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Beiträge von burmtor

  • Nürnberg erzwingt Sieg gegen Wolfsburg

    • burmtor
    • 20. April 2008 um 16:54

    Nürnberg erzwingt Sieg gegen Wolfsburg

    Jan Koller (li.) im Zweikampf mit Jan Simunek

    Der 1. FC Nürnberg hat im Abstiegskampf neue Hoffnung geschöpft. Der Club kam im Wiederholungsspiel des 28. Spieltags gegen den VfL Wolfsburg zu einem 1:0 (0:0)-Erfolg gegen den VfL Wolfsburg und sicherte sich drei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Die Nürnberger waren vor 46.000 Zuschauern im easyCredit-Stadion insgesamt die deutlich überlegene Mannschaft und hatten bei einem Abseitstor von Jan Koller (14. Minute) einem Lattenkopfball von Robert Vittek (22.) zunächst Pech. In der 79. Minute erzielte Koller dann den viel umjubelten Siegtreffer für Nürnberg, das sich nun mit 26 Punkten auf Rang 16 befindet. Die ursprüngliche Begegnung war am 11.04.2008 beim Spielstand von 1:0 für den 1. FC Nürnberg auf Grund starker Regenfälle abgebrochen worden.

    Gruss burmtor

  • Was haltet ihr davon!

    • burmtor
    • 20. April 2008 um 16:39

    Hallo !!

    Gruss burmtor

  • Mosley kündigt seinen Amtsverzicht für 2009 an

    • burmtor
    • 20. April 2008 um 15:23

    Mosley kündigt seinen Amtsverzicht für 2009 an

    Will 2009 als FIA-Präsident aufhören: Max Mosley


    Der wegen des Sex-Skandals in der Kritik stehende Max Mosley hat seinen Rücktritt nach 16 Jahren als Präsident des Automobil-Weltverbandes FIA angekündigt - allerdings erst für 2009. In einem Interview mit dem "Sunday Telegraph" sagte der 68-Jährige, er habe nie vorgehabt, über das reguläre Ende seiner Amtszeit 2009 hinaus den Posten zu bekleiden. Für den 3. Juni ist eine außerordentliche Generalversammlung der FIA in Paris angesetzt, bei der Mosley die Vertrauensfrage stellen wird.

    Rücktrittsankündigung 2004 nicht wahrgemacht

    "Es war immer meine Absicht, nicht über das Jahr 2009 hinaus weiter zu machen. Ich habe dies aber bisher für mich behalten, da ich von Tony Blair gelernt habe. Denn ab dem Tag, an dem du sagst, dass du aufhörst, verlierst du an Einfluss. Normalerweise hätte ich meine Entscheidung erst in einem Jahr bekannt gegeben", sagte Mosley. Trotz dieser Aussage muss bezweifelt werden, ob der FIA-Präsident seine Ankündigung ernst meint oder nur Zeit gewinnen will. Denn der Jurist hatte schon vor seiner letzten Wiederwahl 2004 zunächst erklärt, er wolle nicht wieder kandidieren, bevor er dann einen Rückzieher machte und im Amt bestätigt wurde.

    Mosley will um sein Amt kämpfen

    Mosley bekräftigte, sein Amt bis zum regulären Ende im kommenden Jahr ausüben zu wollen. Bei einem für ihn negativen Ergebnis werde er aber die Konsequenzen ziehen. "Wenn sie wünschen, dass ich weitermache, werde ich das tun. Wenn nicht, höre ich auf", sagte Mosley. Er habe nach der Veröffentlichung eines Sex-Videos, das ihn mit fünf Prostituierten zeigt, auch viel Zuspruch erhalten. "Für jeden Brief, in dem ein Präsident sagte, ich sollte zurücktreten, hatte ich etwa sieben, die sagten, ich müsste auf jeden Fall bleiben", erklärte Mosley.

    Sex-Praktiken seien Privatsache

    Seine sexuellen Vorlieben, die in dem von der britischen Boulevardzeitung "News of the World" gezeigten Video, seien Privatsache und hätten keinen Einfluss auf sein Amt. Wenn solche Praktiken einvernehmlich und privat zwischen Erwachsenen durchgeführt würden und niemand dabei verletzt oder beschädigt würde, sollte sich niemand darüber Gedanken machen, sagte Mosley, der gerichtlich gegen die Zeitung vorgeht.

    Mosley: Keine Nazi-Orgie

    Der FIA-Präsident wehrte sich erneut gegen die Nazi-Vorwürfe im Zusammenhang mit der Sex-Affäre. "Es ist unglaublich, weil die ganze Sache ist an dem Punkt aufgehängt worden, das sei eine Art Nazi-Orgie gewesen. Dieser Aspekt ist absolut falsch. Das war eine absichtliche, kaltherzige wohl berechnete Lüge, für die es absolut keine Anhaltspunkte gibt. Als sie die Story veröffentlichten, hatten sie nichts um das zu beweisen", sagte Mosley.

    Gruss burmtor

  • Olympiastadien: Kahn wie einst der Kaiser

    • burmtor
    • 20. April 2008 um 14:27

    Olympiastadien: Kahn wie einst der Kaiser

    Bayern-Torwart Oliver Kahn nach dem Pokal-Triumph

    Die Spieler des FC Bayern München machten sich kurz nach dem Schlusspfiff geschlossen auf den Weg in die Ostkurve des Olympiastadions. Zusammen mit ihren Fans feierten sie das 2:1 nach Verlängerung gegen Borussia Dortmund und den Gewinn des DFB-Pokals. Nur Oliver Kahn schlug eine andere Richtung ein. Der Torwart steuerte die Mittellinie an. Ganz langsam, in sich gekehrt, lief er über den Rasen. Nicht wenige fühlten sich in diesem Moment an Franz Beckenbauer im römischen Olympiastadion nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft 1990 erinnert.

