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Beiträge von Gismo123

  • Neue im Kader des FC Bayern 2009/10

    • Gismo123
    • 1. Juli 2009 um 13:52

    München (dpa) - Louis van Gaal lenkt als neuer Chef die Geschicke des FC Bayern München, aber auch im Kader hat sich Einiges getan. Mit rund 50 Millionen Euro hat der Fußball-Rekordmeister seinen Kader verstärkt.


    Sechs neue Spieler kamen, dazu ist Andreas Görlitz nach dem Ausleihgeschäft mit dem Karlsruher SC zurückgekehrt.

    Alexander Baumjohann: Das Talent kommt von Borussia Mönchengladbach und will im Mittelfeld seine Chance suchen. Soll Druck auf die Etablierten machen, die Chancen des 22-Jährigen sind derzeit gering.

    Edson Braafheid: Ein Wunschspieler von van Gaal. Der 26-Jährige kann links außen verteidigen (falls Lahm rechts spielt) oder im Defensivzentrum. Robuster Spieler, zuletzt bei Twente Enschede.

    Mario Gomez: Ein Wunschspieler des ganzen Clubs. Schon vor einem Jahr wollte der FCB «Super-Mario» verpflichten, jetzt gelang der Coup. Was der Toptorjäger kann, bewies der 23-Jährige bei Ex-Club Stuttgart.

    Andreas Görlitz: Der 27-Jährige hatte in seiner früheren Bayern-Zeit viel Verletzungspech. Rappelte sich beim Karlsruher SC auf. Ob er die Probleme rechts hinten behebt, ist fraglich.

    Ivica Olic: Der 29-Jährige läuft und läuft und läuft. Der fleißige Ex-Hamburger ist ein anderer Stürmertyp als die Konkurrenten wie Gomez, Toni und Klose im Angriff und vergrößert so die Variationsmöglichkeit.

    Danijel Pranjic: Der kroatische Nationalspieler kann links verteidigen oder im linken Mittelfeld für Gefahr sorgen. Der 27- Jährige vom SC Heerenveen ist ein hervorragender Passgeber.

    Anatoli Timoschtschuk: Ein Sechser wie er im Lehrbuch steht. Der 30- Jährige von Zenit St. Petersburg fängt Bälle ab und baut sofort das Spiel auf. Zudem ist der Ukrainer sehr zweikampfstark.

    © DPA

  • Van-Gaal-Ära beginnt mit Lucio-Ärger

    • Gismo123
    • 1. Juli 2009 um 13:51

    München (dpa) - Hartelijk welkom Louis van Gaal. Mit sieben Neuzugängen um 30-Millionen-Mann Mario Gomez ist der deutsche Fußball-Rekordmeister Bayern München unter seinem Wunschtrainer zu neuen Titel-Taten aufgebrochen.


    Nach der spektakulär gescheiterten Mission von Visionär Jürgen Klinsmann gibt seit dem Trainingsstart der erfahrene van Gaal die Kommandos an der Säbener Straße. Nach einem erfolglosen Jahr soll am Saisonende wieder die Meisterschale nach München, dazu will sich der FC Bayern unter dem niederländischen Champions-League-Sieger von 1995 auch für die europäische Konkurrenz formieren. «Ich habe mir einen sehr starken Trainer gewünscht, der eine Mannschaft individuell und als Mannschaft entwickeln kann», lobte der neue Sportdirektor Christian Nerlinger, der seinen ersten Arbeitstag in neuer Führungsfunktion erlebte, bereits im Vorfeld.

    Die Ära van Gaal, zur deren Start Misstöne von Confed-Cup-Sieger Lucio laut wurden, begann mit rund vierzigminütiger Verspätung. Um 11.11 Uhr betrat der 57-Jährige nach ausführlicher Besprechung in der Kabine mit Trillerpfeife und Stoppuhr um den Hals den Trainingsrasen. Die ersten Kommandos gab der Niederländer vor rund 1500 Schaulustigen schon beim Gruppenbild mit seinem Stab: Er sortierte die Assistenten, Betreuer und Physiotherapeuten für die Fotografen. Mit insgesamt 13 Experten, darunter die von ihm mitgebrachten Andries Jonker (Co- Trainer), Jos van Dijk (Trainingssteuerung) und Max Reckers (Video- Analyse), nimmt van Gaal den Dienst auf - fast schon Klinsmann'sche Dimensionen.

    Während sich der gescheiterte Vorgänger Klinsmann ein Jahr zuvor nur mit einer Rumpftruppe nach der EM hatte begnügen müssen, stand bei der im Fernsehen live übertragenen Einheit die fast komplette Mannschaft zur Verfügung. Nur die Confed-Cup-Spieler Lucio und Luca Toni haben noch Urlaub, Bastian Schweinsteiger ist nach seinem Eingriff am Knie noch nicht wieder voll belastbar. Dagegen kickte Spekulationsobjekt Franck Ribéry sich ebenso durch den Hütchen-Parcours wie die neuen Leute, die für rund 50 Millionen Euro gekommen waren. Gomez, Ivica Olic, Anatoli Timoschtschuk, Danijel Pranjic, Edson Braafheid, Alexander Baumjohann und Rückkehrer Andreas Görlitz wie auch die aus der eigenen Talentreihe beförderten Holger Badstuber und Thomas Müller.

