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Beiträge von Reppo

  • iTunes und pc neu installiert und jetzt?????

    • Reppo
    • 24. Januar 2012 um 15:30

    Du kannst einfach mit der rechten Maustaste links auf dein verbundenes iPhone klicken und den Punkt "Einkäufe übertragen" auswählen, dann werden die Apps auf dem iPhone in iTunes abgelegt und dann kannst du auch synchronisieren, ohne das was gelöscht wird.

  • Sky S02 Karte auch HD?

    • Reppo
    • 24. Januar 2012 um 15:27

    Er hat ja nach Sky HD und nicht nacht HD+ gefragt, aber du hast natürlich Recht damit, dass sie S02 keine HD+ Sender entschlüsselt.

  • ER IST DA! Download Absinthe – iPhone 4S & iPad 2 Jailbreak vom Chronic Dev-Team

    • Reppo
    • 24. Januar 2012 um 14:07

    Ja, ich habe 2x iPhone 4S und ein iPad2 gejailbreakt.

    Am besten zuerst mit iTunes backupen, dann frisch auf 5.01 wiederherstellen, danach jailbreaken und anschließend wieder das Backup zurückspielen mit iTunes.

  • Erste Erfahrungen

    • Reppo
    • 24. Januar 2012 um 14:05

    Es gibt zu der Xtrend ET 6000 HD aus meiner Sicht keine Alternative...

    Mit 128MB Flash und 512MB Ram kannst du darauf HbbTV + Webbrowser betreiben, Blindscan, HDMI-CEC, DTS, usw.

  • Angriff auf die Sportschau

    • Reppo
    • 24. Januar 2012 um 13:02

    Das Wettbieten um die TV-Rechte beginnt. Die Telekom attackiert Sky, und das Internet gewinnt an Bedeutung
    Google, Telefonica und Vodafone haben Interesse an "Web-TV"-Übertragung

