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W900V

  • plasma
  • 3. Juli 2009 um 08:01
  • plasma
    Gast
    • 3. Juli 2009 um 08:01
    • #1

    Hi!

    Hab hier ein speedport dass zur 7170 gefritzt wurde, möchte aber dei speedport software wieder drauf haben, wenn ich dass ganze über dass webinterface machen möchte dann nimmer er mir die original nicht an, hat jemand evtl eine soft die ich aufspielen könnte?

  • mandy28
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    Beiträge
    16.178
    • 3. Juli 2009 um 08:26
    • #2
    Zitat von plasma;294263

    Hi!

    Hab hier ein speedport dass zur 7170 gefritzt wurde, möchte aber dei speedport software wieder drauf haben, wenn ich dass ganze über dass webinterface machen möchte dann nimmer er mir die original nicht an, hat jemand evtl eine soft die ich aufspielen könnte?

    versuchs mal unter linux

    oder so:

    Zitat


    Reparatur unter Windows

    Nun endlich der Punkt, der vermutlich die meisten interessiert. Ein fehlgeschlagenes Flashen heisst nicht automatisch: Box defekt. Solange der Bootloader noch arbeitet und damit ein Zugang per FTP existiert, ist eine "Reparatur" möglich.

    Von AVM wird für die Fritzboxen ein Windows-Programm bereitgestellt, welches zunächst nach einer vorhandenen Box sucht. Wurde eine Box gefunden, werden die bereits erwähnten Partitionen mtd3 und mtd4 gelöscht und dann ein zur Box passendes Firmware-Image aufgespielt. Zu diesem Programm existiert auch eine Anleitung auf dem AVM-Server. Die Anleitung enthält auch einen Link, mit dem das Recover heruntergeladen werden kann. Im Prinzip kann jedes Recover verwendet werden (ich empfehle das von der 7170), aus folgendem Grund: Das Programm soll lediglich dazu dienen, die IP-Adresse der Box zu finden und sie in den FTP-Modus zu versetzen. Das kann natürlich auch per Hand geschehen, der richtige Zeitpunkt für das FTP-Login ist jedoch kritisch. Er muss innerhalb von 3-5 Sekunden nach dem Einschalten der Box erfolgen. Insbesondere beim W920V führt das häufig zu Problemen.

    Die in der AVM-Anleitung aufgezählten Punkte Anschluss, Computer-Einrichtung und das Beenden der Schutzprogramme sollten so übernommen werden. Die Punkte 8 und 9 in der Computer-Einrichtung sind jedoch nicht unbedingt erforderlich, bei Verwendung der Windows-Standard-Einstellungen wird NetBIOS über TCP/IP automatisch verwendet sobald eine feste IP-Adresse eingestellt wird.

    Es sollte noch gesagt werden, dass sich möglichst nur eine aktive Netzwerkkarte im Rechner befinden sollte. Ebenso sind Switches oder Hubs zu entfernen und die Box wird direkt an den PC angeschlossen. Bei mehreren LAN-Anschlüssen an der Box: LAN1 verwenden. Falls ein externes Modem verwendet wird/wurde: Schalter intern/extern auf intern stellen.

    Das Einstellen der Rechner-IP-Adresse sähe dann so aus:
    IP-Einstellungen01.jpg
    Handelt es sich um eine Box, die das erste Mal geflasht oder gerade ein Löschen von mtd3 und mtd4 mittels CLEAR_ENV oder "empty" hinter sich hat, kann dort auch die Default-FTP-Adresse 192.168.2.1 gültig sein. In diesem Falle also entsprechend ändern.

    Rechner: 192.168.2.2
    Subnetz: 255.255.255.0
    Gateway: 192.168.2.1

    Das Feld mit den DNS-Server-Adressen kann leer bleiben. Nach dem Ändern der IP-Adresse sollte der Rechner eigentlich neu gestartet werden, damit diese auch übernommen wird. Bitte aber erst den nächsten Schritt lesen.

    Standardmässig ist unter Windows das sogenannte "Media Sense" (Verbindungserkennung am Netzwerkadapter) aktiviert. Für die Verwendung des Recover.exe ist eine Deaktivierung dieser Funktion zwingend erforderlich. Das Recover überprüft beim Start, ob Mediasensing aktiv ist oder nicht und deaktiviert es bei Bedarf.
    Mediasensing.jpg
    Dieses erfordert jedoch einen erneuten Start des Rechners. Einfacher wäre es, das Mediasensing hier gleich per Registry-Eintrag zu deaktivieren. Eine Anleitung dazu befindet sich in der Microsoft Knowledge Base.

