Der Mutter sollte man direkt alle Kinder weg nehmen.
Ich kann sowas absolut nicht verstehen.
Das ist doch ihr eigen Fleisch und Blut.
Seine Kinder muss man doch über alles Lieben.
Ist doch das schönste was einem passieren kann.
Ich hoffe mal die Mutter bekommt den Jungen nicht mehr wieder und der hat in seiner Pflegefamilie ein schönes Leben und ein schönes Weihnachtsfest!!!
Beiträge von Gismo123
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[SIZE="4"]Der Hamburger SV und der VfL Wolfsburg stehen als erste deutsche Fußball-Bundesligisten in der Zwischenrunde des UEFA-Pokals. [/SIZE]


Wolfsburg ist nach dem 3:2 (2:2)-Heimsieg gegen den FC Pourtsmouth vor den abschließenden Gruppenspielen ebenso bereits weiter wie der HSV durch das 2:0 (1:0) beim tschechischen Meister Slavia Prag. Durch ihre Niederlagen am Vortag müssen Schalke 04 und Hertha BSC ums Weiterkommen zittern. Der spielfreie VfB Stuttgart kann ebenso wie Hertha durch Siege beim letzten Gruppenspieltag am 17./18. Dezember ebenfalls den Sprung in die nächste Runde schaffen. Schalke ist auf Schützenhilfe angewiesen.
Wolfsburg demonstrierte vor 21 015 Zuschauern in der Volkswagen-Arena einmal mehr seine Stärke. Edin Dzeko (3. Minute), Christian Gentner (23.) und Zvjezdan Misimovic (74.) erzielten in der 45 Minuten lang gutklassigen Partie die Treffer für das Team von Felix Magath, das seine weiße Weste in der Gruppe E behauptete. Misimovic konnte es sich sogar leisten, einen Foulelfmeter zu verschießen (80.). Für die Engländer, die keine Chance mehr auf das Weiterkommen haben, trafen Jermain Defoe (11.) und Arnold Mvuemba (14.). Im letzten Spiel am 17. Dezember beim AC Mailand reicht den Wolfsburgern bereits ein Unentschieden zum Gruppensieg, der bei der Auslosung der K.o.-Runde einen leichteren Gegner verheißt.
Mit dem glanzlosen 2:0 (1:0)-Arbeitssieg beim tschechischen Fußball-Meister Slavia Prag mogelte sich der Hamburger SV in die K.o.-Runde. Ivica Olic (30. Minute) und Mladen Petric per Foulelfmeter in der Nachspielzeit erzielten in der «Goldenen Stadt» die Treffer für den HSV, den Norddeutschen winken damit in der Zwischenrunde zusätzliche Einnahmen von rund einer Million Euro. Drei Chancen, zwei Tore - der Bundesliga-Fünfte spielte vor 17 168 Zuschauern im Stadion Eden glanzlos, aber höchst effektiv. Dafür wurde die Mannschaft von Trainer Martin Jol belohnt: Nach dem zweiten Sieg in der Gruppe F muss der HSV am 17. Dezember gegen Aston Villa nicht mehr zittern. Slavia-Keeper Martin Vaniak sah wegen eines Fouls an David Jarolim in den Schluss-Sekunden die Rote Karte - dafür ging Verteidiger Erich Brabec ins Tor.
Neben dem HSV stehen auch das spielfreie Ajax Amsterdam und Aston Villa in der nächsten Runde. Aston Villa konnte sich sogar eine 1:2- Heimniederlage gegen MSK Zilina leisten, doch der Prestige-Sieg nutzte den Slowaken nichts mehr. In der Wolfsburger Gruppe steht neben dem AC Mailand auch der SC Braga in der nächsten Runde. Die Portugiesen gewannen 2:1 (1:1) beim SC Heerenveen (Niederlande). Ebenfalls weiter ist der FC Valencia durch das 1:1 (0:1) gegen den FC Brügge.
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[SIZE="4"]Der deutsche Fußball-Nationaltorwart Timo Hildebrand ist seit Donnerstag ohne Verein. Der 29-Jährige einigte sich mit seinem bisherigen Club FC Valencia auf eine vorzeitige Auflösung des bis 2010 laufenden Vertrages.[/SIZE]

Dies gab der spanische Erstligist in einem knappen Kommuniqué auf seiner Internetseite bekannt. Nähere Einzelheiten wurden nicht mitgeteilt. Die Erklärung schließt mit dem Satz: «Der FC Valencia wünscht Hildebrand für seine künftige Profi-Karriere viel Glück.»
Damit kann der siebenmalige Nationalspieler ohne Ablösesumme zu einem anderen Verein wechseln. Die Vertragsauflösung deutete darauf hin, dass er möglicherweise bereits einen neuen Club an der Angel hat. Die spanischen Medien waren schon seit Wochen davon ausgegangen, dass der Keeper in diesem Winter in die Bundesliga zurückkehren würde. Dort war Hildebrand unter anderem mit 1899 Hoffenheim, dem 1. FC Köln und Borussia Dortmund in Verbindung gebracht worden.
«Timo selbst wird keinen Kommentar abgeben. Wir haben ein paar interessante Angebote, nicht nur aus der Bundesliga, sondern auch aus England und dem französischen Raum. Wichtig ist, dass das Gesamtkonzept passt», sagte Hildebrands Berater Florian Krumrey der Deutschen Presse Agentur dpa.
Der Torwart war beim spanischen Pokalsieger zuletzt nur dritte Wahl hinter dem Brasilianer Renan Brito und Nachwuchskeeper Vicente Guaita gewesen. Er kam in dieser Saison weder in der Liga noch im Pokal zum Einsatz. Sein letztes Pflichtspiel für die Valencianer bestritt er am 24. August im spanischen Supercup gegen Real Madrid. Danach wurde er nicht mehr in den Kader berufen. Trainer Unai Emery sagte, Hildebrand habe es nicht verkraftet, seinen Posten als Stammkeeper verloren zu haben. Der Torwart erklärte daraufhin, er sehe in Valencia keine Zukunft mehr, und gab zu verstehen, den Verein möglichst bald verlassen zu wollen.
Hildebrand war im Sommer 2007 ablösefrei vom damaligen deutschen Meister VfB Stuttgart nach Valencia gekommen. Bei den Hafenstädtern konnte er sich erst nach einem harten Konkurrenzkampf mit dem Routinier Santiago Cañizares den Stammplatz zwischen den Pfosten sichern. In der Primera División musste Hildebrand mit dem FC Valencia überraschenderweise gegen den Abstieg kämpfen, gewann aber im vorigen Sommer den spanischen Pokal.
Danach hatte er eine Serie von Rückschlägen zu verkraften. Er wurde nicht ins DFB-Aufgebot für die EM 2008 in Österreich und der Schweiz berufen. Zudem musste er erfahren, dass sein Verein trotz hoher Verschuldung einen neuen Torwart suchte. Der Club verpflichtete den Brasilianer Renan, Hildebrand wurde ausgemustert und zur Nummer drei degradiert. Mit Renan im Tor kehrte Valencia in der Primera División in den Kreis der Titelanwärter zurück.
