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Beiträge von Gismo123

  • Bayern: Olic verletzt - Robben ohne Krücken

    • Gismo123
    • 9. Oktober 2009 um 23:58

    Gute und schlechte Nachricht für den FC Bayern München: Eine Woche nach seiner Knie-Operation hat Arjen Robben die Krücken beiseitegelegt. Dafür zog sich Vereinskollege Ivica Olic im Training der kroatischen Auswahl eine Wadenverletzung zu.


    Der niederländische Fußball-Nationalspieler möchte mit dem Aufbautraining bei den Bayern beginnen, doch auch seine Rückkehr in die Mannschaft wird noch ein bisschen auf sich warten lassen. Der 25-Jährige hatte sich beim 0:0 in der Champions League gegen Juventus Turin leicht am Knie verletzt. Bei gutem Heilungsverlauf könnte der Offensivspieler in drei Wochen wieder für den FC Bayern einsatzbereit sein, berichtete der deutsche Rekordmeister auf seiner Internetseite.

    Wie Kroatiens Nationalcoach Slaven Bilic mitteilte, erlitt Olic eine Blessur an der Wade. Die genaue Diagnose steht noch aus. Er soll angeblich drei Wochen ausfallen. Für das WM-Qualifikationsspiel in Astana gegen Gastgeber Kasachstan nominierte der kroatische Coach Mate Bilic nach.

    © DPA

  • Schalke-Sieg in Bern nach Elfmeterschießen

    • Gismo123
    • 9. Oktober 2009 um 23:56

    Fußball-Bundesligist FC Schalke 04 hat den OBI-Cup gegen den Schweizer Erstligisten Young Boy Bern gewonnen.

    Die Schalker setzten sich vor 10 000 Zuschauern im Stade de Suisse mit 5:4 nach Elfmeterschießen durch. Nach 90 Minuten hatte es durch die Treffer von Marco Schneuwly und den Schalker Emin Yalin 1:1 (1:0) gestanden. Den entscheiden Elfmeter für Schalke verwandelte Christoph Moritz.

  • Ex-Nationalspieler Horst Szymaniak gestorben

    • Gismo123
    • 9. Oktober 2009 um 23:55

    Fußball-Deutschland trauert um den früheren Nationalspieler Horst Szymaniak. Der zweimalige WM-Teilnehmer (1958 und 1962) starb am Freitag in Melle bei Osnabrück nach langer und schwerer Krankheit im Alter von 75 Jahren an Herzversagen.


    Szymaniak absolvierte zwischen 1956 und 1966 insgesamt 43 Länderspiele und erzielte dabei zwei Treffer. «Das ist eine sehr traurige Nachricht. Er war ein richtig plietscher Jung. Was er auf dem Rasen machte, war sensationell. Er war ein humorvoller Typ, deshalb haben wir ihn alle geliebt», sagte sein früherer Nationalmannschaftskollege Uwe Seeler der Deutschen Presse-Agentur dpa.

    Nach seinen Engagements bei der SpVgg Erkenschwick, dem Wuppertaler SV und dem Karlsruher SC wechselte der frühere Bergmann als einer der ersten deutschen Spieler 1961 nach Italien zu CC Catania. Später ging er zu Inter Mailand. Dort gewann er 1964 als erster Deutscher den Europapokal der Landesmeister, stand im Finale allerdings nicht auf dem Platz. Kurz vor der WM 1966 bootete ihn Bundestrainer Helmut Schön aus dem Nationalteam aus. Später spielte Szymaniak auch in der Schweiz und den USA, wo er für die St. Louis Stars zwei Jahre in der US-Profiliga auflief.

    «Horst Szymaniak war ein begnadeter und kampfstarker Fußballer, der einer der Ausnahmekönner des deutschen Fußballs in den 50er- und 60er Jahren war», würdigte Theo Zwanziger, Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), die Karriere des gebürtigen Erkenschwickers.