    Rekord-Pokalsieger

    Es war zwar kein WM-Titel, den Kahn in Berlin errungen hat. Ein spezieller Moment war es allemal. In diesen Sekunden vergaß der 38-Jährige den Trubel im ausverkauften Stadion um sich herum, da war er ganz für sich. Er dachte "an die vielen Finals, die ich mit dem FC Bayern erleben durfte", wie er anschließend am Mikrofon des ZDF verriet. Sieben waren es im DFB-Pokal, sechs endeten mit dem Titelgewinn – das hat vor dem gebürtigen Karlsruher noch niemand geschafft. Der Triumph gegen den BVB beschließt das Pokal-Kapitel für den ehemaligen Nationalkeeper, am Saisonende wird Kahn aufhören.

    Die entscheidenden Paraden des Wettbewerbs

    Lange Zeit hatte er nicht viel zu tun. Doch dann kam die letzte Minute, und der BVB glich aus. "Diese ominöse 90. Minute verfolgt mich seit 20 Jahren. Aber mit der Zeit wird man robust. Da geht es einfach weiter", sagte Kahn später. Anders als 1999 in Barcelona gegen Manchester United ging es diesmal wirklich noch eine halbe Stunde weiter. Der FC Bayern wäre dabei in ernsthafte Schwierigkeiten geraten, wenn Kahn nicht gegen Florian Kringe in der 99. Minute eine Parade gezeigt hätte, die Trainer Ottmar Hitzfeld als "einfach sensationell" bezeichnete. In der ersten Runde parierte er mit der rechten Hand den Strafstoß von Wacker Burghausens Markus Palionis und hielt sein Team damit im Wettbewerb. Diesmal war es die linke Hand, mit der er Kringes Schuss phänomenal abwehrte.

    Schlichtes, aber treffendes Fazit

    Hinten ein Torwart, der da ist, wenn er gebraucht wird. Vorne ein Stürmer, der "den Fuß hinhält, wenn es nötig ist", wie Dortmunds Trainer Thomas Doll frustriert feststellte. Luca Toni war in der elften und 103. Minute zur Stelle. "Hinterher fragt keiner mehr, wie der Ball rein gegangen ist", kommentierte Hitzfeld den Siegtreffer, bei dem Toni einen verunglückten Schuss von Lukas Podolski gekonnt ins Netz lenkte. Es interessierte auch nicht mehr, dass die Bayern nach gutem Beginn den Gegner ins Spiel kommen ließen. Dass sie in der Verlängerung stark unter Druck standen und nur dank Kahn nicht in Rückstand gerieten. Das wirklich Wichtige fasste Podolski kurz und knapp zusammen: "Wir haben den Pokal, der Rest ist scheißegal."

    Torgarant Toni liebt Berlin

    Toni baute gegen Dortmund eine atemberaubende Serie aus: Zum vierten Mal in Folge gelang dem Weltmeister ein Doppelpack, es waren seine Pflichtspieltore 34 und 35 in der laufenden Spielzeit. "Er glaubt immer dran, dass er ein, zwei oder drei Tore machen kann", lobte Hitzfeld. Der Italiener selbst fand den Sieg einfach nur "phantastisch, das ist ein Hammer." Kein Wunder, es ist sein erster Titel mit einer Klubmannschaft. Das Olympiastadion scheint ihm ganz besonders zu liegen. An selber Stelle errang 2006 mit der italienischen Nationalmannschaft gegen Frankreich den WM-Titel.

    Frechdachs aus Frankreich

    Zeit für ausgiebige Feiern bleibt den Bayern nicht. Am Tag nach dem Finale ist trainingsfrei, doch schon Montag beginnt die Vorbereitung auf das Halbfinale im UEFA Cup gegen Zenit St. Petersburg. Die Münchner haben noch viel vor. "Jetzt wollen wir das Triple", gab Toni nur Minuten nach dem Abpfiff bereits die Marschroute vor. Auch für Beinahe-Rentner Kahn ist in dieser Spielzeit "noch einiges drin". Aber ein bisschen Ausgelassenheit darf schon sein, dachte sich zumindest Mittelfeldspieler Franck Ribéry, schnappte sich den goldenen Pott und rannte damit Richtung Bayern-Kurve, als seine Mitspieler noch komplett auf dem für die Siegerehrung aufgebauten Podest standen.

    Erreichtes genießen

    Oliver Kahn


    Kahn ließ es ruhiger angehen. Vor der offiziellen Zeremonie unterhielt sich der ehemalige Welttorhüter lange mit Dortmunds Kapitän Christian Wörns, den Weg zum Siegerpodest trat er betont langsam an. Sein sechster und letzter Triumph im DFB-Pokal war schließlich hart erkämpft. Warum also beeilen? "Jetzt ist es an der Zeit, das Erreichte zu genießen", befand Kahn.

