1. Dashboard
  2. Mitglieder
    1. Letzte Aktivitäten
    2. Benutzer online
    3. Team
    4. Mitgliedersuche
  3. Filebase
  4. Forum
  5. Zebradem-WIKI
  6. Foren-Regeln
  7. Spenden Liste
    1. Spenden
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
ZebraDem-Sponsoring
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Seiten
  • Dateien
  • Forum
  • Erweiterte Suche
  1. Forum
  2. Computer Ecke
  3. Mini PC s
  4. Raspberry PI und Co

Tinkerforge Red-Brick: Linux auf 4 x 4 Zentimetern

  • mandy28
  • 23. Dezember 2014 um 07:06
  • mandy28
    Erleuchteter
    Reaktionen
    1
    Punkte
    88.996
    Beiträge
    16.178
    • 23. Dezember 2014 um 07:06
    • #1

    Der Bastelrechner von Tinkerforge ist verfügbar. Damit können Projekte mit dem Elektronikbaukasten vollkommen eigenständig laufen.

    Der Red-Brick ist ein Kleinrechner auf Basis eines mit 1 GHz getakteten Allwinner A10s. Er enthält auch eine Mali400-GPU. Als Arbeitsspeicher stehen 512 MByte RAM zur Verfügung. Die Stromversorgung erfolgt über eine Micro-USB-Buchse. Für USB-Peripherie steht ein USB-Host-Anschluss zur Verfügung. Die Grafikausgabe erfolgt über eine Micro-HDMI-Buchse.

    Als Massenspeicher dient eine Micro-SD-Karte. Auf dieser ist das Betriebssystem installiert. Tinkerforge selbst bietet Images auf Basis von Debian Linux an: Das Full-Image umfasst eine umfangreiche Debian-Installation inklusive LXDE-Fenstersystem. Die Installation erinnert weitgehend an Raspbian, nur das Fehlen jeglicher Spiele ist auffällig. Im Gegensatz dazu steht das Fast Image, es bietet nur eine Konsole und konzentriert sich im Wesentlichen auf die notwendigen Treiber sowie Unterstützung für eine größere Anzahl an Programmiersprachen. Durch die Reduktion bootet dieses Image innerhalb von 10 Sekunden, wobei das Full Image mit circa 30 Sekunden Bootzeit auch nicht allzu langsam ist.

    Ebenfalls auf dem Kleinrechner enthalten sind die zwei typischen Sockelverbinder der Tinkerforge-Serie. Über diese können bis zu acht Bricks gestapelt werden, um Elektronikprojekte umzusetzen. Alternativ wird über einen Molex-Verbinder auch ein Teil der GPIO-Anschlüsse des Allwinner-SoCs herausgeführt. Neben der reinen GPIO-Funktion stehen darüber unter anderem I2C, UART, SPI und ein Kameraanschluss über CSI zur Verfügung. Allerdings bietet Tinkerforge dafür noch keine direkte Softwareunterstützung.

    Die Verbindung zu anderen Rechnern kann der Red-Brick per serieller Schnittstelle über den Micro-USB-Anschluss herstellen. Für die Einbindung in ein Netzwerk kann die Ethernet-Extension benutzt werden, die als normaler Ethernet-Port in der Linux-Installation auftaucht. Alternativ kann auch ein WLAN-USB-Dongle verwendet werden. Zwar bietet Tinkerforge auch eine WLAN-Extension, diese wird aber derzeit nicht vom Red-Brick unterstützt.
    Programmieren ohne Linux-Kenntnisse

    Der Tinkerforge-Baukasten richtet sich an Anwender, die sich bei Elektronikprojekten auf die Programmierung konzentrieren wollen, ohne sich mit Details der Elektronik befassen zu müssen. Bislang hatte das Tinkerforge-System dadurch eine - je nach Anwendung unpraktische - Einschränkung: Es war ein Hostcomputer notwendig, der die Ansteuerung auf Basis des Anwenderprogramms übernahm. Der Red-Brick soll nun die Rolle des Hostcomputers übernehmen.

    Allerdings hat auch nicht jeder Anwender Erfahrung mit Linux, deshalb bietet Tinkerforge zusätzliche Methoden, um das System auch ohne oder mit nur minimalen Linux-Kenntnissen zu nutzen.

