1. Dashboard
  2. Mitglieder
    1. Letzte Aktivitäten
    2. Benutzer online
    3. Team
    4. Mitgliedersuche
  3. Filebase
  4. Forum
  5. Zebradem-WIKI
  6. Foren-Regeln
  7. Spenden Liste
    1. Spenden
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
ZebraDem-Sponsoring
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Seiten
  • Dateien
  • Forum
  • Erweiterte Suche
  1. Forum
  2. zebradem.com
  3. Off-Topic

Schäuble: Kritik an Vorratsdatenspeicherung "unberechtigt

  • gonso-01
  • 15. Oktober 2008 um 02:16
  • gonso-01
    Gast
    • 15. Oktober 2008 um 02:16
    • #1
    Zitat

    [color="Lime"]>>>> vorlesen <<<<[/color]

    Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble hat nach der Großdemo gegen den "Überwachungswahn" am Samstag in Berlin die "unverantwortliche" Erzeugung von Ängsten bei jungen Menschen durch Bürgerrechtsorganisationen, die "politische Linke" und "gewisse Medien" kritisiert. "Ich halte diese Kritik für unberechtigt", sagte der CDU-Politiker im Interview mit der taz. Dabei bezog er sich auf eine "europaweite Kampagne gegen die Vorratsdatenspeicherung".


    Machen Sie Windows XP Clients fit für Online Transaktionen
    Dieses Whitepaper befasst sich mit der Verhaltensweise von EV Upgrader und wie er die Root-Installation in Windows XP-Betriebssystemen initiiert.
    Datenschutz und SSL: Vertrauen als Wettbewerbsvorteil
    Dieses Whitepaper behandelt das Thema „Vertrauen im Geschäftsleben“. Sie erfahren wie Sie das Vertrauensverhältnis zu Kunden, Partnern und Lieferanten stärken können.
    Allerneueste Entwicklungen in der SSL-Technologie
    In diesem Paper werden einige dieser Entwicklungen erläutert, damit Sie entscheiden können, welcher SSL-Typ sich am besten für Ihr Unternehmen eignet.

    Zugleich suchte Schäuble die verdachtsunabhängige Protokollierung der Nutzerspuren mit dem Hinweis zu verteidigen, dass diese "angesichts des 11. Septembers" richtig sei und keine Inhaltsdaten vorzuhalten seien. Zugriffe durch die Polizei auf die Datenberge bedürften einer richterlichen Genehmigung. Bei der "derzeitigen Erregung", die ihn an die Proteste gegen die Volkszählung vor 25 Jahre erinnere, sei es aber schwer, "einer gewissen Vernunft zum Durchbruch zu verhelfen".

    Schäuble drückte seinen Ärger darüber aus, dass viele Demonstranten Plakate und Signets mit seinem Konterfei und der Aufschrift "Stasi 2.0" trugen: "Die Gleichsetzung meiner Person mit der Stasi ist eine Beleidigung." Die Staatssicherheit der DDR habe mehrere hunderttausend Mitarbeiter gehabt, Menschen dazu gebracht, sich gegenseitig zu bespitzeln, und eine "Atmosphäre der Angst" geschaffen. "Wer das mit der Bundesrepublik vergleicht, der diffamiert unsere Freiheitsordnung in einem Maße, wie wir es nicht zulassen dürfen." Eine Frechheit sei es, dass gerade die Linke solche Gegenüberstellungen anstelle. Dahinter sieht der Innenminister "bei manchen" auch einen Versuch, "die Stasi im Nachhinein zu verharmlosen".

    Persönlich nehme er den Datenschutz ernst, versicherte Schäuble. Der technisch Fortschritt berge aber zwangsläufig Risiken, wie sie etwa mit großen Datensammlungen einhergehen würden. Man könne ja nicht das Telefonbuch verbieten, nur weil manche mit den darin enthaltenen Informationen Missbrauch treiben: "Das ist doch Maschinenstürmerei." Wer gegen die Vorratsdatenspeicherung sei, wolle die Informationstechnologie und die damit verbundene Anhäufung "bis vor Kurzem nicht einmal vorstellbarer" Datenmengen offenbar ganz abschaffen.

    Dass ausgerechnet Konzerne wie die von Datenskandalen geschüttelte Deutsche Telekom Verbindungs- und Standortdaten sechs Monate aufbewahren sollen, bereitet dem Minister zudem keine schlaflosen Nächte. In der Führung des Bonner Unternehmens sei "Sensibilität" in Datenschutzfragen vorhanden. Insofern könne man dem Konzern schon vertrauen.

    Skeptisch äußerte sich Schäuble zu den von Datenschützern, großen Wirtschaftsakteuren und den Grünen erhobenen Forderung, den Datenschutz direkt im Grundgesetz zu verankern: "Das weckt Erwartungen, die nicht erfüllt werden könnten." Zudem habe das Bundesverfassungsgericht das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung bereits aus dem Grundgesetz abgeleitet. Eine darüber hinaus gehende Verfassungsänderung "wäre der Ersatz von faktischem Handeln durch Rhetorik". Für reine Signalwirkungen sei der Grundrechtskatalog ferner "wirklich nicht zuständig".

    Zuversichtlich zeigte sich der Verfassungsminister, dass trotz der weiteren Verzögerungen bei den abschließenden Beratungen der geplanten Ausweitung der Befugnisse des Bundeskriminalamts (BKA) das entsprechende Gesetzesvorhaben "in Kürze verabschiedet werden kann". "Durchgreifende verfassungsrechtliche Bedenken" gegen das Projekt, mit dem unter anderem eine rechtliche Basis für heimliche Online-Durchsuchungen geschaffen werden soll, sehe er nicht.

    Zu den Auseinandersetzungen um Überwachung und Datenschutz, um die Terrorismusbekämpfung, die erweiterte Anti-Terror-Gesetzgebung, die Anti-Terror-Datei sowie die Online-Durchsuchung siehe auch:

    Alles anzeigen

    heise

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!

Benutzerkonto erstellen Anmelden

Spenden

Vielen Dank für die Unterstützung!
Hiermit unterstützt du Zebradem.
Das beinhaltet überwiegend die Serverkosten und Lizenzgebühren.
Spenden

Letzte Beiträge

  1. Wenn der Jailbreak zum Geschäftsmodell wird

    heugabel
    16. September 2026 um 02:27
  2. Pluto TV

    Fellfresse
    14. September 2026 um 23:03
  3. SpiderCat und der Kindle als Käfig mit Lesefunktion

    heugabel
    14. September 2026 um 12:27
  4. VLC unter Druck: Zwei Lücken, ein altes Grundproblem

    heugabel
    13. September 2026 um 14:27
  5. Korbunio statt KorbKlar: Warum aus einer Preisvergleichs-App plötzlich ein Infrastrukturprojekt wurde

    heugabel
    12. September 2026 um 15:27
  6. Androids VPN-Lockdown ist nicht dicht: Eine API genügt, und die echte IP verrät sich

    heugabel
    11. September 2026 um 17:27
  7. House of Usenet und die alte Lektion des Netzes: Vertrauen ist kein Backup

    heugabel
    11. September 2026 um 14:27
  8. Wenn der Desktop zur Werbefläche wird: Microsofts Bing Wallpaper und die stille Verwandlung von Windows

    heugabel
    10. September 2026 um 11:27
  9. Serienstream.cloud: Wenn die Sperr-Meldung selbst zum Geschäftsmodell wird

    heugabel
    9. September 2026 um 19:36
  10. 119.000 Domains für denselben Betrug

    heugabel
    9. September 2026 um 19:27
© 2024 Zebradem - Software by WoltLab