Beiträge von Gismo123
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Auf der Urlaubsinsel Madeira hat sich Werder Bremen auf einen weiteren europäischen Gipfelsturm eingestimmt und mit viel Zittern die Pflichtaufgabe beim Fußball-Nobody CD Nacional gelöst.

Auch ohne Regisseur Mesut Özil, der wegen Knieproblemen passen musste, gewann der UEFA-Cup-Finalist der Vorsaison in einem dramatischen Match mit 3:2 (1:0) und sorgte für den einzigen Bundesliga-Sieg zum Auftakt der neuen Europa League. «Wir haben es uns selbst schwer gemacht. Das Wichtige ist, dass wir am Ende 3:2 gewonnen haben», sagte Doppeltorschütze Claudio Pizarro.
Torsten Frings per Foulelfmeter (39. Minute) und Claudio Pizarro (55./85.) schossen beim einstigen Heimatclub von Weltfußballer Cristiano Ronaldo den am Ende glücklichen Erfolg für das Team von Trainer Thomas Schaaf heraus. Für die aufopferungsvoll kämpfenden Portugiesen hatten Felipe Lopes (68.) und Rafik Halliche (75.) den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielt. «Gottseidank haben wir das Spiel für uns entscheiden können», sagte Schaaf, der sich über die Aufholjagd der Portugiesen ärgerte: «Wir hätten vorher das 3:0 machen müssen. Dann bringt man sich auf einmal in Not.»
Vom Ausfall ihres Regisseurs Özil, dessen Einsatz auch im Bundesliga-Knaller am Sonntag in Leverkusen fraglich ist und für den der emsige Aaron Hunt ins Team rückte, zeigten sich die Bremer gegen biedere Portugiesen anfangs unbeeindruckt. Von Beginn an übernahm der DFB-Pokalsieger vor der tristen Kulisse von nur 3000 Zuschauern das Kommando und kam erst in der Schlussphase nochmals in Bedrängnis. Dank des Auswärtssiegs können die Hanseaten dem kommenden Heimspiel am 1. Oktober gegen den spanischen Club Athletic Bilbao, der zum Auftakt 3:0 gegen Austria Wien gewann, nun entspannt entgegenblicken.
Die erste Chance bot sich Angreifer Pizarro (18.), dessen Kopfball CD-Keeper Rafael Bracali über die Latte lenkte. Wenig später benötigte der Brasilianer etwas Glück, als er einen Schuss von Philipp Bargfrede (34.) erst auf der Torlinie zu fassen bekam. Auf der Gegenseite musste Bremens Torhüter Tim Wiese zunächst nur bei einem Kopfball von Edgar (33.) auf der Hut sein. Ansonsten hatten die dominierenden, aber nicht brillierenden Hanseaten die Partie im ersten Durchgang im Griff und wurden kurz vor dem Halbzeitpfiff belohnt. Nachdem Luis Alberto dem Peruaner Pizarro im Strafraum an die Wäsche ging, verwandelte Frings den fälligen Elfmeter.
Im zweiten Durchgang schien es so, als ob die Bremer, bei denen sich Nationalspieler Marko Marin immer wieder auf der linken Seite durchdribbelte, früh für die Vorentscheidung gesorgt hätten. Nachdem Hunt zunächst noch eine gute Chance ausließ (49.), leitete der starke Özil-Ersatz mit einem Traumzuspiel Pizarros Treffer ein. Doch die Freude über die 2:0-Führung, die Bargfrede in der 64. Minute hätte ausbauen müssen, währte nicht lange. Denn Lopes übersprang 22 Minuten vor Schluss Bremens Innenverteidiger Naldo und köpfte zum Anschlusstreffer ein - und die Hausherren schöpften neuen Mut. Der Treffer von Halliche fiel fast folgerichtig. Als alles nach einem Remis aussah, war Pizarro doch noch einmal zur Stelle und ließ die glücklichen Bremer jubeln.
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Hertha BSC schlittert weiter in die Krise. Beim missratenen Start in die Europa League blamierten sich die Berliner mit einem 1:1 (1:0) gegen den lettischen Außenseiter FK Ventspils und mussten zudem den Ausfall von Stammtorwart Jaroslav Drobny verkraften.

