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Beiträge von Gismo123

  • Kaiserslautern und Pauli schütteln Verfolger ab

    • Gismo123
    • 6. November 2009 um 21:44

    Der 1. FC Kaiserslautern und der FC St. Pauli haben ihre Aufstiegsambitionen in der 2. Fußball-Bundesliga mit Heimsiegen untermauert und dabei zudem zwei Verfolger abgeschüttelt.


    Die «Roten Teufel» besiegten zum Auftakt des 12. Spieltags Rot-Weiß Oberhausen mit 3:1 (2:0) und zogen mit 27 Punkten mit Spitzenreiter Arminia Bielefeld gleich, der beim FSV Frankfurt gastiert.

    St. Pauli gewann dank eines Treffers von «Joker» Rouwen Hennings mit 2:1 (1:1) gegen Aufsteiger Fortuna Düsseldorf und hielt mit 26 Zählern Anschluss an das Führungsduo. «Solche Spiele machen Spaß», kommentierte der glückliche Matchwinner Hennings. Düsseldorf und RWO verloren auf den Rängen fünf und sechs mit jeweils 20 Zählern vorerst den Anschluss nach oben. Auch in der dritten Freitag-Partie gab es einen Heimsieg: Der SC Paderborn war mit 2:1 (2:1) gegen die TuS Koblenz erfolgreich.

    Kaiserslautern agierte gegen die auswärts zuvor nur einmal besiegten Oberhausener dominant. Adam Nemec (15.) sowie die kopfballstarken Innenverteidiger Martin Amedick (44.) und Rodnei (62.) jeweils nach Eckstößen waren die Torschützen beim hochverdienten Heimsieg vor 26 546 Zuschauern. «In dieser Verfassung ist Kaiserslautern nicht unsere Kragenweite», gestand Hans-Günter Bruns, Oberhausens Sportlicher Leiter. Ronny König war nach einem Eckstoß per Kopf für RWO erfolgreich (74.).

    Auch ohne den nach seiner unsportlichen Jubelgeste beim 2:0-Sieg in Rostock gesperrten U 21-Nationalspieler Deniz Naki erwischte St. Pauli gegen Düsseldorf einen optimalen Start. Max Kruse erzielte schon in der 4. Spielminute das 1:0. Danach fehlte bei den Gastgebern die Aggressivität. Fortuna fand ins Spiel und kam auch zum Ausgleich durch einen Foulelfmeter von Jens Langeneke (22.). Der eingewechselte Hennings erlöste die 23 254 Zuschauer am Millerntor in der 72. Minute dem Siegtor für die Hanseaten. «Das war ein sehr intensives Spiel. Da braucht man auch einmal das Quäntchen Glück, dass man im richtigen Moment das Tor macht», kommentierte Pauli-Coach Holger Stanislawski.

    Den vierten Saisonsieg für Aufsteiger Paderborn gegen Koblenz sicherten vor 6176 Zuschauern Enis Alushi (13.) und Daniel Brückner (32.) mit ihren Toren. Den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich für Koblenz, das Drittletzter bleibt, markierte Manuel Hartmann (15.).

    © DPA

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    • Gismo123
    • 6. November 2009 um 21:22

  • Löw holt Neulinge Hunt und Müller - Enke fehlt

    • Gismo123
    • 6. November 2009 um 19:58

    Trotz der Widerstände von Uli Hoeneß hat Joachim Löw einen neuen Bayern-Müller für Deutschland nominiert.


    35 Jahre nach dem DFB-Karriereende von Gerd Müller, mit 68 Länderspiel-Toren noch immer erfolgreichster «Bomber der Nation», gehört der 20-jährige Münchner Thomas Müller erstmals zur Elitemannschaft des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). «Thomas soll bei uns einfach mal drei, vier Tage reinschnuppern, um die Atmosphäre in der Nationalmannschaft kennenzulernen», erklärte Bundestrainer Löw zur Berufung von Bayerns Shooting-Star für die letzten beiden Länderspiele des Jahres.

    Hoeneß hatte schon im Vorfeld negative Auswirkungen der Beförderung Müllers zum Nationalspieler befürchtet: «Kaum schießt einer drei Tore, wird schon nach der Nationalmannschaft gerufen.» Die Münchner Entdeckung der Saison verspürte dagegen pure Freude: «Ich freue mich riesig über die Nominierung. Es ist eine große Ehre für mich.» Er wolle erst einmal reinschnuppern, alle Spieler, den Trainer und das Umfeld kennenlernen und sich integrieren. Aber nur mit großen Augen im Elitekreis rumlaufen will Müller nicht: «Wenn ich die Chance bekommen sollte, will ich versuchen, sie auch zu nutzen.»

    Als weiterer Neuling ist der Bremer Aaron Hunt zum Jahresabschluss des DFB-Teams am 14. November in Köln gegen Chile und vier Tage später in Gelsenkirchen gegen die Elfenbeinküste dabei. Der 23 Jahre alte Hunt hatte sich schon zuvor sportlich gegen England, die Heimat seiner Mutter, entschieden. «Aaron hat in dieser Saison sehr konstant gespielt und mit guten Leistungen einen Schritt nach vorne gemacht», begründete Löw die Einladung für den im niedersächsischen Goslar geborenen Hunt. Der Bremer war «ein bisschen überrascht», schlaflose Nächte bereite ihm die kommende Aufgabe hingegen nicht. Wie bereits angekündigt, gibt der Bundestrainer auch dem Leverkusener Stürmer Stefan Kießling, der in der Bundesliga derzeit mit sieben Treffern erfolgreichster Torjäger ist, eine neue Chance.