    Zu seiner aktiven Zeit gehörten Szymaniak als einem der ersten deutschen Profis im «Lire-Paradies» Italien die Schlagzeilen, nach seiner Karriere wurde es hingegen ruhig um ihn. Er arbeitete als Busfahrer und Bademeister, betrieb zeitweise einen Gasthof und lebte am Abend seines Lebens zurückgezogen in einem niedersächsischen Pflegeheim. Der DFB unterstützte den früheren Nationalspieler.

    «Er war auch ein grundehrlicher Typ, der immer offen seine Meinung gesagt hat, ob die seinem Gegenüber gepasst hat oder nicht. Damit ist er natürlich auch manches Mal angeeckt. Zuletzt habe ich ihn vor rund einem Jahr besucht. Wir hatten immer Kontakt», sagte Seeler.

    © DPA

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    • Gismo123
    • 9. Oktober 2009 um 22:06

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    • Gismo123
    • 9. Oktober 2009 um 07:08

  • Nachspiel für Favre: Hertha prüft Konsequenzen

    • Gismo123
    • 7. Oktober 2009 um 22:59

    Die kritische Aufarbeitung seiner Zeit als Hertha-Cheftrainer könnte für den beurlaubten Lucien Favre ein rechtliches Nachspiel haben. «Er ist noch Angestellter bei Hertha BSC, wir werden mögliche Konsequenzen prüfen», erklärte Sportgeschäftsführer Michael Preetz.


    Am Vortag hatte Favre auf zwei privaten Pressekonferenzen vor allem die Finanz- und Einkaufspolitik von Hertha kritisiert. Es sei nur «eine Frage der Zeit gewesen, dass ich gegen eine Mauer fahre», merkte der 51 Jahre alte Schweizer an. Favre war nach sechs Bundesliga-Niederlagen in Serie vom Berliner Fußball-Club beurlaubt worden, sein Kontrakt läuft noch bis 2011.

    Über die Vertragsauflösung zwischen Hertha und Favre muss noch verhandelt werden, im Raum steht eine Abfindung von mehr als einer Millionen Euro. «Sicher wird man sich an einen Tisch setzen und die Modalitäten besprechen, die es geben könnte. Vorher aber muss der andere Sachverhalt geklärt werden», sagte Preetz der Deutschen Presse-Agentur dpa. Von Favres Vorwürfen sei er «total überrascht» worden. Für ein zerrüttetes Verhältnis zwischen Favre und ihm habe es «bis zum letzten Tag der Zusammenarbeit keine Anzeichen gegeben», ergänzte Preetz, der nach der Ablösung von Ex-Manager Dieter Hoeneß eng mit dem Schweizer Coach kooperiert hatte. «Jeder Transfer, jede personelle Maßnahme war mit Lucien Favre abgestimmt», betonte Preetz.

    Preetz' Konzentration in den nächsten Tagen aber soll nicht Favre, sondern der Überwindung der sportlichen Krise beim Tabellenletzten gelten. «Friedhelm Funkel wird jetzt alles daran setzen, die offensichtliche Verunsicherung bei den Spielern zu lösen», sagte Preetz zu der Hauptaufgabe, die er gemeinsam mit dem neuen Trainer sieht. «Er ist von der Qualität des Personals überzeugt. Der Glaube an die eigene Stärke muss nun wiedererweckt werden», ergänzte Preetz.

    Derzeit sei auch nicht die Zeit, über Verstärkungen im Winter zu reden. Preetz: «Ich will zum jetzigen Zeitpunkt aber auch nichts ausschließen.» Die von Favre bei seiner Abschieds-Vorstellung geforderten zehn Millionen Euro für Einküufe in der Winterpause sieht er als «völlig absurd» an: «Favre kannte unsere finanziellen Möglichkeiten, daran hat sich nichts geändert.»

    © DPA

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    • Gismo123
    • 7. Oktober 2009 um 22:56

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    • Gismo123
    • 7. Oktober 2009 um 12:44

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    • Gismo123
    • 7. Oktober 2009 um 12:17

  • Hinrunde für HSV-Stürmer Petric beendet

    • Gismo123
    • 7. Oktober 2009 um 01:41

    Stürmer-Notstand beim Hamburger SV: Nach Paolo Guerrero fällt jetzt auch noch Mladen Petric beim norddeutschen Fußball-Bundesligisten für längere Zeit aus.