    "Die Sportschau hat entscheidend dazu beigetragen, dass die Liga so populär ist"
    Oft lässt sich Christian Seifert, 42, nicht in Bundesligastadien sehen. Am Freitag aber saß der Vorsitzende der Geschäftsführung der Deutschen Fußball Liga (DFL) in Mönchengladbach, um sich den Rückrundenauftakt der Borussia gegen den FC Bayern anzusehen. Er verhielt sich neutral beim 3:1 der Gastgeber, obwohl es kein Geheimnis ist, dass er früher an (fast) gleicher Stelle der legendären Fohlenelf zugejubelt hat. Vielleicht hat Joachim Löw, der neben Seifert saß, so viel Ruhe ausgestrahlt. Zumindest zeigte die Nähe zum Bundestrainer, welchen Stellenwert der DFL-Boss mittlerweile genießt.
    Eigentlich hat er derzeit keine Zeit für solche Ausflüge. Es bahnt sich Wegweisendes für den deutschen Fußball an, und Seifert ist der Mann, auf den es dabei ankommt. Bis Mai soll der neue Fernsehvertrag ausgehandelt sein, der festlegt, wer in den Jahren 2013 bis 2017 wo und wann Bundesligafußball zeigen darf. Die spannendste Frage dabei ist, ob es mehr Geld geben wird als bislang. Und ob die "Sportschau" (ARD) den Bieterwettstreit überleben wird.
    Der aktuelle Vertrag brachte den 36 Profivereinen in der Ersten und Zweiten Liga zuletzt 412 Millionen Euro pro Jahr aus der Inlandsvermarktung. Zusammen mit Auslandsrechten und anderen Lizenzen kamen 505 Millionen Euro zusammen. Zum Vergleich: In Italien kommen rund 900 Millionen Euro aus der medialen Verwertung, die englische Premier League kassiert rund 1,2 Milliarden Euro. "In Sachen TV-Geld sind wir in der Liste der fünf größten Fußballnationen Europas derzeit Letzter. Von diesem Platz müssen wir wegkommen. Die anderen sind uns davongelaufen. Wir waren da zu lange passiv", sagt Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandschef des FC Bayern, der "Welt am Sonntag".
    Warum verdienen andere Ligen so viel mehr? Weil zum einen die Entwicklung in der Auslandsvermarktung hierzulande lange verschlafen wurde. Während die Engländer in den 90er-Jahren den asiatischen Markt eroberten, dämmerte die Bundesliga noch unter der Obhut des Deutschen Fußball-Bundes dahin. Zum anderen gibt es keine Pay-TV-Tradition im "Sportschau-Land". Im Gegenteil: Hier gilt der Fußball als Kulturgut, das dem Zuschauer wie der Wetterbericht und das "Wort zum Sonntag" kostenlos ins Haus geliefert werden muss.
    Das könnte sich nun ändern. Noch bei der vergangenen Rechtevergabe schmiss sich das Kartellamt schützend vor die "Sportschau" und untersagte einen TV-Vertrag, der den Klubs drei Milliarden Euro für sechs Jahre garantiert hätte. Voraussetzung: Die erste frei empfangbare Zusammenfassung der Samstagsspiele sollte nicht vor 22 Uhr ausgestrahlt werden, um das Pay-TV exklusiver zu machen. Das Kartellamt schritt ein: Es müsse eine "zeitnahe Zusammenfassung" im Free-TV geben, verkündeten die Wettbewerbshüter, ansonsten würden sie der zentralen Vermarktung der Bundesligarechte durch die DFL nicht zustimmen. Das hat der neue Kartellamtschef Andreas Mundt geändert. Zwar muss die erste Zusammenfassung weiterhin vor 20 Uhr erfolgen, darf aber auch alternativ im Internet ausgestrahlt werden. Diese Entscheidung schlug in der Branche ein wie eine Bombe. Wer sich die Rechte für das Segment "Web-/Mobile-TV" sichert und dort Erstzugriff auf jenen Bereich hat, der die "Sportschau" bisher am Leben erhielt, wird seiner Internetplattform im Handumdrehen traumhafte Besucherzahlen bescheren. Und damit Werbeeinnahmen in neuen Dimensionen generieren.
    Bei der ARD sorgte die Nachricht für Entsetzen: "Diese Entscheidung ist nicht im Sinne der Zuschauerinnen und Zuschauer", kritisiert die Vorsitzende Monika Piel prompt. Auch aus der Liga kam Unterstützung: "Die Sportschau ist eine heilige Kuh. Sie hat entscheidend dazu beigetragen, dass die Bundesliga so populär ist", sagt Rummenigge. Der ARD-Sportintendant Ulrich Wilhelm appelliert, "bei der Vergabe darauf zu achten, dass der Bundesliga-Fußball auch weiterhin eine Verbreitung erfährt, die seiner gesellschaftlichen Bedeutung und Verantwortung gerecht wird."
    Was die ARD-Oberen nicht sagen: Bislang haben sie das "wertvollste Medienrecht Deutschlands" (Seifert) für vergleichsweise kleines Geld bekommen. Die rund 100 Millionen Euro pro Jahr, die das "Erste" an die Liga zahlt, entsprechen umgerechnet 20 Cent pro Gebührenzahlen und Monat. Dafür bekommen die Zuschauer etwas ab 18.30 Uhr, das in Italien erst nach 22.40 Uhr und in Frankreich frühestens am Sonntagmorgen ausgestrahlt werden darf.
    Ein Recht, auf das auch andere Bieter scharf sind. Nach Informationen der "Welt am Sonntag" sind zahlreiche Konzerne am Bieterverfahren interessiert. Darunter Google, das die "Internet-Sportschau" über YouTube ausstrahlen könnte. Im Sommer übertrug die Plattform bereits den Supercup zwischen Dortmund und Schalke in diverse Länder. Auch Yahoo und der Axel-Springer-Verlag sollen Interesse an den Nicht-Live-Rechten haben; Letzterer könnte dafür die Internetplattform "bild.de" nutzen. "Ich glaube noch nicht daran, dass die Yahoos und Googles dieser Welt so weit sind, die Qualität und vor allem die Quote zu garantieren, die wir brauchen", sagt Karl-Heinz Rummenigge.
    Für die "IPTV-Rechte", also das Ausstrahlen über digitale Datennetze, das bisher in der Hand der Deutschen Telekom ("Liga total") war, sollen sich Vodafone und der spanische Kommunikationsriese Telefonica ("O2") interessieren. Die Telekom wiederum wird sich wohl zusätzlich in den Kampf um die Übertragungsrechte per Satellit einbringen - bislang das Hoheitsgebiet von "Sky" und das Filetstück des TV-Vertrags. Derzeit steuert "Sky" rund 225 Millionen zu den 412 Millionen Gesamteinnahmen bei. Zusammen mit dem Rechtehändler "Sirius", den der verstorbene Medienmogul Leo Kirch aufgebaut hat, will sich die Telekom nun dieses Paket sichern.
    In Ligakreisen wird das mit gemischten Gefühlen zur Kenntnis genommen. "Sky" gilt als verlässlicher Partner. Verliert der Pay-TV-Sender die Liverechte an der Bundesliga, ist seine Existenz gefährdet. Zudem müssten die Abonnenten, die weiter Live-Fußball sehen wollen, sich binnen kurzer Zeit neue Empfangsboxen oder zumindest neue Empfangskarten besorgen. "Wir wollen keine Fantasieangebote, bei denen den Bietern nach zwei Jahren die Luft ausgeht", sagt Christian Seifert. DFL-intern soll eine Steigerung auf 450 Millionen Euro pro Jahr als realistisches Ziel gelten.

    Quelle: WELT.de

    Fand ich sehr lesenswert, daher hier nochmal gepostet. Ist also endlich bald vorbei mit Sportschau...

  • Etliche Filehoster schließen oder beschränken ihren Dienst

    • Reppo
    • 24. Januar 2012 um 12:43

    Jo, wäre aber auch wünschenswert, wenn die OCHs verschwinden. Nervt extrem, dass mit der Arbeit anderer Geld verdient wird.
    Und hierbei meine ich nicht die Künstler, sondern die release groups, die nicht wollen, dass ihre releases in torrent Netzwerken und bei OCHs auftauchen.
    Das stört die Uploader bei den OCHs natürlich nicht, weil sie mehrere 1000 EUR im Monat damit verdienen und die Downloader zahlen ja auch. Bescheuertes System, das abgeschafft gehört. Ohne diese Pseudoszene wäre es bestimmt nicht zu ACTA usw. gekommen.

  • Erste Erfahrungen

    • Reppo
    • 24. Januar 2012 um 12:38

    Der beste Deal im Bereich Ein-Tuner Nachahmer Box ist eh die ET6000, 100 EURO billiger und mehr Arbeits- und Flashspeicher.

  • Erste Erfahrungen

    • Reppo
    • 24. Januar 2012 um 11:39

    Der Unterschied ist, dass man in die Uno auch mit einem Kabeltuner betreiben kann und eine Festplatte einbauen kann.

    Des Weiteren hat sie ein Display und einen neueren Prozessor verbaut.

