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MINTBOX Desktoprechner mit Linux Mint

  • mandy28
  • 12. Juni 2012 um 22:59
  • mandy28
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    • 12. Juni 2012 um 22:59
    • #1
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    In Zusammenarbeit mit dem Linux-Mint-Projekt hat der Hardwarehersteller Compulab zwei Desktoprechner namens Mintbox entwickelt. Auf beiden läuft eine angepasste Version des Betriebssystems Linux Mint.


    Zwei Desktoprechner mit Linux Mint bietet der Hardwarehersteller Compulab unter dem Namen Mintbox zum Verkauf an. Beide werden mit vorinstalliertem Betriebssystem Mint ausgeliefert und tragen das Linux-Mint-Logo. Zehn Prozent des Verkaufspreises gehen an das Open-Source-Projekt.

    Die beiden Desktoprechner sind aus der Fit-PC3-Reihe des Hardwareherstellers und sollen nicht größer als ein DVD-Laufwerk sein. Die Mintbox gibt es in der Standardausführung Mintbox Basic sowie in der Pro-Version Mintbox Pro. In beiden ist eine sogenannte APU der G-Serie von AMD verbaut, ein SoC bestehend aus einer CPU der Bobcat-Reihe und einer Radeon-GPU. Bei dem SoC in der Mintbox Basic Mintbox Basic handelt es sich um APU G-T40N, deren zwei Kerne mit 1 GHz getaktet sind. Dort sind 4 GByte RAM vorhanden.

    Der integrierte Grafikchip ist ein Radeon HD 6290. Die Pro-Variante hat eine APU G-T56N, deren Zweikernprozessor mit jeweils 1,65 GHz getaktet ist. Dessen integrierte GPU ist ein Radeon HD 6320. In der größeren Version sind insgesamt 8 GByte RAM verbaut.

    Gehäuse als Kühlkörper

    Statt des glatten Metallgehäuses der Basic-Version ist das Gehäuse der Pro-Variante gerippt. Die Gehäuse dienen gleichzeitig als Kühlkörper für die beiden lüfterlosen Geräte. Sie sollen jedoch entsprechend schwerer sein als vergleichbar große Geräte.

    Ansonsten ist die Ausstattung der beiden Rechner identisch: Für den Monitoranschluss gibt es zwei HDMI-Ausgänge und einen Displayport. Außer über einen Gigabit-Ethernet-Anschluss verbinden sich die Desktoprechner per WLAN nach 802.11 b/g/n mit dem Netzwerk. Außerdem ist Bluetooth integriert. Außerdem haben beide auf der Rückseite insgesamt vier USB-Steckplätze, zwei davon nach USB 3.0. Ebenfalls auf der Rückseite befinden sich ferner noch zwei eSATA-, zwei Mini-PCIe-Anschlüsse und ein mSATA-Anschluss. Auf der Vorderseite sind weitere vier USB-2.0-Steckplätze.

    Festplatte mit 250 GByte

    Beide haben eine Festplatte mit 250 GByte. Laut Mint-Team lassen sich sowohl Festplatte als auch Arbeitsspeicher einfach über einen abschraubbaren Deckel auf der Unterseite des Geräts aufrüsten.

    Laut Mint-Team werden beide Geräte mit Linux Mint in Version 13 samt Cinnamon-Desktop ausgeliefert. Die freien Radeon-Grafiktreiber liefern die für den Desktop benötigten 3D-Effekte, der proprietäre Catalyst-Treiber wird nicht benötigt. Allerdings bieten diese auf den Geräten mehr Leistung. Laut Benchmarks des Mint-Teams läuft Glxgears mit den freien Treibern bei 60 FPS. Mit den AMD-Treibern erreicht Glxgears auf der Basic-Variante 800 FPS und auf der Mintbox Pro 1.000 FPS.

    Außerdem soll die Wiedergabe von 1080p-Videos flüssiger laufen, und die Tonausgabe über HDMI funktioniert auch nur mit den Linux-Treibern von AMD. Laut Spezifikationen von AMD können die APUs der G-Serie H.264, VC-1, Mpeg2, WMV, DivX sowie Adobe Flash per Hardware decodieren.

    Linux Mint 12 und 13 oder XBMC

    Neben Linux Mint 13 haben die Mint-Entwickler auch den Vorgänger Mint 12 mit dem entsprechenden Mate-Desktop sowie das Mediacenter XBMC erfolgreich auf den beiden Geräten getestet.

    Mintbox Basic kostet 476 US-Dollar, Mintbox Pro 549 US-Dollar. Gegenwärtig ist nur die einfache Variante über den Onlineshop erhältlich. Ein Zwischenhändler in Israel liefert auch nach Deutschland.

    Alles anzeigen

    Mintbox: Desktoprechner mit Linux Mint - Golem.de

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