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Beiträge von Gismo123

  • Leverkusen Spitze - Bayern nur 0:0 gegen Köln

    • Gismo123
    • 3. Oktober 2009 um 18:09

    [color="Red"]Bayer Leverkusen ist zumindest für 26 Stunden an die Spitze der Fußball-Bundesliga gestürmt. Das Team von Trainer Jupp Heynckes bezwang den 1. FC Nürnberg mit 4:0 und führt mit 20 Punkten die Tabelle nun vor dem Hamburger SV (17 Punkte) an, der noch bei Hertha BSC antritt.[/color]


    1899 Hoffenheim verpasste durch das 1:2 beim FSV Mainz 05 den Sprung zurück auf Rang drei. Bayern München ist nach dem 0:0 gegen den 1. FC Köln Siebter (12). Hannover 96 stoppte durch das 5:2 gegen den SC Freiburg seinen Negativ-Trend, der deutsche Meister VfL Wolfsburg kam beim VfL Bochum zu einem 1:1. Tabellendritter ist der FC Schalke 04 (16), der am Vortag mit 2:0 gegen Eintracht Frankfurt gewonnen hatte.

    Der neue Spitzenreiter Bayer machte gegen die überforderten Nürnberger schon bis zur Pause alles klar. Toni Kroos per Freistoß (2. Minute), Kapitän Simon Rolfes (28./Foulelfmeter) und Eren Deriyok (34.) schossen die 3:0-Halbzeitführung heraus. Stefan Kießling (68.) legte später seinen sechsten Saisontreffer nach. Während sich die Leverkusener über den besten Saisonstart der Vereinsgeschichte freuen können, bleiben die Nürnberger nach der dritten Liga-Niederlage in Serie im Tabellenkeller stecken.

    Bei der Rückkehr von Nationalstürmer Lukas Podolski taten sich die Bayern, die auf Arjen Robben (Knie-Operation) verzichten mussten, nach den Nullnummern gegen Turin und Hamburg auch gegen Köln schwer. Wieder blieben die Münchner Offensiv-Asse um Franck Ribéry glücklos, während die Kölner mit Glück und Geschick ihr Gehäuse verteidigten.

    Mit der stolzen Bilanz von 7:0-Toren aus den jüngsten beiden Liga- Partien angereist, gerieten die Freiburger in Hannover durch den Treffer von Sofian Chahed (7.) schon früh in Bedrängnis. Arnold Bruggink (10.), Karim Haggui (45.+1), Didier Ya Konan (85.) und Sergio Pinto (90.+2) sorgten anschließend dafür, dass die Breisgauer trotz der Tore von Ivica Banovic (35.) und Julian Schuster (82.) nichts zu holen hatten. Stattdessen beendeten die Hausherren eine Serie von vier sieglosen Partien und stellten mit neun Punkten den Anschluss ans Tabellenmittelfeld her.

    Drei Tage nach dem unglücklichen 1:2 in der Champions League bei Manchester United hatten die Wolfsburger wieder nur wenig zu jubeln. Mehr als der Treffer von Edin Dzeko (75.), der das Bochumer 1:0 durch Vahid Hashemian (53.) ausglich, sprang nicht für sie heraus. Auch ein knapp halbstündiges Überzahlspiel - VfL-Profi Shinji Ono flog in der 63. Minute vom Platz - reichte nicht zum Sieg.

    In Mainz entschied Trainer-Novize Thomas Tuchel das Duell gegen seinen alten Lehrmeister Ralf Rangnick für sich und stoppte mit dem FSV den Hoffenheimer Höhenflug. Andreas Ivanschitz (6.) mit einem Treffer Marke «Tor des Monats» und Aristide Bancé (11.) per Kopf wahrten den Mainzern die weiße Heim-Weste. Andreas Ibertsbergers Anschlusstreffer (87.) kam für Hoffenheim zu spät.

    Am Sonntag hat der HSV in Berlin die Möglichkeit, Friedhelm Funkel die Premiere als Hertha-Trainer zu vermiesen und die Tabellenspitze zurückzuerobern. Dazu benötigen die Hamburger beim Schlusslicht aber einen Sieg mit drei Toren Differenz. Zudem empfängt der VfB Stuttgart DFB-Pokalsieger Werder Bremen.

    © DPA

  • Hallo an alle

    • Gismo123
    • 3. Oktober 2009 um 12:16

    Willkommen auf Zebradem!

  • Unitymedia GmbH als ISP

    • Gismo123
    • 29. September 2009 um 18:18

    Habe auch keine probleme damit.
    Läuft alles stabil, ab und an habe ich mal ein knacken im telefon, aber das ist eher selten.
    Speed usw stätig konstant.

