Beiträge von MrHonk
-
-
So, habe jetzt 1.20 am laufen (ohne Übertaktung) - er findet auch keinen RSA-Key und wechselt in den IRDETO-Modus, aber dann kommt das hier:
2014/10/06 22:07:36 r detect irdeto tunneled nagra card
2014/10/06 22:07:36 r no rsa key configured -> using irdeto mode
2014/10/06 22:07:36 r detect irdeto card
2014/10/06 22:07:37 r card system not supported
2014/10/06 22:07:37 r card initializing error -
Danke für den Hinweis

So sieht meine Config für den Reader aus.
Reader S02
label = sky
description = Sky S02
protocol = smargo
device = /dev/ttyUSB0
smargopatch = 1
caid = 1702,1833
rsakey = BA3894A...C79
boxkey = A764...37C
force_irdeto = 1
detect = cd
mhz = 600
cardmhz = 600
group = 2
emmcache = 1,1,2
blockemm-unknown = 1
blockemm-u = 1
blockemm-g = 1Betatunnel ist bei jedem User aktiviert.
-
Darüber hatte ich bisher nichts gefunden. Also kann man erst ab oscam 1.20 das Pairing evtl. verhindern?
Aber wieso funktioniert die S02 im Smartreader unter 1.20 nicht und unter 1.10 schon?
Hatte, nachdem die S02 erfolgreich mit 1.10 lief, die Binarie gegen die Version 1.20 ausgetauscht - gestartet und funktionierte nicht. Zurück auf 1.10, gestartet und lief sofort - und das ohne die Configs zu ändern. -
-
Bei mir steht der Kartentausch auch bevor - Sky hatte mich, sinnigerweise immer tagsüber zu einer Zeit wo man normalerweise arbeiten geht (außer Schichtdienst), angerufen. Denke mal die wollten mit mir über die fantastische neue Hardware sprechen, welche sie mir gedenken zukommen zu lassen. Als sie merkten, dass sie mich in der Zeit von 12 - 15 Uhr nicht erreichen konnten, kam dann eine E-Mail mit dem Hinweis darauf, dass man mir am 07.10. eine neue Karte samt Receiver zuschicken werde, damit ich auch in den vollen Genuß aller Services von Sky komme.
Habe gestern meinen Emu von CCCam auf OSCAM umgestellt, welches sich doch etwas schwieriger gestaltet hatte, als zunächst erwartet. Gelesen werden müssen eine HD02- und eine S02-Karte. Die HD02-Karte läuft im internen Schacht einer DM800HD und die S02-Karte in einem Smartreader+ von Maxdigital. Mit CCCam funktionierten beiden Karten problemlos.
Bei der Umstellung auf OSCAM musste ich zwar ein wenig experimentieren bis alles lief (CCCam ist halt vom Aufwand her wesentlich genügsamer), aber letztendlich funktioniert nun alles wie es soll. Bei der S02 habe ich alle EMMs bis auf die Share-EMMs geblockt und laut den Entitlements ist die Karte noch bis Ende November gültig.
Allerdings wollte ausgerechnet die S02 anfangs überhaupt nicht mit mir zusammenarbeiten - es war alles so eingetragen, wie man es auch in vielen Beispielkonfigurationen findet (caid = 1702,1833), und trotzdem wurde mir, trotz eingerichtetem Betatunnel bei den Usern immer wieder die Caid 1702 als ungültig im Log angezeigt (no reader). Nachdem ich irgendwann zufällig! die Einstellung IRDETO bevorzugen eingeschaltet hatte, und OSCAM in Version 1.10 stable verwendete (vorher war es 1.20 unstable), funktionierte plötzlich auch die S02 so wie sie sollte.
Vielleicht kann das ja dem einen oder anderen helfen, der hier von CCCam auf OSCAM umstellt und vor dem gleichen Problem steht - hatte jedenfalls im Web noch nichts dazu gefunden - jedenfalls nicht als ich während meines Problems danach gesucht hatte.