    Gruss burmtor

  • Traum-Kulisse ein großes Spiel geboten

    • burmtor
    • 20. April 2008 um 14:22

    Traum-Kulisse ein großes Spiel geboten

    Enttäuschte Dortmunder: Petric, Trainer Doll, Ziegler

    Die Fans von Borussia Dortmund hatten ihrer Kreativität freien Lauf gelassen. Herausgekommen war ein netter Spruch, der das gesamte Spiel über auf zwei Bannern im Oberring des Olympiastadions prangte: "Träumt einer allein, ist es nur ein Traum. Träumen viele gemeinsam, ist es der Beginn von etwas Großem." 120 Minuten und ein paar Sekunden lang durften die Anhänger von etwas wirklich Großem träumen, vom DFB-Pokalsieg gegen den zuvor als übermächtig angesehenen FC Bayern. Doch Luca Tonis Doppelpack riss sie aus ihren Träumen, am Ende unterlag der BVB nach großem Kampf 1:2 nach Verlängerung.

    Meldung über Dolls Ablösung kommt zur absoluten Unzeit

    Selbst wenige Stunden vor dem Saison-Höhepunkt waren die Spekulationen um Trainer Thomas Doll nicht abgerissen. Im Gegenteil, sie hatten eine neue Dimension erreicht. Der Nachrichtensender "N24" vermeldete, dass Dolls Entlassung beschlossene Sache sei und der Mainzer Trainer und - pikanterweise - ZDF-Abendexperte Jürgen Klopp ihn beerben werde. Sowohl Mainz als auch der BVB dementierten umgehend. Als "respektlos" bezeichnete Doll die Tatsache, dass am Tag des Finals Meldungen über seine Ablösung die Runde machten.

    Den Schalter beeindruckend umgelegt

    Groß beschäftigen wollte er sich damit nicht. Die Diskussionen um seine Person werden weiter gehen, aber die Mannschaft hat in Berlin zumindest gezeigt, dass sie auch anders kann als in den letzten Wochen. "Wir haben uns als Einheit präsentiert und Herz gezeigt", sagte Doll. Beides Dinge, die zuletzt abhanden gekommen waren. Auch gegen die Bayern sah es 30 Minuten lang so aus, als würde der BVB nahtlos an seine desaströsen Leistungen in der Bundesliga anknüpfen.

    Kahns entscheidende Rettungstat

    Dann aber nahm Dortmund die Einladung der Münchner an, die ihnen mehr und mehr die Initiative überließen. Chancen gab es genug, aber die Kugel wollte nicht rein. Bis Mladen Petric die Konfusion in der gegnerischen Hintermannschaft in der Nachspielzeit doch noch ausnutzte. "Das war hoch verdient", musste Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld anerkennen. Und vielleicht wäre alles anders gekommen, wenn Oliver Kahn bei Florian Kringes Schuss in der ersten Verlängerung nicht eine Riesenparade gezeigt hätte. So aber beendete ein Glückstor von Toni alle Hoffnungen.

    Den Kampfgeist wiederentdeckt

    Der BVB stand mit leeren Händen da, aber er hat eine Leistung gezeigt, die nur wenige für möglich gehalten hätten. Spielerisch sicher nicht überragend, aber mit unbändigem Kampfgeist. Es war ein Auftritt, mit dem sich die Spieler viele Sympathien bei den Fans zurückgeholt haben. Waren sie noch unter der Woche beim 1:3 gegen Hannover 96 verhöhnt worden, wurden sie diesmal auch im Moment der Niederlage stürmisch gefeiert.

    Trotzdem nur eine mäßige Saisonausbeute

    In der Bundesliga stehen die Dortmunder im Niemandsland der Tabelle, trotzdem geht es in den ausstehenden Spielen um viel: Mit ordentlichen Leistungen können die Profis die Fans nachhaltig versöhnen. Ob es dann in der neuen Spielzeit mit Thomas Doll weitergeht, ist aber weiter fraglich. Unter dem Strich bleibt es trotz des Erreichen des Pokalfinals und der guten Leistung gegen die Bayern eine dürftige Saison.

    Gruss burmtor

  • Kann Nürnberg erneut in Führung gehen?

    • burmtor
    • 20. April 2008 um 14:18

    Kann Nürnberg erneut in Führung gehen?

    Diesmal soll es in Nürnberg trocken bleiben.


    Mit dem ersten Heimsieg unter Trainer Thomas von Heesen will der 1. FC Nürnberg seine Chance auf den Klassenverbleib in der Fußball-Bundesliga wahren. "So lange rein rechnerisch noch alles möglich ist, werden wir uns wehren. Wir wollen in der ersten Liga bleiben", sagte FCN-Sportdirektor Martin Bader vor dem Wiederholungsspiel des 28. Spieltags gegen den VfL Wolfsburg. Die erste Partie am 11. April war vor Beginn der zweiten Halbzeit beim Stand von 1:0 wegen starker Regenfälle abgebrochen worden.

    Titel-Fluch im Frankenland?

    Dem zu Hause seit mehr als vier Monaten sieglosen Club, der nach dem 0:3-Debakel am vergangenen Mittwoch beim VfB Stuttgart fünf Punkte Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz hat, droht bei einem Misserfolg ein trauriger Rekord: Als einziger amtierender deutscher Meister stieg Nürnberg 1969 ab, am Wochenende des Pokalfinales steht der entthronte Cup-Verteidiger ein Jahr nach einem Titelgewinn erneut vor dem Gang in die Zweitklassigkeit.

    Keeper Blazek fällt aus

    "Am Sonntag muss jeder Farbe bekennen. Die Mannschaft muss beweisen, dass sie Hintern in der Hose hat", beschwor von Heesen vor dem "Endspiel". "Wenn wir die Heimspiele gegen Wolfsburg und Bielefeld nicht gewinnen, haben wir keine Chance mehr", meinte Stürmer Angelos Charisteas. Der Club bangt um den Einsatz von Zvjezdan Misimovic und Iwan Saenko (beide Adduktorenprobleme). Definitiv fehlen wird Torhüter Jaromir Blazek wegen Bauchmuskelzerung. Für Wolfsburg soll der wiedergenesene Danijel Ljuboja stürmen. Grafite und Ashkan Dejagah sind hingegen gesperrt.

