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Beiträge von Gismo123
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Glückwunsch nachträglich von mir.
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[SIZE="4"]Der VfB Stuttgart kann für die Gruppenphase im UEFA-Pokal planen. Borussia Dortmund steht nach dem 0:2 (0:2) gegen Udinese Calio hingegen vor dem Aus. Der VfL Wolfsburg und der HSV müssen zum Einzug in die nächste Runde noch schwere Reisen nach Rumänien überstehen.[/SIZE]



Während die Wolfsburger bei ihrem Europapokal-Comeback gegen Rapid Bukarest im Hinspiel der ersten Runde immerhin zu einem 1:0 (1:0)- Erfolg kamen, zeigte Bundesliga-Spitzenreiter HSV beim 0:0 gegen die Underdogs von Unirea Urziceni eine enttäuschende Vorstellung. Der VfB Stuttgart setzte sich durch die beiden Gomez-Tore nach ebenfalls wenig überzeugender Leistung mit 2:1 (0:1) beim bulgarischen Außenseiter Cherno More Warna durch.
Grund zur Kritik hatte BVB-Trainer Jürgen Klopp. Schon im ersten Durchgang verspielten seine Dortmunder bei ihrer Europacup-Rückkehr nach fünf Jahren praktisch alle Chancen zum Einzug in die Gruppenphase. Tore von Antonio Floro Flores (8.) und Gökhan Inler (34.) besiegelten die Heimpleite des Pokalfinalisten der Vorsaison. Im Rückspiel am 2. Oktober in Italien muss der BVB schon drei Auswärtstore erzielen, um ein Fußball-Wunder perfekt zu machen. Die Dortmund-Fans hofften im zweiten Abschnitt vergeblich auf eine Aufholjagd wie am vergangenen Samstag beim 3:3 gegen Schalke. Gegen die Italiener zeigte besonders die indisponierte Dortmunder Deckung Schwächen.
Der VfB verschaffte sich eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel am 2. Oktober. Vor der Geisterkulisse von 2000 Zuschauern im gähnend leeren Lewski-Stadion von Sofia hatte Tanko Djakow die Bulgaren in Führung gebracht (42.), ehe Gomez (66./81.) zwei Abwehrfehler nutzte und die schwache Partie noch drehte. «Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, mit der Leistung nicht», sagte VfB- Trainer Armin Veh. «Wir haben nicht ins Spiel gefunden und Torchancen zugelassen, die wir normalerweise nicht zulassen dürfen», schimpfte der Coach.
Kritische Worte fand HSV-Trainer Martin Jol, nachdem seine Mannschaft erstmals in dieser Saison ohne Tor geblieben war. «Jetzt sind wir wieder auf dem Boden. Wir haben gesehen, dass wir noch viel arbeiten müssen. Wir müssen intelligenter spielen», kritisierte Jol seine Mannschaft. Die Reise in die rumänische Provinz am 2. Oktober wird nun ein denkbar ungemütlicher Ausflug. In der 17 000-Einwohner- Stadt rund 60 Kilometer nordöstlich von Bukarest ist für den HSV gegen den Europacup-Debütanten verlieren streng verboten. Nur ein Remis oder ein eigener Sieg bringt den fest eingeplanten Einzug in die nächste Runde.
Der VfL Wolfsburg - am Sonntag Bundesliga-Gegner des HSV - hat sich nach neunjähriger Pause immerhin mit einem Arbeitssieg auf der großen Fußball-Bühne zurückgemeldet und muss in Bukarest doch um das Weiterkommen bangen. Im eigenen Stadion vergab das Team von Trainer Felix Magath viele gute Chancen und hat deshalb im Rückspiel am 2. Oktober in Rumänien ein schweres Stück Arbeit vor sich. Mit einem sicher verwandelten Foulelfmeter sorgte der Brasilianer Grafite (45.) für das Tor des Abends. «Ich bin heilfroh, dass wir zu Null gespielt haben. Das ist ein gutes Ergebnis», sagte Magath.
© DPA -
Demonstration der Macht: Kanzlerin Merkel will laut einem Bericht der "Welt" den künftigen deutschen EU-Kommissar im Alleingang bestimmen - gegen den ausdrücklichen Willen der SPD. Mögliche Kandidaten stehen demnach schon fest.
