sah echt übel aus , wahnsinn dass man da mit dem Leben und ohne Knochenbrüche rauskommt.
Merzedes sollte jetzt mal in die Gänge kommen, und er Sache gründlich auf der Spur gehen, bevor schlimmers passiert.
ZitatSicherheitszelle des Cockpits aufgerissen
Für den Einzelfall Kovalainen war die Absorbierung trotz den nicht optimalen Umständen offenbar dennoch ausreichend. Die Sicherheitszelle des Cockpits («Monocoque»), aus schwer zerstörbarer Kohlefaser an einem Stück hergestellt, wurde zwar vorne von der Wucht des Aufpralls aufgerissen, offenbar aber an einer Sollbruchstelle – wie es im vergangenen Jahr beim mehrfachen Überschlag des BMW-Sauber-Piloten Robert Kubica auch passiert war. Kovalainen jedenfalls hatte keine Blessuren an den Beinen. Dass alle Unfallopfer der Formel 1 in den letzten Jahren die ungeheuren Verzögerungskräfte so gut aushalten konnten, hat auch mit dem Gesamtsicherheitspaket aus Cockpitummantelung, Gurtsystem und dem speziellen Nackenschutz zu tun.
Nur einen Schluss darf keiner aus dem neuerlich glimpflich verlaufenen Unfall ziehen: dass es absolute Sicherheit geben kann. Es wäre ein Trugschluss.
Quelle NZZOnline

ZitatEinzelfall Felgenbruch
Nach Aussage von Ron Dennis wurde der Unfall "zu 99 Prozent" durch einen Felgenbruch links vorne ausgelöst. Zuerst habe man noch an einen Stein gedacht, der sich zwischen Felgenbett und Reifen geschmuggelt haben und dadurch einen Reifenplatzer provoziert haben könnte, doch diese Theorie wurde später verworfen. Musste sich McLaren auch Sorgen um das Auto von Lewis Hamilton machen? "Nicht wirklich", antwortete Dennis. "Wir hatten wegen der Safety-Car-Phase sieben Runden lang Zeit, mögliche Unfallursachen einzukreisen. Da wir zunächst an die Stein-Theorie dachten, sahen wir für Lewis keine Gefahr." Aber auch bei einer Bestätigung eines Felgenbruchs hätte man Hamilton nicht aus dem Rennen genommen. "Unsere Felgen haben noch nie Probleme gemacht. Das muss ein Einzelfall gewesen sein." Die Räder werden vom japanischen Lieferanten Enkei gestellt.
Whitmarsh erklärt sich die relativ geringen Blessuren von Kovalainen so: "Der riesige Reifenstapel hat den Aufprall gedämpft. Zwischen Aufprall und Stillstand lagen 100 Millisekunden. Das ist ziemlich lang." Die Telemetriedaten zeigten: Kovalainen war einer Verzögerung von [color="Red"]26 G[/color] ausgesetzt. Nach Whitmarshs Schätzung brach die Felge bei Tempo 260. Weil sich das linke Vorderrad auflöste, war nur noch eingeschränkte Bremswirkung vorhanden. Der Aufprall fand mit schätzungsweise 150 km/h statt. Auch ohne Bremsen verzögert ein Formel 1-Auto wegen des hohen Luftwiderstandes stark. Zur Erinnerung. Michael Schumachers Bremsdefekt 1999 in Silverstone trat bei 302 km/h auf. Die Leitplanken traf der Ferrari mit 107 km/h.
Quelle : http://www.auto-motor-und-sport.de/sport/formel_1…12030_13987.hbs