Dem tschechischen Schlussmann droht wegen einer Zerrung oder eines Muskelbündelrisses eine Pause von ein bis zwei Monaten. Im Keller-Duell der Fußball-Bundesliga gegen den SC Freiburg muss der Tabellen-17. auf jeden Fall auf Drobny verzichten. «Das war kein gutes Spiel für uns», sagte Hertha-Trainer Lucien Favre.
In einer schwachen Partie vor nur 13 454 Zuschauern im Olympiastadion hatte der Pole Lukasz Piszczek (34. Minute) die B-Elf der Gastgeber in Führung gebracht, doch Edgars Gauracs (48.) machte die Hertha-Hoffnungen auf den ersehnten Befreiungsschlag zunichte. «Es war viel zu wenig von uns allen. Wir haben einfach schlecht gespielt, zu wenig Tempo gemacht und den Gegner aufgebaut», sagte Hertha-Kapitän Arne Friedrich. Auch Coach Favre war bedient. «Das ist eine große Enttäuschung», sagte der Schweizer. «Wenn du führst, musst du den richtigen Moment finden, um das 2:0 zu machen. Wir waren oft zu überhastet.»
Nach zuletzt vier Bundesliga-Niederlagen in Serie wiegt nicht nur das Remis zum Auftakt in der Gruppe mit Ventspils, Sporting Lissabon und dem SC Heerenveen schwer. Die Berliner werden im Tor zunächst wohl weiter auf den 19 Jahre alten Sascha Burchert vertrauen müssen. Der Regionalliga-Keeper wurde nach 20 Minuten eingewechselt, nachdem sich Drobny bei einer Rettungstat verletzt hatte. Nach der Abwehr eines abgefälschten Distanzschusses von Igor Tigirlas zog sich der 29-Jährige beim Hechten nach dem Ball die Blessur im rechten hinteren Oberschenkel zu. «Er wird wohl ein bis zwei Monate ausfallen», sagte Co-Trainer Harald Gämperle zur Pause im TV-Sender Sky - und hatte da noch Hoffnung auf einen Erfolg. «Wir führen 1:0 und müssen jetzt so weitermachen», sagte Gämperle.
Doch die enttäuschende Mannschaft hielt sich nicht daran. Ohne Gojko Kacar, Florian Kringe, Patrick Ebert, Raffael und Artur Wichniarek taten sich die Berliner äußerst schwer gegen den lettischen Meister. Die Führung gab kaum Sicherheit, die Abwehr wackelte trotz der Rückkehr von Nationalspieler Friedrich bedenklich. «Ich bin enttäuscht, dass uns der Gegner unterschätzt hat. Ich habe gehört, die Mannschaft hat die Priorität auf Sonntag gelegt», sagte Gäste-Trainer Nunzio Zavattieri. «Ich bin nicht sicher, ob ich mich freuen soll, wir hätten das Spiel auch gewinnen können.»
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Die Bundesliga-Überflieger vom Hamburger SV haben auf internationalem Parkett eine blamable Bruchlandung hingelegt und die Premiere in der Europa League völlig verpatzt.

Das Team von Trainer Bruno Labbadia unterlag im ersten Gruppenspiel bei Rapid Wien klar mit 0:3 (0:2). «Wir haben die letzte Konsequenz vermissen lassen und waren nicht bissig genug», kritisierte Labbadia nach dem Debakel, bei dem sein zuletzt hochgejubeltes Team den Nachweis einer Fußball-Spitzenmannschaft schuldig geblieben war. «Wenn man verliert, dann hat man den Gegner immer unterschätzt», sagte Nationalspieler Piotr Trochowski selbstkritisch.
Der gebürtige Würzburger Steffen Hofmann (35. Minute), Nikica Jelavic (44.) und Christopher Drazan (76.) sorgten im Ernst-Happel- Stadion für den hochverdienten Sieg des österreichischen Tabellensechsten, der dem HSV die erste Niederlage nach sechs Siegen in Serie beibrachte. Nach der desolaten Leistung steht der Bundesliga-Tabellenführer schon vor der Heimpartie am 1. Oktober gegen Hapoel Tel Aviv, das Celtic Glasgow überraschend mit 2:1 besiegte, unter Zugzwang. «Wir haben das Spiel verloren, weil wir zu viele individuelle Fehler gemacht haben», sagte der enttäuschte HSV-Angreifer Mladen Petric. Aufsichtsratschef Horst Becker brachte es auf den Punkt: «Das war einfach schlecht.»
