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Beiträge von besim

  • Premiere: Medienexperte übernimmt Aufsichtsratsvorsitz

    • besim
    • 18. März 2009 um 23:47

    Premiere: Medienexperte übernimmt Aufsichtsratsvorsitz
    Endgültiger Großkopf-Nachfolger bestimmt


    Der Bezahlsender Premiere hat am Mittwoch den erfahrenen Medienmanager Markus Tellenbach als neuen Vorsitzenden seines Aufsichtsrats benannt.

    Der Posten war zuvor kommissarisch von Richard Roy übernommen worden, nachdem der 64-jährige Rainer Großkopf sein Mandat im Februar aus gesundheitlichen Gründen niedergelegt hatte. Großkopf, früher Geschäftsführer beim Kaffeeröster Tchibo, hatte den Vorsitz seit Gründung der Premiere AG im November 2004 bekleidet. Nach seinem 65. Geburtstag hätte er sein Amt bei der nächsten ordentlichen Hauptversammlung des Unternehmens im Frühjahr ohnehin abgeben müssen (SAT+KABEL berichtete).

    Fünfköpfiges Gremium bis zur nächsten Hauptversammlung im Amt

    Wie Premiere am Mittwochabend informierte, bleibt Roy weiterhin stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender. Dem Gremium gehören ferner Stefan Jentzsch, Thomas Mockridge und Hans Seiler an. Der Berliner Anwalt Seiler hatte Mark Williams, dessen Kontrollmandat seit seiner Ernennung zum Vorstandsvorsitzenden am 10. September ruhte, ersetzt. Alle Aufsichtsratsmitglieder sind bis zur nächsten ordentlichen Hauptversammlung gewählt.

    Markus Tellenbach ist seit 12. Juni 2008 Mitglied des Aufsichtsrates. Er ist Vorstandsvorsitzender der Convers Media Service Ltd. in der Schweiz und war, neben einer Reihe anderer Verpflichtungen, Vorstandsvorsitzender der SBS Broadcasting Group sowie Ende der 90er Jahre Vorsitzender der Geschäftsführung von Premiere.

    m vergangenen Jahr hatte Großaktionär Rupert Murdoch nach anhaltenden Verlusten bei Premiere die Notbremse gezogen und den damaligen Vorstandschef Michael Börnicke ersetzt. Dessen Nachfolger Mark Williams krempelte das Unternehmen daraufhin kräftig um. Zahlreiche Verantwortliche mussten ihren Hut nehmen. Außerdem bereinigte Williams die Kundenkartei und warf zahlreiche Karteileichen aus den Beständen. Die Abonnentenzahl sank so um fast eine Million. Zuletzt hatte der Sender rund 2,4 Millionen Kunden.

  • Vorhang für Premiere: „Sky“ als Nachfolger?

    • besim
    • 17. März 2009 um 12:16

    Wie geht‘s weiter mit Premiere? Letztes Jahr fuhr der Münchner Bezahlsender einen Verlust von 269,4 Millionen Euro ein. Doch nun soll ein kompletter Neustart im Sommer die Wende zum Besseren bringen.

    Als deutlichstes Zeichen für die anstehende Generalüberholung fällt wohl der Vorhang für den Namen „Premiere“. Unternehmenssprecher Torsten Fricke bestätigte gestern der tz, dass entsprechende Marktforschungen laufen. Mögliche neue Namen wollte er noch nicht nennen.

    Es gilt aber als wahrscheinlich, dass Premiere als „Sky“ oder „Sky Deutschland“ in die nächste Bundesliga-Saison startet. Der himmlische Name passt ins Portfolio von Großaktionär Rupert Murdoch, der derzeit 29 Prozent an Premiere hält und bereits alle Weichen gestellt hat, um den Anteil weiter auszubauen. Seine News Corp. betreibt in England und Italien unter dem Namen „Sky“ bereits Pay-TV-Sender.

    Laut Premiere-Chef Mark Williams will Murdoch umfangreich „in Kundenzufriedenheit investieren“, um die Deutschen doch noch zum Bezahlfernsehen zu bekehren. Geplant für 2009 sind unter anderem neu zugeschnittene Angebotskombinationen aus Sport und Unterhaltung, neue Decoder, die Premiere einfacher bedienbar machen, ein deutlich größeres Angebot im hoch auflösenden HD-Bildformat und eine bessere Kundenbetreuung in den viel kritisierten Call Centern von Premiere.