    Brasilianisches Jubiläum

    Die Wölfe, bei denen Regisseur Marcelinho vor seinem 200. Bundesligaspiel steht, sind nach der 0:1-Heimpleite gegen den VfL Bochum auf Wiedergutmachung aus. "Wir gehen mit viel Willen in die Partie, um die drei Punkte zu holen", erklärte Trainer Felix Magath. Den Traum von einem europäischen Wettbewerb hat der VfL, der in sechs Anläufen noch nie in Nürnberg gewonnen hat, nicht aufgegeben. "Es ist noch nicht vorbei", meinte Abwehrchef Ricardo Costa, "wir müssen aber gewinnen, um direkt wieder nach oben zu kommen."

    Gruss burmtor

  • Toni schießt zitternde Bayern zum Pokalsieg

    • burmtor
    • 19. April 2008 um 22:31

    Toni schießt zitternde Bayern zum Pokalsieg

    Luca Toni (li.) und Bastian Schweinsteiger

    Was für ein Abend, was für eine Atmosphäre, was für eine Dramatik. Der FC Bayern München hat das DFB-Pokalfinale 2008 gegen Borussia Dortmund mit 2:1 nach Verlängerung gewonnen und sich zum 14. Mal den begehrten Titel gesichert. Mann des Abends war wieder einmal Torjäger Luca Toni, der den Rekordpokalsieger mit seinen Treffern in der 11. Minute und 103. Minute auf die Siegerstraße brachte. Mladen Petric hatte Dortmund mit seinem Tor in der 90. Minute zumindest in die Verlängerung geschossen. 72.954 Zuschauer im ausverkauften Berliner Olympiastadion sahen ein packende Fußballspiel, das vor allem von seiner Spannung lebte.

    Gruss burmtor

  • Kein Spaziergang Richtung Alpen

    • burmtor
    • 19. April 2008 um 18:28

    Kein Spaziergang Richtung Alpen

    Handball-Bundestrainer Heiner Brand


    Der Weg zur Europameisterschaft 2010 in Österreich ist für die deutschen Handball-Männer steinig. Trotz Mitwirkens von Bundestrainer Heiner Brand an der Auslosung für die Qualifikations-Gruppen hat der Weltmeister beschwerliche Aufgaben zu lösen. Als der dänische Europameister-Trainer Ulrik Wilbek die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) in die Gruppe fünf zu Slowenien, Weißrussland, Israel und Bulgarien loste, löste dies im deutschen Lager keinen Jubel aus. "Das ist keine angenehme Gruppe. Weißrussland ist nicht erst seit der Leistung bei der letzten EM hoch anzusiedeln. Und über Slowenien brauchen wir nicht zu reden", sagte Brand angesichts der Neuauflage des gewonnenen EM-Finales 2004.

    Slowenen reiben sich die Hände

    Zufriedene Gesichter zeigten hingegen die Slowenen. In froher Erwartung des Weltmeisters rechnete Verbandspräsident Leopold Kalin schon lange vor der Termin- und Ortsbestimmung für das Prestige-Duell mit einer ausverkauften Halle. "Aus Marketingsicht ist das erste Güte", sagte der frühere Handballer.

    Qualifikation ist trotz allem Pflicht

    In der kleinen deutschen Delegation verkniff sich DHB-Präsident Ulrich Strombach einen nicht ganz ernst gemeinten Rüffel an Heiner Brand nicht. "Unser Trainer hat bei der Auslosung auf der ganzen Linie versagt", meinte der Jurist mit einem Augenzwinkern und fügte an: "Das ist nicht die leichteste Gruppe. Aber die Qualifikation ist Pflicht."

    Modus eröffnet neue Chance für den Handball allgemein

    Erstmals werden 14 der 16 Teilnehmer für das EM-Turnier vom 19. bis 31. Januar 2010 in Gruppenspielen ermittelt. Insgesamt 38 Teams spielen in sieben Staffeln um die vakanten Plätze für das Turnier, für das lediglich Gastgeber Österreich und Titelverteidiger Dänemark bereits feststehen. Spieltermine für die analog zum Fußball durchgeführte Ausscheidung sind von Oktober bis November 2008 sowie im März und im Juni 2009. Insgesamt sind für Hin- und Rückspiele zehn Spieltage angesetzt. "Das kann eine Chance für den Handball sein, weil wir nicht nur bei Europa- und Weltmeisterschaften präsent sind, sondern auch dazwischen", sagte Brand.

    Ägyptischer Appell

    Bei der Auslosungszeremonie präsentierte sich Österreich als ein Gastgeber, der 19 Monate nach der gemeinsam mit der Schweiz ausgerichteten Fußball-EM in diesem Jahr erneut ein großes Sportfest feiern will. Die Veranstaltung in der Wiener Akadamie der Wissenschaften war eingebettet in den Auftakt der ersten Wettkampf-Konferenz der Europäischen Handball-Föderation (EHF). Zu deren Beginn richtete der umstrittene Weltverbands-Präsident Hassan Moustafa aus Ägypten einen flammenden Appell an alle Teilnehmer, die Einheit der Handball-Nationen nicht zu gefährden.

