahr ließen sich viele Metal-Fans traditionell schon am Vorabend des Festivals von den W:O:A: Firefighters in Party- Laune bringen: Die Auftritte der örtlichen Feuerwehrkapelle mit klassischer Biergartenmusik sind bei den Hard-Rockern mittlerweile ebenso Kult wie Mambo Kurt aus Westfalen mit seiner Riesen- Sonnenbrille und dem hellen Anzug im Stil der 1970er Jahre. Seit Jahren interpretiert der Alleinunterhalter respektlos Hits der Metal- Szene und bringt mit seiner Heimorgel die Massen zum Rocken.
    Noch lauter geht es zu, wenn die Rock-Bands auf den großen Freilichtbühnen ihre Verstärker aufdrehen. 82 Gruppen werden auf vier Bühnen zum Teil zeitgleich mit einer Lautstärke von bis zu 120 Dezibel aufspielen - das ist lauter als ein Presslufthammer, der in einem Meter Abstand «nur» auf 110 Dezibel kommt.
    Auf dem Programm stehen neben den legendären Iron Maiden unter anderem Deutschlands erfolgreichste Gothic Metal Band Crematory und Lordi, die Finnischen Grand Prix-Gewinner 2006.
    Nach Angaben der Veranstalter war das W:O:A bereits das vierte Mal in Folge schon vor Beginn ausverkauft. Für die W:O:A-Fans ohne Karten werden laut Veranstalter in diesem Jahr Teile des Festival erstmals live und weltweit im Internet übertragen. Parallel stattfindende Konzerte sollen nach Angaben der Organisatoren aufgezeichnet und zeitversetzt ausgestrahlt werden.

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    Quelle

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