    Das meist gut informierte Sport-Blog allesaussersport.de will sogar erfahren haben, dass die Angebotspakete so massiv umstrukturiert werden, dass bisherigen Kunden unter Umständen ein Sonderkündigungsrecht gewährt werden muss. Murdoch räumt groß auf – um Premiere von der Pay-TV-Hölle doch noch in den Himmel zu führen. Quelle:tz-online.de

  • NBC Universal will 13th Street neu positionieren

    • besim
    • 17. März 2009 um 12:14

    NBC Universal Networks Deutschland die machen das Programm

  • NBC Universal will 13th Street neu positionieren

    • besim
    • 17. März 2009 um 00:31

    Große Änderungen beim PayTV-Sender 13th Street werfen ihre Schatten voraus: NBC Universal Global Networks Deutschland will seine PayTV-Sender überarbeiten und insbesondere 13th street neu positionieren. Details dazu soll es Mitte März geben. Was jetzt schon bekannt ist."13th Street reloaded" ist die Überschrift der Presseeinladung, die NBC Universal Networks Deutschland in diesen Tagen verschickt. Der Sender soll in eine Straße "mit noch mehr Nervenkitzel" verwandelt werden und auch bei SciFi verspricht NBC Universal "einen Zusatzbooster". Was genau darunter zu verstehen ist, wollen Geschäftsführerin Katharina Behrends und Franzis Heusel, Kommunkationsberater Jung von Matt/Spree, erst Mitte März verraten.Nur so viel wird heute schon verraten: Es geht um neues Programm mit Filmen und serien in TV-Premiere, Re-Positionierung, frisches Design und eine Imagekampagne. Auch online will man sich neu präsentieren. Die Ankündigung einer PayTV-Offensive war in der Branche erwartet worden. Im vergangenen Jahr hatte sich NBC Universal vom FreeTV-Sender Das Vierte getrennt und eine Fokussierung auf den PayTV-Markt angekündigt.
    Dort ist insbesondere 13th Street ein alter Hase - der Sender ging schon vor über zehn Jahren auf Sendung. Während beim Schwestersender SciFi in den vergangenen Jahren bereits mit Kampagnen und Feinschliff am Auftritt gearbeitet wurde, ist dies bei 13th Street jetzt beinahe überfällig. Quelle: dwdl.de

  • SCI FI Channel verändert sich

    • besim
    • 16. März 2009 um 22:03

    Neuer Name und neues Logo. Nach 16 Jahren seiner Existenz gibt sich der SCI FI Channel, der durch Serien wie Stargate SG-1, Battlestar Galactica sowie dessen Spin-Off Caprica, welches kommendes Jahr auf Sendung gehen soll, bekannt wurde, einen neuen Namen und ein neues Logo.

    Der SCI FI Channel wird zukünftig unter dem Namen SyFy firmieren und den Zusatz "Imagine Greater" tragen. Ziel der Veränderung, die zugegebenermaßen nicht gerade risieg sind, ist einen eingebürgerten Oberbegriff als Markennamen zu verwenden und sich damit als der wichtigste Spartensender im Bereich Science-Fiction zu etablieren.

    Ab Juli wird der im Eigentum von NBC stehende Sender dann unter dem neuen Namen und neuem Logo firmieren. Am Programm soll sich allerdings nichts ändern. Quelle: treknews.de

  • Premiere Weiterhin Geld für Ex-Chef

    • besim
    • 15. März 2009 um 13:52

    Der im September ausgeschiedene Chef des Bezahlfernsehens Premiere Michael Börnicke kassiert immer noch Honorare von seinem ehemaligen Arbeitgeber.Wie FOCUS erfuhr, beschäftigt Premiere seinen ehemaligen Vorstandsvorsitzenden als Berater „zu Fragen aus der Vergangenheit“. Das räumte der Vorstand auf Anfrage von Aktionären ein. An zehn Tagen war Börnicke demnach bis dahin im Einsatz, für ein Honorar von jeweils 4000 Euro.

    Zehn Jahre bei PremiereDer Manager hatte das Unternehmen im September 2008 nach nur einem Jahr als Vorstandsvorsitzender verlassen. Börnicke, der den Großteil seiner bisherigen Karriere in der Medienbranche verbrachte, hatte insgesamt zehn Jahre beim Premiere gearbeitet. Dort betreute er unter anderem 2005 als Finanzchef den Börsengang. 2007 wurde er nach dem Abgang von Georg Kofler Vorstandschef des Unternehmens und tat sich wiederholt mit Geschäftsprognosen hervor, die sich später als viel zu optimistisch herausstellten.

    Im September hatte Börnicke seinen Rücktritt bei Premiere erklärt – im Februar gab schließlich der defizitäre Luxusmode-Hersteller Escada bekannt, dass Börnicke in den Vorstand des defizitären Unternehmens wechselt.

    Sender in der Verlustzone

    Premiere befindet sich seit längerer Zeit in wirtschaftlicher Schieflage. 2008 hatte sich der Verlust des Unternehmens unter anderem wegen Sicherheitslecks bei der Verschlüsselung und hohen Programmkosten auf knapp 270 Millionen Euro verfünffacht, die Abonnentenzahlen gingen in der Vergangenheit deutlich zurück.


