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  3. Szene News

"Focus": Murdoch greift nach TV-Fußball

  • Frostbiter
  • 12. Oktober 2008 um 20:49
  • Frostbiter
    Gast
    • 12. Oktober 2008 um 20:49
    • #1

    Fußball im TV: News Corp. könnte für Bundesliga-Rechte bieten

    Der Medienkonzern News Corp. könnte einem Bericht des Magazins "Focus" (kommende Ausgabe) zufolge in den Bieterwettstreit um die Rechte an der Fußball-Bundesliga einsteigen. Premiere könnte sich bei der Auktion zurückhalten und dafür der News Corp. den Vortritt lassen, schreibt das Nachrichtenmagazin "Focus" in seiner neuen Ausgabe ohne nähere Angabe von Quellen.

    Der Medienkonzern wiederum könnte die Rechte dann an Premiere weitergeben. Weder Premiere noch die News Corp. wollten den Bericht auf Anfrage kommentieren. Auch ein Sprecher der Deutschen Fußball Liga (DFL) wollte am Sonntag keinen Kommentar abgeben.


    Rupert Murdoch kontrolliert über seine News Corp. derzeit gut ein Viertel der Premiere-Aktien und hat damit eine sogenannte Sperrminorität, mit der auf Hauptversammlungen keine wichtigen Entscheidungen gegen seinen Willen getroffen werden können. In den vergangenen Wochen war aber immer wieder über eine Übernahmeangebot Murdochs für Premiere spekuliert worden.

    Seinen Einfluss macht Murdoch bereits geltend. Firmenchef Michael Börnicke war Anfang September nach nur einem Jahr im Amt zurückgetreten und Murdoch-Manager Mark Williams hatte das Ruder übernommen. Er durchleuchtete das Geschäft in den vergangenen Wochen gründlich und schockte die Anleger vor etwas mehr als einer Woche mit dem Eingeständnis drastisch überhöhter Abonnentenzahlen und einer Gewinnwarnung. Finanzvorstand Alexander Teschner nahm seinen Abschied. Am Mittwoch folgte ihm Vertriebsvorstand Oliver Kaltner.

    Die DFL will mit dem Bieterprozess für Rechte an der Bundesliga von der Saison 2009/2010 an in den kommenden Wochen beginnen. Interessenten können sich derzeit registrieren lassen. Ende Januar soll der Verkauf über die Bühne sein. Zuvor war ein milliardenschwerer Vertrag zwischen der DFL und der Kirch-Agentur Sirius nach dem Veto des Bundeskartellamtes geplatzt.

    Angeblich neue Receiver für Premiere

    Wie der "Focus" weiter berichtete, müssen Hunderttausende Premiere-Kunden in Zukunft mit Mehrkosten rechnen. Das Unternehmen erwäge, für den Empfang via Satellit nur noch von Premiere vermietete zertifizierte Digital-Boxen freizuschalten. Diese Geräte sollen auch fürs HD-Fernsehen tauglich sein, gekaufte Receiver sich dagegen einer Entschlüsselung verweigern. Ihre Besitzer müssten ein neues Modell mieten, hieß es. Auf "Focus"-Anfrage lehnte Premiere einen Kommentar ab, auf eine Anfrage der SAT+KABEL am Sonntag reagierte der Bezahlsender nicht.

    SAT+KABEL - magnus.de

  • mandy28
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    16.178
    • 13. Oktober 2008 um 11:04
    • #2

    dazu passt das hier:

    Zitat


    Mauschelt Premiere mit Murdoch?
    Premiere-Aktien legen am Montag kräftig zu. Murdochs News Corp wird vielleicht für die Rechte an der Fußball-Bundesliga bieten. Das gibt der Börse neue Spekulationsnahrung.

    Wie das Magazin "Focus" berichtet, könnte sich Premiere bei der anstehenden Auktion um die Bundesliga-Rechte zurückhalten. Der Sender könnte der News Corp. den Vortritt lassen, schreibt das Nachrichtenmagazin in seiner neuen Ausgabe ohne nähere Angabe von Quellen. Der Medienkonzern wiederum könnte die Rechte dann an Premiere weitergeben. Weder Premiere noch die News Corp. wollten den Bericht auf Anfrage kommentieren. Auch ein Sprecher der Deutschen Fußball Liga (DFL) wollte sich dazu nicht äußern.

    Die DFL will mit dem Bieterprozess für die Bundesliga-Rechte der Saison 2009/2010 in den kommenden Wochen beginnen. Interessenten können sich derzeit registrieren lassen. Ende Januar soll der Verkauf über die Bühne sein.

    Börse spekuliert auf Übernahme
    An der Börse wirkte der Focus-Bericht am Montagmorgen beflügelnd. Die im MDax notierten Premiere-Aktien schossen in der Spitze 15 Prozent hoch. Später reduzierte sich das Kursplus etwas.