    Keine Reform des Rhythmus' der großen Turniere

    Zugleich stellte er klar, dass er eine von Europas Klubs gewünschte Veränderung im Wettkampf-Kalender vom Zwei- zum Vier- Jahres-Rhythmus der Weltmeisterschaften nicht geben wird. Er begründete dies mit dem fehlenden Gleichgewicht zwischen den durch viele Wettbewerbe belasteten Europäern und den anderen Kontinenten, die sonst keine Vergleichsmöglichkeiten mit den Top-Nationen hätten. Als zweiten Grund nannte der Ägypter, dass der Weltverband IHF pro WM 17 bis 20 Millionen Schweizer Franken erlöst, die dann statt alle zwei nur alle vier Jahre in die Verbandskassen fließen würden.

    Gruss burmtor

  • Duell der Gegensätze beim Pokalendspiel in Berlin

    • burmtor
    • 19. April 2008 um 15:27

    Duell der Gegensätze beim Pokalendspiel in Berlin

    Bayerns Luca Toni gewinnt das Kopfballduell gegen Christian Wörns


    Alles könnte so schön sein bei Borussia Dortmund. Erstmals seit 1989 steht das Team wieder im DFB-Pokalfinale, nach zahlreichen Blamagen in ersten und zweiten Runden gegen unterklassige Gegner hat es der BVB endlich wieder geschafft. Dazu ist bereits vor dem Endspiel gegen Bayern München der Startplatz im UEFA Cup gesichert. Doch die Stimmung ist alles andere als gelöst. Trainer Thomas Doll ringt sich zwar ein "wir freuen uns riesig auf das Finale" ab, doch sein Lächeln wirkt wenig zuversichtlich. Nachdenklich fügt er an: "Wir werden sehen, wozu wir fähig sind."

    Doll: "Konzentriere mich voll auf das Finale"

    Ist es so wenig wie zuletzt, geht es nur um die Höhe des Bayern-Sieges. Während die Münchner gewinnen wie sie wollen, taumelt der BVB durch die Liga. Dem bösen 0:5 beim FC Bayern folgte das 1:3 gegen Hannover 96. Erneut spielte Dortmund mutlos, kraftlos und ideenlos. Und das, nachdem Doll eine deutliche Reaktion von seinen Profis gefordert hatte. Nun muss er bilanzieren, dass "es uns nicht gelungen ist, die Köpfe von Sonntag bis Mittwoch frei zu kriegen". Folgt eine weitere indiskutable Vorstellung, könnte es bereits Dolls letztes Spiel als BVB-Trainer sein - trotz laufenden Vertrags bis 2010. Doll selbst versucht, dieses Thema auszublenden: "Das ist für mich im Moment weit weg. Ich konzentriere mich voll auf das Finale."

    Nur Optimisten glauben an einen BVB-Sieg

    Weil es wenig gibt, was dem BVB Mut macht, versuchen sich die Beteiligten in Durchhalteparolen. Von "Flagge zeigen" spricht Doll. "Wir müssen uns zusammenreißen. Schließlich haben wir hart dafür gearbeitet, ins Finale zu kommen", sagt Nationalspieler Sebastian Kehl. An einen Sieg glauben ohnehin nur die größten Optimisten unter den BVB-Fans. Aber wenigstens ein vernünftiges Spiel ihrer Mannschaft erwarten sie. Zumindest kann Doll wohl wieder auf Marc Ziegler zurückgreifen. Der Keeper absolvierte nach seiner Kapselverletzung im Knie das Abschlusstraining ohne Probleme. Passen muss dagegen Philipp Degen.


    Nur gucken, nicht anfassen: Thomas Doll würde den Pokal gerne nach Dortmund holen

    Kahn ermahnt seine Kollegen

    Bei der offiziellen Pressekonferenz saßen Doll und Bayerns Trainer Ottmar Hitzfeld nur gut anderthalb Meter auseinander. Gefühlt trennen beide Teams Welten. Den Bayern gelingt zurzeit alles. Erst die unglaubliche Aufholjagd im UEFA Cup beim FC Getafe, dann das Schützenfest gegen Dortmund, gefolgt vom Auswärtssieg bei Eintracht Frankfurt – ohne ein halbes Dutzend Stammspieler. Es läuft quasi von selbst, aber da gibt es natürlich einen, dem das gar nicht behagt. Oliver Kahn, wer sonst? "Mir geht es im Training ein bisschen zu locker zu", ermahnt der Torwart die Kollegen.

    Bayern-Keeper jagt den Rekord

    Kahn befindet sich auf den letzten Metern seiner Karriere, aber an Austrudeln lassen denkt der ewig Ehrgeizige mit Sicherheit nicht. Er hat noch viel vor. Drei Titel sollen es zum Abschluss bitte schön sein. Die Meisterschaft ist so gut wie gewonnen, nun ist der DFB-Pokal dran. Es wäre Kahns sechster Triumph in diesem Wettbewerb - das hat vor ihm noch niemand geschafft. Routine sei das Endspiel daher keinesfalls: "Das ist ein tolles und prickelndes Erlebnis."

    Fragezeichen hinter Klose und van Bommel

    Personell gibt es noch einige Baustellen bei den Bayern. Während Nationalstürmer Miroslav Klose über Rückenprobleme klagt, plagen den Niederländer Mark van Bommel Beschwerden an der Hüfte. Ob die beiden auflaufen werden, ist noch offen. Ebenfalls unklar ist, ob die angeschlagenen Marcell Jansen und Willy Sagnol im Kader stehen.