    Misstöne aus Brasilien mischten sich derweil in die Aufbruchstimmung beim deutschen Branchenprimus, der als drittletztes Liga-Team vor Werder Bremen und dem Hamburger SV die Übungsreihe wieder aufnahm. Der tief gekränkte Abwehrchef Lucio richtete aus seiner Heimat schwere Vorwürfe an seinen Arbeitgeber und schließt einen vorzeitigen Abschied aus München nicht mehr aus. «Bayern und die Berichte über mich haben eine Situation kreiert, die alles andere als schön ist. Deshalb ist ein Wechsel sinnvoll, wenn es ein tolles Angebot gäbe», sagte Lucio in einem Interview mit der Münchner «tz».

    Der Kapitän des fünffachen Weltmeister ließ offen, ob er nach seinem Urlaub am 16. Juli das Training bei den Bayern, die für weitere Analysemöglichkeiten neue Kameras am Übungsgelände installiert haben, aufnimmt. «Nie würde ich nicht sagen. Ich müsste ja noch meinen Spind ausräumen.» Lucio, der beim 3:2-Finalsieg über die USA die Brasilianer zum Gewinn des Confederation Cups geschossen hatte, fühlt sich vom FC Bayern im Stich gelassen, weil der Verein zu den Spekulationen über seine sportliche Zukunft in München keine Stellung bezogen hat.

    Nicht nur die Video-Kameras sind neu am Leistungszentrum, auch sonst hat sich nach dem Klinsmann-Intermezzo Einiges getan. Wände wurden gezogen und Türen eingebaut. Zudem mussten Klinsi-Ideen wie die Kinderecke, das DJ-Pult und die wenig genutzte Bibliothek weichen.

    © DPA

  • VfB angeblich mit Hoffenheim über Ba-Wechsel einig

    • Gismo123
    • 1. Juli 2009 um 13:49

    Der VfB Stuttgart steht in seinen Bemühungen um die Verpflichtung des Senegalesen Demba Ba von 1899 Hoffenheim offenbar kurz vor einem erfolgreichen Abschluss.

    Laut einem Bericht der «Bild» haben sich die beiden Fußball-Bundesligisten auf eine Ablösesumme von rund 12 Millionen Euro für den 24-Jährigen Angreifer geeinigt, der seine Wechselabsichten ungewöhnlich aggressiv öffentlich geäußert hatte. Abhängig sei der Transfer lediglich noch von einigen medizinischen Nachuntersuchungen im Zusammenhang mit einem Schien- und und Wadenbeinbruch, den Ba vor drei Jahren erlitten hatte. Der VfB wollte den Bericht nicht bestätigen.

    © DPA

  • Hi

    • Gismo123
    • 30. Juni 2009 um 23:36

    Willkommen auf Zebradem!!

  • M.o.s.c hat heute Geburstag

    • Gismo123
    • 30. Juni 2009 um 14:11

    Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag.
    Alles Liebe und gute, viel Glück und Gesundheit wünsch ich dir!!!

  • XeonKing hat heute Geburtstag

    • Gismo123
    • 30. Juni 2009 um 14:10

    Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag.
    Alles Liebe und gute, viel Glück und Gesundheit wünsch ich dir!!!

  • DFB-Team macht historisches Triple mit Final-Gala perfekt

    • Gismo123
    • 29. Juni 2009 um 23:36

    Deutschlands U 21-Nationalmannschaft hat sich durch ein 4:0 (1:0) im Finale gegen England erstmals den Europameister-Titel gesichert und nach den EM-Triumphen der U 19 und U 17 das historische Triple perfekt gemacht. Vor 20.000 Zuschauern in Malmö trafen Gonzalo Castro, Mesut Özil sowie zweimal Sandro Wagner.

    "Wir haben eine große Geschlossenheit gezeigt, das war schon klasse", sagte DFB-Trainer Horst Hrubesch, "ich habe immer gesagt, dass wir mit 23 Mann spielen. Wir haben uns in dieses Turnier reingebissen."

    Khedira, Hummels und Wagner neu im Team

    Hrubesch hatte seine Starelf gegenüber dem Halbfinalsieg gegen Italien auf drei Positionen verändert. Neben dem genesenen Kapitän Sami Khedira rückten auch Mats Hummels und Sandro Wagner ins Team und kamen zu ihren ersten Einsätzen von Beginn an. Neben dem angeschlagenen Marko Marin und dem gesperrten Ashkan Dejagah rutschte auch der Hamburger Dennis Aogo aus dem Team. Bei den Briten waren in Torhüter Joe Hart und den Stürmern Gabriel Agbonlahor und Frazier Campbell gleich drei Spieler gesperrt. Vom Team der Briten vom 1:1 in der Vorrunde standen nur zwei Spieler auf dem Platz.

    Vor 20.000 Zuschauern hatte Theo Walcott die erste gute Chance für die Engländer, als der Arsenal-Stürmer aus kurzer Entfernung neben das von Manuel Neuer gehütete Tor schoss (3.). Auf der Gegenseite versuchte es der Dortmunder Hummels aus der Distanz (5.). Zehn Minuten später klärte Micah Richards in höchster Not gegen den einschussbereiten Bremer Mesut Özil (15).

    Castro mit seinem zweiten Turniertor

    In der 23. Spielminute dann die Führung für die deutsche Mannschaft: Özil spielte Gonzalo Castro wunderbar frei, der Leverkusener schob das Leder am englischen Keeper Scott Loach vorbei zum 1:0 ins Netz. Für Castro war es der zweite Treffer, für Özil bereits der dritte Assist im Turnier. Özils Klub-Kollege Sebastian Boenisch hatte mit einem strammen 25-Meter-Schuss die nächste gute Chance für das bis dahin sicher aufspielende DFB-Team (36.). Kurz vor dem Wechsel hatte Özil per Freistoß eine weitere starke Szene (43.).

