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Fehlerhafter Linux-Treiber beschädigt Netzwerkkarte

  • Gast
  • 23. September 2008 um 17:49
  • Gast
    Gast
    • 23. September 2008 um 17:49
    • #1

    Fehlerhafter Linux-Treiber beschädigt Netzwerkkarte

    Zitat

    Was zunächst wie ein abgedroschener Witz von Linux-Gegnern klingt, ist bitterer Ernst. Die aktuellen Vorabversionen des Linux-Kernels 2.6.27 bringen seit dem RC1 einen fehlerhaften Treiber e1000e mit, der die von ihm unterstützten PCI-Express-Gigabit-Netzwerkchips von Intel unbrauchbar machen kann. Ersten Berichten im Kernel Bug Tracker zufolge überschreibt der Treiber beim Laden Teile des Speichers des auf den Karten verbauten EEPROMS. In der Folge sei eine Prüfsumme fehlerhaft, was die Karte aus dem Tritt bringe und schließlich funktionsunfähig mache.

    Zwar handelt es sich bei der Kernel-Version noch um keine produktive Version, allerdings ist sie unter anderem in den Testversionen von SLE 11 Beta 1, openSUSE 11.1 Beta 1, Ubuntus Intrepid Ibex sowie dem täglich aktualisierten Entwicklerzweig von Fedora ("Rawhide") enthalten.
    Die Entwickler von openSuse haben bereits gestern eine Warnung veröffentlicht, in der sie auf das Problem hinweisen. Der Treiber e1000 sei unbedenklich. Unter Fedora 9 soll das Problem laut einem Anwenderbericht bereits mit einem Linux-Kernel der Version 2.6.25 aufgetreten sein.
    Bis zur Klärung des Problems sollten Anwender mit PCI-Express-Karten von Intel auf das Testen der genannten Versionen verzichten. Wer seine Karte bereits geschrottet hat, könnte sie Berichten zufolge mit dem Intel Boot Agent Utility eventuell wieder zum Leben erwecken. Anschließend soll aber die MAC-Adresse fehlerhaft sein.

    heise

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