1. Dashboard
  2. Mitglieder
    1. Letzte Aktivitäten
    2. Benutzer online
    3. Team
    4. Mitgliedersuche
  3. Filebase
  4. Forum
  5. Zebradem-WIKI
  6. Foren-Regeln
  7. Spenden Liste
    1. Spenden
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
ZebraDem-Sponsoring
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Seiten
  • Dateien
  • Forum
  • Erweiterte Suche
  1. Forum
  2. Computer Ecke
  3. Betriebssysteme
  4. Windows

BUNDESTROJANER: Software zu Online-Durchsuchung einsatzbereit

  • Gast
  • 17. August 2014 um 20:37
  • Gast
    Gast
    • 17. August 2014 um 20:37
    • #1

    BUNDESTROJANER: Software zu Online-Durchsuchung einsatzbereit

    Das BKA hat inzwischen ein Programm zur Online-Durchsuchung von Computern entwickelt. Auch bei der Software zur Überwachung von Internetkommunikation gibt es Fortschritte.

    Das Bundeskriminalamt (BKA) verfügt inzwischen über eine einsatzbereite Software zur Online-Durchsuchung von Computern von Verdächtigen. Dies geht aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage des Linke-Abgeordneten Andrej Hunko hervor. "Zur Durchführung von Maßnahmen der Online-Durchsuchung wurde durch das BKA eine eigenständige Software entwickelt, welche einsatzbereit ist", heißt es darin. Eine Software zur sogenannten Quellen-Telekommunikationsüberwachung (Quellen-TKÜ) befinde sich hingegen noch in der Implementierungsphase. Darüber hinaus wird der Einsatz einer externen Trojaner-Software der deutsch-britischen Gamma Group/Finfisher geprüft.
    Unter der Online-Durchsuchung wird "die verdeckte Suche unter Einsatz elektronischer Mittel nach verfahrensrelevanten Inhalten auf informationstechnischen Systemen verstanden, die sich nicht im direkten physikalischen Zugriff der Sicherheitsbehörden befinden, aber über Kommunikationsnetze erreichbar sind", wie es in einem Fragenkatalog der Regierung aus dem Jahr 2007 heißt. Diese darf nur zur Gefahrenabwehr in besonders schweren Fällen eingesetzt werden.

    Quellen-TKÜ wird bald getestet
    Mit Hilfe der Quellen-TKÜ wird die Telekommunikation von Verdächtigen beispielsweise per Skype oder Chats direkt auf dem Rechner überwacht. Dies unterliegt geringeren rechtlichen Hürden als die Online-Durchsuchung, erfordert aber auch eine richterliche Anordnung. Die als Staatstrojaner bekannte Software der Firma Digitask sollte beispielsweise Skype, ICQ, MSN und Firefox mit Hilfe von Screenshots und Keyloggern überwachen. Nach heftiger Kritik an dem Programm setzte das BKA auf eine Eigenentwicklung. Diese Software befinde sich "nach Abschluss der Architekturarbeiten derzeit in der Implementierungsphase", heißt es in der Antwort weiter. Erst nach ausführlichen Softwaretests und einer Quellcodeprüfung könne das Programm freigegeben werden. "Ein konkreter Termin für die Einsatzbereitschaft kann derzeit noch nicht mit ausreichender Genauigkeit angegeben werden", schreibt das Innenministerium.

    Linke fordert hundertprozentige Transparenz
    Beraten lässt sich das BKA dabei von der CSC Deutschland Solutions GmbH und von 4Soft. CSC unterstütze die Behörde beim Projektmanagement, bei der Erstellung der Softwarearchitektur sowie bei der Vorbereitung der Quellcodeprüfung. Mit der Firma 4Soft bestehe ein Dienstleistungsvertrag für das "Coaching bei der Projektdurchführung". CSC gilt als einer der wichtigsten Zulieferer für US-Geheimdienste wie die NSA und war auch an zahlreichen sicherheitssensiblen Projekten in Deutschland beteiligt.
    Aus der Antwort auf eine weitere Anfrage Hunkos geht zudem hervor, dass die Münchner Firma Elaman "eine unterstützende Funktion" bei der Prüfung der Quellen-TKÜ wahrnimmt. Über Elaman hatte das Bundesinnenministerium für knapp 150.000 Euro einen Trojaner von der deutsch-britischen Gamma Group erworben. "Die beteiligten Firmen Elaman und Gamma (inzwischen umbenannt in FinFisher) sind so stark ineinander verwoben, dass die technische Prüfung des Trojaners keinesfalls als unabhängig bezeichnet werden kann", schreibt Hunko. Er forderte von der Bundesregierung "die hundertprozentige Transparenz zu Herstellern und Funktionsweise der - auch vorübergehend - genutzten Anwendungen".

    Nachtrag vom 15. August 2014, 12:50 Uhr
    Das Bundesinnenministerium erläuterte auf Anfrage, dass Elaman nicht direkt an der Prüfung der Finfisher-Software beteiligt sei. Das Unternehmen unterstütze die Prüfung lediglich dadurch, dass es den Quellcode offenlege und für Gespräche bereitstehe. Elaman prüfe nicht, sondern werde selbst geprüft, sagte eine Sprecherin. CSC ist hingegen an der Prüfung des Finfisher-Quellcodes beteiligt.

    Quelle: golem.de

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!

Benutzerkonto erstellen Anmelden

Spenden

Vielen Dank für die Unterstützung!
Hiermit unterstützt du Zebradem.
Das beinhaltet überwiegend die Serverkosten und Lizenzgebühren.
Spenden

Letzte Beiträge

  1. PS5-Jailbreak: 50.000 Dollar für einen Hypervisor-Bug spalten die Szene

    heugabel
    28. Oktober 2026 um 21:27
  2. Falschgeld am Amtsgericht Hof: Ein falscher Fünfziger führt zu weiteren Funden

    heugabel
    27. Oktober 2026 um 19:28
  3. Die CD wächst wieder – doch die Umsätze erzählen nur die halbe Geschichte

    heugabel
    24. Oktober 2026 um 19:28
  4. House of Usenet ist zurück: Was die Testdomain über den Relaunch verrät

    heugabel
    23. Oktober 2026 um 20:29
  5. Telegram ohne Google-Push: So laufen Benachrichtigungen über die eigene Nextcloud

    heugabel
    22. Oktober 2026 um 17:30
  6. KI-Trainingsdaten: Meta muss die Verantwortlichen für Schattenbibliothek-Downloads benennen

    heugabel
    20. Oktober 2026 um 18:28
  7. TikTok-Abmahnung: 6.565,90 Euro für „Love You So“ im Tortenvideo

    heugabel
    18. Oktober 2026 um 19:28
  8. Pluto TV

    Fellfresse
    16. Oktober 2026 um 00:26
  9. Sonstige IPTV

    Fellfresse
    16. Oktober 2026 um 00:03
  10. Hörbuch-Piraterie auf YouTube: Uploader verpflichtet sich zu Vertragsstrafen von bis zu 50.000 Euro

    heugabel
    15. Oktober 2026 um 19:27
© 2026 Zebradem - Software by WoltLab