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Beiträge von burmtor

  • Fußball-Fans droht ein Spieltag im Häppchen-Format

    • burmtor
    • 23. April 2008 um 14:14

    Fußball-Fans droht ein Spieltag im Häppchen-Format

    Bundesliga-Live-Übertragung: Ein Kameramann bei seiner Arbeit

    Im Hinblick auf die Saison 2009/2010 müssen sich die Fußball-Fans in Deutschland durch die anstehende Neuordnung der Bundesliga-Fernsehrechte auf einen radikalen Schnitt einstellen. Nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ) droht neben einer bislang ungewohnten Aufteilung des Spieltages im Häppchen-Format auch der Verlust der ARD-Sportschau. Eine kompakte Berichterstattung am frühen Samstagabend würde somit der Vergangenheit angehören.

    Weitere "Rechteverwerter" bekunden Interesse

    "Der Spieltag der Zukunft wird eine komplett andere Veranstaltung", prophezeite zuletzt bereits der Vorstandsvorsitzende des deutschen Rekordmeisters Bayern München, Karl-Heinz Rummenigge, zugleich Vorstandsmitglied des Ligaverbandes. Bis es zur offiziellen Ausschreibung der Medienrechte ab der Spielzeit 2009/2010 kommt, muss sich die Deutsche Fußball Liga (DFL) aber offenbar weiter in Geduld üben. Denn nachdem vor rund anderthalb Wochen das Bundeskartellamt im Zuge der Ermittlungen gegen den deutschen Fußball neben den Profiklubs auch den Fernsehsendern einen Fragenkatalog hatte zukommen lassen, haben sich nach Informationen von "Werben & Verkaufen" weitere "Rechteverwerter" bei der Behörde gemeldet, die an der Befragung potenzieller Abnehmer teilnehmen möchten.

    Ligaverband stellt Rechtepakete vor

    Der Fragenkatalog besteht laut "FAZ" allerdings nicht nur aus detaillierten Fragen zu dem Verkauf der Medienrechte ab 2009. Dem Dokument ist ein Anhang beigefügt, der die Pläne von Liga und Kirch offenbart. Demnach trägt das zweiseitige Papier den Titel "Grundsätze der Vermarktung der Medienrechte an den Meisterschaftsspielen der Bundesliga". Der Ligaverband stellt darin die einzelnen Rechtepakete vor, die von den TV-Sendern erworben werden können.

    Einzelspiele wie in der Premier League durchaus möglich

    In dem komplizierten Konstrukt werden den Fernsehsendern "mindestens fünf separate Pakete für Live-Spielübertragungen zu unterschiedlichen Anstoßzeiten" angeboten. In Zukunft könnte es wie in der englischen Premier League auch am Samstag ein Einzelspiel geben, das nicht wie gewohnt um 15.30 Uhr angepfiffen wird, sondern erst am Abend. Damit soll das Interesse der Privatsender an Bundesliga-Live-Spielen geweckt werden. Auch für Freitag und Sonntag sind Einzelspiele vorgesehen.

    Sportschau erst samstags um 22 Uhr?

    Schlechte Karten beim anstehenden Poker scheint insbesondere die ARD-Sportschau zu haben. Die DFL bietet den Sendern zwei Pakete für die Erstzusammenfassung im frei empfangbaren Fernsehen an. Das eine Paket ermöglicht der ARD, die Sportschau mit den beliebten Zusammenfassungen der Bundesligaspiele am Samstag ab 18.30 Uhr auszustrahlen. Das andere Modell sieht dagegen eine Verschiebung der ersten Zusammenfassungen des Spieltags auf 22.00 Uhr vor.

    Premiere will mehr Exklusivität

    Die Liga hält sich beide Modelle offen. Die ARD hat dem zweiten Modell allerdings schon Ende Januar eine Absage erteilt. "Es wird ganz eng", sagte die für die Sportschau verantwortliche WDR-Intendantin Monika Piel und stellte klar: Sollte eine Bundesliga-Sendung im Free-TV erst nach 20.00 Uhr zugelassen werden, werde die ARD nicht mitbieten. Der Pay-TV-Sender Premiere, der bisher die Bundesliga live zeigt, dringt allerdings auf mehr Exklusivität. Wenn die Bundesliga entscheidend mehr Geld aus dem Pay-TV-Bereich generieren möchte, dann muss die DFL die Sportschau auf den späten Abend oder ganz aus dem Programm verbannen.

    Auch Übertragungsrechte für bestimmte Netze käuflich

    Im Pay-TV droht die Bundesliga ohnehin kompliziert zu werden. Denn die Rechtevergabe im Bezahlfernsehen soll laut Grundsatz-Papier der DFL nach Übertragungswegen aufgesplittet werden. Demnach soll es getrennte Rechtepakete für Satellitenempfang, die Übertragung durch große Kabelnetzbetreiber und DSL-Anbieter sowie durch kleine Kabelbetreiber geben. Um Kabelkonzerne wie Unity und Kabel Deutschland KDG anzulocken, sollen diese zudem erstmals auch Übertragungsrechte nur für ihre Netze statt für ganz Deutschland kaufen können. Für den Zuschauer bedeutet das, dass es je nach Wohnort, Empfangsart und Netzbetreiber wohl verschiedene Anbieter, Preise und Empfangsdecoder geben wird.

    Gruss burmtor

  • Bundestrainer Löw kritisiert Hilbert-Ausraster

    • burmtor
    • 23. April 2008 um 13:10

    Bundestrainer Löw kritisiert Hilbert-Ausraster

    Keine EM 2008? Bundestrainer Löw (r.) spricht mit Hilbert


    "Zuerst war ich Nationalspieler, dann Deutscher Meister. Dann werde ich Europameister. Danach am besten noch Weltfußballer des Jahres. Dann höre ich auf", sagte Roberto Hilbert unlängst mit einem Augenzwinkern in einem Interview mit der "Sportbild". Doch das Lachen dürfte dem 23-Jährigen allmählich vergangen sein. Und der Traum vom EM-Titel könnte für den Mittelfeldspieler des VfB Stuttgart nach seiner Rüpel-Attacke in einem Freundschaftsspiel bereits ausgeträumt sein, bevor das Turnier überhaupt begonnen hat.