  • Hertha BSC: Kann Matthäus es intellektuell aus sich herausholen?

    • Gismo123
    • 29. September 2009 um 08:24

    Die Zeit von Lucien Favre bei Hertha BSC Berlin ist beendet. Erwartungsgemäß zog Hertha-Manager Michael Preetz am Montagabend die berühmte ’Reißleine’ und ’beurlaubte’ den zuletzt erfolglosen Schweizer. Für die kommenden Spiele betreut nun interimsweise U23-Coach Karsten Heine die Mannschaft, der vor der Verpflichtung von Favre bereits das Team im April 2007 übernommen und zum Klassenerhalt geführt hatte

    Laut Preetz sei man derzeit damit beschäftigt, das Anforderungsprofil für den neuen Hertha-Coach zu erstellen. Das Trainerkarussell nimmt also wieder fahrt auf, die üblichen Verdächtigen geraten ins Visier. Laut Informationen der ’Berliner Zeitung’ soll auch Lothar Matthäus ein Kandidat auf die Favre-Nachfolge sein. Der derzeit vereinslose Matthäus wäre jedenfalls alles andere als abgeneigt. Auf die Frage, ob Berlin eine Option für ihn darstelle, antwortete der 48-Jährige: „Berlin ist schon schön. Ich lasse das jetzt auf mich zukommen.“

    Bleibt also nur die Frage, ob auch die Hertha ihr Ja-Wort zu Matthäus gibt. Bei seinen bisherigen Trainertätigkeiten in Ungarn (Nationalteam), Österreich (Rapid Wien), Serbien (Partizan Belgrad), Brasilien (Paranaense), Israel (Netanya) war Matthäus jedenfalls nur mittelmäßig erfolgreich. Karl-Heinz Rummenigges jüngstes Urteil über den Rekord-Nationalspieler als Trainer war nicht gerade schmeichelhaft. Im ’Audi Star Talk’ sagte der Vorstandschef des FC Bayern über seinen ehemaligen Teamkollegen: „Ich denke, Lothar ist schon ein guter Trainer. Aber er müsste es nur irgendwann einmal intellektuell aus sich heraus holen.“ Eindeutig zweideutig, Herr Rummenigge.

    Quelle:

  • Zählen mit Zahlen-Bildern

    • Gismo123
    • 29. September 2009 um 08:10

  • Zählen mit Zahlen-Bildern

    • Gismo123
    • 29. September 2009 um 03:29

  • Hertha BSC trennt sich von Trainer Lucien Favre

    • Gismo123
    • 28. September 2009 um 19:06

    Fußball-Bundesligist Hertha BSC hat sich von seinem Trainer Lucien Favre getrennt, gab der Verein am 28. September bekannt. Neben dem Schweizer muss auch Co-Trainer Harald Gämperle gehen.


    Das Training leitet zunächst U-23-Trainer Karsten Heine. Der Tabellenletzte zog damit die Konsequenz aus sechs Niederlagen in Serie. Favre ist nach Marcel Koller (VfL Bochum), Jörn Andersen (Mainz 05) und Dieter Hecking (Hannover 96) schon der vierte Trainer, der in der laufenden Saison seinen Hut nehmen musste.

    Der 51-jährige Favre hatte nach dem 1:5-Debakel in Hoffenheim auf einer Krisensitzung um seinen Job kämpfen müssen. Sein Vertrag in der Hauptstadt lief noch bis 2011. Doch nach dem schlechtesten Saisonstart der Berliner seit der Abstiegs-Saison 1990/91 war Favres Kredit aufgebraucht.

    Der Verein hat eine Pressekonferenz in der Hertha-Geschäftsstelle angekündigt. Hertha BSC spielt am 1. Oktober in der Europa League bei Sporting Lissabon.

    © DPA

  • Inter-Asse schweigen weiter - Barca bangt um Henry

    • Gismo123
    • 28. September 2009 um 15:02

    Nach ihrer «Nullnummer» zum Auftakt wollen Titelverteidiger FC Barcelona und Inter Mailand in der Champions League am 29. September in die Erfolgsspur zurückkehren.


    Dies gilt vor allem für den italienischen Meister, der in der Serie A mit 0:1 bei Sampdoria Genua seine erste Saison-Niederlage kassierte und die aufgekommene Reizstimmung vertreiben muss. Allerdings setzen Trainer und Team ihren Kleinkrieg mit den Medien fort: Nachdem José Mourinho gesagt hatte, nur gezwungenermaßen mit den Medien zu reden, sprachen der Coach und seine Asse auf der Reise nach Russland zum Spiel bei Rubin Kasan so gut wie kein Wort mit den Journalisten.