Berlin - Noch hat SPD-Mann Günter Verheugen den Posten des deutschen EU-Kommissars inne. Doch das Ende seiner Amtszeit naht: Die neue EU-Kommission tritt im Herbst nächsten Jahres ihre Arbeit an. Und dann soll es nach dem Willen von Angela Merkel unbedingt ein Unionsvertreter sein. Ein Schritt mit dem die Kanzlerin den Koalitionspartner SPD brüskieren würde - absichtlich. Das berichtet "Die Welt" unter Berufung auf "hohe Parteikreise" der Union.
Als mögliche Nachfolger nennt das Blatt den hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch und Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (beide CDU). Dem Bericht zufolge will Merkel die Entscheidung im Juli 2009 nach der Europawahl treffen. Ein solcher Schritt zwei Monate vor der nächsten Bundestagswahl werde von Unionskreisen als "starkes Signal" gegenüber der SPD, aber auch an die eigene Partei gewertet. Die deutschen Christdemokraten stellten zuletzt vor 20 Jahren einen EU-Kommissar.
Die SPD beharrt hingegen darauf, den EU-Kommissar wieder aus ihren Reihen zu ernennen. Sie beruft sich auf eine mündliche Vereinbarung zwischen Merkel und dem damaligen SPD-Vorsitzenden Franz Müntefering während der Koalitionsverhandlungen im Herbst 2005.
Quelle:Spiegel.de
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[SIZE="3"]Nach der dramatischen Zuspitzung der Finanzmarktkrise deuten sich noch weitreichendere Rettungsbemühungen der US-Regierung an. Medienberichten zufolge wird eine Auffanglösung für die gesamte amerikanische Finanzbranche erwogen.[/SIZE]

US-Finanzminister Henry Paulson arbeite an einem Plan zur Übernahme von notleidenden Vermögenswerten der Institute, berichtete der US-Wirtschaftssender CNBC. Paulson und US-Notenbankchef Ben Bernanke berieten bereits mit Vertretern des US-Kongresses und der Präsidentin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, über das Vorgehen. Die amerikanischen Aktienmärkte reagierten mit einem Kursfeuerwerk.
Die Regierung wolle sich zunächst der Unterstützung des Kongresses versichern, bevor sie das Vorhaben weiterverfolge, hieß es. «Wir beschäftigen uns mit einem Ansatz, die systemischen Risiken in den Kapitalmärkten anzugehen», sagte Paulson nach den Treffen in Washington. «Wir sprachen über eine umfassende Herangehensweise, die per Gesetz das Problem der nicht-liquiden Vermögenswerte in den Bilanzen bewältigen soll.» Bernanke beschrieb die Gespräche im Kongress als «sehr, sehr positiv». Er freue sich auf eine enge Zusammenarbeit mit den Abgeordneten, «um die Finanzkrise zu lösen».
Pelosi sagte: «Wir hoffen, sehr schnell voranzukommen. Tempo ist entscheidend.» Der demokratische Mehrheitsführer im Senat, Harry Reid, sagte, er erwarte einen Vorschlag binnen Stunden.
Die Lösung wäre ähnlich wie beim Vorgehen in der schweren Krise von amerikanischen Sparkassen und Genossenschaftsbanken in den späten 1980er Jahren, berichtete CNBC. Der Sender berief sich auf Informationen von der Wall Street nach entsprechenden Gesprächen mit Paulson. In einer vom Staat organisierten Zweckgesellschaft könnten demnach riskante Papiere und «faule Kredite» gebündelt werden, die den Unternehmen derzeit massive Probleme bereiten.
Eine solche Lösung würde nach Ansicht ihrer Befürworter die Bilanzen der Banken von Lasten befreien und ihnen einen normalen Geschäftsbetrieb ermöglichen. Auch müssten nicht mehr wie bisher Rettungsaktionen für einzelne Geldhäuser gestartet werden. In der Folge wären Banken eher bereit, Geld zu verleihen. «Das würde echtes Vertrauen in die Märkte zurückbringen», sagte der Chef der US- Investmentgesellschaft Lightyear Capital, Donald Marron, dem Sender.
In Reaktion auf die mögliche Auffanglösung kletterte der Dow- Jones-Index zum Handelsschluss um 3,86 Prozent auf 11 019,69 Punkte. Der S&P-500-Index gewann 4,33 Prozent auf 1206,51 Punkte. Der NASDAQ- Index kletterte am stärksten, und zwar um 4,78 Prozent auf 2199,10 Punkte. Auch die asiatische Leitbörse in Tokio legte zu Handelsbeginn am Freitag zu.
