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Beiträge von mandy28

  • Zuschauerwanderung "Sportschau" mit Bestwert, Sky verliert deutlich

    • mandy28
    • 28. Oktober 2012 um 17:39


    28.10.2012 - 10:05 Uhr

    Erstaunliche Quotenentwicklung bei der Bundesliga: Die "Sportschau" im Ersten gewann im Vergleich zur Vorwoche über 400.000 Zuschauer dazu und stellte einen neuen Saison-Rekord auf. Sky kamen hingegen ähnlich viele Zuschauer abhanden.

    Eine Quotenentwicklung, die ein paar Rätsel aufgibt: Während die "Sportschau" im Ersten am Samstagvorabend mit Abstand einen neuen Saison-Bestwert aufstellte, erlebte Sky bei seinen Live-Übertragungen am Samstagnachmittag einen erstaunlich starken Quotenrückgang. Im Vergleich zur vergangenen Woche, als mit über 1,3 Millionen Zuschauern ein Bestwert aufgestellt worden war, kamen Sky fast 400.000 Zuschauer abhanden. Die Zuschauerzahl sackte auf 930.000 ab, der Marktanteil fiel von 11,7 auf 6,5 Prozent beim Gesamtpublikum und von 14,0 auf 8,9 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen.

    In gleichem Maß konnte die "Sportschau" im Ersten zulegen: 5,57 Millionen Zuschauer sahen in dieser Woche im Schnitt ab 18:30 Uhr zu, das waren 420.000 mehr als in der vergangenen Woche und bedeutete mit Abstand einen neuen Saison-Rekord. Da angesichts des Wetters auch insgesamt die TV-Nutzung höher war, blieb der Marktanteil im Vergleich zur Vorwoche mit 24,2 Prozent allerdings konstant. Bei den 14- bis 49-Jährigen erzielte die "Sportschau" einen Marktanteil von 20,8 Prozent.


    Quelle: DWDL.de - das www.medienmagazin.de

  • Fritzbox 7570 empfehlenswert?

    • mandy28
    • 28. Oktober 2012 um 14:54

    7360 und 7340 können auch VDSL
    https://www.zebradem.com/wiki/index.php….21Box_Fon_WLAN
    3370 und 3390 ebenfalls
    https://www.zebradem.com/wiki/index.php….21Box_Fon_WLAN

    Zitat


    und lässt sie sich genauso Freetzen und mit einem Smargo betreiben wie die 7170 oder 7270?


    Was ist denn das : https://www.zebradem.com/49753-7570-images

    Ergo : Kein Problem

  • Hallo erstmal....

    • mandy28
    • 28. Oktober 2012 um 14:35

    Herzlich Willkommen auf Zebradem

    Ja Input findest Du hier jedemenge

    viiel Spass an Board

  • (gelöst) Weiße Seite vom ULC...bei 2 verschiedenen Rechnern

    • mandy28
    • 28. Oktober 2012 um 12:34
    Zitat


    Heute allerdings probier ich es und jetzt zeigt er mir auch nur noch ne weiße Seite an


    Kannst Du das mal genauer beschreiben oder einen screenshot machen ?
    da muss ja irrgendwas stehen

  • Ubuntu 12.10 Beta 2 freigegeben

    • mandy28
    • 28. Oktober 2012 um 06:23

    Das Ubuntu-Team hat die zweite Betaversion von Ubuntu 12.10 mit Unity 6.6 veröffentlicht.

    Ubuntu 12.10 Beta 2 ist eine Testversion, die gegenüber der vor drei Wochen erschienenen Betaversion nochmals einige Neuerungen bringt. Der Kernel der Testversion beruht jetzt auf Linux 3.5.4. Die Gnome-Komponenten wurden zum Teil bereits auf Gnome 3.6 aktualisiert, womit nun auch standardmäßig alle Funktionen zur Barrierefreiheit aktiviert sind.

    Die Oberfläche Unity wurde auf Version 6.6 aktualisiert, welche durch das Hinzufügen der Shopping-Linse erhebliche Bedenken bezüglich der Privatsphäre auslöste.

    Die Cloud-Images von Ubuntu besitzen nun einen »Quick Start«-Button und warten beim Booten nicht mehr fünf Sekunden auf eventuelle Eingaben. Außerdem wurden verschiedene Amazon-Werkzeuge als Ubuntu-Pakete hinzugefügt.

    Schon in der ersten Betaversion wurden die Installationsmedien vereinheitlicht, so dass statt getrennten CD-, DVD- und Alternate-Images nur noch ein 800 MB großes Ubuntu-Image angeboten wird, das auf DVD gebrannt oder auf USB-Speichern genutzt werden kann. Dies gilt nun auch für Kubuntu. Auch dort wurden nun im Zuge der Konsolidierung im Installer die Einrichtung von Logical Volumes und die vollständige Festplattenverschlüsselung integriert, die bisher nur im Alternate-Image verfügbar waren. Zudem wurden Krita und Kexi von der Calligra-Suite hinzugefügt. Kubuntu enthält ferner KDE SC 4.9, Calligra als Office-Suite, LightDM als Login-Manager, Telepathy-KDE für Instant Messaging, OwnCloud 4, Digikam 2.8 und Rekonq 1.0. Kontact wurde um Ressourcen für Facebook und Google erweitert.

    Edubuntu enthält teilweise andere Programme als Ubuntu und nutzt den Ausweichmodus von Gnome 3, wenn es als LTSP-System verwendet wird. Zuvor wurde Unity2D eingesetzt, das eingestellt wurde.

    Xubuntu verzichtet mangels Entwicklern auf Alternate-Installationsmedien. Die aktuelle Version bringt ein erneuertes Aussehen, verbesserte Dokumentation sowie Updates von LightDM, Greybird, der Diaschau Ubiquity, Catfish und Parole.

