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Gewinnspiele im TV

  • Jagger
  • 7. Juni 2008 um 23:45
  • Jagger
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    • 7. Juni 2008 um 23:45
    • #1

    Hallo,

    Zitat

    Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) will die Regelungen bei Glücks- und Gewinnspielen in Fernsehen und Rundfunk trotz eines partiellen Widerstandes auf Seiten der Sender überarbeiten. Am Freitag wurde in München ein Gutachten vorgelegt, das eine rigide Altersverifikation bei der Ausstrahlung fordert. Außerdem bedürfe es zusätzlicher Hinweise auf den Teilnahmeausschluss Minderjähriger sowie auf den Ausschluss einer Gewinnausschüttung an Minderjährige. Nur so gebe es keine Anreize mehr für deren Teilnahme, hieß es.

    "Gewinnspiele sind im Bezug auf den Jugendmedienschutz ein kritisches, sehr grundsätzliches Thema, über das in ganz Europa gestritten wird", sagte der KJM-Vorsitzende Wolf-Dieter Ring am Nachmittag. Er kündigte an, eine Satzung erlassen zu wollen, in der auch die Belange des Jugendschutzes deutlich geregelt werden. Ring betonte gleichzeitig, dass viele Angebote in der multimedialen Welt nur durch neue Geschäftsmodelle wie Anrufgewinnspiele finanziert werden könnten. Dennoch müsse der Jugendschutz gewährleistet sein.

    "Gewinnspiele sind keine Abzocke"


    "Gewinnspiele sind keine Abzocke, sondern sie dienen der Zuschauerbindung und sind für die Sender eine zusätzliche Möglichkeit, Geld zu verdienen", sagte Annette Kümmel vom Privatsenderverband VPRT und Direktorin Medienpolitik bei ProSiebenSat1. Sie sah keinen rechtlichen Ansatzpunkt für den grundsätzlichen Ausschluss Minderjähriger von Gewinnspielen. Kümmel betonte aber, dass sich der VPRT den Formulierungen der Anwendungs- und Auslegungsregeln der Landesmedienanstalten für die Aufsicht über Fernseh-Gewinnspiele zum Teil freiwillig unterworfen habe. Daran könne man die Bereitschaft der Anbieter erkennen, Verantwortung zu übernehmen.

    Gewinnspiele differenzierter zu betrachten, das war der Vorschlag von Valerie Weber, die Programmdirektorin und Geschäftsführerin von Antenne Bayern ist. "Es kann nicht sein, dass man keine Unterscheidung zwischen Call-In-Sendungen und redaktionellen Einzelgewinnspielen macht", sagte sie. Es sei aber durchaus denkbar, Warnhinweise vor Mehrfachanrufen "sinnvoll zu integrieren".

    Handlungsbedarf sah auch der Leiter der Mediengruppe der Bayerischen Staatskanzlei, Klaus-Peter Potthast. Er verwies auf eine Verbraucherschutzvorschrift im 10. Rundfunkänderungsstaatsvertrag, die auch die Belange des Jugendmedienschutzes berücksichtigen soll. Schützenswerte Interessen seien beim Thema Gewinnspiele ganz klar vorhanden.

    Ring zeigte sich optimistisch, den Jugendmedienschutz im Hinblick auf Gewinnspiele mit den neuen Vorschriften und freiwilliger Selbstkontrolle der Sender in den Griff zu bekommen.

    Alles anzeigen

    Quelle: S+K

    langsam mache ich mir Sorgen in Deutschland und Europa:

    Zitat

    Ausschluss einer Gewinnausschüttung an Minderjährige.

    Auf deutsch: Anrufen dürfen und sollen Minderjährige, nur zu gewinnen gibt´s nix. Da schlägt man 2 Fliegen mit einer Klappe.

    Zitat

    Gewinnspiele sind keine Abzocke, sondern sie dienen der Zuschauerbindung und sind für die Sender eine zusätzliche Möglichkeit, Geld zu verdienen", sagte Annette Kümmel vom Privatsenderverband VPRT und Direktorin Medienpolitik bei ProSiebenSat1. Sie sah keinen rechtlichen Ansatzpunkt für den grundsätzlichen Ausschluss Minderjähriger von Gewinnspielen.

    Ja, natürlich Frau Kümmel.

    mfg Jagger

  • Gast
    Gast
    • 8. Juni 2008 um 00:00
    • #2
    Zitat

    Außerdem bedürfe es zusätzlicher Hinweise auf den [color="Red"]Teilnahmeausschluss Minderjähriger[/color] sowie auf den Ausschluss einer Gewinnausschüttung an Minderjährige.

    wenn dann auch den Satz ganz zitieren. Ansonsten entsteht wieder mal, wie so oft wenn nur die Hälfte gesagt wird, eine falsche Interpretation der Aussage. Es soll halt, ich sag mal wie bei den "rauchen ist Scheiße" Dingern auf den Zigaretten Schachteln, deutlich SICHTBAR darauf hingewiesen werden das Jugentliche und Kinder nicht teilnehmen dürfen. Ist doch mal eine wirklich sinnvolle Sache. Wenn die Kiddies dann immernoch so dumm sind anzurufen kann denen eh keiner mehr helfen ;)

    Zur 2ten Sache geb ich dir Recht. Das ist *ironie on* bestimmt keine Abzocke *off* deswegen schafft es auch nie einer innerhalb von 3 Stunden Sendung anzurufen der Fehlerfrei bis 10 zählen kann, bzw. wird allen weis gemacht das sie das nicht können.

  • Jagger
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    • 8. Juni 2008 um 00:33
    • #3

    Hi,

    natürlich hast Du Recht, aber es spielt zu diesem Zeitpunkt keine Rolle
    mehr, denn der Kunde/das Kind hat ja die Nummer schon angerufen und die
    Kassen haben schon geklingelt. Sollte man nicht das unterbinden? Anders
    formuliert: Wie vermeide ich, das mein minderjähriges Kind überhaupt so
    eine Nummer wählen kann? Gar nicht! Weil das niemanden interessiert,
    Hauptsache die Nummer wird gewählt, denn das ist das Hauptanliegen.
    Von daher halte ich eine "rigide Altersverifikation" für, ich bitte um Entschuldigung,
    extrem schwachsinnig. Partiell haben sich ja auch ein paar Sender dagegen
    gewehrt, wer möchte schon seine Kundschaft verlieren...

    mfg Jagger

  • tester21
    Fortgeschrittener
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    429
    • 8. Juni 2008 um 08:51
    • #4
    Zitat von Jagger;214600

    Hi,

    natürlich hast Du Recht, aber es spielt zu diesem Zeitpunkt keine Rolle
    mehr, denn der Kunde/das Kind hat ja die Nummer schon angerufen und die
    Kassen haben schon geklingelt. Sollte man nicht das unterbinden? Anders
    formuliert: Wie vermeide ich, das mein minderjähriges Kind überhaupt so
    eine Nummer wählen kann? Gar nicht! Weil das niemanden interessiert,
    Hauptsache die Nummer wird gewählt, denn das ist das Hauptanliegen.
    Von daher halte ich eine "rigide Altersverifikation" für, ich bitte um Entschuldigung,
    extrem schwachsinnig. Partiell haben sich ja auch ein paar Sender dagegen
    gewehrt, wer möchte schon seine Kundschaft verlieren...

    mfg Jagger

    Alles anzeigen

    heutzutage ist das Sperren von Rufnummern kein Problem mehr bei Internettelefonie,und schon hat mann Ruhe .

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