237 Tage vor dem Endspiel im eigenen Stadion waren die Hamburger vor 49 850 Zuschauern das unterlegene Team und ließen im ersten Durchgang jegliche Leidenschaft vermissen. Technische Fehler prägten ihr Spiel. Der österreichische Rekordmeister, vom ehemaligen Bundesliga-Profi Peter Pacult taktisch glänzend eingestellt, stand dicht gestaffelt und suchte sein Glück in schnell vorgetragenen Kontern. Fast wäre dieses Konzept schon nach 21 Minuten aufgegangen: Angreifer Jelavic hatte den nicht immer souveränen HSV-Keeper Frank Rost bereits umkurvt, aber Jerome Boateng konnte noch klären.
Wenig später machte es der überragende Rapid-Regisseur Hofmann besser. Der Freistoß des früheren Profis von 1860 München segelte an Freund und Feind zum 1:0 vorbei - und das Ernst-Happel-Stadion kochte. Noch besser wurde die Wiener Stimmung, als Jelavic die Führung ausbaute. Nach einem Pass von Veli Kavlak, der Dennis Aogo wie einen Anfänger stehen ließ, trat Boateng über den Ball und Jelavic musste nur noch abstauben.
Dabei hatte wenig auf einen derart schwachen Auftritt des Halbfinalisten der Vorsaison hingedeutet. Labbadia konnte die Startelf aufbieten, die zuletzt Stuttgart mit 3:1 bezwungen hatte. Neben Mladen Petric stürmte wieder der Schwede Marcus Berg, der aber die große Chance zur Führung vergab, als er aus zwölf Metern verzog (25.). Ansonsten hatte die torgefährlichste Bundesliga-Offensive gegen die Wiener wenig auszurichten. Auch nach Wiederanpfiff kamen die Gäste nur selten vor das Rapid-Gehäuse. Einzig Petric sorgte in Ansätzen für Torgefahr, aber nur auf der Gegenseite gab es Grund zum Jubeln: Mit einem platzierten Linksschuss sorgte der erst 18-jährige Drazan für die endgültige Entscheidung.
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Meistermacher gegen Titelverteidiger - nur vier Monate nach der rauschenden Abschiedsparty beim VfL Wolfsburg und dem spektakulären Vereinswechsel zum FC Schalke wird Felix Magath von der Vergangenheit eingeholt.
Der Hype um den Fußball-Lehrer vor dem Spiel seines neuen gegen seinen alten Arbeitgeber in Gelsenkirchen drängt beim Revierclub selbst die Aufregung um den erforderlichen Sparkurs und die Diskussion um die späte Rückkehr des Heimaturlaubers Rafinha in den Hintergrund. Trotz der wachsenden Probleme «auf Schalke» und geringerer Möglichkeiten hat Magath seinen Schritt nicht bereut: «Ich sehne mich nicht zurück und bin froh, dass ich hier bin. Auch wenn es in Wolfsburg andere finanzielle Mittel gab, Positionen neu zu besetzen.»
Zumindest was die aktuelle sportliche Bilanz anbetrifft hat der neue Schalker Hoffnungsträger allen Grund zur Zuversicht. Nach fünf Spieltagen rangiert der Gastgeber auf Rang drei und damit ein gutes Stück vor dem Tabellenzehnten aus Wolfsburg. Gleichwohl wähnt er den FC Schalke in der Außenseiterrolle: «Wolfsburg kommt als Favorit zu uns.» Für Magath macht es Sinn, den guten Saisonstart nicht überzubewerten. Schließlich haben seine Profis vier der bisherigen fünf Ligaspiele gegen Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel bestritten. Magaths Wissen um die Schwächen des Gegners soll helfen, dass sein Team auch die erste echte Bewährungsprobe besteht: «Das könnte ein Vorteil sein. Auf TV-Bilder habe ich verzichtet, weil ich den VfL gut kenne.»