    Schon in den vorangegangenen Testversionen gab es zahlreiche Aktualisierungen, unter anderem von X.org auf X11R7.7 mit X-Server 1.13, Mesa 9.0 und aktualisierten Bibliotheken und Treibern, Umstellung eines Großteils der Desktop-Anwendungen auf Python 3 und LibreOffice 3.6.1, das nun das Head-Up-Display eingebaut hat.

    Der Update-Manager wurde vereinfacht und in »Software Updater« umbenannt. Eine automatische Prüfung auf Updates wird gleich beim Start des Programms durchgeführt. Im Kernel wurde der Standard-I/O-Scheduler wieder auf »Deadline« für Server und Desktop geändert. Weitere Arbeiten wurden vorgenommen, die verschiedenen Kernel-Konfigurationen weitgehend zu vereinheitlichen. So sollen keine separaten Varianten für virtuelle Maschinen mehr nötig sein. Für 32-Bit-x86-Rechner soll PAE die Standardversion werden.

    Bei der Server-Variante strebt Ubuntu an, das Installations-Image auf CD-Größe zu begrenzen. Es wurden unter anderem Tomcat auf Version 7 und Ceph auf 0.48 aktualisiert sowie Verbesserungen in Juju und OpenStack vorgenommen.

    Auch die anderen Ubuntu-Varianten Lubuntu und Ubuntu Studio bieten Images der Betaversion an. Für alle Varianten stehen außerdem die täglich aktualisierten Images zur Verfügung.

    Sämtliche geplanten Änderungen für Ubuntu 12.10 kann man in den Blueprints nachlesen. Einzelheiten zur Version Beta 2 sind in der technischen Übersicht zu finden.

    Pro-Linux

  • Gnome statt Unity: Ein Blick auf Ubuntu Gnome Remix 12.10

    • mandy28
    • 28. Oktober 2012 um 06:21

    Mit der Veröffentlichung von Ubuntu 12.10 ist erstmals auch ein Remix der Distribution mit einem Gnome-3-Standard-Desktop verfügbar. Ubuntu Gnome Remix 12.10 setzt sogar bei der Paketverwaltung auf ein Gnome-Tool.

    Canonical setzt bei Ubuntu auf Unity als Standard-Desktop. Der Desktop-Vielfalt unter Linux trägt die Community mit offiziellen Derivaten Rechnung, die andere Desktop-Oberflächen und dazu passende Anwendungen als Standard mitliefern. Mit der Veröffentlichung von Ubuntu 12.10 Quantal Quetzal ist nun erstmals auch eine inoffizielle Variante des Linux-Systems mit Gnome 3 erhältlich, die Ubuntu Gnome Remix heißt.

    Freilich lassen sich auch unter Ubuntu alternative Desktop-Manager wie Xfce, Lxde, KDE oder Gnome 3 nachinstallieren. Ein Derivat bietet die gewählte Desktop-Umgebung aber bereits als Standard mit passendem Theme und gut abgestimmter Software-Auswahl. Die offiziellen Ubuntu-Variationen erhalten die distributionsspezifischen Pakete des jeweiligen Desktops außerdem mit der Update-Garantie von Canonical über das Haupt-Repository. Bislang war Ubuntu in den offiziellen Varianten Kubuntu (mit KDE), Xubuntu (mit Xfce) und seit Ubuntu 10.04 auch Lubuntu mit Lxde-Desktop verfügbar.

    Ubuntu Gnome Remix 12.10 bringt Gnome in der Version 3.6 mit. Als Standard-Browser kommt Epiphany zum Einsatz, als E-Mail-Client dient Evolution. Bei Multimedia setzt Gnome Remix auf dieselben Standards wie Ubuntu: Für Musik ist Rhythmbox vorgesehen, als Videoplayer dient Totem. Cheese soll Spaß mit der Webcam bieten. Als Fotoverwaltung ist Shotwell vorgesehen. Für Büroarbeiten sind die schlanke Textverarbeitung Abiword und die Tabellenkalkulation Gnumeric gedacht. Das umfangreichere LibreOffice lässt sich aus den Paketquellen nachinstallieren.

    Statt des Ubuntu Software-Center verwendet der Remix Gnome-Packagekit, das auch einen eigenen Updater zum Einspielen von Aktualisierungen mitbringt. Der Ubuntu-One-Client ist ebenfalls nicht standardmäßig vorinstalliert, da die Entwickler ihn nicht als echte Gnome-Anwendung ansehen.

    Der Desktop lässt sich mit dem Tweak Tool und dem dconf-Editor anpassen. Fürs Chatten eignet sich Empathy; Social-Media-Dienste (Facebook, identi.ca, Twitter und Flickr) lassen sich über Gwibber anbinden. Zum Verwalten von Partitionen und Wechseldatenträgern ist das aus Palimpsest hervorgegangene Tool Gnome-Disks dabei, das in der deutschen Version einfach "Laufwerke" heißt. Auch die komplette Gnome-Spiele-Kollektion liefert mit.

    Der Dateimanager Nautilus kommt in der älteren Version 3.4.2 zum Einsatz, den die Entwickler der um einige Funktionen beraubten Version 3.6 vorgezogen haben. Während die Linux-Mint-Entwickler für ihre Distribution auf den Fork Nemo setzen, wurde der ältere Nautilus für Ubuntu Gnome Remix lediglich soweit angepasst, dass er mit der aktuelleren Gnome-Umgebung funktioniert. Als alternative Desktop-Session ist auch Gnome Classic dabei, Standard ist allerdings die Gnome-Shell. Weitere Details zu Gnome 3.6 liefert ein ausführlicher Artikel auf heise open.

    Ubuntu Gnome Remix 12.10 steht über das Ubuntu-Wiki für 32- und 64-Bit-Systeme zum Download bereit.