Der Rettungsplan könnte auch der um ihre Zukunft ringenden US- Investmentbank Morgan Stanley helfen. Das Traditionshaus verhandelt derzeit laut Medien einerseits mit dem viertgrößten US-Finanzkonzern Wachovia über eine Fusion. Parallel versuche die Bank aber weiter, ihre Unabhängigkeit zu retten - womöglich mit Kapital von Chinas Staatsfonds CIC. Dieser könnte seine Beteiligung von bereits zehn auf bis zu knapp 50 Prozent aufstocken.
Die US-Justiz geht unterdessen wegen der Börsenturbulenzen verschärft gegen Spekulanten vor. Der New Yorker Generalstaatsanwalt Andrew Cuomo kündigte umfassende Ermittlungen zu böswillig gestreuten Gerüchten und illegalen Praktiken bei Börsenwetten auf fallende Kurse an. Heftige Kursstürze hatten zuletzt Investmentbanken und den US- Versicherer AIG an den Rande des Abgrunds getrieben oder wie im Fall von Lehman Brothers sogar in die Insolvenz gestürzt.
© DPA -
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Danke Steppe..
Jetzt ist mir wirklich schlecht..
Wollt gleich eigentlich Frühstücken, ich glaub das lasse ich jetzt Lieber.
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[SIZE="5"]Klitschko: 13 Mio weil er nicht nach Russland wollte[/SIZE]
Von THOMAS DIERENGA
Es ist der teuerste Kampf der letzten Jahre. IBF-Champ Wladimir Klitschko (32) und sein Management haben richtig hingelegt, um die Pflichtverteidigung gegen die Nr.1, Alexander Povetkin (29) aus dem Sauerland-Stall, zu ersteigern. 13 Millionen Dollar, 5 Millionen mehr als die Gegenseite.
Warum? Weil Klitschko nicht nach Russland wollte?
Box-Zar Povetkin lebt in der Nähe von Moskau: „Dort hätte ich ein Heimspiel gehabt. Das wäre noch schwerer für Klitschko geworden“, sagt der Herausforderer mutig. „Aber ich kämpfe und schlage Klitschko an jedem Ort der Welt. Ich bin der Härteste, den er je im Ring gehabt hat.“ 16 Kämpfe, 16 Siege hat der „Weiße Löwe“ Povetkin auf dem Konto. Und will jetzt schon sein Meisterstück gegen Champ Klitschko (54 Kämpfe, 51 Siege) machen: den WM-Sieg holen.
Zitterte Klitschko etwa vor Moskau, der Höhle des Löwen? „Kein Stück“, sagt Manager Bernd Bönte. „Ich denke, die Klitschkos sind in Russland eh bekannter und beliebter.“
Die Mutter der Box-Brüder ist Russin, der Vater Ukrainer. Bönte: „Klitschko-Kämpfe werden in Russland live gezeigt, neben Deutschland und den USA unser wichtigster TV-Markt. Es gibt sogar eigene Pressekonferenzen nach Klitschko-Fights in Moskau. 2005 waren die Klitschkos übrigens Sportler des Jahres in Russland.“
Warum wurde dann die Sauerland-Offerte um satte 5 Mio Dollar überboten? Bönte: „Wir wollten sichergehen, die Kontrolle über den Kampf zu behalten. Die Povetkin-Seite bekommt ja nur 25 Prozent der Summe. Wir können dafür Tag, Ort und TV-Sender bestimmen.“
Da neben RTL der US-Sender HBO sehr wichtig für die Klitschkos ist, griff man tiefer als sonst in die Tasche. Und der einzige noch freie HBO-Termin ist der 13. Dezember. Bönte: „Der Termin steht bombenfest. Der Ort in Deutschland aber noch nicht.“
Problem: Sauerlands Russen-Riese Nikolai Valuev soll am 13. Dezember seinen WBA-Titel (möglicherweise gegen den Hamburger Sinan Samil Sam) in der ARD verteidigen. Die Termine kollidieren. Die Boxställe wohl auch...
