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Beiträge von Gismo123

  • Löw verlangt Volldampf gegen Vogts - Adler im Tor

    • Gismo123
    • 9. September 2009 um 00:24

    René Adler soll hinten wieder für die Null sorgen, bei der Torproduktion vertraut nicht nur Joachim Löw auch gegen Aserbaidschan auf die zündenden Ideen von Zauber-Lehrling Mesut Özil.


    «Wir haben eine wunderbare Offensiv-Abteilung», schwärmte Abwehrchef Per Mertesacker und machte den Fans Hoffnungen auf ein Fußball-Fest in Hannover. «Wir sind immer bemüht, viele Tore zu erzielen. Wir wollen schon vor der Pause den Sack zumachen», sagte Mertesacker vor dem WM-Qualifikationsspiel in seiner alten Heimat.

    Auch Berti Vogts schwant nach dem achtbaren 0:2 seiner Elf im Hinspiel in Baku Böses. «Wenn die Deutschen Normalform haben, ist es eine Frage des Resultates», meinte der ehemalige Bundestrainer, der sich trotzdem auf «einen schönen Fußballabend» freut: «Wir sind happy, hier spielen zu können.» Beim programmierten Wettschießen verlangt Löw von seinen Spielern in der wohl nicht ausverkauften AWD-Arena neben drei Punkten und der Sicherung der Tabellenführung weiteren Rückenwind für das Spiel des Jahres in Russland. «Das 2:0 gegen Südafrika war eine gute Basis. Wir haben strukturierter, dynamischer und organisierter nach vorne gespielt», analysierte der Chefcoach: «Diese Dinge wollen wir noch konsequenter fortsetzen.»

    Löw wirkte am Tag vor dem letzten Testlauf für Moskau gelöst. Nicht einmal der vorabendliche Schreck des Ausfalls von Torhüter Robert Enke, der an einem noch nicht ermittelten Infekt erkrankt ist und ausgerechnet bei seinem Heimspiel ausfällt, drückte noch aufs Gemüt. «Es gibt nur erfreuliche Dinge im Moment bei uns», sagte er. Alle 22 übrigen Spieler seien in einer «sehr guten Verfassung», auch beim Abschlusstraining herrschte eine gelöste Atmosphäre.

    Und Özils tolles Debüt als Spielmacher beim Probelauf gegen Südafrika (2:0) hat auf einen Schlag die Stagnation im Offensivspiel beendet. «Es ist berechtigt, dass er so lobend erwähnt wurde», sagte Löw über den Bremer, mahnte aber auch: «Er ist 20, und es wird eine Phase kommen, wo es nicht so glänzende Leistungen geben kann.»

    Der U 21-Europameister hat die fußballerische Qualität im Mittelfeld erhöht. «Ein Mesut Özil gibt mir mehr Möglichkeiten, es taktisch variabler zu gestalten», sagte Löw, vergaß aber in der Euphorie um den neuen Zehner auch andere Kreativkräfte wie Piotr Trochwoski, «der zum Stamm gehört», oder Bastian Schweinsteiger nicht. «Bastian macht sein 70. Länderspiel. Man sollte nicht vergessen, er ist erst 25. Ich sehe seine Entwicklung sehr positiv», sagte Löw. Besonders hob er aber Michael Ballack hervor, der auf dem Platz Özil führen soll. «Michael Ballack nimmt sehr viel Einfluss auf die jungen Spieler. Er ist im Moment ein sehr starker Kapitän.»

    Alles deutet darauf hin, dass Löw das Spielsystem nicht erneut verändern wird, sondern nur das Personal teilweise auswechselt. Neben Mertesacker dürften Trochowski und auch Thomas Hitzlsperger wieder ins Team kommen. Mario Gomez steht nach überwundenen Knie-Problemen als zentraler Stürmer parat, Miroslav Klose bleibt wohl Joker.

    Im Tor steht nach dem Ausfall von Enke erwartungsgemäß Adler, der Schalker Manuel Neuer sitzt auf der Bank. «René hat gegen Südafrika eine sehr gute Partie gezeigt und viel Selbstvertrauen», begründete Löw. Adler äußerte Mitgefühl für den nach eigener Aussage «maßlos enttäuschten» Konkurrenten Enke, freut sich aber auch auf seinen unverhofften Einsatz. «Ich versuche, meine Leistung abzurufen und alles dazu beizutragen, dass wir einen weiteren wichtigen Schritt Richtung WM machen können», äußerte er auf der Verbands-Homepage.

    Die Ungewissheit um die Gesundheit von Enke, dessen Blut im Hamburger Tropeninstitut untersucht wird, stellt auch den eigentlich versprochenen Russland-Einsatz der aktuellen Nummer 1 infrage. «Jetzt werden wir mal sehen, wie das Spiel gegen Aserbaidschan läuft», sagte Löw. Kommt Enke schnell zurück, bleibt er aber Favorit für Moskau.

    Hart umkämpft bleibt im Abwehrzentrum auch der Posten neben dem gesetzten Mertesacker. «Einen ausgesprochenen Linksfuß haben wir nicht», sagte der Bundestrainer zur Auswahl zwischen dem von ihm favorisierten Youngster Serdar Tasci sowie den Mitbewerbern Heiko Westermann und Arne Friedrich für die Position links. «Ich bin weit weg davon, einen Favoriten anzupreisen», äußerte Mertesacker.

    Löw und seine Spieler hegen insgeheim auch die Hoffnung, dass Russland in Wales patzt. «Selbstverständlich hofft man immer, dass die Russen den einen oder anderen Punkt liegenlassen. Es ist nicht einfach, in Wales zu gewinnen», sagte Löw. Womöglich kann auch noch Vogts helfen, wie Löw anmerkte: «Ich kann Berti nur den Rat geben, dass er im letzten Spiel die Russen schlägt.»