    Nun sollte der Rechner neu gestartet werden, damit die neue IP-Adresse und der evtl. geänderte Registry-Eintrag übernommen werden.

    Nach dem Hochfahren des Rechners kann jetzt das Recover gestartet werden. Es erklärt sich eigentlich selbst, einfach den Anweisungen auf dem Bildschirm folgen:
    Recover01.jpgRecover02.jpgRecover03.jpgRecover04.jpg
    Im letzten Bild sieht man einen blauen Balken durchlaufen. Nun ist die Box wieder einzuschalten bzw. an das Stromnetz anzuschliessen. Wenn jetzt eine IP-Adresse auftaucht, ist die Box gefunden worden und befindet sich im FTP-Modus. Möglicherweise muss dieser Vorgang wiederholt werden oder der Rechner benötigt eine IP-Adresse aus dem Bereich 192.168.2.xxx. In der Regel läuft es aber bereits so, entscheidend ist nur, dass hier eine IP-Adresse erscheint. Alles weitere ist nun uninteressant, es kommen zwar noch weitere Fenster, sie spielen aber keine Rolle mehr.
    Recover05.jpgRecover06.jpg
    Das Programm kann hier beendet werden, die Box verbleibt bis zu einem erneuten Aus- und Einschalten im FTP-Modus

    Nun kann mittels eines FTP-Programms (bspw. ncFTP oder auch Total Commander) ein lauffähiges kernel.image auf die Box geladen werden. Wichtig: das Windows-eigene FTP ist nicht geeignet. Und: keinesfalls ein komplettes Firmware-Image zu kernel.image umbenennen und hochladen. Ein Firmware-Image ist eine gepackte Datei, in der das kernel.image im Ordner /var/tmp enthalten ist. Dort kann es beispielsweise mit WinRAR oder auch dem Total Commander entpackt werden.

    Anleitungen für das Hochladen per ncFTP oder per Total Commander existieren bereits im Forum. Was die dortigen Angaben von einzustellenden IP-Adressen betrifft: übergehen, unsere Box ist ja bereits im FTP-Modus. Man kann also direkt mit dem Login weitermachen. Für die Total Commander-Anleitung: Bei Punkt 4 beginnen, Punkt 5 überspringen, das ist ja bereits geschehen und dann bei Punkt 6 weitermachen.

    Das Hochladen des kernel.image funktioniert sowohl bei TCOM- als auch bei AVM-Firmware. Wichtig ist jedoch das Branding, wird ein "gefritztes" kernel.image verwendet, muss das Branding mit dem entsprechenden SETENV-Befehl auf avm gesetzt werden! Ansonsten ist die Weboberfläche der Box nach dem Reboot nicht mehr erreichbar.

    Und noch eine Erweiterung: Es kann nicht unbedingt ausgeschlossen werden, dass nach einem missglückten Flashversuch die Konfigurationsdateien auf mtd3 und mtd4 noch intakt sind. In diesem Fall können sie beim Hochladen des kernel.image gleich mitgelöscht werden, das erspart unter Umständen ein erneutes Login per FTP.

    Zu diesem Zweck wird zunächst mit einem Texteditor eine leere, 0 Byte grosse Textdatei namens empty erstellt (ohne Endung .txt, ggf. umbenennen). Diese kopiert man dorthin, wo sich auch das kernel.image befindet. Nach dem Befehl zum Hochladen der kernel.image folgen dann zwei weitere Befehle:

    put empty mtd3
    put empty mtd4

    Danach weiter wie in den jeweiligen Anleitungen für ncFTP bzw. Total Commander beschrieben. Das Löschen von mtd3 und mtd4 und der nachfolgende Reboot der Box setzt die FTP-Adresse wieder auf die Default-Adresse der Speedports. Diese lautet 192.168.2.1 ! Dabei spielt es keine Rolle, ob vor dem Reboot ein SETENV my_ipaddress mit einer anderen Adresse angegeben wurde.
    Diese Methode (Hochladen einer leeren Datei) benutzt auch das CLEAR_ENV unter Linux, hier gilt also das Gleiche.

    Alles anzeigen

    wenns nicht hilft , google mal nach "w900v recovern" , da findest Du einige interessante Beiträge.

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