    Der «neue Müller» wird Löw dagegen nur im zweiten Spiel zur Verfügung stehen. Zuvor ist der Offensivmann noch mit der U 21- Auswahl gegen Nordirland im Punktspiel-Einsatz. «Es ist Teil unseres Konzepts und so auch mit U 21-Trainer Rainer Adrion abgesprochen, dass er zunächst das wichtige EM-Qualifikationsspiel in Belfast bestreitet und dort Verantwortung übernehmen soll», berichtete Löw.

    Löw muss am Ende eines sportlich erfolgreichen Jahres - die WM- Endrunde in Südafrika wurde direkt gebucht - vor allem die Balance zwischen den angekündigten Experimenten und den Ansprüchen der Fans finden. Der Bundestrainer weiß spätestens nach den heftigen Unmutsbekundungen über den jüngsten schwachen Auftritt gegen die Finnen (1:1), dass die Zuschauer seinem Personal-Casting für die WM- Endrunde nicht mehr bedingungslos folgen. Für Köln sind bisher nur 33 000 Tickets abgesetzt, für das Spiel in Gelsenkirchen sogar erst 13 000. Die Nationalelf hat einen Ruf zu verteidigen, so hat Löw auch alle Stars berufen, keinem eine Schonung zugestanden.

    Pech hat der Stuttgarter Serdar Tasci, der wegen einer Fußverletzung wie schon vor den jüngsten WM-Qualifikationsspielen in Russland (1:0) und gegen Finnland (1:1) Löw absagen musste. Zudem fehlen die verletzten Simon Rolfes (Leverkusen) und Cacau (Stuttgart). Nach seiner längeren Krankheits-Pause gehört auch Hannovers Torhüter Robert Enke noch nicht wieder zum Kader, was dessen Vereinscoach Andreas Bergmann mit Unverständnis aufnahm. «Damit bin ich nicht einverstanden. Ich glaube, dass Robert bis zu seiner blöden Erkrankung auf einem guten Weg war. Er war ja auch die Nummer 1. Man sollte einem Spieler mit einer solchen Substanz die Chance geben, sich schnell wieder zu zeigen», erklärte der 96-Coach. Enke selbst nahm es gelassen: «Ich kann damit leben. Ich war informiert.»

    Neben dem Bremer Tim Wiese, der gegen Chile im Tor stehen soll, und dem für das zweite Spiel in Gelsenkirchen vorgesehenen Manuel Neuer wurde als dritter Torwart René Adler statt Enke nominiert. Der Leverkusener, aktuell mit den besten Chancen auf die Nummer 1 beim Turnier in Südafrika, leidet allerdings an einer Augenentzündung und konnte am Freitag im Bundesliga-Spiel gegen Eintracht Frankfurt nicht spielen. Die Nationalmannschaft trifft sich am kommenden Dienstag in Bonn zur Vorbereitung auf den Länderspiel-Jahresabschluss. Wenige Stunden zuvor werden unter anderem Löw und Kapitän Michael Ballack in Herzogenaurach beim DFB-Ausrüster adidas das brandneue WM-Trikot der deutschen Elf offiziell präsentieren.

    Der deutsche Kader für die Testspiele gegen Chile und die Elfenbeinküste:

    Tor: René Adler (Bayer Leverkusen), Manuel Neuer (Schalke 04), Tim Wiese (Werder Bremen)

    Abwehr: Andreas Beck (1899 Hoffenheim), Jerome Boateng (Hamburger SV), Arne Friedrich (Hertha BSC), Philipp Lahm (Bayern München), Per Mertesacker (Werder Bremen), Marcel Schäfer (VfL Wolfsburg), Heiko Westermann (Schalke 04)

    Mittelfeld: Michael Ballack (FC Chelsea), Christian Gentner (VfL Wolfsburg), Thomas Hitzlsperger (VfB Stuttgart), Aaron Hunt, Marko Marin (beide Werder Bremen), Thomas Müller (Bayern München), Mesut Özil (Werder Bremen), Bastian Schweinsteiger (Bayern München), Piotr Trochowski (Hamburger SV)

    Angriff: Mario Gommez (Bayern München), Stefan Kießling (Bayer Leverkusen), Miroslav Klose (Bayern München), Lukas Podolski (FC Köln)

    © DPA

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    • Gismo123
    • 6. November 2009 um 19:03

  • Zählen mit Zahlen-Bildern

    • Gismo123
    • 6. November 2009 um 18:08

  • Augentest

    • Gismo123
    • 6. November 2009 um 16:15

    Hast du den Hintern von dem Mädchen im Hintergrund gesehen?

    [color="Red"]Ja? Ok dann bitte weiterlesen ...[/color]


    Sorry, aber das ist nur der rechte Arm von dem Mädchen, das gerade fotografiert :)))))
    Du siehst sehr wahrscheinlich auch alles durch die Erotikbrille ...

    Gruß Dein "Augenarzt"

  • DFB-Chef deutlich: Problemspiele ohne Fans denkbar

    • Gismo123
    • 5. November 2009 um 05:16

    Bei einer weiteren Gewalt-Eskalation in deutschen Fußball-Stadien will DFB-Chef Theo Zwanziger auch vor dem Ausschluss der Fans nicht zurückschrecken.