    Deutschland - Aserbaidschan

    Deutschland: Adler (Bayer Leverkusen/24 Jahre/5 Länderspiele) - Lahm (Bayern München/25/59), Mertesacker (Werder Bremen/24/56), Tasci (VfB Stuttgart/22/9), Schäfer (VfL Wolfsburg/25/5) - Ballack (FC Chelsea/32/94), Hitzlsperger (VfB Stuttgart/27/48) - Schweinsteiger (Bayern München/25/69), Özil (Werder Bremen/20/3), Trochowski (Hamburger SV/25/24) - Gomez (Bayern München/24/27)

    Aserbaidschan: Agajew (Khazar Lankaran/23/7) - Lewin (Inter Baku/25/5), Junisoglu (FK Baku/23/20), Abbichow (PFC Neftchi/21/1), Allachwerdijew (Karabach Agdam/25/4) - Sadichow (Karabach Agdam/27/56), Schukurow (Inter Baku/26/35), Abbasow (Inter Baku/31/35), Mammadow (Karabach Agdam/21/11) - Nadirow (Karabach Agdam/22/23), Dschawadow (Karabach Agdam/20/24)

    Schiedsrichter: Kakos (Griechenland)

    © DPA

  • Özil übernimmt das Kommando - Gomez angeschlagen

    • Gismo123
    • 7. September 2009 um 03:13

    Joachim Löw feierte den geglückten Probelauf gegen Südafrika vor allem als «Signal» für das brisante Endspiel in Russland, das Ausrufezeichen des Abends aber setzte Mesut Özil.


    Der 20 Jahre alte Zauber-Lehrling spielte sich bei seinem Startelf-Debüt in der Nationalmannschaft auf Anhieb in die Herzen der Fußball-Fans, übernahm beim 2:0 (1:0) in Leverkusen als Ideengeber und Torschütze unbekümmert das Kommando und entpuppte sich in nur 90 Minuten als die erhoffte Verheißung auf der Zehner-Position - und das schon für den heißen Endspurt in der Qualifikation und das Fernziel WM 2010.

    «Ich wollte der Mannschaft helfen, das ist mir sehr gut gelungen. Ich werde weiter Gas geben», sagte Özil bescheiden, während um ihn herum alle ins Schwärmen gerieten. «Wir können froh sein, so einen geilen Kicker zu haben», sagte Mario Gomez. Der Schütze des ersten Tores. «Er kann einem Spiel Kreativität geben. Er hat viele Akzente gesetzt und Klasseaktionen gehabt», kommentierte Löw, der dem Juniorchef am Tag danach zur Belohnung gleich eine Einsatzgarantie im Punktspiel gegen Aserbaidschan am Mittwoch in Hannover gab.

    Der Bremer ergänzte sich auch mit Kapitän Michael Ballack vielversprechend. «Er hat mich gut gecoacht», sagte Özil über Leitwolf Ballack, der den Youngster als belebendes Element auch für sein eigenes Spiel schätzt: «Es liegt mir, wenn vor mir noch eine Nummer 10 spielt, einer, der klein und wendig ist, der die Bälle verteilt, schleppt. Mesut ist so ein Spieler.»

    Löws Experiment mit dem Bremer U-21-Europameister Özil als Spielgestalter in einem Fünf-Mann-Mittelfeld mit nur einem Stürmer erwies sich als wegweisend für das Spiel des Jahres am 10. Oktober in Russland. «Es war ein Auftakt für die ganz entscheidenden Wochen», bestätigte der Bundestrainer: «Wir haben jetzt Aserbaidschan vor der Brust, dann Russland und Finnland. Deswegen war es wichtig, dass wir noch einmal ein Signal auch im spielerischen Bereich gesetzt haben. Wir nehmen ein gutes Gefühl mit», resümierte Löw.

    Der Bundestrainer lenkte alle Konzentration umgehend auf die Pflichtaufgabe gegen Berti Vogts' Aserbaidschaner. «Die Marschroute steht schon fest: Wir wollen das Spiel unbedingt gewinnen», sagte Löw. Nachlegen ist angesagt, allerdings musste Gomez wegen Schmerzen im rechten Knie zunächst das Training abbrechen und sogar zur Kernspin-Untersuchung ins Krankenhaus. Dort wurde kein Bruch oder Riss festgestellt. Bis zum Spiel bleiben drei Tage Zeit zur Genesung. Der Vorsprung auf die Russen, die Liechtenstein mit 3:0 besiegten, ist auf einen Punkt zusammengeschmolzen. «Natürlich ist ein Sieg Pflicht. Aber ich will mich nicht festlegen, dass es ein 2:0, 3:0 oder 4:0 sein muss», sagte Teammanager Oliver Bierhoff.

    Löw war zufrieden, weil gegen Südafrika die Trainingsinhalte und Vorgaben vor den 29 569 Zuschauern in der BayArena umgesetzt worden waren. «Die Mannschaft hat Sicherheit zurückgefunden», hob Ballack hervor. Dafür machte der Kapitän auch die Abkehr vom klassischen 4-4- 2-System verantwortlich, in dem das deutsche Spiel zuletzt oft erstarrt war. «Es sieht immer gut aus, wenn wir mit fünf Spielern im Mittelfeld spielen, gerade defensiv», urteilte Ballack.