    «Siegen und nicht reden», gab Torjäger Samuel Eto'o in einem «Kurz-Interview» als Devise aus. Sein eigentlich als Garant für Erfolge in der Königsklasse geholte Star-Coach Mourinho gerät immer stärker unter Erfolgsdruck, er muss das Spiel unbedingt gewinnen. Denn seine Champions-League-Bilanz mit Inter ist bisher dürftig: 2 Siege, 4 Unentschieden und 3 Niederlagen. Ausgerechnet vor dem richtungsweisenden Match plagen ihn auch noch Personalprobleme, denn Mittelfeld-Ass Wesley Sneijder fällt mit Hüftproblemen ebenso aus wie Marco Materazzi und David Suazo. Zudem sind Diego Milito, Esteban Cambiasso und Sulley Ali Muntari nicht hundertprozentig fit.

    Um den Einsatz von Thierry Henry bangt der FC Barcelona vor dem ersten internationalen Saison-Heimauftritt gegen Dynamo Kiew. Der französische Torjäger hat im Gastspiel in der Primera Division beim FC Malaga (2:0) eine Muskelzerrung im linken Oberschenkel erlitten. An Henrys Stelle könnte der in der vorigen Saison überragende Mittelfeld-Denker und -Lenker Andres Iniesta zum Zuge kommen und nach langer Pause sein Comeback feiern. Der EM-Champion hatte im Champions-League-Endspiel am 27. Mai in Rom gegen Manchester United (2:0) eine hartnäckige Muskelblessur erlitten.

    © DPA

  • Schicksalsspiele: Maradona holt Demichelis

    • Gismo123
    • 28. September 2009 um 15:00

    Diego Maradona setzt bei den beiden Schicksalsspielen der argentinischen Fußball-Nationalmannschaft auf dem Weg zur WM-Endrunde auch auf Bayern Münchens Martin Demichelis.


    Das gab der umstrittene Nationalcoach des zweimaligen Weltmeisters bekannt. Innenverteidiger Demichelis ist in der vergangenen Woche erst wieder ins Training beim deutschen Rekordmeister eingestiegen, nachdem er sich Anfang August einen Bänderriss im rechten Sprunggelenk zugezogen hatte.

    Im 18-köpfigen Kader der «Albiceleste» für die Partien am 10. Oktober in Buenos Aires gegen Gruppen-Schlusslicht Peru und vier Tage später in Montevideo gegen Verfolger und Angstgegner Uruguay ersetzt Demichelis den verletzten Fabricio Coloccini. Demichelis ist der einzige argentinische Legionär aus der Bundesliga, ansonsten hat Maradona ausschließlich Profis der anderen europäischen Ligen und keinen aus der Heimat nominiert.

    Vor den abschließenden Gruppenspielen belegen die «Gauchos» um Superstar Lionel Messi nur den Relegationsrang fünf. Nur einen Zähler dahinter lauert Uruguay auf einen Ausrutscher der Argentinier, die 2010 eigentlich den Angriff auf ihren dritten WM-Titel starten wollen. Stattdessen droht das Scheitern auf dem Weg nach Südafrika. In einer Umfrage hatten sich zwei Drittel bereits dafür ausgesprochen, dass Maradona die Verantwortung für die Mannschaft abgibt.

    © DPA

  • Hertha-Krise: Favre lächelt, Friedrich verletzt

    • Gismo123
    • 28. September 2009 um 14:59

    Lucien Favre lächelte und winkte, als wäre es sein Abschied: Der Schweizer leitete vor der Krisensitzung beim Fußball-Bundesligisten Hertha BSC zwar das Training des Tabellen-Letzten, machte danach aber auf dem Berliner Olympia-Gelände einen Bogen um die Journalisten.


    Von einem Ordner ließ sich Favre wortlos vom Platz geleiten. Am Morgen nach dem 1:5-Debakel in Hoffenheim musste der Trainer anschließend auf einer Krisensitzung um seinen Job kämpfen. Die Hertha-Geschäftsstelle war derweil eine Tabuzone für die Medien.

    Nach der sechsten Liga-Pleite in Serie und dem schlechtesten Saisonstart seit der Abstiegs-Saison 1990/91 scheint der 51-Jährige ebenso ratlos wie seine kopflos agierende Mannschaft. «Es bringt nichts, so kurz nach dem Spiel ein emotionales Fazit zu ziehen», hatte Favre in Hoffenheim erklärt.