    In der zweiten Halbzeit ließ die Hrubesch-Elf schnell das beruhigende 2:0 folgen. Einen weiteren Özil-Freistoß aus 25 Metern Torentfernung ließ Torwart Loach in der 48. Spielminute ohne große Not passieren. Zehn Minuten später hatten die Engländer ihre bislang beste Torchance, als Lee Cattermole von Wigan Athletic mit einem Distanzschuss die Latte traf (58.). Gegen die nun zunehmend auf den Anschlusstreffer drängenden Briten hatte das DFB-Team eine weitere Schrecksekunde zu überstehen, doch Neuer und Andreas Beck retteten mit vereinten Kräften gegen den im Fünf-Meter-Raum an den Ball gekommenen Adam Johnson (62.).

    In der Schlussphase hatte die deutsche Auswahl das Geschehen wieder im Griff und verpasste die Entscheidung, als Wagner in der 77. Minute an einer Hereingabe von Özil vorbeirutschte. 120 Sekunden später machte Wagner dann aber alles klar, als er frei vor Loach die Nerven behielt und den Keeper zum 3:0 tunnelte (79.). Mit einem Traumtor setzte der Duisburger in der 84. Spielminute auch den Schlusspunkt.

    Quelle: DFB - Deutscher Fußball-Bund e.V. 

  • Zählen mit Zahlen-Bildern

    • Gismo123
    • 29. Juni 2009 um 13:40

  • Abrahams zwei Gegner: Erst das Gewicht, dann Oral

    • Gismo123
    • 27. Juni 2009 um 02:55

    Den ersten Kampf hat Box-Weltmeister Arthur Abraham schon vor der freiwilligen Titelverteidigung gegen den Hamburger Mahir Oral knapp gewonnen: Der IBF-Champion blieb beim Wiegen 100 Gramm unter dem 72,5-Kilo-Limit für das Mittelgewicht.


    Der Kampf gegen die Pfunde fiel Abraham diesmal etwas leichter, und auch Herausforderer Oral dürfte es ihm in der Hauptstadt nicht zu schwer machen. Beim 29. Sieg im 29. Profifight musste sich Abraham im März mehr mühen als erwartet. Der erhoffte 24. K.o.-Erfolg war in Kiel gegen den Amerikaner Lajuan Simon ausgeblieben. Simon soll in der Max-Schmeling-Halle am 27. Juni gegen Ex-Europameister Sebastian Sylvester antreten. Er brachte zunächst 800 Gramm zu viel auf die Waage, hatte sie aber zwei Stunden später beim zweiten Versuch im Hotel herausgeschwitzt. Der Sieger wird in der IBF-Rangliste die Nummer zwei hinter dem Italiener Giovanni Lorenzo, der im September Abraham herausfordern dürfte - oder vielleicht gegen Sylvester oder Simon boxt, falls «König» Arthur dann schon im Supermittelgewicht antritt.

    «Bei mir ist nur wichtig, Gewicht zu machen - der Rest kommt von allein», sagt Abraham, der nicht müde wird, vor seinem einstigen Sparringspartner zu warnen. Promoter Wilfried Sauerland registrierte zwar zufrieden, dass der gebürtige Armenier dank seines speziellen Fitness- und Ernährungsprogramms im Trainingslager an der Ostsee dem Kampfgewicht schon sehr nah kam. Doch ganz sorgenfrei wirkt Sauerland nicht. «Ich hoffe, dass er nicht zu viel Substanz verloren hat, denn die braucht er. Mahir Oral ist nicht nur ein sympathischer, sondern auch ein guter Sportler. Es hat andere gegeben, die den Kampf abgelehnt haben», unterstreicht Sauerland.

    Oral hat nur einen seiner bisher 28 Profikämpfe verloren und fühlt sich bei allem Respekt vor der Schlaghärte des Weltmeisters für seine erste WM-Chance gerüstet. «Ich bin zum Kampftag topfit und mache mir deswegen gar keine Sorgen. Ich denke es wird ein toller Abend», meint der 29-Jährige, für den sich ein Traum erfüllt.

    Während Sauerland noch abwiegelt und betont, erst nach der zehnten Titelverteidigung werde über einen Aufstieg von Abraham ins Supermittelgewicht entschieden, deutet doch alles darauf hin. Beim Wahl-Berliner tickt unaufhaltsam die biologische Uhr, wie er selbst einräumt: «Ich bin schon älter geworden, fast 30 - es wird schwieriger, abzunehmen. Die Knochen und die Muskulatur werden schwerer.» Trainer Ulli Wegner bescheinigt seinem Schützling zwar, er habe das ständige Gewichtmachen verinnerlicht, weiß aber auch: «Das ist nicht so einfach, da ist jedes Gramm sehr schwer.»

    Im Supermittelgewicht warten attraktive Gegner aus Übersee und damit auch etwas bessere Börsen. «Für die Fans ist uninteressant, in welcher Gewichtsklasse ein Boxer boxt. Wichtig ist, dass ein Boxer gewinnt und eine gute Leistung bringt», sagt Abraham, der mit 50 Jahren gern 50 Millionen Euro hätte.

    © DPA

  • DFB-Nachwuchs winkt EM-Titel: Finale gegen England

    • Gismo123
    • 27. Juni 2009 um 00:43

    Die deutschen U 21-Junioren haben die letzte Hürde auf dem Weg in das erste Endspiel seit 1982 erfolgreich übersprungen und greifen nach ihrem ersten Titel in der EM-Geschichte.