    Auch in diesem und im nächsten Jahr rechnet der tief in den roten Zahlen steckenden PayTV-Senderswieder mit Verlusten. Im Februar stimmten die Aktionäre des tief in den roten Zahlen steckenden PayTV-Senders Premiere für eine überlebensnotwendige Finanzspritze in Form einer eine Kapitalerhöhung von 412 Millionen Euro. Quelle: focus.de

  • Preise für Set-Top-Boxen steigen an

    • besim
    • 14. März 2009 um 21:14

    Preise für Set-Top-Boxen steigen an


    Viele Käufer wundern sich in den letzten Monaten über steigende Preise bei Set-Top-Boxen. Dieser Trend ist ungewöhnlich, da im Regelfall eher die Preise bei der Unterhaltungselektronik nach der Auslieferung sinken. Jedoch hat die Anhebung der Preise einen triftigen Grund.

    Mehr und mehr Lizenzabgaben zwingen die Hersteller zu diesem Schritt. Die Patentrechte sind zweifellos sehr wichtig und auch Abgaben für die Nutzung wichtiger Patente haben ihre Berechtigung, Was allerdings derzeit speziell in der Set-Top-Boxen-Sparte passiert ist ein Trend der nicht unterstützt werden kann.

    Während viele noch übereinstimmten dass Lizenzgebühren für die Nutzung der MPEG-Patente nötig sind, springen von Monat zu Monat weitere Rechteinhaber auf den Zug auf und fordern von den Herstellern neue Gebühren. Mittlerweile können diese von den meisten Unternehmen nicht mehr gestemmt werden ohne eine Umlage auf den Verkaufspreis zu unternehmen.

    Wie hoch die Preissteigerungen im Einzelnen sind, für welche Patente mittlerweile Abgaben der Hersteller gezahlt werden müssen und welche Hürden die Hersteller nehmen müssen um auch alle Lizenzen ordnungsgemäß zu entrichten, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von DIGITAL FERNSEHEN.

  • Premiere will sämtliche Spiele der Fußball-WM in HDTV zeigen

    • besim
    • 14. März 2009 um 16:04

    Premiere will sämtliche Spiele der Fußball-WM in HDTV zeigen...
    Premiere-Magazin stimmt auf Fifa 2010 ein

    Bereits 454 Tage vor dem Eröffnungsspiel startet der Pay-TV-Sender Premiere den Countdown zur Fußball-Weltmeisterschaft 2010. Direkt im Anschluss an die Bundesliga-Sendung "Alle Spiele, alle Tore" zeigt der Münchner Abo-Sender an diesem Samstag (14. März) um 18.30 Uhr die erste Folge des Magazins "FIFA WM 2010". Das halbstündige Format bringe die Zuschauer auf den neuesten Stand der Vorbereitungen im Gastgeberland Südafrika und liefere alles Wissenswerte zu Spielorten und Stadien, hieß es in einer Mitteilung der Abo-Plattform am Freitag.

    Die Sendereihe ist auf insgesamt 17 Teile ausgelegt und beinhaltet zusätzlich Berichte über die Highlights der laufenden WM-Qualifikation sowie Interviews mit Spielern, Trainern und Funktionären, wie die Pressestelle in Aussicht stellte. (Box Pirates) Nach der Ausstrahlung der ersten beiden Folgen am 14. und 21. März erfolgt die Fortsetzung in monatlichem Rhythmus. Die nächste Ausgabe steht dann am 18. April auf dem Programm.

    Als einziger Sender in Deutschland und Österreich zeigt Premiere alle 64 Spiele der WM 2010 live. Der Pay-TV-Sender spricht von einer "WM-Total-Garantie". Gleichzeitig stattfindende Begegnungen seien zusätzlich auch in einer Konferenzschaltung zu sehen, hieß es. Zudem sei geplant, sämtliche Spiele parallel in der hochauflösenden Fernsehnorm HDTV zu übertragen.

    Quelle Sat & Kabel

  • KEK hat keine Probleme mit Zulassung von Premiere-Trailerkanal "HD Vitrine"

    • besim
    • 11. März 2009 um 18:35

    Potsdam - Die Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK) hat der Premiere AG die Zulassung für das Programm "Premiere 5" um zehn Jahre verlängert.Das lizenzierte Programm ruhte seit dem 31. Juli 2007. Wie die Kommission heute mitteilte, will die Unterföhringer Pay-TV-Plattform über den in "HD Vitrine" - so der Arbeitstitel - umbenannten Kanal wieder ein Programm verbreiten.

    "HD Vitrine" sollen als frei empfangbarer HDTV-Sender mit Trailern aus dem Premiere-Programm auf Sendung gehen. Die KEK verlängerte zudem die Zulassungen der Premiere-Kanäle Premiere 1, Premiere 2, Premiere 3, Premiere 4, Premiere Filmfest, Premiere Filmclassics, Premiere Nostalgie und Premiere Start für weitere zehn Jahre.

    Ebenfalls hat die Premiere AG angezeigt, dass die Premiere On Demand GmbH mit Wirkung zum 19. Dezember 2008 auf Premiere verschmolzen wurde. Premiere hat zunächst selbst das Pay-per-View-Angebot Premiere Direkt veranstaltet.