Bin mal gespannt, ich werde die S02 im Receiver laufen lassen bis das Bild schwarz wird - und dann taste ich mich mal an die V14 heran

-
Jedenfalls tut sich bereits etwas in Hinsicht Pairing und alternativer Receiver, und das alleine gibt schon Hoffnung darauf die geliebten Boxen weiterhin benutzen zu können

-
Na das hört sich doch sehr vielversprechend an ... welche Restriktionen sind denn genau gemeint und sollte man sich nun lieber von Sky das Modul statt dem Receiver schicken lassen?
-
-
bouler
selbst laut der Beschreibung bei Satking hat der nur 2xCONAX CA und 2xCI PCMCIA. Da wird sich jemand beim Titel verhauen, da CI+ ja außerhalb der Linux-Receiver-Welt inzwischen Standard ist. Linux-Receiver wollen ja aus gutem Grund kein CI+ an Board haben ... -
Aktuell sieht es wohl so aus als wären die Nachrichtenportale (nicht nur Chip) einer Fehlinterpretation unterlegen. An der aktuellen Gesetzeslage ändert sich in England auch weiterhin nichts - allerdings sollen den Bürgern schon direkt bei Begehen einer Urheberrechtsverletzung eine Pop-Up-Meldung angezeigt werden - ob die Rechteinhaber jedoch gegen den jeweiligen Bürger strafrechtlich vorgehen bleibt ihnen auch weiterhin selbst überlassen.
-
Hoffen wir mal das sich andere Länder (vor allem natürlich Deutschland) daran auch ein Beispiel nehmen - würde mich echt mal freuen wenn man hier auch zu der Erkenntnis kommt, dass das illegale Herunterladen von Inhalten so gut wie keinen finanziellen Schaden anrichtet.
Wahrscheinlich wäre der Schaden ohne die immensen Kosten für die Verfolgung und Überführung von "Tätern" sogar noch deutlich geringer

-
Raubkopien: England schafft Strafverfolgung ab 
Spektakulärer Filesharing-Beschluss: England schafft die Strafverfolgung von Raubkopierern ab. Wer illegal herunterlädt, bekommt vier Mahnschreiben. Nach dem vierten Brief passiert – nichts. Regierung und Industrie wollen ein "Bewusstsein für falsches Handeln" schaffen, aber nicht länger kriminalisieren.
Filesharing wird in England nicht mehr verfolgt
Wer Filme, Spiele und Musik illegal aus dem Internet herunterlädt, lebt gefährlich. In der Vergangenheit wurden Downloader wiederholt zur Zahlung astronomischer Summen verurteilt. In Großbritannien wird sich das bald ändern. Schon 2015 wird die britische Regierung gemäß dem aktuellen VCAP-Beschluss (Voluntary Copyright Alert Programme) die Strafverfolgung von Raubkopierern einstellen. Dies sei das Ergebnis jahrelanger Gespräche zwischen Industrie und Internetanbietern.

Filesharing-Rekord:Game of Thrones führt die Liste illegaler Downloads an.Download ohne rechtliche Konsequenzen
Illegale Downloader erhalten demnach vier Mahnungen, werden diese ignoriert, folgen keine weiteren Konsequenzen. Zwar habe es durchaus Pläne einer anschließenden Strafverfolgung gegeben, diese seien aber schlichtweg nicht durchführbar. Damit sind Maßnahmen wie das in Frankreich praktizierte Abschalten der Internetverbindung nach dem dritten Verstoß oder weitergehende Strafverfolgung vom Tisch. Auch die lange diskutierte Filesharer-Datenbank verschwindet wohl endgültig in der Versenkung. Stattdessen setzt man jetzt auf eine Strategie der Aufklärung und Entkriminalisierung. Die folgenden britischen Unternehmen der Unterhaltungsindustrie sowie Internetanbieter haben den Beschluss unterzeichnet: Motion Picture Association, BPI, Sky Broadband, BT, TalkTalk und Virgin Media.
