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Verrücktes Millionen-Monopoly: Ribéry will weg

  • Gismo123
  • 2. Juli 2009 um 13:45
  • Gismo123
    Meister
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    10.150
    Beiträge
    1.600
    • 2. Juli 2009 um 13:45
    • #1

    Im verrückten Millionen-Monopoly um Franck Ribéry hat der Franzose den nächsten Zug getan - der Nationalspieler forciert trotz des Vetos der Bayern-Bosse seinen Wechsel zu Real Madrid.


    «Es ist entschieden, ich will gehen. Es wird Real oder nichts», sagte der Franzose der französischen Sportzeitung «L'Equipe». «Ich würde gerne schnell ein Gespräch mit den Bayern-Verantwortlichen führen.» Dass der 26-Jährige nur einen Tag nach dem Trainingsauftakt unter Neu-Coach Louis van Gaal einmal mehr neben statt auf dem Platz wirbelte und für Unruhe sorgte, dürfte den Chefs beim Fußball-Rekordmeister nicht schmecken. Am zweiten Trainingstag beendete Ribéry die Einheit vorzeitig. Laut Club war dies nur eine Vorsichtsmaßnahme, der Mittelfeldakteur habe eine Blase am Fuß.

    Noch bei der stolzen Präsentation von Hoffnungsträger van Gaal hatte Uli Hoeneß auf den Wert Ribérys hingewiesen und den Franzosen als «Schlossallee mit vier Hotels» bezeichnet. Der Mittelfeldstar zog nun die nächste Ereigniskarte - aber ein «konkretes Angebot von Real» gab es laut dem Manager bis zum Trainingsstart nicht. Und eine Monopoly-Straße wie die Schlossallee «gibt man nur her, wenn man in Not ist oder pleite oder nicht mehr weiter weiß», sagte Hoeneß. «Oder einer kommt auf die Schlossallee, weil er sich da hinwürfelt und da wird es teuer.» Bislang habe man alle Besuche von Real abgelehnt, weil die Spanier «das Spiel Monopoly nach ihren Regeln spielen wollen», verriet Hoeneß und damit zwischen den Zeilen auch: Es gibt eine Schmerzgrenze, wenn Madrid nur genügend bietet.

    Für 25 Millionen Euro kam der Franzose vor zwei Jahren aus Marseille, wenn er für ein Vielfaches verkauft werden könnte und sich der FC Bayern von dem Erlös die Parkstraße und den Opernplatz - um im Bild des Spiels zu bleiben - kaufen könnte, wäre sicherlich auch van Gaal nicht unzufrieden. Zwar betonte der 57-Jährige, dass «ich als Trainer immer die besten Spieler behalten will», meinte aber auch, dass jeder Spieler durch sein Umfeld beeinflusst wird. Wie Ribéry durch seine Berater, und die kassieren vor allem bei einem Wechsel. Ob dem in der Rückrunde manches Mal launenhaft wirkenden Bayern-Star die harte Art des Niederländers schmecken wird, ist sowieso fraglich. Im ersten Training nahm sich van Gaal den verdutzten Ribéry jedenfalls schon einmal für ein paar klare Worte vor.

    Ribéry, der der 16. Franzose im Trikot der Königlichen wäre, will abwarten, Real soll reagieren. Nach den spektakulären Transfers von Kaká, Cristiano Ronaldo, Raúl Albiol und in dieser Woche von Ribéry- Kumpel Karim Benzema von Olympique Lyon für 35 Millionen Euro hat Madrid insgesamt rund 220 Millionen Euro für neues Personal investiert. 300 Millionen Euro, so wurde jedenfalls kolportiert, waren als Investition vor der neuen Saison angedacht. Sollte der Rest in die Bayern-Kasse fließen können, wären das die «verrückten Dinge», bei denen Hoeneß über den Verkauf des Franzosen nachdenken würde. Bis zum Ende der Wechselperiode am 31. August wird weiter gewürfelt - oder vorher verkauft.

    © DPA

  • Teufelchen
    Gast
    • 6. Juli 2009 um 22:07
    • #2

    Van Bommel befürchtet langes „Hickhack“ um Ribéry

    Zitat

    Kapitän Mark van Bommel befürchtet, dass die Transfer-Spekulationen um Franck Ribéry die gesamte Saison-Vorbereitung des FC Bayern München überschatten könnten.

    „Das Hickhack bleibt vielleicht bis zum Ende der Wechselperiode am 31. August“, sagte der niederländische Fußball-Nationalspieler. Der Mannschaft wäre es natürlich „am liebsten“, wenn die Zukunft des von Real Madrid umworbenen Mittelfeldakteurs „so schnell wie möglich“ geklärt werden könnte, betonte van Bommel: „Aber das Thema muss Franck mit dem Trainer und dem Vorstand klären.“

    Der vom deutschen Rekordmeister bislang für unverkäuflich erklärte Ribéry hatte in der vergangenen Woche einen Wechsel nach Madrid zunächst verbal forciert. Inzwischen erklärte er, dass er „nicht unbedingt“ aus München weg wolle. Ribérys Vertrag bei den Münchnern läuft noch zwei Spielzeiten. Es sei im Grunde „ein Wahnsinn“, klagte van Bommel, dass die Wechselfrist erst Ende August und damit mehrere Wochen nach dem Bundesliga-Start ende.

    Sehr positiv äußerte sich der letztjährige Mannschaftskapitän van Bommel über die ersten Trainingseindrücke unter der Leitung seines Landsmannes Louis van Gaal. „Er gibt klar an, was er will und was nicht. Jeder weiß, was er zu tun hat. Es gibt keinen Hühnerhaufen auf dem Platz.“ Das schnelle Umsetzen der Ideen von van Gaal sei wichtig, weil die Vorbereitungszeit in diesem Jahr sehr kurz sei. „Ich habe ein gutes Gefühl“, bemerkte van Bommel.

    Im persönlichen Kampf um einen Stammplatz sieht er sich nicht ausschließlich in einem Konkurrenzkampf mit Neuzugang Anatoli Timoschtschuk. Im Training agierte der Niederländer auch schon halbrechts vor dem Ukrainer, der direkt vor der Abwehr agierte. „Es gibt viele Lösungen im Mittelfeld“, sagte van Bommel. Timoschtschuk und er könnten auch gemeinsam in der Mannschaft spielen.

    Quelle: fokus.de

    TV-Tipp: Am Freitag den 10.Juli um 19:45Uhr auf DSF Testspiel RB Salzburg gegen FC Bayern :D

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