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Beiträge von Reppo

  • Iphone 4 und Andere Sim???

    • Reppo
    • 14. Juli 2012 um 13:41

    Viele iPhones von T-Mobile erreichen ja langsam ein Alter von zwei Jahren. Schon 6 Wochen vor Ablauf dieser 2 Jahre kann man sein iPhone 4 von T-Mobile unlocken lassen, nur mal so als Tipp.

  • Das waren noch Zeiten

    • Reppo
    • 14. Juli 2012 um 02:14

    Wie jetzt, Atomkraft ist nicht sicher? :D:D

  • Sky Sport News HD jetzt mit Österreich Update

    • Reppo
    • 13. Juli 2012 um 14:41

    Die zwei Minuten für "wichtige Sportereignisse in Österreich" werden bestimmt spannend...:D:D


    Sent from iPhone 4S 64GB.

  • Sky Österreich jetzt auch mit HD Austria Sendern

    • Reppo
    • 13. Juli 2012 um 14:37

    Na dann musste mit ohne leben können..;-)


    Sent from iPhone 4S 64GB.

  • Firmware-Update Cisco zwingt seine Linksys-Router in die Cloud

    • Reppo
    • 13. Juli 2012 um 14:36

    Da fehlen einem die Worte...


    Sent from iPhone 4S 64GB.

  • Sky Österreich jetzt auch mit HD Austria Sendern

    • Reppo
    • 13. Juli 2012 um 12:50

    Betacrypt CAID liegt halt nicht an, also tausch deine A02 gegen ne NDS.


    Sent from iPhone 4S 64GB.

  • TheStreet.com "Groupon droht die Pleite"

    • Reppo
    • 12. Juli 2012 um 22:46

    [h=1][/h] Die US-Finanznachrichtenseite TheStreet.com prophezeit Groupon die Pleite im Sommer 2013. Die Groupon-Aktie erreichte gestern einen neuen Tiefstand.
    Der Kurs der Aktie der Gruppenrabattplattform Groupon ist seit dem Börsengang immer weiter eingebrochen. Am 11. Juli 2012 fiel die Groupon-Aktie auf ihren bisherigen Tiefstand von 7,85 US-Dollar. Am 4. November 2011 startete die Aktie mit 20 US-Dollar. TheStreet-Autor Richard Saintvilus erinnerte daran, dass das Groupon-Geschäftsmodell von Konkurrenten ohne größere Investitionen leicht zu kopieren sei. Dazu käme eine Anzahl von unzufriedenen Kunden, die Probleme mit den Angeboten und der Rückerstattung hatten.
    Bei Groupon hinterlegen Nutzer ihre E-Mail-Adresse und bekommen täglich Angebote aus ihrer Region zugesandt. Meist handelt es sich um Sonderangebote für Restaurants, Imbissbuden, Massagen, Wellnessprogramme, Wochenendreisen oder für Elektronik.
    Im November 2011 warnten deutsche Verbraucherschützer vor unechten Sonderangeboten bei Groupon und Dailydeal. Danach gab es bei den Restaurants, Cafés, Trainern und Elektronikhändlern im regulären Angebot die selben "Deals" oft günstiger oder zu besseren Konditionen.
    Saintvilus: "Aus diesen Gründen wäre es eine große Überraschung, wenn es im kommenden Jahr um diese Zeit keine Konkursanmeldung von Groupon gäbe." Wegen des fehlenden Wettbewerbsvorteils und seiner geringen Gewinnmarge werde Groupon auch kein Übernahmeziel.
    Das Blog des Wall Street Journals All Things Digital hat die Spekulation über ein Aus für Groupon dagegen als Geschwätz bezeichnet. Das Unternehmen habe Finanzreserven in Höhe von 1,2 Milliarden US-Dollar und auch keine Probleme, Geldgeber zu finden.
    Groupon wird voraussichtlich seinen Finanzbericht für das zweite Quartal Ende Juli oder Anfang August 2012 vorlegen.

    Quelle: golem.de

  • BGH zu Klage gegen Rapidshare Filehoster haften unter Umständen für Rechtsverletzunge

    • Reppo
    • 12. Juli 2012 um 22:44

    [h=2][/h] Rapidshare: Das Grundprinzip des Filehostings ist offen für Missbrauch



    Rapidshare haftet unter bestimmten Bedingungen, wenn über seine Plattform Urheberrechte verletzt werden. Das entschied der Bundesgerichtshof. Ein anderes Gericht muss nun im Detail klären, wann und wie Filehoster gegen Urheberrechtsverletzungen im eigenen Angebot vorgehen müssen.



    Karlsruhe - Speicherplattformen wie Rapidshare können für Urheberrechtsverletzungen beim Abruf gespeicherter Dateien mitverantwortlich gemacht werden. Das entschied der Bundesgerichtshof am Donnerstag. Voraussetzung sei, dass das Unternehmen zuvor auf gleichartige Rechtsverletzungen hingewiesen wurde und zumutbare Schritte zur Vermeidung neuer Verstöße unterlassen hat, entschied der Bundesgerichtshof in einem am Donnerstag verkündeten Urteil. Die Richter verwiesen einen Streit zwischen dem Filehoster Rapidshare und der Computerspiel-Firma Atari wieder zurück an die Vorinstanz. Zuvor hatte das Oberlandesgericht Düsseldorf die Klage gegen Rapidshare abgewiesen, weil der Plattformanbieter keine unzumutbaren Prüfpflichten habe.