  • ER IST DA! Download Absinthe – iPhone 4S & iPad 2 Jailbreak vom Chronic Dev-Team

    • Reppo
    • 24. Januar 2012 um 11:36

    Du hast nach einem Jailbreak root Rechte und volle Rechte auf das Dateisystem, da geht also nichts verloren.

  • Sky S02 Karte auch HD?

    • Reppo
    • 24. Januar 2012 um 11:14

    Kurz gesagt ja.

  • iTunes und pc neu installiert und jetzt?????

    • Reppo
    • 24. Januar 2012 um 08:45

    Ich verstehe ehrlich gesagt dein Problem gar nicht.
    Beschreib das bitte mal ausführlich und mit Screenshots. Ich weiß z.B. gar nicht, was du mit "libera" in deinem erstem Posting meinst.

  • NLM-Direktor Fischer: Unverschlüsselte Einspeisung von SD-Programmen zentraler Punkt

    • Reppo
    • 24. Januar 2012 um 00:00

    Das Problem sind ja nicht die verschlüsselten Privatsender, sondern die frei empfangbaren öffentlich-rechtlichen Sender. Da finde ich die Situation in Österreich / Schweiz besser.

  • 1 Million Apple A5 Jailbreaks in 3 Tagen & WARNUNG!

    • Reppo
    • 23. Januar 2012 um 23:47

    Der Absinthe & Cinject Jailbreak für die Apple A5 Devices hat eingeschlagen. Circa eine Million iPhone 4S und iPad 2 haben bereits in den ersten drei Tagen den Jailbreak durchgeführt und Cydia installiert! Unglaublich aber wahr – und wenn ihr noch nicht dazugehört – hier findet ihr die Download Links zum Jailbreak von iPhone 4S & iPad 2! Und eine Warnung für die Jailbreaker sendet das Dream-Team gleich mit!
    Musclenerd konnte die genauen Download-Zahlen von Cydia dank saurik jetzt hier im iPhone Dev-Team Blog posten:
    [INDENT]

    • 491,325 new iPhone4,1 devices
    • 308,967 new iPad2 devices
    • 152,940 previously jailbroken (at 4.x) iPad2 devices


    [/INDENT]

    Diese Zahlen sind nur iPhone 4S & iPad 2 unter iOS 5.0.1 – ältere iPhone, iPad & iPod touch zählen hier nicht dazu! Da Absinthe der erste iPhone 4S Jailbreak war gibts natürlich NUR neue iPhone 4,1 Jailbreak Devices in der Liste. Beim iPad 2 war ein Drittel der iPad 2 Jailbreaker bereits unter iOS 4.3.3 mit dem Jailbreak vertreten. Die SEHR genauen Zahlen kommen durch die obligatorische SHSH Abfrage bei den Cydia-Servern von Saurik zustande.

    Und natürlich schieben der Jailbreak Hacker musclenerd eine Jailbreak Warnung an alle iPhone 4S & iPad 2 User hinterher:
    [INDENT]Remember the cardinal rule of jailbreaking: never update your firmware until a new jailbreak is available. This is especially true for A5 owners, who currently have no way of restoring to 5.0.1 once the 5.0.1 SHSH blob signing window is closed.
    [/INDENT] Auch wenn das für alte Jailbreak Hasen selbstverständlich sein dürfte:

    NIEMALS EIN IOS UPDATE DURCHFÜHREN,
    WENN KEIN NEUER JAILBREAK VERFÜGBAR IST!


    Und das gilt natürlich vor allem für die Jailbreak Fraktion mit dem neuen iPhone 4S. Leider könnt ihr trotz SHSH Files KEIN DOWNGRADE auf iOS 5.0.1 durchführen, wenn Apple diese iOS Version nicht mehr signiert. Aber das wisst ihr ja schon alle…

    Quelle: apfeleimer.de

  • BGH muss eBay-Streit klären: Handy für 24.000 Euro

    • Reppo
    • 23. Januar 2012 um 23:28

    Ein kurioser Fall um ein Mobiltelefon im Wert eines Mittelklassewagens beschäftigt derzeit den Bundesgerichtshof: Die Richter müssen klären, ob eBay-Käufer ein Recht auf Originalware haben, auch wenn der Auktionstext nicht ausdrücklich von "Original" spricht. Ein Mann aus dem Saarland hatte geklagt, weil er statt eines Luxus-Handys der Marke Vertu ein Plagiat bekommen hatte. Ladenpreis des Original-Telefons: 24.000 Euro. Der Fall wurde am Mittwoch in Karlsruhe verhandelt; mit einer Entscheidung wollen sich die Richter aber noch ein wenig Zeit lassen.

    Weitreichende Entscheidung für eBay
    Der Verkäufer hatte in seiner Anzeige beim Internet-Auktionshaus eBay zwar "alle Liebhaber von Vertu" angesprochen. Dabei hatte er jedoch nicht ausdrücklich gesagt, dass es sich um ein Original-Gerät handele. In den Vorinstanzen hatten die Gerichte entschieden, dass der Käufer keinen Schadensersatz bekommt. "Wenn es dabei bleibt, kann eBay zumachen", sagte der Anwalt des Käufers, Peter Juretzek. Dann könne man einfach Plagiate verkaufen.

