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Beiträge von Reppo

  • Spektakuläre Virus-Analyse Stuxnet sollte Irans Uran-Anreicherung stören

    • Reppo
    • 16. November 2010 um 16:13

    Stuxnet sollte Irans Uran-Anreicherung stören

    Von "[email protected]"
    "[email protected]"

    AP


    Iranisches Atomkraftwerk Buschehr: Sollte Stuxnet hier zum Dauergast werden?



    Der Stuxnet-Wurm scheint endlich enträtselt. Virenforscher sind jetzt überzeugt: Die mysteriöse Software ist eine Art Undercover-Agent, der die iranischen Uranzentrifugen sabotieren sollte - gezielt, subtil und hinterhältig.

    Welches Ziel verfolgt Stuxnet? Über diese Frage rätseln Experten, seit die ungewöhnliche Schadsoftware im Juli entdeckt wurde. Schnell war klar, dass sie Industriesteuerungsanlagen der Firma Siemens angreift. Wie sie das tut und vor allem, was sie dort anrichtet, war allerdings selbst Virenforschern ein Rätsel. Jetzt haben Schadsoftware-Spezialisten die Arbeitsweise des Angreifers analysiert und sind zu dem Schluss gekommen: Stuxnet ist noch viel hinterhältiger als gedacht, soll seine Ziele über Jahre manipulieren, ohne dabei Spuren zu hinterlassen. Der Schädling hatte wohl wirklich iranische Atomanlagen zum Ziel, sollte Irans Atomprogramm unbemerkt langfristig sabotieren.


    Befürchtungen, Stuxnet habe dort katastrophale Schäden, den Austritt von radioaktivem Material oder gar eine Kernschmelze auslösen sollen, konnten die Experten des IT-Sicherheitsunternehmens Symantec aber nicht bestätigen. Stattdessen fanden sie heraus, dass Stuxnets Einsatz auf eine lange Verweildauer ausgerichtet war. Er sollte die Anlagen ganz subtil manipulieren, die Prozesse der Uran-Anreicherung kaum spürbar aber wirkungsvoll unterwandern. Das Ergebnis wäre minderwertiges Uran gewesen.

    Diskreter Schädling
    Dass es so lange gedauert hat, zu diesem Schluss zu kommen, liegt an der Komplexität der Software. Stuxnet, da sind sich alle Beobachter einig, ist eine ausgesprochen ungewöhnliche Software. Die Entwicklungskosten werden auf Millionen Dollar geschätzt, das Programmierer-Team muss groß gewesen sein. Alleine die Kosten für den Erwerb von Wissen um bis dahin unbekannte Windows-Sicherheitslücken dürften siebenstellig gewesen sein. Sie haben es ermöglicht, Stuxnet selbst an aktueller Schutzsoftware vorbei unbemerkt auf Rechner einzuschleusen.
    Wie der Wurm das schaffte und was er auf den befallenen Systemen tun sollte, haben Symantecs Forscher jetzt in dem Bericht "W32.Stuxnet Dossier" ( PDF) auf 63 Seiten zusammengefasst. Eine leichte Lektüre ist das nicht, eine spannende schon.
    Bei der Sabotage des iranischen Atomprogramms sollte die Schadsoftware ausgesprochen subtil vorgehen. Zwar hat sich Stuxnet laut Symantec auf mehr als 100.000 Systemen eingenistet, aktiv wird er aber nur, wenn er ganz bestimmte Bedingungen vorfindet. Demnach ist er darauf ausgerichtet, bestimmte Siemens-Industriecomputer anzugreifen, die über Steuerungsmodule sogenannte Frequenzumrichter regeln. Symantec zufolge geht die Software dabei nur auf Umrichter los, die entweder vom finnischen Hersteller Vacon oder von der iranischen Fararo Paya stammen. Das mag kein Beweis sein, immerhin jedoch ein Indiz dafür, dass Stuxnets Ziel die iranische Kernbrennstoff-Anreicherungsanlage in Natans ist.