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[SIZE="4"]Nach dem Unfalltod der Ehefrau von Gewichtheber-Olympiasieger Matthias Steiner ist ein Autofahrer zu einer Bewährungsstrafe von zehn Monaten verurteilt worden.[/SIZE]

Das Amtsgericht Heidelberg sprach ihn am Mittwoch der fahrlässigen Tötung für schuldig und ließ außerdem den Führerschein des 57-Jährigen für sechs Monate einziehen. Zudem muss der Mann 2400 Euro Geldbuße zahlen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Die Verteidigung hatte Freispruch gefordert.
Nach Überzeugung des Gerichts hat der 57-Jährige den Unfall im Juli 2007 zwischen Wiesloch und Heidelberg verursacht, weil er unaufmerksam und zu schnell gefahren war. Was allerdings genau den Unfall verursachte, blieb auch beim Prozess im Dunkeln. Der Mann sagte aus, sich nicht erinnern zu können. Sein Jeep war auf gerader Strecke frontal in den Kleinwagen von Susann Steiner gerast. Das Auto der Frau wurde völlig zerstört. Die 22-Jährige starb an den Folgen schwerer innerer Verletzungen.
Steiner, der als Nebenkläger auftrat, zeigte sich nach dem Prozess enttäuscht über das Verhalten des Fahrers. «Es ging mir um eine Entschuldigung und die Erklärung, wie es zu dem Unfall kam», sagte der Sportler. «Beides habe ich nicht erhalten.» Der «stärkste Mann der Welt» hatte bei den Olympischen Spielen in Peking für Begeisterung und weltweite Rührung gesorgt: Mit der Goldmedaille um den Hals hatte Steiner ein Foto seiner Frau immer wieder geküsst und in die Kameras gehalten.
Das Urteil des Gerichts wollte der 26-Jährige nicht näher kommentieren. «Das ist angemessen. Aber darum ging es mir nicht», betonte Steiner. Er habe wissen wollen, warum der Jeep in den Wagen seiner Frau Susann raste. «Das habe ich nicht bekommen. Dieser schwarze Punkt wird immer bleiben.» Sein Anwalt Oliver Oeser rechnet damit, dass der Fall die Justiz weiter beschäftigen und der verurteilte Autofahrer Berufung einlegen wird.
Der Fahrer hatte sich im Prozess nicht näher zum Unfallverlauf geäußert. Richterin Regina Kaufmann-Granda bedauerte dies. «Dadurch ist manches im Dunkeln geblieben», sagte sie. «Wir haben dennoch keinen Zweifel, dass Fahrlässigkeit zu dem Unfall führte», sagte sie. Besonders tragisch an dem Unfall sei, so die Richterin, dass Susann Steiner das Unglück hätte überleben können, wenn der 57-Jährige langsamer gefahren wäre. Die Verletzungen wären dann laut Gutachter weniger schwer ausgefallen.
Verteidiger Klaus Hiltscher hatte im Prozess gesundheitliche Gründe als Ursache für den Unfall vermutet. So wurde unter anderem spekuliert, dass der Fahrer bewusstlos geworden sein und deshalb die Kontrolle über seinen Jeep verloren haben könnte. Für diese Überlegungen sah das Gericht jedoch keine Hinweise. Hiltscher machte keine Angaben, ob sein Mandant in Berufung geht.
Steiner, gebürtiger Österreicher, hatte seinerzeit aus Liebe zu Susann aus Sachsen Wohnort und Nationalität gewechselt und war in die Nähe von Chemnitz gezogen. Eineinhalb Jahre nach der Hochzeit verlor seine Frau in der Nähe seines Trainingsorts Leimen ihr Leben.
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[SIZE="4"]Michael Greis hat nach dem Biathlon-Sommertheater auch beim Saison-Auftakt die Hauptrolle gespielt und den zehnten Weltcup-Sieg seiner Karriere gefeiert.[/SIZE]

Beim ersten Kräftemessen im tief verschneiten Östersund war der Star des deutschen Teams im 20-Kilometer-Rennen von der versammelten Weltelite nicht zu schlagen. Der Allgäuer gewann nach nur einem Schießfehler in 58:52,5 Minuten mit einem Vorsprung von 50,5 Sekunden vor Alexander Os (2 Fehler). 55 Sekunden zurück war Weltmeister Emil Helge Svendsen, ebenfalls ein Norweger.
«Das war ein Super-Auftakt. Besser kann es nicht gehen. Das hätte ich mir so nicht erhofft», sagte Greis und war vor allem mit seiner Vorstellung am Schießstand zufrieden. «Das es so gut funktioniert, ist einfach phänomenal. Ich bin wunschlos glücklich», sagte der dreimalige Olympiasieger.
«Das war eine bravouröse Leistung von Michi», lobte Bundestrainer Frank Ullrich seinen Schützling, mit dem er im Sommer noch aneinandergeraten war. Nach dem Coup von Östersund nahmen sich der Star-Trainer und sein Star-Athlet aber in den Arm. «Ich habe mich sehr gefreut über den Sieg von Michael Greis, der in den letzten Tagen und Wochen sehr, sehr zielstrebig trainiert hat. Das ist der Lohn seiner harten Arbeit», sagte Ullrich.
Auch Greis schlug - wie schon in den vergangenen Wochen - versöhnliche Töne an. «Ich würde das nicht als Querelen bezeichnen. Schön ist, dass wir den Norwegern und Russen Paroli bieten können. Wenn ich es schaffe, dann kann es auch der Rest der Mannschaft schaffen. Das wird uns Auftrieb geben», sagte er.
In Östersund konnten seine deutschen Mitstreiter mit Greis aber noch nicht mithalten: Michael Rösch aus Altenberg wurde 20., Daniel Graf aus Frankenhain 23. und Alexander Wolf aus Oberhof 27. Andreas Birnbacher (Schleching) landete auf Platz 31, Toni Lang aus Hauzenberg auf Rang 46. Christoph Stephen aus Oberhof kam nicht über Platz 95 hinaus.
Greis trainierte fast ausschließlich am heimischen Stützpunkt in Ruhpolding und kehrte erst spät in den Kreis der Nationalmannschaft zurück. «Eine echte Innovation», sagt er. Auch in der Vergangenheit hat es bei den Biathleten solche Ausnahmen gegeben, Frank Luck, Ricco Groß oder Sven Fischer gingen ebenfalls eigene Wege.
Sportlich behielt Greis in Östersund bei leichtem Schneefall den Durchblick. Vielleicht auch, weil er sich die Augen hatte lasern lassen. Kein Fehler beim ersten Schießen, lediglich beim zweiten Stopp traf er statt fünf- nur viermal ins Schwarze. Beim dritten und vierten Besuch am Schießstand blieb er dann wieder fehlerfrei - die Konkurrenz dagegen patzte.