    Der Rechtsanwalt des Verkäufers sah den Fehler hingegen beim Bieter: "Ein Handy, das 24.000 Euro wert ist, wird zu einem Startpreis von 1 Euro angeboten. Da muss man sich doch fragen, ob man wirklich Originalware bekommt". Das allerdings schien den Vorsitzenden Richter Peter Meier-Beck nicht zu überzeugen: "Der Witz an eBay ist doch gerade, dass es zu überraschenden Entwicklungen kommen kann. Der Kaufpreis hat mit dem Startpreis nichts zu tun." Der BGH kann den Fall entweder an das Oberlandesgericht zurückverweisen oder den Auktionstext auslegen und selbst entscheiden. Das Urteil soll am 21. März ergehen (Az. VIII ZR 244/10).

    Quelle: onlinekosten.de

  • iTunes und pc neu installiert und jetzt?????

    • Reppo
    • 23. Januar 2012 um 22:58

    Schon Computer aktiviert in iTunes?

  • Etliche Filehoster schließen oder beschränken ihren Dienst

    • Reppo
    • 23. Januar 2012 um 22:54

    Die Schließung des Filehosters Megaupload scheint schwere Folgen für die gesamte Branche nach sich zu ziehen. Im Verlauf der letzten Stunden schlossen etliche weitere Dienste auf freiwilliger Basis ihr Geschäft. Unter anderem betroffen sind die Webseiten von Filesonic und x7. Uploaded.to begrenzte sein Geschäft jüngst ausschließlich auf Kunden außerhalb der Vereinigten Staaten.

    Die Nachricht von der Verhaftung des Megaupload-Betreibers Kim Schmitz sorgte in den letzten Tagen für große Aufregung. Insgesamt 175 Millionen Dollar soll der Geschäftsmann durch die mutmaßliche Duldung von urheberrechtlich geschütztem Material auf seinen Servern verdient haben. Nun drohen ihm bis zu 20 Jahre Haft. Diese erschreckende Aussicht schindet nun offenbar auch Eindruck bei den konkurrierenden Diensten. Im Verlaufe der letzten Stunden quittierten immer mehr Dateispeicher-Services ihren Dienst – womöglich aus Angst vor ähnlichen Konsequenzen.

    So verkündet der mittlerweile sehr populäre Filehoster x7.to seit wenigen Stunden auf seiner Homepage:„Wir bedauern Ihnen mitzuteilen, dass wir unsere Dienste vollständig einstellen“. Jegliche Down- oder Uploadfunktion wurde von der Administration deaktiviert. Ähnlich geht es unter der Adresse Filesonic.com zu. Dieser Sharing-Dienst erlaubt seit Montag keinerlei Dateiverbreitungsfunktionalitäten. Ursprünglich konnte jeder Nutzer mit dem richtigen Link eine beliebige Datei herunterladen. Ab sofort ist dies nur noch dem Dateiinhaber möglich, der sich zuvor verifizieren muss.

    Auch bei einem der größten Wettstreiter, Uploaded.to, weht seit Neuestem ein anderer Wind. Dort ist jeglicher Zugriff auf die Homepage nur noch Personen gestattet, die sich außerhalb der Vereinigten Staaten aufhalten. Etliche andere Hoster (unter anderem Videobb, Videozer und Fileserve) beendeten ihr sogenanntes Affiliate-System, durch das Uploader mit beliebten Dateien finanziell entlohnt wurden.

    Inwiefern die anderen Teile der Branche auf die aktuellen Geschehnisse reagieren werden, bleibt abzuwarten. Der einzige Dienst, der öffentlich ein Fortbestehen zusicherte war das schweizerische Rapidshare. Von anderen Providern liegen bislang keine Stellungnahmen vor.

    Quelle: gulli

  • Kino1.to: Klingt komisch, ist aber legal

    • Reppo
    • 23. Januar 2012 um 22:52

    Film-Suche Kino1.to: Klingt komisch, ist aber legal
    Zwei Informatikstudenten aus Potsdam haben eine neue Suchmaschine für Video-On-Demand-Inhalte in deutscher Sprache entwickelt. Trotz ihres etwas irreführenden Namens Kino1.to soll die Seite ausschließlich legales Videomaterial bieten.

    Wie uns die Betreiber Stefan George und David Eickhoff per E-Mail mitgeteilt haben, liegt der Fokus der neuen Suchmaschine Kino1.to auf kostenlosen Inhalten. Man wollte zeigen "welche Vielfalt es an legalen, frei verfügbaren Inhalten gibt, die man konsumieren kann, ohne dass man sich dabei strafbar macht", so die Kino1.to-Macher.

    Abgedeckt werden vor allem die großen Mediatheken von ARD und ZDF, aus diesen Quellen dürfte es auch die meisten Videos geben. Außerdem gibt es kostenlose Inhalte der Video-On-Demand-Angebote der Deutschen Telekom (Videoload) und von ProSiebenSat.1 Media (Maxdome). Mit letzterem Medienkonzern arbeitet man auch beim Portal Myvideo.de zusammen. Stefan George und David Eickhoff, die am Hasso-Plattner-Institut in Potsdam studieren, geben an, dass mittlerweile rund 72.000 Beiträge indiziert seien.

    Die Suche ähnelt von der Aufmachung her ganz bewusst an Microsofts Bing-Bildersuche: Ziel ist es, einen scheinbar endlosen Fluss an Inhalten zu bieten, geben George und Eickhoff an. Die Suche der zum Großteil in Schwarz gehaltenen Seite kann in drei Hauptkategorien, nämlich Film, Serie und Clips, durchgeführt werden.