Geoff Taylor, CEO der BPI (British Recorded Music Industry), äußert sich zum Beschluss: "Wir wollen diejenigen überzeugen, die sich überzeugen lassen, so wie beispielsweise Eltern, die nicht wissen, was mit Ihrem Internetanschluss getrieben wird. Bei VCAP geht es nicht darum, jemandem den Zugang zum Internet zu verwehren. Es geht darum, innere Einstellungen zu ändern und ein Bewusstsein für diese Dinge zu schaffen, so dass die Menschen die richtigen Entscheidungen treffen können."
Quelle: Raubkopien: England schafft Strafverfolgung ab - News - CHIP
-
[h=1]iOS-Hintertüren: Apple erklärt Systemdienste UPDATE[/h]
In einem Support-Dokument geht der iPhone-Hersteller erstmals auf drei der bislang undokumentierten iOS-Systemdienste ein, die unter bestimmten Voraussetzungen den Zugriff auf Nutzerdaten ermöglichen. Der Entdecker der Hintertüren bleibt bei seinen Vorwürfen.
Nach einer Stellungnahme hat Apple in der Nacht auf Mittwoch ein Support-Dokumentzu bislang undokumentierten iOS-Systemdiensten nachgereicht. Dort betont der Konzern nochmals, dass die Dienste als Diagnosewerkzeug für IT-Abteilungen, Entwickler sowie den Apple-Support gedacht seien – und der Zugriff erst möglich ist, wenn der Nutzer dem jeweiligen Computer bei der ersten Verbindung das Vertrauen ausgesprochen hat.
Erst seit iOS 7 fragt das iPhone vor Verbindungsaufnahme mit einem Computer nach
Bild: AppleAlle Daten, die zwischen dem iOS-Gerät und dem Computer übertragen werden, sind durch Keys verschlüsselt, die nicht mit Apple geteilt werden, erklärt der iPhone-Hersteller. Ist der WLAN-Abgleich mit iTunes aktiviert, kann der Computer die iOS-Systemdienste auch drahtlos abfragen.
[h=5]Sniffer[/h]Der Sniffer pcapd (com.apple.mobile.pcapd) erlaubt das Protokollieren aller Datenverbindungen. Dies sei zum Troubleshooting gedacht und nützlich zur Diagnose von Problemen bei Apps sowie VPN-Verbindungen, schreibt Apple in dem Support-Dokument.
Der Sicherheitsforscher Jonathan Zdziarski hatte zuvor kritisiert, dass die Funktion keinen Entwickler-Modus erfordere. Somit ist sie auf jedem iOS-Gerät verfügbar – was dem Nutzer nach Aktivierung in keiner Weise signalisiert wird.[h=5]File Relay[/h]File Relay (com.apple.mobile.file_relay) ermögliche das "begrenzte Kopieren von Diagnosedaten", habe keinen Zugriff auf sämtliche Daten und respektiere die iOS-Verschlüsselungsfunktion Data Protection, erklärt das Unternehmen. Apple-Entwickler nutzen den Dienst auf internen Geräten, um Nutzerkonfigurationen zu bestimmen. Mit Einwilligung des Nutzers kann der Apple-Support dieses Werkzeug außerdem verwenden, um Diagnosedaten vom Gerät auszulesen, fügt Apple hinzu.
Mit "begrenzten Daten" meine Apple wohl "fast alle persönlichen Daten", entgegnetZdziarski – schließlich würden sich darüber etliche Nutzerdaten auslesen lassen, darunter sämtliche Fotos, Kalendereinträge, Textnachrichten, das Adressbuch, Cache-Verzeichnisse, GPS-Logdateien sowie eine Metadaten-Disk, die unter anderem die Namen von allen Dateien und E-Mail-Anhängen enthält.[h=5]Hausarrest[/h]com.apple.mobile.house_arrest wird von iTunes eingesetzt, um Dokumente und Dateien mit iOS-Geräten auszutauschen – mit den Apps, die das unterstützen. Xcode nutze die Funktion ebenfalls, um Test-Daten bei der App-Entwicklung auf ein Gerät zu übertragen, führt Apple aus.
