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Großes Update für DreamOS bringt Neuerungen für den Streamingserver

  • Tuppel
  • 7. September 2015 um 09:14
  • Tuppel
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    7.872
    • 7. September 2015 um 09:14
    • #1

    Vor ein paar Tagen wurde ein relativ großes Update für das neue DreamOS veröffentlicht,
    das vor allem spannende Neuerungen beim Streamingserver mit sich bringt.

    Es gibt einige an Neuerungen zu berichten mit diesem Update.
    Sicherlich lag der Fokus diesmal auf dem Streamingserver.

    Jedoch wurde auch an einigem „unter der Haube“ geschraubt, wie beispielsweise
    bei den Untertiteln, Animationen, Aufnahmen und dem Mediaserver.



    Streamingserver über die URL steuern

    Bisher konnte über den Streamingserver nur das aktuelle Live-TV-Bild gestreamt werden.
    Dies war vor allem deshalb ein wenig umständlich, als dass ein gleichzeitiges Streamen
    oder Anschauen eines anderen Senders nicht ohne weiteres möglich war.



    Mit den neusten Updates wurde der Streamingserver jedoch signifikant verbessert.
    Zunächst wurden viele Verbesserungen unter der Haube vorgenommen, die den gesamten
    Streamingserver weniger anfällig auf Fehler machen im alltäglichen Betrieb.

    Die größte Neuerung ist die Möglichkeit, den Sender, der gestreamt werden soll,
    über die URL des Streamingsservers angeben zu können.

    Die Beschränkung, dass nur noch das aktuelle TV-Bild gestreamt werden kann,
    gehört somit endlich der Vergangenheit an.

    Neben dem gewünschten Sender kann auch die Video- und Audiobitrate mit angegeben werden,
    die dann der Streamingserver nutzen soll.

    Eine vorherige Festlegung im Konfigurationsmenü ist somit nicht mehr zwingend nötig.

    Der Aufbau der URL sieht dabei wie folgt aus:

    Code
    [B]rtsp://box.ip:<port>/<path>ref=<service_reference>&video_bitrate=<bitrate>&audio_bitrate=<bitrate>[/B]


    Die Vorteile liegen auf der Hand:

    Das Streamen findet nun unabhängig davon statt, welche Programme gerade auf der Dreambox angeschaut werden.
    Zudem ist das Experimentieren nach der am besten funktionierenden Bitrate so deutlich einfacher und zeitsparender.

    Besonders spannend sind die neuen Möglichkeiten, die sich für App-Entwickler ergeben.

    So wäre es denkbar, dass die Streamingqualität nun auf individuell auf den Endgeräten konfiguriert
    werden kann,statt in der Dreambox.

    Hier wir des sicherlich in den nächsten Wochen noch einige spannende Neuerungen geben.


    Redesign des MediaCenters sowie Verbesserungen am MediaServer


    Das MediaCenter sowie der AudioPlayer kommen mit diesem Update in einem ansprechenderen Design daher.
    Wo möglich und verfügbar, werden nun die Coverbilder der Lieder bzw. Alben groß angezeigt.
    Diese Änderung ist allerdings nur dann sichtbar, wenn der Standardskin genutzt wird.
    Verbessert wurde auch der UPnP- und DLNA-Mediaserver.


    Dieser sollte nun besser mit Geräten verschiedener Hersteller funktionieren —
    so sollte es insbesondere mit Samsung-Geräten weniger Kompatibilitätsprobleme geben.
    Zudem werden nun auch hier Cover-Bilder an die Geräte ausgeliefert, sofern vorhanden.


    HDMI-CEC: Kompatibilität verbessert


    Bei HDMI-CEC handelt es sich um ein praktisches Feature, dass der Dreambox ermöglicht, den angeschlossenen Fernseher direkt über HDMI zu steuern.
    Dazu gehört das Ein- und Ausschalten des Geräts sowie die Lautstärkesteuerung.

    Da jedoch die meisten Hersteller von Fernsehern oft ihr eigenes Süppchen kochen und vom CEC-Standard ein wenig abweichen,
    bedarf es doch oft viel Arbeit der Dreambox-Entwickler dies auszumerzen.


    Mit diesem Update wurde vor allem die Kompatibilität zu Panasonic-Geräten verbessert.
    Zudem kann nun genauer eingestellt werden, wann und wie das Durchschleifen
    der Lautstärke durchgeführt werden soll.


    VP8 und WebM


    Wer den Web-Browser der Dreambox oft nutzt, ist möglicherweise schon auf Videos gestoßen,
    die das Containerformat WebM mit VP8 als Videocodec nutzen.

    Dieser ist vor allem mit HTML5 bekannt geworden und wird auch schon von den bekannten Browsern unterstützt.
    Mit diesem Update wird nun auch die Dreambox für den zukünftigen Web-Standard fit gemacht.

    Damit WebM und VP8 Videos auf der Dreambox abgespielt werden können, muss allerdings
    auch das dazugehörende Treiber-Update installiert werden.


    Viele kleine Verbesserungen bei Untertiteln, Downloads und Animationen


    Da es sich hierbei um eines der größten Updates der letzten Monate handelt,
    so wurden auch eine Vielzahl kleinerer Probleme gelöst.

    So soll die automatische Erkennung von Untertiteln nun besser funktionieren.

    Neu ist die Implementierung von „forced subtitles,“ also Untertitel die zwingend angezeigt werden sollen.

    Eine Kleinigkeit betrifft auch Animationen:
    So wurde die Funktionalität so umgebaut, dass nun auch Widgets und andere Elemente einfacher animiert
    werden können — dies hat zunächst keine sichtbaren Auswirkungen, ist aber für Entwickler nützlich.


    Nicht näher Beschrieben wurden auch eine Vielzahl an Verbesserungen und Aufräumarbeiten im Enigma2 bzw.
    DreamOS Kern, die hoffentlich auch zu einer verbesserten Stabilität und Nutzbarkeit des Images führen.

    Alle weiteren Informationen zu diesem Update und das ausführliche Changelog in englischer Sprache gibt es hier.


    Bereits jetzt für experimentelle Images verfügbar


    Dieses Update ist bereits jetzt für alle verfügbar, die das experimentelle DreamOS-Image (Enigma2 aus dem OE 2.2-Zweig) nutzen.
    Um an die neusten Funktionen zu gelangen, muss lediglich die automatische Softwareaktualisierung gestartet werden.

    Nutzer alternativer Images (wie beispielsweise Merlin) müssen sich noch ein paar Tage gedulden,da die Image-Teams in
    der Regel vorab interne Tests durchführen um einen gewissen Qualitätsstandard zu gewährleisten.
    Bald sollten alle Funktionen jedoch für alle DreamOS-Images zur Verfügung stehen.


    Wie bei den vergangenen Updates auch, sind alle Neuerungen zunächst nur den neuen Dreamboxen DM820 und DM7080 vorenthalten.
    Die neue Generation der Enigma2-Images wurde den älteren Dreamboxen leider noch nicht zugänglich gemacht.



    Quelle: Dreambox-Blog

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