    Rüffel vom Bundestrainer

    "Wenn diese Aktion tatsächlich so hart war, kann ich das nicht gutheißen. In einem Freundschaftsspiel darf so etwas eigentlich nicht passieren", ärgerte sich Bundestrainer Joachim Löw in der "Bild" über den Ausraster Hilberts.

    Gegenspieler beleidigt und getreten

    Was war passiert? Hilbert soll bei einem Testspiel der Schwaben in Rutesheim (12:2) den Amateurkicker Daniele Scanzano mit den Worten "du Scheißwichser" erst übel beleidigt haben. Anschließend soll der Nationalspieler seinen am Boden liegenden Gegenspieler attackiert haben. Scanzano: "Ja, er hat nachgetreten." Damit nicht genug. Hilbert soll angeblich auch noch das Knie in Scanzanos Unterleib gestoßen haben.

    Wenig Hoffnung für die EM

    Für Löw ist dieses Verhalten eines Nationalspielers kaum nachzuvollziehen. Der Klinsmann-Nachfolger legt großen Wert auf das Auftreten seiner DFB-Kicker. Da passt so ein Ausraster bei einem Freundschaftsspiel gar nicht ins Bild. "Hilberts Chancen sind begrenzt", sagte Löw bereits generell zur Leistungsfähigkeit des VfB-Spielers.

    VfB-Star wehrt sich

    Hilbert dagegen will den Zwischenfall runterspielen. "Wir haben uns ein bisschen behakt. Als er versucht hat mich richtig zu treffen, habe ich ihm gesagt, dass er es nicht schafft, weil ich zu schnell für ihn bin", verteidigte sich Hilbert.

    Gruss burmtor

  • Reuter hat schon mit Wörns gesprochen

    • burmtor
    • 23. April 2008 um 13:06

    Reuter hat schon mit Wörns gesprochen

    Christian Wörns spielt seit 1999 beim BVB.

    Ein Wiedersehen alter Freunde steht an: Christian Wörns von Bundesligist Borussia Dortmund steht vor einem Wechsel zum zweitklassigen TSV 1860 München. Löwen-Sportdirektor Stefan Reuter bestätigte in "Sport Bild", bereits Gespräche mit dem 35-Jährigen Ex-Nationalspieler geführt zu haben. Reuter und Wörns kennen sich noch aus alten Dortmunder Tagen, wo sie von 1999 bis 2004 gemeinsam auf dem Platz standen. "Ich bin mit Christian seit längerer Zeit befreundet, und wir haben uns getroffen, das ist richtig. Alles andere kann ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht kommentieren", sagte Reuter. Wörns, der in München angeblich schon auf Haussuche ist, soll den Sechzigern beim geplanten Wiederaufstieg helfen.

    Dortmund rät Wörns zum Wechsel

    Dortmund hat seinem Kapitän bereits nahe gelegt, den Verein im Sommer ein Jahr vor dem Vertragsende 2009 zu verlassen. Eine Klausel, wonach sich der Vertrag bei 25 Pflichtspiel-Einsätzen automatisch verlängert hätte, hatte Wörns vor wenigen Monaten streichen lassen. "Ich will jetzt erst mal sehen, wie die letzten fünf Spiele in der Meisterschaft verlaufen und werde dann in aller Ruhe eine Entscheidung treffen", sagte Wörns im "kicker". Einen Wechsel in die 2. Liga oder ins Ausland wollte er dabei ebenso wenig ausschließen wie sein Karriereende.

    Gruss burmtor

  • Bin neu

    • burmtor
    • 23. April 2008 um 07:36

    Hallo !!

    Herzlich Willkommen und viel Spass hier !!

    Gruss burmtor

  • Schlaudraff wechselt nach Hannover

    • burmtor
    • 22. April 2008 um 19:39

    Schlaudraff wechselt nach Hannover

    Jan Schlaudraff will über Hannover zurück ins Nationalteam


    Fußball-Nationalspieler Jan Schlaudraff wechselt vom deutschen Rekordmeister Bayern München zur kommenden Saison zu Hannover 96. Die Niedersachsen einigten sich mit dem 24-Jährigen auf einen Vierjahresvertrag bis zum 30. Juni 2012. Beide Klubs teilten eine entsprechende Einigung am Dienstagabend offiziell mit und bewahrten über die Transfermodalitäten Stillschweigen. Wie der Spitzenreiter der Bundesliga und DFB-Pokalsieger weiterhin angab, wird Schlaudraffs noch bis 2010 laufender Kontrakt in München zum 30. Juni 2008 aufgelöst.

    Zwei Millionen Euro Ablöse

    Der Offensivspieler war erst zu Beginn der Saison von Alemannia Aachen für eine Ablösesumme von einer Million Euro an die Isar gewechselt. Die Transfersumme soll nun zwei Millionen Euro betragen haben. "Ich bin überzeugt, dass Hannover 96 für die nächsten Jahre gute Perspektiven hat und hoffe, dass ich mich persönlich unter Trainer Hecking sportlich weiter entwickeln kann", sagte Schlaudraff. 96-Coach Hecking ergänzte: "Ich kenne Jan natürlich sehr gut und bin überzeugt, dass er uns durch seine Spielweise weiterhelfen wird."

    Kein Einsatz von Beginn an

    Für die Bayern hatte Schlaudraff lediglich sechs Einsätze, allerdings keinen von Beginn an. Im DFB-Pokalfinale am vergangenen Samstag gegen Borussia Dortmund war Schlaudraff im Kader, wurde von Trainer Ottmar Hitzfeld allerdings nicht eingewechselt. Der dreimalige Nationalspieler ist nach Abwehrspieler Mario Eggimann (Karsruher SC) und Torhüter Florian Fromlowitz (1. FC Kaiserslautern) der dritte 96-Zugang für die kommende Saison.

    Gruss burmtor

  • Morgen stellt Schalke Rutten vor

    • burmtor
    • 22. April 2008 um 19:05

    Morgen stellt Schalke Rutten vor

    BILD.de meldete vor drei Tagen exklusiv: „Alles klar mit Rutten!“ Morgen um 10.30 Uhr wird der Holländer Fred Rutten (45) nun offiziell als Nachfolger von Mirko Slomka (40) vorgestellt.

