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Erste Testversion für GNOME 3.8

  • mandy28
  • 28. Oktober 2012 um 19:16
  • mandy28
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    • 28. Oktober 2012 um 19:16
    • #1

    Verbesserungen an Suche im Nautilus, bei GNOME Shell und viele Pläne für die kommenden Monate

    Rund ein Monat ist es her, da hat das GNOME-Projekt eine neue stabile Version des eigenen Linux-Desktops zum Download fertiggestellt, vor kurzem folgte dann das erste Bugfix-Update. Nun gibt es den ersten Schritt in Richtung nächster Release: Mit GNOME 3.7.1 steht eine frühe Testversion des für März 2013 anvisierten GNOME 3.8 zum Download.

    Überschaubar

    Wie von solch frühen Pre-Releases gewohnt, bewegen sich die Änderungen derzeit noch in einem überschaubaren Rahmen. So gibt es etwa weitere Verbesserungen an der mit der letzten Version grundlegend neu gestalteten Suche im Dateimanager Nautilus: Verzeichnisse werden nun wieder rekursiv durchsucht, die Ergebnisse jetzt inkrementell geladen. Eine Tortengrafik im "Eigenschaften"-Dialog gibt Aufschluss über die Aufteilung von freiem und belegtem Speicherplatz eines Datenträgers.

    Shell

    Bei der GNOME Shell hat man sich bislang vor allem dem Feinschliff der Neuerungen von GNOME 3.6 gewidment. Darüber hinaus ist aber auch ein neuer Tastatur-Shortcut hinzugekommen: Analog zu Ubuntus Unity kann mit Super+A direkt die Anwendungsliste aufgerufen werden. Zudem wurde die Anordnung der Fenster im Activities Overview überarbeitet, so dass der verfügbar Platz nun wesentlich effizienter genutzt wird.

    OwnCloud

    Seine Anfänge nimmt mit GNOME 3.7.1 die Unterstützung der freien - ursprünglich aus dem KDE-Umfeld entstammenden - Online-Speicher-Lösung OwnCloud: Die Autorisierung in den Online-Accounts kann bereits vorgenommen werden, die Anbindung an die diversen Desktop-Programme soll in den kommenden Monaten folgen. Ähnlich sieht die Situation beim ebenfalls neuen Flickr-Support aus. Dazu passend: Die Google-Authentifizierung kann nun mit OAuth 2.0 umgehen.

    Ausblick
    Für den restlichen Entwicklungszyklus hat man sich noch einige gröbere Brocken vorgenommen: So soll der Video-Player Totem umgestaltet werden, zudem sollen NutzerInnen mehr Kontrolle über Benachrichtigungen erhalten. Über ein neues Einstellungstools sollen sie pro Anwendung individuelle Regeln festlegen können.

    Anpassung
    Die Darstellung von Suchergebnissen in der GNOME Shell soll umgestaltet werden, um besser mit der zunehmenden Zahl an unterschiedlichen hierfür genutzten Quellen umzugehen. Außerdem stehen noch automatische Updates für GNOME-Shell-Erweiterungen auf der aktuellen - aber noch nicht endgültigen Liste - für anvisierte GNOME-3.8-Neuerungen.
    To Fallback or not to Fallback?

    Einen zentralen Teil in der Diskussion wird aber wohl auch die Frage einnehmen, wie es mit dem Fallback-Modus weitergehen soll. Dank der Nutzung von Software Rendering für 3D-Funktionen in den aktuellen Ausgaben von Linux-Distributionen wie Fedora oder Ubuntu hat dieser weiter an Bedeutung verloren. Zudem werde dieser Modus derzeit nur sehr schlecht gewartet, so die Situationsbeschreibung. Im aktuellen Zyklus will man eine Entscheidung darüber treffen, ob man den Fallback-Modus weiter verbessert - oder gleich ganz streicht und auf externe Alternativen verweist. (Andreas Proschofsky, derStandard.at, 28.10.12)

    Link

    derStandard.at - Nachrichten in Echtzeit

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