    Das endgültige Urteil dürfte weitreichende Folgen auch für andere Anbieter von Online-Speicherplatz wie Dropbox oder auch Google haben. Rapidshare ist so wie die genannten Dienste, ein sogenannter Filehoster und stellt auf seiner Online-Plattform Speicherplatz zur Verfügung. Nutzer hatten dort das von Atari vertriebene Computerspiel "Alone in the dark" eingestellt und den Link verbreitet, so dass andere es herunterzuladen konnten. Der Anwalt von Atari hatte in der Verhandlung vor dem BGH am Donnerstag argumentiert, Rapidshare könne problemlos überprüfen, ob Dateien mit dem Spiel auf der Plattform gespeichert seien. "Anzahl der Beschwerden ist zurückgegangen"
    Der Vertreter von Rapidshare hielt dem entgegen, das Unternehmen stelle nur die technischen Dienstleistungen der Speicherung und des Transfers von Daten zur Verfügung. "Wie soll die Beklagte ausschließen, dass der Nutzer nicht nur eine Sicherungskopie angelegt hat?" Dies schien BGH-Richter Wolfgang Kirchhoff zunächst nicht zu überzeugen: "Der Dienst heißt nun mal Rapidshare und nicht Rapidstore - und das sagt schon alles."
    Rapidshare-Geschäftsführerin Alexandra Zwingli hatte SPIEGEL ONLINE im April 2012 erklärt, wie hoch der Anteil illegaler Nutzung bei Rapidshare sei, wisse sie nicht. Aber: "Die Anzahl von Beschwerden über illegale Dateien ist zurückgegangen. Das ist ein gutes Zeichen. Ich verfolge auch, was Nutzer in Foren schreiben. Wenn auf Warez-Seiten steht, dass Rapidshare schlecht geworden ist, freue ich mich."
    Rapidshare ist nicht gleich Megaupload
    Rapidshare sucht bereits jetzt selbst nach Raubkopien. Die Firma hat eigenen Angaben zufolge eine Suchmaschine entwickelt, die einschlägige Verzeichnisse (sogenannte Warez-Seiten) nach Verweisen zu Dateien auf Rapidshare-Servern durchforstet, einen sogenannten Crawler. Eigens zu diesem Zweck beschäftigte Angestellte des Unternehmens sichten die Daten und blockieren illegale Inhalte. Laut Rapidshare ist der Crawler seit zwei Jahren im Einsatz.
    Das BGH-Urteil folgt einem seit Jahren zu beobachtenden Trend in der Rechtsprechung zur Haftung von Online-Plattformen: Sie gelten zwar als Hosting-Provider und genießen entsprechende Haftungsprivilegien, sind zum Beispiel erst ab Kenntnis konkreter Rechtsverstöße dafür verantwortlich, diese abzustellen. Doch zugleich erweitern Gerichte bei Plattformen, die über reines Webhosting hinausgehen, die Prüfpflichten wie zuletzt beispielsweise bei YouTube.


    Der Dienst Megaupload, der von dem gebürtigen Deutschen Kim Dotcom alias Kim Schmitz betrieben worden war, wurde im Januar nach einer Razzia auf dessen Anwesen in Neuseeland geschlossen. Auch Megaupload hatte Online-Speicherplatz angeboten. Der Dienst wurde, so jedenfalls der Vorwurf der US-Justizbehörden, jedoch in großem Stil für Urheberrechtsverletzungen genutzt, und zwar mit dem Wissen, womöglich sogar der Mithilfe der Betreiber. Ähnliche Vorwürfe brachten mehreren Mitbetreibern des Dienstes Kino.to, der sich an deutschsprachige Nutzer wandte, Haftstrafen ein. Auch sie hatten selbst für den Upload urheberrechtsgeschützter Dateien gesorgt. Weiteres Verfahren ist noch im Gange: Gema vs. Rapidshare
    Im Februar 2012 hatte der Europäische Gerichtshof entschieden, dass das soziale Netzwerk Netlog nicht vor Veröffentlichung prüfen muss, ob von Nutzern hochgeladene Videos gegen Urheberrechte verstoßen. Der EuGH argumentierte, eine solche Überwachung würde gegen das Verbot einer allgemeinen Überwachungspflicht verstoßen. Im November 2011 hatte der EuGH bereits entschieden, dass ein Internetprovider nicht verpflichtet werden kann, Filtersoftware einzuführen, um das Herunterladen von Raubkopien zu verhindern.
    Ein weiteres, ähnlich gelagertes Verfahren im Zusammenhang mit Rapidshare läuft noch: Das Hanseatische Oberlandesgericht in Hamburg bestätigte ein anderes OLG-Urteil aus dem Jahr 2008, demzufolge es Rapidshare untersagt ist, einige tausend konkrete Musikstücke in Umlauf zu bringen. Auch dieses Urteil will Rapidshare aber vor dem BGH anfechten.

    Quelle: spiegel.de

  • Spam-Versand über gehackte GMX-Konten

    • Reppo
    • 12. Juli 2012 um 21:39

    Wer bei GMX ist, ist selbst Schuld. :D

  • Cydia Apps sichern???

    • Reppo
    • 12. Juli 2012 um 21:24

    Nein, du kannst PKGBACKUP sogar auf mehreren Geräten nutzen...

  • Cydia Apps sichern???

    • Reppo
    • 12. Juli 2012 um 20:56

    Nein, der legt ein neuen Kontakt in deinem Adressbuch an, wo alle Cydia Quellen und Pakete gespeichert sind.
    Wenn du also dein iPhone updatest und dann jailbreakst, musst du nur PKGBACKUP über Cydia laden und kannst dann alles wiederherstellen.

  • Cydia Apps sichern???

    • Reppo
    • 12. Juli 2012 um 20:47

    Dropbox musste nicht nutzen, geht auch als Sicherung in deine Kontakte.
    Dropbox ist ein Cloud Dienst ähnlich wie icloud.