    IT-News, c't, iX, Technology Review, Telepolis | heise online

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  • Raspberry PI: VideoCore-Treiber nun komplett als Open Source verfügbar

    • mandy28
    • 27. Oktober 2012 um 21:20

    Per sofort sind alle Sourcecodes des auf dem ARM-Kern des Broadcom BCM2835 SoC des Raspberry Pi laufenden Codes als Open Source verfügbar, wie die Raspberry Pi Foundation und Broadcom bekannt gegeben haben. Der letzte dazu notwendige Schritt war die Veröffentlichung des Treiber-Sourceodes für den VideoCore. Dieser ist nun unter einer BSD-Lizenz auf Github verfügbar. Betriebssystementwicklern gibt dies die Möglichkeit bequem und lizenzrechtlich einwandfrei ihre Open Source Systeme mit hardwarebeschleunigter Grafik zu versehen, da der Treiber die OpenVG, OpenMAX, EGL und OpenGL ES Schnittstellen zur Verfügung stellt.


    Gerade Systeme wie Android, RiscOS oder Plan 9, die bisher keine Hardwarebeschleunigung nutzen konnten, können zukünftig hiervon profitieren. Aber auch die Portierung des designierten X11-Nachfolgers Wayland oder die Integration von OpenGL in X wird hierdurch vereinfacht.

    Wer nun aber denkt aus den rund 100 C- und 200-Header-Dateien des VideoCore-Treibers Informationen zu dessen internen Aufbau zu erfahren oder möglicherweise sogar Assembler-Code für diesen zu Gesicht zu bekommen, dürfte enttäuscht werden. Tatsächlich macht der Treiber nämlich nicht viel mehr als die Funktionsaufrufe 1:1 an die Funktionen der Firmware bzw. den VideoCore IV weiterzugeben. Das liegt zum Einen daran, dass Broadcom den internen Aufbau des VideoCore auch weiterhin als schützenswertes Betriebsgeheimnis ansieht und zum anderen daran, dass der VideoCore selbst die jeweiligen API-Funktionen high-level abbildet und direkt ausführt.

    Broadcom ist mit diesem Schritt der erste Hersteller, der seine auf ARM laufenden APIs seiner SoC-Chips komplett als Open Source verfügbar macht. Für die Grafikeinheiten anderer SoCs, wie beim Tegra und Mali, gibt es dagegen lediglich durch Reverse Engineering ermöglichte Open Source Treiber.

    RaspberryCenter.de | Die Raspberry Pi Community

  • Nach Eklat mit Dominic Heinzl - Sido muss gehen

    • mandy28
    • 27. Oktober 2012 um 19:11

    klassische Schwalbe , gelbe Karte wert
    Die Beleidigung und Haue der gegnerischen Manschaft - rote Karte

    :D

  • Die hausgemachte Krise der Privatsender

    • mandy28
    • 27. Oktober 2012 um 17:20

    Es läuft derzeit erstaunlich schlecht für die großen Privatsender RTL, Sat.1 und ProSieben. Alle drei fielen im vergangenen Monat auf die schwächsten September-Marktanteile seit langer Zeit. Doch woran liegt das? Ändert sich der Geschmack des Publikums? Klauen die kleinen Sender den Großen Marktanteile, wie RTL-Chefin Anke Schäferkordt sagt? Einige Indizien weisen noch auf einen ganz anderen, hausgemachten Grund hin: die Grundverschlüsselung in den Kabelnetzen und die Pay-TV-isierung des Free-TVs per HD+.

    Die September-Zahlen sprechen für sich: RTL erlebte bei den 14- bis 49-Jährigen den schwächsten September seit 2006, ProSieben und Sat.1 fielen mit 10,7% und 9,6% sogar auf die schlechtesten September-Marktanteile seit mindestens 20 Jahren zurück. Ähnlich das Bild im Gesamtpublikum. Das Interessante daran: Die verlorenen Marktanteile der großen Privatsender gingen nicht an die kleinen Privatsender, sondern an das öffentlich-rechtliche Fernsehen und an das Pay-TV. Betrug der Gesamt-Marktanteil aller von Media Control ausgewiesenen privaten Free-TV-Sender im September 2011 noch 55,4%, waren es in diesem Jahr nur noch 52,2%. Die öffentlich-rechtlichen Sender steigerten sich hingegen von 39,4% auf 41,0%. In keinem September der vergangenen fünf Jahre war der Abstand zwischen den beiden Systemen so gering wie diesmal.

    Die schwachen September-Zahlen dürften in der Branche für hitzige Diskussionen sorgen: Verlieren die Zuschauer das Interesse am Programm der Privatsender? Sind die billigen Pseudo-Reality-Dramaserien am Nachmittag, die ewig gleichen Doku-Soaps und die nicht mehr so spektakulären US-Serien nicht mehr so reizvoll wie noch vor einem Jahr? Entdeckt das Publikum auf einmal die Qualitäten des öffentlich-rechtlichen Free-TV und des Bezahlfernsehen von Sky & Co.?

    Der jüngste Digitalisierungsbericht der Landesmedienanstalten lieferte vor einigen Tagen einen weiteren möglichen Grund für den Zuschauerrückgang, der wenig mit dem Programm, dafür mit der Technik zu tun hat. Der potenzielle Grund heißt Grundverschlüsselung in den digitalen Kabelnetzen. Während der digitale Verbreitungsweg per Satellit nach dem Abschalten der Analog-Sender eine Rate von 100% erreicht hat, beträgt der Digital-Anteil im Kabel inzwischen immerhin 48,2%. Allerdings - und hier wird es interessant - verfügen nur 3,7 Mio. der 8,8 Mio. digitalen Kabel-Haushalte über eine Smartcard. Die ist bei den größten Kabelnetzbetreibern Kabel Deutschland und Unitymedia aber nötig, um RTL, Sat.1 & Co. überhaupt digital sehen zu können. Unverschlüsselt werden dort lediglich die öffentlich-rechtlichen Sender verbreitet. Bei Kabel Deutschland zahlt man für das Kabel-Digital-Paket, das eigentlich nur Free-TV-Sender enthält, zudem 2,90 Euro im Monat, bei Unitymedia 2 Euro.