    Der Coach von Twente Enschede kostet 500 000 Euro Ablöse, bekommt einen Zweijahresvertrag bis 2010. Jahres-Gage: 1,3 Millionen Euro.

    Slomka-Nachfolger: Fred Rutten wird neuer Trainer auf Schalke

    Eigentlich wollten Schalke und Rutten den Wechsel erst nach den holländischen Playoffs bekannt geben. Doch der Druck auf Rutten wurde immer brutaler, jeden Tag musste er sich wegen Schalke rechtfertigen. Deshalb schon jetzt die Vorstellung.

    Die Noch-Trainer Mike Büskens (40) und Youri Mulder (39) gaben sich gestern beim Training locker: Rugby, Hula-Hoop und Hüpfen – eine Spaßeinheit vor dem Champions-League-„Endspiel“ Samstag beim HSV. Büskens: „Die gute Laune kam automatisch.“

    Die beiden Eurofighter könnten auch nächste Saison weiter für viel Spaß Sorgen: Beide bekommen das Angebot, unter Rutten als Co-Trainer zu arbeiten.

    Gruss burmtor

  • Lahm wird sich mit dem FC Bayern nicht einig

    • burmtor
    • 22. April 2008 um 18:55

    Lahm wird sich mit dem FC Bayern nicht einig

    Bayern-Verteidiger Philipp Lahm


    Drei Tage nach dem umjubelten DFB-Pokalsieg in Berlin hat der FC Bayern München bei seinen Personalplanungen für die Zukunft unter Trainer Jürgen Klinsmann eine Niederlage erlitten. Der designierte deutsche Meister ist im Vertragspoker mit Philipp Lahm bei seinem Vorhaben gescheitert, den am 30. Juni 2009 auslaufenden Vertrag des Fußball-Nationalspielers vorzeitig um drei Jahre zu verlängern. "Der FC Bayern hat deshalb sein ursprüngliches Angebot heute zurückgezogen", teilte der Bundesliga-Spitzenreiter offiziell mit.

    In einem Jahr ablösefrei

    Die Zeichen zwischen dem 24-jährigen Lahm und seinem Stammverein dürften damit spätestens in einem Jahr auf Trennung stehen. Dann könnte der gebürtige Münchner, der unter anderem heftig vom FC Barcelona umworben werden soll, den FC Bayern sogar ablösefrei verlassen.

    "Faires" Angebot an Lahm

    Eine vorzeitige Trennung schon in diesem Sommer hat Bayern-Vorstand Karl-Heinz Rummenigge bislang kategorisch ausgeschlossen. "Eines ist klar: Selbst wenn er seinen Vertrag nicht verlängert, wird er den FC Bayern nicht vorzeitig verlassen und bis zum 30. Juni 2009 bei uns bleiben", sagte Rummenigge in einem Interview mit der Münchner Zeitung "tz". Das Angebot an Lahm bezeichnete er als "ein sehr stolzes" und "sehr faires".

    Lahm auf Ballacks Spuren

    Der Rückzug des Vertragsangebotes erinnert an den Fall Michael Ballack. Bevor der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft im Sommer 2006 vom FC Bayern zum FC Chelsea wechselte, hatte die Münchner Vereinsführung ebenfalls eine lukrative Offerte an Ballack öffentlich zurückgezogen. Damals gab Rummenigge die Entscheidung auf der Jahreshauptversammlung bekannt - unter dem Jubel vieler Mitglieder.

    Wechsel ins Ausland sehr wahrscheinlich

    Die seit Wochen laufenden Gespräche mit Lahm hätten zu keinem Ergebnis geführt, teilte der FC Bayern mit. Nähere Details wurden nicht ausgeführt. Lahm hatte in der Vergangenheit mehrfach betont, dass er sich einen Wechsel ins Ausland gut vorstellen könne. "Meine Karriereplanung sieht vor, dass ich den FC Bayern München irgendwann verlassen werde, und das nicht erst, wenn ich meinen Zenit überschritten habe", sagte Lahm gegenüber dem "Stern". Nach drei Jahren beim Rekordmeister sei ein Wechsel ins Ausland "der logische nächste Schritt" in seiner Karriere. Seit der WM 2006, bei der er unter dem damaligen Bundestrainer Klinsmann als linker Verteidiger auftrumpfte, ist der kleine Verteidiger bei europäischen Spitzenklubs begehrt.

    Schon immer ein Bayer

    Der 39-malige Nationalspieler ist ein Bayern-Eigengewächs. Mit 13 Jahren kam er zum Rekordmeister. Von 2003 bis 2005 war er an den VfB Stuttgart ausgeliehen, wo er zum Bundesliga- und Nationalspieler aufstieg. In bislang 127 Erstliga-Partien hat er drei Tore erzielt.

    Gruss burmtor

  • Neuer/Ater Vorstellung

    • burmtor
    • 22. April 2008 um 14:15

    Hallo !!

    Na dann viel Spass hier !!

    Gruss burmtor

  • Riesiger Manipulationsskandal erschüttert Polen

    • burmtor
    • 22. April 2008 um 14:11

    Riesiger Manipulationsskandal erschüttert Polen

    Verbandsvorsitzende Michal Listkiewicz

    Der Manipulationsskandal im polnischen Fußball nimmt immer größerer Dimensionen an. "Jedes Verhör bringt neue Sensationen", wird Justizminister Zbigniew Cwiakalski in der "Welt" zitiert. Nahezu alle Vereine der ersten und zweiten Liga des EM Gastgebers 2012 sollen systematisch betrogen haben. Nationalcoach Leo Beenhakker fürchtet längst Störungen bei der Vorbereitung seiner Kicker auf die EM in Österreich und der Schweiz.

    Über 100 Spieler und Funktionäre in Haft

    Mindestens 29 Vereine stehen im Verdacht, betrogen und gemauschelt zu haben. Über 100 Spieler, Schiedsrichter und Funktionäre befinden sich aktuell in Gewahrsam der Polizei. Der polnische Fußballverband scheint durch und durch korrupt zu sein. Bereits seit 2005 ist bekannt, dass im polnischen Fußball nicht alles mit rechten Dingen zugeht. Damals stieg der GKS Katowice aus der ersten Liga ab.