    Der Kroate hat im Punktspiel bei Hertha BSC (3:1) einen Sehnenriss im rechten Sprunggelenk erlitten. Das ist das Ergebnis einer vorgenommenen Untersuchung bei Spezialist Bernhard Segesser in Basel. Damit fehlt der Torjäger für den Rest der Hinrunde. Petric wird am 7. Oktober von Segesser operiert.

    Für die Hamburger kommt es damit knüppeldick. Dem Tabellenzweiten fehlt nun sein kompletter Gala-Sturm. Erst hatte es Paolo Guerrero mit einem Kreuzbandriss erwischt, nun Petric. Sowohl der Peruaner, der in vier Bundesliga-Spielen vier Tore erzielte, als auch der Kroate mit neun Pflichtspiel-Treffern sind die zuverlässigsten Schützen im HSV-Team. «Das ist extrem bitter für uns. Wir müssen in den kommenden Wochen noch enger zusammenrücken», forderte Trainer Bruno Labbadia. «Ich hoffe, dass Mladen so schnell wie möglich zurückkommt.»

    Während in Abwehr und Mittelfeld Alternativen vorhanden sind, sieht es an vorderster Front trübe aus. Einziger namhafter Stürmer ist jetzt Marcus Berg. Doch der mit zehn Millionen Euro teuerste Transfer der HSV-Geschichte hat seine Anpassungsprobleme noch nicht überwunden, obgleich er im jüngsten Europa-League-Spiel gegen Hapoel Tel Aviv (4:2) zweimal traf. Der 23-jährige Schwede leidet offensichtlich unter dem Erwartungsdruck, seine berühmteren Kollegen ebenso effektiv vertreten zu müssen.

    Daneben verfügt Labbadia nur noch über die 19 Jahre alten unerfahrenen Talente Tolgay Arslan und Tunay Torun, die größtenteils in der Regionalliga spielen. Einen kurzfristigen Ersatz von außerhalb planen die Hamburger jedoch nicht. Drei Tage zuvor hatte Labbadia den arbeitslosen polnischen Stürmer Ebi Smolarek nach mehrtägigem Test wieder nach Hause geschickt. Stattdessen will sich der Trainer aus eigener Kraft aus der misslichen Lage befreien. Labbadia setzt auf Jonathan Pitroipa und Eljero Elia, die als Offensivkräfte im Mittelfeld Stürmeraufgaben übernehmen können.

    Das Verletzungspech macht dem HSV in dieser Saison extrem zu schaffen. Mit Kreuzbandrissen fallen bereits die Defensivakteure Alex Silva und Collin Benjamin langfristig aus, zudem stehen Abwehrspieler Bastian Reinhardt wegen Fußbruchs und Nationalspieler Marcell Jansen wegen Knieproblemen nicht zur Verfügung. «Die Situation ist extrem. Das passiert wohl nur einmal im Fußballerleben», meinte Pressesprecher Jörn Wolf.

    © DPA

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    • Gismo123
    • 6. Oktober 2009 um 23:12

  • Wer weiss etwas über Maternus ?

    • Gismo123
    • 6. Oktober 2009 um 21:12

    Hi Maternus.
    Schön das du wieder da bist.
    Haben uns teilweise den Kopf zerbrochen.
    Zum glück ist nix schlimmes passiert.
    Willkommen zurück, und Jag uns keinen weiteren Schrecken mehr ein ;)

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    • Gismo123
    • 4. Oktober 2009 um 00:02

  • Toyota-Sprecher: Glock wieder aus Krankenhaus

    • Gismo123
    • 3. Oktober 2009 um 23:45

    Timo Glock hat nach seinem schweren Unfall in der Qualifikation zum Großen Preis von Japan das Krankenhaus im nahe gelegenen Yokkaichi wieder verlassen.


