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Spionage per Nadeldrucker:

  • gonso-01
  • 27. Mai 2009 um 19:39
  • gonso-01
    Gast
    • 27. Mai 2009 um 19:39
    • #1


    [FONT="Arial Black"]Spionage per Nadeldrucker: Forschergruppe "entschlüsselt" Druckergeräusche [/FONT]

    Zitat

    Mit einer Kombination aus automatischer Spracherkennung und maschinellem Lernen ist es Michael Backes, Professor für Kryptografie und Informationssicherheit an der Universität des Saarlandes, und seiner Forschungsgruppe gelungen, über die Druckgeräusche nahezu drei viertel der auf einem Nadeldrucker gedruckten Texte zu rekonstruieren. Dazu druckten die Forscher zunächst ein Wörterbuch aus, zeichneten die Druckgeräusche auf und ordneten in einer Datenbank den Wörtern das jeweils charakteristische Geräusch zu. Von weiteren Tonaufnahmen sollte dann das entwickelte Programm etwaige Störgeräusche aussortieren und die Wörter automatisch erkennen. 70 % der Wörter der ausgedruckten Patientenakten sowie Kontoauszüge und sogar Geheimnummern von Konten konnten sie aus den Druckgeräuschen herausfiltern.


    Um herauszufinden, wie praxisrelevant diese Lauschgefahr ist, gab Backes bei einem Meinungsforschungsinstitut eine Umfrage über den Einsatz von Nadeldruckern in Arztpraxen und Banken in Auftrag. Rund 60 % der befragten Arztpraxen haben Nadeldrucker im Einsatz, davon 80 % für den Ausdruck von Rezepten allgemein, 70 % für Betäubungsmittelrezepte - hier verlangt der Gesetzgeber einen Durchschlag - und 40 % für Patientenakten. Bei den befragten Banken gaben 30% an, noch einen Nadeldrucker zu verwenden, in der Regel für den Ausdruck vertraulicher Daten und in 70 % der Fälle für Kontodaten.

    In einem Feldversuch nahmen nun die als Patienten getarnten Forscher in einer Arztpraxis per Mikrofon verschiedene Rezeptausdrucke auf, trainierten ihr Programm mit sechs Rezepten und fanden beim siebten Rezept das verschriebene Medikament über das Druckgeräusch heraus. Mit seiner Arbeit will das Forscherteam neue Sicherheitslücken aufdecken und für Spionagegefahren sensibilisieren. Im vergangenen Jahr hatte Backes mit einem Informatikerteam nachgewiesen, dass man Monitorreflexionen in Brillengläsern oder Teekannen auch über größere Entfernung schon mit relativ wenig und relativ preiswertem Equipment auslesen kann. (ur/iX)


    27.05.2009
    heise/security

  • MukMuk
    Anfänger
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    2
    • 28. Mai 2009 um 08:07
    • #2

    Einige haben anscheinend sehr viel Langeweile... ;)

  • exilassi
    Gast
    • 28. Mai 2009 um 12:05
    • #3

    Wie kommt man vor allem auf so eine Idee? In meinen Augen völlig sinnfrei...

  • chris78
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    Beiträge
    544
    • 28. Mai 2009 um 18:10
    • #4

    Ich denke, wenn man eine andere Schriftart wählt, hört sich das ganze schon anderes an :)

  • schaumamal
    Anfänger
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    31
    • 29. Mai 2009 um 12:03
    • #5

    sowas.......

    so ein mist, ich hab gerade meine steuererklärung auf meinem nadeldrucker rausgelassen................

    mal im ernst, ich kenne gerade mal eine firma in unserem kundenkreis die noch einen nadeldrucker benutzt.

    aber gut zu wissen, was es doch so gibt...........grins

  • nuru
    Gast
    • 29. Mai 2009 um 13:43
    • #6

    das hat doch nicht etwa unser lieber schäuble in auftrag gegeben?:cool0020:

    Da sieht man wieder nichts ist so unsicher wie die EDV - mal geht sie mal nicht - mal kann man alles lesen mal nicht usw.

    :welcome: beim gläsernden menschen :welcome:

  • Wauzzi
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    Beiträge
    1.773
    • 29. Mai 2009 um 15:06
    • #7

    Nunja gar nicht so blöd ! Bank Pins und Tanlisten etc. werden alle mit dem Nadeldrucker gedruckt !

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