    Wollte das Privat-TV mit der Grundverschlüsselung ursprünglich weitere Umsätze generieren, stellt sich nun bei fortschreitender Digitalisierung der Kabelnetze die Frage, ob die schleichende Pay-TV-isierung der Sender kein Fehler war. Wer Kabelkunde ist oder war, weiß wie unkomfortabel das Hin- und Herschalten zwischen analogem und digitalem Fernsehen sein kann - analoge und digitale Sender in einer gemeinsamen Programmliste anzulegen, ist meist unmöglich. Wenn nun aber ein digitaler Anschluss vorhanden ist - nutzt man ihn dann nicht lieber und öfter als den analogen? Und gehen den Privatsendern schon allein dadurch Zuschauer abhanden? So schlussfolgern auch die Landesmedienanstalten in ihrem Bericht: "...stellt sich damit auch die Frage, ob die hinter dem Grundverschlüsselungsmodell stehende Idee, die Finanzierung privater Programme weiter abzusichern, sich damit nicht beantwortet hat."

    Zwar versicherte Unitymedia bei der Fusion mit Kabel BW dem Bundeskartellamt, die Grundverschlüsselung im Jahr 2013 abzustellen, doch bei Kabel Deutschland ist ein solches Szenario noch nicht in Sicht. Und: Selbst wenn Unitymedia die Grundverschlüsselung des privaten Free-TVs abschaltet, gilt das nur für die SD-Sender. Die HD-Versionen von RTL, ProSieben, Sat.1, Vox & Co. bleiben codiert. Genau das ist das zweite Problem, das einen Anteil an den Zuschauerverlusten haben dürfte. Mit der Gründung des HD+-Modells haben die Privatsender vor einigen Jahren de facto beschlossen, ihr Geschäftsmodell vom werbefinanzierten Free-TV hin zum werbe- und Abo-finanzierten Pay-TV zu ändern.

    Mit der Einspeisung der privaten HD-Sender in das Kabel wird HD+ in anderer Form nun auch hier fortgesetzt. Und wenn HD+ sich im Juli für ganze 634.000 zahlende Kunden feiert, so ist dies doch für einen Free-TV-Sender eine erbärmlich niedrige technische Reichweite. Zwar nutzen weitere 2 Mio. Haushalte HD+ in der Gratis-Testphase, doch wie viele davon anschließend bereit sind, Geld für RTL und die anderen Sender zu zahlen, ist völlig unklar. Und wenn sie bereit sind, dann buchen sie oft gleich auch noch andere Pay-TV-Pakete hinzu - und schon ist der Vorteil der Free-TV-Sender, die für Werbekunden so wichtige größere Reichweite, dahin.

    Wie groß der Faktor dieser technischen Aspekte an den aktuellen Zuschauerrückgängen des privaten Free-TVs ist, kann wohl nur per Forschung heraus gefunden werden, dass Grundverschlüsselung und HD+ eine Rolle spielen, dürfte aber unbestritten sein. RTL, ProSiebenSat.1 und die kleineren Anbieter sollten aufpassen, dass die durch Kabel- und Satellitengebühren blinkenden Dollar-Zahlen in den Augen nicht den Blick auf das eigentliche Geschäftsmodell des Free-TV verschleiern.

    Meedia: Home

  • Wir Gratulieren

    • mandy28
    • 27. Oktober 2012 um 07:10


    [color="#FFA07A"]Heute Gratulieren wir zum Geburtstag[/color]


    zebra2 (42)


    [color="#FFFF00"]Herzlichen Glückwunsch und alles gute[/color]

  • Malone bekundet Interesse an Kabel Deutschland

    • mandy28
    • 26. Oktober 2012 um 22:47

    Der Medienunternehmer John Malone bekundet nach dem Kauf von Kabel Baden-Württemberg 2011 und dem Kabelkonzern Unitymedia 2009 Interesse an der Übernahme von Kabel Deutschland. „Wenn die Regulierungsbehörden uns lassen, würde das allen Sinn der Welt ergeben“, sagte der Chairman des Kabelkonzerns Liberty Global gegenüber der „Financial Times Deutschland“ („FTD“, Ausgabe vom 18. Oktober) in Bezug auf eine mögliche Übernahme des größten deutschen Kabelnetzbetreibers. An Kapital mangele es nicht, nur an möglichen Kaufgelegenheiten. „Bis es möglicherweise einmal so weit sein wird, wird aber wohl noch Zeit vergehen“, schränkte er bezüglich der möglichen Bedenken der Wettbewerbshüter ein. 2002 wollte der Medienunternehmer bereits das gesamte Kabelnetz von der Deutschen Telekom übernehmen. Dies scheiterte jedoch an Widerständen seitens der Politik und des Bundeskartellamts.

    „Wir wollen weiter wachsen und bundesweit präsent sein“, sagte er gegenüber dem „Handelsblatt“ (Ausgabe vom 18. Oktober). Nur mit einer überregionalen Marktstellung wäre man in der Lage, entsprechende Fernsehprogramme anzubieten. Liberty Global sei offen für beide Wege, Konsolidierung des Marktes oder Kooperation mit der KDG. „Durch eine Zusammenarbeit mit Kabel Deutschland könnten wir unsere Effizienz steigern, technische Innovationen einführen und eigene Fernsehprogramme veranstalten“, sagte er dem „Handelsblatt“. Gegenüber der Zeitung kündigte er auch den Start der Plattform Horizon, die Fernseher, Computer, Tablet-PC und Handy vernetzt, Ende des Jahres in der Schweiz und im ersten Halbjahr 2013 in Deutschland an.

    INFOSAT - Ihr Multimedia-Ratgeber

  • Kabelkiosk-Chefin: „Verträge mit Tele Columbus von langfristiger Natur“

    • mandy28
    • 26. Oktober 2012 um 22:44
    Zitat

    Digitalmagazin im Gespräch mit Martina Rutenbeck, Geschäftsführerin Eutelsat Deutschland

    Die geplante Übernahme ihres Kabelkiosk-Partners Tele Columbus durch Kabel Deutschland sieht die Eutelsat Deutschland-Chefin Martina Rutenbeck gelassen. „Unsere Verträge mit dem Partner Tele Columbus sind langfristiger Natur. Daher erwarten wir auch keine unmittelbaren Auswirkungen auf den Kabelkiosk und die Nutzungsmöglichkeiten durch Tele Columbus-Kunden, sollte das Bundeskartellamt grünes Licht für die Übernahme geben“, betont sie. Digitalmagazin hatte Gelegenheit, mit ihr zudem über den HD+-Vorstoß des Kabelverbands FRK, über ihre HD-Ausbaupläne und das neue Angebot Kabelkiosk Choice zu sprechen.