    Der neue Sport-Geschäftsführer Michael Preetz hatte Favre erneut als hervorragenden Trainer gelobt, aber betont: «Wir müssen an einen Tisch kommen. Wir müssen analysieren, was in dieser Situation das Richtige ist, um uns aus dieser Misere zu befreien.» Ob dies ein Rauswurf von Favre ist, der noch einen Vertrag bis 2011 hat und ursprünglich sogar schon bis 2013 bleiben sollte, ließ Preetz offen. Der Ex-Torjäger und sein Clubchef Werner Gegenbauer wurden von einigen Fans via Internet als Mitschuldige angesehen. Im Europa-League-Spiel am 1. Oktober bei Sporting Lissabon und drei Tage später daheim gegen Bundesliga-Spitzenreiter Hamburger SV drohen in der jetzigen Verfassung weitere Desaster à la Freiburg und Hoffenheim.

    Während Favre schwieg, attackierte sein Co-Trainer Harald Gämperle die Profis, die statt des Auslaufens ein normales Training absolvierten. «Sie spielen nur gegen sich selbst. Auf was warten die Spieler? Auf den lieben Gott?» fragte der Schweizer erregt. Dazu kommen neue Sorgen um Kapitän Arne Friedrich, der in Hoffenheim laut Vereinsangaben einen Bluterguss erlitt und womöglich in Lissabon fehlen wird.

    Routinier Pal Dardai kündigte an, dass sich die Spieler zusammensetzen wollen, «um uns aus dem Loch auszugraben». Die Schuld für den Absturz nach der knapp verpassten Meisterschaft der Vorsaison liege nicht nur beim Trainer oder einzelnen Spielern. «Jeder steht unter Druck», betonte der Ungar. Nationalspieler wie Friedrich würden womöglich nicht mehr für ihre Auswahl nominiert, wenn sie weiter so spielten. Angesichts des frühen Saison-Zeitpunktes mochte Dardai aber nicht von der schlimmsten Lage sprechen, die er seit 1997 bei Hertha BSC erlebt habe. 2004 waren die Hauptstädter nach dem Rückrunden-Auftakt mit nur 13 Punkten Schlusslicht, knapp zwei Monate zuvor hatte Coach Huub Stevens seinen Hut nehmen müssen.

    Hoffenheims Abwehrspieler Josip Simunic, gemeinsam mit Friedrich und dem verletzten Torhüter Jaroslav Drobny vor einigen Monaten noch Herthas magisches Defensiv-Dreieck, konnte oder wollte die Krise seines Ex-Clubs nicht erklären. «Es tut mir leid, was da passiert ist, aber ich konzentriere mich 100 Prozent auf Hoffenheim», sagte der für sieben Millionen Euro gewechselte Kroate, den mit Favre ein nicht gerade spannungsfreies Verhältnis verband. Über seinen Abschied aus Berlin dürfte Simunic längst froh sein.

    © DPA

  • Zählen mit Zahlen-Bildern

    • Gismo123
    • 28. September 2009 um 14:56

  • Wenn würde das Zebradem Wählen

    • Gismo123
    • 28. September 2009 um 14:44

    Und jetzt geht es mit Deutschland weiter Bergab.

    Hilfeeeeeeeeeeeee.

  • HSV bezwingt Bayern - Leverkusen siegt in Köln

    • Gismo123
    • 26. September 2009 um 20:45

    [color="Red"]Der Hamburger SV hat sich von seinen Rückschlägen bestens erholt und den FC Bayern München im Spitzenspiel der Fußball-Bundesliga bezwungen.[/color]


    Die Hanseaten siegten durch ein Tor von Mladen Petric (72. Minute) mit 1:0 (0:0) und eroberten am siebten Spieltag die Tabellenspitze nach nur drei Stunden von Bayer 04 Leverkusen zurück. Mit 17 Zählern rangiert die Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia wegen des besseren Torverhältnis vor den punktgleichen Leverkusenern. Die Bayern mussten bei ihrer Aufholjagd Richtung Liga- Spitze nach drei Siegen in Serie wieder einen Dämpfer hinnehmen und rutschten mit weiterhin elf Punkten auf den sechsten Rang ab.

    Im Kampf um die Tabellenführung hatte Leverkusen mit einen knappen Sieg vorgelegt. Im rheinischen Derby reichte es beim 1. FC Köln zu einem 1:0 (0:0). Schalke 04 feierte im Revier-Derby bei Borussia Dortmund durch das 1:0 (1:0) den zehnten Bundesliga-Sieg im Westfalenstadion und kletterte auf den dritten Platz. Der VfL Wolfsburg gewann das Niedersachsen-Duell gegen Hannover 96 mit 4:2 (2:1). Der VfB Stuttgart kam bei Eintracht Frankfurt zu einem ungefährdeten 3:0 (2:0). Werder Bremen hatte mit Aufsteiger Mainz 05 beim 3:0 (1:0) ebenfalls keine Probleme.

