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  3. Szene News

Debatte um Kabel-Einspeisegebühren offenbar neu entbrannt – HDTV-Programme als Druckm

  • Teufelchen
  • 3. Mai 2011 um 01:12
  • Teufelchen
    Gast
    • 3. Mai 2011 um 01:12
    • #1
    Zitat

    Der deutsche Kabelmarkt könnte vor einem Paradigmenwechsel stehen: Die Diskussion um die Einspeisegebühr, die die Programmanbieter an die Netzbetreiber zu zahlen haben, ist offenbar neu entbrannt, berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ, Ausgabe vom 30. April). Noch bis zum Sommer dürften sich dem Blatt zufolge die aktuellen Gespräche zwischen Kabelnetzbetreibern und Privatsendern hinziehen, danach könnte es erstmals zu Veränderungen kommen.


    Hohe dreistellige Millionenbeträge
    Derzeit müssen Sender wie RTL und Pro Sieben – aber auch die Öffentlich-Rechtlichen – dafür zahlen, dass sie in Netzen etwa von Kabel Deutschland oder Unitymedia verbreitet werden. Dafür würden die Programmanbieter zwischen 22 und 27 Cent pro Haushalt und Jahr entrichten – was sich der „FAZ“ zufolge insgesamt auf einen hohen dreistelligen Millionenbetrag summiere.


    Genervte TV-Manager
    Für TV-Manager wie Pro Sieben Sat 1-Vorstand Thomas Ebeling oder RTL Group-Chef Gerhard Zeiler sei dies ein „unhaltbarer Zustand“, heißt es in dem Bericht. „Wir wollen das amerikanische Modell“, betonte Ebeling. In den USA bezahlen die Kabelnetzbetreiber für die Programme der TV-Veranstalter. Auch Zeiler sei von der aktuellen Situation genervt. „Wir wollen von den Plattformen eine faire Beteiligung am Umsatz mit unseren Programmen bekommen und das ist nur legitim“, sagte er der „FAZ“. Die Kabelnetzbetreiber dagegen argumentierten, dass ohne sie die Programminhalte gar nicht erst zum Kunden kommen würden.


    HDTV-Sender als Druckmittel
    Die Sender setzen dem Bericht zufolge nun ihre hochauflösenden Sender als Druckmittel ein, um für das Signal der großen, frei empfangbaren Sender Geld von den Netzbetreibern zu kommen. Gegenwärtig sind die großen privaten HD-Sender etwa weder bei Kabel Deutschland noch bei Unitymedia zu empfangen. Allzu lange, so die „FAZ“, könnten die Kabelnetzbetreiber die hochauflösenden Programme von RTL und Pro Sieben Sat 1 ihren Kunden nicht vorenthalten. Ob es am Ende aber wirklich amerikanische Verhältnisse geben könnte, habe keiner der Verhandlungspartner zu sagen vermocht. „Es geht insgesamt um sehr komplexe Vertragsinhalte“, sagte eine KDG-Sprecherin gegenüber der Zeitung.
    http://www.prosiebensat1.com/
    http://www.rtlgroup.com/

    Alles anzeigen

    Quelle: infosat.de

  • Gast
    Gast
    • 5. Mai 2011 um 00:26
    • #2

    Ich kann es langsam nicht mehr hören. Analog-Abschaltung hin, HD-Einspeisung her. Da kommt man sich im Kabel (zumindest bei KD) vor, also ob die Sat mit aller Gewalt hinterherhinken wollen.
    Bin aber auch selbst schuld, hätte ja längst ne Sat-Schüsssel aufbauen können.

  • Teufelchen
    Gast
    • 5. Mai 2011 um 00:39
    • #3
    Zitat von scp;408802

    Ich kann es langsam nicht mehr hören. Analog-Abschaltung hin, HD-Einspeisung her. Da kommt man sich im Kabel (zumindest bei KD) vor, also ob die Sat mit aller Gewalt hinterherhinken wollen.
    Bin aber auch selbst schuld, hätte ja längst ne Sat-Schüsssel aufbauen können.

    Kabel Deutschland... Die setzen schon lange nicht mehr auf Digitalfernsehen, sondern mehr auf Phone/Internet. Ich möchte nicht wissen wieviel die an Werbekosten für ihr Phone/Internet Angebote ausgeben. Wenn ich nicht 1x im Monat Werbung per Post von den bekomme, dann rufen die an (ok...sie versuchen anzurufen :D)
    Ich weiß schon, warum ich meine Satschüssel so liebe!

  • Gast
    Gast
    • 5. Mai 2011 um 00:49
    • #4

    Ja, mir als Kunde geht es nicht besser. Ich kriege mind. 1x im Monat einen Werbebrief für "Freundschaftswerbung".
    Wobei ich KD Internet auch behalten werde, aber bei TV sieht es tatsächlich anders aus.

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