    «Wenn man diese Spiele nur mit einem Riesen-Polizeiaufgebot überhaupt noch sicherhalten kann, dann muss man irgendwann in der Tat sagen: Dann spielt der Fußball nur noch beim Fernsehen, dann ist eben niemand mehr da», sagte Zwanziger der Deutschen Presse-Agentur dpa zu sogenannten Problemspielen wie der Zweitliga-Partie FC Hansa gegen St. Pauli. Allerdings machte der Präsident auch deutlich, dass Ausschreitungen wie zuletzt in Zwickau und Rostock bei insgesamt 1,4 Millionen Fußballspielen im Jahr in Deutschland noch immer die Ausnahme sind: «Selbst die zwei sind nicht die Masse.»

    Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) hatte nach den jüngsten Vorkommnissen mit 36 Verletzten bei einem Oberliga-Spiel in Zwickau und 29 verletzten Polizisten in Rostock die Forderung nach finanzieller Beteiligung durch DFB und DFL erhärtet. «Wir erwarten, dass sich der Deutsche Fußball-Bund und die Deutsche Fußball-Liga zu einem angemessenen Teil an diesen Kosten beteiligen», sagte der Bundesvorsitzende Rainer Wendt. Eine pauschale Saison-Gebühr von etwa 50 Millionen Euro wären dabei noch «ein echter Freundschaftspreis», erklärte Wendt. Allein die Personalkosten für die Polizeieinsätze bei Fußballspielen würden deutlich über 100 Millionen Euro liegen.

    Für Zwanziger sind solche Forderungen nach wie vor inakzeptabel: «Das sind Wichtigtuer.» Zwar sei es «schlimm für uns», wenn tausende Polizeibeamten ein Fußballspiel sichern müssten. «Aber es ist eine Großveranstaltung wie jede andere - dort ist der Schutz des Staates gefragt», unterstrich der DFB-Chef, der als erste Ansprechpartner des DFB die Innenminister der Länder und die Gewerkschaft der Polizei (GdP) sieht, die mit rund 170 000 Mitgliedern wesentlich größer als die DPolG (80 000 Mitglieder) ist. Zudem verwies Zwanziger auf die soziale Kraft des Fußballs «in den vielen anderen Spielen», in denen es friedlich zugeht.

    Er könne zwar nicht versprechen, dass es nie wieder Vorfälle geben werde. «Aber ich kann versprechen, dass wir nicht weggucken, diese Dinge betrachten, auswerten und mit den Möglichkeiten, die ein Verband hat, umsetzen», sagte Zwanziger. Und in letzter Konsequenz stünden dann auch Spiele vor leeren Rängen: «Wenn man spürt, das ist nur mit einer unverhältnismäßigen Zahl von Sicherheitsmaßnahmen überhaupt friedlich zu halten, dann muss man die Frage stellen, ob man dort noch mit Publikum spielen kann.»

    DPolG-Vorsitzender Wendt warf DFB und DFL vor allem kommerzielles Denken vor und verlangte ein Mitspracherecht der Polizei bei den Spielansetzungen. Dem entgegnete Zwanziger: «Mit der ZIS gibt es eine zentrale Stelle, die alle Spiele betrachtet und die Ansetzungen unter Sicherheitsaspekten prüft.» Dennoch war das brisante Nordduell Hansa gegen St. Pauli an einem Montagabend angesetzt worden. Spiele nach Einbruch der Dunkelheit erschwerten die Arbeit der Polizei, so Wendt.

    Nach den Ausschreitungen in Rostock, bei denen 23 Rostocker Fans wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs vorläufig festgenommen worden waren, laufen die Ermittlungen auf Hochtouren. Dazu werden Videoaufzeichnungen der Polizei ausgewertet. Im Zuge dieser Ermittlungen sei inzwischen ein Täter identifiziert worden, sagte der Rostocker Oberstaatsanwalt Peter Lückemann. Er soll mehrere Steine geworfen haben, dabei sei aber niemand verletzt worden.

    Am Rande der Verleihung des Leo-Baeck-Preises, bei der Zwanziger vom Zentralrat der Juden für seinen Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung geehrt wurde, verurteilte der DFB-Präsident auch das Verhalten des St. Pauli-Profis Deniz Naki. Der U21-Nationalspieler hatte nach seinem Tor zum 2:0-Endstand mit einer Kopf-ab-Handbewegung die Rostocker Fans provoziert. «Diese Verhalten eines jungen Spielers, der auch Nationalspieler ist, ist inakzeptabel», sagte Zwanziger. «Das gehört nicht zum Fairplay. Man darf sich freuen, aber man freut sich nicht, indem man andere demütigt.» Naki hatte sich nach der Partie für seine Geste entschuldigt. Der DFB sperrte den 20-Jährigen nur für drei Spiele.

    © DPA

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    • Gismo123
    • 3. November 2009 um 06:16

  • Schock nach Spiel: Freiburg trauert um Präsidenten

    • Gismo123
    • 1. November 2009 um 19:55

    Tiefe Trauer beim SC Freiburg: Kurz vor dem Abpfiff des 0:1 (0:1) gegen 1899 Hoffenheim erfuhren die Verantwortlichen des Fußball-Bundesligisten, dass ihr langjähriger Präsident Achim Stocker an den Folgen eines Herzinfarkts gestorben ist.