    Das bestätigte ein Sprecher von Glocks Rennstall Toyota. Glock zog sich bei seinem Crash in die Reifenstapel eine Schnittwunde am linken Bein zu, «ansonsten hat er keine signifikanten Verletzungen». Die Entscheidung, ob der Wersauer Formel-1-Pilot in Suzuka beim drittletzten Saisonlauf an den Start gehen kann, werde wahrscheinlich erst am Renntag fallen, erklärte der Sprecher.

    Glock war in der Zielkurve auf dem Suzuka Circuit von der Strecke abgekommen. Nach einer ersten Untersuchung im Strecken-Hospital war der 27-Jährige per Hubschrauber in ein Krankenhaus im nahegelegenen Yokkaichi geflogen worden.

    Beim Einlenken in die Zielkurve hatte offensichtlich die Steuerung an Glocks Dienstwagen versagt. Toyota widersprach diesem Eindruck jedoch energisch. «Man kann in der Zeitlupe sehen, dass er das Lenkrad nicht bewegt hat. Es war nichts defekt am Auto», sagte Teamchef Howett. Die TV-Bilder zeigen indes, dass Glock kurz vor dem Crash sein Lenkrad einschlug. Doch auch Chassis-Entwickler Pascal Vasselon behauptete: «Es war ein harter Aufprall, aber die Daten zeigen für diese Runde nichts Ungewöhnliches.»

    Glock kämpft derzeit um seinen Platz in der Formel 1. Toyota hat die Option auf eine Vertragsverlängerung verstreichen lassen. Zuletzt hatte der gelernte Gerüstbauer mit Platz zwei in Singapur Eigenwerbung betrieben und wollte dies in Japan fortsetzen. Nach Angaben seines Managers Hans-Bernd Kamps gibt es mehrere Teams, die an einer Verpflichtung Glocks für die kommende Saison interessiert sind.

    © DPA

  • Spitzenreiter Manchester mit glücklichem Remis

    • Gismo123
    • 3. Oktober 2009 um 23:42

    Manchester United hat im Titelrennen der Premier League einen überraschenden Rückschlag erlitten. Das Team von Trainer Alex Ferguson kam im Heimspiel gegen den AFC Sunderland nicht über ein 2:2 (0:1) hinaus.


    Dabei hatte der englische Fußball-Meister noch Glück, dass Sunderlands Abwehrspieler Anton Ferdinand in der Schlussminute ein Eigentor unterlief und Manchester doch noch zu einem Remis kam. Zwar führt «ManU» die Tabelle mit 19 Zählern an, doch schon am Sonntag könnte Michael Ballacks FC Chelsea (18 Punkte) an Manchester vorbeiziehen. Im Topspiel des 8. Spieltags wollen die Londoner mit einem Sieg beim FC Liverpool (15) die Tabellenführung übernehmen.

    Am 8. Spieltag ging Sunderland durch Darren Bent (7. Minute) in Führung, die der frühere Leverkusener Dimitar Berbatow (51.) egalisierte. Nach Sunderlands abermaliger Führung durch Kenwyne Jones (59.) sahen die Gäste wie die sicheren Sieger aus, ehe Ferdinand kurz vor dem Schlusspfiff sein Missgeschick unterlief.

    Der deutsche Profi Kevin-Prince Boateng, Halbbruder des von Bundestrainer Joachim Löw erstmals in die Nationalmannschaft berufenen Jerome Boateng (Hamburger SV), feierte mit dem FC Portsmouth den ersten Saisonsieg. Dank des Treffers von Hassan Yebda (19.) gewann der Tabellenletzte mit 1:0 (1:0) bei den Wolverhampton Wanderers.

    © DPA

  • FC Barcelona behält «weiße Weste»

    • Gismo123
    • 3. Oktober 2009 um 23:41

    Titelverteidiger FC Barcelona hat seine «weiße Weste» in der spanischen Fußball-Meisterschaft behalten.