    "Diese Zulassung wurde dann zugunsten der Premiere On Demand GmbH geändert. Das Angebot Premiere Direkt soll nunmehr wieder von Premiere selbst veranstaltet werden", heißt es in einer Pressemitteilung der KEK.

    Premiere veranstaltet derzeit auf ihrer Pay-TV-Plattform insgesamt 13 digitale Pay-TV-Programme (einschließlich der im Multiplexverfahren verbreiteten Programme) und nutzt digitale Programmschienen für Pay-per-View-Angebote. Quelle:digitalfernsehen.de

  • Aus Premiere Vitrine wird HD Vitrine

    • besim
    • 9. März 2009 um 16:20

    Der Pay-TV-Sender Premiere hat den Namen seines geplanten neuen Teaser-Kanals "Premiere Vitrine" (SartelliFax berichtete) bei der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein (MA HSH) in "HD Vitrine" umwandeln lassen. Dies lässt darauf schließen, dass das neue Programm auch oder sogar ausschließlich hochauflösend ausgestrahlt wird. HD Vitrine will Ausschnitte aus dem Premiere-Programm und komplette Sendungen zeigen. Der Sender soll zum Teil unverschlüsselt ausgestrahlt werden und bisherige Nichtkunden sowie Premiere-Kunden mit zusätzlichen Angeboten ködern. Quelle:satnews.de

  • Aktionäre fordern BSKyB-Programme auf der Premiere-Plattform

    • besim
    • 6. März 2009 um 13:17

    Aktionäre fordern BSKyB-Programme auf der Premiere-Plattform

    [sh] München - Mit dem Einzug von Murdoch erhoffen sich einige Aktionäre auch den Empfang von BSkyB-Programmen in Deutschland.

    Die britischen BSkyB-Programme haben in Deutschland eine nicht zu unterschätzende Fan-Gemeinde. Premiere wurde deshalb auf der letzten Woche in München stattgefundenen außerordentlichen Hauptversammlung mit der Aktionärsfrage konfrontiert, ob mit dem Einstieg von Murdoch künftig auch BSkyB-Programme innerhalb der Premiere-Pakete zu empfangen seien.

    Die Premiere-Vorstände lehnten den Vorschlag jedoch ab. Nach ihrer Ansicht wäre die direkte Übernahme von BSkyB-Programmen nicht notwendig, da bei Premiere bereits viele Programminhalte in Zweikanalton ausgestrahlt würden.

    Quelle: Digital Fernsehen

  • Premiere nimmt vier Millionen Euro mit 01805-Rufnummern ein

    • besim
    • 6. März 2009 um 13:09

    München - Die Pay-TV-Plattform Premiere nimmt vier Millionen Euro mit 01805-Rufnummern ein. Mehrere Kleinaktionäre forderten auf der Hauptversammlung die Umstellung der Zuschauer-Hotlines auf normale Telefonnummern. Nicht nur viele Zuschauer nerven die teuren 01805-Rufnummern der Premiere-Hotline. 14 Cent pro Minute werden hier für den Anrufer fällig, egal ob er in der Warteschleife hängt, aufgefordert wird erneut anzurufen oder endlich mit einem Hotline-Mitarbeiter verbunden wird. Auch vielen Kleinaktionären sind die "Mehrwert-Rufnummern" ein Dorn im Auge.

    Sie forderten deshalb auf der in der letzten Woche in München stattgefundenen außerordentlichen Hauptversammlung die Umstellung der Hotlines auf herkömmliche Rufnummern. Viele Haushalte haben inzwischen eine Telefonflatrate, bei der herkömmliche Rufnummern ohne weitere Kosten zu erreichen sind.

    Auf mehrmalige Anfrage teilte Premiere den Aktionären schließlich mit, dass man an den teuren Rufnummern festhalten wolle. Dem Antrag wurde nicht stattgegeben. Premiere hat allein 2008 vom Dienstleister British Telecom für den Betrieb der 01805.Nummern an die vier Millionen Euro "Werbekostenzuschuss" erhalten.

    Eine offizielle Rückvergütung der Einnahmen ist laut Bundesnetzagentur nicht erlaubt, deshalb gewähren die meisten Serviceprovider ihren Kunden ähnlich hohe Werbekostenzuschüsse. Quelle: digitalfernsehen.de

  • RTL plant keine HDTV-Aufschaltungen

    • besim
    • 6. März 2009 um 03:03

    RTL plant keine HDTV-Aufschaltungen

    Leipzig/Köln - Die Mediengruppe RTL will eine HDTV-Ausstrahlung davon abhängig machen, dass die Haushalte mit HDTV-fähigen Endgeräten ausgestattet sind.