[color="Red"]Hat Povetkin das Zeug, Klitschko zu schlagen? Hier geht's zur Diskussion![/color]
Quelle:Bild.de
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[SIZE="5"]Deutschlands dümmste Bank![/SIZE]
... aber der Chef kriegt 800 000 Euro
Er ist erst seit 18 Tagen im Amt. Am wichtigsten war dem neuen KfW-Chef Ulrich Schröder sein Gehalt: Rund 800 000 Euro/Jahr kassiert der Staatsbanker – doppelt so viel wie seine Vorgängerin Ingrid Matthäus-Maier (SPD).
Laut Bundesregierung verfügt er über „herausragende Fähigkeiten und Erfahrungen im Bankenbereich“ – und er verantwortet nun die peinlichste Banken-Schlamperei Deutschlands: 300 Millionen Euro einfach futsch!
WIE KONNTE ES ZU DIESER SCHLAMPEREI KOMMEN?
Die bankeigenen Computer haben nach Angaben des KfW-Sprechers Michael Helbig am Montag automatisch eine vertraglich vereinbarte Überweisung von 300 Millionen Euro an die US-Bank Lehman Brothers ausgeführt. Dabei war Lehman schon am Wochenende ins Trudeln geraten, hatte Montag Insolvenz angemeldet.
•Und bei der KfW haben alle gepennt!
Selbst bei einer internen Expertensitzung am vergangenen Freitag zu den möglichen Folgen der Lehman-Krise war die ausstehende 300-Millionen-Überweisung nicht aufgefallen. Der Sprecher: „Das Problem hat man nicht gesehen. Wir untersuchen jetzt, wieso das nicht gestoppt wurde.“
Wie viel Geld die KfW aus der Lehman-Konkursmasse zurückbekommt, ist offen. Da auch weitere Zahlungen von Lehman ausstehen, liegt das gesamte Risiko bei rd. 500 Millionen Euro.
Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) drohte der KfW mit Konsequenzen. Die Zahlung sei „mehr als verwunderlich und ärgerlich“, sagte sein Sprecher Torsten Albig. Der Minister erwarte „ganz schnelle Aufklärung“.
Für die KfW ist es der zweite Mega-Flop: Auch von der Fast-Pleite der Tochter-Bank IKB wurde der KfW-Vorstand angeblich überrascht. Dabei hatte die IKB über Jahre mit faulen US-Krediten spekuliert. 9,2 Milliarden Euro bleiben jetzt beim Steuerzahler hängen.
Quelle: Bild.de
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Per «Friedenspfeife» am Telefon haben Michael Ballack und Oliver Bierhoff ihren monatelangen Streit nach Angaben des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) im zweiten Anlauf endgültig beigelegt.

Wie der Verband in einer schriftlichen Erklärung mitteilte, beseitigten der Kapitän der Fußball-Nationalmannschaft und der DFB-Teammanager in einer knapp zwanzigminütigen Unterredung alle Unstimmigkeiten. «Wir haben in einem sehr guten Gespräch alles besprochen und damit die Grundlage für eine weiterhin professionelle und vertrauensvolle Zusammenarbeit geschaffen», wurde Ballack in dem Schreiben zitiert.
Auch Bierhoffs Statement in der Pressemitteilung war vom Willen zu einem künftig gedeihlichen Miteinander geprägt. «Es war ein offenes und konstruktives Gespräch, in dem wir die vergangenen Wochen reflektiert haben», betonte er. 79 Tage nach dem öffentlichen Ausbruch beim EM-Finale ist die Auseinandersetzung damit erneut offiziell beigelegt. Und der Friede der Fußball-Führungskräfte sollte diesmal auch länger halten, als nach dem ersten Versöhnungsgespräch vor zwei Wochen in Oberhaching.
Vor dem Abschiedsspiel für Oliver Kahn am 2. September hatte der DFB schon einmal verkündet, dass das Kriegsbeil zwischen Ballack und Bierhoff begraben sei. Beide von Franz Beckenbauer als «Streithansel» titulierten Protagonisten hatten sich jedoch danach weiter öffentlich abfällig über den Kontrahenten geäußert. «Die Nationalmannschaft hat schon gewonnen, als Oliver Bierhoff noch nicht ihr Manager war. Und auch zukünftig wird es für den Erfolg nicht entscheidend sein, ob Bierhoff Manager ist oder nicht», sagte Ballack über Bierhoff, der seinerseits zuvor betont hatte, dass die DFB-Auswahl auch ohne den zuletzt oft verletzten Ballack gute Spiele gemacht habe.