    Die richtigen Frequenzen

    So explizit ist das Symantecs Bericht zwar nicht zu entnehmen, zwischen den Zeilen aber doch deutlich zu lesen. Denn dort wird darauf hingewiesen, dass Stuxnet nur Frequenzumrichter beeinflusst, die mit Frequenzen zwischen 807 Hz und 1210 Hz arbeiten. Darauf folgt im Bericht der Hinweis, dass der Export von Umrichtern, die Frequenzen oberhalb von 600 Hz unterstützen, aus den USA verboten ist - weil solche Geräte in Urananreicherungsanlagen verwendet werden.
    Eben diese Frequenzumrichter sind dringend nötig, um die Drehzahl jener Zentrifugen zu regeln, die für die Anreicherung von Kernbrennstoffen so wichtig sind. Eine konstante Drehzahl ist für den Erfolg des Prozesses essentiell, erklärt Symatec-Forscher Eric Chien im Firmenblog. Deshalb sind die Umrichter so wichtig. Werde die Umdrehungszahl der Zentrifugen verändert, würde die Konzentration der schweren Uran-Isotope unterbrochen. Das Resultat wäre minderwertiges Uran.
    Genau an dieser Stelle setzt Stuxnet dem Bericht zufolge an. Über einen Zeitraum von Monaten sollte er die Frequenz der Umrichter wieder und wieder in unterschiedlichen Schritten variieren. In einem Beispiel zeigen die Virenforscher, dass er in einem Beispielsystem die Frequenz zunächst nach 13 Tagen auf 1410 Hz erhöht, um sie 27 Tage später zunächst auf 2 Hz zu senken und gleich danach auf 1064 Hz hochzufahren. In dieser Art geht es über Monate weiter.

    Ein großer Erfolg - und dennoch gescheitert

    Darüber ob Stuxnet seine Mission schon begonnen hat, herrscht bis heute Unklarheit. Iranische Behörden widersprechen Annahmen, wonach die Software bereits zu Unfällen und Unregelmäßigkeiten im iranischen Atomprogramm geführt habe. Die Entwicklung von Stuxnet lässt sich laut Symantec aber bis mindestens Juni 2009 zurückverfolgen.


    Wenige Monate später, etwa ab August 2009, nahm die Zahl der betriebsbereiten Zentrifugen in Iran dramatisch ab - während gleichzeitig die Gesamtzahl an Zentrifugen erhöht wurde. Ein Hinweis darauf, dass es im iranischen Anreicherungsprozess sehr wohl Probleme mit den Zentrifugen gibt, die man zu beheben versucht, indem man einfach neue Zentrifugen neben unbrauchbar gewordene stellt. Denkbar ist das. Stuxnets Mission ist dennoch gescheitert. Symantecs Experten bestätigen, dass der Aufwand für seine Entwicklung immens gewesen sein muss, sehen in Stuxnet einen Meilenstein in der Geschichte von Schadsoftware. Allerdings einen, der so schnell wohl kaum wiederholt werden wird. Stuxnets Malaise ist, dass er entdeckt wurde und seit Monaten öffentlich diskutiert wird, obwohl er eigentlich jahrelang im Verborgenen hätte wirken sollen - er ist quasi ein Undercover-Agent, der enttarnt und dadurch - wenigstens zum Teil - nutzlos wurde.
    Bleibt die Frage, wie seine Entwickler auf die öffentliche Zurschaustellung ihres Projekts reagieren. Unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten wäre nur eine Weiterentwicklung sinnvoll, jetzt, da die Schwachstellen bekannt sind.

    Quelle: spiegel.de


    Sehr geiler Artikel fand ich.
    :happy:

  • RTL 2 HD Empfangsdaten stehen fest

    • Reppo
    • 16. November 2010 um 13:37

    50 Euro im Jahr sind 1 Bier pro Monat in der Kneipe weniger. Von daher gäbe es für mich da nichts zu überlegen.
    Zumal die Kompressionsverfahren besser geworden sind und hohe Bitrate nicht automatisch gutes Bild bedeutet.

  • PC fährt nicht hoch und piept

    • Reppo
    • 16. November 2010 um 13:11

    Ich tippe auf den Speicher.
    :vuvu:

  • Schwere Sicherheitslücke in CCcam. Kartendaten in Gefahr

    • Reppo
    • 16. November 2010 um 13:09
    Zitat

    Changeset 3906


    Autor:schlockeNachricht: cccam: Blocking user if cccam-backdoor commands detected

    Quelle: http://streamboard.gmc.to:8001/changeset/3906

    Wer also noch Panik hat, der sollte vielleicht diese OScam Version verwenden.
    :vuvu::vuvu::vuvu::vuvu:

  • Schwere Sicherheitslücke in CCcam. Kartendaten in Gefahr

    • Reppo
    • 16. November 2010 um 12:19

    Wir bedanken uns für ihre Aufmerksamkeit und wünschen Ihnen noch einen schönen Flug. :vuvu::vuvu::vuvu:

  • DM 800HD SE für 379 EUR bei hardwareversand.de -Bestellungen sind da!

