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Überwachung - die drohende Gefahr der Schaufensterpuppen

  • Gast
  • 22. November 2012 um 22:28
  • Gast
    Gast
    • 22. November 2012 um 22:28
    • #1

    [h=1]Schaufensterpuppen spionieren Konsumenten aus[/h] Mehrere führende Modeketten spionieren ihre Kunden offenbar mit Hilfe von Schaufensterpuppen aus. In den Puppenaugen sei eine Videokamera mit einer Software zur Gesichtserkennung installiert, berichtete die „Berliner Zeitung“ heute unter Berufung auf den italienischen Hersteller Almax.
    Die „EyeSee-Mannequins“ könnten Alter, Geschlecht und Ethnie eines Kunden feststellen; die Modefirmen könnten so ihre Auslagen und ihr Personal gezielter an die Kundschaft anpassen.
    Der Geschäftsführer von Almax, Max Catanese, sagte auf Anfrage der APA, bisher seien keine Schaufensterpuppen nach Österreich geliefert worden. "Das kann sich jedoch bald ändern, weil das Interesse an unserem Produkt sehr groß ist und die Anfragen stark wachsen“, so Catanese.
    [h=2]Flächendeckender Einsatz geplant[/h]Bedenken der Datenschützer wegen möglicher Verletzung der Privatsphäre wies Catanese zurück. In großen Kaufhäusern und Shops im Topsegment seien rund um die Uhr Videoanlagen im Einsatz, die Bilder der Kunden aufnehmen. Die Schaufensterpuppen würden keine Bilder der Kunden aufnehmen, sondern lediglich Informationen über Alter, Geschlecht und Ethnie vermitteln.
    Dadurch entstehe keine Verletzung der Privatsphäre der Einzelperson. Diese statistischen Informationen über die Kunden seien für Modeketten und Kaufhäuser bei der Planung ihrer Arbeit sehr wichtig. Die Software für die Schaufensterpuppen sei zusammen mit der Polytechnischen Universität in Mailand entwickelt worden.
    In Europa und den USA würden vor allem Modeketten mit großen Filialen bereits mit den Überwachungspuppen arbeiten. Er verhandle derzeit mit mehreren führenden Modeketten über einen flächendeckenden Einsatz. Seit Dezember 2011 habe Almax mehrere Dutzend Exemplare der 4.000 Euro teuren Puppen ausgeliefert, noch einmal so viele seien bestellt.

    Schaufensterpuppen spionieren Konsumenten aus - news.ORF.at

    Cu
    Verbogener

  • Gast
    Gast
    • 28. Februar 2013 um 04:41
    • #2

    [h=1]EU-Kommission befasst sich mit spionierenden Schaufensterpuppen[/h] Schaufensterpuppen, die mittels eingebauter Kameras und Gesichtserkennungssoftware Alter, Geschlecht und Herkunft die Kunden heimlich ausspionieren, beschäftigen nun auch die EU-Kommission. Zwei österreichische EU-Abgeordnete schlugen dsewegen Datenschutz-Alarm. Die zuständige EU-Justizkommissarin Viviane Reding verwies auf die von ihr vorgeschlagene neue Datenschutz-Verordnung, die viel strengere Regeln vorsieht.
    Kategorie: Datenschutz


    Dass sich die EU-Kommission nun mit diesem Thema befasst, geht auf eine Initiative der SPÖ-Europaabgeordneten Josef Weidenholzer und Evelyn Regner zurück. Sie haben wegen der spionierenden Schaufensterpuppen Datenschutz-Alarm geschlagen und die zuständige EU-Kommissarin Reding auf den Fall der "EyeSee-Mannequins" der italienischen Firma Almax aufmerksam gemacht.
    Reding erklärte, die von ihr vorgeschlagene neue Datenschutz-Verordnung sehe strengere Regeln und eine "ausdrückliche" Einwilligung von Betroffenen vor. Außerdem sei in dem EU-Verordnungsentwurf ein restriktiverer Ansatz zur Profilerstellung geplant.


    [h=2]Verbot von Spion-Aktionen gefordert[/h]Regner fordert, dass Spion-Aktionen zu Marketingzwecken strafbar werden und Fälle wie die versteckte Gesichtserkennung EU-weit unmissverständlich verboten werden sollten. Die Software für die Schaufensterpuppen sei zusammen mit der Polytechnik-Universität in Mailand entwickelt worden. Laut Herstellerangaben sind die Puppen Weidenholzer zufolge auch bereits in mehreren europäischen Ländern vertrieben worden. Beide EU-Abgeordneten befassen sich mit der Reform des EU-Datenschutzes im EU-Parlament, das über eine Neuregelung mitentscheidet.
    Schaufensterpuppen spionieren Kunden aus

    EU-Kommission befasst sich mit spionierenden Schaufensterpuppen - help.ORF.at

    Cu
    Verbogener

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