    Digitalmagazin: Frau Rutenbeck, Ihr Kabelkiosk-Angebot bekommt HDTV-Konkurrenz im Kabel – die FRK-Unternehmen wollen künftig auch das HD+-Angebot von Astra einspeisen. Bereitet Ihnen dies Sorgen?

    Rutenbeck: Seit dem Start des Kabelkiosk haben wir uns dem Wettbewerb gestellt und im Lauf der Jahre unser Produkt- und Service-Konzept mit unseren Partnern beständig so ausgebaut, wie es deren Anforderungen entspricht. Daher sehen wir uns gerade im Kabel sehr gut aufgestellt – das gilt auch für die Zukunft.

    Digitalmagazin: Zuletzt hatten Sie die Verbreitung einiger SD-Sender zugunsten von HD eingestellt. Ist das ein Trend, der sich künftig beim Kabelkiosk fortsetzen wird?

    Rutenbeck: Es ist nicht nur ein Trend. Für den Kabelkiosk spielt die Versorgung unserer Partner mit attraktiven HDTV-Inhalten schon seit mehreren Jahren eine zentrale strategische Rolle. Inzwischen gehören nach den Aufschaltungen von Spiegel TV Wissen HD, Sony AXN HD, RTL 2 HD und Super RTL HD zwanzig führende HD-Programme zu unserem Angebot. Wer letztlich die Nase vorne haben will, muss seinen Kunden die interessantesten Angebote machen können. Hierzu gehören natürlich auch die HD-Versionen beliebter SD-Sender.

    Digitalmagazin: Bis Jahresende wollen Sie neue HD-Sender starten – welche neuen Programme kommen beim Kabelkiosk nun hinzu?

    Rutenbeck: Wir planen in der Tat im Zuge dieser Strategie in den kommenden Monaten die Aufschaltung weiterer HD-Versionen beliebter SD-Sender und befinden uns hierzu in intensiven Verhandlungen mit Programmanbietern. Wann diese Verhandlungen abgeschlossen sein werden, lässt sich derzeit nicht abschätzen. Realistisch gesehen dürfte die Aufschaltung im ersten Quartal 2013 erfolgen. Da die Verhandlungen laufen, können wir die Sender allerdings noch nicht nennen.

    Digitalmagazin: Für diesen Herbst ist der Vermarktungsstart von Kabelkiosk Choice geplant. Wann geht es konkret los?

    Rutenbeck: Der Marktstart steht bei einigen Netzbetreibern unmittelbar bevor. Ein exaktes Datum gibt es allerdings nicht, da auf deren Seite noch vertragliche, technische und vertriebliche Vorarbeiten zu leisten sind.

    Digitalmagazin: Welche Netzbetreiber haben Kabelkiosk Choice bereits an Bord, wo findet der interessierte Endkunde weitere Informationen?

    Rutenbeck: Seit dem Beginn der offiziellen Vermarktung von Choice zur ANGA Cable im Juni haben inzwischen zahlreiche Netzbetreiber jeder Größe ihre Tests erfolgreich beendet und planen nun nächste Schritte. So stehen mit einigen dieser Netzbetreiber die Vertragsverhandlungen für den Dienst kurz vor dem Abschluss. Da diese Partner das Portal in ihrem eigenen Branding anbieten werden und selbst mit den notwendigen Informationen an die Öffentlichkeit gehen wollen, halten wir uns im Hintergrund. Grundsätzliche Informationen finden Netzbetreiber und interessierte Endkunden aber auf der Webseite KabelKiosk choice | Starten Sie mit Hybrid-TV.

    Digitalmagazin: Welche Hardware steht für die Nutzung von Kabelkiosk Choice zur Verfügung?

    Rutenbeck: Auf der Hardwareseite stehen die Endgeräte Technisat ISIO, Humax Fox C und der Choice Upgrader bereit. Darüber hinaus arbeiten wir eng mit verschiedenen Herstellern an der Integration von Choice auf Smart-TV bzw. Connected TV.

    Digitalmagazin: Ein Blick auf den Kabelmarkt: Hier geht die Konsolidierung weiter, aktuell will Kabel Deutschland Ihren Kabelkiosk-Partner Tele Columbus übernehmen. Droht bei grünem Licht durch das Kartellamt eine „Ausspeisung“ des Kabelkiosk bei Tele Columbus?

    Rutenbeck: Unsere Verträge mit dem Partner Tele Columbus sind langfristiger Natur. Daher erwarten wir auch keine unmittelbaren Auswirkungen auf den Kabelkiosk und die Nutzungsmöglichkeiten durch Tele Columbus-Kunden, sollte das Bundeskartellamt grünes Licht für die Übernahme geben. Die zuständige Behörde könnte ja aber auch ihre Zustimmung verweigern oder von Bedingungen abhängig machen, die wir derzeit noch gar nicht kennen. Erst danach kann man sich auf die Zukunftsszenarien und potenzielle Konsequenzen einstellen.

    Digitalmagazin: Warum sehen Sie dem Verfahren so gelassen entgegen? Immerhin ist Tele Columbus Ihr wichtigster (und größter) Partner...

    Rutenbeck: Sicher haben wir seit fast einem Jahrzehnt mit Tele Columbus eng zusammengearbeitet und gemeinsam sehr viel für die Digitalisierung des Kabels in Deutschland getan. Allerdings gibt es Verträge, über die sich ein potenzieller zukünftiger Eigner nicht einfach hinwegsetzen kann. Und wir wissen nicht, wie letztlich das Bundeskartellamt entscheidet. Es gab ja schon viele überraschende Entscheidungen.