    Simon Rolfes erlöste Leverkusen in Köln. Das Tor des Nationalspielers in der 81. Minute brachte dem auch nach sieben Spielen ungeschlagenen Bayer-Team drei wichtige Punkte. Die zum Saisonauftakt so erfolgreiche Bayer-Torfabrik war nach der Nullnummer gegen Bremen auch gegen Köln nicht recht in Gang gekommen. Köln bleibt mit vier Punkten im Tabellenkeller und verlor zudem noch Maniche, der nach einer Tätlichkeit (86.) die Rote Karte sah.

    Dortmund musste nach dem schlechtesten Saisonstart seit 21 Jahren einen weiteren bitteren Nackenschlag einstecken. Im «Spiel des Jahres» gegen den großen Rivalen Schalke 04 waren die Dortmunder nicht schlechter, standen aber am Ende mit leeren Händen da. Das Tor von Jefferson Farfan (31. Minute) entschied das 134. Revier-Derby zugunsten von «Königsblau». Felix Magath hat mit Schalke nach seiner Derby-Premiere 13 Punkte auf dem Konto und damit sieben mehr als der im unteren Tabellendrittel feststeckende BVB.

    Meister Wolfsburg setzte seine Aufholjagd Richtung oberes Tabellendrittel fort, konnte gegen Hannover 96 aber seine Abwehrprobleme nicht abstellen. Den Zauberfreistoßtreffer von Zvejzdan Misimovic (8.) glich Hanno Balitsch (28.) aus. Christian Gentner (45.) kurz vor und Makoto Hasebe (48.) kurz nach der Pause brachten die «Wölfe» in Front. Alexander Madlungs (50.) Eigentor machte die Partie aber wieder spannend. Bei der Generalprobe für das Champions-League-Spiel bei Manchester United am Mittwoch war aber auf die Offensive Verlass: Edin Dzeko (61.) beseitigte die VfL-Zweifel.

    In Frankfurt machte der VfB Stuttgart mit «Wiesn»-Gänger Jens Lehmann im Tor aber ohne den weiter verletzten Spielmacher Alexander Hleb einen Schritt aus der Krise. Julian Schieber (17./30.) erzielte dabei seinen ersten Tore-Doppelpack in der Bundesliga - unter gütiger Mithilfe einer indisponierten Eintracht-Abwehr. Schiedsrichter Manuel Gräfe wertete ein Foul von Marco Russ (33.) an Sami Khedira als Notbremse und zeigte Rot. In Überzahl hatten die Schwaben keine Probleme mehr. Ein «Hammer» von Thomas Hitzlsperger (54.) in den Torwinkel besiegelte die ersten Saisonniederlage der Hessen.

    Werder Bremen musste gegen Mainz 05 nochmals ohne Mesut Özil in die Partie starten - doch wie schon im Pokal gegen St. Pauli (2:1) erwies sich Aaron Hunt als würdiger Vertreter des Jung- Nationalspielers. Der Treffer des 23-Jährigen brachte Werder auf die Siegerstraße, Claudio Pizarro (71./82.) machte mit seinen Saisontoren Nummer drei und vier den zweiten Heimsieg perfekt. Mit zwölf Punkten zogen die Hanseaten in der Tabelle auch am Aufsteiger Mainz (11) vorbei.

    © DPA

  • Neue VIP`s on Board

    • Gismo123
    • 26. September 2009 um 20:39

    Herzlichen Glückwunsch zur Beförderung euch beiden!!

  • Trainerwechsel wirkt: Bochum siegt beim «Club»

    • Gismo123
    • 26. September 2009 um 03:06

    Der Trainerwechsel beim VfL Bochum zeigt Wirkung. Drei Tage nach dem Pokal-Aus gegen Schalke 04 gelang dem Revierclub mit Interimscoach Frank Heinemann in der Fußball-Bundesliga beim 1:0 (1:0) gegen den 1. FC Nürnberg prompt der erste Auswärtssieg.


    Das «goldene Tor» für den VfL erzielte im ersten Punktspiel nach dem Rauswurf von Marcel Koller Torjäger Diego Klimowicz bereits in der siebten Minute. Mit sieben Punkten zogen die Bochumer in der Tabelle an dem im Angriff armseligen «Club» (5) vorbei, der im vierten Heimspiel bereits die dritte Niederlage kassierte. «Wir haben gleich am Anfang ein blödes Gegentor gefressen haben. Danach haben wir kein Mittel gefunden. Es ist logisch, dass die Zuschauer unzufrieden sind», meinte Nürnbergs Torwart Raphael Schäfer. «Wir sind jetzt gefordert als Mannschaft, als Verein.»