Die deutschen Biathletinnen stehen am folgenden Tag auf der ersten von neun Weltcup-Stationen im 15-Kilometer- Rennen auf dem Prüfstand. Obwohl mit den Topstars Magdalena Neuner, Kati Wilhelm und Andrea Henkel gespickt, ziehen alle an einem Strang. Bundestrainer Uwe Müssiggang lobt sein Team: «Alle gehen fair miteinander um, und versuchen sich über die Leistung darzustellen.»
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[color="Red"]Lieber etwas zu spät als garnicht.
Ich wünsche euch auch allen eine schöne....[/color]
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Herzlichen Glückwunsch und alles Gute auch von mir!!!
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[SIZE="4"]Schuldenberge, Sparzwänge, Sponsorensuche - die Turbulenzen auf den Finanzmärkten haben den Fußball erreicht. Jüngste Meldungen über den drohenden Konkurs des FC Valencia dokumentieren den Trend.[/SIZE]

Selbst in den einstigen Geldparadiesen in Spanien, England und Italien ist die Zeit der Prasserei vorbei. Und auch die von steinreichen Oligarchen alimentierten Clubs wie der FC Chelsea schnallen den Gürtel enger. Mit Blick auf die Entwicklung stellte Bayern-Trainer Jürgen Klinsmann in einem dpa-Interview eine Zeitenwende in Aussicht: «Die Finanzkrise wird den Fußball die nächsten Monate richtig treffen. Es wird eine Neudefinierung des Marktes geben, auch was Transfers und Gehälter betrifft.»
Immer mehr europäische Vereine geraten in finanzielle Nöte. «Der FC Valencia steht am Rande des technischen Bankrotts», titelte das Sportblatt «Marca». Die Verhandlungen des spanischen Pokalsiegers mit der Bank Bancaja über eine Aufstockung eines laufenden Kredites in Höhe von 240 Millionen Euro um weitere 100 Millionen gestalten sich schwierig. Nach den Kriterien der spanischen Zentralbank handele es sich bei dem gewünschten Kredit um eine «Operation auf der höchsten Risikostufe», hieß es aus Bankenkreisen. Deshalb verlangt der Verhandlungspartner vom Club zusätzliche Sicherheiten.
Schon seit Monaten wirbt der FC Valencia auf seinen Trikots für ein längst bankrottes Unternehmen, das keinen Euro mehr zahlt. Andere spanische Erstligisten wie Racing Santander oder Deportivo La Coruna spielen ohne Trikotsponsor. Die Hemden des FC Malaga ziert ein Schriftzug der spanischen Hafenstadt an der Costa del Sol, Betis Sevilla macht Reklame für Andalusien.
Der Glaube an unbegrenztes Wachstum ist auch in der reichsten Liga der Welt passé. Mit 736 Millionen Pfund - umgerechnet 858 Millionen Euro - steht der FC Chelsea, Tabellen-2. der Premier League, in der Kreide. Zudem nimmt die Spendierfreudigkeit von Mäzen Roman Abramowitsch spürbar ab. Kostspielige Vorhaben wie ein Neubau am Trainingsgelände wurden gestoppt, die meisten Talente-Späher bereits verabschiedet. Ähnlich wie Klinsmann spricht Felipe Scolari von veränderten Realitäten: «Wir dürfen nicht vergessen, dass viele Clubs Rote Zahlen schreiben, weil sie ausgegeben haben, was sie nicht hatten. Es ist Zeit für eine neue Philosophie», sagte der Chelsea- Coach dem «Observer».
Englische Clubs wie Newcastle United oder FC Everton stehen zum Verkauf, finden aber keinen Käufer. Prominente Geldgeber wie Mohamed Al-Fayed (FC Fulham) scheinen genug von ihrem teuren Spielzeug zu haben. In schweres Fahrwasser ist West Ham United geraten. Intensiver denn je denkt Besitzer Björgolfur Gudmundsson, Hauptaktionär der isländischen Pleitebank Landsbanki, über den Verkauf des mit 36 Millionen Pfund (42 Millionen Euro) verschuldeten Clubs nach. Zu allem Überfluss meldete West Ham-Trikotsponsor XL im Oktober Konkurs an.
Auch in Italien kann von sorgenfreien Zuständen nicht mehr die Rede sein. Ein Niedergang wie beim einstigen Europacup-Sieger AC Parma, der seit dem Zusammenbruch des Parmalat-Konzerns vor vier Jahren als FC Parma nur noch ein Schattendasein fristet, ist auch für andere Clubs nicht auszuschließen.
Angesichts dieser internationalen Entwicklung wollte Bayern-Coach Klinsmann nicht ausschließen, dass Superstars in Zukunft auch wieder Interesse an der Bundesliga finden: «Es wird neue Konstellationen geben. Spieler, deren Verpflichtung jetzt im Januar undenkbar wäre, sind vielleicht im Juni zu viel niedrigen Summen zu haben.»
Nicht auszuschließen, dass es in Deutschland sogar Profiteure der Krise gibt. Denn nach Meinung von Reinhard Rauball steht die Bundesliga in schwerer werdenden Zeiten vergleichsweise gut da. «Viele Anzeichen deuten darauf hin, dass sich auch in England, Italien und Spanien manche Dinge normalisieren», sagte der Ligaverbands-Präsident. «Als mich ein Kollege aus der Bundesliga einmal fragte, wie die Diskrepanz zwischen der Finanzkraft der großen Ligen auf der einen und der Bundesliga auf der anderen Seite verkleinert werden könnte, habe ich gesagt: durch den Zeitablauf.»
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[SIZE="4"]Nach großen Turbulenzen in der Chefetage steht Hertha BSC Berlin im UEFA-Cup kurz vor dem K.o. Trotz zuletzt vier Siegen in Folge in der Fußball-Bundesliga verloren die Berliner gegen Galatasary Istanbul mit 0:1 (0:0).[/SIZE]

Und damit sind die Hauptstädter mit nur zwei Punkten im letzten Spiel der Gruppe B am 18. Dezember bei Olympiakos Piräus zum Siegen verdammt. Der türkische Meister unter der Regie von Coach Michael Skibbe erreichte dank des goldenen Treffers von Milan Baros (Handelfmeter/69.) dagegen mit dem dritten Sieg in der vierten Partie souverän die Zwischenrunde. Vor 62 612 Zuschauern im Olympiastadion, darunter fast 35 000 Türken, erfüllte der deutsch-türkische Europacup-Abend allerdings nicht die hohen Erwartungen.
«Wir haben in der ersten Halbzeit zu defensiv agiert, in der zweiten Hälfte dann versucht, alles nach vorn zu werfen. Leider hat es nicht geklappt», analysierte Herthas Kapitän Arne Friedrich nach dem unnötigen Rückschlag. Die Steigerung in den zweiten 45 Minuten war zu wenig. Sein Trainer Lucien Favre meinte: «Erste Halbzeit war nicht gut, die zweite Halbzeit war gut.»