    Die Mannschaft von Trainer Horst Hrubesch bezwang im Halbfinale der Europameisterschaft in Schweden Rekord-Titelträger Italien mit etwas Glück 1:0 (0:0) und trifft im Endspiel am 29. Juni in Malmö auf England. Vor 8094 Zuschauern im Olympiastadion von Helsingborg erzielte der Hoffenheimer Andreas Beck in der 48. Minute das «goldene Tor» für Deutschland, das gegen die Engländer allerdings auf Ashkan Dejagah (Gelbsperre) verzichten muss. Das Team von der Insel behielt im Elfmeterschießen beim 5:4 gegen Gastgeber Schweden die Nerven. Nach regulärer Spielzeit und Verlängerung stand es in Göteborg 3:3.

    «Wir haben heute unsere Klasse gezeigt und Italien besiegt. Daher haben wir es auch verdient, ins Finale zu kommen», sagte Schlussmann Manuel Neuer, der mit glänzenden Paraden den Sieg festhielt. «Das war ein Super-Gefühl», meinte Siegtorschütze Beck über seinen trocken Schuss ins Glück. «Wir haben uns gesagt, wir kommen weiter und gewinnen auch das Endspiel.» Und wer ist Favorit? wurde Beck gefragt - und antwortete kess: «Deutschland.» Im letzten Gruppenspiel hatten sich Deutschland und England noch 1:1 getrennt.

    Den erst zweiten Versuch, um in ein U 21-EM-Finale zu gelangen, mussten die Deutschen ohne ihren Kapitän Sami Khedira unternehmen. Der Stuttgarter, der wegen eines Blutergusses im rechten Knie zwei Tage nicht trainiert hatte, wurde nicht rechtzeitig fit. Der Münchner Fabian Johnson kam neu in die Anfangself, in die auch Sebastian Boenisch nach auskurierter Verletzung sowie die zuletzt auf die Bank beorderten Marko Marin und Dennis Aogo zurückkehrten. Und diesmal spielte die DFB-Elf sofort beherzt drauflos: Ersatzkapitän Benedikt Höwedes (4.) und Aogo (5.) boten sich früh gute Chancen.

    In der Folge waren gegen die ballsicheren Südeuropäer aber wieder die Defizite im Spielaufbau klar zu erkennen. Beinahe folgerichtig hatten die vor allem bei Standardsituationen starken Italiener auch eine Vielzahl an hochwertigen Möglichkeiten. Sebastian Giovinco (7.) und Marco Motta (17.) zwangen Torhüter Manuel Neuer zu Glanzparaden, bei Marco Andreollis Kopfball an die Latte (8.) hatte der Schalker Schlussmann das Glück auf seiner Seite. Auch der zuletzt gesperrte Jungstar Mario Balotelli (24.) machte mit einem scharfen Schuss aufs Tornetz auf sich aufmerksam. Und schließlich rettete der unauffällige und später ausgewechselte Marin bei Salvatore Bocchettis Schuss (44.) das für Rückhalt Neuer & Co. durchaus glückliche 0:0 in die Pause.

    Nach dem Wechsel hatten die Deutschen wieder den besseren Start - und diesmal auch das nötige Glück, dass Becks Aufsetzer aus der Distanz an Torwart Andrea Consigli vorbei den Weg ins Tor fand. Gut sah der Keeper bei dieser Aktion wahrlich nicht aus. Nun warf Hrubeschs Truppe ihren Kampfgeist in die Waagschale und bot dem Weltmeister-Nachwuchs auf diese Weise besser Paroli. Beim lange nicht mehr so wirkungsvoll wie in den ersten 45 Minuten agierenden Gegner rächte sich nun die an den Tag gelegte Abschlussschwäche. Der für den verletzten Marin gekommene Änis Ben-Hatira (73.) und Neuer (78./90.) mussten in der italienischen Drangperiode aber noch in höchster Not klären, ehe der Traum vom Endspiel-Einzug endgültig perfekt war.

    © DPA

  • Löw: WM-Befürchtungen unbegründet

    • Gismo123
    • 26. Juni 2009 um 22:47

    Joachim Löw hat bei seiner Stippvisite in Südafrika wichtige sportliche und organisatorische Erfahrungen für die Fußball-Weltmeisterschaft gewonnen.


    «Die Befürchtungen, dass die Stadien nicht fertig sind oder die Infrastruktur Probleme bereitet, ist relativ unbegründet», sagte Löw der Deutschen Presse-Agentur dpa in Johannesburg kurz vor dem Rückflug nach Deutschland.

    Die Atmosphäre bei den von ihm besuchten Halbfinalspielen des Confederations Cups sei durchaus beeindruckend gewesen. «Die Geräuschkulisse ist ungewohnt. Bei uns in den Stadien sind es eher die Anfeuerungsrufe und Schlachtgesänge, hier sind es andere Töne», sagte Löw in Bezug auf den ohrenbetäubenden Lärm der Vuvuzelas. «Mit Dauer ist es auch etwas nervend», gestand der Bundestrainer.

    Nach Ansicht von Teammanager Oliver Bierhoff gehört dies aber auch zur Besonderheit eines Turniers auf einem anderen Kontinent. «Es ist schön, verschiedene Arten der Anfeuerung mitzubekommen. Es wäre schade, wenn die Vuvuzelas verboten würden.» Der Manager beschrieb seine Eindrücke als gut. «In den Stadien war die Stimmung sehr herzlich und es war alles gut organisiert. Man merkte aber noch nicht die Fußball-Begeisterung wie beim Confed Cup 2005 in Deutschland.»