    Neben Özil verkörperten auch der überforderte Marko Marin und der eingewechselte Debütant Sami Khedira eine vielleicht goldene Zukunft des deutschen Fußballs. «Man darf jetzt aber nicht einem Jugendwahn folgen», mahnte DFB-Sportdirektor Matthias Sammer. Es verblüffte aber, mit welcher Kaltschnäuzigkeit ein Jungspund wie Özil den Taktstock ergriff. Beim 1:0 von Gomez (36.) war er Ausgangspunkt der Kombination über Ballack. Nach einem Zuckerpass des aus seinem Tief auftauchenden Klose («ich bin auf einem guten Weg») krönte der Edeltechniker mit türkischen Wurzeln mit seinem ersten Tor im dritten Länderspiel seine Klasseleistung (77.).

    Löw freute sich über «Dynamik und Schwung» im Spiel, allerdings gab es Leerlauf-Phasen und auch gegen den offensiv harmlosen WM- Gastgeber Abwehrschwächen, die nur wegen des tadellos haltenden René Adler nicht bestraft wurden. «Er hat eine unglaubliche Reaktionsfähigkeit gezeigt», lobte Löw den 24 Jahre alten Leverkusener. «Ich habe einen Schritt nach vorne gemacht», meinte Adler. Gegen Aserbaidschan wird aber wieder der zunächst bis zum Jahresende zur Nummer 1 erklärte Robert Enke im Tor stehen.

    Löw sieht sich in seinem ausgerufenen Vierkampf zwischen Enke, Adler, Tim Wiese und Manuel Neuer bestätigt: «Die Torhüter schaukeln sich gegenseitig hoch.» Ex-Titan Oliver Kahn sprach als ZDF-Experte auf der Torhüter-Position von einem «absoluten Luxusproblem», ahnt aber aus eigener bitterer Erfahrung der WM 2006: «Irgendeinem musst du irgendwann wehtun.»

    © DPA

  • Hallo

    • Gismo123
    • 7. September 2009 um 02:49

    Willkommen auf Zebradem

  • Strafe: Ballack geschockt - Auch ManU droht Ärger

    • Gismo123
    • 5. September 2009 um 05:27

    Michael Ballack ist geschockt, die «Times» wittert einen «anti-englischen Rachefeldzug» - und auch Meister ManU droht Ungemach: Bei den britischen Clubs FC Chelsea und Manchester United haben die Verpflichtungen zweier französischer Nachwuchsspieler für viel Wirbel gesorgt.


    «Das ist ein Hammer für uns. Das ist eine drastische Strafe», kommentierte Ballack das einjährige Transferverbot für den FC Chelsea. Eine ähnlich drakonische Strafe könnte auch dem großen Rivalen Manchester bevorstehen: Der französische Fußball-Erstligist Le Havre wirft dem Team von Trainer Alex Ferguson vor, den erst 16 Jahre alten Paul Pogba unrechtmäßig abgeworben und unter Vertrag genommen zu haben.

    Am Vortag hatte der Weltverband FIFA Chelsea dafür sanktioniert, dass der Verein das heute 18 Jahre alte Talent Gael Kakuta 2007 zum Vertragsbruch beim RC Lens ermuntert habe. Dem Premier-League-Club ist untersagt, in den kommenden Winter- und Sommer-Transferzeiten neue Profis zu verpflichten. Sollte die Entscheidung auch nach einem möglichen Gang zum Internationalen Sportgerichtshof CAS Bestand haben, dürften die «Blues» erst im Januar 2011 wieder neue Profis unter Vertrag nehmen - und müssten mit dem vorhandenen Personal in die neue Spielzeit gehen. Ballack hat also beste Chancen, dass sein 2010 auslaufender Vertrag verlängert wird, auch wenn der 32-Jährige diesen Zusammenhang in Köln nicht herstellen wollte: «Ich setze das nicht in Zusammenhang mit meiner Situation.»

    Ohnehin will der Mittelfeldspieler zunächst abwarten, «in welchem Umfang die Strafe final Bestand haben wird». Denn Chelsea hat bereits angekündigt, diese «willkürliche Entscheidung» der FIFA anfechten zu wollen, da die Sanktionen in «keinem Verhältnis zu dem angeblichen Vergehen und den Geldstrafen» stünden. Ballack räumte ein, dass es derzeit - Chelsea muss zudem Geldstrafen von insgesamt rund 900 000 Euro zahlen - «keine schöne Situation für den Verein» sei. Aber: «Wir haben trotzdem eine starke Mannschaft», betonte der deutsche Nationalmannschaftskapitän.

    Es dürfte nur ein geringer Trost für den Londoner Club sein, dass auch dem Erzrivalen Manchester United Ärger wegen des Transfers eines französischen Nachwuchsspielers drohen könnte. In diesem Fall geht es um den 16-jährigen Teenager Pogba, den der Meister von Le Havre losgeeist hat. Nach Meinung der Franzosen zu Unrecht. «Das ist kompletter Nonsens», sagte ein Manchester-Sprecher. Alles sei nach den Regeln der Europäischen Fußball-Union UEFA abgelaufen.

    Dies sieht Alain Belsoeur, Le Havres Sportdirektor, gänzlich anders und will den «ernsten Fall» von der FIFA prüfen lassen. «Wir sind zuversichtlich, dass wir gewinnen werden, weil es im besten Interesse nicht nur unseres Vereins, sondern des ganzen Sports ist», sagte Belsoeur.