Die hitzige Debatte um die Zukunft von Herthas Manager Dieter Hoeneß hatte sich auch vor dem Spiel nicht entschärft. Auf einer Präsidiumssitzung hatten sich offenbar alle Mitglieder hinter die inhaltliche Kritik von Präsident Werner Gegenbauer gestellt, der Hoeneß bei der Begründung für den Aufschwung eine überzogene Selbstdarstellung vorgeworfen hatte. «Wir haben noch nichts erreicht», betonte Gegenbauer, «wir wollen, dass alle im Verein den Ball flach halten. Alle.»
Im 91. Europacup-Spiel der Berliner passte die wenig inspirierte Spielweise der Hertha-Profis zunächst zum destruktiven Verbalscharmützel der Funktionäre. Die ballsicheren Gäste, angetrieben vom starken Ex-Schalker Lincoln, erarbeiteten sich schnell ein Übergewicht im Mittelfeld. Hertha war im Spielaufbau ohne die kranken Kreativkräfte Cicero und Maximilian Nicu zu hektisch und nicht existent, die Berliner Doppelspitze Andrej Woronin/Marko Pantelic meist auf sich allein gestellt. Mehr als zwei zaghafte Annäherungsversuche von Pantelic sprangen dabei nicht heraus.
So hatte Lincoln in der 20. Minute auch die erste echte Chance der Partie, als er Hertha-Keeper Jaroslav Drobny mit einem Dropkick zu einer Glanztat zwang. Vier Minuten später nahezu ein Abziehbild dieser Szene, und erneut gewann Drobny das Duell. In der 41. Minute drang Lincoln allein in den Strafraum ein, wurde von Gojko Kacar gelegt, doch Schiedsrichter Nicola Rizzoli verweigerte den fälligen Elfmeter und zeigte Lincoln stattdessen wegen einer Schwalbe gelb.
Neun Jahre nach der 1:4-Pleite gegen den türkischen Traditionsclub in der Champions League kam Hertha nach der Pause mit mehr Mut und Dringlichkeit aus der Kabine. In der 66. Minute wurden die verstärkten Offensivbemühungen beinahe mit dem 1:0 belohnt - Kacar scheiterte an Galatasarays Schlussmann de Sanctis. Im Gegenzug verursachte der eingewechselte Steve von Bergen allerdings nach Harry Kewells Flanke einen Handelfmeter. Der Tscheche Milan Baros verwandelte mit seinem vierten Tor im laufenden Wettbewerb sicher.
Der Hauptstadt-Club, erst über die Fair-Play-Wertung in den UEFA- Cup gerutscht, reagierte mit einer wütenden Schlussoffensive. Nacheinander vergaben Kacar, Josip Simunic (beide 75.) und Pal Dardai (76.) gute Möglichkeiten zum Ausgleich. In zwei Wochen kommt es jetzt in Griechenland zum echten Endspiel um den zum Weiterkommen berechtigenden dritten Platz.
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[SIZE="4"]Ein Weihnachtsgeschenk für Real Madrids Trainer Bernd Schuster: Der spanische Fußballmeister hat den niederländischen Nationalspieler Klaas-Jan Huntelaar von Ajax Amsterdam verpflichtet.[/SIZE]

Die Ablösesumme beträgt wenigstens 20 Millionen Euro. Feiern die «Königlichen» mit dem 25-jährigen Stürmer Erfolge, kann sich der Betrag auf bis zu 27 Millionen Euro erhöhen. Damit wird Huntelaar zum teuersten Spieler, den die Madrilenen jemals auf dem «Wintermarkt» erworben haben.
«The Hunter», wie der Torjäger genannt wird, erhält einen Fünf-Jahres-Vertrag. Er ist neben Ruud van Nistelrooy, Arjen Robben, Wesley Sneijder, Rafael van der Vaart und Royston Drenthe der sechste Niederländer im Kader Reals. Dies erinnert an die Zeiten von Trainer Louis van Gaal beim FC Barcelona, der 1999 acht Oranje-Kicker in seinem Team hatte und Barça in einen «FC Holland» verwandelte.
Schuster wird sich an dem Geschenk jedoch erst nach Weihnachten erfreuen können. Huntelaar kann wegen eines Bänderrisses im Knöchel erst Anfang Januar eingesetzt werden. «Eine Neuverpflichtung - für die Ärzte», witzelte die Zeitung «El Mundo».
Mit Verletzungen muss Real sich schon jetzt mehr als genug herumplagen. Van Nistelrooy fällt nach einer Knieoperation bis zum Saisonende aus, Mahamadou Diarra muss unters Messer, Rubén de la Red fehlt nach einem Ohnmachtsanfall für unbestimmte Zeit, Pepe wegen einer Muskelverletzung bis zum Jahresende. Andere Kicker wie Sneijder oder Gabriel Heinze sind angeschlagen. Dies gilt auch für den deutschen Nationalspieler Christoph Metzelder, der sich kürzlich im Training den Knöchel verletzte.
Ein Karikaturist legte mit Blick auf die Verletzungsplage dem Madrider Bürgermeister Alberto Ruiz Gallardón, der nach einem Sturz auf Krücken geht, die Worte in den Mund: «Das Gute an meinen Gehhilfen ist, dass ich nun einen Vertrag als Mittelstürmer bei Real Madrid erhalte.» Reals Abwehrspieler Michel Salgado flüchtete sich angesichts der Verpflichtung des verletzten Huntelaar in Galgenhumor: «Bei Real sind sogar die Spieler lädiert, die neu unter Vertrag genommen werden.»
Nach einem Bericht des Sportblatts «As» sind die Madrilenen noch an einem weiteren Verletzten, dem spanischen Nationalspieler David Silva vom FC Valencia, interessiert. Der Europameister erholt sich seit September von einer Knöcheloperation.
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[SIZE="4"]Der FC Schalke 04 hat an der früheren Wirkungsstätte seines Trainers Fred Rutten die nächste Enttäuschung erlebt und steht vor dem Aus im UEFA-Pokal.[/SIZE]

Nach dem 1:2 (0:1) bei Twente Enschede hat der am letzten Spieltag am 18. Dezember pausierende Revierclub sein sportliches Schicksal nicht mehr selbst in der Hand und ist auf Schützenhilfe angewiesen, um doch noch als Dritter der Gruppe A in die Zwischenrunde einzuziehen.
Vor 24 000 Zuschauern im voll besetzten Stadion De Grolsch Veste machten Robbie Wielaert (2.) aus stark abseitsverdächtiger Position und Kenneth Perez (55.) Twentes ersten Europacup-Sieg gegen eine deutsche Mannschaft perfekt. Gerald Asamoah (77.) traf erst spät für die Königsblauen, die zudem mit einem Pfostenschuss von Heiko Westermann (41.) Pech hatten.
«Wir haben es nun nicht mehr selbst in der Hand. Es ist nicht einfach, das zu verarbeiten. Es kam heute alles zusammen. Wir können uns da nur raus kämpfen. Das hat die Mannschaft heute mit Leidenschaft versucht, aber dann fehlte auch das Glück», sagte Rutten, für den die Luft nach der fünfte Niederlage in den letzten sechs Spielen ebenso wie für den auch in der Kritik stehenden Manager Andreas Müller noch dünner geworden ist.