    «Wenn man so ein wichtiges Spiel zu Hause verliert, sollte man nicht erst anfangen, etwas Positives zu finden», meinte Nürnbergs Trainer Michael Oenning, bei dem zwei Tage vor seinem 44. Geburtstag sämtliche Vorfreude verfolgen war. «Wir haben zum ersten Mal Nerven gezeigt. Zu keiner Phase haben wir das Spiel in den Griff bekommen.» Sein Freund und Kollege Heinemann war mehr erleichtert als euphorisiert nach dem ersten VfL-Sieg nach drei Niederlagen. «Das war ein Anfang, der sehr, sehr wichtig war. Wir waren sehr unter Druck. Wir wussten, dass wir hier auf keinen Fall verlieren durften», sagte der bisherige Assistenzcoach, der sich nun Hoffnungen machen darf, eine Dauerlösung zu werden. «Ich habe kein Problem damit, Interimstrainer zu sein. Der Sieg war wichtig für den VfL.»

    Gäste-Trainer Heinemann hatte sein Team gegenüber dem Pokal-Aus auf zwei Positionen verändert, Regionalliga-Schlussmann Andreas Luthe aber im Tor belassen und ihm so das Bundesliga-Debüt ermöglicht. Schon nach sieben Minuten hatten die Bochumer vor 35 376 Zuschauern Grund zum Jubeln. Nach einer scharfen Hereingabe von Ex- Nationalspieler Paul Freier flog der Ball an Freund und Feind vorbei zu Klimowicz, der am zweiten Posten stand und ohne Mühe den Ball zu seinem zweiten Saisontor einschob.

    Nach dem Schock bemühten sich die Nürnberger, die Gäste unter Druck zu setzen. Doch die offensiv aufgestellten Franken enttäuschten auf ganzer Linie. Sie spielten oft zu umständlich und zu unpräzise. Ihre Standards waren erschreckend ungefährlich. Nur Eric Maxim Choupo-Moting prüfte vor der Pause VfL-Schlussmann Luthe mit einem Schuss (36.). Zu diesem Zeitpunkt hatten die Nürnberger bereits den zweiten Schreck verdauen müssen: Kapitän und Abwehrchef Andreas Wolf, der schon mit Adduktorenproblemen in die Partie gegangen war, musste von Dominic Maroh ersetzt (26.) werden.

    Die Bochumer standen kompakt und lauerten auf Konter. Sie wirkten nach der Entlassung von Cheftrainer Koller befreit und agierten wesentlich zielstrebiger als der FCN. Was fehlte, war die letzte Konsequenz vor dem Tor. So verpasste es Freier (31.) aus kurzer Entfernung zu schießen, passte stattdessen nach innen und ließ die Chance zum 2:0 ungenutzt.

    Glück hatten die Nürnberger, als ein Ellbogencheck von Javier Pinola (34.) im Zweikampf gegen Freier ungeahndet blieb. «Das war ganz klar eine Tätlichkeit», sagte VfL-Manager Thomas Ernst in der Pause. Zwei Minuten nach dem Wiederanpfiff ließ Schiedsrichter Marco Fritz (Krob) in einer ähnlichen Aktion von Pinola gegen Joel Epallé erneut Gnade walten und den Argentinier auf dem Platz.

    Nach dem Wechsel setzten die Gastgeber ihr armseliges Angriffsspiel fort - keine Flügelspiel, kein Ideengeber, keine Gefahr. Mit zunehmender Spielzeit wurden die FCN-Fans immer ungehaltener und riefen «Wir wollen euch kämpfen sehen.»

    Doch das taten die Bochumer. Sie hatten keine Mühe, Spiel und Gegner zu kontrollieren, und beschränkte sich darauf, das Ergebnis zu verwalten. Trotzdem hatten die Gäste die beste Torchance: Nach einer schlechten Faustabwehr von Nürnbergs Keeper Schäfer lenkte Pinola einen Schuss von Epallé an den Pfosten. Kurz zuvor hatte Schäfer einen von Harvard Nordtveit abgefälschten Ball gerade noch zur Ecke fausten können. In Schlussphase versuchten es die Nürnberger mit Verzweiflungsschüssen, doch unterstrich dies nur die Ideenlosigkeit des «Clubs».

    © DPA

  • Der kleine Heu feiert seinen 1. Geburtstag

    • Gismo123
    • 22. September 2009 um 06:09

    Na dann mal Herzlichen Glückwunsch an den kleinen Heu.
    Wie schnell die Zeit vergeht!!

  • Bochum trennt sich von Trainer Koller

    • Gismo123
    • 21. September 2009 um 06:08

    Leider war es nur eine frage der zeit bis Koller entlassen wird.