Bundestrainer Joachim Löw und DFB-Präsident Theo Zwanziger äußerten sich erleichtert über die Aussprache. «Ich bin sehr froh, dass dieses Thema so behandelt wurde, wie es sich gehört: In einem direkten Dialog miteinander. Nun schauen wir mit allerhöchster Konzentration auf die bevorstehenden WM-Qualifikations-Heimspiele gegen Russland und Wales», sagte Löw. Zwanziger hatte entgegen der Forderung nach einem großen «Friedensgipfel» (Beckenbauer) darauf gepocht, dass sich Bierhoff und Ballack untereinander aussprechen. Wer letztlich die Initiative ergriff und den Telefonhörer zuerst in die Hand nahm, teilte der DFB allerdings nicht mit.
«Der Nationalmannschafts-Manager und -Kapitän müssen gemeinsam mit dem Bundestrainer ein vertrauensvoll zusammenarbeitendes Team bilden. Deshalb war es notwendig, die Meinungsverschiedenheiten der jüngsten Vergangenheit offen zu thematisieren, auszuräumen und sich für die Zukunft darauf zu einigen, unterschiedliche Auffassungen, die es zwischen wichtigen Führungspersönlichkeiten immer wieder geben kann, ja geben muss, intern zu lösen», sagte Zwanziger. Er vertraue darauf, «dass diese unverzichtbare Basis für Erfolg wieder gefunden ist.»
Entzündet hatte sich der Streit nach dem verlorenen EM-Finale in Wien gegen Spanien (0:1). Ballack beschimpfte auf dem Rasen des Ernst-Happel-Stadions mit offenbar deftigen Worten den Teammanager, der ihn aufgefordert hatte, mit einem «Danke»-Transparent zu den Fans in die Kurve zu gehen. Nach dem offensichtlich gescheiterten ersten Friedensgespräch hatte die öffentliche Debatte um Kapitän und Manager die Nationalmannschaft bei ihren beiden WM-Qualifikationsspielen in Liechtenstein (6:0) und Finnland (3:3) praktisch permanent begleitet.
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[SIZE="4"]Werder Bremen bleibt der Auftaktfluch in der Champions League treu. Auch beim fünften Start nacheinander in der Fußball-Königsklasse konnten die Hanseaten keinen Sieg feiern.[/SIZE]


Nach einer dürftigen Vorstellung ohne Durchschlagskraft im Abschluss blamierten sich die schwach in die Bundesliga-Saison gestarteten Bremer mit einem 0:0 gegen Anorthosis Famagusta. Der 13- fache Meister und 9-fache Pokalsieger Zyperns hatte erstmals die Qualifikation für die Champions League geschafft.
Vier Tage vor dem Schlagerspiel bei Bayern München enttäuschten die Gastgeber die 34 690 Zuschauer im Weserstadion und verpassten einen guten Start in die Gruppe B, in der Inter Mailand am 1. Oktober der nächste Auswärtsgegner sein wird. Das Team von Jose Mourinho gewannen bei Panathinaikos Athen mit 2:0 (1:0).
«So kann man international nicht auftreten», sagte Manager Klaus Allofs stinksauer. «Wir haben nicht den nötigen Biss gehabt und es heute nicht erzwungen. So geht das nicht.» Verärgert war auch Trainer Thomas Schaaf: «Man muss energischer angreifen. Das ist keine Kopfsache - da gibt es nur ein Kommando: draufgehen.» Ungewohnt deutliche Kritik an den Kollegen im Sturm kam von Abwehrchef Per Mertesacker: «Im Abschluss hat uns ein Schuss Qualität gefehlt. Aber Werder Bremen ist berühmt dafür zurückzukommen.»
Offensiver als zuletzt beim späten Sieg gegen Energie Cottbus starteten die Bremer Mannschaft - gezwungenermaßen, denn Kapitän Frank Baumann meldete sich bei Schaaf mit Rückenschmerzen ab. «Er hat gesagt, es geht nicht», erklärte der Werder-Trainer. Aber «Joker» Mesut Özil habe gezeigt, wie gut er drauf ist. Und bewies dies als Lichtblick in einer schwachen Werder- Mannschaft.