    "Es gibt bisher noch keine Reichweite, durch die sich HDTV refinanzieren lässt. Die Mediengruppe RTL Deutschland wird erst dann eine Verbreitung in HDTV in Betracht ziehen, wenn in etwa zehn Prozent der Fernsehhaushalte HDTV-fähige Endgeräte stehen", sagte die RTL-Sprecherin Bettina Klauser gegenüber DIGITAL FERNSEHEN auf Anfrage. Bis dahin betreibe die Mediengruppe RTL "auf diesem Gebiet weiter Markt- und Technikbeobachtung".

    Gegenüber der "Tageszeitung" hatte eine Sprecherin der Pro-Sieben-Sat-1-Gruppe mitgeteilt, dass man ab dem Jahr 2010 mit HDTV weitermachen wolle. "Dann verfügt die Gruppe über einen dritten digitalen Satellitentransponder und somit über eigene Kapazitäten", so die Sprecherin

    Quelle: digitalfernsehen

  • Kabel Deutschland erhält Alphacrypt CI-Module für Feldtest

    • besim
    • 5. März 2009 um 15:38

    Kabel Deutschland erhält Alphacrypt CI-Module für Feldtest


    Unterbergen – Damit sich Kabelnetzbetreiber davon überzeugen können, wie einfach digitales Fernsehen ohne vom Netzbetreiber gelieferte Set-Top-Box sein kann, übergibt der Modul-Hersteller dem Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland CI-Module für einen Feldtest.

    Digitales Fernsehen sollte so einfach wie bisher sein - keine zweite Fernbedienung, keine lästige Set-Top-Box vom Kabelnetzbetreiber, die man sich nicht einmal selbst auswählen kann. "Technisch funktioniert dies seit Jahren einwandfrei – doch Kabelnetzbetreiber wie Kabel Deutschland, Unity Media, Kabel Baden-Württemberg oder Tele Columbus blockieren den freien Gerätemarkt und erlauben den digitalen TV-Genuss bisher nur mittels zertifizierter und voll kontrollierbarer Zwangsbox", beklagt die Firma Mascom.

    Damit die Entscheider bei Kabel Deutschland selbst einmal offiziell testen können, wie einfach digitales Fernsehen sein kann, übergibt der Modul-Hersteller Mascom mehrere Exemplare seines bei Sat- und Kabelhaushalten gleichermaßen beliebten Alphacrypt-Moduls an Europas größten Kabelnetzbetreiber.

    "Die KDG erhält von uns diverse Alphacrypt-Module. Je nach eingesteckter Smartcard gewährleistet das intelligente Modul einen bestimmten Level beim Jugendschutz. In allen Varianten erfüllen wir dabei die Auflagen der Landesmedienanstalten", so Mascom-Geschäftsführer Heinz Gruber bei der Übergabe.

    "Die Zuschauer wollen möglichst einfach fernsehen und lehnen eine zusätzliche Set-Top-Box zu ihrem neuen Flachbildfernseher ab", so Gruber weiter. Und immer mehr LCD-TVs haben bereits einen digitalen Kabeltuner (DVB-C) samt CI-Schacht (Version 1.0) eingebaut. "Mit der offiziellen Freigabe von herkömmlichen CI-Modulen könnte die Digitalisierungsquote im Kabel sehr schnell wachsen".

    Die mögliche neue Norm CI Plus ist nach Ansicht von Mascom keine akzeptable Lösung für die Haushalte. "Denn CI Plus Module funktionieren in keinem bisher verkauften Fernseher oder CI-Receiver und erfordern komplett neue, derzeit noch gar nicht erhältliche Hardware im Wohnzimmer. CI Plus schikaniert die Zuschauer, indem Kopierschutz-Sperren integriert sind, die auch nachträglich heimische Aufzeichnungen Sender gesteuert löschen können oder das schnelle Vorspulen in Werbepausen verbieten", beklagt Gruber.

    Die bisherige millionenfach verbreitete CI-Norm Version 1.0 sei in vielen europäischen Ländern inzwischen Pflicht - lediglich in Deutschland schotteten sich Plattformbetreiber wie Premiere oder die Kabelnetzbetreiber noch mit proprietären Empfangsgeräten zum Leidwesen der Konsumenten ab.

  • Premiere übernimmt "sportdigital.tv"-Livespiele

    • besim
    • 3. März 2009 um 23:54

    Um sein (spärliches) Angebot an Live-Sport aufzustocken, übernimmt Premiere nun Inhalte des Senders sportdigital.tv. Acht Wochen lang wird jeden Mittwochabend von 20.00 bis 22.30 Uhr das "sportdigital"-Livespiel des Tages auch im Premiere-Sportportal zu sehen sein, beginnend am 18. März mit der Volleyball-Bundesliga-Begegnung VfB Friedrichshafen gegen den VC Bad Dürrenberg/Spergau.

    sportdigital.tv überträgt Partien aus den Handball-, Basketball- und Volleyball-Bundesligen. Der Kanal kann bei Premiere seit Dezember als Einzelsender für 4,99 Euro monatlich zum bestehenden Abo hinzugebucht werden. Zu empfangen ist der Spartenkanal auch bei Unitymedia - als einer von 17 TV-Sendern eines 7,90 EUR teuren Programmpakets.

