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Beiträge von Gismo123

  • Sag niemals nie: Schumacher plant verrückte Dinge

    • Gismo123
    • 18. Oktober 2009 um 16:44

    Michael Schumacher will sich auch in Zukunft «verrückte Dinge» nicht verbieten lassen und lehnt eine endgültige Absage an eine Formel-1-Rückkehr weiter ab.


    «Ich plane kein Comeback, aber wer weiß, was alles passiert», sagte der 40-Jährige in einer Titelstory dem Nachrichtenmagazin «Der Spiegel». «Bis Ende des Jahres wird meine Verletzung im Nacken so weit ausgeheilt sein, dass ich wieder fahren könnte», erklärte der Rekord-Weltmeister. Ein Halswirbelbruch nach einem Motorrad-Crash hatte im August seinen Einsatz als Vertreter für den verunglückten Ferrari-Piloten Felipe Massa verhindert. «Ja, ich beiße mir schon in den Hintern, dass mir das widerfahren ist», bekannte Schumacher.

    Der Kerpener will trotzdem ein Grenzgänger bleiben. «Ich lebe. Ich will Spaß haben. Und dazu gehören verrückte Dinge», meinte der siebenmalige Champion, der in dem Interview ungewohnte Einblicke in sein Seelenleben als Rennfahrer und PS-Pensionär gewährt, über Schmerzen, Glücksgefühle und Leidenschaften spricht. Er wolle «frei sein und genießen», sagte Schumacher. Fallschirmsprünge sind ebenso Teil seines Unruhestands wie auch künftig Motorrad-Rennen. «Das Risiko halte ich für kalkulierbar, auch weiterhin», betonte er. Schumacher ist mit sich im Reinen. «Ich bin glücklich. Glücklich mit dem Leben, das ich jetzt führe. Aber wer weiß, was in ein paar Monaten ist oder in einem Jahr?»

    Genau dieses kategorische «Vielleicht» lässt Ferrari und den Tifosi ihre kleine Hoffnung. «Wenn alles in Ordnung ist, warum sollten wir ihn nicht in einem unserer Autos sehen?», wiederholt Scuderia-Teamchef Stefano Domenicali beständig. Die Idee von einem dritten Ferrari für das kommende Formel-1-Jahr ist noch immer nicht ganz vom Tisch.

    Das enorme Echo der Öffentlichkeit, die emotionale Achterbahnfahrt der vergangenen Monate und sein gewandeltes Image halten wohl auch Schumacher von einem absoluten «Nein» ab. Als «sehr schön» habe er den Hype um seine Rückkehrpläne empfunden. «Weil es mich stolz gemacht hat. Und weil mir wahrscheinlich zum ersten Mal so richtig bewusst wurde, was ich für eine Wirkung habe und was für eine Position», sagte der 91-malige Grand-Prix-Sieger.

    Spätestens seit dem Freundschaftsdienst für Ferrari und Massa wird Schumacher nicht mehr als kühler Rennroboter, sondern auch als verwundbarer Mensch wahrgenommen. Er habe sich in seiner Karriere manchmal «wie der Ungeliebte gefühlt», verriet er. Es habe ihn nun gewundert, «dass das plötzlich durch dieses Comeback alles ausgelöscht schien».

    Dennoch bekräftigte Schumacher, er müsse niemandem mehr etwas beweisen. «Erst recht nicht mir selbst.» Drei Jahre nach seinem Rücktritt am Saisonende 2006 werde er weder von Langeweile geplagt noch sei er auf der dringenden Suche nach einer neuen Aufgabe. «Ich muss nicht Rennleiter von Ferrari sein, um ein ausgefülltes Leben zu haben», sagte Schumacher, dessen Vertrag als Scuderia-Berater jüngst bis 2012 verlängert wurde. «Aber mir ist auch klargeworden, dass irgendwann etwas Neues kommen wird, ein neues Kapitel, dass ich Verantwortung übernehmen will. Irgendwann wird es so weit sein.»

    © DPA

  • Angst wächst bei Hertha: «Es geht um die Existenz»

    • Gismo123
    • 18. Oktober 2009 um 16:42

    Die Hoffnung schwindet immer mehr, die Angst wächst: Der alten Dame Hertha droht der Absturz zurück in finsterste Zeiten der Vereinsgeschichte.


    Nach der fast beispiellosen Serie von acht Niederlagen und dem für die Fußball-Bundesliga untauglichen Auftritt im Krisengipfel beim 1. FC Nürnberg reagierte die sportliche Leitung von Hertha BSC mit einer Brandrede. «Hier geht es um die Existenz von Hertha BSC», unterstrich Manager Michael Preetz in einer 20-minütigen Krisen-Sitzung in der Kabine des Bundesliga-Letzten. Trainer Friedhelm Funkel kündigte seinem Personal für die kommenden Tage unbequeme Maßnahmen an, «um das Bewusstsein darauf zu lenken, wo wir stehen.» Noch nicht alle Spieler hätten den Ersnt der Lage erkannt. «So sind wir nicht einmal zweitligatauglich», sagte Kapitän Arne Friedrich.