    Die Zusammenarbeit mit den Bezahl-Videoanbietern bezieht sich nicht nur auf die kostenlosen Angebote, die dort abrufbar sind. Kino1.to bietet auch Links zu den jeweiligen kostenpflichtigen Videos bei Maxdome und Videoload. Die Bezahl-Inhalte können allerdings leicht herausgefiltert werden, indem man auf der Startseite ein Häkchen in der obersten Navigationsleiste des Dienstes unter "Kostenlos" setzt. Derzeit ist die Seite übrigens noch werbefrei.

    Quelle: WinFuture

  • Telekom wischt Bedenken wegen Bundesliga-TV-Rechten vom Tisch

    • Reppo
    • 23. Januar 2012 um 22:51

    Die US-Großbank Morgan Stanley hält auch nach einem Treffen mit der Vorstandsetage der Deutschen Telekom an der Auffassung fest, dass der Ex-Monopolist keine realistische Chance hat, sich die Satelliten- und Kabelrechte der Fußball-Bundesliga ab der Spielzeit 2013/2014 zu sichern.

    Die Verantwortlichen des Konzerns hätten bei einer Gesprächsrunde in der vergangenen Woche einhellig Bedenken über regulatorische Probleme vom Tisch gewischt, teilte Morgan Stanley in einer am Montag verbreiteten Bestandsaufnahme mit. Gegenüber Vertretern der Bank habe die Telekom darauf verwiesen, dass Bundeskartellamt und KEK trotz einer rund 30-prozentigen Staatsbeteiligung an der DeutschenTelekom keine Bedenken gegen das aktuell per IPTV veranstaltete Telekom-Bezahlangebot "Liga total!" vorgebracht hätten.

    Das Telekom-Management habe sich überzeugt davon gezeigt, dass die Genehmigung im Falle eines Erwerbs der Satelliten- und Kabelübertragungsrechte ohne weitere Hürden auch auf diese Verbreitungswege ausgedehnt werden könnte, hieß es weiter. Dabei lassen die Vorstände allerdings außer acht, dass IPTV regulatorisch als "narrowcast" eingestuft wird. Eine klassische Broadcasting-Verbreitung über Kabel und Satellit durch die Telekom wäre aufgrund der größeren Reichweite hingegen auch mit einem zwischengeschalteten Partner nach deutschem und EU-Recht unvereinbar.

    Entsprechend würde solche Pläne neben Behörden wie KEK und Bundeskartellamt auch Konkurrenten wie Sky Deutschland auf den Plan rufen, die bereits ihren Widerstand angekündigt haben (siehe auch DF-Kommentar vom 30. Dezember). Brancheninsider vertraten gegenüber DIGITALFERNSEHEN.de durchgehend die Auffassung, dass der Rückgriff auf einen Produktionspartner - wie aktuell Constantin Medien im Fall von "Liga total!" - nichts daran ändere, dass ein Unternehmen, das sich teilweise in Staatshand befindet, weder mittel- noch unmittelbar klassischen Rundfunk veranstalten dürfe.

    Gegenüber Morgan Stanley verwies die Telekom-Chefetage drauf, in den nächsten Tagen die offiziellen Ausschreibungsunterlagen von der Deutschen Fußball Liga (DFL) zu erwarten. Der Bieterprozess werde im April durchgeführt. Für Ende Mai erwarte man eine Entscheidung. Offen ließ das Unternehmen zunächst allerdings, ob man tatsächlich ein Gebot abgeben will.

    Lasse man die rechtliche Problematik außer acht, gebe es trotzdem diverse Gründe, die gegen einen Erwerb der Übertragungsrechte durch die Telekom sprächen, so das US-Kreditinstitut in einer früheren Analyse weiter. So verschaffe sich der Ex-Monopolist weder einen Wettbewerbsvorteil gegenüber dem Kabelnetzbetreibern, weil etwaige Rechte zwingend an diese sublizenziert werden müssten, um die von der DFL geforderte flächendeckende Verbreitung zu gewährleisten. Hinzu komme, dass sich aufgrund von aktuell nur 200 000 "Liga total!"-Abonnenten bei geschätzten Aufwendungen von rund 1,5 Milliarden Euro für vier Jahre die Frage der Refinanzierbarkeit stelle.

    Auch diese Gründe wischte das Telekommunikations-Unternehmen laut Morgan Stanley vom Tisch. Es sei gar nicht abschließend geklärt, ob der Ligaverband dem siegreichen Pay-TV-Bieter tatsächlich Mindestvorgaben zu Verbreitungswegen und erreichten Haushalten mache, behaupteten Telekom-Vertreter. Dass sich die DFL auf die Lizenzvergabe an einen Partner einlässt, der den Kabelmarkt und damit rund die Hälfte der deutschen Zuschauer ausschließt, darf allerdings auch ohne Kenntnis der Interna angezweifelt werden.

    Entsprechend schloss Andreas Siemen, Chief Financial Officer von Kabel Deutschland, gegenüber Morgan Stanley ein "Doomsday-Szenario", bei dem die Auswertung der Fußball-Bundesliga im Bezahlfernsehen künftig ohne Einbeziehung der Kabelnetzbetreiber stattfinden könnte, kategorisch aus. Sponsoren und Werbekunden würden eine solche künstliche Einschränkung der Reichweite auch gar nicht akzeptieren, wurde Siemen zitiert.

    Quelle: Digitalfernsehen

  • Thema des Monats: Rundfunkgebühren im internationalen Vergleich

    • Reppo
    • 23. Januar 2012 um 22:50

    Während sich der Unmut über die Höhe der Rundfunkgebühren in Deutschland stetig regt, steht die GEZ im internationalen Vergleich gar nicht so schlecht da. Gegenüber Gebührenspitzenreiter Schweiz haben die Deutschen noch viel Luft nach oben. Und auch in puncto Gebühreneintreiben gibt es Schlimmeres. Eine Übersicht.