    © DPA

  • Schlag gegen Raubkopierer

    • Gismo123
    • 3. September 2009 um 13:53

    Raubkopierer: Wohnungen von Tracker-Betreibern für BitTorrent durchsucht
    Unter Federführung der Staatsanwaltschaft Saarbrücken durchsuchten am Vormittag des 1. September Polizisten aus der saarländischen Landeshauptstadt sowie Flensburg, Köln, Wolfsburg, Berlin, Essen und Schönefeld zeitgleich die Privatwohnungen von sechs Männern wegen des Verdachts auf Betreiben und Befüllen einer illegalen Tauschbörse.
    Die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen bestätigt die Durchsuchungen der Wohnungen.
    Die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen bestätigt die Durchsuchungen der Wohnungen. [Quelle: siehe Bildergalerie]
    Zwei der Durchsuchten werden beschuldigt, einen so genannten Tracker und damit die Steuerungseinheit für die Verbreitung von Raubkopien in dem BitTorrent-Netzwerk mit knapp 2.000 angemeldeten Nutzern betrieben zu haben. Mitgliedern dieses Netzwerks gewährten die Betreiber gegen Zahlung von 15 Euro einen Download-Bonus von 30 Gigabyte sowie besondere Privilegien. Die weiteren vier Personen stehen im dringenden Verdacht, das Netzwerk mittels eigens angemieteten Servern kontinuierlich mit illegalen Kopien von aktuellen Kinofilmen, PC- und Konsolengames, Software und Musik versorgt zu haben.

    Zur Erlangung weiterer Beweismittel beschlagnahmten die Beamten insgesamt sieben Rechner, elf Festplatten, mehrere USB-Sticks, 870 CDs und DVDs sowie diverse Dokumente. Zeitgleich wurden im sächsischen Bennewitz Unterlagen bei einem Internetbezahldienst sichergestellt. Bei einem Erfurter Internetdienstanbieter gelang die Sicherung der Tracker-Datenbank mit der die weiteren Mitglieder dieser BitTorrent-Tauschbörse nun ermittelt werden können.

    Allen sechs Durchsuchungen liegen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Saarbrücken zugrunde. Auf ihren Antrag hin hatte das dortige Amtsgericht die Durchsuchungsbeschlüsse erlassen. Sämtliche Asservate werden derzeit durch die IT-Spezialisten des Landeskriminalamtes Saarbrücken und der beteiligten Polizeibehörden ausgewertet.
    Begonnen hatte das Verfahren mit Internetermittlungen durch die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e.V. (GVU) im Jahr 2007. Diese Organisation entdeckte den so genannten Anti-Leech-Tracker, dessen Regeln den Nutzern vorschrieben, für jeden Download auch eine bestimmte Dateimenge illegal zum Upload zur Verfügung zu stellen. Zugang wurde erst nach Email-Registrierung gewährt. Über 500 Titel standen im Dezember 2007 in insgesamt 18 Kategorien illegal zur Verfügung, darunter auch damals aktuelle Kinofilme wie "Operation Kingdom". Bereits zu jenem Zeitpunkt waren insgesamt 76,31 Terabyte dieser Raubkopien hoch und runtergeladen worden, was einer Datenmenge von annähernd 107.000 Film-DVDs im XviD-Format entspricht.

    (GVU)

    Quelle: pcgames.de

  • Zählen mit Zahlen-Bildern

    • Gismo123
    • 3. September 2009 um 13:17

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    • Gismo123
    • 3. September 2009 um 12:47

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    • Gismo123
    • 2. September 2009 um 22:27

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    • Gismo123
    • 2. September 2009 um 22:07

  • Neu hier und NOCH keine Ahnung!

    • Gismo123
    • 2. September 2009 um 17:27

    Willkommen auf Zebradem!!

  • Rummenigge: Ribéry bleibt bei Bayern

    • Gismo123
    • 2. September 2009 um 13:06

    Franck Ribéry soll über diese Saison hinaus bei Bayern München bleiben und seinen bis 2011 gültigen Vertrag erfüllen.


    Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat Spekulationen spanischer Medien zurückgewiesen, wonach ein Wechsel des französischen Fußball- Nationalspielers zu Real Madrid im kommenden Jahr bereits perfekt sei. «Wir haben keine Vereinbarung, Franck in der nächsten Saison an Real Madrid zu verkaufen, getroffen - das ist Fakt», sagte Rummenigge der Münchner «Abendzeitung». Die Sportzeitung «Marca» hatte gemeldet, Real hätte sich von kommenden Sommer an Ribérys Dienste bereits gesichert.

    Bis zum Ende der Transferperiode am vergangenen Montag hatte sich Real intensiv um den 26 Jahre alten Star des deutschen Rekordmeisters bemüht und angeblich bis zu 60 Millionen Euro geboten. Die Bayern hatten stets einen Verkauf abgelehnt. «Wir hatten das Heft des Handelns immer in der Hand», sagte Rummenigge. «Es hat uns ja keiner geglaubt, als wir schon im Juni gesagt haben, dass Franck bleibt. Die meisten haben gedacht, wir wollen nur den Preis hochtreiben und ihn dann abgeben. Wir haben unser Wort gehalten.»

    An den guten Beziehungen zu Real hat sich laut Rummenigge nach den Reibereien um den Wechsel von Ribéry nichts geändert. Bei der Millionen-Verpflichtung von Arjen Robben sei der spanische Rekordmeister sehr hilfreich gewesen, berichtete der Bayern-Chef, «unser Verhältnis ist wieder sehr entspannt und freundschaftlich». Die geschätzten 24 bis 25 Millionen Euro für Robben habe der FC Bayern per Eigenkapital aufgebracht, betonte Rummenigge. «Wir sind ein total seriös und solide aufgestellter Verein, der finanziell total gesund ist. Der FC Bayern steht finanziell so gut da wie nie zuvor.»