    Das Spiel geriet völlig in den Hintergrund. Statt der üblichen Pressekonferenz beider Trainer verlas SC-Sprecher Rudi Raschke mit Tränen in den Augen eine Erklärung des Vereins. «Diese Nachricht hat uns geschockt. Wir verlieren einen großartigen Menschen. Achim Stocker hat jahrelang unermüdlich und leidenschaftlich mit dem SC und für ihn gekämpft», sagte er. Neben Raschke saßen tief betroffen die Vizepräsidenten des Vereins, Heinrich Breit und Fritz Keller.

    Trainer und Spieler des SC Freiburg erfuhren unmittelbar nach dem Gang in die Kabine vom Tod Stockers. Etwas dazu sagen konnte und wollte niemand. Wie bekannt wurde, hatte der 74-Jährige am 28. Oktober einen Herzinfarkt erlitten. Seitdem lag er in der Universitätsklinik Freiburg. Die Vereinsführung hatte dazu bis zum Spiel nichts öffentlich gesagt.

    Auch der Gegner reagierte geschockt. Hoffenheims Andreas Ibertsberger hatte von 2005 bis 2008 in Freiburg gespielt. Er hatte starke Schmerzen, weil er während des Spiels mit Verdacht auf Jochbeinbruch ausgewechselt werden musste. Doch das war plötzlich unwichtig für ihn: «Ich bin tief betroffen. Herr Stocker war ein extrem liebenswerter Mensch.» Auch Trainer Ralf Rangnick ballte unmittelbar nach dem Abpfiff noch die Faust, weil seine Mannschaft hochverdient gewonnen und den Rückstand auf Tabellenführer Leverkusen auf drei Punkte verkürzt hatte. Minuten später kämpfte er mit den Tränen und sagte bestürzt: «Das überschattet alles. Ich kannte ihn von Anfang an.»

    Stocker hatte den Vorsitz seines Vereins 1972 übernommen. Er war damit der dienstälteste Clubchef im deutschen Profifußball. «Achim Stocker hat den Club zu dem gemacht, was er heute verkörpert», sagte Raschke. «Zu einem authentischen Verein, der im deutschen Fußball den Ruf größter Seriosität und Glaubwürdigkeit genießt.» Bis zuletzt habe der ehemalige Oberfinanzdirektor seinen Sportclub «mit viel Herz, Menschlichkeit und Umsicht, aber stets auch mit einer vernünftigen Portion Pessimismus» geleitet.

    Zu Stockers großen Verdiensten gehörte auch seine umsichtige und kontinuierliche Personalpolitik. 16 Jahre lang, von 1991 bis 2007, ließ er Volker Finke im Breisgau arbeiten, der Trainer entwickelte den SC mit drei Bundesliga-Aufstiegen und zwei UEFA-Cup-Teilnahmen 1996 und 2002 von einem unbedeutenden Provinzclub zu einer bundesweiten Marke. Nach dem Ende der Ära Finke-Ära lag Stocker erneut richtig und machte Robin Dutt zu dessen Nachfolger. Der führte die Mannschaft in diesem Jahr zum vierten Mal in die erste Liga.

    Nach dem 0:1 gegen Hoffenheim geht es für den SC erst einmal wieder gegen den Abstieg. Maicosuels Siegtor in der 39. Minute besiegelte die vierte Niederlage in Folge für den Aufsteiger. Er hatte eine ganz schwache erste Halbzeit gespielt und eine deutlich stärkere zweite. Aber nach dem Spiel interessierte das niemanden mehr. Beim SC Freiburg herrscht tiefe Trauer.

    © DPA

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    • Gismo123
    • 1. November 2009 um 19:43

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    • Gismo123
    • 1. November 2009 um 17:17

  • Hallo zusammen

    • Gismo123
    • 1. November 2009 um 16:59

    Willkommen auf Zebradem!!

  • Leverkusen bleibt Tabellenführer: 2:2 auf Schalke

    • Gismo123
    • 31. Oktober 2009 um 20:41

    Bayer Leverkusen hat den Ansturm von Schalke 04 im «Duell um die Spitze» abgewehrt, aber den Sieg leichtfertig verschenkt.


    Trotz 2:0-Führung musste sich das Team von Trainer Jupp Heynckes beim Revierclub noch mit einem 2:2 (2:0) zufriedengeben, bleibt damit aber nach dem 11. Spieltag als einziges Team der Eliteliga noch ungeschlagen. Toni Kross (29.) und Stefan Kießling (44.) brachten den Tabellenführer vor 61 673 Zuschauern in der ausverkauften Veltins-Arena in Führung, doch die Schalker legten ihren Respekt vor dem Angstgegner aus Leverkusen in der 2. Hälfte ab. Kevin Kuranyi (83.) mit seinem sechsten Saisontor und der Uru Vicente Sanchez (88.) belohnten die erneut starke Moral der Gastgeber, die bereits gegen den HSV zweimal einen Rückstand aufgeholt hatten.

    «Die Tabellenführung interessiert mich erstmal nicht. Für mich ist wichtig, dass wir nach dem Unentschieden gegen den HSV zu Hause mal wieder drei Punkte holen», hatte Schalke Trainer Felix Magath vor dem Spitzenspiel erklärt, nachdem die besser platzierten Rivalen aus Hamburg (2:3 gegen Mönchengladbach) und Bremen (2:2 in Nürnberg) ihre Partien nicht hatten gewinnen konnten. Doch statt Schalke nutzte Leverkusen die Gunst der Stunde.