    • Reppo
    • 16. November 2010 um 08:43

    In weiß würde ich nie eine bestellen...:D

  • DM 800HD SE für 379 EUR bei hardwareversand.de -Bestellungen sind da!

    • Reppo
    • 15. November 2010 um 23:48

    Viele Shops machen das mit 3% Extragebühren für Paypal oder Kreditkarte, da die Gebühren, die der Händler an Paypal oder Kreditkarteninstitute ungefähr in dieser Höhe liegen.

  • DM 800HD SE für 379 EUR bei hardwareversand.de -Bestellungen sind da!

    • Reppo
    • 15. November 2010 um 15:52

    Ne, soll jeder schreiben, wie er will. Nur bei Nachname statt Nachnahme zuckt's halt immer.
    :crasy:


    Wichtiger ist, dass wir alle unsere 800SE für unter 400 EUR bekommen, dann breche ich lachend zusammen.

  • DM 800HD SE für 379 EUR bei hardwareversand.de -Bestellungen sind da!

    • Reppo
    • 15. November 2010 um 15:44

    :pleased: und schon wieder...

  • Fox HD und National Geographic Channel HD starten im Eutelsat Kabelkiosk

    • Reppo
    • 15. November 2010 um 15:41

    Eutelsat 9°E wird immer interessanter...:pleased:

  • DM 800HD SE für 379 EUR bei hardwareversand.de -Bestellungen sind da!

    • Reppo
    • 15. November 2010 um 12:21

    Wie gesagt, ich kann es mir nicht vorstellen, dass die zu diesem niedrigem Preis liefern, aber warten wir's ab.

  • DM 800HD SE für 379 EUR bei hardwareversand.de -Bestellungen sind da!

    • Reppo
    • 15. November 2010 um 11:03

    Tical - nichts gegen Dich persönlich:

    Zitat

    Bestellt habe ich per Nachname.

    Das habe ich jetzt schon häufiger gelesen... Es heißt NACHNAHME - das kommt von "nehmen", nicht vom Namen.
    :)

    Tical - es geht nicht darum, dass du eine Lieferung zum höheren Preis annehmen musst, sondern dass hardwareversand.de einfach die Bestellung storniert, weil sie nicht zu diesem Preis liefern werden / wollen.

  • DM 800HD SE für 379 EUR bei hardwareversand.de -Bestellungen sind da!

    • Reppo
    • 15. November 2010 um 09:54
    Zitat

    [FONT=&quot]Ihre Bestellung im hardwareversand.de-Shop ist bei uns eingegangen.

    Der Kaufvertrag kommt mit unserer Lieferung zustande. Sollten Sie binnen zwei Wochen keine Auslieferungsbestätigung oder Lieferung von uns erhalten, sind Sie nicht mehr an Ihre Bestellung gebunden.

    [/FONT]

    Die liefern niemals zu dem Preis, wartet es ab.
    Das ist der entscheidende Satz:

    Zitat

    [FONT=&quot]Der Kaufvertrag kommt mit unserer Lieferung zustande.[/FONT]

    Trotz allem kann man es natürlich versuchen, wenn man entweder Nachnahme, Kreditkarte oder Paypal benutzt. Wer da vorab Geld überweist, dem ist eh nicht zu helfen.
    :vuvu::vuvu:

  • DM 800HD SE für 379 EUR bei hardwareversand.de -Bestellungen sind da!

    • Reppo
    • 14. November 2010 um 18:20

    Es wird auf keinen Fall zu diesem Preis gelierfert, das ist schon mal sicher.
    Und rechtlich ist das Angebot eine "invitatio ad offerendum" und eben keine Angebot. Ein Angebot kommt von Dir zustande, wenn du eine orderst. Du müsstest dann schon eine Auftragsbestätigung bekommen, um gute Chancen auf eine Lieferung zu haben.