    Sportlich erwartet Rummenigge nach der Verpflichtung von Robben und dem Galaauftritt gegen den VfL Wolfsburg am vergangenen Samstag eine erfolgreiche Saison. «Wir haben jetzt eine gute Mannschaft zusammen. Der Trainer ist sehr zufrieden, er hat nun viele Optionen», sagte der frühere Nationalspieler, «Robben mit Ribéry - das ist eine unglaubliche Waffe, eine tolle Flügelzange.»

    © DPA

  • Eintracht-Torwart Pröll fällt bis zum Winter aus

    • Gismo123
    • 2. September 2009 um 13:05

    Markus Pröll hat sich auf der Flucht vor Autogrammjägern eine schwere Verletzung zugezogen und wird dem Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt wahrscheinlich bis zum Ende der Hinrunde fehlen.


    Der 30-Jährige erlitt nach dem 20:0-Sieg der Eintracht im Testspiel beim Kreisoberligisten SV 09 Hofheim bei einem unglücklichen Sturz über ein kleines Mädchen eine Sprengung des Schulter-Eckgelenks. Pröll begab sich am Mittwoch zu einer eingehenden Untersuchung nach Heidelberg. Laut Eintracht- Mannschaftsarzt Christoph Seeger scheint eine Operation unumgänglich.

    Den Hessen droht nun ein Personalproblem zwischen den Pfosten, denn derzeit ist lediglich Stammtorhüter Oka Nikolov gesund. Der im Sommer vom FC Schalke 04 verpflichtete Ralf Fährmann fällt wegen eines kurz vor Saisonbeginn erlittenen Mittelhandbruchs langfristig aus, Jan Zimmermann steht wegen einer Schambeinentzündung ebenfalls schon seit Wochen nicht zur Verfügung. Im nächsten Bundesligaspiel am Samstag kommender Woche beim Aufsteiger SC Freiburg wird laut Trainer Michael Skibbe der 21 Jahre alte Andreas Rössl aus der Regionalliga- Mannschaft der Eintracht auf der Bank sitzen.

    Die kuriose Verletzungsursache bildet für Pröll den vorläufigen Negativ-Höhepunkt seiner unendlich erscheinenden Leidensgeschichte bei der Eintracht. Bereits in den vergangenen drei Spielzeiten war der 2003 vom 1. FC Köln an den Main gewechselte Keeper immer wieder durch Verletzungen zurückgeworfen worden. In der Saison 2006/07 verpasste er wegen eines Rippenbruchs die komplette Rückrunde, im Jahr darauf erlitt er eine Ellbogenverletzung und in der vergangenen Spielzeit verlor er nach einer Operation am Sprunggelenk seinen Stammplatz an Nikolov.

    © DPA

  • Sportchef-Suche beim HSV wird zur Farce

    • Gismo123
    • 2. September 2009 um 13:04

    Beim Tabellenführer Hamburger SV wird die Suche nach einem neuen Sportdirektor zur Farce.


    Der vom Vorstand favorisierte und wegen seiner Tätigkeit als Spielerberater umstrittene Roman Grill musste ohne die geplante Präsentation vor dem zwölfköpfigen Aufsichtsrat unverrichteter Dinge von dannen ziehen. Zuvor hatte der fast aussichtslose Konkurrent Oliver Kreuzer seine Kandidatur per SMS zurückzogen. «Wir werden jetzt in Ruhe nach einem Sportchef Ausschau halten, das kann aber Monate dauern», sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Horst Becker nach der turbulenten Sitzung, zu der am späten Abend auch noch Trainer Bruno Labbadia und der Vorstandsvorsitzende Bernd Hoffmann bestellt wurden, die interimsmäßig die sportlichen Geschäfte weiterführen werden.

    «Ich hatte das Gefühl, dass sich der Vorstand unumstößlich auf Grill festgelegt hatte. Da wollte ich den Showdown am Abend nicht mehr mitmachen», sagte Kreuzer der «Bild»-Zeitung (Mittwoch-Ausgabe). 70 Tage nach dem Aus des einstigen HSV-Kapitäns Dietmar Beiersdorfer steht der Bundesliga-Spitzenreiter damit weiter ohne sportlichen Leiter da und gibt nach außen ein amateurhaftes Bild ab. «Ich möchte das nicht kommentieren», sagte Beiersdorfer der Deutschen Presse- Agentur dpa. Der 45-Jährige, der sich in Gesprächen mit dem österreichischen Erstligisten Red Bull Salzburg befindet, weilt noch in Hamburg und verfolgt das Geschehen um seinen ehemaligen Club ganz genau.

    «Ich bin sehr froh, dass die Umstellung von Martin Jol zu Bruno Labbadia so geglückt ist», sagte Beiersdorfer. «Die taktische Umsetzung von Labbadia trägt ihre Früchte». Die Resonanz in der Hansestadt auf die Neuzugänge wie Eljero Elia und Zé Roberto freue ihn besonders. Dem ehemaligen Leverkusener Coach traue Beiersdorfer auch zu, seine Arbeit zunächst weiterzuführen. «Bruno hat gute Strukturen im Scouting-Bereich vorgefunden, die er nutzen kann», betonte Beiersdorfer, der nach fast sieben Jahren im HSV-Vorstand bis zu einer Million Euro Ablöse bekommen haben soll.

    Wie es bei Auswahl für seinen Nachfolger weitergehen soll, ist völlig unklar. «Das ist eine unerfreuliche Situation. Aber der Aufsichtsrat ist ja auch in einer schwierigen Lage. Ich sehe das sportlich. Ich werde an meiner Kandidatur festhalten», sagte Grill dem «Hamburger Abendblatt». Der 43-Jährige, der einen engen Draht zu Hoffmann und Vorstandskollegin Katja Kraus hat, will sich weiter bereithalten. Mehreren Mitgliedern im Aufsichtsrat reichte ein Kandidat nicht. Nach dem Rückzug von Kreuzer und zuvor Bernd Wehmeyer muss nun ein neuer Bewerber gefunden werden - der womöglich wieder keine richtige Chance erhält.