    Funkel machte den Spielern nach der bitteren 0:3 (0:2)-Lektion von Nürnberg klar, dass er auch vor personellen Konsequenzen nicht zurückschrecken wird. «Ich werde jetzt den Kader auf den Prüfstand stellen und herausfinden, auf wen ich mich verlassen kann. Das geht nicht mit Schönspielerei. Da hatten wir in Nürnberg noch zwei, drei Spieler zu viel, die werden das nächste Mal nicht mehr dabei sein», sagte der Nachfolger des beurlaubten Lucien Favre deutlich. Nach zwei Niederlagen und 1:6 Toren unter seiner Regie konnte auch Funkel die aufkommende Untergangsstimmung nicht verscheuchen. «Im Moment sieht es so aus, dass die Qualität nicht reicht», sagte Funkel unmittelbar nach dem 0:3 in Franken. 19 Stunden später zeigte er sich wieder kämpferisch: «Sicher ist es eine schwierige Situation. Der Vorteil ist, wir haben noch 25 Spiele, um da heraus zu kommen. Auch wenn im Moment nicht viele daran glauben - ich glaube daran.»

    Grundvoraussetzung dafür sei aber, dass sich die Einstellung eines Teils des vom ehemaligen Trainer Favre zusammengestellten Kader sofort ändert, unterstrichen die Chefs in der «klaren und deutlichen Ansprache» (Preetz). Die aktuelle Bestandsaufnahme war in Nürnberg verheerend ausgefallen, offenbar hatten zuletzt auch einige Profis eine schlampige Berufsauffassung an den Tag gelegt. «Wenn wir so weiterspielen, gewinnen wir kein Spiel mehr. Wenn wir den Hintern nicht hochkriegen, steigen wir ab.» Drei Pünktchen aus neun Spielen - schlimmer geht's nimmer. Zuletzt war Hertha 1990/91 mit genau dieser Schreckens-Bilanz in die Saison gestartet, es folgten der Abstieg und sechs klägliche Jahre in der düsteren Unterklassigkeit.

    Während der «Club» nach drei Niederlagen dank einer tadellosen Teamleistung und des Schweizer Dreierpacks durch die Tore von Albert Bunjaku (26./60.) und Daniel Gygax (18.) wieder Hoffnung im Kampf um den Klassenverbleib schöpft, bekamen die Berliner Verlieren am Sonntag bei passend grauem Himmel und Nieselregen erstmals Funkels härtere Gangart zu spüren. Statt eines lockeren Auslaufens gab es für alle eine straffe 40-minütige Laufeinheit. «Man kann sich nach so einem Spiel nicht aufs Fahrrad setzen und ausradeln. Das ist einfach Frustbewältigung», begründete der Chefcoach das ungewohnt harte Sonntags-Programm. Die von Favre noch bevorzugte Höhenkammer zur Regeneration blieb leer. «Den Anschluss finden wir nur, wenn wir die Ärmel aufkrempeln und nicht Hacke, Spitze, eins, zwei, drei spielen», betonte Funkel angesichts von 23 Gegentoren.

    Während Funkel seinen Schützlingen vor und nach dem Europa-League- Spiel gegen den SC Heerenveen Dringlichkeit vermitteln muss, hat es Kollege Michael Oenning bis zum Bundesliga-Gastspiel des Altmeisters am Samstag in Hoffenheim etwas leichter. «Wir haben das Herz in die Hand genommen. Dieses überzeugende Spiel gibt uns viel Selbstvertrauen für Hoffenheim», sagte der FCN-Coach, der auch bei einer Niederlage nicht zur Debatte gestanden hätte. Oenning nahm die drei Zähler bestens gelaunt mit - die drohenden drei Punkte in Flensburg würden ihm dagegen gar nicht schmecken. Am Dienstag muss er sich beim Amtsgericht Nürnberg als angeblicher Autobahnraser verantworten.

    © DPA

  • Ribéry & Dzeko für «Europas Fußballer» nominiert

    • Gismo123
    • 18. Oktober 2009 um 16:41

    Kein deutscher Profi hat in diesem Jahr die Endausscheidung zur Wahl von «Europas Fußballer des Jahres» erreicht.


    Die Ehre der Bundesliga retten der Franzose Franck Ribéry (FC Bayern München) und der Bosnier Edin Dzeko (VfL Wolfsburg), die beide unter den 30 Namen der Kandidatenliste des Fachmagazins «France Football» erscheinen. Der ebenfalls nominierte Brasilianer Diego war im Sommer von Werder Bremen zum italienischen Rekordmeister Juventus Turin gewechselt. Bei der Wahl im vergangenen Jahr hatte Michael Ballack (Chelsea London) als einziger Deutscher in der Endausscheidung Platz 19 belegt.