    Katowice-Präsident bringt Stein ins Rollen

    Der Klub-Präsident deutete damals erstmals unlautere Machenschaften der Konkurrenz an. Die Staatsanwaltschaft nahm die Ermittlungen auf und stieß auf einen immer tiefer werdenden Korruptionssumpf. Die Aufarbeitung des Skandals dürfte die Staatsanwaltschaft wohl Jahre beschäftigen. Und noch immer ist das gesamte Ausmaß nicht abzusehen.

    Lodz muss in die zweite Liga

    Aktuell steht mit Widzew Lodz einer der großen Traditionsvereine im Focus der Öffentlichkeit. Der Klub soll in der Spielzeit 2004/05 in zwölf Fällen die Schiedsrichter bestochen haben. Lodz wird zur kommenden Saison in die zweite Liga strafversetzt. Auch der aktuelle Meister Zaglebie Lubin soll 2005 nur mit Hilfe von korrupter Geschäfte den Aufstieg geschafft haben. Bereits zuvor wurden zwei Erstligaklubs wegen des Nachweises von Korruptionsdelikten mit dem Zwangsabstieg bestraft. Arka Gdingen wurde in die zweite Liga strafversetzt. Gornik Leczna musste sogar in der dritten Liga weiterspielen.


    Leo Beenhakker


    Verbandsspitze reagiert

    Mittlerweile hat der Vorstand des polnischen Fußballverbandes (PZPN) angekündigt, bereits drei Monate vor Ende der Amtszeit zurückzutreten. Der Verbandsvorsitzende Michal Listkiewicz entschuldigte sich bei den Fans für die "wenig wirksame" Bekämpfung der Korruption und dafür, dass der Verband "so spät" reagierte habe. Für Polens Sportminister Miroslaw Drzewiecki sieht dies als erstes Zeichen für einen "Beginn der Genesung des polnischen Fußballs".

    Nationalcoach befürchtet Auswirkungen

    Für Nationaltrainer Beenhakker sind die Geschehnisse in Hinblick auf die EM 2008 äußerst unglücklich. "Die Situation ist sehr übel", sagte der 65-Jährige. "Meine Rolle ist es, den Prozess der Vorbereitung auf die EM zu schützen und aus dieser Situation herauszuhalten."

    Viele Nationalspieler indirekt involviert

    Immerhin stehen 13 Spieler seines vorläufigen EM-Aufgebots bei einem Verein der ersten Liga in Polen unter Vertrag und sind also mindestens mittelbar von dem Skandal betroffen. Beenhakker: "Wenn wir uns treffen werden, sich mindestens 50 Prozent der Gespräche um Korruption drehen. Das ist nicht gut für unseren Fußball."

    Gruss burmtor

  • Das ZDF verhandelt mit Oliver Kahn

    • burmtor
    • 22. April 2008 um 14:03

    Das ZDF verhandelt mit Oliver Kahn

    Nach der EM 2008 das neue Länderspielduo des ZDF? Kahn (li.) im Gespräch mit Kerner. ´


    In vier Wochen endet die Karriere von Oliver Kahn. Den sechsten DFB-Pokalsieg hat der Münchner Torhüter mit einer Glanzparade sichergestellt, die Meisterschaft ist den Bayern kaum noch zu nehmen und im UEFA-Pokal ist das Star-Ensemble ebenfalls nur noch drei Spiele von einem Triumph entfernt. Wenn alles glatt geht, verlässt Kahn die große Fußballbühne mit drei Titeln, doch was folgt danach? Nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung verhandelt der Torwart-Titan mit dem ZDF. Der 38-Jährige soll die Nachfolge von Mainz-Coach Jürgen Klopp antreten, der sich künftig nur noch auf seinen Trainerjob konzentrieren will und den Expertenvertrag mit dem Fernsehsender nach der EM auslaufen lässt.

    Doch nicht nach Südostasien?

    "Ja, es stimmt. Wir sind im Gespräch. Das ist eine mögliche Option", bestätigte der Bayern-Keeper die Verhandlungen. Kahn soll beim Mainzer Sender heißester Kandidat für die Klopp-Nachfolge sein. Die Entscheidung hängt nun an ZDF-Intendant Markus Schächter und an Kahn selbst, der in der Vergangenheit auch laut über eine Tätigkeit in Japan oder China nachgedacht hatte.

    Erstes Länderspiel nach der EM in Nürnberg

    Sollte er seinen Südostasien-Plänen eine Absage erteilen und beim ZDF unterschreiben, könnte er am 20. August seine Premiere als neuer Widerpart von ZDF-Moderator Johannes B. Kerner feiern. Im ersten Länderspiel nach der EM tritt das DFB-Team in Nürnberg gegen die Auswahl Belgiens an.

    Gruss burmtor

  • Beiersdorfer: Trainer von Herangehensweise überrascht

    • burmtor
    • 22. April 2008 um 13:58

    Beiersdorfer: Trainer von Herangehensweise überrascht

    Dietmar Beiersdorfer

    Fußball-Bundesligist Hamburger SV hat sich erstmals für die langwierige Suche nach einem Nachfolger für Trainer Huub Stevens gerechtfertigt. Der seit fünf Monaten andauernde Prozess sei laut Sportchef Dietmar Beiersdorfer das Resultat einer besonders "akribischen Findungsphase". Im einem Gespräch mit dem "Hamburger Abendblatt" sagte der 44-Jährige: "Wir beanspruchen nicht für uns, dass wir den Trainerfindungsprozess neu erfunden haben. Wir sind das Thema bloß gewissenhaft angegangen." Der HSV sucht einen Nachfolger für den zum Saisonende scheidenden Huub Stevens, der in seiner Heimat den niederländischen Meister PSV Eindhoven betreuen wird.

    Noch niemandem einen Vertrag vorgelegt

    Die bislang geführten Gespräche der HSV-Führung mit Fußballlehrern in verschiedenen Ländern sollen einzig den Zweck verfolgt haben, diese näher kennenzulernen. "Ich habe bislang keinen Vertrag gesehen, den wir irgendjemandem vorgelegt hätten", sagte Beiersdorfer.