    © DPA

  • Schalke 04 suspendiert Fußballer Streit

    • Gismo123
    • 2. September 2009 um 13:02

    Fußballprofi Albert Streit ist beim Bundesligisten FC Schalke 04 suspendiert worden.


    Trainer und Manager Felix Magath bestätigte auf Anfrage der Deutschen Presse- Agentur dpa einen Bericht der «Bild». Der 29 Jahre alte Streit bestritt in der vergangenen Saison vier Erstliga-Einsätze für den Gelsenkirchener Verein, ehe er von dem damaligen Trainer Fred Rutten zunächst zu den Amateuren versetzt und dann an den Hamburger SV verliehen worden war. Beim HSV wurde er zehnmal in der 1. Liga eingesetzt und kehrte zur neuen Spielzeit zu den Schalkern zurück.

    Der FC Schalke hatte den Mittelfeldspieler zum 1. Januar 2008 für rund 2,5 Millionen Euro Ablöse von Eintracht Frankfurt verpflichtet. Weitere Einzelheiten zu der Suspendierung Streits wurden am Mittwochvormittag nicht bekannt. Wie «Bild» berichtete, soll das Schalker Trainerteam zuletzt nicht mehr den Eindruck gehabt haben, dass Streit auch nur ansatzweise darum kämpfe, in die Startelf zu kommen.

    © DPA

  • Zählen mit Zahlen-Bildern

    • Gismo123
    • 2. September 2009 um 12:25

  • Zählen mit Zahlen-Bildern

    • Gismo123
    • 31. August 2009 um 12:34

  • 3:2-Sieg in Berlin: Werder wieder auf Kurs

    • Gismo123
    • 31. August 2009 um 12:25

    Diego ist fast vergessen - die Jung-Stars Mesut Özil und Marko Marin haben Werder Bremen auch in der Fußball-Bundesliga wieder auf Kurs gebracht.


    «Das war unser Plan. Marko ist ein Stürmer, ein Angriffsspieler, er kann 1:1-Situationen herbeiholen», bemerkte Werder-Chefcoach Thomas Schaaf nach dem 3:2-Sieg seines Clubs am vierten Meisterschafts-Spieltag. Marin durfte im Berliner Olympiastadion überraschend ganz vorn in der Spitze wirbeln, und Özil traf schon zu seinem dritten Saisontor. «Das habe ich zuletzt in der Jugend und in der U-Nationalmannschaft gemacht», berichtete Marin selbst über seine Stürmer-Rolle. «Aber ich kann das auch», schloss der 20-Jährige Nationalspieler an, der nach einer längeren Pause von Bundestrainer Joachim Löw auch wieder für das A-Team des Deutschen Fußball-Bundes berufen wurde.

    «Nach dem Abgang von Diego haben wir Marko verpflichtet, weil er ein neues Element in unser Spiel bringt. Jetzt muss dieses Element in unser System eingefügt werden», erklärte Bremens Manager Klaus Allofs in Berlin. Wie das zukünftig aussehen könnte, zeigte Werder in vielen guten Ansätzen in der Hauptstadt. Das 1:0 von Özil (57. Minute) bereitete Marin vor, auch beim 2:0 von Tim Borowski (74.) hing der ehemalige Gladbacher mit drin. 8,5 Millionen Euro hatte der DFB- Pokalsieger an die Borussia überwiesen - die Refinanzierung ist angelaufen. «Er ist aber noch nicht bei 100 Prozent, was Spielverständnis und auch Kraft anbelangt. Im Abschluss fehlt auch noch der letzte Tick, aber es entwickelt sich in die richtige Richtung», betonte Allofs, der auch noch einen dritten Treffer von Naldo (84.) und damit den Sprung auf Rang drei bejubeln durfte.

    Hertha BSC dagegen findet sich nach der dritten Bundesliga-Pleite in Folge im Tabellenkeller wieder. «Wir haben uns zu dumm angestellt. Wir haben uns auskontern lassen und standen teilweise zu offen», analysierte Berlins Kapitän Arne Friedrich die Heimniederlage vor 49 176 Zuschauern, an der auch die Treffer des eingewechselte Lukasz Piszczek (77.) und von Patrick Ebert (90.+1) nichts ändern konnten. «Zwei Tore zu Hause müssten eigentlich reichen», unterstrich Nationalspieler Friedrich.

    Einziger Wermutstropfen beim sechsten Sieg in den letzten acht Gastspielen in der Hauptstadt war für Werder die Verletzung von Torhüter Tim Wiese. Schaaf: «Er hat einen Tritt in die Wade bekommen.» Derzeit geht Wiese selbst nur von einer Prellung aus. Von einer «unverdienten Niederlage» sprach Hertha-Coach Lucien Favre: «Bis zum ersten Tor waren wir die bessere Mannschaft. Das 0:1 hat uns sehr wehgetan. Wir müssen jetzt so weiter machen. Klar ist das eine schwere Zeit für uns», meinte der Schweizer, dessen Team auf den Relegationsplatz 16 zurückfiel.