  • Sky Österreich jetzt auch mit HD Austria Sendern

    • Reppo
    • 12. Juli 2012 um 20:46

    Ich brech zusammen, auf Puls 4 HD Austria ist tatsächlich für die Ösi NDS Karten 09C4 und 098C aufgeschaltet.
    0648 für ORF ICE lag ja schon vorher an und bedeutete eigentlich Pairing mit Receiver oder CI+ Modul, wenn man das nicht umgangen hatte.

  • Cydia Apps sichern???

    • Reppo
    • 12. Juli 2012 um 18:23

    Was gut ist, kostet auch was.
    Die 9,99 US$ bringen wohl keinen iPhone User um.

  • Mieterbund und Verbraucherschützer Grundverschlüsselung für Kabelfernsehen ist "Wegel

    • Reppo
    • 12. Juli 2012 um 00:14

    [h=1][/h] Die Bundesverbraucherzentrale nennt die Grundverschlüsselung frei empfangbarer TV-Programme "moderne Wegelagerei" und fordert zusammen mit Mieterbund, Wohnungsunternehmen und der ZAK-Behörde ein Ende dieser Praxis.
    Mieterbund, Wohnungsunternehmen und Verbraucherschützer fordern, die Grundverschlüsselung des Digitalempfangs freier privater TV-Programme aufzugeben. Gerd Billen, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (VZBV), erklärte: "Es ist dreist, frei empfangbare TV-Programme erst zu verschlüsseln, um dann für die Entschlüsselung Geld zu verlangen. Das ist moderne Wegelagerei."
    Insgesamt 68 Prozent der Zuschauer, die bereits hochauflösendes Fernsehen nutzen, wünschen sich laut TNS Infratest mehr Programme in der erhöhten Auflösung. HD-Signale können per Satellit, Kabel oder als IP-TV zum Fernseher gelangen. DVB-T liefert in Deutschland kein HDTV. Die Februar-2012-Ausgabe der Zeitschrift Test berichtete, dass sich 2011 fast 450.000 Haushalte vom Kabelfernsehen verabschiedet haben. Die meisten wechselten zum Satellitenempfang, weil sie so die monatliche Kabelgebühr sparen und mehr HD-Sender empfangen.
    "Es ist höchste Zeit, durch die Aufhebung der Verschlüsselung von Free-TV-Programmen im Kabel die Ungleichbehandlung gegenüber dem freien Empfang dieser Sender über Satellit zu beenden. So können die freiwillige, verbraucherfreundliche Nutzung digitaler Programme im Kabel beschleunigt werden und auch Wohnungsunternehmen aktiv für einen Umstieg werben", sagte Axel Gedaschko, Chef des Bundesverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW).
    Lukas Siebenkotten, Direktor des Deutschen Mieterbundes (DMB), wandte sich dagegen, dass Digital-TV im Kabelnetz "verschlüsseltes Bezahlfernsehen wird." Die zusätzlichen Kosten für die Entschlüsselung sind für die Kabelkunden zudem oft schwer zu erkennen, weil sie zum Teil im Preis der üblichen Digitalpakete verpackt seien.
    Am 6. Juli 2012 hatte die Kommission für Zulassung und Aufsicht der Medienanstalten (ZAK) den Verzicht auf die Grundverschlüsselung privater Free-TV-Programme in SD-Qualität als Impuls für die weitere Digitalisierung des Fernsehempfangs in Deutschland bezeichnet. "Grundlage der Beendigung der analogen Satellitenverbreitung und des erfolgreichen Umstiegs am 30. April 2012 auf diesen Übertragungsweg war, dass private Programme in SD-Qualität digital nicht verschlüsselt werden und deshalb mit jedem digitaltauglichen Empfänger ohne Zusatzkarte und Zusatzentgelte genutzt werden können, ebenso wie bis dahin die analogen Programme", erklärte die Behörde.
    Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia hatte im Zuge der Übernahme von Kabel Baden-Württemberg die Beendigung der Grundverschlüsselung privater Free-TV-Angebote zugesagt. Die ZAK appellierte an alle Kabelnetzbetreiber, sich dieser Haltung anzuschließen.
    [h=3]Nachtrag vom 11. Juli 2012, 17:32 Uhr[/h] Kabel-Deutschland-Sprecher Marco Gassen sagt Golem.de: "Die Grundverschlüsselung ist derzeit Bestandteil aller unserer Verträge mit privaten Programmanbietern, Ausnahmen bestehen nur für ARD/ZDF und lokale Programme. Die privaten Sender legen nach wie vor Wert darauf, dass das Signal geschützt zum Endkunden gelangt." Neben Signal- und Kopierschutz sprächen auch Gründe des Jugendschutzes für eine Verschlüsselung. Schließlich helfe die Grundverschlüsselung dem Unternehmen, das Problem des Schwarzsehens besser in den Griff zu bekommen.

    Quelle: golem.de

  • Cydia Apps sichern???

    • Reppo
    • 11. Juli 2012 um 22:51

    Nimm PKGBACKUP, damit kannst du alles z.B. nach Dropbox sichern.

