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Offenbar nur wenig Interesse an Kabel Deutschland

  • besim
  • 20. Februar 2010 um 23:51
  • besim
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    308
    • 20. Februar 2010 um 23:51
    • #1

    Unterföhring - Der Verkauf von Kabel Deutschland ist offenbar ins Stocken geraten.

    Das schreibt Reuters Deutschland und beruft sich auf das Umfeld mehrerer Bieter. Die Finanzierung der Milliardengebote für den größten deutschen Kabelnetzbetreiber habe sich deutlich erschwert, hieß es.

    Hintergrund seien die Entwicklungen an den Finanzmärkten. So seien die Preise für Hochzinsanleihen, mit denen die Offerten finanziert werden sollen, deutlich nach oben geschnellt. Damit könnten die Finanzinvestoren wohl nicht mehr den Preis bieten, den der Verkäufer Providence haben wolle. Ein Insider sagte Reuters: "Aus dem Prozess ist der Dampf raus. Es würde nicht überraschen, wenn die Sache verschoben wird."

    Dem Bericht zufolge war Kabel Deutschland bei Finanzinvestoren auf reges Interesse gestoßen. Sie hätten zwischen fünf und 5,5 Milliarden Euro geboten. Ein Verkauf wäre die größte Übernahme durch Private-Equity-Firmen in Europa seit Beginn der Finanzkrise. Mangels Krediten konnten die Investoren in den vergangenen Jahren kaum Milliardendeals stemmen. "Kabel Deutschland ist ein Testfall dafür, ob die Kreditmärkte wieder so große Transaktionen aufnehmen können", sagte ein beteiligter Banker.

    Ein Bankenkonsortium habe den Bietern eine Brückenfinanzierung bis vier Milliarden Euro zur Verfügung stellen wollen, die dann von einer Anleihe abgelöst werden sollte. Angesichts der wieder größeren Risikoscheu der Investoren wackele nun die geplante Anschlussfinanzierung. Das wiederum stelle auch den Brückenkredit in Frage.

    Trotz der aktuellen Finanzierungsprobleme seien sich Banker darin einig, dass Kabel Deutschland ein attraktives Verkaufsobjekt bleibt. Der Konzern versorge rund neun Millionen TV-Haushalte in 13 Bundesländern und verspreche dadurch sehr stabile Einnahmen. In Finanzkreisen spreche man von einer "Gelddruckmaschine" für Beteiligungsfirmen. Der Finanzinvestor Providence habe zudem keinen Zeitdruck und könne warten, bis sich die Märkte wieder erholt hätten, sagten mehrere Insider.

    Providence und Kabel Deutschland lehnten dem Bericht zufolge Kommentare zu den Informationen ab. Unter den möglichen Bietern hatte sich mit BC Partners und CVC eine erste Allianz formiert, zu den Interessenten werden auch Apax, Advent, Carlyle und Bain Capital gerechnet.

    Q: digitalfernsehen.de

  • Gast
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    • 22. Februar 2010 um 01:49
    • #2

    Und so gehts weiter:
    Kabel Deutschland: Börsengang statt Verkauf

  • augustiner
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    • 22. Februar 2010 um 09:18
    • #3

    Ja Ja geht mal an die Börse, jetzt sollten die letzten begreifen das die Gebiete die noch nicht ausgebaut sind das auch noch für lange Zeit bleiben. Denn man muss das Geld ja den Anlegern zukommen lassen und nicht in Leistung stecken.

  • Gast
    Gast
    • 23. Februar 2010 um 01:08
    • #4

    Nicht jeder Börsengang ist schecht, aber die Wahrscheinlichkeit ist hoch.

    Komt immer auf die Sichtweise drauf an. Derzeit bin ich froh, das es bei mir KD Internet gibt. Die Telekom bietet hier nur 1MBit/s im Nachbardorf teilweise sogar gar kein DSL.

  • augustiner
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    • 23. Februar 2010 um 09:50
    • #5

    Klar kann ein Börsengang auch was gutes haben. Aber nicht bei einem defizitären Unternehmen.
    Ein Börsen notiertes Unternehmen muss Gewinne für die Aktionäre abwerfen sonst fällt der Kurs. Gewinne hängen meist mit massiven Einsparungen zusammen.

    Die haben noch nie Gewinn gemacht also sagt meine Glaskugel das der Aktienkurs den gleichen einschlagen wird wie der der Telekomiker. Das gleiche prophezeie ich auch der Bahn falls sie an die Börse geht.

    Ein Börsengang bereichert in dem Fall ein paar Hanseln auf kosten aller Kunden, da die Leistungen massiev zurückgefahren werden. Im Endefekt der Firmenwert noch mehr sinkt und die Geier sich schon die Hände reiben.

  • Lucas70
    V.I.P-User / Freetz Dev Team
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    Beiträge
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    • 23. Februar 2010 um 14:07
    • #6

    Na lasst Sie doch machen und sich die Geier die Hände reiben.
    Vielleicht wird man den Verein dann auf die Art endlich los.

    mfg

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