    Für sportdigital.tv ist diese Art der Kooperation sicherlich sinnvoll, um den eigenen Bekanntheitsgrad zu erhöhen und mögliche Neu-Abonnenten zu gewinnen. Mit Blick auf Premiere ist es allerdings etwas befremdlich, dass man nun schon auf Programmangebote kleinerer Sender zurückgreift, um das eigene Sportportal mit Inhalten zu füllen. Denn abgesehen von den Aushängeschildern Fußball und Formel 1 lassen sich nur wenige sportliche Highlights bei Premiere finden. Speziell innerhalb der Woche gibt es kaum Live-Übertragungen.

    Zum Ärger von Kunden, Sportverbänden und Rechtehändlern verzichtet der Pay-TV-Sender auf die Nutzung zahlreicher Senderechte, um Produktionskosten zu sparen. Noch Ende 2007 warb der damalige Vorstandsvorsitzende Kofler mit einer Reihe von Sportangeboten, die dann aber auf Premiere nie zu sehen waren. Fußball-WM-Qualifikationsspiele, Motorsport-Übertragungen, die Leichtathletik-Golden League und andere angekündigte Sportevents, mit denen Abonnenten geworben worden sind, wurden trotz bestehender Verträge ersatzlos gestrichen. Quelle:wunschliste.de

  • GIGA - Übernahme Game-TV hat Interesse

    • besim
    • 3. März 2009 um 16:49

    Wie geht es weiter mit dem Fernsehsender GIGA? Nachdem vor einigen Wochen der Sendebetrieb eingestellt wurde, stellt sich die Frage, was mit der Marke GIGA weiterhin geschehen soll.

    Nun hat sich der Web-TV-Sender Game-TV GmbH eingeschaltet. In einer Pressemitteilung bestätigt das Münchner Unternehmen sein Interesse daran, GIGA zu übernehmen.

    »Da es große Überschneidungen zwischen Programm, Zielgruppe und inhaltlicher Ausrichtung beider Sender gibt, ist naheliegend« so Utz Wasner, geschäftsführender Gesellschafter bei Game-TV. Eine Fusion der Marken schließt Wasner jedoch aus: »Game-TV ist Game-TV und GIGA ist GIGA; bei uns wird es jetzt deshalb keinen Kulturwandel geben. Offen für neue Ideen sind wir aber immer schon gewesen.«

    Game-TV ist ein kostenloser Web-TV-Sender der tagesaktuell aus der Welt der Computer- und Videospiele berichtet. Der Sender veranstaltet außerdem zusammen mit GameStar die GameStar Liga.

  • Bestätigt: ProSiebenSat.1 will ab 2010 wieder in HDTV senden ProSieben-HD und Sat.1-H

    • besim
    • 3. März 2009 um 00:09

    Bestätigt: ProSiebenSat.1 will ab 2010 wieder in HDTV senden ProSieben-HD und Sat.1-HD vor Rückkehr

    (ar) Die Sendergruppe ProSiebenSat.1 will ihre HDTV-Ausstrahlungen ab 2010 wieder aufnehmen. Die Zeitung "taz" hatte bereits am Dienstag berichtet, dass der Konzern an seinen Plänen festhalte, ab 2010 über einen dritten digitalen Transponder auf der Satellitenposition Astra 19,2 Grad Ost wieder hochauflösendes Fernsehen auszustrahlen. Damit besitze man genügend Kapazitäten für eine Wiederaufnahme der im Februar 2008 eingestellten Programme ProSieben-HD und Sat.1-HD, zitierte das Blatt eine Sprecherin.

    Gegenüber der SAT+KABEL bestätigte die Pressestelle das Festhalten an einer erneuten HDTV-Verbreitung am Donnerstag. Offen blieb zunächst, ob die Verbreitung auch über digitale Kabelnetze geplant ist. Auslöser für die Kehrtwende ist offenbar die Aufnahme des HDTV-Regelbetriebs bei ARD und ZDF mit vier Sendern ab 2010. Bereits im Sommer 2009 anlässlich der Leichtathletik-WM in Berlin vom 15. bis 23. August sind erste hochauflösende Testausstrahlungen geplant (SAT+KABEL berichtete).

    ProSiebenSat.1 hatten die Abschaltung ihrer HDTV-Kanäle seinerzeit damit begründet, dass sich die HDTV-Nutzung in Deutschland seit dem Sendestart im Oktober 2005 nicht wie erhofft entwickelt habe. Die ProSiebenSat.1-Gruppe konzentriere sich mit der strategischen Entscheidung auf die für "die Zuschauer relevanten technologischen Entwicklungen der Zukunft", hieß es weiter.