Zwar bemühten sich die Schalker, ihre Talfahrt zu stoppen, doch fehlten ihren Aktionen einmal mehr die nötige Kreativität und Entschlossenheit. Erst in der Schlussphase stemmte sich Königsblau energisch gegen die drohende Niederlage, doch das Aufbäumen kam zu spät. Eine ordentliche Partie bot der frühere Twente-Spieler Orlando Engelaar, der erst gegen Ende ein wenig abbaute.
Schlechter hätte die Partie für die Knappen nicht beginnen können, denn schon nach weniger als zwei Minuten lagen sie im Hintertreffen. Im Anschluss an einen Freistoß von Kenneth Perez prüfte der Ex- Mainzer Blaise N'Kufo Keeper Manuel Neuer, der den Ball aber nicht festhalten konnte. Kapitän Wielaert reagierte schneller als andere anderen und schob die parallel zur Torlinie rollende Kugel zum 1:0 ein. Der Treffer wirkte aber keineswegs wie ein Schock auf die Gäste, die sich selbst um ein konstruktives Angriffsspiel bemühten.
In der 19. Minute brachte der laufstarke Engelaar den für Halil Altintop ins Team gerückten Gerald Asamoah in Schussposition, doch der konnte Twente-Keeper Sander Boschker aus acht Metern nicht überwinden. Eine noch bessere Gelegenheit zum so wichtigen Ausgleich gegen die «Tukkers» verpasste Westermann, der kurz vor der Pause nach Flanke von Jefferson Farfan zunächst am Brasilianer Douglas und im Nachsetzen am Innenpfosten scheiterte.
Wie es gemacht wird, demonstrierte zehn Minuten nach Wiederbeginn der Tabellen-Vierte der Ehrendivision in Form eines technischen Kabinettstückchens. Der Däne Perez stoppte ein Zuspiel von Elia mit dem Rücken zum Tor stehend, drehte sich blitzschnell um Gegenspieler Jermaine Jones herum und ließ Neuer mit seinem platzierten Flachschuss aus 18 Metern keine Chance. Nach dem Abstaubertor von Asamoah keimte noch einmal Hoffnung auf, doch zu dem erhofften Punktgewinn reichte es trotz einer Schlussoffensive nicht mehr.
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[SIZE="4"]Mit Franz Beckenbauer verbindet Dietmar Hopp mehr als eine Golf-Freundschaft, mit Jürgen Klinsmann ein gemeinsames Engagement für den Jugendfußball - und mit Uli Hoeneß seit ein paar Tagen ein in den Medien ausgetragenes verbales Scharmützel.
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Hopp schätzt den FC Bayern München und seine Verantwortlichen eigentlich über alles. Vor dem Bundesliga-Spitzenspiel zwischen dem Meister und dem Sensations-Tabellenführer kann sich der milliardenschwere Mäzen den Mechanismen der Branche nicht mehr ganz entziehen - obwohl er derzeit im fernen Florida Urlaub macht.
So wehrte sich Hopp in der «Bild»-Zeitung erneut gegen die Aussage aus der Hoeneß-Abteilung Attacke: «Ich würde nie im Leben solche Mutmaßungen in die Welt setzen», meinte er. Der Bayern-Manager hatte getönt, dass in Hoffenheim «mehr Geld bezahlt wird, als sie überall rumerzählen. Trotz der Finanzkrise hat der Herr Hopp schon noch ein paar Euro übrig».
Der «Herr Hopp», den im Nordbadischen viele «Vater Hopp» nennen, bewunderte an Hoeneß bisher «seinen Mut, ohne diplomatische Floskeln die wesentlichen Probleme anzugehen». Der 68-Jährige dachte, er habe zum Bayern-Manager ein ähnliches gutes Verhältnis wie zu Beckenbauer oder Bayern-Vizepräsident Fritz Scherer. «Doch da muss ich mich wohl getäuscht haben», sagte er dem Boulevard-Blatt. Hopp ist normalerweise einer, der die Dinge lieber am Tisch als auf dem Boulevard austrägt. Deshalb schlug er vor: «Ich denke, wir sollten uns mit Uli Hoeneß zusammensetzen, damit die Sache nicht eskaliert. Das hat doch der große FC Bayern nicht nötig.»
Und was das liebe Geld angeht: «Die einzige Prämie, die wir vereinbart haben, ist eine Nicht-Abstiegs-Prämie», sagte Hopp in einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur dpa. An eine Bonuszahlung für den Fall des Titelgewinns oder den Sprung in die Champions League «haben wir noch keinen Gedanken verschwendet».
Trotz des brisantesten Spiels in der 109-jährigen Vereinsgeschichte Hoffenheims will Hopp am Freitag nicht aus den USA einfliegen. Dort weht im Garten übrigens eine Vereinsfahne. «Ich brauche noch ein paar Tage zum Ausspannen», sagte Hopp. «Und unser Spiel bei den Bayern wird sogar im amerikanischen Gol-TV übertragen.» Obwohl seine Himmelstürmer drei Punkte vor dem Titelfavoriten liegen, sagte Hopp: «Seit Franck Ribéry wieder dabei ist, halte ich die Bayern für das beste Team der Liga. Ich tippe auf ein spannendes Spiel, das 2:2 enden wird. Ich hoffe natürlich, dass wir noch ein paar Spieltage vor den Bayern liegen.»
Die Münchner seien durch «viele Jahrzehnte Kontinuität und sportliche Höchstleistung» auch für Hoffenheim ein Vorbild. Einen besonderen Draht hat Hopp zu Bayern-Präsident Beckenbauer: «Ich denke, der Franz und ich ticken in vielerlei Hinsicht gleich, nicht nur als leidenschaftliche Golfer. Franz hat, wie ich auch, eine Stiftung gegründet, die unverschuldet in Not geratenen Menschen behilflich ist.» Die Dietmar-Hopp-Stiftung ist eine der größten in Europa - mit einem Volumen von drei Milliarden Euro. Auf insgesamt etwa 6 Milliarden wird das Vermögen des Unternehmers geschätzt, der nicht nur den Sport fördert, sondern Hospize und Altenheime bauen lässt und Universitäten unterstützt.
Seine Geschäfte führen ihn sogar bis zum FC Bayern: Hopp hat auch in das neue Sportmedizin-Zentrum des langjährigen Bayern- und Nationalmannschaftsarztes Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt investiert. Vor einem guten halben Jahr konnte er sich noch gut vorstellen, mit Klinsmann und dem FC Bayern zu kooperieren, zum Beispiel bei Ausleihgeschäften. Doch aus dem Dorfverein und dem Rekordmeister sind ruckzuck Konkurrenten geworden. Dennoch pflegt der Macher aus Hoffenheim den Kontakt zu Klinsmann: Der Bayern-Trainer gründete einst die Stiftung Jugendfußball, die Hopp ebenfalls unterstützt.
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Oh ne.. Ekelig!!!