    Unter den nominierten Favoriten sind der Argentinier Lionel Messi und der Spanier Iniesta (beide FC Barcelona) sowie der im Sommer von Manchester United zu Real Madrid abgewanderte Portugiese Cristiano Ronaldo, der den «Ballon d'Or», den «goldenen Ball» im vergangenen Jahr vor Messi und den in diesem Jahr wieder berücksichtigten Spanier Fernando Torres (FC Liverpool) gewann. Der Sieg erwies sich für Ronaldo als sehr rentabel, denn wenige Monate später avancierte der 24-Jährige bei seinem Wechsel zu Real mit rund 94 Millionen Euro zum teuersten Fußballer aller Zeiten. Die von «France Football» organisierte Wahl findet in diesem Jahr am 1. Dezember statt. Die Trophäe wird fünf Tage später in Paris übergeben.

    © DPA

  • Abraham nun nach Amerika - K.o.-Sieg mit Köpfchen

    • Gismo123
    • 18. Oktober 2009 um 14:42

    [color="Red"]Arthur Abraham prügelt auch im Supermittelgewicht die Gegner krankenhausreif: Als US-Box-Star Jermain Taylor kurz vor dem Schlussgong bedenklich regungslos im Berliner Ringstaub lag, konnte sich Abraham ein breites Grinsen nicht verkneifen.[/color]


    «Er hat gedacht, ich schlage nicht mehr zu. Dann hat es Bumm gemacht, und danach war Schluss», schilderte der einstige IBF-Weltmeister den spektakulären Sieg sechs Sekunden vor Ende, während Ex-Champion Taylor noch in der Nacht vorsichtshalber in ein Krankenhaus fuhr. Zuvor gestand der 31-Jährige noch ein: «Er hat mich kalt erwischt.»

    Abraham feierte beim 31. Sieg im 31. Kampf ein tolles Debüt in seiner neuen Gewichtsklasse und hat dank seines 25. Knockouts beste Chancen, sich ins Halbfinale der Champions League des Boxens vorzukämpfen. Der K.o.-König mit Köpfchen muss seine Qualitäten aber nun in Amerika beweisen. Dort wartet am 23. Januar Andre Dirrell, der Englands WBC-Weltmeister Carl Froch zum Start des Super-Six-Turniers in Nottingham hauchdünn unterlag und gegen Abraham praktisch schon um seine letzte Halbfinal-Chance fightet.

    Froch wird letzter Vorrundengegner des Wahl-Berliners, der dem am Ring sitzenden WBA-Weltmeister Mikkel Kessler ein anerkennendes Nicken entlockte. Der Däne steigt am 21. November in Oakland gegen Athen-Olympiasieger Andre Ward aus den USA in das Turnier ein, in dem Abraham erster Tabellenführer ist. Der späte K.o. vor sechs Millionen TV-Zuschauern bescherte ihm noch einen dritten Wertungspunkt, Froch folgt nach dem 2:1-Punktsieg mit zwei Zählern. Taylor und Dirrell gingen leer aus, können aber noch unter die besten Vier kommen.

    Abraham hatte Taylor schon in der neunten Runde schwer ins Wanken gebracht. Der erfahrene Amerikaner aus Arkansas rettete sich aber mit Routine gegen den gebürtigen Armenier, der sich nicht komplett verausgaben wollte und wartete. Als Abraham scheinbar den Sieg nur noch ins Ziel bringen wollte, traf der 29-Jährige mit einer Rechten genau an das Kinn und verwandelte die mit 14 000 Fans gefüllte Arena in ein Tollhaus. «Ich wollte ihn bisschen austricksen», sagte Abraham, der sich in der Kabine kaum warm machen konnte, in der Endphase mit einer zerrissenen Hose kämpfte und anfangs einige Tiefschläge einstecken musste. «Ich habe Angst gehabt, dass ich keine Kinder mehr bekomme», witzelte er.

    Wie schon zuletzt gegen Froch verlor Taylor in dem hochklassigen Duell in der letzten Runde und kassierte die vierte Niederlage in seinen vergangenen fünf Kämpfen. Der einstige Superstar im Mittelgewicht zeigte in der ersten Hälfte seine Qualitäten gegen Langsamstarter Abraham. «Ich habe ihn viel schlagen lassen. Das hat natürlich wehgetan», räumte der selbst auch gezeichnete Sieger ein.

    Der nächste Gegner Dirrell, 2004 in Athen Olympia-Dritter, nervte Froch in einem Kampf ohne viele klare Treffer mit unsauberen Aktionen. Beschäftigt hat sich Abraham mit ihm bisher nicht. «Jeder Kampf wird schwer, macht Euch nichts vor», warnte Abrahams Trainer Ulli Wegner. «Wir haben den ersten Kampf gewonnen, das war unsere Pflicht. Wir haben nun eine gute Ausgangsposition.» Promoter Wilfried Sauerland lobte Abrahams «Nerven aus Stahlseilen» und gab ein Lob von Taylors Manager Lou DiBella weiter: «Arthur hat einen tollen Kampf geleistet und sich sehr viel Respekt in den USA verschafft.»