    Höchste Geheimhaltungsstufe

    Die Trainersuche genießt beim HSV höchste Geheimhaltungsstufe. Die in der Öffentlichkeit gehandelten Namen wie Fred Rutten, Jürgen Klopp, Christian Gross, Slaven Bilic, Louis van Gaal oder Gerard Houllier sind vom Verein nie als Trainerkandidaten bestätigt worden. Einige hatten allerdings ihrerseits bekannt, mit dem HSV Gespräche geführt zu haben. Offenbar waren sie davon ausgegangen, jeweils erster Kandidat auf einer Wunschliste zu sein, während der HSV parallel dazu Kontakt zu weiteren Trainern aufnahm, um deren Intentionen und Arbeitsweisen kennenzulernen.

    Ein besserer Trainer kommt nicht automatisch

    "Ist das ein Vorwurf an den Verein, dass er seinen Trainer kennenlernen möchte? Ist es die Schuld des Vereins, dass er den Menschen, der eine Schlüsselposition besetzen soll, kennen möchte, um überhaupt Aussagen über ihn zu treffen?", fragte Beiersdorfer. Der Sportchef räumte ein, dass auch "der eine oder andere Trainer von unserer Herangehensweise überrascht" gewesen sei. Gleichzeitig bekannte Beiersdorfer aber auch: "Wobei das nicht heißt, dass eine längere Zeit der Findungsphase einen besseren Trainer beschert."

    Absage von Houllier

    Derweil berichtete der "Kicker", dass dem HSV ein weiterer Rückschlag bei der Trainersuche drohe. "Ursprünglich bis Monatsende wollte der 60 jährige Wunschkandidat Gerard Houllier über das Hamburger Angebot entscheiden", berichtete das Fachmagazin. Im privaten Kreis habe der Franzose aber verlauten lassen, er gehe nicht zum HSV.

    Gruss burmtor

  • Super Aguri offenbar vorerst gerettet

    • burmtor
    • 22. April 2008 um 13:53

    Super Aguri offenbar vorerst gerettet

    Die Trucks von Super Aguri rollen wieder

    Die Zukunft des Super-Aguri-Teams in der Formel 1 hängt zwar nach wie vor in der Schwebe, doch zumindest der befürchtete Kollaps vor dem bevorstehenden Spanien-Grand-Prix am kommenden Wochenende konnte offenbar abgewendet werden. Fumio Akita, einer der Besitzer des japanischen Teams, erklärte, dass die Boliden auf dem Weg zum vierten Saisonrennen nach Barcelona seien. "Ich habe gehört, dass die Autos nach Spanien transportiert werden", sagte Akita. "Das ist die aktuellste Information, die ich habe."

    Schriftliche Genehmigung ist ausschlaggebend

    Hintergrund der finanziellen Schwierigkeiten des Rennstalls ist die geplatzte Übernahme durch die englische Magma-Gruppe, deren Projekt von der Dubai Investment Capital (DIC) hätte finanziert werden sollen. Die DIC machte aber kurzfristig einen Rückzieher. Unterdessen will die Zeitschrift "auto motor und sport" erfahren haben, dass die Gespräche zwischen Mitbesitzer Aguri Suzuki und der Investorengruppe wieder aufgenommen wurden. Der Ausgang dieser Verhandlungen ist ausschlaggebend für eine Teilnahme Super Aguris am Rennwochenende, denn Honda gibt dem japanischen Rennstall erst dann grünes Licht fürs freie Training, wenn eine schriftliche Genehmigung vorliegt. Honda unterstützt das Super-Aguri-Team sowohl mit Motoren wie auch finanziell.

    Gruss burmtor

  • Mosley erhält prominente Rückendeckung

    • burmtor
    • 22. April 2008 um 13:51

    Mosley erhält prominente Rückendeckung

    FIA-Präsident Max Mosley (li.) und Jean Todt

    Der wegen eines Sex-Videos unter Druck geratene Präsident des Internationalen Automobil-Verbandes FIA, Max Mosley, erhält nun prominente Rückendeckung. "Er ist ein wahrer Präsident", sagte der ehemalige Ferrari-Teamchef Jean Todt über Mosley. Unterdessen muss dieser bei seinem ersten öffentlichen Auftritt nach der Affäre mit einem kühlen Empfang rechnen. König Abdullah II. von Jordanien habe entschieden, den Spitzenfunktionär bei dessen Besuch der Jordanien-Rallye nicht offiziell als Gast zu begrüßen, berichtete die Londoner Tageszeitung "The Times".

    Jean Todt stärkt Mosley den Rücken

    "Er weiß, was er zu tun hat und er ist ein großartiger Arbeiter, glaubwürdig, sehr intelligent, ein Mann von seltener Intelligenz", stärkte Todt, selbst Sohn eines polnischen Juden, dem FIA-Präsident den Rücken. "Ich bin noch immer beeindruckt darüber, dass Menschen sich noch immer auf Dinge konzentrieren, die nichts mit seiner Rolle zu tun haben." Dass dieser ein Rassist sei, glaubt der Franzose "absolut nicht".

    Mosley: "Meine Absicht ist es, das durchzustehen und zu kämpfen"

    In einem Interview des "Sunday Telegraph" hatte sich Mosley zuvor ausführlich zu dem Skandal geäußert und die Nazi-Vorwürfe als "kalkulierte Lüge" bezeichnet. Er kündigte an, sein Amt bis zur nächsten Präsidenten-Wahl im Herbst 2009 weiterführen zu wollen. "Meine Absicht ist es, das durchzustehen und zu kämpfen", sagte Mosley. Bei der Wahl 2009 werde er jedoch nicht mehr kandidieren. Vorher werde er aber nur dann abtreten, wenn ihm die Mehrheit der FIA-Mitglieder bei einer außerordentlichen Generalversammlung am 3. Juni in Paris ihr Misstrauen aussprechen sollte. "Wenn sie wollen, dass ich weitermache, mache ich weiter, wenn nicht, werde ich natürlich aufhören", sagte er.