    In Nord- und Südamerika sind Rundfunkgebühren weitgehend unbekannt
    Bild: Auerbach Verlag


    Rundfunkgebühren existieren in etwa zwei Drittel aller europäischen Länder, außerdem in etwa der Hälfte der Länder Asiens und Afrikas, in unterschiedlichster Höhe und Ausprägung. In Nord- und Südamerika hingegen sind Rundfunkgebühren größtenteils unbekannt. Stattdessen finanzieren sich die öffentlich-rechlichen Programme dort zu variablen Anteilen aus staatlichen Zuschüssen, teilweise aus Werbung und darüber hinaus vor allem durch nicht-staatliche Zuschüsse und Sponsoring von Firmen und Privatpersonen.

    Speziell in den USA bilden freiwillige Zuschauerabonnements und Spenden den Großteil des Budgets der öffentlich-rechtlichen Nischenprogramme. Ein Besonderheit sind hier auch die so genannte Pledge Drives, Sondersendungen der lokalen Kanäle, in denen Zuschauer direkt um Spenden gebeten werden, meist im Austausch gegen eine Namensnennung im Fernsehen sowie ab bestimmten Spendenhöhen auch Kleinigkeiten wie Tassen, T-Shirts und andere Artikel des Senders.


    [h=3]Gebührenfreiheit in Europa[/h]

    • Meldungen zu diesem Thema
    • Schweizer Sunrise startet IPTV - 29 HD-Kanäle im Basispaket
    • Thema des Monats: Solidarprinzip Haushaltspauschale [Kommentar]
    • Thema des Monats: Neue Rundfunkgebühr eine Mogelpackung?

    In Europa haben die Bewohner der östlichen Länder des Kontinents die besten Karten in Sachen Rundfunkgebühr. Sowohl in den Baltikstaaten Estland, Lettland und Litauen als auch in Russland, Bulgarien, Ungarn und der Ukraine müssen keine eigenständigen Rundfunkgebühren gezahlt werden, auch wenn sie fast überall regelmäßig diskutiert werden.

    In den Benelux-Staaten Belgien, Niederlande und Luxemburg, sowie in Liechtenstein, Monaco, Portugal und Spanien zahlt man ebenfalls keine separate Gebühr. Allerdings wird der öffentlich-rechtliche Rundfunk in diesen Ländern mit staatlichen Zuschüssen aus Steuergeldern finanziert, also indirekt trotzdem vom Bürger bezahlt. Auch in Griechenland und Zypern gibt es technisch gesehen keine Fersehlizenzgebühren. Hier wird jedoch zusammen mit der Stromrechnung eine prozentuale Abgabe geleistet.

    Erst vor kurzem wurde das Konzept der Rundfunkgebühren in den Niederlanden, Portugal und Ungarn abgeschafft. Am Beispiel Ungarn ist jedoch auch zu sehen, welche ungeahnten negativen Konsequenzen eine höhere Abhängigkeit des Rundfunks vom Staat haben kann. Dort übt die Regierung unter Viktor Orbán verstärkt Druck auf die staatlichen Fernsehsender aus, was die journalistische Unabhängigkeit in Gefahr bringt (DIGITALFERNSEHEN.de berichtete).

    [h=3]Gebührenvergleich Europa[/h]
    Unter den Gebührenzahlern sind die Skandinavier sowie die deutschsprachigen Länder einsame Spitzenreiter in Europa. Mit 462 Schweizer Franken im Jahr (etwa 380 Euro) für Radio- und Fernsehempfang zahlen die Schweizer ganze 165 Euro mehr als deutsche Nutzer und die höchsten Rundfunkgebühren Europas. Auch im Nachbarland Österreich sind die Gebühren mit maximal 276 Euro im Jahr gut 60 Euro höher als in Deutschland.

    Versammelt an der Gebührenspitze finden sich zudem erwartungsgemäß die skandinavischen Länder mit Norwegen in Führung (etwa 337 Euro jährlich), gefolgt von Dänemark (etwa 316 Euro), Finnland (rund 245 Euro) und Schweden (etwa 232 Euro). Dahinter ist von deutschen GEZ-Kunden maximal 215 Euro im Jahr zu entrichten, während schließlich Island mit etwa 213 Euro das letzte Land mit einer Jahresgebühr über 200 Euro.

    Interessant ist, dass die relativ hohen Gebühren in Skandinavien und den deutschsprachigen Ländern den europäischen Durchschnitt der Rundfunkgebühren fast im Alleingang auf 184 Euro im Jahr anheben. Dabei zahlen Zuschauer und Zuhörer in einem Großteil der restlichen Länder bei weitem weniger als den Durchschnittsbetrag und nur in Irland, Großbritannien, Italien und Frankreich wird überhaupt noch mehr als 100 Euro im Jahr für Rundfunkgebühren verlangt. Am untersten Ende des Spektrums findet sich Albanien mit gerade mal sechs Euro jährlich.

    [h=3]Österreich[/h]Ein mögliche Haushaltspauschale soll in Österreich auch den Privatsendern zugute kommen.
    Bild: Auerbach Verlag


    In Österreich wird die Verwaltung der Rundfunkgebühren von der Gebühren Info Service GmbH (GIS) übernommen, ein hundertprozentiges Tochterunternehmen des ORF. Die Gebühr wird hier jeweils pro Haushalt entrichtet, unabhängig davon, ob mehr als ein Gerät oder Nutzer vorhanden ist. Mobile Empfangsgeräte wie Autoradios oder Mobiltelefone sind generell von der Gebühr ausgenommen, auch in den Fällen, wenn sie sich technisch gesehen in Gebäuden befinden. Wie auch in Deutschland gibt es Ausnahmeregelungen für Geringverdiener.

