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AVM kritisiert Bundesnetzagentur wegen „Routerzwang“!

  • Badly
  • 23. Januar 2013 um 09:07
  • Badly
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    4.326
    • 23. Januar 2013 um 09:07
    • #1

    [color="#FFFF00"]Willkür zugunsten der Netzbetreiber[/color]

    Der Router-Produzent AVM kritisiert die Bundesnetzagentur für die Entscheidung, nicht eingreifen zu wollen, [color="#FF0000"]wenn Netzbetreiber ihren Kunden mit dem Verkauf eines Breitbandanschlusses die Verwendung eines bestimmten Routers vorschreiben, indem sie die Zugangsdaten nicht herausgeben.
    [/color]

    Die Netzbetreiber legitimieren die Koppelung eines Internetzugangs sowie einem Router mit der Begründung, dieser sei ein Bestandteil ihres Netzes – weil etwa VoIP-Router auch als eine Art Telefonvermittlungsstelle fungieren. Die Bundesnetzagentur schloss sich der Argumentation an, im Sinne des zuständigen FTEG (Gesetz über Funkanlagen und Telekommunikationsendeinrichtungen) ist nicht der Anschluss an der Wand die Schnittstelle, an der Kunden Endgeräte betreiben dürfen, sondern der Router. Dementsprechend können Netzbetreiber auch nicht dazu verpflichtet werden, die Zugangsdaten herauszugeben, um den Kunden den Tausch des Routers zu ermöglichen.

    AVM kritisiert nun die Entscheidung der Bundesnetzagentur, diese übernehme [color="#FF0000"]die „willkürliche Definition der Netzbetreiber“. „Routerzwang“[/color] und Nichtherausgabe von Kennwörtern würden eine wesentliche Änderung gegenüber der bis dato bekannten Praxis im Markt darstellen und sowohl kurz- als auch langfristig Nachteile für Verbraucher und den Markt mit sich bringen. Kurzfristig verliere der Verbraucher die Möglichkeit, ein Endgerät nach seinen Ansprüchen auswählen zu können. Damit greift AVM die Kritik der Nutzer auf, deren Beschwerden erst dazu geführt haben, dass die Bundesnetzagentur den Routerzwang geprüft hat. Langfristig führe der Routerzwang zu fehlenden Innovationen, da es keinen Wettbewerb um das beste Endgerät mehr gibt.

    AVM fordert nun von der Bundesnetzagentur, das FTEG so auszulegen, dass Kunden die freie Auswahl bei Endgeräten haben. Die Netzbetreiber sollen deshalb dazu verpflichtet werden, Zugangsdaten der Kunden offenzulegen.

    quelle computerbase.de

  • mandy28
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    • 23. Januar 2013 um 09:29
    • #2

    Das wäre dann wenigstens Kundenfreundlich
    Find s sowieso Blödsinn wie das O 2 und Co Handhaben und einfach die Zugangsdaten nicht an den Kunden herausgeben

  • Lucas70
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    • 23. Januar 2013 um 16:03
    • #3

    Habe da zwar schon ne Menge anderer Meinungen woanders gelesen, die gegen AVM schießen, aber ich finde es gut das eine Firma die ja selbst nicht gerade schlecht vom Routerzwang leben, trotzdem im Sinne des Kunden sprechen

    mfg

  • akimoto
    Anfänger
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    • 24. Januar 2013 um 21:02
    • #4

    Kommt bei denen nicht mehr an die Zugangsdaten? Auch nicht über "Umwege"?

  • Katze Flohli
    Gast
    • 24. Januar 2013 um 22:13
    • #5

    Wenn ich diese Dinger offen kaufe und eine eigene FW dank SDK aufspiele dann nicht mehr.

    Es liegt an AVM gegen die Netzbetreiber vorzugehen und alle Sourcen und Schnittstellen offen zu legen so das Kunden diese Daten auslesen und auf andere Boxen übertragen können.
    Es ist ja schließlich eine Open Source Software und deshalb möglich alles offen zu legen oder auch Tools dafür zur verfügung zu stellen.
    Es ist ja auch nicht jeder daran interessiert seine bekannten Daten (Telekom, 1und1 etc.) weiter zu geben so das andere machen können was sie wollen ...


    Es wäre ein Dial wenn der Kunde sich ein freies Gerät auf den Markt so oft er will aussuchen darf und der Betreiber spielt dann die geheimen Daten ein ohne Sie bekannt zu geben ...
    Ich hätte nämlich auch gern eine andere Kabelbox Fitz Kabel mit integrierter Dect - Basis

  • Lucas70
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    • 25. Januar 2013 um 16:24
    • #6
    Zitat

    Es wäre ein Dial wenn der Kunde sich ein freies Gerät auf den Markt so oft er will aussuchen darf und der Betreiber spielt dann die geheimen Daten ein ohne Sie bekannt zu geben ..


    Und Du meinst jetzt das würde funktionieren.
    Alle Quellen der FW liegen offen wo dann jeder der nen bischen Ahnung hat weiß wo man ansetzen kann, aber der Provider spielt seine Daten geheim ein.
    Etwas weit her geholt deine Theorie. Meinste nicht auch

    Abgesehen mal davon was meinste wie lange Du dich deiner offen gelegten Sourcen von einer 6360 z.B. erfreuen dürftest, biste dann die nächste Zwangsbox von deinem Provider gestellt bekommst die die Vorgaben erfüllen die der gerne haben möchte.
    Außer das AVM mit dem Geschäft Verlust machen würde, wäre wohl nix gewonnen

    mfg

  • mandy28
    Erleuchteter
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    • 26. Januar 2013 um 21:04
    • #7
    Zitat von akimoto;490254

    Kommt bei denen nicht mehr an die Zugangsdaten? Auch nicht über "Umwege"?

    Siehste hier z.B. https://www.zebradem.com/67859-fritzbox…z-einem-o2-netz

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