    Er hat 4 gute Jahre beim Vfl gehabt,
    aber immer um den Abstieg mit spielen macht auch keinen Spass.
    Naja mal abwarten was jetzt aus Bochum wird.

  • Bayern gewinnt Derby - Erster Sieg für Köln

    • Gismo123
    • 19. September 2009 um 18:15

    Der FC Bayern München hat zur Eröffnung des Oktoberfestes seinen Siegeszug fortgesetzt und ist vorerst auf den dritten Rang der Fußball-Bundesliga gesprungen.

    Der deutsche Rekordmeister gewann das Derby gegen den 1. FC Nürnberg 2:1 und liegt zwei Punkte hinter Spitzenreiter Hamburger SV (13), der erst am Sonntag spielt. Neuer Fünfter ist der starke Aufsteiger FSV Mainz 05 (11), der einen 3:2-Sieg beim VfL Bochum feierte. Dem bisherigen Schlusslicht 1. FC Köln gelang am 6. Spieltag durch das 2:0 beim VfB Stuttgart der erhoffte Befreiungsschlag. Borussia Mönchengladbach verlor gegen 1899 Hoffenheim (11) mit 2:4. Hannover 96 spielte zu Hause 1:1 gegen Borussia Dortmund.

    Wenige Stunden nach der Eröffnung der 176. Wiesn taten sich die Münchner im bayerisch-fränkischen Derby in der ersten Halbzeit schwer. Einzig beim Mario Gomez' Lattentreffer hatten die Bayern-Fans den Torschrei auf den Lippen. Gegen den «Club» wechselte Coach Luis van Gaal seinen Star Frank Ribery zum zweiten Durchgang ein und kurz darauf markierte Ivica Olic (55. Minute) die Führung. Danach schienen sich die Hausherren nicht mehr vom dritten Liga-Sieg in Serie abbringen zu lassen, aber Nürnbergs Neuzugang Maxim Choupo-Moting (73.) traf zum 1:1. Dann aber sorgte Daniel van Buyten (82.) doch noch für einen gelungenen Oktoberfest-Auftakt der Bayern.

    Drei Tage nach dem verpatzten Auftakt in der Champions League erwischten die Stuttgarter bei der Niederlage gegen Köln erneut einen bitteren Tag. Ohne seinen Kapitän Milivoje Novakovic ging das bisherige Schlusslicht durch einen Kopfballtreffer von Sebastian Freis (25.) verdient in Führung. In der 89. Minute machte Wilfried Sanou den Befreiungsschlag für die Rheinländer perfekt, während der VfB seinen Saisonstart endgültig verpatzt hat.

    Eine Woche nach dem 1:5 gegen die Bayern zeigten sich die Dortmunder beim 1:1 in Hannover Form verbessert. Keeper Florian Fromlowitz, der den erkrankten Nationaltorhüter Robert Enke gut vertrat, hatten es die Hausherren zu verdanken, dass im ersten Durchgang nur Nuri Sahin (45.) für die überlegene Borussia traf. Nach Wiederanpfiff glich 96-Angreifer Didier Konan Ya (48.) zum 1:1- Endstand aus.

    Dortmunds Revierrivale Bochum hatte keinen Grund zum Jubeln. Gegen die Mainzer schossen Mimoun Azaouagh (7.) und Diego Klimowicz (45.+1) die Hausherren zweimal in Front. Für die Gäste erzielten der Österreicher Andreas Ivanschitz und der 18-jährige André Schürrle (52.) aber jeweils den zwischenzeitlichen Ausgleich, ehe Youngster Schürrle die Partie sogar komplett drehte.

    In Mönchengladbach entwickelte sich von Beginn an ein flottes Spiel. Nach der Borussen-Führung durch Juan Arango (10.) ermöglichten zwei Torhüter-Fehler die weiteren Treffer. Erst ließ 1899-Keeper Timo Hildebrand einen Ball nach vorne abprallen und Roberto Colautti (17.) bedankte sich zum 2:0. Dann patzte Gladbach-Keeper Logan Bailly bei seinem Comeback, als er einen Freistoß von Sejad Salihovic (22.) falsch einschätzte und Hoffenheim neuen Mut schöpfen ließ. Zu Recht, wie die späten Tore durch Maicosuel (86.), Obasi (89.) und Demba Ba (90.+1) bewiesen.

    Rund 18 Stunden zuvor hatte der deutsche Meister VfL Wolfsburg mit einem 2:1 beim FC Schalke 04 seine Mini-Krise beendet und den dritten Saisonsieg gefeiert. Am Sonntag könnte der Hamburger SV (13 Punkte) mit einem Sieg bei der noch ungeschlagenen Eintracht aus Frankfurt seine Tabellenführung ausbauen. Allerdings hat auch der punktgleiche Zweite Bayer Leverkusen die Spitze im Visier. Das Team von Trainer Jupp Heynckes empfängt Pokalsieger Werder Bremen. Das Duell der «Kellerkinder» Hertha BSC und SC Freiburg komplettiert den 6. Spieltag.