Die Vorfreude auf das Wiedersehen ist beim Gegner nicht minder groß. «Natürlich ist man gegen den Ex-Trainer immer besonders motiviert», sagte Angreifer Grafite, der beim 3:1-Erfolg über ZSKA Moskau mit drei Treffern in die Rolle des Hauptdarstellers geschlüpft war. Der erfolgreiche Start in die Champions League gibt Rückenwind für die Bundesliga, in der die Wolfsburger nach zuletzt drei Niederlagen unter Zugzwang stehen. «Dieser Erfolg kann eine Initialzündung für eine Siegesserie werden», sagte Mittelfeldspieler Christian Gentner.
Zudem bietet sich Armin Veh die Chance, mit einem Erfolg ein kleines Stück aus dem langen Schatten seines Vorgängers zu treten. Die anhaltenden Vergleiche des Wolfsburger Trainers mit Magath beginnen langsam aber sicher zu nerven. «Es ist doch klar, dass das jetzt ein Thema ist. Aber für mich spielt Schalke gegen den VfL», beantwortete er die vielen Fragen nach Magath, der auch im gleichen Haus wie sein Nachfolger gewohnt hat.
Zweifel an der Arbeit von Veh hält Zvjezdan Misimovic trotz der jüngsten Bundesliga-Schlappen gegen Hamburg, München und Leverkusen für unangebracht: «Unter Magath sind wir auch nicht besser gestartet», kommentierte der Spielmacher. In den ersten Spielen unter dem späteren Meistermacher im Jahr 2007 gab es nur vier Punkte aus fünf Spielen.
Auf die siegreiche Elf aus dem Moskau-Spiel kann Veh jedoch nicht setzen. Für den gesperrten Diego Benaglio steht André Lenz im Tor. Sein Gegenüber Magath ließ offen, ob er den aus Brasilien zurückgekehrten Rafinha nach dessen eigenmächtig verlängerten Trip in die Heimat in die Startelf beordert.
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Herzlichen Glückwunschh zum Geburtstag Lack.
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Der Hamburger SV hat die Tabellenführung in der Fußball-Bundesliga am 5. Spieltag behauptet. Mit dem 3:1 gegen den VfB Stuttgart behielten die Hanseaten Platz eins vor dem punktgleichen Team von Bayer Leverkusen.

Die Werkself gewann beim VfL Wolfsburg mit 3:2 und fügte dem deutschen Meister die dritte Niederlage in Serie zu. Mit dem triumphalen 5:1 bei Borussia Dortmund setzte der schwach gestartete FC Bayern München seine Aufholjagd in Richtung Spitzengruppe fort.
Aller Verletztenprobleme zum Trotz blieb der HSV auf Erfolgskurs. Mladen Petric (30.), Eljero Elia (58.) und Ze Roberto (90.+1) machten den besten Saisonstart für die Norddeutschen seit 29 Jahren perfekt. Das Anschlusstor für die Schwaben gelang Pawel Pogrebnjak (62.).
Eine umstrittene Rote Karte für Torhüter Diego Benaglio verdarb dem VfL Wolfsburg den erhofften Sieg bei der Champions League-Generalprobe. Nachdem der Schweizer Keeper wegen einer Attacke gegen seinen Landsmann Eren Derdiyok außerhalb des Strafraums den Platz verlassen musste (32.), übernahm Leverkusen in der Volkswagen-Arena das Kommando. Simon Rolfes (38./50.-Foulelfmeter) und Stefan Kießling (58.) mit seinem fünften Saisontor überwanden Ersatztorwart Andre Lenz und machten den vierten Saisonsieg für die Werkself perfekt, der nach der Gelb-Roten Karte gegen Derdiyok (53.) in der Schlussphase noch einmal in Gefahr geriet. Doch die Gegentreffer durch Zvjezdan Misimovic (76.) und Grafite (80./Foulelfmeter) fielen zu spät.