  • IP-Adressen Sammelklage gegen Pornostudios wegen Bittorrent-Abmahnungen

    • Reppo
    • 11. Juli 2012 um 00:18

    [h=1]Weil die Einnahmen der Pornostudios zurückgehen, setzen sie auf wahllose Abmahnungen an Bittorrent-Nutzer per Sammlung von IP-Adressen, so eine US-Klägerin. Am Telefon werde gedroht, die Opfer öffentlich bloßzustellen, wenn sie nicht freiwillig zahlen.[/h] Eine Klägerin wirft fünf US-Pornostudios vor, wahllos Abmahnungen an Bittorrent-Nutzer zu verschicken, um für nicht begangene Urheberrechtsverletzungen abzukassieren. Das berichtet das Pornobranchenmagazin xBiz.com unter Berufung auf Prozessunterlagen. Jennifer Barker aus Louisville klagt vor einem Gericht in Dade County im US-Bundesstaat Florida gegen die Studios Elegant Angel, Malibu Media, K-Beech, Third Degree Films und Raw Films. Sie hat im Namen von 200.000 Betroffenen den Status einer Sammelklage beantragt.
    Das Magazin Wired schreibt, sie hätten im Jahr 2011 über 130.000 Betroffene IP-Adressen berichtet.
    Die Studios würden sich IP-Adressen von Bittorrent-Nutzern beschaffen, um Anzeige gegen Unbekannt zu erstatten. Gerichte würden in dem Bundesstaat die Internet Service Provider anweisen, die Adressen der Nutzer herauszugeben.
    Die Pornohersteller würden die Betroffenen dann telefonisch unter Druck setzen. Barker sei von einem Vertreter eines Studios angerufen und der illegalen Downloads verdächtigt worden. "Sie würden öffentlich wegen des pornografischen Downloads bloßgestellt und müssten hunderttausende US-Dollar Strafe zahlen, weil es sich um mehrere Filme handele", habe der Anrufer laut Anklageschrift gesagt. Wenn sie freiwillig eine Zahlung leiste, würden sich die Parteien außergerichtlich einigen.
    Barker lehnte eine Zahlung ab, weil sie sich mit Filesharing überhaupt nicht auskenne, und noch nie einen Pornofilm heruntergeladen habe. Sie klagt unter anderem wegen Betrug, Verleumdung und unrechtsmäßiger Bereicherung. Ihr Anwalt Kenneth Henry forderte Schadensersatz in Höhe von 10 Millionen US-Dollar und behält sich vor, die Klage auf weitere Studios auszuweiten.

    Quelle: golem.de

  • FIFA-WM 2018 und 2022 auf den Sendern der SRG SSR

    • Reppo
    • 11. Juli 2012 um 00:16

    Die SRG hat sich frühzeitig die exklusiven Fernseh-, Radio- und Online-Übertragungsrechte der Fussball-Weltmeisterschaften 2018 in Russland und 2022 in Katar für die Schweiz gesichert.

    Mehr als zwei Jahre vor der nächsten Fussball-Weltmeisterschaft hat sich die SRG die exklusiven Übertragungsrechte an den beiden darauffolgenden FIFA-Endrunden gesichert: Sämtliche Spiele der Fussball-WM 2018 in Russland und 2022 in Katar werden auf den TV-Senderketten der SRG im gewohnten Rahmen live und in Studio- sowie Magazinsendungen übertragen, wie schon von der FIFA-WM 2010 in Südafrika und 2014 in Brasilien. Dazu gehören auch alle Radio-und Online-Rechte.

    Als Mitglied der Garantorengruppe, also der «mittleren und kleinen Nationen» der European Broadcasting Union (EBU, Vereinigung der europäischen Service-public-Veranstalter) mit Sitz in Genf, konnte die SRG die exklusiven medialen Verwertungsrechte der beiden Fussball-Weltmeisterschaften zu vernünftigen Konditionen (mit-)erwerben. Die EBU hat mit der FIFA einen Vertrag über die umfassenden Rechte an der FIFA-WM 2018 und 2022 für insgesamt 37 Mitglieder abgeschlossen. Die Rechte für die «grossen» Territorien wie Deutschland, Italien, Frankreich, Spanien und England werden von der FIFA einzeln und direkt verhandelt.

    Die SRG ist als langjähriges Mitglied der EBU über den Rechteerwerb und die sich daraus ergebenden Perspektiven sehr erfreut. Generaldirektor Roger de Weck: «Die SRG kann dem Schweizer Publikum die nächsten drei Weltmeisterschaften in gewohnt hohem Standard anbieten – spektakulärer Fussball der besten Nationalmannschaften aller Kontinente in allen Farben und Facetten. Wir freuen uns, im nächsten Jahrzehnt von den drei meistbeachteten Sportveranstaltungen der Welt umfassend in Bild und Ton berichten zu können, wie wir das auch in diesem Jahr vom 8. Juni bis am 1. Juli von der UEFA EURO 2012 in Polen und der Ukraine sowie vom 27. Juli bis am 12. August von den Olympischen Sommerspielen 2012 in London tun werden.»

    Über die Höhe der Lizenzsumme wurde Stillschweigen vereinbart.

    Quelle: srgssr

  • Raspberry Pi Basteln für Geduldige

    • Reppo
    • 11. Juli 2012 um 00:07

    Es gilt, in einer bestimmten Zeit den Knopf zu drücken und so nach und nach alle LEDs zu aktivieren. Dazu hat Henderson eine Anwendung geschrieben, über die unter Debian die GPIO-Schnittstelle per Skript angesprochen werden kann. Das Spiel selbst ist als Bash-Skript realisiert worden. Der Nachbau gelang uns problemlos mit gängigen Komponenten aus einem Elektronikmarkt.
    Basteleien mit Tinkerforge

    Für die Steuerung der Komponenten des Elektronikbaukastens von Tinkerforge eignet sich das Raspberry Pi auf Grund der schwachen Stromversorung über die USB-Ports nur bedingt. Zwar war in unserem Test die Grundversorgung gewährleistet, für das angeschlossene LC-Display reichte sie jedoch nicht aus. Hier mussten wir mit einer externen Stromversorgung nachhelfen.
    Die notwendige Software ist hingegen unter Debian schnell installiert und ein Testprogramm ebenso schnell geschrieben. Mit einem installierten Apache-Server samt PHP konnten wir Tinkerforge-Komponenten dann auch über ein Webinterface steuern.