Dat kann doch nur nen Fake sein.. -
[SIZE="4"]Trainer Jürgen Klinsmann hat vor dem Gipfeltreffen in der Fußball-Bundesliga zwischen dem FC Bayern München und 1899 Hoffenheim seine «höchste Wertschätzung» für den Aufsteiger und Tabellenführer zum Ausdruck gebracht.[/SIZE]

In einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur dpa zog er zudem eine Bilanz seiner ersten rund fünf Monate als Coach des Rekordmeisters aus München. Klinsmann prophezeite, dass die weltweite Finanzkrise auch den Fußball «richtig treffen» wird. Er erwartet «eine Neudefinierung des Marktes, auch was Transfers und Gehälter betrifft».
Auf Leverkusen folgt für den FC Bayern am Freitag gleich das nächste Top-Spiel gegen Hoffenheim. Wie sehr imponiert Ihnen der Aufsteiger?
[color="Red"]Klinsmann:[/color] «Ich habe höchste Wertschätzung für Hoffenheim, weil sie dort sehr zielstrebig, durchdacht und mit sehr guten Leuten aufgebaut haben. Darauf können sie stolz sein. Die Mannschaft hat absolut das Potenzial, auch mittelfristig in der Tabelle unter den ersten Drei, Vier zu bleiben.»
Der FC Bayern hatte immer Rivalen, einst Gladbach, dann Dortmund, Leverkusen, Bremen. Ist Hoffenheim der neue Herausforderer?
[color="Red"]Klinsmann:[/color] «Hoffenheim kann langfristig eine Rolle einnehmen, wie es Bayer Leverkusen über Jahre hinweg geschafft hat. Leverkusen wird von der Bayer AG mitgetragen, Hoffenheim von Dietmar Hopp. Da ist nichts Negatives dabei. Er hat früher für den Club gespielt, ist ein Fußball-Mensch durch und durch und hilft dem Verein auf die Beine. So was ist toll. Weil sie dort konzeptionell und langfristig arbeiten, hat Hoffenheim das Zeug, sich im deutschen Fußball ganz oben zu etablieren und vielleicht schon nächstes Jahr europäisch zu spielen.»
Der FC Bayern ist Ihr erster Job als Vereinstrainer. Gab es trotz Ihrer Erfahrungen als Spieler und Bundestrainer Überraschungen?
[color="Red"]Klinsmann:[/color] «Mir war sehr wohl bewusst, dass der FC Bayern aufgrund seiner Dominanz im deutschen Fußball und seines Rufs im Weltfußball sehr starke Anforderungen an mich stellen wird. Es war klar, dass es im Umfeld nach ein oder zwei verlorenen Spielen unruhig werden kann. Wenn man in der Verantwortung steht, muss man sich in entsprechenden Momenten auch selbst verändern können. Man macht Kompromisse, obwohl ich zuerst meinte, eine höhere Schlagzahl ansetzen zu können.»
In der Tat: Ist die Experimentierfreude der Anfangszeit, als Sie viel ausprobierten und sogar Ihren Kapitän auf die Bank setzten, etwas der Einsicht gewichen, dass der Fußball vor allem ein Tagesgeschäft ist?
[color="Red"]Klinsmann:[/color] «Nein. Ich bin nach wie vor nicht davon gefangen, dass nur das nächste Spiel zählt. Von mir wird erwartet, dass wir Dinge mittel- und langfristig entwickeln. Das ist natürlich einfacher, wenn der Erfolg da ist. Wenn man 2:5 daheim gegen Bremen und danach auch in Hannover verliert, muss man schauen, dass man das sofort anpackt, ohne den Blick für die nächste und übernächste Saison zu verlieren. Dieser Spagat ist die größte Herausforderung.»
Sind die Spieler reformwillig genug?
[color="Red"]Klinsmann:[/color] «Natürlich waren am Anfang viele Fragezeichen da; es gab das neue Leistungszentrum und neue Technologien, die wir einsetzen. Es ist viel auf die Spieler zugekommen, aber sie haben mit der Zeit gemerkt, dass alle Maßnahmen nur für sie sind. Alle merken jetzt, dass die Arbeit sich auszahlt. Ich kann aus dem Vollen schöpfen, ob ich einen Breno, einen van Buyten, Lell oder Borowski einwechsle - es kommt Qualität. Wir sind auf Tuchfühlung zur Spitze. Wir haben in der Champions League gesehen, dass wir uns vor niemandem verstecken müssen.»
Auch dank Franck Ribéry. Besteht die Gefahr, dass die Abhängigkeit von ihm zu groß wird?
[color="Red"]Klinsmann:[/color] «Nein, weil Franck weiß, dass er eine intakte, harmonisch geführte Mannschaft braucht, um diese Leistungen abzurufen. Er braucht einen Philipp Lahm, der für ihn unglaubliche Arbeit leistet. Er braucht einen Zé Roberto, mit dem er auch geistig gewisse Automatismen entwickelt. Und er braucht Stürmer, die die Aktionen abschließen. Er braucht die Mannschaft, und diese weiß, wie sie ihn zu den Höchstleistungen treiben kann. Indem sie ihm ein Umfeld gibt, wo er sich wohlfühlen kann, Scherze machen kann. Die Mannschaft weiß aber, dass sie auch gewinnen kann, wenn er ausfällt.»
Ist es als Trainer schwieriger, die Spieler in der heutigen Medien- und Beraterlandschaft zu erreichen als früher?
[color="Red"]Klinsmann:[/color] «Für den Spieler ist es heute schwieriger, sich permanent auf den Beruf Fußball-Profi zu fokussieren. Die mediale Präsenz ist permanent gegeben. Der Freundeskreis wird auch durch viele Schulterklopfer groß, es gibt Berater, die mit ihm Geld verdienen wollen. Das Umfeld ist ein sehr heikles Thema, weil ein 20- oder 22- Jähriger dafür nicht ausgebildet wurde. Da müssen die Clubs - und vielleicht auch der DFB - neue Wege gehen. Wenn ein Thema medial hochgeht und ein Spieler auf allen Titelseiten der Zeitungen steht, geht es den Medien nicht darum, dem Spieler etwas Nettes zu tun, sondern nur dieses Thema zu verkaufen.»
Das Paradebeispiel dafür ist Lukas Podolski. Erklären Sie dennoch einmal Millionen Fußball-Fans, warum er in der Nationalmannschaft wertvoll ist, aber beim FC Bayern nicht?
[color="Red"]Klinsmann:[/color] «Der Unterschied ist, dass er bis zuletzt bei der Nationalmannschaft gesetzt gewesen ist, was ihn die Dinge relaxter angehen lässt. Jetzt ist er bei einem europäischen Top-Club, der eigentlich vier oder fünf Stürmer haben muss, die um die Plätze fighten. Das ist ein interner Wettkampf, bei dem er sich schwer tut. Was daraus gemacht wird, wie die Schlagzeilen verkauft werden, dafür kann er nichts, da ist er nur Mittel zum Zweck. Ich will, dass er sich durchboxt. Wenn eines Tages bei der Nationalmannschaft vier, fünf Stürmer um die zwei Plätze im Angriff kämpfen, wird es eine ähnliche Situation.»
