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Virus als Vertrag

  • gonso-01
  • 23. Mai 2008 um 11:47
  • gonso-01
    Gast
    • 23. Mai 2008 um 11:47
    • #1

    [FONT="Arial Black"][color="Cyan"]

    Virus als Vertrag getarnt


    Als Vertrag getarnt schwappt ein neuer Virus in die Mailboxen vieler Anwender. In recht gutem Deutsch weist der Absender auf ein paar Änderungen hin, um den Empfänger zum Öffnen der angehängten Datei zu veranlassen.


    Guten Tag!
    Wir haben den Vertrag vorbereitet und die Paragraphen hinzugefugt, die von Ihnen verlangt wurden.
    ...
    Anbei finden Sie bitte die Datei mit dem angefertigten Vertrag.

    Andere Varianten geben sich als "Mietvertrag" oder "Darlehensvertrag" aus. Der Dateianhang vertrag.rar lässt sich zwar mit Windows-Bordmitteln nicht öffnen, die meisten (De-)Komprimierungs-Tools wie Winzip extrahieren daraus jedoch die Schädlingsdatei vertrag.exe. Sie ist mit einem Icon versehen, das dem von Word-Dateien ähnelt.

    Der Trojaner ist offenbar das Werk von Profis. Zur gestern ausgesandten ersten Welle erkannte noch kein einziger der gängigen Viren-Scanner einen Schädling. Lediglich Ikarus, McAfee, Microsoft und Sophos warnten vor einem dubiosen Pack-Verfahren. Mittlerweile haben manche Hersteller reagiert, und etwa die Hälfte erkennt etwas wie Win32.Buzus.

    Grundsätzlich sollte man keine Dateianhänge öffnen, die man nicht angefordert hat. In der großen Mehrzahl der Fälle handelt es sich um Trojaner, in Zweifelsfällen schafft eine Rückfrage beim vermeintlichen Absender Klarheit. Weitere Tipps zum Schutz vor Viren finden Sie auf den Antiviren-Seiten von heise Security. (ju/c't)


    [/color][/FONT][SIZE="1"](heise)[/SIZE]

  • gladiator-01
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    • 23. Mai 2008 um 11:57
    • #2

    ich kann einfach nicht begreifen, das es in unserer aufgeklärten Zeit noch Leute gibt, die sich offensichtlich mit dem PC beschäftigen (sonst bekämen sie ja keine mail ;)), die noch auf solche Fake Mails reinfallen.

    Bei mir werden alle Mails von unbekannter Herkunft ungelesen gelöscht.
    Wirklich wichtige Sachen wie Verträge werden ohnehin auf dem Postweg verschickt und müssen unterschrieben werden.

    cu

  • Wrussi
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    • 24. Mai 2008 um 17:22
    • #3

    Das mit der Sparkasse war damals auch ein voller Renner!
    Hatte Glück, die Seite wurde mit Original Logo und allen drumherum vertrauenswürdig dargestellt und dahinter verbarg sich auch kein Virus, die wollten "nur" meine Tan Nummern und ein paar Bestätigungen zur Überprüfung haben, damit es auch in Zukunft reibungslos mit meinen Bank Geschäften klappt!!:biggrin::biggrin:

    Nach ein paar Fakezahlen und Bestätigungen wurde ich dann auf die original Sparkasse Seite umgeleitet.
    Wie erwähnt; vertrauenswürdig und originell aufgebaut und auch hätte man ganz leicht einen Virus verstecken können!

    Glücklicherweise habe ich jetzt schon länger meine Ruhe von denen....
    [color="LemonChiffon"]
    Darum meine Meinung, es manchmal schwer gut von böse zu unterscheiden, aber wie Gladiator schon erwähnt hat im Zweifels falle lieber löschen... [/color]

    Gruss
    Wrussi

  • Einstein67
    Erleuchteter
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    Beiträge
    4.469
    • 24. Mai 2008 um 19:50
    • #4

    Jaa - das Sparkassen Email! Das hab ich auch bekommen!

    Hab das Formular auf der falschen Homepage, immer wenn mir im Büro langweilig war - ausgefüllt (geht schnell wennst einfach auf die Tastatur haust) und abgeschickt.

    Hab nicht mitgezählt aber - so 200mal hab ichs sicher gemacht!! Aber immer mit anderen Namen und anderer Kontonummer.

    Die hatten sicher nen Spass mit mir! :D


    Einstein

  • Gast
    Gast
    • 24. Mai 2008 um 20:19
    • #5
    Zitat

    Darum meine Meinung, es manchmal schwer gut von böse zu unterscheiden, aber wie Gladiator schon erwähnt hat im Zweifels falle lieber löschen...

    Nunja,

    für mich ist Original von Fälschung super einfach zu unterscheiden. Ich weis wo ich registriert bin und wer von denen was von mir wollen könnte ;). Was Sparkassen angeht müssen die Leute nur mal die Sachen lesen die auf der Homepage und auf Infoblättern der Kassen stehen.

    Zitat Volksbank:

    Zitat

    Keine Abfrage von Adressdaten über das Internet

    Ein wichtiger Hinweis vorab: Mitarbeiter der Volksbank XXXXXX werden Sie niemals nach persönlichen Identifikationsnummern (PIN), Transaktionsnummern (TAN) oder anderen Passwörtern fragen - weder per Telefon noch über das Internet oder per E-Mail.

    Hinweis Sparkasse

    das selbe steht auch NOCHMAL auf der TAN-Liste.

    also ganz im Ernst, wenn einer ne Mail von ner Sparkasse beantwortet und seine PIN und TAN irgendwo in nem Link den ich per Mail bekomme eingibt ist das doch eine Einladung zum Betrug. Ich denke niemand würde mir auf der Strasse seine Karte und PIN geben nur weil ich ihm evtl. ne (gefälschte) Personalkarte von der Kasse vor die Nase halte.

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