    Zudem zahlen Österreicher unterschiedlich hohe Gebühren, je nach Wohnort. Am teuersten ist es erwartungsgemäß in Wien mit 23,06 Euro pro Monat für Fernseh- und Radioempfang. Um einiges günstiger kommt man im Vorarlberg mit 18,61 Euro im Monat weg. Grund dafür ist die so genannte Landesabgabe, welche dem jeweiligen Landesbudget zufließt. Die Höhe dieser Abgabe kann von jedem Bundesland selbst festgelegt werden. Die Vorarlberger müssen keinerlei Abgabe leisten, während die Wiener jeden Monat 4,45 Euro zusätzlich und damit den landesweit höchsten Satz zahlen müssen.


    Der Löwenanteil der Gebühren entfällt dabei auf das Programmentgelt für den ORF, in Höhe von 15,10 Euro monatlich, womit direkt das Fernseh- und Radioprogramm finanziert wird. Die Fernsehgebühr beträgt lediglich 1,16 Euro und die Radiogebühr gar nur 36 Cent, beide kommen dem Bund zugute. Zudem beinhaltet die Gebühr pro Monat 48 Cent für die Kunstförderung der Bundesländer. Dem ORF bleiben anschließend nach Abzug aller Steuern und Verwaltungskosten pro Gebührenzahler noch 14,50 Euro im Monat beziehungsweise 48 Cent am Tag.

    Analysen zur Verwendung der Rundfunkgebühr werden vom ORF jährlich im "Public-Value-Bericht" veröffentlicht. Ähnlich dem KEF-Bericht in Deutschland wird in dieser Kosten- und Nutzenbilanz genau aufgeschlüsselt, in welche Bereichen und in welcher Höhe die Gelder mit welchem Effekt verwendet worden sind. Zusätzlich bietet der ORF auch eine spezifische Online-Auskunft für seine Zuschauer mit weiterführenden Informationen und Erklärungen an.


    Mitte des vergangenen Jahres war auch die GIS eines der Ziele der Hackergruppe "Anonymous". Wie die Organisation mitteilte, wurden insgesamt 214 000 Datensätze gestohlen, darunter auch 96 000 Kontodaten von Gebührenzahlern. Laut einem Bekennerschreiben der Internetaktivisten "AnonAustria", welche sich zu dem "Anonymous"-Netzwerk zählen, ginge es bei der medienwirksamen Aktion allerdings nicht darum, den Zwangskunden der GIS zu schaden, sondern stattdessen angeblich eklatante Verstöße der GIS gegen das Datenschutzgesetz aufzuzeigen.

    [h=3]Schweiz[/h]In der Schweiz ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk in einem privatrechtlichen Verein mit staatlichen Auftrag organisiert
    Bild: Auerbach Verlag


    In der Schweiz ist seit 1998 die Billag AG vom Bund mit dem Inkasso der Radio- und Fernsehempfangsgebühren beauftragt. Auch in der Schweiz wird die Abgabe pro Haushalt berechnet. Wie in Deutschland wird dabei lediglich zwischen Radio und TV sowie alleiniger Radionutzung unterschieden. Der größte Teil der Schweizer Rundfunkgebühren kommt der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) zugute, welche damit die Erfüllung des staatlich festgelegten Programmauftrags finanziert.

    Im Gegensatz zu den durch Gebühren finanzierten Rundfunkanstalten in Deutschland, Österreich und den meisten europäischen Ländern ist die SRG jedoch nicht öffentlich-rechtlich organisiert, sondern ein privatrechtlicher Verein, welchem vom Schweizer Bundesrat ein gesetzlicher Sendeauftrag erteilt worden ist. In diesem findet sich auch die Grundlage für die Bereitstellung gleichwertiger Programme in verschiedenen Amtssprachen für die Deutschschweiz sowie die französischen, italienischen und rätoromanischen Kulturregionen.


    [h=3]Haushaltspauschale in Österreich und der Schweiz[/h]
    In Österreich wird momentan heftig die Einführung einer Haushaltsabgabe nach deutschem Vorbild diskutiert. Besonders kontrovers ist hier der Vorschlag von Regierungsvertretern, mit der Pauschale nicht nur die öffentlich-rechtlichen Kanäle zu fördern, sonder auch Privatsender - abhängig von der im Programm gebotenen Qualität und Information. Dies könnte für den ORF empfindliche Einbußen bedeuten.

    Andere Politiker wie der Sozialdemokrat Josef Cap wollen statt einer nutzungsunabhängigen Abgabe für alle Haushalte hingegen den Staat zur besseren Finanzierung des ORF anhalten. Der Sender solle komplett für den Gebührenausfall entschädigt werden, welcher momentan durch Bürger entsteht, die entweder kein Empfängergerät haben oder zu arm sind und daher nicht zahlen müssen.

    Nach langer Diskussion hat der Schweizer Nationalrat bereits im September vergangenen Jahres die Einführung einer Haushaltspauschale beschlossen. Die Umstellung soll allerdings frühestens 2015 erfolgen.