    © DPA

  • Moonwalker hat heute Geburtstag

    • Gismo123
    • 19. September 2009 um 03:09

    Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!!

  • Kein Triumph für Magath: Wolfsburg siegt 2:1

    • Gismo123
    • 18. September 2009 um 23:33

    Titelverteidiger VfL Wolfsburg hat Meistermacher Felix Magath ein wenig erfreuliches Wiedersehen beschert. Mit dem 2:1 (0:0) beim FC Schalke 04 leiteten die «Wölfe» nach zuletzt drei Bundesliga-Niederlagen ausgerechnet im Duell mit dem ehemaligen Erfolgstrainer die erhoffte Trendwende ein.


    Wie schon beim ermutigenden Erfolg in der Champions League gegen Moskau präsentierte sich das Team von Armin Veh formverbessert. Vor 60 365 Zuschauern in der Gelsenkirchener Arena sorgte Edin Dzeko (55./81.) mit zwei Treffern für den Erfolg der Gäste. Sekunden vor Dzekos entscheidendem Tor hatte Benedikt Höwedes den zwischenzeitlichen Ausgleich für die Gastgeber erzielt. Damit verpassten die Schalker die Chance, zumindest für kurze Zeit mit dem Spitzenduo aus Hamburg und Leverkusen gleichzuziehen.

    «Für alle war es ein besonderes Spiel. Wir sind mit ihm verdienter Meister geowrden. Deshalb freu ich mich, dass wir heute gewonnen haben», sagte Doppel-Torschütze Dzeko. Dagegen war sein Gegenspieler Höwedes, der beim ersten Gegentreffer schlecht ausgesehen hatte, alles andere als zufrieden: «Es ist schwer, entsprechende Worte zu finden. Es ist sehr unglücklich gelaufen für uns.»

    Auch in der Partie gegen seinen ehemaligen Club setzte Magath auf ungewöhnliche Maßnahmen. So stand der erst zwei Tage zuvor aus dem eigenmächtig verlängerten Heimaturlaub zurückgekehrte Rafinha in der Startformation. Darüber hinaus gab der aus der 2. Mannschaft in den Profi-Kader beorderte 20 Jahre alte Lukas Schmitz sein Bundesliga- Debüt. Diese Umstellungen machten sich zunächst nur bedingt bezahlt: Zwar erspielten sich die Schalker leichte Feldvorteile, aber gegen die dicht gestaffelte Wolfsburger Abwehr nur wenig Torchancen: Lediglich Jefferson Farfan (14.) war dem 1:0 nahe, als er ein Kopfball-Zuspiel von Marcelo Bordon nur knapp verpasste.

    Ähnlich schwer taten sich die Wolfsburger mit dem Herausspielen von Torchancen. Anders als beim Sieg über Moskau mangelte es im Mittelfeld an Kreativität, der starke Sturm der Gäste trat deshalb kaum in Erscheinung. Nach Flanke von Christian Gentner (38.) bot sich Torjäger Grafite die einzige Chance zur Führung. Angesichts der fehlenden Torraumszenen hielt sich der Unterhaltungswert der Partie in engen Grenzen. Aufregung gab es nur nach einem angeblichen Foul des Wolfsburgers Josué (42.) an Rafinha im Strafraum, bei dem Schiedsrichter Manuel Gräfe (Berlin) zu Recht nicht auf Elfmeter entschied.

    Erst nach Wiederanpfiff wurde es auch in spielerischer Hinsicht lebhafter. Eine Flanke von Farfan beförderte Levan Kenia (48.) aus kurzer Distanz über das Wolfsburger Tor. Doch wie so oft in der vorigen Saison machte der torgefährliche Wölfe-Angriff den Unterschied. Gleich die erste echte Möglichkeit nutzte Dzeko zur Führung: Nach einer Unaufmerksamkeit in der Schalker Deckung war der Stürmer per Kopf zur Stelle.

    Mit der Einwechslung von Kevin Kuranyi und Halil Altintop setzte Magath in der Schlussphase auf Offensive - und hatte - kurz - Erfolg. Höwedes schaffte in der 80. Minuten den Ausgleich. Doch schon im Gegenzug war Dzeko mit seinem dritten Saisontor erfolgreich. Nur zwei Minuten später hatte Kuranyi Pech mit einem Kopfball gegen den Pfosten. VfL-Torwart André Lenz bekam noch kurz vor der Linie den Ball zu fassen.

    © DPA

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