    Sat.1 HD und ProSieben-HD wurden im Simulcast-Betrieb ausgestrahlt. Der größte Anteil der Programmteile, die nicht nativ in HDTV produziert und erhältlich sind, wurden allerdings aufwärts konvertiert (Upscaling). Qualitativ ist das Upscaling nicht mit nativem HDTV nicht gleichzusetzen. Beide Kanäle wurden im Format 1.080i und dem neuen, verbesserten Komprimierungsstandard MPEG4-H.264 gesendet. In der ProSiebenSat.1-Gruppe war die Tochtergesellschaft ProSiebenSat.1 Produktion verantwortlich für die Ausstrahlung und den Sendebetrieb in HDTV.

    Quelle: Sat & Kabel

  • Premiere und Discovery streiten um die Aboerlöse pro Kunden

    • besim
    • 28. Februar 2009 um 20:26

    Aus für Discovery Channel und Animal Planet?

    Die beiden Dokumentarsender "Discovery Channel" und "Animal Planet" könnten Ende März von den Bildschirmen deutscher Premiere-Abonnenten verschwinden. Eine entsprechende Meldung des Nachrichtenmagazins "Focus" vom letzten Wochenende scheint sich inzwischen zumindest insofern zu bestätigen, als dass der Pay-TV-Sender für die beiden Spartenkanäle ab April derzeit keine Programminformationen mehr bereitstellt.

    Nach dem Bericht gibt es einen Streit um die Frage, wie die Abonnentengelder zukünftig aufgeteilt werden sollen. Die Positionen von Premiere und Discovery seien so unterschiedlich, dass eine Einigung eher unwahrscheinlich erscheint. Bleiben die Verhandlungen ergebnislos, verliert die angeschlagene Pay-TV-Plattform zwei populäre Sender und "Discovery Networks Deutschland" eine Plattform zur Verbreitung dieser beiden Kanäle.

    Nicht von dem Streit betroffen sind anscheinend die Ableger "Discovery Geschichte" und "Discovery HD", für die offenbar noch über den 1. April 2009 hinaus gültige Verträge bestehen.

    "Discovery Networks Deutschland" betreibt neben dem "Discovery Channel", "Animal Planet", "Discovery Geschichte" und "Discovery HD" auch den Free-TV-Kanal "DMAX".

  • Premiere freut sich über 412 Millionen Euro...

    • besim
    • 28. Februar 2009 um 16:09

    Premiere-Hauptversammlung: 200 000 Euro Rechtsberatungskosten
    [sg] München - Der entscheidene Beschluss zur Kapitalerhöhung der Premiere AG fiel am Donnerstag auf der außerordentlichen Hauptversammlung erst spät in den Abendstunden, denn vorher wurden Vorstand sowie Aufsichtsrat mit Fragen zur Unternehmenspolitik und zur Außenrepräsentanz gequält.

    Die Premiere-Aktionäre stellten dennoch die Weichen auf "Zukunft" (DF berichtete). Mit einem nahezu sozialistischen Wahlergebnis von 99,6 Prozent des anwesenden Grundkapitals stimmten die Aktionäre der Kapitalerhöhung um weitere 412 Millionen Euro zu.

    In München war am Donnerstag allerdings nur knapp 2/3 des gesamten Grundkapitals der Premiere AG präsent. Der entscheidene Beschluss fiel erst spät in den Abendstunden, bis ca. 18.00 Uhr wurden Vorstand und Aufsichtsrat mit Fragen zur Unternehmenspolitik und zur Außenrepräsentanz gequält. Ein Thema unter vielen: die selektive Kommunikationspolitik des Unternehmens. Viele pikante Details kamen auf diesem Wege ans Licht, die wesentlichen Punkte wird DF an dieser Stelle zusammentragen.

    Mit der genehmigten Kapitalerhöhung ist auch der Weg frei für den Fremdmittelzufluss. Premiere fließen so liquide Mittel in erheblicher Höhe zu, die das Unternehmen dringend benötigt, u.a. um die Übertragungsrechte der Fußball Bundesliga bezahlen zu können. Premiere-Chef Williams konnte am Ende der Veranstaltung, die von Zwischenrufen und Unmutsäußerungen gekennzeichnet war, aufatmen: "Die Zustimmung für die Kapitalerhöhung gibt uns die Chance, aus Premiere ein erfolgreiches Unternehmen zu machen.", so Williams in einer Unternehmensmitteilung.

    Aktionäre äußerten neben der Unternehmskritik auch Ihren Unmut über die Organisation der Veranstaltung. Die Mammutversammlung zog sich bis in die Abendstunden hin und viele Aktionäre hatten nicht einmal Gelegenheit, zwischendurch etwas zu essen. Mitgebrachte Lebensmittel wurden am Eingang vielfach eingezogen. Einem Kleinaktionär wurde gesagt, man habe auf der Hauptversammlung Angst, "dass Äpfel zu Wurfgeschossen werden". Wohl deshalb saß auch in der ersten Reihe der Personenschutz des Vorstandes. Die Veranstaltung hat die Gesellschaft rund 400 000 Euro gekostet. Die Hälfte davon seien Rechtsberatungskosten.


