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BKA warnt vor Online-Gangstern

  • burmtor
  • 17. März 2008 um 10:27
  • burmtor
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    • 17. März 2008 um 10:27
    • #1

    BKA warnt vor Online-Gangstern

    Phishing wird immer mehr zur Gefahr im Internet.
    Das Bundeskriminalamt (BKA) hat vor boomender Online-Kriminalität in Deutschland gewarnt: Die Schäden durch das Ausspähen von privaten Kontodaten im Internet seien im vergangenen Jahr drastisch gestiegen. Insbesondere Betrugsfälle beim Online-Banking nehmen dramatisch zu. Mit ständig wechselnden Methoden verursachten die Betrüger mittlerweile einen Schaden in Höhe von fast 20 Millionen Euro.

    BKA in großer Sorge

    BKA-Präsident Jörg Ziercke sagte der Neuen Osnabrücker Zeitung, er beobachte "die rasante Zunahme" mit großer Sorge. "2007 haben wir schon 4200 Phishing-Fälle registriert. Das sind 700 Fälle oder 20 Prozent mehr als im Jahr zuvor." Die tatsächliche Zahl dürfte noch weit höher liegen, weil viele Einbrüche in Rechner zunächst unbemerkt blieben oder nicht gemeldet würden, erklärte Ziercke. "Auch die Schäden steigen sprunghaft. 2006 lag die Schadenshöhe im Durchschnitt noch bei 2500 Euro, jetzt sind es schon 4000 bis 4500 Euro pro Phishing- Fall", sagte der BKA-Chef.

    750.000 Computer infiziert

    Ziercke geht davon aus, dass der gesamte Bereich der Internet-Kriminalität weiter rasant zunehmen wird. "Nach Schätzungen sind heute mehr als 750.000 Computer in Deutschland mit Schadprogrammen infiziert, etwa 150.000 Rechner werden von Kriminellen unbemerkt ferngesteuert", erklärte er. Das lasse erahnen, wie groß das Schadenspotenzial sei. Sicherheitsexperten raten deshalb, Passwörter niemals auf dem Rechner zu speichern und eMails von Unbekannten ungelesen zu löschen. Zudem sollten Windows-Anwender alle Programme stets auf dem neusten Stand halten, um potentiellen Bedrohungen vorzubeugen. "Wer auf Schutzmechanismen verzichtet oder sie nicht aktualisiert, droht früher oder später in die Fänge Krimineller zu geraten", sagte Ziercke.

    Kinderpornografie breitet sich aus

    Der BKA-Chef beklagte ferner, dass das Deliktsfeld der Kinderpornografie im Internet "innerhalb weniger Jahre dramatisch gewachsen" sei. "Bilder und Filme, auf denen Kinder und sogar Babys brutal missbraucht werden, breiten sich im Internet rasend schnell aus." So habe das BKA zum Beispiel in einem Verfahren in Deutschland fast 240.000 Zugriffe auf 4600 kinderpornografische Dateien festgestellt, erklärte Ziercke.

    T-Online hilft

    Kunden von Online-Banking sollten einen Virenscanner auf dem PC installieren und diesen täglich mit Updates versorgen, DIE SCHRÄGSTEN COMPUTER-VIRENum sich vor Phishing-Attacken zu schützen. Sicherer ist die T-Online Banking Software: Sie wird auf dem Rechner installiert und bietet eine eigene Oberfläche. Eine Täuschung durch gefälschte Internet-Seiten ist daher nicht möglich. Ansonsten hilft nur: Löschen Sie alle eMails, die vertrauliche Daten von Ihnen anfordern. Keine Bank wird dies jemals per eMail durchführen.

    Quelle:http://computer.t-online.de/c/14/53/79/08/14537908.html

    Gruss burmtor

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