    Verfügbarkeit und Fazit

    Die erste Charge von etwa 10.000 Stück war schnell vergriffen. Das Raspberry Pi wird demnächst bei Premier Farnell und RS Components für 35 US-Dollar wieder angeboten.
    Fazit

    Das Rasberry Pi ist keine Grafik-Workstation, Rechenleistung und Größe prädestinieren es eher für typische Embedded- oder Servereinsätze. Als Server ist es den meisten Aufgaben im Heimnetzwerk gewachsen. Dort kann es beispielsweise Daten im Netz bereitstellen, auch wenn die maximal möglichen 100 MBit/s das Verschieben von großen Dateien deutlich einschränken.
    Als Mediaserver ist der Minirechner recht gut geeignet. Der Arbeitsspeicher von lediglich 256 MByte lässt aber selbst das Einspielen von Updates zur Geduldsprobe werden, ebenso wie das Arbeiten mit einem Desktop.
    Vor allem machen aber die Basteleien mit der Platine Spaß. Und dazu wurde das Raspberry Pi ja eigentlich konzipiert.

    Quelle: golem.de

  • Raspberry Pi Basteln für Geduldige

    • Reppo
    • 11. Juli 2012 um 00:06

    Das Raspberry Pi geht in die Massenproduktion. Wir haben uns die verschiedenen Einsatzgebiete der kleinen Platine angeschaut. Mit dem Rechner zu basteln macht Spaß, erfordert aber reichlich Geduld.
    Das Raspberry Pi ist eigentlich für den Einsatz in Schulen gedacht. Es soll Schülern Kenntnisse über Hardware und Programmierung näherbringen. Die Idee für den kleinen Rechner stammt vom Spieleentwickler David Braben. Die von Braben gegründete Raspberry-Pi-Stiftung will den inzwischen populär gewordenen kleinen Rechner auch generell zum Verkauf anbieten, um sich zu finanzieren. Offiziell kostet das Raspberry Pi 35 US-Dollar. Wir haben einige der Einsatzgebiete ausprobiert, unter anderem auch Vorschläge unserer Leser. Mit dem Raspberry Pi lässt sich viel anfangen, einiges funktioniert nicht oder noch nicht. Geduld und etwas Kreativität sollte der Bastler mitbringen.


    Video: Raspberry Pi - Test (2:08)

    Das Raspberry Pi ist inzwischen reichlich dokumentiert. Da der Minirechner aber noch nicht lange erhältlich ist und bislang nur wenige Exemplare ausgeliefert wurden, sind die von uns ausprobierten Betriebssysteme teils noch unfertig und werden fast täglich mit Updates versehen.


    • 1/28



    Raspberry Pi an einem Röhrenmonitor (Fotos: Andreas Sebayang/Golem.de)


    Hardware

    Die Hardware des Modells B, das wir ausprobiert haben, kann sich für den Preis von 35 Euro durchaus sehen lassen: Die ARM-11-CPU ist mit 700 MHz getaktet und basiert auf ARMs v6-Architektur. Auf dem System-on-a-Chip BCM2835 von Broadcom ist ferner der Grafikprozessor Videocore IV von der gleichen Firma verbaut, der neben OpenGL ES 2.0 und Open VG 1.1 auch mit H.264 codierte 1080p-Videos mit bis zu 30 Frames pro Sekunde decodieren kann. Die GPU ist mit 250 MHz getaktet. Auf dem SoC sind noch 256 MByte Arbeitsspeicher gestapelt, die sich nicht erweitern lassen. Der SDRAM ist mit 400 MHz getaktet.
    Das Videosignal kann über den Cinch-Stecker per FBAS ausgegeben werden. Dabei werden die Formate PAL oder NTSC mit 4:3, 14:9 oder 16:9 unterstützt. Alternativ steht ein HDMI-Ausgang zur Verfügung, der für eine Auflösung von maximal 2.560 x 1.600 Bildpunkten mit 120 MHz sorgt. Beides gleichzeitig kann jedoch nicht genutzt werden. Audio wird entweder über HDMI oder über die 3,5-mm-Buchse ausgegeben. Einen Mikrofoneingang gibt es nicht.

    Das Modell B hat eine RJ45-Buchse, damit der LAN9512-Chip genutzt werden kann, der Datenübertragungen mit 10 oder 100 MBit/s erlaubt. Der Chip hat auch einen USB-2.0-Hub, an den die zwei USB-Buchsen angeschlossen sind. WLAN unterstützt das Raspberry Pi von Haus aus nicht. Inzwischen haben zahlreiche Nutzer jedoch WLAN über USB ausprobiert. Hierbei ist zu beachten, dass die jeweilige Linux-Distribution einen entsprechenden Treiber für das Gerät mitbringt.


    • 2/28



    Das Raspberry Pi


    Strom bekommt das Raspberry Pi von einem Netzteil, das über einen Micro-USB-Stecker angeschlossen wird. Ein Netzteil wird nicht mitgeliefert. Wir haben das eines Tablets genutzt. Dieses muss mindestens 700 mA bei 5 Volt liefern. Maximal nimmt die Platine 1.200 mA auf. Die Stromversorgung reicht beispielsweise für die meisten passiven Geräte aus, die an die zwei USB-2.0-Anschlüsse angeschlossen werden. Für externe Festplatten ohne eigene Stromversorgung reicht es hingegen nicht. Hier muss mindestens ein aktiver USB-Hub angeschlossen werden, der weitere Peripheriegeräte mit Strom versorgt.
    Kein Bios

    Das Raspberry Pi hat weder ein Bios noch integrierten Speicher, auf dem beispielsweise ein Betriebssystem untergebracht werden kann. Das Betriebssystem kann ausschließlich von einer SD-Karte gestartet werden, für die sich ein Steckplatz an der Unterseite der Platine befindet. Ausprobiert haben wir mehrere Karten mit bis zu 32 GByte Speicher, die alle problemlos funktionierten.
    Die fünf LEDs informieren den Anwender über die Stromversorgung (Rot) und Zugriffe auf die SD-Karte (Grün). Zwei weitere grüne LEDs zeigen die LAN-Zugriffe an und ob diese über den Vollduplex-Modus erfolgen.
    GPIO für Bastler