    Der Champions League-Sieger gewann gegen UD Almeria mit 1:0 und feierte im sechsten Spiel der Primera Division den sechsten Sieg. Pedro Rodriguez erzielte in der 31. Minute das entscheidende Tor für die Katalanen, die Real Madrid vorerst von der Tabellenspitze verdrängten. Allerdings kann der Rekordmeister mit einem Erfolg im Spitzenspiel beim FC Sevilla wieder vorbeiziehen.

    © DPA

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    • Gismo123
    • 3. Oktober 2009 um 22:51

  • Boh eyy Wuppertal

    • Gismo123
    • 3. Oktober 2009 um 22:50

    Lööööööööööl
    Geil.

  • Dortmund besiegt Gladbach mit 1:0

    • Gismo123
    • 3. Oktober 2009 um 20:48

    Borussia Dortmund hat die Misserfolgsserie in der Fußball-Bundesliga gestoppt und Borussia Mönchengladbach in große Nöte gestürzt.


    Die Dortmunder gewannen am Samstagabend nach sechs sieglosen Spielen in Serie bei den Gladbachern mit 1:0 (1:0) und verbesserten sich damit auf Rang 12 in der Tabelle. Die Gastgeber hingegen rutschen nach fünf Pflichtspielniederlagen in Serie immer tiefer in den Tabellenkeller. Vor 53 253 Zuschauern im nicht ganz ausverkauften Borussia-Park erzielte Lucas Barrios in der 38. Minute den Treffer für den BVB.

    Im 75. Westderby waren die Gastgeber von Beginn an bemüht, das Heft des Handelns in die Hand zu nehmen. Trainer Michael Frontzeck, der mit seinem Team zur Vorbereitung ein zweitägiges Trainingslager in Holland bezogen hatte, änderte sein Team auf zwei Positionen und beorderte den genesenen Torjäger Rob Friend erstmals seit fast einem halben Jahr in die Startformation. Die ersten Akzente setzte aber sein Sturmpartner Raul Bobadilla, der schon nach zwei Minuten eine gute Chance vergab und BVB-Keeper Roman Weidenfeller kurz darauf mit einem gefährlichen Flankenball prüfte.

    Doch die Dortmunder, bei denen in Sven Bender und Dede ebenfalls zwei neue Spieler in der Startelf standen, waren gut organisiert und standen in der Defensive sicher. Trainer Jürgen Klopp hatte sein Team nach der Derby-Niederlage gegen Schalke gut eingestellt. Schließlich waren die Gäste auch gewarnt: Am letzten Bundesliga-Spieltag der vergangenen Saison verspielte der BVB beim 1:1 in Gladbach einen Europapokal-Startplatz.

    Kurz vor der Pause wurden die Dortmunder für ihre Cleverness belohnt. Der Argentinier Barrios, vor Saisonbeginn für 4,2 Millionen Euro verpflichtet, traf mit einem Drehschuss von der Strafraumlinie zum 1:0 für die Gäste. Es war der erste Bundesligatreffer des BVB- Angreifers.

    Die Gastgeber hatten keine Antwort auf diesen Rückstand. Die Offensivkräfte Friend und Juan Arango blieben blass, und auch aus der zweiten Reihe kam viel zu wenig Torgefährlichkeit. Das Publikum quittierte die schwache Leistung schon frühzeitig mit einem Pfeifkonzert. Der BVB hatte durch Mohamed Zidan (60.) noch eine gute Möglichkeit zu einem weiteren Treffer. Den Gladbachern hingegen gelangen in der Schlussphase kaum noch gefährliche Aktionen. Bobadilla vergab mit einem Schuss von der Strafraumgrenze noch die beste Möglichkeit (67.), Arango scheiterte kurz darauf aus acht Metern.

    © DPA

  • Urgestein des Ruhrpotts: Trauer um Rolf Rüssmann

    • Gismo123
    • 3. Oktober 2009 um 18:12

    Der deutsche Fußball trauert um Rolf Rüssmann. «Beliebt bei den Fans, wurde seine lebenslustige und humorvolle Art von allen Seiten geschätzt», sagte Reinhard Rauball, Präsident der Deutschen Fußball-Liga (DFL), zum Tod des früheren Nationalspielers.


