1. Dashboard
  2. Mitglieder
    1. Letzte Aktivitäten
    2. Benutzer online
    3. Team
    4. Mitgliedersuche
  3. Filebase
  4. Forum
  5. Zebradem-WIKI
  6. Foren-Regeln
  7. Spenden Liste
    1. Spenden
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
ZebraDem-Sponsoring
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Seiten
  • Dateien
  • Forum
  • Erweiterte Suche
  1. Forum
  2. zebradem.com
  3. Off-Topic

Traumhaus der Zukunft ??

  • M.o.s.c
  • 15. April 2007 um 12:18
  • M.o.s.c
    Erleuchteter
    Punkte
    18.805
    Beiträge
    3.348
    • 15. April 2007 um 12:18
    • #1

    Wohnen im Multimedia-Haus soll Alltag erleichtern

    Rednitzhembach - Wenn Rüdiger Krug morgens aufwacht, dann aktiviert er erst einmal Jalousien und die Bad-Heizung. Aus dem Bett bewegen muss er sich dafür nicht.
    Um für morgendliches Wohlbehagen zu sorgen, reicht eine kurze Berührung auf einem Bildschirm neben dem Bett. Krug lebt zusammen mit Ehefrau Babette und dem fünfjährigen Sohn Yannick in einem digital vernetzten High-Tech-Haus.In dem Gebäude im mittelfränkischen Rednitzhembach in der Nähe von Nürnberg steuert Krug von der Heizung über das Radio bis zur Überwachungskamera alle elektronischen Vorgänge über ein zentrales System. "Unser Mediales Haus ist das erste in Deutschland, das alltagstauglich ist und rund um die Uhr bewohnt wird", sagt Krug.

    "Die meisten Leute denken bei digital vernetzten Häusern an sprechende Kühlschränke, aber das ist Quatsch", erklärt Krug. Mit seinem Modellprojekt wolle er den Menschen zeigen, dass eine multimediale Einrichtung nichts mit Schnick-Schnack zu tun habe. "Bislang gab es nur Modellhäuser. Wir wollen zeigen, dass man in so einem Haus leben kann", erklärt der Diplom-Kaufmann, dessen Firma (Franken Lehrmittel Medientechnik) Konferenzräume und ganze Gebäude mit Projektoren oder Mikrofonanlagen ausstattet. Den Namen "Mediales Haus" ließ er schützen; seine Entwicklung will er nun weiter verkaufen.

    Den Kühlschrank, der sich per Supermarktbestellung quasi selbst nachfüllt oder die Waschmaschine, die bei einem Fehler eigenständig den Kundendienst kontaktiert, sucht man bei den Krugs vergeblich. Stattdessen steuert die Familie vor allem alltägliche Geräte über die neun Bildschirme im Haus: Radio, Fernsehen, Telefon, Heizung, Fenster, Jalousien und eine ausgeklügelte Alarmanlage. Von allen so genannten Touch-Panels, auf deren Bildschirmen Felder berührt werden müssen, können die Krugs jeden Raum im Haus kontrollieren.

    "Wir sehen jederzeit, wo ein Fenster auf ist, können von überall her Radio oder Fernsehen bedienen und sogar vom Urlaub aus über das Internet den Herd oder die Heizung ausmachen", sagt Krug. "Bei uns gibt es keine Stand-by-Schaltungen, denn wenn wir zum Beispiel den Fernseher ausmachen, schaltet sich automatisch der Strom am Gerät ab. Steigen die Temperaturen oder wird ein Fenster aufgemacht, geht die Heizung aus. All das spart Strom."

    Die Technik müsse Erleichterung bringen, "sonst hat es keinen Sinn", sagt Babette Krug. Nützlich seien etwa die Urlaubs-Schaltung sowie die Kind-allein-zu-Hause-Schaltung. Sind die Hausbewohner im Urlaub, werden regelmäßig die Jalousien hoch und runter gefahren und das Licht an- und ausgestellt. Sobald ein Fenster oder eine Türe geöffnet wird, klingelt beim Nachbarn das Handy. Sogar wenn die Kühltruhe ausfällt, gibt es eine Nachricht.

    Bleibt der kleine Yannick allein im Haus, wird das Internet gesperrt, und im Fernsehen laufen nur noch Kinderprogramme. Steigt der Lärmpegel über einen bestimmten Wert, werden die Eltern per Handy informiert und können über die im ganzen Haus installierte Freisprechanlage direkt mit ihrem Sohn telefonieren. Im Technikraum laufen die rund 25 Kilometer Kabel aus dem ganzen Haus zusammen. Ansonsten ist die komplexe Verkabelung versteckt.

    "Die Technik soll so wenig wie möglich sichtbar sein", sagt Krug. Deshalb sind etwa die Lautsprecher mit Hilfe neuester Methoden in Schrankblenden oder Wänden eingebaut. "Prinzipiell kann man jedes Haus so umbauen. Wenn man die Kabel allerdings verstecken möchte, muss man natürlich die Wände aufreißen oder mit Funk arbeiten." Künftig will Krug einzelne Elemente des Medialen Hauses verkaufen, etwa für Heizung oder Videoüberwachung. Von 10 000 Euro aufwärts sei ein Basis-System zu haben, das bei Bedarf aufgestockt werden könne. "Unser Ziel ist, dass sich solche Technik bald auch ganz normale Leute leisten können", erklärt Krug. "Auch älteren oder behinderten Menschen könnte die Technik das Leben erleichtern." (dpa)

    Quelle: Digitalfernsehen

    Gruß

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!

Benutzerkonto erstellen Anmelden

Spenden

Vielen Dank für die Unterstützung!
Hiermit unterstützt du Zebradem.
Das beinhaltet überwiegend die Serverkosten und Lizenzgebühren.
Spenden

Letzte Beiträge

  1. Books3: Torrent-Aussage eines Ex-Meta-Forschers wirft Fragen zur Herkunft der KI-Trainingsdaten auf

    heugabel
    2. November 2026 um 19:27
  2. HiAnime: Sieben Angeklagte und 12,85 Millionen USDT aus dem Streaming-Geschäft

    heugabel
    1. November 2026 um 17:27
  3. mpv und mpv.net: Was der schlanke Mediaplayer bei Bild, Streaming und Untertiteln wirklich kann

    heugabel
    1. November 2026 um 09:28
  4. Illegales IPTV: Studie schätzt 3,9 Millionen Nutzer in Deutschland

    heugabel
    31. Oktober 2026 um 19:27
  5. PS5-Jailbreak: 50.000 Dollar für einen Hypervisor-Bug spalten die Szene

    heugabel
    28. Oktober 2026 um 21:27
  6. Falschgeld am Amtsgericht Hof: Ein falscher Fünfziger führt zu weiteren Funden

    heugabel
    27. Oktober 2026 um 19:28
  7. Die CD wächst wieder – doch die Umsätze erzählen nur die halbe Geschichte

    heugabel
    24. Oktober 2026 um 19:28
  8. House of Usenet ist zurück: Was die Testdomain über den Relaunch verrät

    heugabel
    23. Oktober 2026 um 20:29
  9. Telegram ohne Google-Push: So laufen Benachrichtigungen über die eigene Nextcloud

    heugabel
    22. Oktober 2026 um 17:30
  10. KI-Trainingsdaten: Meta muss die Verantwortlichen für Schattenbibliothek-Downloads benennen

    heugabel
    20. Oktober 2026 um 18:28
© 2026 Zebradem - Software by WoltLab