Mit dem eingewechselten Franck Ribéry machten die Münchner Bayern vor mehr als 80 000 Zuschauern in Dortmund aus einem Rückstand noch einen glanzvollen Sieg. Obwohl Mats Hummels die Westfalen bereits in der 10. Minute in Führung brachte, riss die Heimserie des BVB nach 19 Spielen ohne Niederlage im Signal Iduna-Park. Nationalstürmer Mario Gomez (36.), Bastian Schweinsteiger (50.) sowie die «Joker» Ribéry (65.) und Thomas Müller (78./88.) erzielten die Treffer für das Münchner Starensemble, das rechtzeitig vor dem Start in der europäischen Königsklasse weiter steigende Form nachwies.
1899 Hoffenheim kommt allmählich auf Touren. Mit dem 3:0 gegen den VfL Bochum feierte das Team von Ralf Rangnick den ersten Heimerfolg der Saison. Demba Ba (16.), Chinedu Obasi (58.) und Marvin Compper (79.) erzielten die Treffer gegen die Westdeutschen, der im Vorjahr noch mit 3:0 im Kraichgau triumphiert hatte, diesmal aber keine Torgefahr ausstrahlten.
Aufsteiger 1. FC Nürnberg gelang mit dem ersten Dreier der Befreiungsschlag. Durch ein Tor des Ex-Gladbachers Peer Kluge (6.) besiegte der «Club» Borussia Mönchengladbach mit 1:0. Dagegen muss der SC Freiburg weiter auf seinen ersten Heimsieg warten. Gegen Eintracht Frankfurt verloren die Badener mit 0:2. Der frühere Karlsruher Maik Franz (68.) und Alexander Meier (90.+3) trafen für die weiter ungeschlagenen Hessen, die auf Platz drei vorrückten.
Hertha BSC kassierte mit dem 1:2 beim FSV Mainz 05 die vierte Niederlage in Serie und muss sich auf einen längeren Aufenthalt am Tabellenende einstellen. Durch einen Treffer von Maximilian Nicu (50.) gingen die Berliner beim Aufsteiger zwar in Führung, doch dann schlugen die Rheinhessen durch Andreas Ivanschitz (80./Foulelfmeter) und Aristide Bancé (85.) zurück.
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Michael Ballack und der FC Chelsea haben ihre Siegesserie in der englischen Fußball-Premier League fortgesetzt. Die «Blues» schlugen Stoke City knapp mit 2:1 (1:1) und kamen am fünften Spieltag zum fünften Sieg und blieben Spitzenreiter.

Meister Manchester United bezwang Tottenham Hotspur mit 3:1 (2:1), Stadtrivale Manchester City gewann gegen den FC Arsenal aus London deutlich mit 4:2 (1:0), während sich der FC Liverpool gegen Aufsteiger FC Burnley mit 4:0 (2:0) durchsetzte. Der Ex-Dortmunder und frühere Herthaner Kevin-Prince Boateng traf bei seinem Debüt für den FC Portsmouth gegen die Bolton Wanderers. Dennoch verlor Portsmouth am Ende mit 2:3 und blieb Schlusslicht.
In Stokes Britannia-Stadion erwischten die Gastgeber mit Robert Huth, der zuletzt nicht mehr zum DFB-Kader gehörte, den besseren Start. Aboudalaye Faye (32.) brachte die «Potters» per Kopfball in Front. Kurz vor dem Halbzeitpfiff schlugen Ballacks «Blues» durch Didier Drogba (45.+3) zurück. Im zweiten Durchgang, in dem der deutsche Nationalmannschafts-Kapitän nach 66 Minuten für Michael Essien ausgewechselt wurde, versuchte Chelsea alles und wurde in der Nachspielzeit belohnt, als Florent Malouda noch der Siegtreffer gelang (90.+4).
Ähnlich wie Chelsea erging es Manchester United beim stark gestarteten Tottenham. Nach nur 50 Sekunden brachte Stürmer Jermain Defoe die «Spurs» mit einem brillanten Fallrückzieher im Stadion an der White Hart Lane in Führung. Ryan Giggs (25.), Anderson (41.) und Wayne Rooney (78.) drehten aber das Match für ManU, das nach der Gelb-Roten Karte gegen Paul Scholes die letzte halbe Stunde mit zehn Spielern auskommen musste.