    Gruss burmtor

  • Ferrari: Keine Lust auf Alonsos Egotrips

    • burmtor
    • 22. April 2008 um 13:48

    Ferrari: Keine Lust auf Alonsos Egotrips

    Ferrari-Boss Luca di Montezemolo


    Obwohl Fernando Alonso bis Ende 2009 bei Renault unter Vertrag steht, macht er keinen Hehl daraus, dass der Deal mit Flavio Briatore "flexibel" ist, sollten sich die gewünschten Resultate nicht einstellen. Und weil es im Moment bei Renault alles andere als nach Wunsch läuft, wird der Doppelweltmeister von den Medien schon mit verschiedensten Teams in Verbindung gebracht. Hartnäckig halten sich Gerüchte, wonach Alonso bei Ferrari Felipe Massa beerben könnte, obwohl der Brasilianer erst im Vorjahr einen Vertrag bis Ende 2010 unterschrieben hat.

    Absage an Alonso

    Nun hat Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo erstmals auf die Alonso-Medienflirts reagiert - und diese relativ deutlich ins Reich der Fabeln verwiesen: "Mit einem Duo Räikkönen/Alonso würde man sich nur selbst schaden", erklärte der Italiener gegenüber der "Gazzetta dello Sport". "Ich möchte zwei gleich starke Fahrer, die gut zusammenarbeiten." Auf Alonsos seit 2007 bekannte Egotrips habe man in Maranello keine Lust.

    Auch BMW hat kein Interesse

    Zuvor galt auch das BMW Sauber F1 Team als heiße Alonso-Variante für 2009, aber BMW-Motorsport-Direktor Mario Theissen reagierte darauf sofort mit einem Dementi und stellte sich hinter seine aktuellen Piloten Nick Heidfeld und Robert Kubica.

    Gruss burmtor

  • Lehmann bis Saisonende Bankdrücker

    • burmtor
    • 21. April 2008 um 18:42

    Lehmann bis Saisonende Bankdrücker

    Jens Lehmann


    Beim 2:0-Sieg gegen den FC Reading stand Jens Lehmann zum 146. Mal in der Premier League für Arsenal London im Tor. Es dürfte sein letzter Einsatz im Trikot der Gunners gewesen sein. Denn trotz der Verletzung von Stammkeeper Manuel Almunia (Handgelenk) wird Deutschlands Nummer eins die restlichen drei Partien nur von der Bank aus verfolgen. Trainer Arsène Wenger kündigte an, dem jungen Polen Lukasz Fabianski den Vorzug zu geben, der bisher nur im Ligapokal zum Einsatz kam.

    Noch einmal vor den eigenen Fans

    Wengers Worte zum Thema Lehmann nach der Partie gegen den Liga-Rivalen klangen wie ein Abgesang. "Er war ein großartiger Schlussmann für uns gewesen", erklärte Wenger. "Ich wollte ihn heute spielen lassen. Ich wollte, dass er vor unseren Fans spielt."
    Arsenal hat seinen Platz sicher

    Am kommenden Montag in der Partie bei Derby County wird Fabianski nun sein Liga-Debüt für Arsenal feiern. Die Londoner stehen derzeit auf Platz drei und haben die Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation sicher, auf den Tabellenzweiten FC Chelsea fehlen vier Punkte. Selbst wenn das Experiment mit dem 23-Jährigen schief gehen sollte, dürfte dies für die Gunners keine Auswirkungen haben.

    Gruss burmtor

  • Slomka wehrt sich gegen Bordon-Kritik

    • burmtor
    • 21. April 2008 um 18:38

    Slomka wehrt sich gegen Bordon-Kritik

    Wehrt sich gegen die Kritik seines Ex-Kapitäns: Mirko Slomka


    Der von Schalke 04 suspendierte Trainer Mirko Slomka ist von seinem ehemaligen Kapitän Marcelo Bordon menschlich enttäuscht. "Die Spieler müssen jetzt einerseits natürlich die Linie des Vereins stützen. Aber von Marcelo, den ich zum Kapitän gemacht habe, hätte ich mir mehr Respekt und Anstand erwartet", sagte der 40-Jährige im Interview mit dem "kicker". Abwehrchef Bordon hatte nach dem 5:0-Erfolg gegen Energie Cottbus, dem ersten Spiel unter dem Interims-Trainergespann Mike Büskens/Youri Mulder, erklärt, dass die Mannschaft ohne Slomka "endlich richtig Fußball" habe spielen dürfen.

    Slomka: Vorgaben erfüllt oder sogar übererfüllt

    Auch gut eine Woche nach der Trennung kann Slomka die Gründe für seine Beurlaubung nicht nachvollziehen. "Schauen sie sich die Vorgaben an: Im DFB-Pokal überwintern, in der Champions League erstmals die Gruppenphase überstehen, in der Liga Platz eins bis drei - wir haben alles erfüllt, international sogar noch mehr." Vorwerfen lassen müsse er sich lediglich, "dass wir letzte Saison nicht Meister wurden. Wäre das gelungen, hätte man mir wohl eine Bronzestatue vors Stadion gebaut. So sitze ich zu Hause."

    Keine Hinweise auf bevorstehende Trennung

    Der Fußball-Lehrer äußerte sich in dem Gespräch auch über die Umstände seiner Beurlaubung. Für ihn sei die Entscheidung überraschend gewesen. Er habe am Vorabend nach dem 1:5 bei Werder Bremen mit Manager Andreas Müller noch die Situation analysiert. "Dabei wies überhaupt nichts auf eine Trennung hin. Aber nach unserer Busfahrt von Bremen nach Gelsenkirchen muss es wohl Telefonate innerhalb des Vorstandes gegeben haben."

    Entschuldigung von Schnusenberg

    Mehr als unglücklich findet der Ex-Trainer in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass er kurz vor Bekanntgabe des Rauswurfs noch das Training sonntags mit den Reservisten leiten musste. "Man hätte mich beurlauben können, ohne mich vorher noch auf den Trainingsplatz zu schicken und in der Kabine schon über Cottbus reden zu lassen", erklärte Slomka. Verstimmt war der Fußball-Lehrer über das Statement von Schalke-Präsident Josef Schnusenberg, wonach sich kein S04-Spieler unter Slomka weiterentwickelt habe: "Das war das schlimmste Zitat dieser Tage. Ich habe Herrn Schnusenberg sofort angerufen, weil ich solche Dinge immer am liebsten persönlich kläre. Er hat sich bei mir für die Aussage entschuldigt."