Gab es in den vergangenen Monaten einen Moment des Zweifels bei Ihnen, ob die Rückkehr zum FC Bayern richtig war?
[color="Red"]Klinsmann:[/color] «Nein, niemals. Weil der holprige Beginn nachvollziehbar war. Die EM-Nachwirkungen, die Ribéry-Verletzung, unsere Neuerungen. Ich wusste, dass es Momente gibt, wo ich ein paar mitbekomme, aber da muss man durch. Hier drin war alles ruhig, auch wenn draußen der Wind blies. Jetzt zahlt sich die Arbeit aus, und die Mannschaft orientiert sich international. Die Champions League ist im Fußball der Maßstab. Irgendwann im Finale zu stehen, ist unser großes Ziel. Aber da muss alles passen.»
Nach zwei Jahren als Bundestrainer waren Sie ausgepowert und brauchten eine Auszeit. Wie wollen Sie den anstrengenden Job beim FC Bayern womöglich länger als zwei Spielzeiten durchhalten?
[color="Red"]Klinsmann:[/color] «Die Erfahrung als Nationaltrainer hat mir sehr viel geholfen. Ich weiß, wann ich mir eine Pause gönnen, wann ich Dinge delegieren muss. Ich möchte niemanden an meiner Seite, der mir die Hütchen trägt. Das kann ich nicht brauchen. Mein Co-Trainer Martin Vasquez zum Beispiel muss das Ziel haben, irgendwann Cheftrainer zu werden. Ich will nicht Leute um mich, die das Ziel haben, ihre Position beizubehalten, sondern ich möchte, dass sie weiterkommen. Das hilft mir, Luft zu schnappen.»
Gibt es auch jetzt eine Art Rückzugsort, wie es die USA zu Ihrer Zeit als Bundestrainer waren?
[color="Red"]Klinsmann:[/color] «Mein Rückzugsort ist die Familie. Das ist der Energiegeber. Bei der Nationalmannschaft war es ein zwei Jahre langer Hype, der sich in Deutschland bis zur WM entwickelte. Sich dem zu entziehen, war das Beste, was ich machen konnte. So konnte ich mich auf die Nationalmannschaft konzentrieren. Jetzt ist es eine andere Konstellation. Ich habe mich bestens vorbereitet auf den FC Bayern und hatte das Glück, ein halbes Jahr Vorlaufzeit zu haben.»
Ist die globale Finanzkrise eher eine Chance oder Gefahr für die Fußball-Bundesliga?
[color="Red"]Klinsmann:[/color] «Die Finanzkrise wird den Fußball die nächsten Monate richtig treffen. Die ersten Anzeichen gibt es in England, wo es große Fragezeichen um Eigentümer und Investoren gibt. Wenn in Italien bei FIAT tausende Arbeitsstellen bedroht sind, wird es irgendwann auch Juventus Turin treffen. Bei Chelsea wurde radikal gestrichen und eingespart. Es wird immer Ausnahmen geben, wie gerade Manchester City, wo das Geld aus ganz anderen Ölquellen kommt. Es wird eine Neudefinierung des Marktes geben, auch was Transfers und Gehälter betrifft.»
Erwarten Sie einen Einbruch der Spieler-Gehälter?
[color="Red"]Klinsmann:[/color] «Ich würde nicht sagen, Einbruch. Aber der Verein wird sich sehr wohl Gedanken machen, wie er Gehälter einstuft. Es wird immer Ausnahmen geben, wie bei einem Zlatan Ibrahimovic von Inter Mailand oder einem Kaka beim AC Mailand. Aber es wird bei den Clubs mehr und mehr die Denke kommen - so weit und nicht weiter. Das wird ein spannender Prozess.»
Könnte der FC Bayern als solider Verein ein Gewinner sein?
[color="Red"]Klinsmann:[/color] «Der FC Bayern ist gesund und hat ein solides Fundament. Es gibt keinen Gewinner, aber es wird eine neue Konstellation geben. Spieler, deren Verpflichtung jetzt im Januar undenkbar wäre, weil sie 20 oder 30 Millionen Euro kosten würden, sind vielleicht auf einmal im Juni zu viel niedrigeren Summen zu haben.»
Im Zuge der Banken-Krise wird auch viel über Manager-Gehälter debattiert. Auch im Fußball werden Millionen-Gagen gezahlt? Wie betrachten Sie diese Diskussion, ist das für Sie Populismus?
[color="Red"]Klinsmann:[/color] «Ich denke, dass es nach dem, was in der Bankenwelt passiert ist, erforderlich war, Regeln einzuführen, die ein Ausufern verhindern. Aber es gibt einen globalen Markt, und das Preis-Leistungs-System ist ein globales Thema. Wenn wir sagen, wir wollen das drosseln, aber Real Madrid bietet das Drei- oder Vierfache für einen Spieler, dann verlieren wir den internationalen Wettbewerb. Was einige in der freien Wirtschaft getan haben, war unverantwortlich, angefangen bei den Amerikanern. Aber wir müssen auch aufpassen, dass unsere Spitzenkräfte nicht ins Ausland gehen, weil sie dort bessere Möglichkeiten bekommen. So ist das auch im Fußball. Wir wollen ja im Wettkampf stehen mit Manchester, Barcelona und Real Madrid.»
Könnte ein in Not geratener Fußball-Club eine Bürgschaft beim Staat beantragen?
[color="Red"]Klinsmann:[/color] «Das ist ausgeschlossen und wäre nicht zu rechtfertigen. Dann muss der Verein runter in die Kreisliga und von vorne anfangen.»
Sie haben Deutschland das «Sommermärchen 2006» beschert. War der dritte Platz bei der WM für Sie wirklich ein Erfolg?
[color="Red"]Klinsmann:[/color] «Für das, wie wir die Dinge zwei Jahre vorangetrieben haben und bei dem Kader, den wir hatten, war es das Maximum. Wenn man das Quäntchen Glück gehabt hätte, hätte es auch im Halbfinale 1:0 gegen Italien ausgehen können - und plötzlich wird man Weltmeister. Nein, es war das Nonplusultra, was wir erreichen konnten.»
Könnte Nationaltrainer und damit eine weitere WM-Chance nach dem FC Bayern noch einmal ein Thema für Sie werden?
[color="Red"]Klinsmann:[/color] «Ich denke nicht so in die Ferne. Ich arbeite mit viel Freude und Stolz beim FC Bayern und möchte hier wirklich lange bleiben. Es war für uns nach zehn Jahren USA eine große Entscheidung, nach Deutschland zurückzukommen. Diese war nicht kurzfristig angelegt. Ich habe als Bundestrainer gespürt, dass es der Trainer-Beruf ist, den ich ausüben möchte. Das erfüllt mich - auch wenn der des Spielers noch einen Tick schöner ist. Ich lebe auf in dieser Arbeit. Wenn ich mich zu etwas entschließe, bin ich hartnäckig.»