Famagusta-Neuzugang Traianos Dellas bestätigte seinen Spitznamen «Koloss von Rhodos» als wuchtiger Abräumer vor der Abwehr. Die Bremer Angreifer machten es der Verteidigung um den griechischen Europameister von 2004 einfach. «Geduldig müssen wir sein», hatte Kapitän Torsten Frings als Parole ausgegeben, doch in der Konsequenz übertrieben die Werderaner das Geduldsspiel in der Erwartung, die Partie würde so laufen wie beim 3:0 gegen Cottbus drei Tage zuvor.
Dabei schien der Bann schon in der 24. Minute gebrochen zu sein, aber Özil und Claudio Pizarro konnten nacheinander eine prächtige Flanke von Clemens Fritz nicht verwerten. Vor allem durch Hereingaben waren die Bremer gefährlich. So auch, als Sebastian Boenisch eine Flanke auf den Winkel setzte und kurz danach Pizarro bedienen wollte. Der verpasste den Ball zwar, zwang Anorthosis albanischen Keeper Arjan Beqaj dadurch aber zu einer Fußabwehr.
Während Özil neben Frings die positive Erscheinung war, war Pizarro die unglücklichste. Wie auch kurz vor der Pause, als er spektakulär über den Ball säbelte. Der Dominanz der Gastgeber hatten die Zyprer wenig entgegenzusetzen. Für die kreativen Aktionen war dabei meist der frühere Real-Madrid-Profi Savio verantwortlich. Die größte Chance allerdings hatte der nach der Pause eingewechselte Iraker Hawar Taher, der Tim Wiese in der 49. Minute ernsthaft prüfte.
Zwar brachte Werder nach dem Seitenwechsel mehr Feuer ins Spiel, doch zwingend waren die Angriffe weiterhin nicht. Schaaf wechselte seinen Sturm komplett und brachte für die unglücklich bis schwach agierenden Pizarro und Rosenberg Boubacar Sanogos (58.) und Hugo Almaida (62.). Aber den Auftaktfluch konnten auch sie nicht vertreiben. «Wir hatten fünf oder sechs große Chancen», bilanzierte Schaaf, und Allofs machte klar: «Famagusta muss man schlagen.»
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Die große Koalition bereitet nach einem bericht der «Frankfurter Rundschau» einen Vorstoß für eine schärfere Finanzmarktkontrolle vor.

[SIZE="1"]Ein kleiner Plastikbär, Sinnbild für die Abwärtsbewegung an der Börse, in der Börse in Frankfurt. Die deutsche Politik will den Finanzmarkt strenger beaufsichtigen.[/SIZE]«In meiner Partei wächst die Überzeugung, dass der Markt es allein nicht richten kann», sagte der finanzpolitische Sprecher der Union, Otto Bernhardt, der Zeitung. Noch in diesem Herbst werde seine Fraktion ein Konzept für eine schärfere Aufsicht vorlegen. So wolle die Union mit einer Änderung der Bilanzierungsvorschriften sicherstellen, dass künftig alle wichtigen Risiken auch in der Bilanz auftauchen und nicht in Zweckgesellschaften versteckt werden. Zudem mache sich die Union für eine eine bessere Aufsicht der Ratingagenturen stark.
Beide Forderungen sind nach Informationen der Zeitung auch in einem Papier einer SPD-Arbeitsgruppe unter Leitung von Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) enthalten. «Wir setzen auf internationale Regulierungen, da wir es mit einem globalen Problem zu tun haben», sagte der SPD-Finanzpolitiker Florian Pronold. Die vom Parteivorstand eingesetzte Arbeitsgruppe werde ihre Ergebnisse in Kürze vorlegen.
Handlungsbedarf sehen auch die Grünen. «Die Selbstregulierung der Finanzbranche hat versagt», sagte der grüne Finanzpolitiker Gerhard Schick der Zeitung. Er forderte, eine europäische Finanzaufsicht zu schaffen, die ähnlich wie in den USA bei einer Krise rasch handeln könne. Auch müsse der Handel mit spekulativen Papieren auf öffentlichen Handelsplätzen und nicht in versteckten Märkten stattfinden.
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Silberstreif am Horizont der amerikanischen Finanzmärkte: In einer dramatischen Wende sagte die US-Notenbank am Dienstagabend dem schwer angeschlagenen Versicherungsriesen AIG einen dringend benötigten Kredit von 85 Milliarden Dollar (60 Mrd Euro) zu.