Gegen Arsenal hatte Manchester City, das nach den Spielerkäufen für 140 Millionen im Sommer erstmals auf einen Spitzenclub traf, in einem zunächst langweiligen Spiel das Glück auf seiner Seite. Nach einem Kopfball von Micah Richard an den Pfosten bugsierte Arsenal-Keeper Manuel Almunia den Abpraller zum 0:1 ins eigene Netz (20.). Nach dem Wechsel gelang Robin van Persie nach Vorarbeit des in der 52. Minute eingewechselten Ex-Dortmunder Tomas Rosicky der Ausgleich (62.). Der Tscheche feierte nach 20-monatiger Verletzungspause sein Comeback. Craig Bellamy (74.), der Ex-«Gunner» Emmanuel Adebayor (80.) und Shaun Wright-Phillips (84.) sicherten Citys vierten Sieg in Folge, Rosicky verkürzte noch zum 4:2 (88.).
Liverpool setzte sich nach schwachem Start dank des «Dreierpacks» von Yossi Benayoun (27./61./88.) und Dirk Kuyt (41.) deutlich gegen Burnley durch.
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Willkommen auf Zebradem!!
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Zitat von candelaver;304744
Leider Gottes haben wir nicht mehr RAF, da hatten noch Politiker und hohe Tiere aus der Wirtschaft noch Angst gehabt.byeDas hättest dir eigentlich schenken können oder meinst nicht? RAF war nicht gerade was feines, da kannst auch gleich sagen Adolf soll wieder kommen.
Und jetzt meine Meinung zur Wahl.
Eigentlich ist es doch schnurz piepen egal was wir Wählen.
Wir Bürger werden doch eh nicht gefragt wenn irgendwelche neuen Gesetze, Pläne oder so geschmiedet werden.
Wenn unsere politiker mal auf alles verzichten müssen was sie in den Ar*** gesteckt bekommen, würden sie vll auch anders denken.
Dienstwagen weg, Sprit aus eigener Tasche zahlen usw..
Leider ist es so..Traurig aber wahr.
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Hi,
Habe von Pearl eine Email bekommen mit einem Gratisartikel
Mega Foto und Grafik Packet.Hier der link.
KlickHoffe es können welche das packet gebrauchen.
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Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!!
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Angeführt vom herausragenden Doppel-Torschützen Miroslav Klose hat die deutsche Nationalmannschaft die erwarteten drei Punkte gegen Aserbaidschan eingefahren und geht als Spitzenreiter in den Qualifikations-Endspurt mit dem Gipfeltreffen in Russland.
Nach dem 4:0 (1:0) gegen das Team von Berti Vogts in Hannover kann die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) schon am 10. Oktober in Moskau das direkte Ticket für die Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika lösen. Mit 22 Punkten führt das Team von Joachim Löw die Tabelle der Gruppe 4 vor Russland (21) an, das sich in Wales mit 3:1 durchsetzte.
Vor 35 369 Zuschauern in der nicht ausverkauften AWD-Arena erzielten Michael Ballack (14./Foulelfmeter), der eingewechselte Klose (55./66.) und Lukas Podolski (71.) die Treffer gegen die Kicker vom Kaspischen Meer, die die Partie nach einer Gelb-Roten Karte gegen Kapitän Samir Abbasow (50.) zu zehnt beenden mussten.
«Wir haben unser Soll erfüllt, jetzt geht es ans Eingemachte. Wir haben heute gut begonnen, aber nach dem Tor den Faden verloren. Wir sind nur noch hinterhergelaufen, das war ganz schlecht», sprach Ballack in seiner Analyse offen die Schwachpunkte im deutschen Spiel an. Joachim Löw hatte in der Pause seiner Unzufriedenheit Luft gemacht. «Danach sind wir mehr über die Außen gekommen und haben auch mehr attackiert», meinte der Bundestrainer zufrieden und stellte fest: «Wir werden gut vorbereitet nach Moskau reisen.»