    Durch den Magazinbericht werden Spekulationen über eine vollständige Übernahme von Premiere durch den Murdoch-Konzern wieder angeheizt, sagte ein Händler. Murdoch hält über seine News Corp. bereits gut ein Viertel der Premiere-Aktien. Er hat damit eine so genannte Sperrminorität, mit der auf Hauptversammlungen keine wichtigen Entscheidungen gegen seinen Willen getroffen werden können. In den vergangenen Wochen war schon häufiger über ein Übernahmeangebot Murdochs für Premiere gemunkelt worden. Zu den aktuellen Spekulationen passe auch ein Bericht der "Welt am Sonntag", dass News Corp. eine weitere Kapitalspritze für Premiere erwäge, so der Händler.

    Murdochs harte Hand
    Murdochs Handschrift ist bereits zu lesen: Firmenchef Michael Börnicke war Anfang September nach nur einem Jahr im Amt zurückgetreten und Murdoch-Manager Mark Williams hatte das Ruder übernommen. Er durchleuchtete das Geschäft in den vergangenen Wochen gründlich und schockte die Anleger vor etwas mehr als einer Woche mit dem Eingeständnis drastisch überhöhter Abonnentenzahlen und einer Gewinnwarnung. Finanzvorstand Alexander Teschner nahm seinen Abschied. Am Mittwoch folgte ihm Vertriebsvorstand Oliver Kaltner.

    Alles anzeigen

    boerse.ARD.de : Mauschelt Premiere mit Murdoch?

  • Frostbiter
    Gast
    • 13. Oktober 2008 um 15:31
    • #3

    Murdochs News Corp. könnte für Bundesliga-Rechte anstelle von Premiere bieten

    München - Medienberichten zufolge könnte der australische Unternehmer Rupert Murdoch in den Bieterwettstreit um die Rechte an der Fußball-Bundesliga einsteigen.



    Das Nachrichtenmagazin "Focus" schreibt in seiner neuen Ausgabe ohne Ausgabe von Quellen, dass Premiere sich bei der Auktion zurückhalten und der News Corp. den Vortritt lassen könnte. Folgt man dieser Spekulation, dann könnte Murdochs Medienkonzern News Corp. die Rechte dann an Premiere weitergeben. Weder Premiere noch die News Corp. wollten den Bericht auf Anfrage kommentieren. Auch ein Sprecher der Deutschen Fußball Liga (DFL) wollte gleichfalls keinen Kommentar abgeben.

    Seinen Einfluss macht Murdoch bereits spürbar geltend. Firmenchef Michael Börnicke war Anfang September nach nur einem Jahr im Amt zurückgetreten und Murdoch-Manager Mark Williams hatte das Ruder übernommen. Neu-Vorstandsvorsitzender Williams durchleuchtete das Geschäft in den vergangenen Wochen gründlich. Er schockte die Anleger vor etwas mehr als einer Woche mit dem Eingeständnis drastisch überhöhter Abonnentenzahlen und einer Gewinnwarnung (DIGITAL FERNSEHEN berichtete). Finanzvorstand Alexander Teschner nahm seinen Abschied. Am Mittwoch folgte ihm Vertriebsvorstand Oliver Kaltner.

    Die DFL will mit dem Bieterprozess für Rechte an der Bundesliga von der Saison 2009/2010 an in den kommenden Wochen beginnen. Im Vorfeld dieser erneuten Ausschreibung war ein milliardenschwerer Vertrag zwischen der DFL und der Kirch-Agentur Sirius nach dem Einspruch des Bundeskartellamtes geplatzt (DF berichtete).

    Nach Angaben von ARD-Online wirkte wirkte der "Focus"-Bericht am Montagmorgen beflügelnd auf die Aktien des Unternehmens. Die im MDax notierten Premiere-Aktien schossen in der Spitze 15 Prozent hoch. Später reduzierte sich das Kursplus etwas.

    Rupert Murdoch kontrolliert über seine News Corp. derzeit mehr als ein Viertel der Premiere-Aktien und hat damit eine sogenannte Sperrminorität, mit der auf Hauptversammlungen keine wichtigen Entscheidungen gegen seinen Willen getroffen werden können. In den vergangenen Wochen war mehrfach über ein Übernahmeangebot Murdochs für Premiere spekuliert worden. Bei diesem hätte Murdoch die Aktionäre aus dem Streubesitz auszahlen müssen. Dass erschien aber wohl zu teuer, zumal er als größter Einzelaktionär faktisch die Geschäfte von Premiere bestimmen kann.

    Durch den Magazinbericht werden Spekulationen über eine vollständige Übernahme von Premiere durch den Murdoch-Konzern wieder angeheizt, sagte ein Händler. Zu den aktuellen Spekulationen passe auch ein Bericht der "Welt am Sonntag", dass News Corp. eine weitere Kapitalspritze für Premiere erwäge, so der Händler.

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