Der FC Bayern steht im Führungszirkel vor Umwälzungen? Uli Hoeneß will Ende 2009 als Manager aufhören und Franz Beckenbauer als Präsident ablösen. Wie betrachten Sie diese Pläne?
[color="Red"]Klinsmann:[/color] «Uli weiß, dass es unser großer Wunsch ist, dass er ein paar Jährchen in der bisherigen Funktion weitermacht. Aber er allein trifft die Entscheidung. Er ist Gold wert mit all' seiner Erfahrung. Er hat den Verein zu dem gemacht, was er ist, einer der größten der Welt. Das ist der Uli Hoeneß. Es ist eine Freude für mich, neben Uli auf der Bank zu sitzen - obwohl wir nicht immer einer Meinung sind.»
Interview: Klaus Bergmann und Christian Kunz, dpa
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[SIZE="4"]Die Debatte um die berufliche Zukunft von Manager Dieter Hoeneß hat einen heftigen Streit in der Chefetage des Berliner Fußball-Bundesligisten ausgelöst.[/SIZE]

Nachdem sich Aufsichtsrats-Chef und Vereins-Präsident schon irritiert über Äußerungen von Hoeneß gezeigt hatten, nach denen der Manager ein Comeback bei Hertha nach 2010 nicht ausschloss, kritisierte Präsident Werner Gegenbauer laut eines Berichts der «Berliner Morgenpost online» die Selbstdarstellung von Hoeneß. «Der Manager hatte die Chance, öffentlich den Aufschwung von Hertha darzustellen. Aber er hat Dieter-Hoeneß-Festspiele daraus gemacht», wird Gegenbauer zitiert. Da dürfe er sich nicht über eine öffentliche Antwort wundern.
Hoeneß hat für die heftige Reaktion seines Präsidenten, mit denen er auch privat freundschaftlich verbunden ist, keine Erklärung. «Ich möchte das offiziell nicht kommentieren», sagte der Manager der Deutschen Presse-Agentur dpa. Er habe mit Gegenbauer über das Thema am Tag vor dem UEFA-Cup-Spiel gegen Galatasaray Istanbul auch nicht gesprochen. Zuvor hatte der Vereinschef bereits überraschend die jüngsten Auftritte des Managers kommentiert: «Dass, wenn Hertha erfolgreich ist, manchem das Wort 'wir' schwerer über die Lippen kommt, als das Wort 'ich', darüber schmunzeln wir. Daran wird sich in den verbleibenden anderthalb Jahren auch nichts mehr ändern.» Im Sommer 2010 läuft der Vertrag von Hoeneß als Vorsitzender der Geschäftsführung der Hertha KG auf Aktien aus.
Für die Zeit danach hatte Hoeneß eine «Auszeit» von mindestens einem halben Jahr angekündigt, sich aber alle Optionen für eine neue berufliche Orientierung offen gelassen. «Es ist doch ein Wahnsinn, ich werde Mitte 2010 ein freier Mann sein und soll jetzt schon Dinge ausschließen, die ich dann nicht mehr tun werde.» Ein Zusammenhang mit einem möglichen Comeback bei Hertha sei konstruiert worden. Er habe in den jüngsten Medien-Auftritten lediglich Fragen zu seiner Zukunft beantwortet. «Dabei habe ich gesagt: Es bleibt dabei, dass ich am 30. Juni 2010 aufhöre», betonte Hoeneß.
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[SIZE="4"]Der VfB Stuttgart muss im Bundesliga-Spiel bei Energie Cottbus auf Torjäger Mario Gomez verzichten. Der Nationalstürmer hat sich beim 2:0-Heimsieg gegen den FC Schalke 04 einen Muskelfaserriss in der linken Wade zugezogen, wie der VfB auf seiner Internetseite mitteilte.[/SIZE]

«Das ist natürlich bitter», sagte VfB-Teamchef Markus Babbel. «Aber wir können uns nicht aussuchen, wann eine Verletzung kommt. Wir haben genügend starke Spieler im Kader, die jetzt gefordert sind.» Der Verein hofft aber, dass Gomez gegen Meister FC Bayern München am 13. Dezember wieder dabei ist.
Der 23-Jährige hatte bei Babbels Heimdebüt gegen Schalke mit dem Treffer zum 2:0 in der 83. Minute für die Entscheidung gesorgt und ist mit sieben Saisontoren der torgefährlichste Spieler der Schwaben. Die mussten im Training zudem auf Mittelfeldspieler Pavel Pardo (muskuläre Probleme) und Verteidiger Serdar Tasci (leichtes Fieber) verzichten. Beide werden in Cottbus aber voraussichtlich mitwirken können. Der gegen die Schalker wegen einer Hüftmuskelentzündung fehlende Abwehrspieler Matthieu Delpierre absolvierte lediglich eine lockere Laufeinheit.
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[SIZE="4"]Fußball-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger sieht den FC Bayern München im Bundesliga-Spitzenspiel gegen 1899 Hoffenheim unter einem größeren Druck als den Tabellenführer.[/SIZE]

«Die Hoffenheimer haben im Grunde nichts zu verlieren. Wenn sie gewinnen, freut sich die ganze Nation. Wenn sie Unentschieden spielen, schmunzeln viele. Und wenn sie verlieren, passiert nichts», sagte Schweinsteiger nach dem Training des deutschen Meisters.
Teamkollege Philipp Lahm gab sich drei Tage vor dem Heimspiel in der ausverkauften Münchner Allianz Arena kämpferisch und siegesgewiss. «Wir wollen zeigen, wer ganz oben stehen muss - und das ist der FC Bayern», sagte der Abwehrspieler.
Hoffenheim führt die Tabelle mit drei Punkten Vorsprung vor dem Titelverteidiger an. «Wir müssen jetzt ein Zeichen setzen», erklärte Lahm. Auch Schweinsteiger hat zum Hinrunden-Abschluss zwei Siege gegen Hoffenheim und anschließend beim VfB Stuttgart als Ziel ausgegeben. «Wir wollen noch sechs Punkte holen», sagte er.
Die Personalsituation beim deutschen Meister hat sich wieder gebessert. Kapitän Mark van Bommel und Abwehrspieler Martin Demichelis, die beim 2:0-Sieg am vergangenen Wochenende in Leverkusen gefehlt hatten, können wieder trainieren und sind einsatzbereit. Dafür musste Mittelfeldspieler Tim Borowski wegen einer Prellung eine Trainingspause einlegen. Weiterhin pausieren muss Nationalstürmer Lukas Podolski wegen Rückenproblemen.
Lahm sieht das Bayern-Team inzwischen wieder gefestigt, die «Verunsicherung» durch die vielen Neuerungen und Experimente von Trainer Jürgen Klinsmann zu Saisonbeginn sei überwunden. «Jürgen Klinsmann hat viel ausprobiert. Er war ein radikaler Trainer», sagte Lahm, der aber betonte, dass Klinsmanns Vorgehen insbesondere für die internationale Weiterentwicklung der Mannschaft sinnvoll gewesen sei. «Unsere Spielweise ist eine andere als letztes Jahr - offensiver.»
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