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Internet-Verbot für Raubkopierer

  • burmtor
  • 18. März 2008 um 08:10
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    • 18. März 2008 um 08:10
    • #1

    Internet-Verbot für Raubkopierer

    Japanische Provider planen ein Internet-Verbot für Raubkopierer. Zu diesem Zweck wollen die vier Telekomverbände des Landes im April ein Gremium gründen, das gemeinsam mit der Unterhaltungsindustrie Richtlinien entwickeln soll, unter denen Raubkopierer vom Netz getrennt werden können.

    Nutzung von Tauschbörsen verhindern

    Einem Bericht der japanischen Zeitung The Yomiuri Shimbun zufolge wollen die Telekomverbände mit ihren rund 1000 angeschlossenen Providern künftig die Nutzung von Tauschbörsen verhindern. Wer beim Tausch von urheberrechtlich geschützten Inhalten wie MP3s oder Videos erwischt wird, soll demnach mit der Abschaltung seines Anschlusses bestraft werden. Zu diesem Zweck werden nun Bedingungen ausgehandelt, die festlegen, wann ein Netzausschluss von Raubkopierern erfolgen soll. Im Visier der Piratenjäger: Die rund 1,75 Millionen Nutzer der japanischen Tauschbörse Winny.

    Vertragskündigung droht

    Es ist offenbar vorgesehen, dass Rechtinhaber Provider künftig über Urheberrechtsverstöße informieren. Diese verwarnen ihre Kunden dann per eMail. Kommt es wiederholt zu Verstößen, wird der Kunde vorübergehend vom Netz getrennt und ihm schließlich der Vertrag gekündigt. Bereits 2006 versuchte ein Provider, Tauschbörsennutzer zu sperren. Damals sprach allerdings das Kommunikations-Ministerium eine Verwarnung gegenüber dem Unternehmen aus, da dieses Verhalten gegen das Recht auf Privatsphäre verstieß. Daraufhin gab der Provider dieses Vorhaben auf.

    Briten und Franzosen planen Ähnliches

    Aber nicht nur in Japan denkt man über eine Internetsperre für Raubkopierer nach. Erst Mitte April wurden Pläne der britischen Regierung bekannt, eine dauerhafte Sperre für Wiederholungstäter einzuführen. Die französische Regierung einigte sich vergangenes Jahr mit der Medien-Industrie und Internet-Anbietern auf einen Pakt gegen Raubkopierer.

    Quelle:http://computer.t-online.de/c/14/54/19/44/14541944.html

    Gruss burmtor

  • burmtor
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    • 20. März 2008 um 12:17
    • #2

    Flensburg-Datei für Raubkopierer

    Erik Berger fordert ein Internetverbot für Raubkopierer.
    Der Deutschland-Chef des Musikriesen Sony BMG, Edgar Berger, hat "eine Art Flensburg-Kartei für Internet-Sünder" gefordert. Wie er gegenüber der WirtschaftsWoche sagte, sollte Raubkopierern zeitweise der Zugang zum Internet gesperrt werde. Ähnliche Ansätze würden bereits in Frankreich, Japan und Großbritannien verfolgt und seien überaus vielversprechend.

    Ein Internetverbot könnte Berger zufolge das Problem der Musik- und Filmpiraterie im Netz wirksam bekämpfen: "Das ist für viele eine sehr hohe Strafe." Umfragen zeigten, dass 70 Prozent der Nutzer nach einer ersten Verwarnung damit aufhören würden. Berger: "Ich wünsche mir das Modell deshalb für Deutschland. Und wir bekommen positive Signale aus der Politik."

    Rechtliche Schritte verringern Piraterie

    Dem Deutschlandchef von Sony BMG zufolge "denken auch 81 Prozent der Deutschen, dass rechtliche Schritte die Piraterie verringern oder stoppen". Nach Bergers Einschätzung kann mit solchen Ansätzen und kundenfreundlichen legalen Angeboten "in zwei bis drei Jahren das Gröbste überstanden sein und das Geschäft wieder wachsen." Erste Anzeichen dafür gebe es bei Sony BMG: "2007 haben wir in Deutschland das beste Ergebnis seit 2000 erarbeitet, in einem Markt, der seitdem um 40 Prozent geschrumpft ist."

    Japan: Internet-Verbot für Raubkopierer

    Berger beruft sich mit seiner Forderung auf Vorhaben aus dem Ausland, wo weitgehende Sanktionen gegen Raubkopierer kurz vor der Umsetzung stehen. Erst diese Woche wurden Pläne japanischer Telekommunikationsverbände bekannt, künftig die Nutzung von Tauschbörsen zu verhindern. Wer beim Tausch von urheberrechtlich geschützten Inhalten wie MP3s oder Videos erwischt wird, soll demnach mit der Abschaltung seines Anschlusses bestraft werden.

    Kampf gegen Internetpiraten auf breiter Front

    Aber nicht nur in Japan denkt man über eine Internetsperre für Raubkopierer nach. Erst Mitte April wurden Pläne der britischen Regierung bekannt, eine dauerhafte Sperre für Wiederholungstäter einzuführen. Die französische Regierung einigte sich vergangenes Jahr mit der Medien-Industrie und Internet-Anbietern auf einen Pakt gegen Raubkopierer.

    Gruss burmtor

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