    [h=3]Zahlungsmoral und Gebühreneintreiber[/h]Ein alter "detector van" von TV Licensing im britischen Postmuseum.Bild: Mike Peel


    Glaubt man den Aussagen der Gebührenzahler, greift die britische Behörde TV Licensing europaweit am härtesten durch. Das Unternehmen ist von der BBC mit dem Einzug und der Durchsetzung der Fernsehgebühren beauftragt und nimmt dies offenbar nicht auf die leichte Schulter. Insbesondere bis zum Jahr 1991 setzte die Behörde zur Aufdeckung von Gebührenhinterziehung auch die Polizei ein und ordnete zahlreiche Hausdurchsuchungen an, was in der Bevölkerung nachhaltig ein negatives Bild hinterließ.

    Nach Unternehmensaussage findet TV Licensing durchschnittlich noch immer 1000 Gebührenhinterzieher täglich. Dazu nutzt das Unternehmen auch sogenannte "detector vans", welche Fernsehernutzung in bestimmten Umkreisen erkennen soll. Allerdings ist es wohl auch dem Ruf der Behörde geschuldet, dass fast alle Briten freiwillig ihre Gebühren zahlen. Mit 4,2 Millionen Hausbesuchen im Zeitraum 2010/2011 sorgt TV Licensing allerdings eindrücklich dafür, dass auch der Rest die jährliche Abgabe nicht vergisst.

    Ganz anders sieht die Zahlungsmoral in Polen aus. Zwei Drittel der Bürger entziehen sich der Gebührenpflicht (DIGITALFERNSEHEN.de berichtete), wodurch für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk bereits ein Defizit von mehreren hundert Millionen Euro entstanden ist. Um den hohen Verlust zumindest etwas zu mindern, wurde im vergangenen Jahr mit einer Kampagne begonnen, die durch direkte Postanschreiben die säumigen Zahler an die Gebührenpflicht erinnern soll.

    Quelle: digitalfernsehen.de

  • Noad entfernt Werbeblöcke aus Aufzeichnungen automatisch

    • Reppo
    • 22. Januar 2012 um 20:26

    Werbeblöcke sind bekanntlich eine nervige Sache, vor allem bei Aufnahmen, da aufmerksam durch die Werbung gespult werden muss. Es passiert schnell, dass das Ende der Werbung verpasst wird. Noad schafft hier Abhilfe und markiert Werbeblöcke automatisch.

    Noad ist ursprünglich ein Linux-Tool, welches aus Video-Dateien automatisch Werbung entfernen kann bzw. genauer gesagt passende Schnittmarken setzt. Diese Schnittmarken können entweder dafür genutzt werden, die Werbung einfach zu überspringen (das geht auf der Dreambox mit den “<” und “>” Tasten) oder aber um diese Blöcke einfach direkt zu entfernen. Letzteres ist allerdings nicht empfehlenswert, da die Erkennung der Werbeblöcke nicht immer zu 100 % zuverlässig funktioniert. Noad nutzt hierfür zur Erkennung zum einen das Senderlogo und zum anderen die Audiospur. Genaueres zum Tool gibt es im VDR-Wiki.
    Aladin hat sich bereits 2007 daran gemacht, das Tool auf die Dreambox zu portieren — damals noch auf die ebenfalls auf Enigma2 basierende DM7025. Mit dem vor kurzem veröffentlichten Update kann das Tools jetzt auch mit hochauflösendem Material problemlos umgehen.
    Noad

    Das praktische an Noad und der Entfernung der Werbeblöcke ist auch, dass der Cutlist-Editor, mit welchem man unter Enigma2 Schnittmarken setzen und bearbeiten kann, ebenfalls an Noad angepasst wurde. Es lassen sich also nach dem automatischen Setzen der Schnittmarken von Noad diese mit dem Culist-Editor problemlos nachbearbeiten, was je nach Genauigkeit der gesetzten Schnittmarken nötig werden kann.
    In den Einstellungen von Noad lässt sich übrigens auch einstellen, welche Erkennungsmethoden genutzt werden sollen. Standardmäßig sind alle aktiviert. Da der Rechenaufwand für das Finden der Werbeblöcke ziemlich groß ist, kann man durch das Deaktivieren mancher Optionen etwas Zeit sparen, was gleichzeitig aber auch die Erkennung der Werbeblöcke deutlich verschlechtert. Zudem lassen sich die Berechnungen auch auf einen Linux-Computer im Netzwerk auslagern. Hierfür muss Noad auch auf dem Computer installiert werden.
    Die Erkennung der Werbeblöcke kann gut ein paar Stunden dauern. Möchte man die Berechnung nicht auf einen Computer auslagern, gibt es noch ein weiteres Feature: Da die Erkennung erst nach Ende einer Aufnahme erfolgen kann, kann man bei der Erstellung des Timers im “After Event” einstellen, dass Noad gestartet werden soll. Nach Beendigung der Aufnahme wird das Tool dann automatisch bei laufender Box gestartet und setzt die Schnittmarken.
    Getestet habe ich das PlugIn bereits auf einer DM7020 HD. Die Installation ist kein Problem, allerdings ist etwas Handarbeit nötig, vor allem wenn das PlugIn nach der Installation den Dienst versagt. Dann muss noch libbz2 manuell nachinstalliert werden. Wie das genau geht, hat Aladin hier beschrieben.
    Zumindest auf der DM7020 HD gibt es während dem Betrieb von Noad keinerlei Leistungseinbußen, auch bei gleichzeitig laufendem (Permanent-) Timeshift. Die Box hat aber durch den Dual-Core-Prozessor (den es bei der DM500HD, DM800se und DM8000 übrigens auch gibt) und vor allem durch den großen RAM genug Ressourcen für so ein leistungshungriges PlugIn.

    Quelle: Dreambox Blog

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