    Auch wenn Rekord-Weltmeister Brasilien und Außenseiter USA das Endspiel des WM-Testturniers bestreiten, war für Löw «Spanien die beste Mannschaft im Turnier». Der Europameister hatte gegen die Amerikaner überraschend im Halbfinale mit 0:2 verloren und spielt nun nur um Platz drei gegen Gastgeber Südafrika. «Spanien hatte die bessere Spielanlage als Brasilien. Die Brasilianer leben von vielen Individualisten, aber Spanien ist die spielerisch stärkste Mannschaft», analysierte Löw.

    Zudem habe sich beim Confed Cup die Tendenz bestätigt, dass die Zeit der «großen Unterschiede» zwischen den Nationen vorbei sei. «Selbst die USA konnten mit einer motivierten Leistung und einer vielbeinigen Defensive einmal gegen eine Mannschaft wie Spanien gewinnen. Oder Südafrika bietet den Brasilianern Kaká oder Robinho Paroli. Ich glaube, dass im nächsten Jahr bei der WM alles sehr eng zusammenliegen wird», kommentierte der Bundestrainer.

    Löw nahm während des dreitägigen Aufenthalts zusammen mit seinem Assistenten Hans-Dieter Flick sowie Bierhoff und DFB-Reisechef Wolfgang Wirthmann auch erstmals die möglichen WM-Quartiere der deutschen Nationalmannschaft in der Region Gauteng bei Johannesburg persönlich in Augenschein. Vier Hotels seien noch in der Endauswahl. Löw bereiten insbesondere die Trainingsbedingungen Sorge, im südafrikanischen Winter seien auch Flutlicht-Anlagen wichtig. «Da kann man nur hoffen, dass die FIFA sich dieses Themas annimmt», sagte Bierhoff vor der Rückreise nach Deutschland.

    © DPA

  • Rekordgehalt für Ribéry - Toni denkt an Italien

    • Gismo123
    • 26. Juni 2009 um 22:45

    Real Madrid lässt im Kampf um Franck Ribéry nicht locker, doch Bayern München will den französischen Fußball-Nationalspieler mit allen Mitteln halten.


    Laut der französischen Sportzeitung «L'Équipe» stellt Bayerns Vorstands-Chef Karl- Heinz Rummenigge dem 26-jährigen Dribbelkünstler eine Aufbesserung seines Jahresgehalts auf angeblich acht Millionen Euro in Aussicht. Damit wäre Ribéry der bestbezahlte Profi in der Bundesligageschichte. Rummenigge sprach sich in dem Fachblatt erneut mit Nachdruck gegen einen Wechsel Ribérys aus: «Franck ist unersetzlich. Real Madrid kennt unsere Position: Er ist nicht zu verkaufen.»

    Nach mehreren Tagen Funkstille hat Spaniens Rekordmeister die Personalie Ribéry wieder in Angriff genommen. Ribérys Agent Alain Migliaccio hatte im spanischen Radiosender RAC 1 Verhandlungen zwischen dem Bayern-Star und Zinedine Zidane, dem Berater von Real-Präsident Florentino Perez, bestätigt. «Ribéry hat Zidane versichert, dass er sich entschieden habe, sich Real anzuschließen», sagte Migliaccio. Laut der spanischen Sportzeitung «AS» soll der Wechsel zu Real, das zuletzt eine Ablöse von 55 Millionen Euro geboten hat, bis zum 30. Juni perfekt sein. Ribéry soll bereits eine Haus in der spanischen Hauptstadt gefunden haben.

    Für Rummenigge wäre Ribérys Abgang zu den «Königlichen» keine Überraschung, «denn Real ist ein faszinierender und finanziell attraktiver Club, aber der FC Bayern ist kein schlechterer Verein». Deshalb will der Rekordmeister alles dafür tun, dass der Spielmacher seinen bis 2011 gültigen Vertrag erfüllt. Der Club soll bereit sein, den Kontrakt seines wertvollsten Spielers aufzubessern. Statt wie bisher geschätzte 3,75 Millionen Euro soll der Franzose acht Millionen Euro im Jahr kassieren. «Ribéry gehört zu den drei besten Spielern der Welt. Wenn man solch einen Spieler hat, gibt man ihn für kein Geld der Welt her. Wir sind da sehr widerstandsfähig», erklärte Rummenigge.

    Auch Franz Beckenbauer legte erneut sein Veto gegen den Verkauf Ribérys ein. «Ich würde mir das sehr wünschen, dass er in München bleibt. Er hat in den vergangenen zwei Jahren bei uns für attraktiven Fußball gesorgt», sagte der Bayern-Präsident am Freitag bei einem Werbetermin am Rande des Confederations-Cup in Johannesburg. Er bestätigte, dass neben Real auch Manchester United die Fühler nach dem Franzosen ausgestreckt hat. Bei einem Abschied von Ribéry sei es nahezu unmöglich, adäquaten Ersatz zu finden, sagte der Bayern- Aufsichtsrats-Chef: «Er ist ein Spieler, den man nicht ersetzen kann.»

    Unterdessen denkt auch Stürmer-Star Luca Toni angesichts des bevorstehenden Konkurrenzkampfes wieder an einen vorzeitigen Abschied aus München. «Sollte ich bei Bayern keinen Platz mehr finden, hätte ich keinerlei Probleme, nach Italien zurückzukehren, auch mit reduzierten Gehalt», sagte der 31 Jahre alte italienische Nationalspieler in einem Interview mit dem TV-Sender Sky Italia. Toni droht in der neuen Saison hinter 30-Millionen-Euro-Neuzugang Mario Gomez und Miroslav Klose die Ersatzbank.