    Der in der gesamten Woche wegen eines grippalen Infekts flach gelegene Bayer-Coach Jupp Heynckes musste bei seiner Rückkehr nach Gelsenkirchen weiter auf die verletzten Simon Rolfes, Michal Kadlec und Renato Augusto verzichten. Bei den «Knappen» fehlten nur die Langzeitverletzten Jermaine Jones und Christian Pander. Magath brachte gegenüber dem 3:0-Pokalsieg am Mittwoch bei 1860 München lediglich Jefferson Farfan für Halil Altintop neu ins Team.

    Das «Top-Spiel der Woche» kam schwer in Gang, auch weil Fouls immer wieder zu Unterbrechungen führten. Große Torgefahr entwickelten zunächst weder die Rheinländer, noch die zu vorsichtig und ideenlos zu Werke gehenden «Königsblauen». Dennoch hatte Schalke erste Möglichkeiten durch Farfan (20.) und Kuranyi, der eine schöne Hereingabe von Lewis Holtby (24.) jedoch nicht nutzen konnte.

    Die kalte Dusche für den Gastgeber folgte fünf Minuten später: Bayern-Leihgabe Kroos verwertete einen Abpraller mit einem trockenen Volleyschuss aus gut 20 Metern zur Führung. Kurz vor der Pause dann der zweite Schock für Schalke. Kießling bescherte der jetzt noch wesentlich zielstrebiger agierenden Bayer-Elf, die viel Raum zum Kombinieren hatte, die verdiente 2:0-Führung. Nach einem Freistoß von Tranquillo Barnetta wuchtete Kießling (44.) den Ball per Kopf zu seinem siebten Saisontor vorbei an Manuel Neuer ins Netz. Der «Knappen«-Keeper musste kurz darauf sogar den nächste Treffer gegen den erneut gefährlich köpfenden Kießling verhindern.

    Der bärenstarke Bayer-Angreifer erhielt als «Belohnung» in der Halbzeitpause von Tribünengast Joachim Löw prompt die Zusage für die Einladung zu den anstehenden Länderspielen gegen Chile in Köln (14. November) und Elfenbeinküste (18.) in Gelsenkirchen. «Kießling wird dabei sein. Ich sehe ihn wirklich gut, er geht weite Wege», sagte der Bundestrainer, der vom Niveau des Partie aber nicht erbaut war.

    In der Kabine mussten sich die Schalker von Magath wohl einiges anhören, denn wenigstens bemühten sie sich nun, den Gegner unter Druck zu setzen. Und es wurde noch einmal dramatisch. Schiedsrichter Michael Weiner erkannte einen Treffer von Farfan (60.) wegen eines vorausgegangenen Fouls des Peruaners zurecht nicht an. Nach Kuranyis Stochertor zum 1:2 retteten Sanchez der 04-Elf den verdienten Punkt.

    © DPA

  • HSV patzt - Werder profitiert - VfB gegen FCB 0:0

    • Gismo123
    • 31. Oktober 2009 um 18:12

    Nun hat es auch den Hamburger SV in der Fußball-Bundesliga erwischt: Mit dem 2:3 (1:1) gegen Borussia Mönchengladbach kassierten die Hanseaten am elften Spieltag ihre erste Saisonniederlage und verpassten den Sprung an die Tabellenspitze.


    Schlimmer noch für die Hamburger: Durch das 2:2 von Werder Bremen beim 1. FC Nürnberg zog der Erzrivale in der Tabelle am HSV vorbei. Die Bremer durften sich bis zum Ende des Topspiels von Bayer 04 Leverkusen bei Schalke 04 als Spitzenreiter fühlen.

    Dem gebeutelten VfB Stuttgart gelang gegen den deutschen Rekordmeister Bayern München zwar nicht der große Befreiungsschlag. Doch immerhin beendeten die Schwaben mit dem 0:0 Serie von vier Niederlagen in Serie. Der deutsche Meister VfL Wolfsburg kam gegen Mainz 05 nicht über ein 3:3 (2:2) hinaus. Der 1. FC Köln kassierte beim Comeback von Nationaltorwart Robert Enke im Trikot von Hannover 96 eine 0:1 (0:1)-Heimniederlage.

    Bayer 04 Leverkusen hatte im Spiel bei Schalke 04 (18.30 Uhr) die große Chance, nach der Pleite des HSV die Tabellenführung auszubauen. Sollten die Schalker gewinnen, würden sie nach ganz vorn springen. Die Bremer rangieren mit 22 Punkten nun vor den punktgleichen Hamburgern. Der Spieltag endet am Sonntag mit den Partien des SC Freiburg gegen 1899 Hoffenheim (15.30 Uhr) und von Eintracht Frankfurt gegen den VfL Bochum (17.30 Uhr), der erstmals vom neuen Trainer Heiko Herrlich betreut wird.

    Lange sah es nach einem Arbeitssieg des HSV gegen die Gladbacher aus. Zweimal lag das Team durch Treffer von Piotr Trochowski in seinem 150. Bundesliga-Spiel und Ze Roberto in Führung. Doch jedes Mal konterten die Borussen, die nach dem ersten Sieg nach sechs Spielen wieder aufatmen können. Der eingewechselte Rob Friend (82.) entschied mit seinem Treffer das Spiel.