    © DPA

  • Zählen mit Zahlen-Bildern

    • Gismo123
    • 18. Oktober 2009 um 14:37

  • Zählen mit Zahlen-Bildern

    • Gismo123
    • 17. Oktober 2009 um 20:07

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    • Gismo123
    • 17. Oktober 2009 um 18:55

  • Bayern beenden Torflaute - Schalke dritte Kraft

    • Gismo123
    • 17. Oktober 2009 um 17:49

    [color="Red"]Der FC Bayern München hat seine Torflaute beendet und bläst in der Fußball-Bundesliga zur Aufholjagd. Nach zuletzt drei Pflichtspielen ohne eigenen Treffer gewann der Rekordmeister am 9. Spieltag beim SC Freiburg mit 2:1 und fand wieder Anschluss nach oben.[/color]


    Erster Verfolger des Spitzenduos aus Leverkusen und Hamburg bleibt indes der FC Schalke 04. Durch den 2:1-Erfolg beim VfB Stuttgart kamen die «Königsblauen» bis auf einen Zähler an Bayer und den HSV heran, die am Abend im direkten Duell in der Hansestadt aufeinandertreffen. Werder Bremen besiegte 1899 Hoffenheim mit 2:0 und blieb Vierter.

    Ohne die angeschlagenen Franck Ribéry und Arjen Robben, dafür erstmals in dieser Saison mit Luca Toni in der Startelf präsentierten sich die Münchner Bayern in Freiburg wieder torgefährlich. Zwar ging der Italiener bei seinem Saison-Debüt in der Liga leer aus, dafür traf einmal mehr Thomas Müller (42. Minute). Die gelungene Generalprobe für die Champions-League-Partie bei Girondins Bordeaux machte Freiburgs Du-Ri Cha (68.) mit einem Eigentor perfekt. Der Anschlusstreffer durch Stefan Reisinger (90.+1) fiel zu spät.

    Mit dem ersten Sieg in Stuttgart seit zehn Jahren unterstrich Schalke seine Rolle als derzeit dritte Kraft in der Bundesliga. Ivan Rakitic (24.) nach einem schweren Fehler von VfB-Abwehrspieler Stefano Celozzi und der Ex-Stuttgarter Kevin Kuranyi (76.) trafen zum vierten Auswärtssieg für die «Knappen. Cacau (73.) war Torschütze der Schwaben, die sich vor dem Champions-League-Spiel gegen den FC Sevilla in der Tabelle noch weiter nach unten orientieren müssen.

    Im Vorjahr hieß es nach rasantem Spiel 5:4, diesmal sahen die Fans im Bremer Weserstadion beim Spiel gegen 1899 Hoffenheim nur 45 Minuten lang einen offenen Schlagabtausch. Erst parierte Werder- Schlussmann Tim Wiese einen Foulelfmeter von Carlos Eduardo (14.), dann schlugen die Bremer zu. Claudio Pizarro (17.) mit seinem sechsten Saisontor und Per Mertesacker (22.) trafen zum 2:0.

    Ausgerechnet Milivoje Novakovic, um dessen Eigenmächtigkeit es in der vergangenen Woche viel Wirbel gegeben hatte, beendete die Kölner Heimmisere. Mit seinem ersten Saisontor (42.) besorgte der Slowene den 1:0-Sieg des 1. FC gegen den FSV Mainz 05 ein. Von den letzten 15 Partien zuvor im RheinEnergie-Stadion hatte die «Geißbock-Elf» nur eine für sich entscheiden können.

    Im fünften Anlauf gelang Eintracht Frankfurt mit dem 2:1 gegen Hannover 96 der erste Heimsieg der Saison. Nikos Liberopoulos (24.) und Alexander Meier (74.) machten bei einem Gegentreffer von Jiri Stajner (68.) den Erfolg für die Hessen perfekt, die zuletzt zweimal in Serie verloren hatten.

    Nach zuletzt vier Pflichtspiel-Niederlagen gelang dem 1. FC Nürnberg im Kellerduell der erhoffte Befreiungsschlag, für Hertha BSC wird die Lage nach der achten Pleite in Serie allmählich dramatisch. Der «Club» bezwang die Berliner mit 3:0 und ließ die direkten Abstiegsplätze vorerst hinter sich. Dagegen hielt die rasante Talfahrt der Berliner auch im zweiten Spiel unter dem neuen Trainer Friedhelm Funkel an. Daniel Gygax (18.) und Albert Bunjaku (26./60.) erzielten die Tore zum zweiten Saisonsieg für den «Club».

    © DPA

  • Wrussi goes VIP

    • Gismo123
    • 17. Oktober 2009 um 17:41

    Herzlichen Glückwunsch zur beförderung Wrussi.
    Hast es dir verdient!!

  • Die PKW-Maut kommt ... kommt nicht ... kommt sicher... kommt vielleicht ...