    Hitzfeld: "Wenn man Burghausen übersteht, kann man nur gewinnen"

    Hitzfeld sagt, dass die Mannschaft dem Keeper in seinem letzten Pokalfinale "einen schönen Abschied bereiten will". Sich selbst stellt der Trainer dabei in den Hintergrund, doch auch für ihn wäre der Sieg im Olympiastadion etwas Besonderes. Im Mai ist für ihn bei den Bayern Schluss, er wird nach der Europameisterschaft Trainer der Schweizer Nationalmannschaft. Das beliebte Spiel, die Favoritenrolle an den Gegner zu übertragen, schenkt sich Hitzfeld diesmal. Zum einen ist der FC Bayern auf nationaler Ebene ohnehin Favorit, außerdem trägt der BVB in seiner momentanen Verfassung sein übriges dazu bei. Bei allem Druck des Gewinnen Müssens gibt sich Hitzfeld locker: "Wenn man Burghausen übersteht, kann man nur noch gewinnen." Wacker Burghausens Markus Palionis hatte es in der ersten Runde im Elfmeterschießen auf dem Fuß, die Bayern aus dem Wettbewerb zu kegeln, aber er scheiterte an Oliver Kahn.

    Dortmunds Meistercoach sammelt nun beim FC Bayern Titel

    Für Hitzfeld schließt sich damit zum Ende seiner Trainerkarriere in der Bundesliga ein Kreis. Mit dem BVB wurde er zweimal deutscher Meister, gewann dazu die Champions League. "Schwarz-gelb war ein Stück meines Lebens", sagt Hitzfeld, der anschließend mit den Münchnern auf allen Ebenen Titel sammelte.

    Doll: "Wir stehen zurecht im Finale"

    Dortmund gegen Bayern, noch vor einigen Jahren begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. Angesichts der derzeitigen Tristesse in Dortmund sieht sich Trainer Doll inzwischen sogar bemüßigt, etwas Grundsätzliches festzustellen: "Wir stehen zurecht im Finale. Wir haben zwei Bundesligisten geschlagen. Und auch Jena, das drei Erstligisten ausgeschaltet hat."

    Gruss burmtor

  • Sportpsychologe hält Doll für völlig überfordert

    • burmtor
    • 19. April 2008 um 15:23

    Sportpsychologe hält Doll für völlig überfordert

    Dortmunds Coach Thomas Doll

    Nicht genug, dass Thomas Doll nach zuletzt 1:8 Toren und null Punkten aus 180 Bundesligaminuten persönlich stark angeschlagen ins DFB-Pokalfinale gegen den haushohen Favoriten aus München geht. Nun meldete sich auch der Sportpsychologen Ulrich Kuhl mit einer niederschmetternden Ferndiagnose zu Wort. Doll sei seiner Aufgabe als Trainer des Bundesliga-13. nicht gewachsen. "Ich habe den Eindruck gewonnen, dass Trainer Thomas Doll völlig überfordert ist. Doll hat nach so vielen Niederlagen schon so viel gesagt, und dann ist es doch nicht eingetroffen. Die Spieler sagen sich: Mensch, das habe ich schon so oft gehört, daran glaube ich nicht mehr", so Kuhl gegenüber der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung".

    Kahn ist Dortmunds einzige Chance

    Im Endspiel gegen den FC Bayern traut der Sportpsychologe dem zweimaligen Pokalsieger BVB eine Sensation überhaupt nicht zu. "Eigentlich sehe ich für Dortmund nur eine Chance", sagte Kuhl: "Dass sich Torhüter Oliver Kahn selbst drei Tore reinhaut."

    Gruss burmtor

  • Neu Dazugestoßen!

    • burmtor
    • 19. April 2008 um 15:13

    Hallo !!

    Herzlich Willkommen und viel Spass hier !!

    Gruss burmtor

  • gladiator hat Geburtstag

    • burmtor
    • 19. April 2008 um 15:04

    Hallo !!

    Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag und alles Gute !!

    Gruss burmtor

  • Schweiz bittet um Nachbarschaftshilfe

    • burmtor
    • 18. April 2008 um 20:41

    Schweiz bittet um Nachbarschaftshilfe

    Deutsche Nachbarschaftshilfe soll die Organisatoren der Fußball-Europameisterschaft vor einer peinlichen Panne bei der Eröffnungsfeier im Baseler St. Jakob-Stadion bewahren. Die Gastgeber suchen noch händeringend Mitwirkende für die Auftaktveranstaltung vor dem Eröffnungsspiel am 7. Juni zwischen der Schweiz und Tschechien. Daher sei der Badische Turner-Bund (BTB) um Unterstützung gebeten worden, teilte der Verband mit. Für eine Choreographie seien über den Schweizer Turnverband (STV) erst die Hälfte der erforderlichen 800 Männer und Frauen gewonnen worden.

    BTB-Geschäftsführer: "Konnten das auch nicht verstehen"

    "Der STV hat das ein bisschen ungeschickt ausgeschrieben und nur Vereine rund um Basel angeschrieben", sagte der stellvertretende BTB-Geschäftsführer Kurt Klumpp. "Wir konnten das erst auch nicht verstehen. Wir waren überrascht, dass sieben Wochen vor der EM erst die Hälfte der 800 Menschen zur Verfügung stehen." Die Organisatoren seien daher vor einer Woche auf den BTB zugegangen, "weil Baden an Basel angrenzt", erklärte Klumpp. Um noch rechtzeitig 400 mindestens 18 Jahre alte Turner zu aktivieren, habe der BTB nun den Weg über die Presse gewählt.

    Bilder aus Würfeln sollen gestaltet werden

    Bei der zwölfminütigen Choreographie sollen 800 Pixmen mit Würfeln Bilder gestalten. Mehr dürfe zurzeit nicht verraten werden, sagte Klumpp. Für die Probetermine bis zur Eröffnungsfeier sei für Interessierte aus Baden ein Bustransfer ab Freiburg vorgesehen.