    Schon zwei Anfragen

    Slomka bestätigte, dass schon "mehr als zwei" Klubs bei ihm angeklopft hätten. Zum Hamburger SV habe es aber noch keine Kontakte gegeben. Das Bundesliga-Gründungsmitglied sucht immer noch einen Nachfolger für Huub Stevens, der am Saisonende den HSV in Richtung Eindhoven verlässt. Spekulationen, wonach er als künftiger Trainer von Borussia Dortmund und möglicher Nachfolger von Thomas Doll in Frage komme, dementierte er: "Dortmund - das ginge zum jetzigen Zeitpunkt emotional nicht. Mit meinem dreijährigen Sohn Luk muss ich immer noch fast jeden Tag 'Blau und Weiß, wie lieb ich dich' singen. Was soll ich dem denn sagen: Gelb und schwarz, wie lieb ich dich?"

    Gruss burmtor

  • Schumis Sohn fährt bei Kart-Premiere noch nicht vorne mit

    • burmtor
    • 21. April 2008 um 18:33

    Schumis Sohn fährt bei Kart-Premiere noch nicht vorne mit

    Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm: Michael Schumachers Filius Mick hat in Spanien erstmals an einer Kart-Serie teilgenommen. Der neun Jahre alte Sohn des siebenmaligen Formel-1-Weltmeisters landete am Wochenende bei seinen ersten Rennen der RACC Open in Gerona auf den Plätzen acht und zehn. Um keine Aufmerksamkeit zu erregen war er unter dem Pseudonym Mick Betsch gestartet, dem Mädchennamen seiner Mutter Corinna. Auch Michael Schumacher und sein Bruder Ralf hatten ihre Rennsport-Karriere im Kart begonnen.

    Zu viele Sicherheitskräfte

    Der Plan, nicht erkannt zu werden, wäre beinahe auch aufgegangen. Denn Michaels Vater Rolf, der den Knaben begleitete, war den anwesenden Reportern nicht bekannt. Die spanischen Medien waren auf Mick aber aufmerksam geworden, weil er nicht nur von seinem Großvater begleitet wurde, sondern auch gleich eine handvoll Sicherheitskräfte mitbrachte. Nachdem sich einige Reporter etwas intensiver mit dem Nachnamen des Kartpiloten auseinandergesetzt hatten, flog die Tarnung auf.

    Drei weiter Renneinsätze geplant

    Der Kontakt zu der spanischen Serie soll über den zweimaligen Rallye-Weltmeister Carlos Sainz entstanden sein, der Vorstandsmitglied des Veranstalters RACC ist und dessen Sohn im deutschen Kartsport mit einem eigenen Team aktiv ist. In der Serie folgen noch drei weitere Rennwochenenden, an welchen Mick voraussichtlich teilnehmen soll.

    Gruss burmtor

  • Schalke will Rutten aus seinem Vertrag freikaufen

    • burmtor
    • 21. April 2008 um 13:20

    Schalke will Rutten aus seinem Vertrag freikaufen

    Fred Rutten

    Fred Rutten wird nach Informationen der "Bild" ab der kommenden Saison Trainer beim Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04. Der 45 Jahre alte Niederländer soll beim Revierklub einen Vertrag bis zum Jahr 2010 unterschreiben, sein jetziger Verein FC Twente Enschede erhält nach Angaben der Zeitung eine Ablösesumme von rund 500.000 Euro. Eine offizielle Bestätigung der Klubs erfolgt laut "Bild" nicht, weil Rutten mit Enschede in den niederländischen Playoffs noch um einen Platz in der Champions-League-Qualifikation spielt. "Wir werden dies nicht tun, auch in den nächsten Tagen nicht", erklärte Schalkes Sprecher Gerd Voss.

    Slomka vor einer Woche entlassen

    Schalke hatte sich vor einer Woche von Coach Mirko Slomka getrennt. Die ehemaligen S04-Profis Mike Büskens und Youri Mulder sind als Interimslösung eingesprungen und trainieren den Klub bis zum Saisonende. Das erste Spiel unter dem Trainergespann konnten die Knappen eindrucksvoll mit 5:0 gegen Cottbus gewinnen. Mulder hatte sich bereits für eine Verpflichtung von Rutten, der auch beim Hamburger SV im Gespräch war, stark gemacht.

    Rutten plant schon

    Außerdem will "Bild" erfahren haben, dass Rutten bereits von den Verantwortlichen bei Schalke in die Personalplanungen für die nächste Saison einbezogen wird. Angeblich sollen bei erneutem Erreichen der Champios-League zwei Kracher nach Gelsenkirchen geholt werden.

    Kein Kommentar vom Niederländer

    Rutten, der in Enschede in Personalunion auch Technischer Direktor ist, hat dort einen Vertrag bis 2010. Allerdings soll er eine Ausstiegsklausel haben. Vor dem wichtigen Spiel mit Twente in der Ehrendivision gegen Willem II Tilburg (2:0) hat der Übungsleiter einen Kommentar zu diesen Spekulationen abgelehnt. Der 45-Jährige ist seit 2006 Cheftrainer beim FC Twente, nachdem er zuvor in Eindhoven vier Jahre unter Guus Hiddink gearbeitet und dabei auch die PSV-Jugendabteilung geleitet hatte.

    Gruss burmtor

  • Die Zeichen stehen auf Trennung

    • burmtor
    • 21. April 2008 um 13:16

    Die Zeichen stehen auf Trennung

    Thomas Doll

    Es war ein herzlicher Empfang. 10.000 Fans hatten sich auf dem Dortmunder Friedensplatz versammelt, um Spieler und Trainer trotz der unglücklichen Pokalniederlage gegen die Bayern (1:2) zu feiern. War das schon der Abschiedsauftritt von Thomas Doll? Denn obwohl sich BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke mit der üblichen Rhetorik um Treueschwüre bemüht ("es gibt keine Trainerdiskussion"), stehen die Zeichen auf Trennung. Die "Bild"-Zeitung berichtet sogar, dass nach dem Saisonende für Doll definitiv Schluss ist.