    • Gismo123
    • 16. Oktober 2009 um 00:07

    Österreich und die Schweiz machen es schon richtig, man schaue doch mal wieviel Ausländische Fahrzeuge auf unseren Autobahnen unterwegs sind, aber wenn so eine PKW Maut eingeführt werden soll, dann sollte man auch in Deutschland die Steuern für die PKW´s runter setzen.
    Ich zahle für meinen Diesel 1,9TDI jährlich 316€ Steuern, dann soll ich noch Maut zahlen? Das ist eigentlich nicht zu mutbar.
    Es sind so viele Diesel in Deutschland zu gelassen, so das eigentlich auch viel Geld in die Kassen kommt.

    Also runter mit den PKW steuern, und dann befürworte ich auch die Maut, natürlich nur mit Vignetten, denn nicht jeder Autofahrer befährt unsere Autobahnen, bzw täglich ;)

  • Schalke: Mehr personelle Möglichkeiten für Magath

    • Gismo123
    • 15. Oktober 2009 um 21:42

    Trainer Felix Magath hat vor dem Bundesligaspiel des FC Schalke 04 beim kriselnden Champions-League-Starter VfB Stuttgart mehr personelle Möglichkeiten.


    Vicente Sanchez und Mineiro haben ihre Blessuren überwunden und stehen dem ehemaligen VfB-Coach wieder zur Verfügung. Auch Abwehrchef Marcelo Bordon, dessen Augenverletzung sich als nicht gravierend entpuppte, kann in der Partie bei seinem früheren Arbeitgeber eingesetzt werden.

    Lewis Holtby und Jan Moravek kehrten ohne Beschwerden von der U 20-Weltmeisterschaft in Ägypten zurück. Zudem können die dauerverletzten Profis Christian Pander und Jermaine Jones zumindest wieder individuell trainieren. Der Peruaner Carlos Zambrano wird am 16. Oktober in Deutschland zurückerwartet und soll direkt nach Stuttgart reisen.

    Der Einsatz von Vasileios Pliatsikas ist dagegen ungewiss. Nach Informationen des Vereins kehrte der griechische Nationalspieler von der Partie der WM-Qualifikation gegen Luxemburg (2:1) mit einer Verletzung am Knöchel zurück. Eine genaue Diagnose ist noch nicht bekannt.

    Die missliche Situation des VfB will Magath nutzen: «Das ist unsere Chance, dass wir auch in Stuttgart wieder punkten können», sagte der Coach am Donnerstag. Schalke ist in dieser Saison auswärts nach drei Siegen und einem Remis noch unbesiegt. Allerdings liegt der letzte Erfolg der Gelsenkirchener beim VfB schon zehn Jahre zurück: Am 17. Oktober 1999 gelang dort ein 2:0.

    © DPA

  • Robben vor Blitz-Comeback - Toni in Start-Elf?

    • Gismo123
    • 15. Oktober 2009 um 21:40

    Stürmerstar Arjen Robben steht nur zwei Wochen nach einer Knie-Operation vor einem Blitz-Comeback beim FC Bayern München - und Luca Toni darf endlich wieder auf Torejagd gehen.


    Der niederländische Fußball-Nationalspieler Robben soll im Bundesliga-Spiel beim SC Freiburg zumindest wieder als «Joker» auf der Bank sitzen und könnte so zur geplanten Aufholjagd des deutschen Rekordmeisters beitragen. «Robben ist unglaublich schnell zurück», sagte Trainer Louis van Gaal selbst erstaunt über die unerwartet schnelle Genesung des Tempo-Dribblers.

    Der 24 Millionen Euro teure Neuzugang von Real Madrid hatte sich am 30. September beim 0:0 im Champions-League-Spiel gegen Juventus Turin verletzt. Einen Tag später war er an der Schleimhautfalte im rechten Knie operiert worden. Nun steht er wieder auf dem Platz. «Er hat intensiv trainiert. Er kommt mindestens auf die Bank», kündigte van Gaal zwei Tage vor der Partie in Freiburg an.

    Top-Kandidaten für die Startelf sind Kapitän Mark van Bommel und nach langer Wartezeit auch wieder Weltmeister Toni. Der Italiener, der in dieser Saison bislang nur einen Kurzeinsatz bei den Profis im DFB-Pokal gegen Rot-Weiß Oberhausen (5:0) hatte, weist endlich die vom Trainer geforderte Fitness auf, nachdem er unter der Woche beim 0:1 im Test gegen den Drittligisten Jahn Regensburg «90 Minuten gespielt hat», wie van Gaal anmerkte. Toni könnte wie zu besseren Bayern-Zeiten wieder mit Miroslav Klose zusammen stürmen, denn ohne den am Knie verletzten Franck Ribéry (Patellasehne) plant van Gaal eine Umstellung auf 4-4-2 mit zwei zentralen Spitzen. Zudem steckt Toni-Konkurrent Mario Gomez in einem Formtief. «Er ist in einer sehr schwierigen Periode. Das passiert jedem Spieler mal», meinte van Gaal. Und: «Wir werden Mario helfen, da wieder herauszukommen.»