    Für Bastler hat das Raspberry Pi eine zweireihige GPIO-Schnittstelle (P1), die entweder 3,5 oder 5 Volt Spannung liefert. Über das Betriebssystem können sie als serielle Schnittstelle nach UART oder als I2C- sowie SPI-Schnittstelle genutzt werden. Eine zweite einreihige Steckbrücke (P2) dient als JTag-Schnittstelle für das Debuggen der Hardware - speziell der GPU.
    Außerdem gibt es zwei Stecker für Flachbandkabel. Der eine hat die Bezeichnung S2 auf der Platine und ist eine Schnittstelle nach DSI, etwa für den Anschluss von LC-Displays. Er hat laut Spezifikationen zwei Datenleitungen und eine Clock Lane sowie zwei Leitungen für die Stromversorgung. Unklar ist momentan, wann sich die Schnittstelle nutzen lässt. Stattdessen arbeitet das Raspberry-Pi-Team an der Bereitstellung eines APIs für den zweiten Stecker, die Schnittstelle S5. Über diese CSI-2-Schnittstelle kann eine Kamera angeschlossen werden.
    Fast alle Steckplätze ragen seitlich über die 85,60 x 53,98 mm große Platine hinaus. Unser Modell B war am USB-Anschluss maximal 21 Millimeter hoch. Mindestens zweimal hängte sich das darauf befindliche Raspbmc beim unbeabsichtigten Ruckeln an dem HDMI-Stecker auf. Ein vorsichtiger Umgang mit der 40 Gramm schweren Platine ist also ratsam. Wichtige Daten sollten unbedingt irgendwo als Backup liegen.


    Linux booten per SD-Karte

    Wer mit den verschiedenen Distributionen für das Raspberry Pi experimentieren will, kommt unter Linux um die Befehle fdisk -l und dd nicht herum. Denn alle Distributionen liegen in Form sogenannter Images vor, also Abbilder, die nicht nur das jeweilige Betriebssystem, sondern auch die Standardpartitionierung enthalten. Diese Images lassen sich unter Windows indes mit Win32imager auf Speicherkarten schreiben, von denen das Raspberry Pi startet.


    • 5/28



    Das Raspberry Pi


    Unter Linux wird mit fdisk -l zunächst der Gerätename der Speicherkarte ermittelt, etwa /dev/sdb, wenn sich die Speicherkarte in einem externen oder /dev/mmcblk0, wenn sie sich in einem internen Kartenleser befindet. Fdisk -l gibt zur Orientierung auch die Speicherkapazität der erkannten Medien aus.
    Abbilder schreiben per dd

    Beim Übertragen der Abbilddatei per dd ist es wichtig, als Ziel nur den Gerätenamen und nicht die auf der Karte befindliche Partition anzugeben, also etwa dd if=Name_der_Imagedatei.img of=/dev/sdb. Sollte die Karte mehr Platz haben, als die Image-Datei benötigt, bleibt der zusätzliche Platz zunächst leer. Er kann später mit grafischen Werkzeugen wie Gparted als separate Partition hinzugefügt werden, bevor die Speicherkarte im Raspberry Pi genutzt wird. Alternativ lässt sich die bestehende Partition ebenfalls mit Gparted auf den gesamten Speicherplatz ausdehnen. Einige Distributionen wie Debian Wheezy oder Raspbmc bringen eigene Skripte mit, die dem Anwender diese Arbeit abnehmen.
    Versierte Anwender können auch die Kommandozeilenwerkzeuge Parted und Resize2fs direkt in der jeweiligen Distribution auf dem Raspberry Pi verwenden. Eine Anleitung befindet sich unter elinux.org.
    Eigentlich muss lediglich die Boot-Partition von Linux-basierten Systemen auf der SD-Karte untergebracht werden. Die Root-, Home- oder auch nur eine Datenpartition dürfen auf angeschlossenen USB-Festplatten liegen. Die Linux-Distributionen, die wir getestet haben, legen automatisch eine eigene Bootpartition an, die mit FAT formatiert ist. Dort lässt sich in der Datei cmdline.txt der Ort der Root-Partition auch unter Windows anpassen.


    Übertakten nicht empfohlen

    Spezielle Konfigurationsparamter für das Raspberry Pi werden in der Textdatei config.txt abgelegt, die ebenfalls im Boot-Verzeichnis der jeweiligen Linux-Distribution liegt. Sie wird beim Systemstart ausgelesen.


    • 16/28



    Mit dieser Option startet das Raspberry Pi auch ohne angeschlossenen Monitor.


    Unsere ersten Versuche, den kleinen Rechner zu starten, scheiterten, wenn er allein ohne weitere Peripherie am Netzwerk hing. Tatsächlich schien er den Bootvorgang abzubrechen, wenn kein angeschlossener Monitor erkannt wurde. Nachdem wir die Option hdmi_force_hotplug=1 in der Config.txt aktivierten, startete das Raspberry Pi anstandslos.
    Overscan und Framebuffer