Der Kredit sei durch Bedingungen abgesichert, «mit denen die Interessen der US-Regierung und der amerikanischen Steuerzahler» abgesichert würden, hieß es in der Mitteilung der Notenbank. Medien hatten zuvor berichtet, die Notenbank werde im Gegenzug für den Kredit 80 Prozent an dem Versicherer übernehmen.
Mit der überraschenden staatlichen Rettungsaktion wollen US- Regierung und Notenbank die auch ein Jahr nach ihrem Beginn nicht nachlassende Finanzkrise eindämmen. Die drohende Pleite des zu den weltgrößten Versicherern zählenden AIG-Konzerns hätte die globalen Finanzmärkte in weitere schwere Turbulenzen gestürzt. AIG (American International Group) war wegen Milliardenverlusten im Zuge der Kreditkrise in akute Kapitalnot geraten. Die Aktie des Versicherers verlor seit Jahresbeginn mehr als 90 Prozent ihres Werts.
Regierung und Notenbank hatten bis zuletzt staatliche Hilfen für AIG immer wieder ausgeschlossen. Eine konzertierte Rettungsaktion innerhalb der Branche durch andere Versicherer und Banken sei aber nicht zustande gekommen, berichtete etwa die «New York Times» unter Berufung auf mit den Verhandlungen vertraute Personen.
Schon kurz vorher hatten US-Medienberichte über mögliche staatliche Hilfen für positive Reaktionen an den Finanzmärkten gesorgt: Die amerikanischen Börsen schlossen nach einer wilden Achterbahnfahrt im Plus. Der Dow-Jones-Index stieg um 1,30 Prozent auf 11 059,02 Punkte.
Für weitere Aufhellung sorgte die zweitgrößte US-Investmentbank Morgan Stanley, die nach Börsenschluss vergleichsweise gute Zahlen vorlegte. Der Überschuss lag im Ende August abgeschlossenen dritten Geschäftsquartal bei 1,4 Milliarden Dollar und damit vergleichsweise nur acht Prozent unter dem Vorjahr. Die Bekanntgabe der Zahlen war eigentlich erst für Mittwoch geplant. Angesichts der jüngsten Turbulenzen bei Wettbewerbern wie Lehman Brothers und Merrill Lynch hatte sich die Bank aber zur früheren Veröffentlichung entschlossen.
Die britische Bank Barclays kauft nach Medienberichten Teile der insolventen amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers. Durch die Übernahme für rund zwei Milliarden Dollar (1,4 Mrd Euro) könnten rund 9000 Lehman-Beschäftigte unter dem Dach von Barclays ihren Job behalten, berichtete das «Wall Street Journal Online» am Dienstagabend. Insgesamt zählte Lehman zuletzt rund 25 000 Mitarbeiter. Der Kauf müsse noch vom Insolvenzgericht abgesegnet werden, hieß es weiter. Die Übernahme umfasse das Investmentbanking von Lehman in den USA sowie das Kapitalmarktgeschäft.
Nach dem «schwarzen Montag» an den internationalen Finanzmärkten infolge der Bankenkrise in den USA erholten sich die Börsen bis Mittwochmorgen von ihren anfänglichen Verlusten. Nach den lateinamerikanischen Finanzmärkten, die schon am Dienstagabend etwas Aufwind registriert hatten, zogen am Morgen auch die asiatischen Börsen nach oben. Unter anderem notierte in Tokio der Nikkei für 225 führende Werte zur Halbzeit einen deutlichen Aufschlag von 241,06 Punkten oder 2,08 Prozent beim Zwischenstand von 11 850,78 Punkten. Zuvor hatte die japanische Zentralbank noch weitere zwei Billionen Yen, umgerechnet 13,2 Milliarden Euro, in den Geldmarkt des Landes gepumpt.
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Auch drei Tage nach dem zerstörerischen Zug des Hurrikans «Ike» über Süd-Texas steigt die Zahl der Todesopfer weiter.

Bis zum Dienstagnachmittag (Ortszeit) seien mindestens 47 Tote gezählt worden, die meisten davon jedoch in anderen Bundesstaaten, meldete die Zeitung «Houston Chronicle» auf ihrer Webseite. «Ike» hatte nach den Verwüstungen an der Küste bei seinem weiteren Zug als Tropensturm in Richtung Kanada im Mittleren Westen teils schwere Überschwemmungen angerichtet. Einsatzkräfte durchkämmten derweil die am stärksten verwüsteten Küstenorte in Texas auf der Suche nach Opfern und Überlebenden, die Evakuierungsaufrufe ignoriert hatten und in ihren Häusern geblieben waren.