    Im Duell der Europa League-Sieger der Woche diktierten die Bremer auf dem frisch verlegten Rasen des Olympiastadions lange Zeit Tempo und Rhythmus. Mit dem dribbelstarken Marin und dem kaum zu bremsenden Özil kam spielerische Linie in die Aktionen der Gäste. «In der zweiten Hälfte haben wir dann unser Spiel in die Spitze auch noch besser umgesetzt», erklärte Schaaf. Das Konzept der Berliner mit Artur Wichniarek als einziger Spitze ging dagegen nicht auf. Der bisher zweifache Saisonschütze Gojko Kacar konnte nur selten seine Torgefährlichkeit andeuten. Gefährlich wurden die Gastgeber nur bei Vorstößen über rechts mit U 21-Europameister Ebert - zu wenig.

    © DPA

  • HSV-Höhenflug: Spitzenreiter nach 3:1 gegen Köln

    • Gismo123
    • 31. August 2009 um 12:24

    Die Torfabrik des Hamburger SV hat durch Paolo Guerrero und Piotr Trochowski wieder ganze Arbeit geleistet und die Tabellenführung in der Fußball-Bundesliga übernommen. Dem biederen 1. FC Köln zeigten die Hanseaten beim 3:1 (1:0)-Sieg die Grenzen auf.


    Nach zuletzt 16 Toren in vier Spielen markierten diesmal Guerrero per Doppelpack (19./66. Minute) und Trochowski mit einem Foulelfmeter (86.) vor 54 112 Zuschauern die Treffer für den noch ungeschlagenen HSV. Zum fünften Mal in Serie erzielte der Spitzenreiter mindestens drei Treffer. Die Kölner, für die Adil Chihi (76.) traf, blieben auch im vierten Saisonspiel ohne Sieg und gehen nach ihrem schlechtesten Saisonstart seit 17 Jahren als Schlusslicht in die Länderspielpause.

    «Wir wussten, dass wir 90 Minuten hart ackern müssen, das haben wir gemacht. Wir haben Geduld bewiesen», sagte HSV-Trainer Bruno Labbadia. «Wir haben einen ordentlichen Start hingelegt», sagte der Coach mit hanseatischem Understatement. Kölns guter Schlussmann Faryd Mondragon lobte den Gegner, kritisierte aber Referee Felix Brych für dessen Tor-Entscheidungen. «Der HSV hat eine gute Mannschaft, sie sind zurecht Tabellenführer, aber sie brauchen nicht die Hilfe des Schiedsrichters», sagte der erzürnte Keeper.

    Die Hamburger Blitzstarter, die Bayer Leverkusen um ein Tor auf Platz zwei verdrängten, mussten sich diesmal ein wenig gedulden. Bislang war in allen Ligaspielen ein Tor in den ersten drei Minuten gelungen, doch die Kölner ließen kein frühes Powerplay zu. Für den ersten Treffer bedurfte es einiger Robustheit. David Jarolim setzte sich an der Strafraumgrenze energisch gegen den zu sorglosen Pierre Womé durch. Guerrero war mit seiner Körperdrehung cleverer als Geromel und schoss zu seinem dritten Saisontor ein. Köln musste seine Defensivtaktik nun aufgeben. Die Qualität der Partie blieb dennoch bescheiden - Zweikämpfe im Mittelfeld bekamen die Zuschauer als Dutzendware zu sehen.

    Die Hamburger Kreativkunst wurde durch Kölner Kompromisslosigkeit unterbunden, doch eigene Akzente konnte das Bundesliga-Schlusslicht nicht setzen und somit die durch ihre Erfolge selbstbewussten Hausherren auch nicht in Verlegenheit bringen. Die einzige Chance vergab Maniche (25.), der frei zum Kopfball kam. Andererseits konnte der HSV seine spielerische Überlegenheit auch nicht nutzen. Trochowski (39.) prüfte Mondragon, kurz darauf war der Torwart auch bei Mladen Petrics Schuss aus Kurzdistanz aufmerksam.

    Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit stand der gut aufgelegte FC- Schlussmann wieder im Mittelpunkt, als er gegen den enteilten Petric (48.) gut den Winkel verkürzte und Dennis Aogos (53.) Schuss über die Querlatte lenkte. Die harmlosen Kölner machten es dem HSV einfach zu leicht. Die Offensive um Lukas Podolski blieb wirkungslos. Der Nationalspieler prüfte in der 61. Minute Hamburgs bis dahin völlig unterbeschäftigten Torwart Frank Rost mit einem zu unplatzierten Distanzschuss.

    Besser machte es Guerrero, der bei seinem Saisontor Nummer vier allerdings auch ein wenig Glück hatte - der Ball wurde abgelenkt und der im Abseits stehende Zé Roberto nahm Mondragon die Sicht. Als die Hamburger sich erstmals als Spitzenreiter fühlten, markierte der nur 77 Sekunden zuvor eingewechselte Chihi mit einem Sonntagsschuss doch noch ein Tor für Köln. Ausgerechnet Mondragon brachte Zé Roberto im Strafraum zu Fall, Trochowski ließ sich die Chance nicht nehmen und schoss den HSV auf den Platz an der Sonne.

    © DPA

  • Kuzmanovic Kandidat beim VfB

    • Gismo123
    • 30. August 2009 um 15:26

    Die Suche des VfB Stuttgart nach einem defensiven Mittelfeldspieler steht angeblich kurz vor dem Abschluss.

    Die Schwaben seien sich mit dem serbischen Nationalspieler Zdravko Kuzmanovic vom AC Florenz praktisch einig, berichtete «Sportbild online». Der Verein wollte das neueste Gerücht nicht bestätigen. «Wir kommentieren weiterhin keine Namen», sagte ein Sprecher des Fußball-Bundesligisten. Die wichtige Personalie Serdar Tasci kann der VfB indes zu den Akten legen. Der Nationalverteidiger verlängerte vorzeitig bis 2014.