45 Minuten lang glich der Auftritt der deutschen Mannschaft einer sportlichen Achterbahnfahrt, dann kam Klose. Der Bayern-Angreifer, der nach der Pause den einsatzfreudigen, aber glücklosen Mario Gomez ablöste, zog mit seinen Treffern 46 und 47 im DFB-Dress mit den Weltmeistern Rudi Völler und Jürgen Klinsmann gleich und bestätigte einmal mehr, dass seine Formkurve steil nach oben zeigt. Dagegen war Mesut Özil vier Tage nach seiner Gala gegen Südafrika nicht die spielbestimmende Figur. Nach zwei missglückten Aktionen gleich zu Beginn fand der 20-jährige Bremer nicht mehr richtig in die Partie.
Dafür war Kapitän Ballack präsenter als zuletzt und erzielte zudem mit seinem 42. Länderspiel-Tor die wichtige Führung. Nur noch ein Treffer fehlt dem Wahl-Engländer, um in der DFB-Rangliste mit Uwe Seeler gleichzuziehen. Für Spielfreude im deutschen Team stand auch Podolski, während Bastian Schweinsteiger nach starkem Beginn abbaute.
Arne Friedrich war durch eine im Abschlusstraining erlittene Adduktorenzerrung um einen Einsatz an der Seite von Per Mertesacker gebracht worden. Für den Berliner rückte Heiko Westermann in die Innenverteidigung. Das neue Abwehrduo verrichtete seine Arbeit solide, wurde von den Gästen aber auch kaum vor Probleme gestellt. Dennoch verbrachte Rene Adler, der für den wegen einer Viruserkrankung fehlenden Robert Enke im Tor stand, wie schon am Samstag keinen ruhigen Abend, weil die Konzentration seiner Vorderleute nicht die komplette Spielzeit über anhielt.
Gegen den 139. der FIFA-Weltrangliste machte die deutsche Mannschaft sofort deutlich, wer Herr im Haus ist, doch die ersten Chancen wurden gegen den starken Kamran Agajew vergeben. Doch gegen den Strafstoß von Ballack war der aserbaidschanische Schlussmann machtlos. Der von Gomez freigespielte Podolski war zuvor von Samir Abbasow im Strafraum zu Fall gebracht worden. Das zweite Tor verpasste nur wenig später Gomez (16.) per Kopf aus kurzer Distanz.
Dem verheißungsvollen Offensiv-Feuerwerk zu Beginn folgte ein rapider und unerklärlicher Leistungsabfall der Löw-Elf. Die deutsche Mannschaft verschleppte zusehends das Tempo und lullte sich damit selbst ein. So wäre Adler beinahe von einem 35 Meter-Schuss von Alexander Tschertoganow (35.) überrascht worden, riss aber im letzten Moment die Fäuste hoch und verhinderte den drohenden Ausgleich. Nach dem folgenden Eckball meisterte der Leverkusener Torhüter den Schuss von Machir Schukurow gewohnt souverän. Die Gastgeber, deren Aktionen in der Schlussphase der ersten Halbzeit mit Pfiffen bedacht wurden, kamen dagegen nicht mehr gefahrbringend vor das Tor der Vogts-Elf.
Der Bundestrainer reagierte mit Umstellungen auf das wenig inspirierte Spiel seiner Mannschaft. Für den wirkungslosen Marcel Schäfer kam der Hoffenheimer Andreas Beck, dafür rückte Philipp Lahm wieder auf die angestammte linke Abwehrseite. Als Glücksgriff erwies sich jedoch der Einsatz von Klose, der zehn Minuten nach der Pause auf Zuspiel seines Münchner Clubkollegen Lahm zum 2:0 traf. Da hatte Aserbaidschan nur noch zehn Akteure auf dem Rasen, nachdem Abbasow wegen eines Fouls an Klose Gelb-Rot gesehen hatte. Vor dem dritten Tor wurde Klose ebenso mustergültig von Beck bedient und dann traf auch noch Podolski zu seinem 34. Länderspiel-Treffer.
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England hat sich als zweites europäisches Team nach den Niederlanden für die Fußball-WM 2010 in Südafrika qualifiziert. Die Mannschaft von Nationaltrainer Fabio Capello gewann gegen Kroatien mit 5:1 (2:0) und feierte in der Qualifikationsgruppe 6 im achten Spiel den achten Sieg.
