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Ist Google bald pleite?

  • Gast
  • 22. Oktober 2012 um 02:56
  • Gast
    Gast
    • 22. Oktober 2012 um 02:56
    • #1

    Also ich sehe das nicht. Bevor Google pleite ist, ist das Facebook schon zwei mal. Facebook ist eine richtige Seifenblase mit fast nichts dahinter.

    [h=1]Die Suchmaschine als Immobilie[/h] Die Finanz- und IT-Welt hat ein neues Lieblingsplanspiel: Wie geht es mit Google nach der jüngsten Abwärtskurve bei den Börsenwerten weiter? Man erlebe gerade live das Platzen der Google-Blase, meinen manche. Andere prophezeien dem IT-Konzern gar das baldige Ende. Analyst und Fondsmanager Eric Jackson ist etwa überzeugt, dass Google in fünf bis acht Jahren „verschwunden“ sein wird.
    Jacksons Analyse für den US-Sender CNBC hat für gehöriges Echo gesorgt und am Wochenende weltweit in allen Medien die Runde gemacht. Denn so gewagt die These aus heutiger Sicht scheint - Jacksons Argumente haben einiges für sich. Für ihn ist Google ein zweiter Fall „Yahoo“. Von der einstigen Dominante der Suchmaschinenwelt ist heute nur noch ein trauriger Rest übrig. Nach Jacksons Ansicht wird sich mit Google dasselbe unter anderen Vorzeichen wiederholen.
    [h=2]„Peak Search“ wohl bald erreicht[/h]In seiner viel diskutierten Analyse sieht Jackson Google vor ähnlichen Problemen wie das Soziale Netzwerk Facebook, die sich durch den vermurksten Börsengang nur allzu deutlich offenbarten. Wie Facebook habe auch Google angesichts einer von Mobilgeräten dominierten IT-Zukunft kein verwertbares Konzept, ist Jackson überzeugt. Denn bei allen technischen Neuerungen beider Firmen auf diesem Feld hätten weder Facebook noch Google Ideen, wie sie ihre Einnahmen - sprich: Werbung - auf Mobilgeräten aufrechterhalten können.
    Tatsächlich zeichnet sich kein überzeugender Weg ab, wie die Werbung auf Mobilgeräten je von ihrem derzeitigen Stiefkindstatus wegkommen könnte. Die Wachstumsrate bei „bezahlten Klicks“ flacht zusehends ab, wenn sie nicht überhaupt sinkt. In Analogie zum Begriff des „Peak Oil“, dem Überschreiten des Zenits der Ölförderung, spricht Jackson vom absehbaren Erreichen des „Peak Search“. Mit einem fortgesetzten „Herumtippen auf Wähltasten“ habe Google jedenfalls keine Zukunft in der mobilen Welt, ist Jackson überzeugt.
    [h=2]Vom Regen in die Traufe[/h]Das Problem ist auch Facebook und Google bewusst. Damit kommen beide jedoch vom Regen in die Traufe: Die forcierte Platzierung von Werbungen auf dem begrenzten mobilen Format verärgert Nutzer, da sie die Verwendbarkeit des Produkts beeinträchtigt. Ob etwa das neue „Google Shopping“, in dem nur noch bezahlte Einträge ausgewiesen werden, bei gleichzeitig zur Verfügung stehenden Angeboten mit mehr Informationswert genügend Kunden anziehen kann, bleibt fraglich.
    [h=2]Apple als künftiger „IT-Alleinherrscher“?[/h]Außerdem schläft die Konkurrenz nicht. Die Konkurrenz ist in dem Fall gleichzusetzen mit Apple: Jackson hält Apples Sprach-Assistenzprogramm SIRI nur für erste Feldversuche einer mobilen Suchmaschine der Zukunft. Demgemäß wäre das noch recht wackelige Tool vorerst gar nicht als echtes Angebot an Kunden gedacht, sondern nur der Test eines unausgereiften Prototypen am Kunden - und zugleich ein erster Vorstoß von Apple, auf dem Feld der zukünftigen Suchmaschinen die eigenen Claims abzustecken.
    Dass Apple Google den Rücken kehren will, ist spätestens seit dem Rauswurf von Google Maps aus den jüngsten iPhone-Betriebssystemen offensichtlich. Es könnte nur zu gut die erste Vorbereitung für einen Showdown zwischen beiden Firmen gesehen werden, mit Apple als möglichem Quasialleinherrscher über die IT-Strukturen der Zukunft. Lange bleibt laut Jackson jedenfalls nicht mehr Zeit dafür, dass sich noch jemand anderer „hervortut und einen neuen Weg aufzeigt, wie man Menschen in einer mobilen Welt Informationen beschafft“.

    Google könnte "verschwinden" - news.ORF.at

    Cu
    Verbogener

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