    Digitalmagazin: Frau Rutenbeck, vielen Dank für das Gespräch.

    Alles anzeigen

    INFOSAT - Ihr Multimedia-Ratgeber

  • Kabel Deutschland gegen den BR: Prozess vertagt

    • mandy28
    • 26. Oktober 2012 um 22:42

    Nachdem Kabel Deutschland Ende August wegen der gekündigten Einspeiseverträge Klage gegen den Bayerischen Rundfunk eingereicht hat, sollte am morgigen Donnerstag (25. Oktober) eigentlich der Prozess vor dem Münchner Landgericht beginnen. Doch die Verhandlung wurde nun auf Ende Dezember vertagt.

    Der Streit um die Kabel-Einspeisegebühren, die die Öffentlich-Rechtlichen ARD und ZDF ab kommenden Jahr nicht mehr zahlen wollen, sollte eigentlich am heutigen Donnerstag in die nächste Runde gehen - vor Gericht. Der bundesweite Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland hatte Ende August wegen der gekündigten Einspeiseverträge Klage gegen den Bayerischen Rundfunk - und mittlerweile auch gegen alle anderen Rundfunkanstalten der ARD sowie das ZDF - erhoben. Nun wurde der Prozess aber auf den 20. Dezember verschoben, wie Kabel-Deutschland-Sprecher Marco Gassen gegenüber DIGITALFERNSEHEN.de bestätigte.

    Eine Verlegung der Verhandlung sei ein regulärer Schritt, wenn eine der beteiligten Parteien einen entsprechenden Antrag stellt, so der Sprecher. Welche Seite diese Verschiebung beantragt hat, konnte er allerdings nicht sagen. Mit der Vertagung rückt der neue Prozesstermin sehr nah an den Stichtag des 31.12.2012, zu dem das ZDF und die ARD ihre aktuell noch bestehenden Verträge gekündigt haben. Ob angesichts der kurzen Zeitspanne und der sich darin befindenden Weihnachtsfeiertage noch mit einem Urteil zu rechnen ist, scheint fraglich.

    Der Gebührenstreit zwischen den drei großen Kabelnetzbetreibern Kabel Deutschland, Unitymedia und Kabel BW und den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten war Ende Juni eskaliert, als ARD und ZDF ihre bis Ende 2012 laufenden Kabel-Verträge gekündigt haben. ZDF-Intendant Thomas Bellut bezeichnete die Einspeisegebühr als "historisch überholt" und fügte hinzu, dass man es nicht mehr rechtfertigen könne, "dass Gebühren an Unternehmen gezahlt werden, die mit der Vermarktung unserer Programme gutes Geld verdienen."

    Kabel Deutschland will dies aber nicht hinnehmen und sieht die Öffentlich-Rechtlichen durch ihren Grundversorgungsauftrag dazu verpflichtet, die Verbreitung ihrer Sender zu gewährleisten - und das gehe eben nur über einen Vertrag. Während sich ARD und ZDF auf die Must-Carry-Regel berufen, hält Kabel-Deutschland-Chef Adrian von Hammerstein dagegen, dass die Kabelnetzbetreiber zwar laut Rundfunkstaatsvertrag dazu verpflichtet seien, die Programme zu verbreiten, aber eben nicht kostenlos. Der ebenfalls von der Kündigung betroffene Kabelanbieter Unitymedia Kabel BW will dagegen weiter auf Gespräche setzen.

    Das führende Portal für Digital-TV, Entertainment und Heimkino - DIGITALFERNSEHEN.de

  • Raspberry 256MB oder 512MB

    • mandy28
    • 26. Oktober 2012 um 22:31

    Na dann kann ich ja nich mein Modell aus der ersten Charge behalten :D

  • Raspberry 256MB oder 512MB

    • mandy28
    • 26. Oktober 2012 um 22:17

    Die Modelle mit 512MByte werden doch auch erst seit kurzem ausgeliefert
    https://www.zebradem.com/66500-raspberr…peltem-speicher
    Die ersten hatten alle 256 soviel mir bekannt ist
    Lasse mich aber gerne eines besseren belehren

  • Netzneutralität: Die Rolle der Kabelnetzbetreiber

    • mandy28
    • 26. Oktober 2012 um 22:03

    Ja die Geschäftspolitik ist schon obstrus

  • Netzneutralität: Die Rolle der Kabelnetzbetreiber

    • mandy28
    • 26. Oktober 2012 um 18:06

    25.10.2012, 16:55 Uhr,

    Die Rolle der Kabelnetzbetreiber als Infrastruktur-Zulieferer und gleichzeitig Anbieter von eigenen Inhalten wurde auf den Medientagen München heftig diskutiert, ohne dass sich die verschiedenen Seiten annähern konnten. Auch im Streit um die Kabeleinspeisegebühren zwischen den Öffentlich-Rechtlchen und den Kabelanbietern blieben die Fronten verhärtet.

    Auf den Medientagen München, die noch bis zum 26. Oktober 2012 stattfinden, diskutierten Teilnehmer aus der Medienbranche am Mittwoch in einem Panel unter anderem über die durchaus umstrittene Rolle der Kabelnetzbetreiber als Infrastruktur-Zulieferer und gleichzeitig Anbieter von eigenen Inhalten. Auch über die Kündigung der Einspeiseverträge von ARD und ZDF gegenüber Kabel Deutschland und Unitymedia Kabel BW wurde diskutiert. Bei beiden Themengebieten konnten nur wenige Schnittmengen zwischen den Diskussionsparteien gefunden werden.
    Diskrapanz zwischen Netzneutralität und eigenen Inhalten

    Laut Sky-Vorstand Holger Enßlin sei dabei grundsätzlich nichts gegen eigene Inhalte der Netzbetreiber einzuwenden, wenn die Netzneutralität gewahrt bleibe. Jede Bevorzugung von Inhalten sei jedoch ein Verstoß gegen die diese. Im Laufe der weiteren Diskussion kristallisierten sich dann deutlich die unterschiedlichen Interessen der Rundfunkprogrammanbieter, der Netzbetreiber und der Regulierung heraus.