    Nach dem blamablen Aus von Weltmeister Italien beim Confederations Cup in Südafrika bangt Toni auch um seinen Platz in der Squadra Azzurra. Um bei der Weltmeisterschaft 2010 dabei zu sein, müsse er viel spielen, sagte Toni, und deshalb sei er bereit, den FC Bayern für einen weniger reichen Club zu verlassen. «Ich habe Glück, ich verdiene viel und bin absolut nicht Sklave meines Gehalts», meinte der Italiener. Toni war vor zwei Jahren für elf Millionen Euro vom AC Florenz nach München gekommen.

    © DPA

  • Michael Jackson tot

    • Gismo123
    • 26. Juni 2009 um 12:23

    Naja, ich war nicht gerade ein fan oder so von ihm, habe auch nicht so seine Musik gehört, aber es ist immer schade wenn ein mensch stirbt.
    Vor allem hat er Millionen Menschen glücklich gemacht mit seiner Musik.
    Was er erreicht hat ist einfach nur großartig.
    Er wird eine Legende in der Musikbranche bleiben wie einst Elvis.

  • Frieden in Gefahr: Mosley fordert Entschuldigung

    • Gismo123
    • 26. Juni 2009 um 12:18

    Der Frieden in der Formel 1 ist wieder in Gefahr. Nach übereinstimmenden Medien-Berichten hat FIA-Präsident Max Mosley in einem Brief an den Chef der Teamvereinigung, Luca di Montezemolo, Verhalten und Äußerungen der FOTA nach der Einigung kritisiert und eine Entschuldigung gefordert.


    «Wenn Sie wünschen, dass unsere Vereinbarung eine Überlebenschance hat, dann müssen Sie und die FOTA ihre Handlungen sofort richtigstellen», wurde aus dem Brief zitiert. «Max Mosley geht im Formel-1-Krach wieder in die Offensive», titelte die Londoner «Times». Mosley erzürnte demnach, dass die acht Rebellen-Rennställe der Presse erklärt hätten, dass er selbst aus der Formel 1 heraus sei und an seiner Stelle FIA-Senatschef Michel Boeri Hauptansprechpartner ist.

    Dies sei, wie die FOTA auch wisse, «komplett unwahr». Dass er zugestimmt haben soll, keine Rolle mehr nach seiner Amtszeit bei der FIA zu übernehmen, sei «völliger Unsinn». Zudem beklagte er, dass die FOTA gegenüber der Presse angedeutet habe, er sei ein «Diktator» gewesen. Dies beleidige die Mitglieder des 26-köpfigen Weltrats des Internationalen Automobilverbandes FIA, die seit 1980 über Regeln und das Prozedere der Formel 1 abstimmen würden.

    Mosley überdenkt nun seine Optionen und damit seine Ankündigung, im Oktober nach Ende der Amtsperiode abzutreten. Dies hatte er im Zusammenhang mit der Lösung des monatelangen Konflikts um die Regeln der Formel-1-Saison 2010 am 24. Juni eigentlich angekündigt, sogar festgehalten in einer Pressemitteilung der FIA.

    Der Brief soll dem FOTA-Präsidenten di Montezomolo noch vor der Pressekonferenz in Bologna am 25. Juni zugegangenen sein. Demnach hoffte Mosley wohl, dass die Vertreter der acht vereinten Teams - Ferrari, McLaren-Mercedes, BMW-Sauber, Renault, Toyota, BrawnGP, Red Bull und Toro Rosso - die Gelegenheit nutzen und sich entschuldigen würden. Dies passierte allerdings nicht.

    Schon vor der Bekanntgabe der - nun wohl gefährdeten - Rettung der «Königsklasse» hatte Mosley klargestellt, dass er nur bei einem loyalen Verhalten seiner Gegner zu einem Kompromiss bereit sei. «Sie müssen die falschen Aussagen, die gemacht wurden, richtigstellen und keine weiteren solche Statements machen», forderte Mosley unmissverständlich in dem Brief an di Montezemolo.

    © DPA

  • Bernd Schneider beendet Karriere als Fußball-Profi

    • Gismo123
    • 26. Juni 2009 um 12:17

    Nationalspieler Bernd Schneider beendet seine Karriere. Der 37-Jährige hat Bayer 04 Leverkusen um die Auflösung seines Vertrages gebeten, teilte der Fußball-Bundesligist mit.


    Bei einer ärztlichen Nachuntersuchung wurde festgestellt, dass die Rückenmarksverletzung, die er im April 2008 bei einem Sportunfall erlitten hatte, die Fortsetzung seiner Laufbahn unmöglich macht. Schneider bestritt 81 Spiele in der deutschen Nationalmannschaft und wurde 2002 Vizeweltmeister sowie 2006 WM-Dritter.

    «Ich habe seit diesem Unfall gesundheitliche Probleme. Mit meiner Entscheidung folge ich den Ratschlägen der Fachärzte», sagte Schneider, der seit 1999 für Bayer 04 bei 263 Bundesliga-Einsätzen 35 Tore erzielte. «Diese Entscheidung ist mir sehr schwer gefallen, ich trage aber Verantwortung für meine Familie.» Bundestrainer Joachim Löw bedauerte den Rücktritt und würdigte seinen Stellenwert im Nationalteam: «Über viele Jahre hinweg war er ein wichtiger Spieler unseres Teams, der großen Anteil an vielen Erfolgen hatte.»

    Bernd Schneider hatte seine Profi-Karriere 1991 bei Carl Zeiss Jena in der damaligen 2. Bundesliga Süd begonnen. In der Saison 1998/99 wechselte er zum Bundesligisten Eintracht Frankfurt.

