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Offenes WLAN

  • Randel22
  • 2. Januar 2007 um 22:03
  • Randel22
    Gast
    • 2. Januar 2007 um 22:03
    • #1

    Offenes WLAN Unbescholtene Nutzer kommen ins Visier der Polizei

    Lange mussten Surfer für einen schnellen Internetzugang etliche Meter LAN-Kabel durch die Wohnung ziehen, seit der Revolution des drahtlosen Netzwerks genügt eine kleine Antenne. Doch endet im Gegensatz zum Kabel die Verbindung nicht mit der Gebäudewand, unerlaubte Nutzer können von Außen in das Netz gelangen. Bei Straftaten der „Schwarz-Surfer“ steht schnell die Polizei vor der Tür.

    Ein 63jähriger Nürnberger konnte den Besuch der Polizei gar nicht fassen. Eine Anzeigte legte ihm den unrechtmäßigen Besuch von Pornoseiten zur Last. Schnell wurde klar, dass ein unbekannter Dritter durch ein ungesichertes WLAN die Straftaten begangen hatte. Bei einem Wechsel des Telefonanbieters wurde bei dem Mann ein Komplettgerät installiert, das trotz ausschließlichem Gebrauch des normalen LAN munter per WLAN die Nachbarschaft versorgte. Nach intensiver Ermittlung wurde ein 23jähriger Tatverdächtiger gefunden, der schon längere Zeit durch ungesicherte Drahtlosnetzwerke ins Internet ging. Rechtliche Folgen hat das ungesicherte Netzwerk für den 63Jährigen nicht.


    Die Polizei rät, unbedingt die drahtlose Netzwerkverbindung zu verschlüsseln. Dabei genügt nicht mehr der alte Standard WEP, da er sehr einfach geknackt werden kann. Zur sicheren Verschlüsselung wird WPA oder auch WPA2 empfohlen. Die genauen Angaben sind im Handbuch des Routers nachzulesen. Wird er Router nur im Kabelbetrieb verwendet, sollte WLAN unbedingt deaktiviert werden.

    Lässt ein Internetnutzer das eigene WLAN trotz allen guten Ratschlägen offen, kommt er potentiell in rechtliche Probleme. Jeder anonyme Mensch mit Notebook auf der Straße kann durch den fremden Internetzugang Straftaten im Internet vollziehen. Bei einer Strafverfolgung wendet sich die Polizei durch das Zurückverfolgen der IP-Adresse direkt an den unwissenden Anschlussinhaber, der erst einmal die Lage klären muss. Momentan ist die Rechtsprechung auch noch unschlüssig, ob Besitzer von offenen Netzwerken bei einem Missbrauch ohne gute Protokollierung des Internetverkehrs zur Rechenschaft gezogen werden können.

    Die gleichen Probleme kommen in Zukunft auf Nutzer der weltweit größten WIFI-Community FON zu. Das Prinzip dieser Community beruht auf dem Nehmen und Geben. Wer anderen „Foneros“ den eigenen Internetzugang durch einen speziellen Router zur Verfügung stellt, darf auch selbst auf der ganzen Welt durch andere Router surfen. Gegen ein Entgelt dürfen auch Mitglieder ohne eigenen Router weltweit auf dem Netz von FON surfen. Eigentlich hört sich alles sehr einfach und unkompliziert an, doch durch den unkontrollierten Zugang zum Internet entstehen die bekannten Risiken der Strafverfolgung.

    Quelle Gulli Board

  • fidel71
    Gast
    • 2. Januar 2007 um 23:09
    • #2

    eigentlich ohne Worte, dennoch hab ich heut alle Küchenmesser Sicherheitshalber
    entsorgt...damit könnte ja jemand etwas abscheuliches planen

  • Zerofighter
    Anfänger
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    Beiträge
    40
    • 3. Januar 2007 um 00:42
    • #3

    Tja, ist schon echt seltsam was in Deutschland so alles möglich ist.

    Ich frage mich nur was mit den öffentlichen Internetterminals ist, mit denen die Telekom ja momentan die Städte zupflastert. Die können doch auch völlig anonym benutzt werden oder wird dann demnächst ein uniformierter neben jeder Zelle stehen? :rolleyes:

    Die Sache mit den Küchenmessern ist übrigens gar nicht mal so weit hergeholt: Was ist z.B. mit den Kaufhäusern? Der Zugang zur Abteilung mit den Küchenmessern ist öffentlich (=unverschlüsselt;) ) für jeden möglich; wenn da also einer eines mitnimmt und damit was anstellt müßte doch das Kaufhaus mit haftbar sein, oder?:confused:

  • fisch007
    Gast
    • 3. Januar 2007 um 09:18
    • #4
    Zitat von Zerofighter;54744

    Tja, ist schon echt seltsam was in Deutschland so alles möglich ist.

    Ich frage mich nur was mit den öffentlichen Internetterminals ist, mit denen die Telekom ja momentan die Städte zupflastert. Die können doch auch völlig anonym benutzt werden oder wird dann demnächst ein uniformierter neben jeder Zelle stehen? :rolleyes: :

    Muß man sich da nicht auch ein Zugang bei der TerrorCom holen.

  • lordlocke
    Gast
    • 3. Januar 2007 um 10:00
    • #5

    Gehe ich auch mal von aus.Die Geier wollen doch für jeden Scheiß Geld haben.

  • Zerofighter
    Anfänger
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    Beiträge
    40
    • 4. Januar 2007 um 00:49
    • #6
    Zitat von fisch007;54758

    Muß man sich da nicht auch ein Zugang bei der TerrorCom holen.


    Nö. Funktioniert mit Telefonkarte oder Münzen. Ist praktisch nur ne erweiterte Telefonzelle. Mit einem Euro für 10 Minuten nicht ganz billig aber dafür völlig anonym.

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