    Gruss burmtor

  • VW: "Formel 1 ist die reinste Geldverbrennung"

    • burmtor
    • 18. April 2008 um 19:05

    VW: "Formel 1 ist die reinste Geldverbrennung"

    Die Bremsleuchte wird aus deutscher Sicht weiterhin nur bei BMW und Mercedes aufleuchten.


    Die deutschen Automobilhersteller Audi, VW und Porsche haben erneut ein klares "Nein" zu einem möglichen Einstieg in die Formel 1 abgegeben. Gegenüber dem "Stern" erklärte VW-Aufsichtsratchef Ferdinand Piech: "300 Millionen Euro im Jahr - das ist die reinste Geldverbrennung." Wolfgang Porsche, Piechs Pendant bei Porsche, fügte gegenüber dem Nachrichtenmagazin an: "Und nach der Affäre um Max Mosley und die Frauen wäre es auch nicht appetitlich, jetzt einzusteigen." Auch bei Audi gibt es keine Anstrengungen in diese Richtung. Der Pressechef von Audi-Sport, Jürgen Pippig, erklärte: "Gerüchte über einen Einstieg von Audi gibt es seit vielen Jahren immer wieder. Sie entbehren jedoch jeder Grundlage. Im Augenblick fühlen wir uns mit dem Programm, das wir derzeit haben, bestens aufgestellt."

    Der Fokus liegt auf anderen Serien

    In der Vergangenheit war stets darüber spekuliert worden, ob sich nach Mercedes und BMW künftig auch VW, Porsche oder Audi als weitere deutsche Hersteller in der Formel 1 engagieren. Alle drei Konzerne hatten bislang aber noch keine irgendwie gearteten Absichten für einen Einstieg in die Königsklasse des Automobilsports bekundet. VW (u.a. Marathon-Rallye), Porsche (u.a. American Le-Mans-Series und Langstreckenrennen) und Audi (u.a. Sport- und Tourenwagen sowie Langstrecke) legen ihr Hauptaugenmerk auf andere Rennserien.

    Gruss burmtor

  • Das Rennen um die Sechser-Position ist eröffnet

    • burmtor
    • 17. April 2008 um 15:26

    Das Rennen um die Sechser-Position ist eröffnet

    Arsenals Mathieu Flamini


    An der Säbener Straße reißen die Spekulationen um neue Spieler für die kommende Saison nicht ab. Der künftige Bayern-Coach Jürgen Klinsmann soll Interesse an Mathieu Flamini vom FC Arsenal London bekundet haben. Nach Informationen des "kicker" steht der 24-jährige französische Nationalspieler ganz oben auf der Einkaufsliste der Münchner. Der Vertrag des Mittelfeldspielers bei den Gunners läuft am Saisonende aus. Bisher konnten sich Arsenal und Flamini noch nicht über eine weitere Zusammenarbeit einigen.

    Rensing ist die absolute Nummer eins

    Zudem ist angeblich Torwart Sebastien Frey vom AC Florenz bei den Bayern im Gespräch. Dies vermeldete die italienische Zeitung "Gazzetta dello Sport". Der Franzose müsste sich allerdings zunächst mit der Rolle der Nummer zwei in München hinter Michael Rensing zufrieden geben. Erst am vergangenen Wochenende hatte Manager Uli Hoeneß noch einmal deutlich gemacht, dass die Münchner mit Rensing als Nummer eins in die Saison gehen wollen.

    Auch Gattuso und de Rossi im Gespräch

    Neben Flamini und Frey war in dieser Woche auch über die beiden Italiener Gennaro Gattuso und Daniele de Rossi als Zugänge des Tabellenführers für die kommende Saison spekuliert worden. Gattuso steht beim AC Mailand unter Vertrag, de Rossi beim AS Rom. Die beiden Weltmeister spielen wie Flamini ebenfalls im Mittelfeld, würden allerdings eine hohe Ablösesumme kosten.

    Toni wünscht sich einen Landsmann

    Hoeneß hatte zuletzt erklärt, dass die Bayern vielleicht noch einen hochkarätigen Spieler verpflichten werden. Torjäger Luca Toni wünschte sich bereits einen italienischen Landsmann. Dagegen hob Franck Ribery die Vorzüge von Flamini heraus.

    Gruss burmtor

  • Fahrer wollen die Reifenwärmer behalten

    • burmtor
    • 17. April 2008 um 15:20

    Fahrer wollen die Reifenwärmer behalten

    Michael Schumacher: Edeltester auf profillosen Gummis

    Ab der kommenden Saison sollen sie in der Formel 1 wieder für Tempo sorgen: die Slicks. In den vergangenen Tagen und Wochen wurde die neueste Generation der profillosen Reifen von nahezu allen Teams getestet. Die Fahrer sind sich zumindest in einem Punkt einig: Das Fahren mit den Slicks macht enorm viel Spaß. Allerdings trübt eine Regeländerung, welche zeitgleich mit den Slicks eingeführt werden soll, die Stimmung im Fahrerlager. Die Reifenwärmer wird es nicht mehr geben, was die Slicks in den ersten Runden nahezu unfahrbar macht.

    Schumacher spricht den Fahrern aus der Seele

    Ohne vorheriges Aufwärmen kommen die Gummis, welche in den Augen vieler Formel-1-Fans den Status der einzig wahren Rennreifen genießen, zu langsam auf Betriebstemperatur. In den ersten vier bis fünf Runden bieten diese kaum Grip. "Sie sollten im kommenden Jahr auf jeden Fall noch die Reifenwärmer zulassen", erklärte Ferrari-Edeltester Michael Schumacher nach seinen 80 Proberunden in Barcelona. Und damit sprach der Rekordweltmeister den meisten Fahrern aus der Seele.