Nachdem Kritik laut geworden war, dass Hilfsgüter die Menschen in den betroffenen Gebieten zu langsam erreichten, öffneten die Behörden am Dienstag Medienberichten zufolge Dutzende weitere Verteilungsstellen. Tausende Einwohner der Hurrikan-Region rund um die Millionenstadt Houston besorgten sich dort Lebensmittel, Wasser und Eis. Houstons Bürgermeister Bill White hatte eingestanden, dass es «kleinere Verzögerungen» bei der Verteilung gegeben habe.
Bei einem Besuch der texanischen Katastrophenregion am Dienstag sagte Präsident George W. Bush den Opfern des Hurrikans umfassende Hilfe zu. «Ich weiß, dass es einige Engpässe (bei den Hilfsgütern) gibt. Aber soweit sind wir der Nachfrage nachgekommen», sagte Bush. Er sprach von einer «schwierigen Situation» in den verwüsteten Gegenden, die rasches Handeln erfordere. Sowohl die Schutzmaßnahmen vor dem Eintreffen von «Ike» am vergangenen Samstagmorgen als auch die Aufräumarbeiten sollten aus Bundesmitteln finanziert werden.
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In dem Skandal um verseuchtes Babymilchpulver in China sind inzwischen mindestens drei Kinder gestorben und 6244 Säuglinge erkrankt. Wie Gesundheitsminister Chen Zhu Peking mitteilte, litten 158 Kinder unter «ernsthaften Nierenprobleme» durch das Milchpulver.

1327 der erkrankten Kleinkinder seien noch im Krankenhaus. Der Einsatz der verbotenen Chemikalie Melamin scheint in Chinas Milchindustrie weit verbreitet zu sein. In Milchpulverprodukten von 22 Produzenten sei die Chemikalie inzwischen gefunden worden, berichtete der Leiter der staatlichen Qualitätsaufsicht, Li Changjiang.
Bei Untersuchungen wurden 14 Prozent oder 69 Lieferungen von 491 getesteten Fertigungsreihen beanstandet. Stichproben seien bei 109 Produzenten genommen worden. Mit rund 5000 Inspekteuren in 1400 Ermittlungsteams laufe eine landesweite Untersuchung der Milchindustrie. Vier Milchhändler sind bereits verhaftet worden und haben gestanden, ihre Milch mit der Chemikalie gepanscht zu haben. Außer dem führenden Hersteller Sanlu sind jetzt auch bekannte Markennamen wie Mengniu, Yili, Yashili oder die Shanghaier Bright Dairy betroffen. Milchpulver wurde auch exportiert.
Die Unternehmen Yashili aus der Südprovinz Guangdong und Qingdao Suokang in der ostchinesischen Hafenstadt Qingdao hätten in Länder wie Bangladesch, Jemen, Birma, Burundi und Gabon exportiert, berichtete Qualitätschef Li Changjiang. Die Produkte würden zurückgezogen, zitierte ihn die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Die Belastungen mit Melamin in Sanlu-Produkten waren nach diesen Angaben besonders hoch. Mit der gefährlichen Chemikalie, die in der Industrie als Bindemittel eingesetzt wird, wurde der Proteingehalt in qualitativ minderwertiger oder verdünnter Milch künstlich erhöht.
Der Skandal, der wochenlang vertuscht worden war, hat auch erste personelle Konsequenzen. Die Vorstandsvorsitzende und Parteichefin des Herstellers Sanlu mit Sitz in Shijiazhuang in der Provinz Hebei, Tian Wenhua, wurde entlassen. Auch der für landwirtschaftliche Produktion zuständige Vizebürgermeister von Shijiazhuang, die jeweiligen Chefs der städtischen Viehverwaltung, der Nahrungs- und Arzneimittelaufsicht und der Qualitätsinspektion verloren wegen Vernachlässigung ihrer Aufsichtspflicht ihre Posten.
© DPA -
Hallo Steppenjäger.
Herzlichen Glückwunsch zur Beförderung..
Du wirst deine Sache schon gut Meistern..Mach weiter so!!
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