# DVB-T: ORF-Leistungsreduzierung führte kaum zu Einschränkung des Empfangs in Bayern
Die vom ORF angekündigte und gestern realisierte Reduzierung der Sendeleistung Richtung Deutschland hat ersten Beobachtungen zufolge kaum zu Reichweiteneinbußen geführt. Wie berichtet, wurde auf Druck der deutschen Privatsender die Strahlungsleistung am DVB-T-Standort Gaisberg bei Salzburg auf 8 kW Richtung München/Oberbayern reduziert. Das führte zwar bei zahlreichen TV-Zuschauern zu einer Verringerung der Signalqualität. Trotzdem können vielerorts die ORF-Sender und der Privatsender ATV noch in störungsfreier Qualität empfangen werden.
Verschlechtert hat sich dagegen der analoge TV-Empfang von ORF 2 von der Zugspitze. Gleichzeitig nahm die ORF-Sendertochter ORS jedoch auf der Zugspitze einen provisorischen DVB-T-Sender auf dem Kanal 52 in Betrieb. Dieser ist Beobachtungen zufolge von hohen Lagen der Schwäbischen Alb über Memmingen, Mindelheim, Landsberg und Augsburg bis vor die Tore Münchens zu empfangen - eine gute Dachantenne, Verstärker und freie Sicht zum Alpenmassiv vorausgesetzt. Obwohl vorrangig in Richtung Ehrwald/Tirol gesendet wird, reicht das Signal aufgrund der Höhe der Sendeantenne auf über 3.000 Metern zu einem störungsfreien Empfang im Voralpengebiet. Im Herbst wechselt der DVB-T-Kanal auf der Zugspitze von Kanal 52 auf Kanal 49. Dann erwarten Experten einen noch besseren Empfang, weil es keine Gleichkanalstörungen mit einem Sender in Württemberg mehr gibt. http://www.ors.at
Quelle: SatelliFax 03.07.07