    «Rolf Rüssmann war ein großer Sportsmann, der wie kein Zweiter für den Ruhrgebietsfußball stand», so Rauball weiter. Zehn Tage vor seinem 59. Geburtstag war Rüssmann in der Nacht zum 3. Oktober nach langer schwerer Krankheit gestorben.

    Der in Schwelm geborene Fußballer galt als Urgestein des Ruhrpotts. Zwischen 1969 und 1985 bestritt er 453 Bundesligaspiele (48 Tore) für die Revier-Rivalen Schalke 04 und Borussia Dortmund. Mit Schalke gewann der kopfballstarke Verteidiger 1972 den DFB-Pokal und führte den Verein 1972 und 1977 zur deutschen Vizemeisterschaft. «Ganz Schalke ist erschüttert. Rolf Rüssmann war nicht nur ein außergewöhnlich guter Fußballer, sondern auch außerhalb des Platzes ein großer Sympathieträger», sagte Schalke-Vorsitzender Josef Schnusenberg. Im Bundesligaspiel zwischen Borussia Mönchengladbach und Dortmund laufen beide Teams mit Trauerflor auf, vor dem Match war eine Schweigeminute angesetzt.

    Der Familienvater, der seine Ehefrau und zwei Töchter hinterlässt, kam zudem in 20 Partien (1 Tor) für die deutsche Nationalmannschaft zum Einsatz. 1978 war Rüssmann an der «Schmach von Cordoba» beteiligt, als die deutsche Elf bei der Weltmeisterschaft in Argentinien mit 2:3 gegen Österreich unterlag und ausschied. «Dem Fußball war er zeitlebens leidenschaftlich verbunden. Ich persönlich kannte und schätzte ihn seit über 30 Jahren», sagte Wolfgang Niersbach, Generalsekretär des Deutschen Fußball-Bundes (DFB).

    Rüssmann lernte auch die Schattenseiten des Fußballs kennen. Im Zuge des Bundesliga-Skandals wurde er 1973 vom Landgericht Essen rechtskräftig verurteilt und vom DFB gesperrt. Nach einem Engagement für den belgischen Erstligisten FC Brügge und seiner Begnadigung durch den DFB im Januar 1974 kehrte Rüssmann in die Bundesliga zurück und sorgte ab 1980 auch bei Borussia Dortmund für Furore.

    1985 beendete er seine aktive Laufbahn. Danach war Rüssmann als Manager tätig. 1987 lenkte er erst für wenige Monate die Geschicke von Schalke 04. Danach war er mit kurzer Unterbrechung von 1990 bis 1998 bei Borussia Mönchengladbach im Amt. Von Februar 2001 bis Dezember 2002 war er dann Manager beim VfB Stuttgart. Rüssmann galt als umgänglicher Zeitgenosse, der auch um einen markigen Spruch nicht verlegen war. «Wenn wir hier schon nicht gewinnen, dann treten wir ihnen wenigstens den Rasen kaputt», sagte Rüssmann mal vor einem Spiel mit Gladbach in Dortmund. «Das ist ein trauriger Tag für Borussia Mönchengladbach, wir werden ihm ein würdiges Andenken bewahren», meinte Borussia-Präsident Rolf Königs zum Tod des ehemaligen Funktionärs.

    Nach seiner Manager-Tätigkeit in Stuttgart verabschiedete sich Rüssmann aus der Bundesliga und engagierte sich in der Juniorenarbeit. «Kürzlich erst hat Rolf bei uns seine Mitarbeit in den ehrenamtlichen Gremien für die Nachwuchs-Förderung mit dem Hinweis auf seine angegriffene Gesundheit beendet», sagte Niersbach. DFL-Geschäftsführer Holger Hieronymus stellte fest: «Bis zuletzt hat er sich in besonderer Weise für den Fußballnachwuchs eingesetzt, wie kaum ein anderer.» Der Verband schrieb auf seiner Internetseite: «Der Deutsche Fußball-Bund wird Rolf Rüssmann ein ehrendes Andenken bewahren.»

    © DPA

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