Nach Zdziarskis Informationen ermöglicht der House-Arrest-Dienst allerdings auch den Zugriff auf Library, Caches, Cookies und Einstellungen. Damit sei beispielsweise das Auslesen von Twitter-Direktnachrichten und OAuth-Tokens möglich.[h=5]Ausspioniert[/h]Der Sicherheitsforscher Jonathan Zdziarski hat die Diskussion um die iOS-Hintertüren mit einem Vortrag auf der Hacker-Konferenz HOPE losgetreten. In einem im Januar veröffentlichten Paper hatte Zdziarski bereits ausführlich über das "Identifizieren von Backdoors, Angriffspunkten und Überwachungsmechanismen in iOS-Geräten" geschrieben.
Gelangt ein Angreifer in den Besitz der Pairing-Informationen, die iOS-Geräte bei der ersten Verbindungsaufnahme mit einem Desktop-Computer austauschen, dann kann er über die Systemdienste weitestgehend ungehindert Nutzerdaten auslesen – dafür muss das iOS-Gerät per USB verbunden oder im selben WLAN sein. Von Edward Snowden veröffentlichte Dokumente deuten an, dass die NSA eine derartige Technik zum Zugriff auf iPhones von Zielpersonen nutzt.[Update 23.07.2014 15:45 Uhr] In einem neuen Blogposting bezeichnet Zdziarski Apples Ausführungen zu File Relay als "irreführend" – der Dienst gehe "viel zu schlampig" mit persönlichen Daten um und enthülle erheblich mehr als nur Diagnosedaten. Drei Dinge sollte Apple nach Ansicht des Sicherheitsforschers ändern: Der Sniffer pcap dürfe nicht über WLAN funktionieren, File Relay sollte die Backup-Verschlüsselung respektieren oder gar nicht existieren und House Arrest sollte auf das Übertragen von Dokumenten limitiert werden. ("[email protected]")
-
Hintertür in iOS: Apple bestreitet Datenschnüffelei Update vom 22.7.:
Apple bestreitet die Vorwürfe eines Sicherheitsforschers, dass das Unternehmen über versteckte Hintertüren in iOS beliebig auf private Daten zugreifen und diese an Behörden weitergeben kann. Die Funktionen dienen nur der Diagnose und Fehleranalyse für Apple, App-Entwickler und IT-Abteilungen von Unternehmen. Die Privatsphäre und Sicherheit der Nutzer sei dadurch nicht eingeschränkt. Das schreibt Apple in einer Mail an den Financial Times Redakteur Tim Bradshaw.Jonathan Zdziarski, der die Backdoors aufdeckte, glaubt die Beteuerung Apples nicht, dass die Funktionen nur zu Diagnosezwecken genutzt werden. In seinem Blog fragt er, warum Apple Verschlüsselung verspricht, wenn es einen Weg gibt, diese zu umgehen. Vor allem die Tatsache, dass der User nicht auf diese Funktionen hingewiesen wird und Apple sie quasi nach Belieben einsetzen kann, sei problematisch.
Quelle: Hintertür in iOS: Apple bestreitet Datenschnüffelei - News - CHIP
____________________________________________________________________________________________________________________
iOS-Hintertüren: Apple dementiert Zusammenarbeit mit staatlichen Behörden
iOS-Systemdienste, mit denen Nutzerdaten unter bestimmten Voraussetzungen ausgelesen werden können, seien nur zur Diagnose gedacht, erklärt der iPhone-Hersteller – lässt weitere Fragen jedoch unbeantwortet.
Mit einer Stellungnahme hat Apple auf den Vortrag eines Sicherheitsforschers reagiert, der verschiedene iOS-Systemdienste enthüllt, durch die auf Nutzerdaten zugegriffen werden kann. Er habe nie mit irgendeiner staatlichen Stelle zusammengearbeitet, um eine Hintertür in eigenen Produkten oder Diensten zu integrieren, erklärt der Konzern.