    Ein Doppelschlag von Aaron Hunt rettete Werder Bremen vor einer bösen Überraschung beim 1. FC Nürnberg. Die kampfstarken Franken lagen schon durch Christian Eigler (3.) nach einem groben Abwehrfehler und Albert Banjaku (32.) mit 2:0 in Front. Erst in der Schlussphase wachten die Gäste auf. Hunt sorgte im Alleingang (71., 90.+2) für das glückliche Ende für Werder.

    Die Stuttgarter Spieler überraschten schon vor dem Anpfiff. Sie liefen zu den Fans und bedankten sich für die Unterstützung. In der Partie gegen die Bayern mühten sich die VfB-Profis um Wiedergutmachung nach fünf Pflichtspiel-Niederlagen. Spielerisch konnte die Mannschaft von Teamchef Markus Babbel, dem in der Woche vom Vorstand das Vertrauen ausgesprochen worden war, aber keine Akzente setzen. Dennoch reichte es, um gegen die Münchener zu bestehen. Der ehemalige Stuttgarter Mario Gomez durfte nach langer Zeit wieder von Beginn an im Sturm der Bayern spielen, blieb aber blass.

    Ein munteres Spiel erlebten die Zuschauer in Wolfsburg. Der deutsche Meister VfL kam gegen den couragierten Aufsteiger Mainz 05 nicht über ein Remis hinaus. Die Gäste schafften es einen 0:2- Rückstand nach zwei Gegentreffern durch Obafemi Martins noch vor der Pause auszugleichen. Auch das erneute Führungstor von Zvjezdan Misimovic (64.) reichte nicht für den Titelträger. Tim Hoogland (85.) sicherte das Remis.

    Für den 1. FC Köln wird es hingegen immer gefährlicher. Auch gegen Hannover gelang kein Sieg. Die Niedersachsen setzten sich in Köln mit dank des Treffers von Jan Rosenthal (37.) durch. Nationaltorwart Enke hielt bei seinem Comeback nach zweimonatiger Pause den 96-Kasten sauber.

    © DPA

  • Hertha weiter auf Talfahrt: 0:2 in Dortmund

    • Gismo123
    • 31. Oktober 2009 um 09:35

    Beim Bundesliga-Schlusslicht Hertha BSC geht das lange Warten auf ein Erfolgserlebnis weiter. Mit dem 0:2 (0:0) in Dortmund setzten die Berliner die bedenkliche Talfahrt fort und blieben zum zehnten Mal in Serie ohne Sieg.


    Alle Hoffnungen auf eine schnelle Trendwende unter der Regie des vor knapp einem Monat eingestellten Trainers Friedhelm Funkel erwiesen sich bisher als Wunschdenken. Ein Elfmetertreffer von Nuri Sahin (70.) und Lucas Barrios in der Nachspielzeit besiegelte vor 77 000 Zuschauern im Signal Iduna Park die bereits neunte Saisonschlappe der Berliner. «Wir haben gut angefangen. Insgesamt hätte mehr drin sein können», sagte Hertha-Kapitän Arne Friedrich.

    Die Borussia rehabilitierte sich für die peinliche Pokal-Schlappe am Dienstag beim Drittligisten Osnabrück und verbuchte aus den vergangenen vier Bundesliga-Spielen beachtliche zehn Punkte. «Es war wichtig nach dem DFB-Pokal ein Zeichen zu setzten», sagte Torschütze Sahin. Die Nachwirkungen der Pleite von Osnabrück waren den BVB- Profis jedoch lange anzumerken. Sichtlich verunsichert leisteten sie sich zu Spielbeginn eine Reihe von Fehlpässen. Dagegen erwischte die ohne die verletzten Profis Pal Dardai, Cicero, Maximilian Nicu und Florian Kringe ins Spiel gegangene Hertha den besseren Start. Bereits in der 2. Minute mussten die Dortmunder Roman Weidenfeller und Leonardo Dede in höchster Not gegen Lukasz Piszczek klären. Dabei zog sich Abwehrspieler Dede eine Kopfverletzung zu und musste 15 Minuten später durch Marcel Schmelzer ersetzt werden.

    Erst mit zunehmender Spielzeit übernahm die Borussia die Regie. Doch wie schon am Dienstag im Pokalspiel schlug sie aus dem Plus an Ballbesitz zu wenig Kapital. Bis auf einen Schuss von Mohamed Zidan (33.) und einen Kopfball von Neven Subotic (39.) über das Tor blieben Chancen lange Mangelware. Gleichwohl kamen die Gäste angesichts des wachsenden Drucks kaum noch zu Entlastungsangriffen und beschränkten sich in den letzten Minuten bis zur Pause zumeist auf Torsicherung. Zahlreiche Zuschauer quittierten die dürftige Darbietung mit Pfiffen.

    Auch nach Wiederanpfiff blieb der Unterhaltungswert der Partie mäßig. Zwar mühte sich der BVB redlich, ließ aber im Spiel nach vorn Kreativität und Präzision vermissen. Das ermutigte die Gäste zu eigenen Angriffe: So vergab Gojko Kacar (52.) die große Chance zur Führung, als er den Ball aus kurzer Distanz über das Tor schoss. Erst ein Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Felix Brych erlöste den BVB: Nach Foul von Kacar an Owomoyela verwandelte Sahin den fälligen Strafstoß zum umjubelten 1:0. Mehr Sicherheit gab das nicht. So stand den Gastgebern bei einem Pfostenschuss von Piszczek (74.) das Glück zur Seite. Damit setzten die Gäste nicht nur ihre Talfahrt, sondern auch ihre Negativserie von nunmehr 351 torlosen Minuten fort.