    Freiburgs Trainer Robin Dutt hat den Einsatz von Ribéry allerdings noch nicht ganz abgeschrieben. «Mal sehen, wer bei denen aus dem Flugzeug steigt. Zur Not gehe ich morgen Abend im Hotel der Bayern noch einen Kaffee trinken und schaue mich ein wenig um», sagte er vor der Partie.

    Besonders erfreut ist van Gaal über die Rückkehr seines Kapitäns, der zwei Monate nach einem Zehenbruch am 1. Spieltag in Hoffenheim gleich wieder vorangehen und die Kommandos geben soll, wenn auch noch nicht über volle 90 Minuten. «Ein Spieler wie Mark van Bommel ist sehr wichtig. Ich erwarte von ihm, dass er die Ordnung auf dem Platz bewacht - auch mit dem Mund», sagte van Gaal. Der Trainer spürt angesichts von schon acht Punkten Rückstand auf das Spitzen-Duo Hamburger SV und Bayer Leverkusen den «Druck der Ergebnisse».

    Van Gaal verwies aber auf das frühe Stadium der Saison und seine nachgewiesene Klasse als Fußball-Lehrer: «Wir haben noch 26 Spieltage. Ich bin ein Prozess-Trainer. Ich brauche Zeit.» Eine Alternative zu ihm gebe es nicht, wie der Niederländer «ein bisschen arrogant» hinzufügte: «Alex Ferguson hat mehr Titel gewonnen, vielleicht auch Fabio Capello - aber die sind besetzt.»

    Auch wenn der holprige Start mit Platz acht den Verantwortlichen des FC Bayern missfällt, gab es Rückendeckung von Franz Beckenbauer für van Gaal. «Ich denke, dass wir da eine gute Wahl getroffen haben», sagte der Bayern-Präsident. Man sollte dem Niederländer jetzt «die Ruhe und das Vertrauen» geben: «Dann wird es schon werden.»

    Auch wenn die Punktausbeute genauso trist ist wie vor einem Jahr unter Jürgen Klinsmann nach acht Spieltagen kann Beckenbauer keine Parallelen erkennen. «Van Gaal ist ein Fachmann, ein Lehrer, ein Fußball-Lehrer, also ganz anders, genau das Gegenteil von Jürgen Klinsmann», sagte der «Kaiser». Van Gaal müsse als Bayern-Coach auf Dauer nur eines tun, so Beckenbauer: «Du musst die Spiele gewinnen.»

    © DPA

  • Zählen mit Zahlen-Bildern

    • Gismo123
    • 15. Oktober 2009 um 21:17

  • WM-Tickets für Schweiz und Slowakei

    • Gismo123
    • 15. Oktober 2009 um 01:11

    Ottmar Hitzfeld hat das Fernduell der deutschen Trainer-Urgesteine gegen Otto Rehhagel gewonnen und sich mit der Schweiz direkt für die WM 2010 in Südafrika qualifiziert.


    Hitzfelds Eidgenossen genügte in Basel ein mageres 0:0 gegen Israel zum Gruppensieg, Griechenlands klägliches 2:1 (2:0) in Athen gegen Luxemburg reichte nur zu Platz zwei, einen Punkt hinter der Schweiz. Erstmals bei einer Fußball-WM dabei ist die Slowakei, die sich als 21. Land qualifizierte. Beim 1:0 (1:0) in Polen halfen die Gastgeber mit einem Eigentor, Slowenien blieb durch das 3:0 (1:0) in San Marino die Relegation der Gruppenzweiten. Am 14. und 18. November spielen dort neben Portugal, das mit einem 4:0 (2:0) gegen Malta die Schweden (4:1 gegen Albanien) auf Distanz, auch Griechenland und die Ukraine.

    Das Team von Superstar Andrej Schewtschenko verteidigte durch das 6:0 (1:0) in Andorra mit 21 Punkten Rang zwei in der Gruppe 6 vor Kroatien (20), das sich in Kasachstan durch ein Last-Minute-Tor von Niko Kranjcar zu einem glücklichen 2:1 (1:1) quälte. Damit verpasste Kroatien unter Trainer Slawen Bilic, der Hoffenheims Josip Simunic aus dem Team ausgeschlossen hatte, erstmals seit 2000 ein großes Turnier.

    Die Schweiz, bei der die Leverkusener Tranquillo Barnetta und Eren Derdiyok in der Startelf standen, tat sich ohne den erkrankten Wolfsburger Torwart Diego Benaglio schwer. Vor 38 500 Zuschauern im ausverkauften Baseler St.-Jakob-Park setzten die in der letzen halben Stunde in Unterzahl agierenden Israelis voll auf Defensive. «Ich habe immer geglaubt, dass ich mit der Schweiz Erfolg haben kann. Uli Hoeneß sagte mir, was willst du da, da kannst du nichts erreichen», sagte der ehemalige Trainer des FC Bayern München, der bei der blamablen Niederlage gegen Luxemburg vor 13 Monaten einen missratenen Einstand hatte, nun aber erstmals als Trainer zur WM fährt.