    In der Konfigurationsdatei können auch Auflösungen samt Wiederholungsfrequenz festgelegt werden, für den seltenen Fall, dass ein per HDMI angeschlossener Monitor nicht richtig erkannt wird. Das Gleiche gilt für die Ausgabe per FBAS. Ferner lässt sich durch Overscan- oder Framebuffer-Optionen die Bildausgabe anpassen. Die Signalstärke der HDMI-Ausgabe lässt sich über config_hdmi_boost konfigurieren.
    Über Config.txt lässt sich das Raspberry Pi auf eigene Gefahr auch übertakten. Insgesamt stehen zwölf Parameter zur Verfügung, mit denen die Taktrate der CPU, des Grafikprozessors oder des SDRAMs erhöht werden kann. Der Arbeitsspeicher lässt sich auch mit mehr Spannung versorgen. In der unvollständigen Tabelle der geprüften Übertaktungswerte ist von einer CPU-Taktung von bis zu 1 GHz die Rede. Allerdings erlischt naturgemäß die Garantie, vor allem beim Betrieb mit erhöhter Spannung. Unseren einzigen Übertaktungsversuch mit 900 MHz für die CPU und 350 MHz für die GPU quittierte der Linux-Kernel unter Debian Wheezy bereits nach zwei Minuten mit einer Kernel-Panic - das System hängte sich auf. Der SoC auf dem Raspberry wurde spürbar heißer als im Normalbetrieb.


    Debian Wheezy für Raspberry Pi

    Zunächst haben wir das aktuelle Debian Wheezy ausprobiert. Die Image-Datei ist etwa 2 GByte groß. Per dd-Befehl muss das Image zunächst auf die Speicherkarte geschrieben werden. Nach dem ersten Start erscheint automatisch das Auswahlmenü der Anwendung Raspberry-Config, mit dem sich allerlei Einstellungen vornehmen lassen. Dort kann beispielsweise die Root-Partition auf den gesamten Speicherplatz der SD-Karte ausgedehnt werden.


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    Die Konfigurationsdatei für das Raspberry Pi unter Debian


    Die Spracheinstellungen von Debian Wheezy sind nach der Installation zunächst für den englischen Sprachraum konfiguriert. Über die Optionen configure_keyboard, change_locale und change_timezone können sie für Deutschland angepasst werden. Außerdem lässt sich das Passwort raspberry für den Benutzer Pi anpassen. Das Passwort enthält den Buchstaben y, der auf einer deutschen Tastatur mit englischem Layout auf die z-Taste gelegt ist.
    Speicheraufteilung

    Ein Root-Passwort gibt es zunächst nicht. Root-Befehle können einfach mit dem Befehl sudo ausgeführt werden. Mit dem Befehl sudo passwd root kann es gesetzt werden.
    Außerdem lässt sich dort der zugewiesene Speicher für den Grafikprozessor anpassen. Standardmäßig teilt Debian dem System 192 von 256 MByte zu, die restlichen 64 MByte stehen dem Grafikkern zur Verfügung. Die Zuweisung übernimmt die Datei start.elf, die im Boot-Verzeichnis abgelegt ist. Sie liegt unter Debian Wheezy in drei verschiedenen Ausführungen vor. Die Datei arm224_start.elf reduziert den Speicher für den Grafikchip auf 32 MByte und teilt dem System 224 MByte zu. Wer mehr Wert auf die Grafikleistung legt, kann dem Grafikchip 128 MByte Speicher zuweisen, dann bleiben dem System aber nur noch 128 MByte Speicher.
    Zugriff per SSH

    Wer will, der kann den SSH-Zugang des Raspberry Pi aktivieren. Das Konfigurationsskript hängt sich derzeit dabei auf und muss über die Tastenkombination Strg+C beendet werden, aktiviert aber den SSH-Server. Das Skript kann später über den Befehl rasp-config erneut gestartet werden.
    Die Konfiguration der Netzwerkadresse erfolgt per DHCP. Wer dem Raspberry Pi lieber eine statische IP-Adresse zuweisen will, öffnet die Textdatei interfaces im Verzeichnis /etc/network und kommentiert zunächst die Zeile iface eth0 inet dhcp mit einem vorangesetzten Raute-Zeichen aus. Darunter müssen dann die neuen Zeilen iface eth0 inet static, address mit der festen IP-Adresse, netmask 255.255.255.0 sowie eine letzte Zeile mit gateway samt IP-Adresse des Routers eingefügt werden. In der Datei resolv.conf muss unter Umständen noch die Zeile nameserver mit der IP-Adresse des DNS-Servers ergänzt werden. Das ist meist die des Routers. Das Netzwerk wird danach mit dem Befehl /etc/init.d/networking restart neu gestartet.


    Reichlich Serveranwendungen

    Die Paketverwaltung Apt funktionierte problemlos, wenn auch naturgemäß recht langsam. Der Befehl apt-get update frischt die Datenbank der verfügbaren Pakete auf. Mit apt-get upgrade werden Updates eingespielt, die der ARM-Version Debian Wheezy gegenwärtig fast täglich zur Verfügung stehen. An der Kommandozeile lässt sich die Paketdatenbank mit apt-cache search nach bestimmten Paketen durchsuchen.


    • 18/28



    Über SSH lassen sich auch grafische Anwendungen unter Linux starten.


    Wir installierten vor allem typische Serveranwendungen, die durchgängig auch als ARM-Kompilate vorlagen. Ob Apache Webserver, Nginx, Python oder PHP, alle liefen ohne Probleme. Auch Samba lässt sich auf dem Raspberry Pi installieren, damit auf Daten auch über das Windows-Netzwerk zugegriffen werden kann. Die Konfiguration an der Kommandozeile ist allerdings nicht ganz einfach. Eine ausführliche Anleitung liefert das Ubuntuusers-Wiki. Die Anleitung gilt auch für Debian. Dort gibt es auch einen Hinweis auf grafische Alternativen, wie etwa das recht komplexe Webinterface Swat für Samba. Es lässt sich in der Standardausführung nur lokal auf dem Raspberry Pi im Browser starten.
    Browser starten über SSH

