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Zebradem-Piraten stürzen Premiere ins Minus

  • kalle28
  • 19. August 2008 um 17:00
  • kalle28
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    4.320
    Beiträge
    727
    • 19. August 2008 um 17:00
    • #1

    Der Bezahl-Fernsehsender Premiere kämpft verbissen um ein positives Geschäftsergebnis. Schwarzseher machen dem Pay-TV-Kanal das Leben schwer. Premiere Austria entwickelt sich besser als ihre deutsche Mutter.

    Premiere erlitt im zweiten Quartal einen Nettoverlust von 38 Millionen Euro, obwohl der Umsatz um 19 Prozent auf 272 Millionen Euro gestiegen ist. Nichts Neues für das deutsche Unternehmen, das zu 25 Prozent der News Corp von Rupert Murdoch gehört.

    Erst ein Mal, im Jahr 2005, konnte Premiere einen Gewinn verbuchen. „Wir werden nach einer längeren Durststrecke im kommenden Jahr wieder schwarze Zahlen schreiben“, sagt Vorstandschef Michael Börnicke. Im vierten Quartal sollen die Geschäfte anspringen.

    Das größte Problem ist laut Premiere die Piraterie. Schwarzseher, die den Sicherheitscode eines Empfanggerätes (Receiver) knacken und gratis Premiere schauen, bremsen die Geschäftsentwicklung seit mehreren Jahren. Börnicke schätzt die Zahl der Piraten auf 1,5 Millionen.

    Umrüstung der Geräte

    In den vergangenen Wochen hat Premiere gemeinsam mit seinen Verschlüsselungsexperten ein Sicherheitspaket entwickelt. „In Zukunft werden alle Piraten vor schwarzen Bildschirmen sitzen“, sagt Börnicke.

    Derzeit läuft die Umrüstung von Receivern, die mit neuer Software ausgestattet werden. Bei Satellitenkunden werden die Zugangskarten (Smartcards) ausgetauscht. Außerdem will Premiere gerichtlich gegen Händler vorgehen, die Receiver verkaufen, die sich knacken lassen. Schadenersatzprozesse werden angedroht.

    In Österreich geht das Geschäft nun besser. „Premiere hat in Österreich im vergangenen Geschäftsjahr die schwarze Null erreicht und erstmals seit Sendestart positiv bilanziert“, sagt Unternehmenssprecher Alexander Winheim. Das Unternehmen erzielte ein EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) von 105.527 Euro. Besonders bei Sportübertragungen ist Premiere Austria stark.

    Sport als Umsatzbringer

    Die exklusive Berichterstattung umfasst alle Spiele der Österreichischen Fußball-Bundesliga, die Spiele der Erste Bank Eishockey-Liga und der Basketball-Bundesliga. Der ORF spart bei den Senderechten von Sportveranstaltungen immer öfter. Auch die Übertragungsrechte der Formel-I-Rennen sollen Gerüchten zufolge auf der Kippe stehen. „Mit dem ORF gibt es eine konstruktive Zusammenarbeit“, sagt Winheim.

    In Deutschland erwartet Premiere Verzögerungen bei der Vergabe der Fernsehrechte der Deutschen Fußball-Bundesliga für 2009/10. Diese Unsicherheit bremst das Kundenwachstum. Die Bundesliga ist neben Filmen und US-Serien das Zugpferd für Premiere.

    [color="Red"]"Zebradem" im titel wurde von mir spaßeshalber anstatt "fernseh" eingefügt[/color] :snf (45):

    gruß kalle

  • Alci
    Gast
    • 19. August 2008 um 18:50
    • #2

    Typisch Börnicke.
    Wann gibt er zu, dass er Fehler macht?

    Immer sind die anderen Schuld.
    Geht echt nicht mehr lange, dann ist die Madame PW Direkt Schuld, danach der Maskenbildner von Madame PW Direkt.

    Wie kann ein Verlust vergrössert werden, wenn Abo-Zahlen sogar steigt und auch der Umsatz.

    PW ist keine Firma, welche Produkte herstellt. PW bringt eh nur Wiederholungen, Kosten kann man praktisch fix stellen.

    PW-Kosten (ausser Support) sind sicher berechenbar, da diese nur den gleichen Weg verwenden.
    Die kennen SAT-Kosten, Kabel-Speisegebühr, etc.

    Darum denke ich, Börnicke macht nur Rechnungsfehler, und dann einfach den schwarzen Peter herumschieben.

  • Gast
    Gast
    • 19. August 2008 um 23:51
    • #3

    Börnicke ist ein Idiot, der von digitalem Fernshen keine Ahnung hat, sondern nur noch Karten hin und her schiebt.

    Man wird ja sehen, was Premiere so leistet, wenn die bösen Schwarzseheer ausgeschaltet werden.

    Nur mit miesen Filmen und Bundesliga Live wird sich das wohl kaum machen lassen, da müsste man wirklich mal am Programm basteln, aber dies passiert einfach nicht mehr.

    Nujo. Wir werden sehen, wohin das führt. Vielleicht bezahlt Murdoch nun zweimal eine Rechnung ....

  • johnny
    Fortgeschrittener
    Punkte
    1.360
    Beiträge
    247
    • 20. August 2008 um 00:22
    • #4

    Also die Bundesliga ist schon ein starkes Zugpferd in Deutschland.
    Ich finde es ehrlich gesagt eine Frechheit Fussball im PayTV zu zeigen, es ist quasi ein Kulturerbe, das für jeden in Deutschland frei empfangbar sein sollte.
    So wie das Spiel letzten Freitag, sollte jedes Spiel frei empfangbar sein.

  • Gast
    Gast
    • 20. August 2008 um 00:31
    • #5

    Kein Problem.

    Du musst halt nur damit leben, dass dann die GEZ ihre Gebühren verdreifacht - und vom Gesetzgeber andere Instrumente zur Durchsetzung der Forderung bekommt :D

    Im Ernst....Kulturerbe.... :rotfl:

    Wo war denn das "Kulturerbe" vor Premiere live und frei empfangbar? :D


    Deiner Information muss es reichen, wenn du die Ergebnisse im TV bekommst.

    Sportschau ist schon Überinformation.

    "Geiz ist geil" oder "Alles für lau" geht auf Dauer nicht - schadet auch der Qualität - sieht man ja an Premiere - abseits der Sportübertragungen.

    Wobei selbst dort massiv gekürzt wird.

    Aber das ist wieder n anderes Thema ;)

  • ego_100
    Gast
    • 20. August 2008 um 01:33
    • #6

    Das Problem liegt darin , daß man keine guten Geschäftsleute mehr hat .
    Das fängt bei der Regierung an und hört beim TV auf .
    Wenn Premiere clever wäre , würden sie ein Einheits - Abo machen .
    20 Euro für alles und die ganze Scene wäre tot .
    Heute macht man nur noch Gewinn über Masse und nicht über Exklusivität .
    Wenn man die Mitarbeiter der GEZ abschaffen würde , bräuchte man keine Gebühren , da die Wiederholungen schon längst abbezahlt sind .
    Das Problem in allen Sparten ist der riesige Wasserkopf .
    Auf einen Arbeiter kommen drei Angestellte , die seine Arbeit verwalten .
    In diesem Land wird viel , künstlich am Leben gehalten ( z.B. GEZ ) .

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