Vize- Weltmeister Frankreich darf nach einem 1:1 (1:1) in Serbien im Spitzenspiel der Gruppe 7 weiter auf die Reise in den Kap-Staat hoffen. Die Serben verpassten es, mit einem Erfolg gegen die kriselnde «Équipe Tricolore» das WM-Ticket vorzeitig zu lösen.
In London trafen Frank Lampard (7. Minute/Elfmeter/59.), Steven Gerrard (17./67.) und Wayne Rooney (78.) für den Weltmeister von 1966. Eduardo (72.) gelang nur das zwischenzeitliche 1:4. Die «Three Lions» revanchierten sich damit auch für die 2:3-Niederlage gegen Kroatien im November 2007 und die verpasste Teilnahme an der Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz.
Die Niederländer (24 Punkte) standen schon vor ihrer letzten Partie in der Gruppe 9 und dem 1:0 (0:0) in Schottland als WM- Teilnehmer fest. Den zweiten Platz sicherte sich Norwegen vor den Schotten (beide 10 Punkte). Die Norweger gewannen 2:1 (2:0) gegen Mazedonien.
Im Marakana-Stadion von Belgrad wahrten die Franzosen ihre WM- Chance. Vier Tage nach dem enttäuschenden 1:1 gegen Rumänien konnte das Team von Trainer Raymond Domenech mit zehn Mann eine Niederlage abwenden. Nenad Milijas hatte die Serben per Foulelfmeter in Führung gebracht (13.). Frankreichs Torhüter Hugo Lloris sah wegen des Fouls die Rote Karte, so dass Domenech früh zum Umstellen gezwungen war. Steve Mandanda rückte ins Tor, André-Pierre Gignac musste weichen. Kapitän Thierry Henry gelang der Ausgleich (31.). Der angeschlagene Bayern-Star Franck Ribéry stand nicht in der Startelf, wurde aber in den zweiten 45 Minuten eingewechselt.
Auch Portugal, Schweden und Tschechien wahrten ihre WM-Chancen. Portugal gewann dank eines Treffers von Pepe mit 1:0 in Ungarn. Damit ist das Rennen in Gruppe 1 weiter völlig offen. Dänemark (18) liegt trotz des 1:1 in Albanien (7) an der Spitze, Schweden (15) ist Zweiter vor Portugal und Ungarn (beide 13). Schweden setzte sich auf Malta mit viel Glück und dank eines Eigentores von Ian Azzopardi (81. Minute) mit 1:0 (0:0) durch und hat nun 15 Punkte.
Die Tschechen feierten gegen San Marino ein 7:0 (3:0) und verbesserten in Gruppe 3 ihr Punktekonto auf 12 Zähler. In Gruppe 8 baute Weltmeister Italien seinen Vorsprung auf Irland durch ein 2:0 gegen Bulgarien auf vier Punkte aus.
Für große Überraschungen sorgten mit ihren ersten Siegen in der Qualifikation für die WM 2010 die Färöer-Inseln und Armenien. Die Färöer gewannen in Toftir gegen Litauen 2:1 (2:1), feierten ihren ersten Sieg in der WM-Quali seit acht Jahren und erzielten erstmals seit dem 9. Oktober 2004 in Zypern zwei Treffer in einer WM- Qualifikationspartie.
Beim Comeback des lange verletzten früheren Bundesliga-Profis Tomas Rosicky traf Milan Baros von Galatasaray Istanbul viermal (28./44./45./Elfmeter/66.) für die Tschechen gegen das weiter punktlose Schlusslicht San Marino. Die weiteren Tore in Uherske Hradiste steuerten der ehemalige Bundesliga-Profi Vaclav Sverkos (47./90.+5) und Tomas Necid (86.) bei.
Armenien kam in Eriwan zu einem 2:1 (1:0) gegen Belgien, bleibt mit vier Punkten aber Schlusslicht der Gruppe 5. Für die Gastgeber erzielten Goharjan (23.) und Howsepjan (52.) die Tore gegen desolate Belgier (7), für die Bayern-Verteidiger Daniel van Buyten kurz vor Schluss nur noch Ergebniskosmetik betrieb (90.+2).
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