    © DPA

  • Zählen mit Zahlen-Bildern

    • Gismo123
    • 25. Juni 2009 um 12:37

  • Kapitulation von Max Mosley: Formel 1 gerettet

    • Gismo123
    • 25. Juni 2009 um 12:34

    Sieg auf ganzer Linie für die Rebellen-Teams, völlige Kapitulation von Herrscher Mosley: Mit der überraschenden Aufgabe des FIA-Präsidenten ist die Zukunft der Formel 1 endgültig gerettet.


    Die acht Rennställe der Teamvereinigung FOTA dürfen sich als Sieger fühlen, der größte Gewinner ist aber die «Königsklasse» des Motorsports selbst. «Nun haben wir Frieden», sagte Max Mosley bei einer Pressekonferenz nach der Sitzung des FIA-Weltrats in Paris. «Es wird nur eine WM geben.» Ein FOTA-Sprecher bestätigte der Deutschen Presse-Agentur dpa die Einigung.

    Wie zum Beweis veröffentlichte die FIA umgehend die Liste mit den 13 Teilnehmer: Und alle sind dabei, die zehn aktuellen Teams mit FOTA-Wortführer Ferrari und die drei neuen: Campos aus Spanien, Manor aus England und US F1 aus Amerika. «Das ist ein großartiger Erfolg für die Formel 1, die Zuschauer, die Medien, die Teams und alle Aktiven», stellte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug fest.

    Rechteverwalter Bernie Ecclestone, dessen milliardenschweres Lebenswerk auch auf dem Spiel stand, war einfach nur «sehr glücklich». Während die freudige Nachricht BMW-Sauber-Pilot Nick Heidfeld auf dem Golfplatz bei den BMW International Open in München erreichte («natürlich gut»), schrieb Rekordweltmeister und Ferrari-Berater Michael Schumacher, der sich im Streit klar auf die Seite seines Arbeitgebers gestellt hatte, auf seiner Homepage: «Nun wurde also im Streit FIA/FOTA doch ein Kompromiss gefunden, was sicherlich die beste Lösung für alle ist. Das freut mich im Sinne des Motorsports und aller Fans. Nun kann endlich wieder über den Sport geredet werden.»

    Denn der Frieden von Paris bedeutet das Ende einer Schlacht um Macht, Regeln und Geld. Eine von den acht FOTA-Rennställen bereits angekündigte Serie ist vom Tisch. Nach dpa-Informationen ging Mosley auf alle Forderungen der FOTA ein. Damit ist auch das von Mosley geliebte freiwillige Budgetlimit (45 Millionen Euro) ad acta gelegt, stattdessen setzen die Teams auf eine freiwillige Selbstkontrolle. Und: Es wird nur ein Reglement für alle Teilnehmer geben.

    «Der totale Triumph für Montezemolos Linie», titelte kurz nach Mosleys überraschender Kehrtwende die Internetseite der «Gazzetta dello Sport» mit Blick auf Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo. Der Italiener selbst wollte sich nicht feiern lassen; er lobte seinen Gegenspieler Mosley. «Ich denke, er hat sehr gute Arbeit geleistet, um das Problem zu lösen», sagte Montezemolo: «Polemik ist nicht gut für die Formel 1 und besonders nicht in der Öffentlichkeit, denn die Formel 1 ist ein fantastischer Sport, der nicht nur geschützt, sondern neu gestartet werden muss», meinte der Boss von Ferrari, von dessen Homepage die Umfrage zu einer eigenen FOTA-Rennserie nach der Einigung schnell wieder verschwand.

    Mosley wird sich nach Ablauf seiner Amtszeit im Oktober nicht mehr zur Wiederwahl stellen, obwohl er sich Tags zuvor noch kämpferisch gegeben hatte. In einem Brief an die FIA-Mitglieder hatte der 69-Jährige geschrieben, dass nur diese die Führung der FIA wählen könnten.

    Dass er nun nach zwei Jahren an der Spitze des damaligen Verbandes FISA (1991 bis 1993) und 16 Jahren als Chef der Fédération Internationale d'Automobile Adieu sagen wird, ist der Einigung mit den Teams in Sachen Finanzen geschuldet - der Wurzel des üblen und seit Monaten währenden Streits.

    «Wir haben eine Übereinkunft zur Kostenreduktion gefunden», sagte Mosley, der sich auf der Pressekonferenz mit di Montezemolo und Ecclestone in gewohnter Manier britisch korrekt gab - vollkommene Zufriedenheit sah aber anders aus, immer wieder zog der geschlagene Mosley die Stirn in Falten. Von einer Niederlage wollte er aber nichts wissen: «Ich würde das nicht so sehen, denn wir haben die Regeln mit den Änderungen und auch die neuen Teams.»

    Die von ihm gewollte Budgetobergrenze hatte den heftigsten Konflikt in der Formel-1-Geschichte entfacht. Zur Kostenfrage erklärte Mosley nun: «Ziel ist es, in zwei Jahren das Ausgabenniveau der frühen 90er Jahre zu erreichen.» In ihrer Pressemitteilung hielt die FIA die Sätze noch einmal fest. Wie auch das: Die Rennställe werden die Neueinsteiger 2010 technisch unterstützen, die Hersteller-Teams bestätigten die Rolle der FIA als Aufsichtsinstanz. Zudem werden alle Teams eine weiterentwickelte Version an dem Concorde Agreements - regelt unter anderem die Verteilung der Gelder - von 1998 festhalten.