    © DPA

  • Weltfußballer: Ballack und 4 DFB-Frauen im Rennen

    • Gismo123
    • 31. Oktober 2009 um 09:34

    Michael Ballack und vier der umjubelten deutschen EM-Siegerinnen sind bei der Wahl der Weltfußballer des Jahres im Rennen.


    Während der deutsche Nationalmannschaftskapitän in der vom Weltverband FIFA veröffentlichten Liste der 23 Spieler als Außenseiter gilt, sieht es für das deutsche Frauen-Quartett besser aus: Nadine Angerer, Simone Laudehr, Birgit Prinz und allen voran EM-Torschützenkönigin Inka Grings zählten unter den zehn nominierten Spielerinnen zu den Favoriten. Schärfste Konkurrentin ist die zuletzt dreimalige Siegerin Marta aus Brasilien.

    «Das ist ein schöner Erfolg für Deutschland», sagte Bundestrainerin Silvia Neid der Deutschen Presse-Agentur dpa. Mit den anderen Cheftrainern und den Spielführern der Männer- und Frauen-Nationalteams wird sie nun die Wahl treffen. Die Siegerin und der Sieger werden am 21. Dezember bei der FIFA-World-Player-Gala in Zürich bekanntgegeben.

    «Ich finde es toll, dass vier meiner Spielerinnen auf dieser Liste stehen. Sie sind in einer tollen Verfassung und haben ein großartiges Jahr gespielt», befand Neid. Zwar darf sie nicht für eine ihrer Spielerinnen votieren, dennoch sind die Aussichten gut, dass eine der vier Leistungsträgerinnen aus der Welt- und Europameister-Elf am Ende gekürt wird. Nicht zuletzt wegen der überragenden Leistungen des Quartetts bei der EM im September in Finnland.

    Diesmal werden allerdings nicht Birgit Prinz, Weltfußballerin der Jahre 2003 bis 2005, die größten Chancen eingeräumt, die Brasilianerin Marta abzulösen. Vielmehr hat sich die Duisburgerin Inka Grings mit ihrem EM-Rekord von sechs Treffern in die Favoritenrolle geschossen. Zwei Tore erzielte sie allein beim 6:2 im Finale gegen England. Nie zuvor hatte bei EURO-Turnieren eine Spielerin mehr als vier Tore erzielt.

    Bei den Männern hat DFB-Auswahlkapitän Ballack, dem zuletzt sogar die Ehre zuteilwurde, beim FC Chelsea die Kapitänsbinde tragen zu dürfen, nach zuletzt starken Leistungen auf sich aufmerksam gemacht. Doch wie der als einziger Bundesliga-Profi nominierte Franzose Ribéry hat auch der Wahl-Londoner verletzungsbedingt einige wichtige Spiele verpasst und dürfte daher nicht erste Wahl sein. Vielmehr wird wie im Vorjahr ein Duell zwischen dem seit diesem Sommer für Real Madrid stürmenden Cristino Ronaldo, mit 94 Millionen Ablöse teuerster Kicker der Welt, und Lionel Messi erwartet. Der Argentinier hat mit dem FC Barcelona in diesem Jahr das Triple - spanischer Meister, Pokalsieger sowie Champions-League-Gewinner - geholt und mit vielen Treffern und Torvorlagen großen Anteil an «Barcas» Dreifach-Triumph gehabt.

    © DPA

  • Zählen mit Zahlen-Bildern

    • Gismo123
    • 31. Oktober 2009 um 09:32

  • Zählen mit Zahlen-Bildern

    • Gismo123
    • 30. Oktober 2009 um 06:58

  • FCA stürmt ins Viertelfinale: 5:0 gegen Duisburg

    • Gismo123
    • 28. Oktober 2009 um 10:41

    Der FC Augsburg feiert den größten Pokalerfolg in seiner Vereinsgeschichte. Nach einer glanzvollen Tore-Gala gewann die Mannschaft von Trainer Jos Luhukay das Zweitliga-Duell mit dem MSV Duisburg im Achtelfinale hochverdient mit 5:0 (1:0) und stürmte erstmals ins Viertelfinale.


    Nach Augsburgs Führung durch ein Eigentor von MSV-Stürmer Sören Larsen (45.+1. Minute) machten Torjäger Michael Thurk (47.), Uwe Möhrle (55.), Sandor Torghelle (74.) und Marcel Ndjeng (76.) vor 12 203 Zuschauern in der impuls arena das Schützenfest gegen den völlig überforderten MSV perfekt.

    «Augsburg hat uns heute nach allen Regeln der Kunst auseinander genommen. Das war spielerisch absolut ungenügend, eine Katastrophe», stellte der maßlos enttäuschte MSV-Trainer Peter Neururer nach dem Debakel seiner chancenlosen Mannschaft fest. «Die ganze Mannschaft hat versagt», sagte MSV-Profi Björn Schlicke.

