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Experte knackt fälschungssichere Reisepässe

  • jerry_terraner
  • 3. Februar 2009 um 13:10
  • jerry_terraner
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    Beiträge
    210
    • 3. Februar 2009 um 13:10
    • #1

    Von wegen fälschungssicher: Ein Sicherheitsexperte hat die angeblich absolut sicheren Ausweispapiere seiner Mitbürger auslesen können. In denen befindet sich seit einigen Jahren ein Funkchip mit wichtigen Informationen – wer die knackt, steht kurz vor einer täuschend echten Kopie der sensiblen Dokumente. Das Ganze gelang dem Mann mit einer einfachen Ausrüstung aus dem Versandhandel. Ein ähnlicher Funkchip wie der nun geknackte ist auch in deutschen Reisepässen im Einsatz.

    Weniger als 250 Dollar hat die Ausrüstung gekostet, mit der der Sicherheitsexperte Chris Paget das für absolut sicher gehaltene System geknackt hat. Eine Flachantenne, ein Lesegerät für Funkchips und ein Notebook – mehr brauchte Paget nicht für seinen Coup. Diese Ausrüstung, montiert in Pagets Auto, genügte dem Experten, um im Vorbeifahren Daten aus den Ausweisdokumenten von Passanten auszulesen. Und das gleich dutzendweise.

    Heimliche Ausweiskopie im Vorbeifahren

    Und das ist gerade das Erschreckende an Pagets Beutezug. Dass das System grundsätzlich verwundbar ist, war seit längerem bekannt. Allerdings mussten sich die potentiellen Fälscher dafür eines der zu kopierenden Dokumente besorgen und stundenlang bearbeiten. Mit Pagets Billig-Ausstattung gelingt das nun massenhaft, in kurzer Zeit und ganz ohne dass der Besitzer des Dokuments etwas davon mitbekommt. Zwar ist es Paget zunächst nur gelungen, so genannte Tags aus den Funkchips auszulesen. Die enthalten keine persönlichen Daten, sondern nur einen Verweis auf einen Datenbankeintrag im amerikanischen Heimatschutzministerium. Experten gilt dies jedoch als zentraler Schritt auf dem Weg zu einer täuschend echten Kopie legitimer Papiere.

    Ähnliches System auch in Deutschland

    Bei den so ausgelesenen Funkchips handelt es sich um so genannte RFID-Chips. Die Abkürzung steht für Radio Frequenzy Identification, zu Deutsch eine Identifikation per Funkübertragung. In Ausweisdokumenten sollen diese Chips die Papiere fälschungssicher machen, indem persönliche Identifikationsmerkmale darauf gespeichert werden. In Deutschland ist ein solches System bereits in Reisepässen im Einsatz. Dabei werden auf den Chips Fingerabdrücke und ein digitales Foto des Ausweisinhabers gespeichert.


    Datenschutz: Experte knackt fälschungssichere Reisepässe

  • Treets
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    Beiträge
    497
    • 3. Februar 2009 um 22:31
    • #2

    Geil! Da werden die Amis sich freuen mit ihrer übertriebenen Terrorangst...

  • chris78
    Profi
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    Beiträge
    544
    • 4. Februar 2009 um 12:21
    • #3
    Zitat von Treets;269906

    Geil! Da werden die Amis sich freuen mit ihrer übertriebenen Terrorangst...

    Die können im moment nur eins dazu sagen:

    "Yes, we can":biggrinthumb:

  • mape
    Fortgeschrittener
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    173
    • 4. Februar 2009 um 14:55
    • #4

    Sauber, ich will mir bald einen Reisepass machen lassen, weil ich nach Agypten will.
    Werde mir dann wohl nur eine vorläufigen machen lassen.

  • Gast
    Gast
    • 4. Februar 2009 um 15:06
    • #5

    ...der typ knackt nichts der liest bloß die komplett offenen RFID-Schlüssel aus , schreibt sie auf den RFID CHiP und fertig.

    Mit dem RFID-Schlüssel ist man in einer Datenbank registriert.

    das kann jeder von uns mit der passenden hardware .


    Das einzigste was der knackt is das total verblödete "Sicherheitssystem".

    Nen offenen Schlüssel einrichten ok , diesen Schlüssel aber als "einzigartig" anzunehmen is einfach bloß ignorant.

  • Halligalli
    Schüler
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    160
    • 5. Februar 2009 um 10:39
    • #6

    Seh ich genauso,geknackt hat der gar nix,und daß man die RFID´s auslesen kann,ist seit bestimmt 2 Jahren ein alter Hut.Die Reisepässe und anderer Kram sind vlt. Fälschungssicher,aber jeder Lulli kann die Daten des RFID auslesen,was mir persönlich schon viel mehr Angst macht

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