    Die Teams machten sich von Beginn an für eine schrittweise Eindämmung der Ausgaben stark. Trotz des gemeinsamen Ziels konnten sich FIA und FOTA bei einer Vielzahl von Treffen, ob am Londoner Flughafen oder an den Rennstrecken dieser Welt, bis zur Last-Minute-Entscheidung nicht auf einen Weg verständigen. Die FOTA-Rennställe Ferrari, McLaren-Mercedes, Renault, Toyota, BMW-Sauber, BrawnGP sowie Red Bull und Toro Rosso kündigten daraufhin eine eigene Serie an. Sogar ein Rennkalender war aufgetaucht. Alles umsonst. Zum Glück für alle Beteiligten, die sich nun auf den Großen Preis von Deutschland auf dem Nürburgring am 12. Juli konzentrieren können.

    © DPA

  • «Größter Tag» des US-Fußballs: Mit 2:0 ins Finale

    • Gismo123
    • 25. Juni 2009 um 12:33

    Von Prügelknaben zu Siegertypen - die anfangs belächelten US-Boys stellen beim Confederations Cup mit dem 2:0 des krassen Außenseiters über Spanien die Fußballwelt auf den Kopf.


    «Das war eine große Nacht für uns, Wahnsinn! Nur noch zwei Teams haben die Chance, den Pokal in Händen zu halten - und eine davon sind wir», schwärmte Coach Bob Bradley. Europameister Spanien wurde jäh aus allen Endspiel-Träumen und Rekordserien gerissen. Auch Bundestrainer Joachim Löw staunte als Tribünengast im frostig-kalten Bloemfontein über das famose US-Team und sprach von einer «großen Überraschung».

    Während die entzauberten Spanier nach der ersten Niederlage seit mehr als zweieinhalb Jahren und 35 ungeschlagenen Länderspielen in Serie frustriert in die Kabine flüchteten, tanzten die amerikanischen Helden unter den «USA, USA»-Rufen der 35 369 Zuschauer im Free State Stadium ausgelassen über den Rasen. «Das ist vielleicht der größte Tag des US-Fußballs», meinte Ex-Bundesliga-Profi Landon Donovan.

    Spanien-Legionär Jozy Altidore (27.) und Clint Dempsey (74.) führten die Amerikaner mit ihren Toren erstmals ins Endspiel eines großes Turniers, in dem sie in Johannesburg nun keinen Gegner mehr fürchten. «Wir haben die Nummer 1 der Welt geschlagen, da haben wir natürlich auch eine Chance im Finale», sagte Donovan, und der Mönchengladbacher Michael Bradley ergänzte: «Das ist ein großer Tag, so emotional - aber unser Job hier ist noch nicht erledigt.»

    Für den Trainer-Sohn schon. Kurz vor Schluss sah der beherzte Kämpfer im Mittelfeld für eine energische Grätsche die Rote Karte; es war schon der dritte Platzverweis für die USA im Turnier. «Die Rote Karte ist egal. Das Team ist im Finale, das allein zählt», erklärte Bradley junior. Die Aggressivität, die Leidenschaft, das Tempo mit dem die Amerikaner den Spaniern zugesetzt hatten, waren der Schlüssel zum Erfolg. «Die anderen Mannschaften haben zu viel Respekt vor den Spaniern gezeigt. Wir waren aggressiver, wir haben ihnen auch mal wehgetan. Sie waren frustriert, sie haben geschimpft auf dem Platz», berichtete Donovan stolz. «Wir wussten, wir haben Waffen, mit denen wir ihnen wehtun können», kommentierte Taktik-Fuchs Bradley.

    Die US-Kicker leben beim Confed Cup den amerikanischen Traum. «Yes we can. In der Tat, die Amerikaner haben ein neues Wunder vollbracht», schrieb anerkennend die spanische Zeitung «Sport». Donovan berichtete von einer Mail seines Vater. Er habe ihn vor dem Spiel an 1980 erinnert, als das US-Eishockeyteam bei den Olympischen Winterspielen in Lake Placid die übermächtigen Russen im Halbfinale besiegte und danach im Endspiel auch die Goldmedaille holte. «Nichts ist unmöglich», dieses Motto beherzigten Donovan & Co.

    «Die amerikanische Mannschaft war sehr gut organisiert und hat mit riesigem Engagement gespielt», würdigte Löw. Kampf und Willensstärke entzauberten den Favoriten. «Das Spiel um Platz drei war nicht unser Ziel», maulte Torwart Iker Casillas. «Die Niederlage schmerzt. Es ist eine Schande, aber wir müssen deswegen nicht in Panik verfallen», mahnte Spielmacher Xavi. «Dieses Team hat trotzdem eine große Zukunft vor sich», erklärte auch Nationaltrainer Vicente Del Bosque nach dem ersten Rückschlag in seiner einjährigen Amtszeit.

    «Die Fiesta ist vorbei», schrieb die Zeitung «El País». «Den Spaniern merkte man ein wenig die Müdigkeit einer erfolgreichen und langen Saison an», analysierte Löw. Der Europameister hatte eine Fülle von Chancen, aber auch die Torjäger Fernando Torres und David Villa hatten Ladehemmung. «Eines Tages musste die erste Niederlage kommen», meinte Xabi Alonso nach der ersten Pleite seit dem 0:1 gegen Rumänien im November 2006. Und schließlich sei der Confed Cup nur die WM-Generalprobe, beruhigte Torres: «Jetzt müssen wir eine neue Serie starten. Und 2010 wollen wir hier Weltmeister werden.»

    © DPA

  • Wrussi hatte am 24.06. Burtzeltag

    • Gismo123
    • 25. Juni 2009 um 12:26

    Hallo Wrussi,
    dann mal Herzlichen Glückwunsch nachträglich.

  • JohnyWonny hat heute Geburtstag

    • Gismo123
    • 24. Juni 2009 um 11:47

    Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag.
    Alles Liebe und Gute wünsche ich.

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