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Microsoft setzt 5 Mrd. € in den Sand - die übernommen Fa. aQuantive praktisch wertlos

  • Gast
  • 3. Juli 2012 um 15:51
  • Gast
    Gast
    • 3. Juli 2012 um 15:51
    • #1
    Zitat

    [h=1]Microsoft schreibt 6,2 Milliarden $ aufs Online-Geschäft ab[/h]
    [h=2]Internet-Flop[/h]



    Der einst vielversprechende Kauf des Online- Werbespezialisten aQuantive wird für Microsoft zum Milliarden- Desaster: Der Softwareriese schreibt die vor fünf Jahren übernommene Firma aQuantive nun völlig überraschend ab und verbrennt damit mehr als sechs Milliarden Dollar (4,76 Milliarden Euro).


    Ursprünglich wollte der US- Konzern mit seiner bis dahin größten Übernahme im Internetsektor seine Online- Dienste stärken und Googles DoubleClick Konkurrenz machen. Nun räumte der weltweite Branchenprimus mit der Abschreibung ein, dass die Firma aQuantive praktisch völlig wertlos ist. aQuantive habe nicht den erhofften Wachstumsschub gebracht, begründete Microsoft sein Vorgehen knapp.


    Die Abschreibung frisst wohl den gesamten Gewinn für das vierte Geschäftsquartal per Ende Juni auf. Die Zahlen sollen am 19. Juli veröffentlicht werden. Analysten rechneten zuletzt mit einem Überschuss von mehr als fünf Milliarden Dollar. Zwar kam die Mitteilung überraschend, doch Investoren nahmen sie vorerst gelassen auf: In Frankfurt gaben Microsoft- Aktien um rund 0,9 Prozent nach. Im außerbörslichen US- Geschäft sanken sie auf 30,28 Dollar von 30,56 Dollar zum New Yorker Handelsschluss. Experten sagten, bei vielen Investoren sei die Übernahme bereits in Vergessenheit geraten.


    Eigentlich sollte aQuantive die Online- Werbeinnahmen von Microsoft ankurbeln. Microsoft kaufte das Unternehmen 2007 für 6,3 Milliarden Dollar in bar. Mit Hilfe des Zukaufs wollte der Software- Konzern stärker von den Erlösen aus der Online- Werbung profitieren. Nur der Skype- Kauf im vergangenen Jahr war mit 8,5 Mrd. Dollar noch teurer und verdeutlicht die Entschlossenheit Microsofts, im Internet- Geschäft aufzuholen. Erfolgreich aber war aQuantive unter dem Dach von Microsoft nie. Die aQuantive- Manager hatten dem Weltkonzern schnell den Rücken gekehrt.


    Die Abschreibung dürfte nicht nur den erwarteten Quartalsgewinn vollständig zunichtemachen. Auch die Aussichten für die Online- Sparte mit der Suchmaschine Bing und dem MSN- Internetportal sind den Angaben nach alles andere als rosig: Microsoft verkündete, die Sparte werde nicht so stark wachsen und weniger Gewinn machen. Die Aussichten seien "geringer als bisher geschätzt", teilte Microsoft mit, ohne dies genauer auszuführen.
    Das Online- Geschäft ist und bleibt das Sorgenkind des Windows- Anbieters. Derzeit fährt Microsoft damit trotz hoher Investitionen pro Quartal Verluste von rund 500 Millionen Dollar ein. Das Unternehmen investiert massiv in den Bereich, hinkt Marktführer Google aber meilenweit hinterher.
    Auch nach dem Start der eigenen Suchmaschine Bing im Jahr 2009 hat der Bereich in den vergangenen drei Jahren Fehlbeträge in Höhe von mehr als fünf Milliarden Dollar angesammelt. Zwar ist der Marktanteil von Bing gestiegen, die hauseigene Suchmaschine hat aber bis heute keine kritische Masse erreicht, die das Geschäft profitabel machen würde.


    Die Windows- Suchmaschine kam zunächst auf acht Prozent US- Marktanteil bei der Internetsuche, Yahoo hatte damals 20, Google 65 Prozent. Seitdem hat Bing zu Lasten Yahoos zulegen können. Yahoo kommt nun auf 13, Google auf fast 67 und Bing auf 15 Prozent. Die Zahlen basieren auf Angaben der Forschungsfirma Comscore.

    Alles anzeigen


    Bing war für mich gestorben als von MS versucht wurde mit allen erdenklichen Mitteln einem die Toolbar und Bing als Standardsuchmaschine unterzujubeln. Seither fliegt Bing als Suchmaschine gleich raus.

    Mich wundern die Zahlen von der Reichweite der Suchmaschinen überhaupt nicht. Seit 2009 gibt es ja Yahoo nicht mehr als eigene Suchmaschine sondern die liefert die Ergebnisse von Bing.

    Zitat


    [h=1]Yahoo sucht künftig mit Microsofts Bing[/h] Wie bereits vorab bekannt war, haben Microsoft und Yahoo heute eine Partnerschaft angekündigt. Dabei lizenziert Microsoft Yahoos Suchtechnik, um diese in seine eigene Suchmaschine Bing zu integrieren und Yahoo ersetzt im Gegenzug seine Suche durch Microsofts Bing.


    [url=http://forum.golem.de/kommentare/wir…34028,list.html]Yahoo sucht künftig mit Microsofts Bing - Golem.de-Forum[/url]

    Yahoo ist bereits seit langem eine Übernahmekanditat. Wenn nicht als ganzes aber dann zumindestens in Teilbereiche. Sonst kann er bald Chapter 11 anmelden.

    Cu
    Verbogener

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