    So verteidigte Peter Kerckhoff, Bereichsleiter Content der Deutschen Telekom, die Position der Netzbetreiber: Diesen müsste es selbstverständlich gestattet sein, auch eigene Inhalte anzubieten, denn es sei nicht so einfach, allein mit der Weiterleitung von Content Geld zu verdienen. Media-Broadcast-Geschäftsführer Bernd Kraus verglich die Rolle der Netze mit Autobahnen. So seien diese zwar grundsätzlich von allen frei befahrbar, doch im Falle eines Staus käme der Krankenwagen nicht mehr durch. Deshalb sei es sinnvoll, nicht alle Angebote gleich zu behandeln und einzelne Dienste zu priorisieren.

    Dem gegenüber plädierte Astra-Deutschland-Geschäftsführer Wolfgang Elsäßer für die Netzneutralität. An Stelle einer Autobahn verglich er die Netze eher mit der Post: "Es käme doch wohl niemand auf die Idee, die Post dürfte die Briefe selber schreiben, die sie transportiert!"
    Keine Annäherung bei Streit um Einspeisegebühren


    Auch zum Thema der Einspeisegebühren von ARD und ZDF kam es zwischen den Parteien zu keiner Einigung. Lutz Mamor, der Intendant des Norddeutschen Rundfunks (NDR), verteidigte die Position der öffentlich-rechtlichen Anstalten künftig für die Weiterleitung ihrer Programme kein Entgelt mehr bezahlen zu wollen. "Kabel Deutschland hat ein europaweit einmaliges Modell, auf zwei Seiten kassieren zu dürfen", so der Intendant.

    Christoph Clément, Mitglied der Geschäftsleitung von Kabel Deutschland, bezeichnete das Vorgehen von ARD und ZDF als reine Machtpolitik. Die Rundfunkanstalten würden vor dem Hintergrund der Must-Carry-Regel darauf spekulieren, dass sich die Konkurrenz nicht wehren könne. Clément warnte vor der Ausprägung einer "Gratismentalität" bei den Programmveranstaltern.

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  • Hallo

    • mandy28
    • 26. Oktober 2012 um 11:01

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  • Start von Windows 8: Microsoft setzt alles auf eine Karte

    • mandy28
    • 26. Oktober 2012 um 10:16

    26.10.2012, 02:32 Uhr,

    Am heutigen Freitag (26. Oktober) bringt Microsoft mit Windows 8 sein neues Betriebssystem auf den Markt. Der Konzern setzt dabei mit radikalen Umbrüchen viel aufs Spiel - entweder das neue Windows wird ein Riesenerfolg, oder es lässt Microsoft an den Rand der Bedeutungslosigkeit gleiten.

    Microsoft setzt alles auf eine Karte: Weltweit geht am Freitag das neue Betriebssystem Windows 8 an den Start. Bis Jahresende werde es über hundert verschiedene Geräte unter anderem von Acer, Asus, Samsung und Sony geben, die die unterschiedlichsten Bedürfnisse der Kunden erfüllen sollen, kündigte Christian Illek, Geschäftsführer von Microsoft Deutschland, an. Neben klassischen PCs wird es vor allem eine große Bandbreite an neuen Tablets geben.

    Für Microsoft ist Windows 8 ein fundamentaler Neuanfang und die große Hoffnung in schwerer Zeit. Windows bildet neben der Office-Software seit vielen Jahren die wesentliche Säule des Geschäfts für den Software-Riesen. Im jüngsten Quartal sackte der Gewinn allerdings dramatisch um die Hälfte ab, der Umsatz schrumpfte um ein Drittel - auch weil die Nachfrage nach Windows nachließ. Mit Windows 8 will der Konzern nun das Ruder herumreißen.

    So wichtig dürfte der Erfolg für Microsoft noch bei keiner anderen Produkteinführung gewesen sein. "Wir haben Windows völlig neu erfunden", betonten Konzernführer Steve Ballmer und Windows-Teamchef Steven Sinofsky wiederholt. Für Ballmer, der seit dem Rückzug von Microsoft-Mitgründer Bill Gates im Jahr 2000 die Geschicke des Softwareherstellers bestimmt, dürfte mit Windows 8 auch persönlich viel auf dem Spiel stehen. Bislang waren die Anstrengungen, bei den mobilen Geräten zur Konkurrenz aufzuschließen, von mäßigem Erfolg gekrönt. Sollte Windows 8 nicht den Durchbruch bringen, könnte das als persönliches Scheitern gelten.


    Bei der Benutzeroberfläche von Windows 8 erinnert kaum noch etwas an die Vorgängerversionen. Mit wesentlichen Anleihen von der Mobil-Plattform Windows Phone verzichteten die Softwaredesigner erstmals sogar auf den legendären Startbutton. Das neue Kacheldesign ist für die Benutzung auf Tablets und die Navigation auf berührungssensitiven Displays mit dem Finger optimiert.

    Und gerade hier, im boomenden Tablet-Markt, liegt für Microsoft die große Hoffnung - und gleichzeitig die größte Gefahr. Das Unternehmen hinkt hier nämlich bereits seit geraumer Zeit hinterher. Zwar erkannte Microsoft-Gründer Bill Gates früh das Potenzial der Geräteklasse und war vor Jahren treibende Kraft in dem aufkeimenden Markt. Der Erfolg ließ allerdings auf sich warten. Erst Apple konnte mit seinem iPad den Markt wirklich erschließen. Zweieinhalb Jahre nach dem Start der ersten Generation beherrscht das iPad weiterhin das Geschäft. Auch bei Smartphones, wo Googles Betriebssystem Android klar führt, hatte Microsoft zuletzt kein Glück. Windows Phone 8, das am kommenden Montag auf den Markt kommt, soll dem ein Ende setzen. Weltweit steht der PC-Markt, die Domäne von Microsofts Windows, unter Druck. Allein das Geschäft mit Smartphones und Tablets treibt die Branche derzeit an, wie für Deutschland kürzlich auch der Branchenverband Bitkom bestätigte.