    Die große Chance, zum ersten Mal das Viertelfinale zu erreichen, ließ sich der FCA nicht nehmen. Die gegenüber dem 3:1-Ligasieg in Ahlen auf vier Positionen veränderte Mannschaft gab von Spielbeginn an Vollgas, erspielte sich schon in der ersten Halbzeit Großchancen, hatte aber zunächst Defizite im Abschluss. Duisburg hielt dem Dauerdruck der Schwaben nur mit Mühe stand und geriet durch ein unglückliches Eigentor von Larsen in Rückstand.

    Nach einem Pfosten-Kopfball von FCA-Stürmer Torghelle sprang der Ball vom Körper des Dänen zum Entsetzen von Neururer ins MSV-Tor. Vorausgegangen war ein Freistoß von Ndjeng, neben Ibrahima Traoré Dreh- und Angelpunkt im Offensivspiel der Augsburger, die sofort nach der Pause nachlegten. Thurk, mit zehn Treffern Top-Torjäger der 2. Liga, ließ MSV-Keeper Tom Starke mit einem satten Flachschuss keine Chance - und Duisburgs Unheil nahm seinen Lauf. Der Brasilianer Caiuby (51.) sah nach einem bösen Foul an Stefan Buck Rot, dann besiegelten FCA-Kapitän Möhrle, Torghelle und Ndjeng das Fiasko der Duisburger, die zum sechsten Mal in Folge das Viertelfinale verpassten.

    © DPA

  • Pokal-Schreck Osnabrück blamiert auch BVB

    • Gismo123
    • 28. Oktober 2009 um 10:39

    Der Pokalschreck VfL Osnabrück hat erneut zugeschlagen und auch Borussia Dortmund aus dem Wettbewerb geschmissen. Der Fußball-Drittligist blamierte den Bundesligisten beim 3:2 (2:0) und feierte ausgelassen den Sprung ins Viertelfinale.


    Die Osnabrücker Fans in der mit 16 130 Zuschauern ausverkauften Osnatel Arena bejubelten dank der Tore von Angelo Barletta (37./42. Minute) und Benjamin Siegert (69.) den dritten Streich im DFB-Pokal. Zuvor waren schon die Profis von Hansa Rostock und des Hamburger SV beim Zweitliga-Absteiger gescheitert. Für den BVB trafen Nuri Sahin (55.) und Lucas Barrios (90.+6).

    «Dortmund hat uns in der ersten Halbzeit vor große Probleme gestellt. Dass es am Ende noch mal knapp wurde bei sechs Minuten Verlängerung war nichts für unsere Nerven», sagte Osnabrücks Erfolgstrainer Karsten Baummann. Die Dortmunder Spieler übten derweil Selbstkritik: «Wir haben gespielt wie ein stumpfes Messer», sagte Verteidiger Patrick Owomoyela. Und Mats Hummels meinte: «Das war einer Bundesliga-Mannschaft nicht würdig.»

    Dabei waren die Dortmunder gewarnt, Trainer Jürgen Klopp hatte sogar den VfL-Sieg gegen den Hamburger SV vor dem Fernseher bejubelt. Doch vor allem seine Abwehrspieler hatten die mahnenden Wort des Übungsleiters nicht ausreichend ernst genommen. Wenig beschäftigt, schien die Abwehr zu schlafen, als es darauf ankam.

    Prompt kassierte der BVB schon bei der ersten Chance der Platzherren das erste Gegentor. Barletta stand nahezu ungestört im Strafraum und durfte mit einem herrlichen Fallrückzieher die Flanke von Benjamin Siegert ins Netz schießen. Die Fans der Gastgeber waren noch am Jubeln, als der Kapitän der Niedersachsen das nächste Mal - diesmal von Nelson Valdez - kaum gestört wurde und eine Ecke von Björn Lindemann per Kopf ins Netz beförderte.

    Die Dortmunder hatten schon bis zu den Treffern der Gastgeber das Spiel dominiert und deutlich mehr Ballbesitz gehabt. Der Erstligist beherrschte das Geschehen, kam jedoch nur selten direkt vor das Tor und besaß in der ersten Hälfte keine hundertprozentige Torchance. Lange reichte die Dominanz nur bis zum Strafraum, vor allem unsaubere Pässe wie von Nelson Valdez und unnötige Dribblings wie von Mohammed Zidan verhinderten, dass der BVB für echte Gefahr sorgen konnte.

    Die Dortmunder, die im Vergleich zum Bundesligaspiel gegen Leverkusen nur Tinga für Sven Bender neu in der Startelf hatten, zeigten eine spielerisch enttäuschende Leistung gegen den zwei Klassen tiefer spielenden Außenseiter, erhöhten aber nach dem Wechsel immerhin den Druck. Die erste Chance der zweiten Halbzeit besaß zwar der VfL, als BVB-Keeper Roman Weidenfeller gegen Tobias Nickenig (49.) rettete, doch Sahin traf kurz danach nach einer Kopfball-Verlängerung von Lucas Barrios.

    Die Dortmunder legten weiter an Tempo zu, besaßen eine große Möglichkeit durch Mittelstürmer Barrios (60.), der nur den Pfosten traf. Doch die Osnabrücker lauerten gegen den haushohen Favoriten auf Konter und trafen nach einem herrlich Gegenangriff durch Siegert, der den tollen Pass des eingewechselten Dennis Schmidt einschob. So wurde die VfL-Geduld ebenso belohnt wie der leidenschaftliche Einsatz. dpa mr yyni z2 ab

    © DPA

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