    Rosberg: "Das ist reines Überlebenstraining"

    Williams-Pilot Nico Rosberg fand für das Problem sehr deutliche Worte: "Das ist kein Rennsport, das ist reines Überlebenstraining. Das ist doch lächerlich." Viele Formel-1-Fahrer hatten sich über den nahezu nicht vorhandenen Grip beim Herausfahren aus der Box beklagt. Mit den kalten Reifen sei er fast geradeaus in den Kommandostand gerauscht, hatte McLaren-Mercedes-Tester Pedro de la Rosa zu Protokoll gegeben.

    Entscheidung obliegt der FIA

    Für Schumacher ist klar: "Man muss die Herangehensweise noch einmal überdenken, denn es sind ja schon bei allen diese Reifenwärmer vorhanden." Durch die Abschaffung spare man nichts ein, sondern mache es allen dadurch nur schwerer. "Man muss darüber nachdenken, ob man da mit der Entscheidung richtig liegt." Ob die Reifenwärmer nun eingesetzt werden dürfen oder nicht obliegt allein der FIA.

    Kompromissvorschlag von Barrichello

    Der Weltverband kann im Rahmen der Regeländerungen für 2009 und die darauf folgenden Jahre eine Nutzung untersagen oder unter gewissen Voraussetzungen zulassen. Ein Kompromissvorschlag kam bereits von Rubens Barrichello, der sich für den Einsatz von Reifenwärmern mit einer Maximaltemperatur von 50 Grad einsetzt. Die Reifen würden also nicht erhitzt, sondern nur noch angewärmt.

    Gruss burmtor

  • sra-m hatte Geburtstag

    • burmtor
    • 17. April 2008 um 15:14

    Hallo !!

    Herzlichen Glückwunsch und alles Gute !!

    Gruss burmtor

  • FC Bayern dreht die Partie gegen Frankfurt

    • burmtor
    • 16. April 2008 um 22:42

    FC Bayern dreht die Partie gegen Frankfurt


    Wieder einmal kann sich der FC Bayern München bei Luca Toni bedanken. Mit zwei Treffern war der italienische Nationalspieler am 29. Spieltag beim 3:1 gegen Eintracht Frankfurt der Matchwinner auf Seiten des Tabellenführers. Köhler hatte die Eintracht in Führung gebracht, van Buyten gelang der Ausgleich. Der VfB Stuttgart zeigte beim 3:0 (3:0) gegen den 1. FC Nürnberg einen überzeugenden Auftritt. Dagegen ließ Bayer Leverkusen bei der 0:1 (0:0)-Pleite bei Arminia Bielefeld jegliche Ambitionen auf eine Teilnahme am internationalen Geschäft vermissen. Auch Borussia Dortmund lieferte beim 1:3 (0:2) gegen Hannover 96 eine enttäuschende Leistung ab, Karlsruhe behielt gegen Duisburg knapp mit 1:0 (0:0) die Oberhand.

    Gruss burmtor

  • Was haltet ihr davon!

    • burmtor
    • 16. April 2008 um 22:19

    Moin Wrussi !

    Dein Auto von einer anderen Seite !!

    Gruss burmtor

  • Die Neuauflage eines alten Duells

    • burmtor
    • 16. April 2008 um 22:10

    Die Neuauflage eines alten Duells

    Schnellster in Barcelona: Fernando Alonso


    So ein wenig erinnerte es an vergangene Zeiten. Bei den Testfahrten auf dem Circuit de Catalunya duellierten sich Michael Schumacher (Ferrari) und Fernando Alonso (Renault) um die Tagesbestzeit. Und wie in den Jahren 2005 und 2006, in denen Alonso sich zum Weltmeister krönte, war es am Ende der Spanier, der vor heimischem Publikum die Nase vorn hatte. Alonso drehte in 1:18,483 Minuten eine nahezu perfekte Runde, Schumacher lag gut acht Zehntelsekunden dahinter auf Rang zwei.

    Die Haifischnase bleibt in der Garage

    Für Ferrari war es ein durchaus solider Testtag. Im Vergleich zur Konkurrenz hielt sich Schumacher mit nur 83 gefahrenen Runden noch zurück. Der Edeltester rückte immer wieder zu kurzen und mittellangen Runs auf den neuen Bridgestone-Slicks aus. Dabei war der F2008 fast komplett mit neuen Aerodynamik-Teilen bestückt. Einzig die neue Haifischnase blieb in der Garage.

    Nur ein kleines Problem am Renault

    Alonso drehte unterdessen exakt 100 Runden auf dem spanischen Kurs. Und der Renault machte dabei eine wirklich gute Figur. Schon in den vergangenen zwei Tagen hatte sich eine Leistungs-Steigerung bei den Franzosen abgezeichnet. Im Laufe des Tages gab es am Boliden von Alonso nur ein einziges technisches Problem. Am Nachmittag stoppte der zweifache Weltmeister zwischen den Kurven neun und zehn und löste damit die erste von drei Rotphasen des Tages aus.

    Nur knapp über der Massa-Marke

    Nach nur zehn Minuten ging die Reise des Spaniers aber weiter. Alonso blieb auf seiner schnellsten Runde nur ganz knapp über der Fabelzeit, welche Felipe Massa (Ferrari) am Montag in 1:18,339 Minuten markierte.

    Gruss burmtor

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