Seit iOS 7 muss der Nutzer der Verbindungsaufnahme mit einem PC erst zustimmen
Um technische Probleme lösen zu können, stelle iOS aber die "nötigen Informationen" für IT-Abteilungen, Entwickler und den Hersteller bereit. Damit ein PC auf diese "begrenzten Diagnosedaten" zugreifen kann, müsse das iOS-Gerät entsperrt und dem Computer das Vertrauen ausgesprochen werden, betont Apple. "Der Nutzer muss der Weitergabe dieser Informationen zustimmen und die Daten werden niemals ohne sein Einverständnis übertragen."
Er könne sich nicht vorstellen, dass diese Dienste ausschließlich für Diagnosezwecke geeignet sind, entgegnet der Sicherheitsforscher Jonathan Zdziarski, der sich mit den undokumentierten Systemfunktionen in iOS seit langem auseinandersetzt. Die Dienste geben die “extrem persönlichen Daten” auch dann heraus, wenn der Nutzer sich in den iOS-Einstellungen gegen die Weitergabe von Diagnose- und Nutzungsdaten an Apple entschieden hat und das Gerät nicht der Verwaltung einer IT-Abteilung unterliegt, merkt Zdziarski an. "Offenbar braucht Apple all Deine nackten Selfies zu Diagnosezwecken", scherzt er auf Twitter. Es gebe für den Nutzer keine Möglichkeit, diese Dienste zu deaktivieren.Selbst wenn die Hintertüren nur für legitime Zwecke gedacht sind, öffnen sie doch ernste Datenschutzschwachstellen, betont der Sicherheitsforscher – und verweist auf NSA-Unterlagen, die den Zugriff auf iPhones über den Desktop-Computer der Zielperson schildern.
Sobald einem Angreifer die Pairing-Informationen vorliegen, die iOS-Geräte bei einer ersten USB-Verbindungsaufnahme mit Desktop-Computern austauschen, habe dieser die Möglichkeit, etliche Daten aus iPhone und iPad auszulesen – sowohl über USB als auch WLAN und – wenn das Gerät nicht ausgeschaltet oder gerade erst neugestartet wurde – auch ohne Kenntnis des Passcodes. ("[email protected]")
-
Undokumentierte Systemdienste in iOS machen Angreifern das Auslesen von Nutzerdaten leicht, wenn das iPhone oder iPad mit einem Desktop-Computer lokal gepairt wurde, erklärt Jonathan Zdziarski – und hofft auf Antwort von Apple.
In iOS gibt es eine Reihe von "Hintertüren", die ein einfaches Auslesen von Nutzerdaten ermöglichen – wenn dem Angreifer die Pairing-Informationen des Gerätes vorliegen. Dies hat der auf iOS spezialisierte Sicherheitsforscher Jonathan Zdziarski in einem Vortrag auf der Konferenz HOPE (Hackers on Planet Earth) dargelegt.
Nach dem einmaligen Pairing mit einem PC – dies erfordert erst seit iOS 7 die Zustimmung des Nutzers – ist der Zugriff auf verschiedene undokumentierte Systemdienste möglich. Insbesondere der Dienst "File Relay" sei eine "forensische Schatzgrube", erklärt Zdziarski: Er liefere Daten unter anderem zu auf dem Gerät hinterlegten Benutzeraccounts, zu den letzten Tastatureingaben und gewähre Zugriff auf sämtliche Fotos, Cache-Verzeichnisse, das Adressbuch sowie GPS-Logdateien. Neu in iOS 7 sei mit "HFSMeta" zudem eine ganze "Metadaten-Disk" abrufbar, die das komplette iOS-Dateisystem ohne den tatsächlichen Inhalt umfasse, betont Zdziarski – darunter auch die Namen von allen Dateien und E-Mail-Anhängen mitsamt Größe, Erstellungsdatum und Zeitstempel.