  • Wie ?? - Vierfach Tuner DM8000 S HD Twin PVR

    • Reppo
    • 13. November 2010 um 20:31
    Zitat

    4. Ist es auch möglich zwei Fernseher anzuschliessen (verschiedene Programme gucken) und zwei Sendungen aufnehmen (alles gleichzeitig) - wenn vier Tuner eingebaut sind??

    Nein, aber über's Webif / VLC kannst du einen zweiten oder mehrere Sender gucken.

  • Neues SUPER HD Erotik Abo mit 4 Sendern

    • Reppo
    • 11. November 2010 um 22:52

    Jeder Sharer, der was auf sich hält, hat auch schonmal ne Pornokarte bestellt... :pleased:

    Kölle Alaaf!

  • Offizieller Animated GIF Sammelthread

    • Reppo
    • 11. November 2010 um 22:25

    Nase und sein neues Moped :D :lachende_smilies:

  • Offtopic von: Gerüchteküche geht weiter! Sky und Hd+ mit Rom142 und 181 betroffen?!

    • Reppo
    • 11. November 2010 um 15:36

    CSP = Cardserverproxy ist eine Lösung für viele Peers mit sehr vielen Karten. Das werden wohl die wenigsten hier machen.
    :pleased:

  • Bei Pay TV Sender Sky keimt Hoffnung - weniger Verlust

    • Reppo
    • 11. November 2010 um 13:35

    München (Reuters) - Sky Deutschland macht sich angesichts der Konjunkturbelebung Hoffnung: Der chronisch defizitäre Pay-TV-Sender hat seinen Verlust im dritten Quartal überraschend deutlich reduziert.
    Gewinne sind jedoch noch in weiter Ferne - im Zeitraum Juli bis September ging der Nettoverlust auf 89,3 Millionen Euro von 116,7 Millionen im Jahr zuvor zurück, wie der von Rupert Murdochs Medienkonzern News Corp kontrollierte Sender am Donnerstag in München mitteilte. Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt mit einem Minus von knapp 98 Millionen Euro gerechnet.
    An der Börse sorgte die Bilanz für Kauflaune: Sky-Aktien verteuerten sich um mehr als vier Prozent auf 1,18 Euro und waren größter Gewinner im Nebenwerte-Index MDax.
    Der früher als Premiere bekannte Sender lockte im dritten Quartal per saldo 45.000 Abonnenten an und zählt damit nun 2,52 Millionen Kunden. Bei nahezu stabilen operativen Kosten stieg der Umsatz um 17 Prozent auf 243 Millionen Euro. "In diesen Ergebnissen sehen wir ermutigende Zeichen", sagte Vorstandschef Brian Sullivan. Im wichtigen Weihnachtsgeschäft will Sky deutlich mehr Kunden gewinnen als zwischen Juli und September. Das Unternehmen braucht knapp drei Millionen Kunden, um die Gewinnschwelle zu erreichen. Bisher hat der Anfang der 90er Jahre gegründete Sender allerdings nur einmal einen Jahresgewinn gemacht: 2005, im Jahr des Börsengangs.
    Sullivan ergänzte, Sky profitiere derzeit von der guten Wirtschaftslage in Deutschland, die besser als in den meisten anderen europäischen Ländern ist. Eigentlich sei der Verbraucher hierzulande zurückhaltend, erklärte der Amerikaner. Das ändere sich aber gerade ein wenig, nicht zuletzt angesichts der erwarteten Lohnsteigerungen, die kräftiger als in den vergangenen Jahren ausfallen dürften. Zugleich seien die Deutschen verlässlicher: "Wenn sie mal an Bord sind, bleiben sie länger."
    Das Management bestätigte die bisherige Prognose: Im Gesamtjahr 2010 wird ein operativer Verlust (Ebitda) von 260 bis 280 Millionen Euro anfallen. 2011 soll es eine deutliche Verbesserung geben, für positive Vorzeichen dürfte es aber nicht reichen.


    Quelle : http://de.reuters.com/article/topNew...6AA09Z20101111

  • Gerüchteküche Liberty card, Sky / Unitymedia und Hd+ mit Rom142 und 181 betroffen?

    • Reppo
    • 11. November 2010 um 12:01

    So, mir hat's gereicht und ich habe die ganze CS Diskussion hier dahin geschoben:

    https://www.zebradem.com/52183-offtopic…d-181-betroffen
    :pleased:

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