    Rund um das 0:0 der Stuttgarter gegen den 1. FC Nürnberg war noch der momentan vereinslose Ex-Nationalspieler Dietmar Hamann als möglicher VfB-Neuzugang für die Sechser-Position diskutiert worden. Doch der Kumpel von VfB-Trainer Markus Babbel aus gemeinsamen Zeiten bei Bayern München und dem FC Liverpool kommt wohl nicht als Ersatz für Langzeit-Ausfall Martin Lanig (Kreuzbandriss) infrage.

    «Ich habe einen guten Kontakt zu Markus Babbel. Aber mit dem VfB läuft nichts», sagte der 36-Jährige, dessen Vertrag beim englischen Erstligisten Manchester City im Juni nicht verlängert worden war, der «Bild am Sonntag». In Jermaine Jones vom FC Schalke 04 brachte das Blatt zugleich den nächsten Namen ins Gespräch.

    Neben der Suche nach einem Neuen würde Heldt den Kader des Champions-League-Teilnehmers aber gerne auch noch etwas straffen. Ob der angestrebte Verkauf von Yildiray Bastürk an Besiktas Istanbul klappt, ist aber nach wie vor unsicher. «Spieler und Verein kommen immer noch nicht zusammen, und das liegt nicht am Finanziellen», erklärte Heldt. «Ob sich das noch ändert, liegt nicht in unserer Macht.»

    © DPA

  • VfB lernt - Babbel vermisst «geistige Frische»

    • Gismo123
    • 30. August 2009 um 15:24

    Markus Babbel sorgte für Erstaunen. Da hatte der VfB Stuttgart gerade die Champions League erreicht und sein Team mit teuren Spielern verstärkt, aber trotzdem gab sich ihr Trainer mit einem 0:0 in der Fußball-Bundesliga gegen Aufsteiger 1. FC Nürnberg zufrieden.


    «So etwas kann uns jetzt noch häufiger passieren», sagte Babbel. «Wir machen gerade einen Lernprozess durch.» Was im ersten Moment nach Schönfärberei klang, wird bei genauem Hinsehen nachvollziehbarer. Hleb ist noch nicht fit, Pogrebnjak noch nicht richtig ins Zusammenspiel integriert. Ein Talent wie Timo Gebhart macht die Doppelbelastung in Bundesliga und Europacup zum ersten Mal mit. Am Ende des Spiels gegen Nürnberg stand deshalb auch die Erkenntnis, dass der VfB noch nicht ausgereift ist und noch Zeit braucht, um seine Möglichkeiten ausschöpfen zu können. Er hat von vier Ligaspielen in dieser Saison erst eines gewonnen.

    Den Stuttgartern bereitete es Probleme, sich an den Drei-Tage-Rhythmus zwischen Bundesliga und Champions League zu gewöhnen. Das war weniger ein körperliches Problem, da leistete Trainer Babbel durch sein Rotationsverfahren und den Einbau von fünf neuen Spielern im Vergleich zur Timisoara-Partie Vorschub. «Uns fehlte die geistige Frische», sagte der Trainer. Sein Team schaffte es nicht, sich nach dem Erreichen der Champions League auf einen vermeintlich «kleinen» Gegner wie den «Club» einzustellen. Der VfB spielte behäbig, ohne Pep und ohne Plan. «Nürnberg hat gut gestanden. Und wir haben dagegen kein Mittel gefunden», sagte Christian Träsch.

    Babbel hofft, dass das seiner Mannschaft «eine Warnung» war. Mittwoch Königsklasse, Samstag grauer Ligaalltag - an diesen Wechsel wird sie sich gewöhnen müssen. Vor zwei Jahren scheiterte der VfB an dieser Herausforderung. Da wurde er in der Champions League Gruppenletzter und verpasste in der Liga den Anschluss an die Spitze.

    Damit das nicht noch einmal passiert, setzt Babbel auf einen großen Kader. Er möchte bei der großen Belastung in drei Wettbewerben permanent durchwechseln können. Bis zur Schließung der Transferliste am Montag soll noch ein weiterer Mittelfeldmann geholt werden. Heißester Kandidat ist Zdravko Kuzmanovic vom AC Florenz. Mit dem serbischen Nationalspieler hat sich der VfB laut «Sportbild online» bereits auf einen Wechsel geeinigt. Der ebenfalls gehandelte Dietmar Hamann (zuletzt Manchester City) kommt nicht nach Stuttgart. «Mit dem VfB läuft nichts», sagte der 36-Jährige der «Bild am Sonntag».

    Verteidiger Serdar Tasci glaubt trotzdem fest an die Perspektive und die Planungen seines Vereins. Obwohl ihm auch ein Angebot von Juventus Turin vorlag, verlängerte er seinen Vertrag in Stuttgart bis 2014. «Hier ist über Jahre hinweg etwas aufgebaut worden», sagte er. «Wir haben große Ziele, und da will ich dabei sein.» Die Einigung mit dem Nationalspieler gab der VfB kurz nach dem 0:0 gegen Nürnberg über die Stadionlautsprecher bekannt. Die Enttäuschung seiner Anhänger schlug dadurch kurzzeitig in lauten Beifall um.

    Die Spieler des 1. FC Nürnberg wurden von ihren Fans durchgehend gefeiert. Den Punkt in Stuttgart hatten sie sich durch eine hochkonzentrierte und nahezu fehlerlose Leistung verdient. «Wir haben gezeigt, dass wir taktisch und fußballerisch auch in der ersten Liga gut mitspielen können», sagte Trainer Michael Oenning.

    © DPA

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