File Relay liefert die angefragten Daten in einem gezippten Archiv. Dies funktioniere unabhängig vom Backup-Prozess: Selbst wenn der Nutzer auf ein verschlüsseltes iTunes-Backup setzt, benötigt die File-Relay-Abfrage keine Eingabe des Passwortes.
Einem Angreifer sei auf diesem Pairing-Wege auch die Aktivierung eines integrierten Sniffers möglich, der sämtlichen Datenverkehr mitschneidet ohne dass iOS dies dem Nutzer signalisiert. Dies funktioniere ebenfalls auf jedem iOS-Gerät von Haus aus – ohne aktivierten Entwicklermodus.
Der Sicherheitsforscher zeigte sich in seinem Vortrag verwundert über den Sniffer auf jedem iOS-Gerät
Ihm bleibe unklar, welchen Zweck diese und weitere undokumentierten iOS-Dienste haben, schreibt Zdziarski – sie würden weit über die für Fehleranalyse und Troubleshooting benötigte Daten hinausreichen. File Relay sei auch kein vergessenes Relikt aus alten iOS-Tagen, der darüber mögliche Datenzugriff wurde im Laufe der Jahre von Apple sogar deutlich ausgeweitet. Er habe sowohl von Steve Jobs als auch Tim Cook mehrfach eine Erklärung für die Dienste gefordert, betont der Sicherheitsforscher – jedoch nie eine erhalten, obwohl ihm Cook in anderer Angelegenheit geantwortet habe.
Schleichweg für die NSA?Zdziarski vermutet, dass die NSA und andere staatliche Stellen diesen Weg genutzt haben könnten, um Zielpersonen zu beobachten, schließlich setze auch Forensik-Software auf diese Methode – er glaube allerdings nicht an eine "große Verschwörung" oder dass Apple die Dienste gezielt für die NSA integriert hat.
Um den spezifischen Pairing-Angriffspunkt einzuschränken, rät der Sicherheitsforscher, eigenen iOS-Geräten das Pairing mit anderen Computern zu untersagen. Dies lässt sich mit Apples kostenlosem MDM-Konfigurationswerkzeug für Mac OS X und etwas Umstand einrichten. Für Windows-Nutzer gibt es kein vergleichbares Tool des iPhone-Herstellers.
[Update 21.07.2014 17:40 Uhr] Die Synchronisation mit iTunes ist auf dem Computer, auf dem die Pairing-Sperre eingerichtet wurde, weiterhin möglich. Ein Pairing mit anderen Macs oder Windows-PCs lässt sich hingegen gar nicht mehr – oder je nach Konfiguration – nur noch umständlich durchführen.[/Update]
Der Sicherheitsforscher hofft auf eine öffentliche Erklärung des Konzerns und eine Korrektur der Schwachstellen sowie eine künftig umfassendere Verschlüsselung von Daten mit dem Passcode des Nutzers – zumindest in dieser Hinsicht verspricht iOS 8 bereits kleine Verbesserungen. Apple hat jüngst außerdem erstmals öffentlich dargelegt, welche Daten der Konzern an US-Strafverfolgungsbehörden herausrückt.
Zdziarskis dem Vortrag zugrunde liegendes Paper über das "Identifizieren von Backdoors, Angriffspunkten und Überwachungsmechanismen in iOS-Geräten" wurde Anfang des Jahres publiziert. ("[email protected]") -
Ein wirklich schönes Bild - aber was mich gestern schön störte ist der Müller ... was turnte er die ganze Zeit VOR dem Schild herum und verdeckte den "Champion"-Schriftzug? Alle anderen konnten sich doch auch dahinter aufstellen.
-
Routerzwang soll im Herbst 2014 wegfallen
Die Verordnung gegen den Routerzwang soll laut Bundesnetzagentur in einigen Monaten in Kraft treten. Doch DSL-Anbieter vervollkommnen derweil den Zwangsrouter immer weiter.Die Bundesnetzagentur erwartet, dass die Rechtsverordnung gegen den Routerzwang bald in Kraft tritt. "Der Entwurf der Transparenzverordnung soll in den nächsten Wochen mit den beteiligten Ressorts, also den Bundesministerien, noch mal besprochen werden. Dann wird der Entwurf an den Bundestag weitergeleitet, um das erforderliche Einvernehmen herzustellen. Ziel ist, dass die Transparenzverordnung im Herbst in Kraft treten kann", sagte eine Sprecherin der Bundesnetzagentur Golem.de auf Anfrage.
