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Samsung steigt mit 3% (~85 Mio. €) bei Sharp ein

  • Gast
  • 7. März 2013 um 04:45
  • Gast
    Gast
    • 7. März 2013 um 04:45
    • #1

    [h=1]Übernahme von drei Prozent[/h] Der südkoreanische Technologiekonzern Samsung greift dem angeschlagenen japanischen Wettbewerber Sharp unter die Arme. Samsung habe eine Vereinbarung zur Übernahme von drei Prozent an Sharp Corporation unterzeichnet, wie der weltweit führende Hersteller von Speicherchips, Handys und Fernsehern am Mittwoch in Seoul mitteilte.


    Die Japan-Tochter von Samsung werde die Anteile im Wert von 10,4 Milliarden Yen oder knapp 120 Milliarden Won (rund 85 Mio. Euro) erwerben. Die Transaktion soll noch in diesem Monat über die Bühne gehen.


    [h=2]Ziel: Partnerschaft festigen[/h]Zweck der Investition sei es, die Partnerschaft zwischen beiden Unternehmen zu festigen sowie „eine feste Grundlage für Samsung zur stabilen Versorgung mit LCD-Panels aus unterschiedlichen Quellen“ zu haben. Samsung werde nicht in Sharps Management einbezogen sein. Man hoffe, dass die Investition auch die „Profitabilität des japanischen Kerngeschäfts mit LCDs“ verbessern werde, hieß es.
    Sharp, das Samsung bereits mit Panels beliefert, rechnet für das Ende März auslaufende Geschäftsjahr mit dem zweiten Rekordverlust in Folge. Im Herbst musste Sharp davor warnen, dass die desolate Finanzlage den Fortbestand des Unternehmens gefährde. Seitdem hat sich die Lage vor allem mit dem schwächeren Kurs des Yen etwas gebessert.


    [h=2]Sharp büßt Marktanteile ein[/h]Den japanischen Fernsehproduzenten wie Sharp hatten Samsung und auch der südkoreanischer Hersteller LG in den vergangenen Jahren auf den Auslandsmärkten zunehmend Marktanteile abgenommen. Samsung hatte Ende Jänner einen Anteil von fünf Prozent an dem japanischen Hersteller von Grafiktabletts, Wacom, erworben.

    Samsung kauft sich bei Sharp ein - news.ORF.at

    Cu
    Verbogener

  • Gast
    Gast
    • 26. März 2013 um 15:03
    • #2

    [h=1]Gespräche über Foxconn-Einstieg bei Sharp fortgesetzt[/h] Der angeschlagene Elektronikriese Sharp verhandelt laut einem Medienbericht weiter über einen Einstieg des weltgrößten Auftragsfertigers Foxconn, auch nachdem die ursprüngliche Frist für einen Deal heute abgelaufen ist.
    Es sei aber nicht mit einer schnellen Einigung zu rechnen, weil es immer noch Differenzen über den künftigen Einfluss gebe, schrieb die Finanznachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf informierte Personen.


    [h=2]Bereits mehrere Partnerschaften[/h]Sharp kämpft mit hohen Verlusten und ist auf frisches Geld von außen angewiesen. Der japanische Flachbild-TV-Pionier ging bereits eine Partnerschaft mit dem Konkurrenten Samsung ein und holte sich den Chipspezialisten Qualcomm ins Boot. Im Herbst musste Sharp bereits offiziell Existenzsorgen eingestehen, zuletzt hat sich die Finanzlage mit einer Abschwächung des Yen aber etwas gebessert.


    [h=2]Kontrolle soll nicht geteilt werden[/h]Allerdings brauche Sharp dennoch dringend viel zusätzliches Geld, weil im Juni eine Kreditlinie auslaufe und im September Anleihen fällig würden, berichtete das „Wall Street Journal“ heute.
    Dafür wolle das Unternehmen voraussichtlich im Sommer neue Aktien ausgeben, hieß es. Sharp prüfe auch andere Optionen wie den Einstieg von Finanzinvestoren. Allerdings sei das Management nach wie vor nicht dazu bereit, die Kontrolle über das Unternehmen zu teilen, hieß es.
    Publiziert am 26.03.2013


    Gespräche über Foxconn-Einstieg bei Sharp fortgesetzt - news.ORF.at

    Cu
    Verbogener

  • Gast
    Gast
    • 15. April 2013 um 13:16
    • #3

    [h=2]Sharp will sich von Pioneer-Anteilen trennen[/h] Der angeschlagene japanische Elektronikhersteller Sharp sucht weiter nach Wegen, schnell an Geld zu kommen. Nun will sich das Unternehmen offenbar von seinen Anteilen an dem Elektronikhersteller Pioneer trennen. Das berichtete unter anderem das „Wall Street Journal“.
    Sharp hält 9,2 Prozent Anteile an dem Elektronikhersteller. Der Verkauf würde dem Unternehmen gemessen am Kursstand von Freitag rund 6,3 Milliarden Yen (49,2 Mio. Euro) in die Kassen spülen.
    [h=3]Kurzfristige Entlastung[/h]Der Geldsegen dürfte Sharp zumindest kurzfristig entlasten. Denn im Herbst werden Anleihen in Höhe von rund 200 Milliarden Yen fällig. Und die erwartete Finanzspritze durch den Chiphersteller Qualcomm lässt auf sich warten - vermutlich bis Ende Juni.
    Auch die Verhandlungen um einen Einstieg des Auftragsfertigers Foxconn ziehen sich hin. Sharp und Pioneer hatten ihre Partnerschaft 2007 geschlossen. Der Hersteller von Audio- und Navigationskomponenten hält umgekehrt einen kleinen Anteil an Sharp von 0,8 Prozent.

    Sharp will sich von Pioneer-Anteilen trennen - news.ORF.at

    Cu
    Verbogener

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