    Griechenlands Theofanis Gekas (Bayer Leverkusen) erzielte unterdessen gegen Luxemburg im Athener Olympiastadion sein zehntes Tor in der WM-Qualifikation. Der Bundesliga-Torschützenkönig von 2007 muss nun in den Playoffs den Europameister von 2004 zur zweiten WM-Teilnahme nach 1994 schießen. Europameister Spanien wahrte durch das 5:2 (2:0) in Bosnien-Herzegowina seine weiße Weste und gewann als einziges Team alle seine Qualifikationsspiele. Die Wolfsburger Edin Dzeko und Zvjezdan Misimovic trafen in der Schlussphase für Bosnien.

    Russland kam bei den von Berti Vogts trainierten Aserbaidschanern nur zu einem 1:1 (1:0). Andrej Arschawin schoss den EM-Halbfinalisten in Baku in der 13. Minute in Führung, Wagif Dsawadow (53.) glich für Gastgeber Aserbaidschan aus. Damit beendete das Team von Vogts die Qualifikationsgruppe 4 mit fünf Punkten auf Platz fünf. Russland (22) stand bereits als Zweiter hinter Deutschland (26) fest.

    Titelverteidiger Italien entging mit einer B-Mannschaft dank eines Hattricks von Alberto Gilardino beim 3:2 (0:1) gegen Zypern nur knapp einer Blamage, die Gruppensieger Serbien beim 1:2 (0:1) in Litauen nicht verhindern konnte. In einem weiteren bedeutungslosen Spiel fertigte Bulgarien Georgien 6:2 (6:1) ab. Der Ex-Leverkusener Dimitar Berbatow traf per Hattrick vor der Pause, Martin Petrow (früher VfL Wolfsburg) zweimal, Stanislaw Angelow (Energie Cottbus) einmal. Halil Altintop (Bayern München) erzielte beim 2:0 (2:0) der Türkei gegen Armenien den Endstand. Das wegen des gespannten Verhältnisses beider Länder brisante Spiel verfolgten in Bursa armenische und türkische Spitzenpolitiker.

    Bislang stehen 21 von 32 Teilnehmern an der WM-Endrunde vom 11. Juni bis 11. Juli fest. Aus Europa gesellten sich die Schweiz und die Slowakei zu den bereits vorher feststehenden Gruppensiegern Deutschland, Dänemark, Spanien, England, Serbien, Weltmeister Italien und Niederlande. In den Playoffs spielen neben Bosnien-Herzegowina, Vize-Weltmeister Frankreich, Russland, Irland, Griechenland, die Ukraine, Slowenien und Portugal um vier weitere europäische WM- Plätze. Zuschauen muss Norwegen als Gruppen-Zweiter mit den wenigsten Punkten.

    Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika:

    Teilnehmer 32 - qualifiziert 21

    Afrika (5 + 1 Plätze) Südafrika (Gastgeber) Ghana Elfenbeinküste

    Europa (13 Plätze): Niederlande England Spanien Deutschland Dänemark Serbien Italien Schweiz Slowakei

    Südamerika (4,5 Plätze): Brasilien Paraguay Chile

    Asien (4,5 Plätze) Australien Japan Südkorea Nordkorea

    Nord-, Mittelamerika, Karibik (3,5 Plätze) USA Mexiko

    Ozeanien (0,5 Plätze): -

    © DPA

  • Hausi hat heute Geburtstag

    • Gismo123
    • 15. Oktober 2009 um 00:39

    Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!!
    Alles Liebe und gute, viel Glück und Gesundheit wünsch ich dir!!

  • obodübel hat heute Geburtstag

    • Gismo123
    • 15. Oktober 2009 um 00:38

    Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!!
    Alles Liebe und gute, viel Glück und Gesundheit wünsch ich dir!!

  • Hallo

    • Gismo123
    • 14. Oktober 2009 um 23:32

    Willkommen auf Zebradem!!

  • Zählen mit Zahlen-Bildern

    • Gismo123
    • 14. Oktober 2009 um 23:16

  • Zählen mit Zahlen-Bildern

    • Gismo123
    • 14. Oktober 2009 um 21:41

  • Schwache DFB-Vorstellung: 1:1 gegen Finnland

    • Gismo123
    • 14. Oktober 2009 um 21:09

    Lukas Podolski hat die deutsche Fußball-Nationalmannschaft zum Abschluss der WM-Qualifikation vor einer historischen Pleite bewahrt. Der Kölner sicherte in Hamburg mit seinem Last-Minute-Tor zum 1:1 (0:1) nach enttäuschendem Spiel wenigstens noch einen Punkt gegen Finnland.


    Vier Tage nach dem 1:0-Erfolg in Russland konnte das Team von Bundestrainer Joachim Löw die Spannung nicht aufrechterhalten und stand am Rande der ersten Niederlage gegen die Suomis seit 86 Jahren. Vor 51 500 Zuschauern in der ausverkauften WM-Arena hatte Jonatan Johansson (11.) die Gäste in Führung gebracht.