    Wer von Linux aus über SSH auf das Raspberry Pi zugreift, kann beim Login als Benutzer Pi dem ssh-Befehl den Parameter -X mitgeben. Dann lassen sich grafische Anwendungen über das Netzwerk starten, etwa der vorinstallierte Browser Midori, und von dort beispielsweise Swat aufrufen. Wer eine Anwendung über SSH mit Root-Rechten starten will, sollte die Datei .Xauthority im Verzeichnis root zunächst umbenennen und die gleichnamige Datei aus dem Benutzerverzeichnis /home/pi dorthin kopieren. Dann lässt sich auch die grafische Paketverwaltung Synaptic über das Netzwerk als Root starten.
    Unter Windows steht der SSH-Client Putty zur Verfügung. Dort lassen sich allerdings keine grafischen Anwendungen über das Netzwerk starten, sondern nur die Kommandozeile oder Konsolenanwendungen wie der Dateimanager Midnight Commander oder der Texteditor Nano, die beide bereits vorinstalliert sind.
    VPN über PPPTP funktioniert unter Debian Wheezy nicht, denn das für die Authentifizierung von Windows Clients benötigte Kernelmodul ppp_mppe ist zwar vorhanden, kann aber nicht geladen werden.
    Owncloud

    Der persönliche Onlinespeicher Owncloud lässt sich schnell über die Paketverwaltung Apt per apt-get install owncloud installieren. Alle notwendigen Komponenten wie der Apache-Server oder die Datenbank Mysql werden gleich miteingerichtet. Für die Konfiguration benötigt Owncloud einmalig das Root-Passwort für Mysql, das bei der Installation der Datenbank eingerichtet wird. Danach wird Owncloud im Browser auf einem beliebigen Rechner mit der IP-Adresse des Raspberry-Servers mit IP-Adresse/owncloud aufgerufen. Dort muss zunächst ein Admin-Passwort für Owncloud festgelegt werden. Anschließend können der Speicherort für Dateien sowie ein Datenbankbenutzer angegeben werden.
    Wer Sqlite statt Mysql nutzen will, ändert die Zeile "dbtype" => 'mysql' in "dbtype" => 'sqlite' in der Datei config.php im Verzeichnis /etc/owncloud, bevor die Webseite erstmals aufgerufen wird. Außerdem muss Sqlite über Apt noch nachinstalliert werden.


    Lxde und Raspbmc

    Das Arbeiten auf dem Raspberry Pi unter einem grafischen Desktop ist alles andere als zügig. Selbst das Verschieben von Fenstern belastet CPU und Grafikkern derart, dass der kleine Rechner oftmals minutenlang nicht genutzt werden kann. Multitasking fällt also weitgehend flach. Und das, obwohl unter Debian Wheezy der recht genügsame Desktop LXDE installiert ist, den der Benutzer mit dem Befehl startx aufruft.


    • 21/28



    Standardmäßig hat Debian den Midori-Browser.


    Als Browser kommt Midori zum Einsatz, der die meisten Webseiten darstellen kann. Auf Flash-Inhalte muss der Anwender aber beispielsweise verzichten. Das für Debian angepasste Mozilla Firefox namens Iceweasel in der Version 10.0.5 läuft recht klaglos, sofern keine anderen Anwendungen laufen. VLC lässt sich installieren und starten. Das Abspielen selbst eines 720p Videos gelang hingegen nicht, obwohl das Raspberry Pi H.264 über die Hardware decodiert. Hier funktionieren speziell angepasste Linux-Distributionen wie XBMC für das Raspberry Pi besser.
    Raspbmc

    Mit der XBMC-Variante Raspbmc gelang uns die Installation auf Anhieb. Das Projekt stellt einen Installer bereit, der zunächst ein etwa 50 MByte großes Image herunterlädt und auf einer SD-Karte installiert. Beim ersten Start auf dem Raspberry Pi vergrößert der Installer die Root-Partition automatisch auf die gesamte Größe, installiert das System und holt Updates von den Servern des Projekts.
    Die Benutzeroberfläche reagiert recht träge: Wer beispielsweise die Spracheinstellungen ändern will, sollte ein paar Minuten einplanen. Videos mit 1080p spielt Raspbmc anstandslos, solange die Benutzeroberfläche nicht aufgerufen wird. Dann beginnt die Videowiedergabe zu ruckeln.
    XBMC noch mit Macken

    Der Anschluss einer Maus oder Tastatur im laufenden Betrieb funktioniert noch nicht. Außerdem reagiert Raspbmc äußerst empfindlich, wenn das System nicht korrekt heruntergefahren wird. Oftmals war danach die mit Ext4 formatierte Root-Partition nicht mehr lesbar. Die darauf befindlichen Daten im Home-Ordner waren mit fsck.ext4 zwar zu retten, landeten aber mit den üblichen alphanumerischen Bezeichnungen im Lost-and-Found-Verzeichnis.
    Weiterhin ist zu bedenken, dass das Raspberry Pi externe Festplatten nicht mit genügend Strom versorgt, sofern sie nicht selbst über ein Netzteil verfügen. USB-Sticks mit Mediadaten nahm die Platine jedoch auf.
    Raspbmc beziehungsweise XBMC kennt zahlreiche Netzwerkprotokolle, die unter anderem das Streamen von Multimediadaten im Netzwerk erlauben. Die für das Raspberry Pi angepasste Version steht dem Original im Funktionsumfang in nichts nach. Lediglich einige Plugins lassen sich nicht nutzen.


    Leuchten per GPIO

    Die GPIO-Schnittstelle lädt zum Basteln ein. Wir haben die Anleitung für das elektronische Ladder-Spiel befolgt, die Gordon Henderson ins Netz gestellt hat. Sie bringt nicht nur LEDs per Bash-Skript zum Leuchten. Das Spiel erfordert auch ein wenig Reaktionsvermögen.

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