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Telekommunikation

  • blackpope
  • 10. Januar 2008 um 17:28
  • blackpope
    Gast
    • 10. Januar 2008 um 17:28
    • #1

    [FONT="Arial Black"][SIZE="5"]SIM-Kartentausch soll Datenschutz sichern[/SIZE][/FONT]
    [SIZE="4"]Anonym mobil telefonieren unter anderer Identität[/SIZE]

    Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung will eine kreative Möglichkeit gefunden haben, die Vorratsdatenspeicherung zu auszutricksen: Ein Mobiltelefonierer tauscht einfach seine SIM-Karte gegen die eines beliebigen anderen Mobiltelefonierers aus.

    "Jeder hat ein Recht auf anonyme Kommunikation", erklärt Patrick Breyer vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung. "Es ist selbstverständlich, dass man Menschen anspricht, ohne seinen Namen zu nennen, und Briefe versenden kann, ohne einen Absender anzugeben." Der Kartentausch ermöglicht es Mobiltelefonierern, wieder anonym zu telefonieren.

    Die Teilnahme an der >> Tauschbörse << ist denkbar einfach: Interessenten schicken eine mit 10 Euro aufgeladene Prepaid-SIM-Karte, die dazugehörige PIN sowie einen frankierten und adressierten Rückumschlag an den Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung (z.H. Marcus Brauner, Hilgenborn 22, 34593 Knüllwald Remsfeld). Im Gegenzug bekommen sie eine ebenfalls mit 10 Euro aufgeladene Karte mit Rufnummer und PIN zurück. Um die Anonymität bei Tausch zu wahren, werden die Tauschpartner zufällig ausgewählt, der Arbeitskreis zeichnet darüber keine Daten auf.

    Wird mit einer getauschten Karte telefoniert, speichert der Anbieter die Verbindungsdaten als das Gespräch einer anderen Person. Da es sich um Prepaid-Karten handelt, ist ein finanzieller Schaden ausgeschlossen. Allerdings besteht die Möglichkeit, dass der registrierte Inhaber ein SIM-Karten ins Visier der Fahnder gerät, weil der neue Inhaber ein Straftäter ist und die Polizei ihn über sein vermeintlches Mobiltelefon orten will. Kartentauscher bekommen eine Bestätigung über den Tausch, so dass sie im Notfall ihre ein Unschuld beweisen können. Der Kartentausch selbst ist nach Ansicht des Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung legal.

    Nach Angaben der Bundesnetzagentur haben Behörden im Jahr 2006 mehr als 3 Millionen mal Kundendaten bei den Telefonanbietern abgefragt.

    QUELLE:

  • blackpope
    Gast
    • 10. Januar 2008 um 17:57
    • #2

    PS: Die Sim-Karte sollte aber besser nicht im eigenen Vertragshandy genutzt werden. Da die IMEI Nr. sehr warscheinlich mit übertragen wird. Und das war es dann mit der Anonymität..

    Zitat


    Ähm... Ich hab einen Polizeibeamten im Bekanntenkreis, der auf einer Reise einmal ein paar Fälle erzählt hat, nun, unter anderem ging es um eine Person, die Drohanrufe gegen irgendwelche Einrichtungen machte und dann die Prepaid SIM-Karte wegwarf. Das Problem dabei: nachher hat er seine normale SIM-Karte wieder ins Handy gesteckt und über die IMEI konnte er dann ausgeforscht werden. Denn die wurde auch bei Anrufen mit der Prepaid-Card übermittelt und war nachforschbar, nachdem das Handy ja noch unter seiner "normalen" Nummer die gleiche IMEI verwendete.

    Naja, mir hat das ein bißchen die Haare aufgestellt, was da nicht alles möglich ist. Also das sicherste: auch gleich das Handy mittauschen bzw. wegwerfen. Das nur zum Thema Überwachungsstaat. Passiert ist das Ganze in Österreich.

    Autor : unbekannt

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