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iPad - Urheberrecht und eine Schweizer Uhr - wie passt das zusammen?

  • Gast
  • 20. September 2012 um 19:48
  • Gast
    Gast
    • 20. September 2012 um 19:48
    • #1

    Jeder kopiert von jeden. Die Konsumenten rauben und Konzerne kopieren. :rolleyes:

    Zitat

    [h=1]Zeitung: IPad-Uhr von Schweizer Bahn kopiert[/h] „Apple klaut Bahnhofsuhr der SBB“ - mit dieser Schlagzeile zeigt sich die Schweizer Boulevardzeitung „Blick“ über das Design jener Uhr empört, die mit dem neuen Betriebssystem iOS6 nun standardmäßig beim iPad zum Einsatz kommt. Nicht nur die „Basler Zeitung“ („BAZ“) kam ebenfalls zum Schluss, dass die iPad-Uhr der Bahnhofsuhr der Schweizer Bundesbahnen (SBB) „bis ins Detail“ gleicht - auch die SBB sind darüber alles andere als erfreut.
    Die als Designklassiker geltende Bahnhofsuhr sei den Berichten zufolge ohne SBB-Erlaubnis kopiert worden. Bei der SBB wolle man nun versuchen, mit Apple in Kontakt zu treten, „um die unautorisierte Nutzung finanziell und rechtlich zu regeln“, wie Bahn-Sprecher Christian Ginsig von der „BAZ“ zitiert wurde.
    Ginsing stellte in diesem Zusammenhang auch klar, dass die Urheber- und Markenrechte der Uhr der SBB gehören. Entworfen wurde die zifferlose Uhr mit dem charakteristischen roten Sekundenzeiger im Jahr 1944 von Hans Hilfiker.


    http://blogs.msdn.com/b/securitytips…t-explorer.aspx

    Cu
    Verbogener

  • BackBlues
    Schüler
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    Beiträge
    130
    • 21. September 2012 um 01:06
    • #2

    AW: iPad - Urheberrecht und eine Schweizer Uhr - wie passt das zusammen?

    Haha dumm gelaufen für Apple aber wie ich den Verein einschätze finden die einen weg das ganze zu deren Gunsten zu lenken

    Gesendet von meinem E310 mit Tapatalk 2

  • litze
    Fortgeschrittener
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    Beiträge
    329
    • 21. September 2012 um 08:08
    • #3

    Super jeder Verklagt jeden! :schal_gelb: Ein neues Hobby ist entfacht.
    Mal davon ab das die Uhr sehr viele verschiedene Design- und Karaktereigenschaften hat. Gut zu erkennen auch an den 60 im Kreis angeordneten schwarzen Balken von den 12 etwas länger sind. Hätte Apple doch besser 61 Balken genommen dann gebe es jetzt keine Probleme. Hätte eh keiner gemerkt, wer zählt das schon nach (ausser die SBB).:D

    Litze

  • Katze Flohli
    Gast
    • 7. Oktober 2012 um 21:37
    • #4

    Hihi cool, aber anders rum hätte die I-kotz hersteller doch auch gegen die SSB geklagt wenn die eine Uhr gebaut hätten welche der Uhr nur in der Zeigerform geähnelt hätte.
    Diese Bananenbieger haben doch fast jede Rundung und Form patentieren lassen und soviel Hirnlose Scheiße muß einen erst mal einfallen.

    Ich würde Patente sogar nur für max 2 Jahre beschränken und darf auch nur max. 2 Sachen pro Gerät beinhalten das dieser Wahnwitz endlich aufhört ansonsten müssen die das Patent eben für weitere 6 Monate verlängern aber eben zum 4 fachen Preis und danach wieder ... bis es denen auch zublöd wird ...
    Grundpreis pro Patent wäre bei mir 1 MIO und jede Verlängerung kostet wieder 1 MIO + Gebühren ... :D

  • Gast
    Gast
    • 8. Oktober 2012 um 12:25
    • #5

    Patente haben schon einen Sinn. Nur wenn auf runde Ecken und ähnlichen Scheiss Patente erteilt werden dann wird das Patentwesen zum Patentunwesen.

    Cu
    Verbogener

  • Gast
    Gast
    • 13. Oktober 2012 um 01:33
    • #6

    Wie die Geschichte ausgegangen ist findet man hier

    Cu
    Verbogener

  • Gast
    Gast
    • 12. November 2012 um 00:39
    • #7

    Jetzt sind Zahlen an die Öffentlichkeit gelengt. Apple zahlt fast 17 Mio. Euro an die SBB. Ein schönes Sümmchen :)


    [h=2]Apple zahlt Schweizer Bahn Millionen für Uhrdesign[/h] Apple zahlt dem Schweizer Bahnkonzern SBB laut einem Zeitungsbericht rund 20 Millionen Franken (rund 16,6 Mio. Euro) für die Nutzung des berühmten Bahnhofsuhrendesigns. Der „Tages-Anzeiger“ aus Zürich nannte die Zahl am Wochenende unter Berufung auf mehrere Quellen. Apple war vorgeworfen worden, in der neuen Software für sein iPad-Tablet das Design der legendären SBB-Bahnhofsuhr ohne Erlaubnis übernommen zu haben. Die Unternehmen hatten sich im Oktober auf eine Lizenz verständigt. Damals wurden aber keine finanziellen Details zu dem Deal genannt.
    Die Bahnhofsuhr war 1944 von dem Ingenieur und Gestalter Hans Hilfiker für die SBB entworfen worden. Besonderes Merkmal des sogenannten Kellenzifferblattes ist der markante rote Sekundenzeiger, der die Form einer Signalkelle hat. Die SBB lizenzieren das Design der Bahnhofsuhr auch für Armbanduhren und andere Zeitanzeiger.
    Apple war nach der zunächst unlizenzierten Übernahme des Uhrendesigns Doppelzügigkeit vorgeworfen worden, weil das Unternehmen selbst eigene Designentwürfe scharf juristisch schützen lässt und Nachahmer vor Gericht bringt.

    Apple zahlt Schweizer Bahn Millionen für Uhrdesign - news.ORF.at

    Cu
    Verbogener

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