    Digitalfernsehen

  • Wütende Aktionäre auf Premiere-HV

    • besim
    • 26. Februar 2009 um 15:56

    Seit einem Jahr ist der Kurs von Premiere fast um 90 Prozent eingebrochen. Dementsprechend sauer sind die Aktionäre auf der Hauptversammlung des Pay-TV-Senders. Nicht einmal "Kaiser" Franz Beckenbauer kann sie beruhigen.Per Video-Botschaft warb Beckenbauer für die Fortführung des Senders. Der "Kaiser" lobte die Vorzüge von Premiere und seine Bedeutung für die Bundesliga. Die Aktionäre schien das nicht zu beeindrucken. "Herr Beckenbauer versteht von Aktienrecht vermutlich so wenig wie ich von Fußball, nämlich nichts", sagte ein Kleinaktionär.

    Mehrere Aktionäre und Aktionärsschützer machten ihrem Ärger Luft. "Wir sind von der Unternehmensführung belogen und getäuscht worden", beklagte Daniel Bauer von der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) auf der außerordentlichen HV am Donnerstag in München. Besonders die lange Zeit geschönten Abonnenten-Zahlen des Senders seien "ein Skandal", schimpfte er. Im vergangenen Jahr hatte Premiere zahlreiche Karteileichen aus den Beständen geworfen und so die Kundenzahl um fast eine Million nach unten korrigiert. Zuletzt hatte der Sender rund 2,4 Millionen Abonnenten. Um rentabel zu arbeiten, bräuchte Premiere aber mindestens drei Millionen Abonnenten.

    "Ich will mein Geld zurück"
    Wegen der Manipulationen mit den Abonnenten-Zahlen wollen die SdK und einige Aktionäre die früheren Vorstandschefs Georg Kofler und Michael Börnicke zur Rechenschaft ziehen. Bauer von der SdK forderte den Aufsichtsrat auf, mögliche Schadenersatzansprüche gegen die früheren Top-Manager zu prüfen. Drastischer drückte sich ein Kleinaktionär aus. "Wir sind hier ganz klar betrogen worden. Herr Kofler soll sein Geld herausrücken", verlangte er.

    Aktionärsschützer Bauer bezweifelt, ob der neue Vorstandschef Mark Williams Premiere wieder in die schwarzen Zahlen zurückführen kann. "Wir haben gehört, dass wieder Gewinne gemacht werden sollen, aber wie das geschehen soll, ist unklar." Das Geschäftsmodell des Pay-TV-Senders funktioniere in Deutschland anscheinend nicht.

    Aktionäre sollen über Kapitalerhöhung abstimmen
    Das sieht Williams natürlich anders. "Nach unseren ersten operativen Erfolgen entwickelt sich das Geschäft in die richtige Richtung", sagte er auf der HV. Konkreter wurde er nicht. Um den Turnaround zu schaffen, sollen die Aktionäre eine zweite Kapitalerhöhung absegnen. Sie soll dem Unternehmen 412 Millionen Euro in die Kassen spülen. Bereits im Januar hatte Premiere eine Kapitalerhöhung in Höhe von 38,4 Millionen Euro durchgesetzt.

    Williams appellierte an die Aktionäre, der Kapitalspritze zuzustimmen. "Eröffnen Sie uns die Chance, Premiere in ein erfolgreiches Unternehmens zu transformieren", sagte er. Die Ausgabe der neuen Aktien sei für das Unternehmen überlebenswichtig, da nur dann neue Kredite an das Unternehmen flössen.

    Die heimliche Machtübernahme von Murdoch
    Eine Zustimmung der Aktionäre für die erneute Kapitalerhöhung gilt trotzdem als wahrscheinlich, da Großaktionär Rupert Murdoch über seinen Konzern News Corp. 29 Prozent der Anteile an Premiere kontrolliert. Murdoch hatte sich im Vorfeld bereit erklärt, alle neuen Aktien zu zeichnen, die nicht von anderen Aktionären abgenommen werden. Sollte Murdoch tatsächlich einen Großteil der neuen Aktien erwerben, würde er die Mehrheit bei Premiere übernehmen. Ein Pflichtangebot an die restlichen Premiere-Aktionäre wäre allerdings nicht fällig. Die Finanzaufsicht BaFin hat Murdoch von dieser Auflage befreit.

    Im Dezember war der Abo-Sender knapp an der Pleite vorbeigeschrammt. Kurz vor Weihnachten hatte sich das MDax-Unternehmen mit den Banken und Murdoch auf eine neue Finanzierung geeinigt.

    Die Äußerungen des Premiere-Chefs stimmen die Börsianer aber etwas zuversichtlicher. Die Aktie legt um knapp drei Prozent auf 1,84 Euro zu. Beim Börsengang Anfang 2005 hatte der Ausgabekurs noch bei 28 Euro gelegen.

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