    Mit Windows 8 bietet Microsoft erstmals eine einheitliche Betriebsoberfläche für alle Geräte, vom Smartphone über Notebooks bis hin zum Schreibtischrechner. Mit einer eigenen Hardware, dem Tablet Surface, konkurriert der Software-Riese sogar erstmals mit seinen wichtigen Elektronikpartner - und riskiert Verstimmung unter seinen traditionellen Verbündeten. Alle führenden Hersteller sind aber dennoch zum Start von Windows 8 mit eigenen Produkten dabei.

    Den Partnern wollte Microsoft die Entscheidung über Erfolg oder Misserfolg seines neuen Betriebssystems nicht überlassen. Das Surface soll als Referenz-Modell zeigen, was alles in der neuen Software steckt. Optional ist das Gerät mit einem dünnen Schutzdeckel ausgestattet, der sich aufgeklappt als vollwertige Tastatur inklusive Touchpad erweist - ein Design, das vielfach wohlwollende Beachtung fand. In ersten Praxistests hatte der Hybrid aus Tablet und Laptop allerdings nicht nur positive Reaktionen ausgelöst.

    Beim Surface-Betriebssystem entschied sich Microsoft zunächst für die abgespeckte RT-Version, die auch mit Chips des Intel-Konkurrenten ARM arbeitet - aber auch weniger leistungsfähig ist. Zuletzt wurde bekannt, dass das Gerät für einen Preis von rund 600 Dollar inklusive "Touch Cover" angeboten werden soll. Damit liegt das Surface preislich in etwa gleich auf mit Apples iPad.

    Die versammelte Konkurrenz allerdings scheint Microsoft einiges an Potenzial zuzutrauen, jetzt massiv und erfolgreich zur Aufholjagd anzusetzen. Mit eigenen Produktvorstellungen wollen sie Microsoft nicht allein die Bühne überlassen. So stellte Apple erst am Dienstag ein neues iPad mini vor. Und Google will mit einer Veranstaltung am kommenden Montag, dem Starttermin von Windows Phone 8, Microsoft in die Parade fahren: Der Internet-Konzern dürfte in New York ein neues Smartphone und frische Tablet-Modelle seiner Nexus-Serie vorstellen.


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  • Streit um Kabel-Einspeisegebühren – „Entgeltfreiheit für alle wäre logischer Schritt“

    • mandy28
    • 25. Oktober 2012 um 14:46
    Zitat


    25.10.2012

    (dm) – Die Privatsender werden künftig wohl ebenfalls keine Kabel-Einspeisegebühren mehr zahlen – vorausgesetzt, ARD und ZDF setzen sich gegen Kabel Deutschland und Unitymedia Kabel BW durch. „Wir beobachten, was da passiert – eine Diskriminierung der privaten Veranstalter darf es jedenfalls nicht geben“, sagte Claus Grewenig, Geschäftsführer des Privatsenderverbands VPRT, am 24. Oktober auf den Münchner Medientagen. Ähnlich sieht dies Medienwächter Thomas Fuchs: „Wenn ARD und ZDF nicht mehr zahlen, wäre die Entgeltfreiheit für alle ein logischer Schritt.“

    NDR-Intendant Marmor: „Haben gute Argumente“

    Derweil bezogen ARD und Kabel Deutschland (KDG) im Streit um die Kabel-Einspeisegebühren – der noch juristisch auszufechten ist – nochmals Position. Lutz Marmor, Intendant des NDR, wies darauf hin, dass die KDG von zwei Quellen kassiere – von den Kabelkunden und von den Sendern. „Das ist europaweit wenig verbreitet“, skizzierte Marmor die besondere Situation, die in Deutschland aus historischen Gründen existiert. Hintergrund: Als die damalige Bundespost – deren Erben die KDG sowie Unitymedia Kabel BW sind – die Kabelnetze aufbaute, wurden die Sender zu dieser „Subvention“ verpflichtet. Kleinere Kabelnetzbetreiber, aber auch die neuen IPTV-Anbieter erhalten dagegen seit jeher keine Einspeiseentgelte.

    Marmor jedenfalls ist zuversichtlich, dass sich die ARD im Streit durchsetzen wird. „Wir haben gute Argumente – wir liefern gute Inhalte“, betonte er. Sollte die KDG Sender aus dem Netz nehmen, die nicht der Must carry-Verpflichtung unterliegen, „wird es spannend, wie die Kunden reagieren“. Der NDR-Intendant betonte, dass die KDG an einer Weiterverbreitung in der aktuellen Form interessiert sein müsste.

    KDG-Jurist Clément: „Reine Machtpolitik“

    Christoph Clément, Direktor Recht und Regulierung bei Kabel Deutschland, verwies darauf, dass die ARD mit 23 Programmen eine „enorme Menge an Kapazität“ in Anspruch nehme – Kabelkapazität, die auch finanziert werden müsse. Er bezeichnete das Vorgehen der ARD, die die Kabelverträge zum Jahresende gekündigt hatte, als „rechtswidrig“. „Das ist reine Machtpolitik, die den öffentlich-rechtlichen Sendern nicht zusteht“, kritisierte Clément, der bei der ARD zudem eine Gratismentalität ausmachte. Das wollte NDR-Intendant Marmor so nicht stehen lassen: „Von Gratismentalität kann gar keine Rede sein, schließlich bezahlen die Kabelkunden erhebliche Kabelgebühren.“ Die Zeiten, in denen die Kabelnetze auch mit öffentlich-rechtlichen Gebührenmitteln aufgebaut wurden, seien vorbei. Heute, da die Netze ausgebaut sind, sei die Situation komplett anders. „Uns geht es um das Geld unserer Gebührenzahler“, stellte er klar.

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