Ob der Zeitplan eingehalten werden könne, sei aber nicht gesichert.Die Bundesnetzagentur hatte den Entwurf der Rechtsverordnung, nach dem Endkunden den Router frei wählen können, im Februar 2014 vorgestellt. Die Anbieter müssen demnach den Kunden Zugangskennungen und Passwörter mitteilen, damit diese eigene Router nutzen können. Nach bisheriger Gesetzeslage dürfen Internet Service Provider ihre Kunden daran hindern, eigene Router einzusetzen beziehungsweise in vollem Umfang zu nutzen. Der Routerzwang wird durch Geheimhaltung der detaillierten Zugangsdaten erreicht, die im Router voreingestellt sind oder vom Betreiber fernkonfiguriert werden. Festnetz- und Mobilfunkanbieter sollen zudem zu mehr Transparenz bei den Datenübertragungsraten verpflichtet werden.
Der Chaos Computer Club (CCC) hatte die Pläne als nicht weitgehend genug kritisiert. Es sei nicht nachvollziehbar, wieso die Bundesnetzagentur die Last weiter beim Verbraucher belassen wolle, die Daten erfragen zu müssen, anstatt sie auf das geplante Produktdatenblatt zu bringen. Durch klare Formulierungen müssten Schlupflöcher für Provider geschlossen werden. So müssten für die volle Austauschbarkeit der Geräte auch die verwendeten Protokolle bekannt sein. Unterdessen wird der Routerzwang von den Anbietern weiter perfektioniert.
Routerzwang durch Startcode-PIN
So liefert O2 Telefónica bei ihren DSL-Anschlüssen keine Zugangsdaten mehr mit. Stattdessen gibt es einen Startcode-PIN, der eingegeben werden muss, dann konfiguriert sich die O2 Box selbst. Der Betreiber bietet auch die Fritzbox 7490 an, aber nur als speziell vorkonfiguriertes Leihgerät. Vorhandene oder im Handel gekaufte Fritzbox-Router werden an O2-DSL-Anschlüssen nicht unterstützt. Telefónica-Germany-Sprecherin Ursula Buczek sagte Golem.de zur Begründung: "Sie können nicht unterstützt werden, denn wir könnten auf diese Weise nicht sicherstellen, dass unsere Produkte in der Gänze in Anspruch genommen werden können." Durch die Aktivierung über Startcode/Pin werde dem Kunden ein sehr einfaches Anschließen seines Gerätes ermöglicht."Solange es keine gesetzliche Grundlage gibt, wird es halt weitergemacht", kommentierte die Sprecherin der Bundesnetzagentur.
-
Hmm, nach aktuellem Stand kann man dir da leider keine Hoffnung machen ... eine einmal abgeschaltete S02 wurde, meines Wissens nach, noch nicht wieder von Sky aktiviert. Und mit Sonderkündigung kommt man leider auch nicht weit. Das Problem mit den Call-Center-Mitarbeitern ist, man hat nichts schriftliches. Die lassen zwar mit Sicherheit von Allem und Jedem Aufzeichnungen machen, aber die bekommt man nur zu hören, wenn DIE einem etwas beweisen wollen.
-
Die Summe macht mir nichts weil ich sie mir mit zwei Familienmitgliedern quasi drittel ...

Von daher würde mir ein Kartentausch schon etwas ausmachen.Wegen dem Hardwaretausch ... bei vielen hier war es ja so, das kurz nach der Vertragsverlängerung Post von Sky kam mit der Ankündigung Receiver und Karte zu tauschen.
Ich lass mich einfach mal überraschen.

