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Manchester legt jetzt fast 20 Millionen auf den Tisch

  • burmtor
  • 18. Januar 2009 um 15:57
  • burmtor
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    • 18. Januar 2009 um 15:57
    • #1

    Manchester legt jetzt fast 20 Millionen auf den Tisch


    Hamburgs Nigel de Jong trägt wohl bald Manchester Citys hellblau.

    Fast 20 Millionen Euro: Diese exorbitante Summe hilft dem Hamburger SV über den Verlust seines zweiten niederländischen Mittelfeldriesen hinweg. Nach Meldungen des "kicker" seien sich die Hanseaten mit Manchester City über einen Transfer Nigel de Jongs einig. Im Herbst hatte der HSV Kapitän Rafael van der Vaart an Real Madrid verloren.

    Wiedersehen mit Vincent Kompany

    Wie sehr Manchester hinter de Jong her war, verdeutlicht das binnen weniger Tage nochmals um rund drei Millionen verbesserte Ablöseangebot Richtung Norddeutschland. Vor wenigen Monaten sicherten sich die Engländer bereits die Dienste des talentierten Belgiers Vincent Kompany, dessen hochfliegende Hoffnungen sich an der Elbe nicht erfüllten. de Jong selbst wurde im "kicker" zitiert, das Angebot noch zu prüfen und dann zu sehen, "was das Beste für mich ist." Alleine die Zusage des 24-jährigen Nationalspielers fehlt noch.

    Auch Kaká bald da?

    Aus sportlicher Sicht macht der Transfer derzeit für den früheren Ajax-Mann keinen Sinn. ManCity rangiert nur auf Position 11 der englischen Premier League, hält aber genau deshalb Ausschau nach dem Besten vom Besten. Das Irrsinnsgebot für Milans Brasilianer Kaká, für den Citys Scheich Mansour bin Zayed al Nayan aus Abu Dhabi bereit ist, alle Transferrekorde zu pulverisieren, geht seit Tagen durch die Medien: 125 Millionen Euro Ablöse, 1712 Euro Gehalt für den Weltfußballer von 2007 - pro Minute.

    HSV macht nur jetzt noch richtig Kasse mit de Jong

    Dagegen ist de Jong, dessen Vertrag in Hamburg am 30. Juni 2010 ausliefe, ein Schnäppchen. Andererseits würde der HSV mit ihm nie wieder derartig Kasse machen. Schon nach Ablauf dieser Saison dürfte de Jong für vertraglich vereinbarte runde zwei Millionen Euro den Verein verlassen. Richtig Geld verdienen kann der HSV mit dem Niederländer also nur jetzt. "Manchester City ist einer der größten Klubs in Europa, ein Kultverein in England", schwärmte de Jong bereits und befand: "Man sollte sich immer anhören, wenn einem ein anderer Klub ein Angebot macht."

    Anhaltende Probleme mit den Innenbändern

    Seit 2006 absolvierte der stets aggressiv und am Rande der Legalität agierende de Jong 66 Bundesligabegegnungen für den Bundesliga-Dino. Zwei Innenbandschäden im Knie jedoch bremsten den bulligen Oranje in der laufenden Saison weitgehend aus. Sieben Mal wirkte de Jong bloß mit.

    Sechs Millionen Euro per anno

    Trotzdem soll Manchester City bereit sein, de Jong einen Dreijahresvertrag mit einem jährlich Salär von sechs Millionen Euro anzutragen. Der HSV hat seinem Schützling erst kürzlich eine Vertragsverlängerung bis 2011 mit maximal drei Millionen Euro per annum in Aussicht gestellt. Da sollte de Jong die Entscheidung, zu einem Abstiegskandidaten der Premier League zu wechseln, nicht schwerfallen.

    Blutauffrischung in Mittelfeld und Sturm vonnöten

    Mit rund 20 Millionen Euro wären die Hamburger in der Lage, gleich drei gestandene Profis an die Elbe zu holen. Damit ließe sich auch das Loch, dass Stürmer Ivica Olic im Sommer mit seinem Wechsel zu Bayern München reißt, leichter stopfen. Als de-Jong-Alternative würde Trainer Martin Jol liebend gern seinen bei Bayern München spielenden Landsmann Mark von Bommel holen. Doch die Bayern wollen den 31-Jährigen frühestens im Sommer ziehen lassen.

    Beiersdorfer und der Geldkoffer

    HSV-Sportchef Dietmar Beiersdorfer ist aus dem Trainingslager der Mannschaft im spanischen La Mange nach Hamburg zurückgereist und sondiert in aller Eile den Markt. In dieser Saison ist der Manager zum Großhändler aufgestiegen: Rafael van der Vaart für 15 Millionen Euro an Real Madrid, Vincent Kompany für acht Millionen an Manchester City verkauft sowie 28 Millionen Euro für neue Spieler (Thiago Neves, Alex Silva, Marcell Jansen, Mladen Petric, Dennis Aogo) ausgegeben. Jetzt geht es um weitere 20 Millionen. Der Finanzkrise zum Trotz: Beim HSV brummt der Laden.

    quelle: t-online

    Gruss burmtor

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