    Für die initiale Einrichtung muss der Red-Brick über USB mit einem PC verbunden werden, auf dem das Brickviewer-Programm läuft. Normalerweise dient dieses Programm zum einfachen Ausprobieren von Bricks und Bricklets mit Sensoren. Beim Red-Brick wird es zum Konfigurations- und Managementwerkzeug. Darüber kann ein Blick in den aktuellen Zustand des Linux-Systems geworfen, aber auch die Netzwerkverbindung eingestellt werden. Wurde zum Beispiel der WLAN-Zugriff konfiguriert, kann der Brickviewer auch über das Netzwerk auf den Red-Brick zugreifen. Die eigentliche Stärke besteht aber in der Fähigkeit, Programmquellcode und Skripte über den Brickviewer hochzuladen und - wenn notwendig - kompilieren zu lassen. Der Anwender hat dann die Wahl, sein Programm zu starten und dauerhaft laufen zu lassen oder periodisch auszuführen.

    Ist der Red-Brick im Netzwerk sichtbar, können eigene Programme und Skripte per Web-Interface hochgeladen und überwacht werden. Die Infrastruktur des installierten Webservers kann auch verwendet werden, wenn bei einem eigenen Elektronikprojekt eine lokale Weboberfläche benötigt wird.
    Verfügbarkeit und Preis

    Der Red-Brick kann über die Webseite bestellt werden und kostet 70 Euro.

    Golem.de hat den Red-Brick bereits mit zwei Artikeln zur Entwicklung der Hardware und der Software begleitet. Uns wurde zudem ein Red-Brick zur Verfügung gestellt, ein umfangreicher Test wird folgen.

    Golem.de: IT-News für Profis

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!

Benutzerkonto erstellen Anmelden

Spenden

Vielen Dank für die Unterstützung!
Hiermit unterstützt du Zebradem.
Das beinhaltet überwiegend die Serverkosten und Lizenzgebühren.
Spenden

Letzte Beiträge

  1. Illegales IPTV: Wann Nutzer mit Konsequenzen rechnen müssen

    heugabel
    20. Juli 2026 um 17:27
  2. KI-gestützte Cyberkriminalität erreicht neues Niveau

    heugabel
    19. Juli 2026 um 15:27
  3. Neue Bedrohung für Windows-Systeme: LegacyHive entdeckt

    heugabel
    18. Juli 2026 um 15:27
  4. Neue Bedrohung durch Fake-SMS im Smartphone-Diebstahl

    heugabel
    17. Juli 2026 um 17:27
  5. Urteil im Cyberangriff auf Transport for London: Zwei junge Täter hinter Gittern

    heugabel
    16. Juli 2026 um 19:27
  6. OnionHop: Ein Einblick in das Tool zur Datenanonymisierung

    heugabel
    16. Juli 2026 um 17:27
  7. Sky und FACT setzen gegen illegale Set-Top-Boxen ein

    heugabel
    16. Juli 2026 um 11:27
  8. Skandal um Suno: KI-Musikgeneratoren im Kreuzfeuer der Kritik

    heugabel
    15. Juli 2026 um 20:27
  9. Zukunft der Verkehrssicherheit in der EU: Pläne für eine Tempo-Bremse

    heugabel
    15. Juli 2026 um 18:45
  10. Alarmierende Datenleaks bei Telegram und anderen Plattformen

    heugabel
    15. Juli 2026 um 07:27

Aktivste Themen

  1. Raspberry Pi ab Ende Februar zu haben

    125 Antworten
  2. Raspberry PI: Erste Bilder und Berichte

    42 Antworten
  3. Raspberry PI Unterforum ?

    21 Antworten
  4. Entwickler stellt Prototyp des 17-Euro-PCs vor!

    21 Antworten
  5. Raspberry PI: Gehäuse und Gehäuse Ideen

    18 Antworten
  6. Raspberry PI und Emu

    17 Antworten
  7. RecalboxOS – Die Retro-Gaming-Plattform für den Raspberry Pi 2

    12 Antworten
  8. Raspberry Pi Lieferzeit Farnell vs. RS-Components

    12 Antworten
  9. Ambilight

    11 Antworten
  10. Display für Raspberry zwecks Oscam Information

    11 Antworten
© 2024 Zebradem - Software by WoltLab