    450.000 Euro bei Vertragsauflösung

    Zudem will die gewöhnlich gut informierte "Westfälische Rundschau" erfahren haben, dass Trainer und Verein bereits eine Abfindung von 450.000 Euro vereinbart haben, falls der im Winter bis 2010 verlängerte Vertrag vorzeitig aufgelöst wird. Vor dem Pokalfinale wurde vom Nachrichtensender N24 - wahrheitswidrig - bereits mit Jürgen Klopp der Nachfolger genannt. Zurecht regte sich Doll darüber mächtig auf. "Es ist respektlos, am Tag des Endspiels den Trainer in Frage zu stellen. So was gibt es im Ausland nicht, das gibt es nur in Deutschland", fauchte er und fügte an, das ihn dies alles nicht mehr interessiere und er völlig entspannt sei.

    Gedankenversunken auf der Trainerbank

    Doch damit spricht er nur die halbe Wahrheit. Trotz des couragierten Auftritts der Borussen gegen die Bayern, mit dem Spieler und Trainer verlorenes Ansehen wiedergewannen, wirkte Doll hernach wenig entspannt. Nach dem Schlusspfiff im Olympiastadion saß der 42-Jährige noch minutenlang gedankenversunken auf der Trainerbank. Und während des begeisterten Empfangs der Fans in Dortmund huschte ihm nur selten ein Lächeln übers Gesicht. Stattdessen starrte er mit nachdenklicher Miene in die jubelnde Menge.

    Mannschaft hat sich rückentwickelt

    Doll weiß, dass ihm die ordentliche Leistung seines Teams im Pokals-Finale nur einen kurze Atempause verschafft. Zwar spielen die Schwarz-Gelben im kommenden Jahr völlig unerwartet im Uefa Cup. Doch unter dem Strich bleibt das äußerst schwache Abschneiden in der Bundesliga (derzeit Platz 13) und die Tatsache, dass sich die mit hochkarätern bestückte Dortmunder Mannschaft unter Doll rückentwickelt hat. Die Lippenbekenntnisse der BVB-Bosse dürften für Doll alles andere als eine Arbeitsplatzgarantie sein. Somit hat Watzke recht, wenn er sagt, es gäbe keine Trainerdiskussion. Diese ist bei Borussia Dortmund wohl längst abgeschlossen.

    Gruss burmtor

  • Busch schießt Eisbären zur Meisterschaft

    • burmtor
    • 20. April 2008 um 19:44

    Busch schießt Eisbären zur Meisterschaft

    Der Berliner Steve Walker jubelt über den Treffer zum 1:1


    Ausgerechnet Florian Busch hat die Eisbären Berlin zur dritten deutschen Eishockey-Meisterschaft und dem ersten Double der Vereinsgeschichte geschossen. Der nach einer verweigerten Dopingprobe in die Schlagzeilen geratene Nationalspieler erzielte in einem weiteren dramatischen Finale bei den Kölner Haien den entscheidenden Treffer zum 2:1 (0:0, 0:0, 1:1) nach Verlängerung.

    Berlin rettet sich in die Verlängerung

    Das Tor von Busch nach 7:55 Minuten der Extraspielzeit sorgte für überschäumenden Jubel bei den Berlinern nach einer superspannenden Finalserie über vier Partien, die alle mit nur einem Tor Differenz entschieden wurden. Kein Berliner Siegtreffer fiel dabei vor der letzten Minute der regulären Spielzeit. In Köln rettete Deron Quint die Eisbären erst 81 Sekunden vor Schluss der regulären Spielzeit in die Verlängerung, nachdem Köln durch Sebastian Furchner (43.) in Führung gegangen war.

    Dritter Meistertitel für Berlin

    Die Haie mussten sechs Jahre nach dem achten und bislang letzten Meistertitel auch noch zuschauen, wie die Berliner nach dem entscheidenden dritten Sieg den Meisterpokal in der Köln-Arena entgegen nahmen. Schon 2005 und 2006 hatten die Eisbären die Trophäe in die Luft stemmen dürfen.

    Köln lange Zeit in Führung

    Zunächst sah es nach einem entscheidenden fünften Spiel am Dienstag in Berlin aus, als Furchner sein fünftes Playoff-Tor gelang. Er verwertete dabei einen Pass von Ex-Nationalspieler Mirko Lüdemann, der sein 800. DEL-Spiel bestritt. Kai Hospelt (46.) verpasste nur wenig später das 2:0. Auf der anderen Seite vergab Stefan Ustorf (50.) im Nachschuss den Ausgleich gegen den glänzend parierenden Robert Müller, der Quints Schlenzer zum 1:1 aber nicht sehen konnte. Berlins Torhüter Rob Zepp hatte bereits Platz für einen sechsten Feldspieler gemacht. In der Verlängerung rettete Müller erst zweimal glänzend gegen Richard Mueller, bei dem abgefälschten Schuss von Busch hatte er jedoch keine Chance.

    Haie finden schnell in die Partie

    Die Kölner begannen wesentlich schwungvoller als in den vorigen beiden Endspielen und schienen das unglückliche 3:4 vom Freitagabend in Berlin gut verdaut zu haben. Die Haie scheiterten in den ersten zehn Minuten aber immer wieder an Zepp. Erst danach fanden die Gäste vor knapp 19.000 Fans in der ausverkauften Köln-Arena besser in die Partie. Steve Walker, am Freitag 31 Sekunden vor Ende zum zweiten Mal Matchwinner in der Finalserie, traf nur den Helm von Müller (13.).

    Beide Teams sehr diszipliniert

    Der Auswahlkeeper blieb zunächst mehr gefordert als sein Berliner Kollege Zepp, obwohl beide Mannschaften sehr diszipliniert zu Werke gingen und zwei Drittel lang das volle Risiko scheuten. Bei einem der wenigen Konter verhinderte Zepp die Haie-Führung durch Dave McLlwain (35.), der das 2:1-Siegtor im zweiten Spiel erzielt hatte. Furchner machte es besser und eröffnete eine weitere aufregende Schlussphase.

    Gruss burmtor

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