    Erst im Schlussspurt stemmte sich die deutsche Elf energisch gegen die Pleite und wurde durch das 35. Länderspiel-Tor von Podolski belohnt. Die größten Chancen zum Ausgleich hatten kurz zuvor die eingewechselten Miroslav Klose (84.) und Mesut Özil (85.) vergeben. Löw bieten sich in diesem Jahr jetzt noch zwei Möglichkeiten, die Form seiner Kandidaten zu überprüfen: Am 14. November gegen Chile und vier Tage später gegen Ägypten.

    «Nach dem Russland-Spiel war es schwer, die Frische und Energie zu haben, die nötig gewesen wäre. Wir hatten enorme Schwierigkeiten, in Fahrt zu kommen, auch weil die Ordnung nicht gestimmt hat», sagte Löw, den die Pfiffe der Fans ärgerten. Was die gesamte Qualifikation betrifft, habe die Mannschaft keine Pfiffe verdient. «Uns war bewusst, dass es nach dem tollen und anstrengenden Spiel in Russland schwer wird, sich noch mal hochzufahren. Wir haben einfach zu behäbig gespielt», kritisierte DFB-Teammanager Oliver Bierhoff den matten Auftritt. Auch Torschütze Podolski war enttäuscht: «Ob es mit dem System zu tun hatte, weiß ich nicht. Wir haben uns schwergetan gegen starke Finnen.» Man habe nicht zwingend genug gespielt, «und dann bekommen wir ein Problem», analysierte Philipp Lahm.

    Langeweile statt Offensivspektakel war lange Zeit angesagt: Bei dem vom Bundestrainer zum ersten Tauglichkeitstest für das WM-Turnier im kommenden Jahr ausgerufenen Schlussakkord der Qualifikation gab es viel Schatten und kaum Licht. Denn dem gegenüber Moskau auf sechs Positionen veränderten Team gelang es nicht, mit schnellen Kombinationen selbst den Rhythmus der Partie zu diktieren. Das Spiel litt vor allem darunter, dass etablierten Kräften wie Michael Ballack und Lahm die gewohnte Konzentration fehlte und diejenigen, die sich für höhere Aufgaben empfehlen sollten und wollten, unter ihren Möglichkeiten blieben.

    So unterliefen der neuen Mittelfeld-Achse mit Piotr Trochowski und Thomas Hitzlsperger viele Fehlpäse, und der erstmals in die Startelf berufene Cacau fand überhaupt keine Bindung zum Spiel. Das lag aber nicht nur an der Formschwäche des Stuttgarters, sondern auch an der Systemumstellung Löws, der nach dem Ein-Stürmer-Spiel in Russland zum 4-3-3 zurückgekehrt war. Doch weder Cacau noch Lukas Podolski auf der linken Seite schafften es, in den Rücken der finnischen Abwehr zu kommen. So blieb auch Mario Gomez in der Mitte praktisch wirkungslos. Erst mit der Einwechslung von Özil und einer taktischen Umstellung zum 4-4-2 wurde es besser. Vor allem der Bremer sorgte im Mittelfeld für die eine Halbzeit lang vermissten Impulse.

    In Moskau war Rene Adler unüberwindlich, doch gegen die Finnen wurde er nach Fehlern seiner Vorderleute früh bezwungen und musste erstmals nach 307 Minuten wieder einen Ball aus dem Netz holen. Andreas Beck verlor auf der rechten Abwehrseite das Laufduell gegen Roni Porokara, dessen Flanke erwischte Roman Eremenko mit dem Kopf vor Lahm und Johansson konnte in seinem 100. Länderspiel zur finnischen Führung abstauben, weil Heiko Westermann nicht eingriff.

    Ballack versuchte eine schnelle Antwort, doch der Weitschuss des Kapitäns flog knapp über den Torwinkel (16.). Weitere Angriffsbemühungen der deutschen Elf endeten meist schon weit vor dem Strafraum der Gäste. Beim Schuss von Eremenko (34.) verhinderte Adler sogar einen höheren Rückstand. Nach ideenlosen ersten 45 Minuten wurden die deutschen Spieler vom erwartungsvollen Hamburger Publikum mit einem gellenden Pfeifkonzert in die Halbzeitpause verabschiedet.

    Özil für den schwachen Hitzlsperger und Christian Gentner für Ballack brachten endlich mehr Schwung in die Aktionen der Hausherren, doch zunächst war einmal mehr Adler gefordert, der einen Schuss von Eremenko (49.) meisterte. Klare deutsche Chancen blieben dagegen auch im zweiten Durchgang zunächst Mangelware. In der 61. Minute musste Jussi Jääskeläinen erstmals zupacken, als Niklas Moisander einen Trochowski-Schuss Richtung eigenes Tor abfälschte.

    Erst in der Schlussphase wurde der deutsche Druck stärker. In der 67. Minute prüfte Verteidiger Beck den finnischen Keeper, dann zischte ein Özil-Schuss an der langen Ecke vorbei. Doch erst Podolskis Schuss fand den Weg ins Tor.

    © DPA

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